Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIX (1924)
- Issue
- Heft 16 (26.2.1924)
- Date
- 1924-02-26
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. iö fUEDISCHE RUNDSCHAU Seife 10נ CcscliKlssö der Kcnlcrcoz des dcatic&ca landcs- Verbundes Im Dvi'iiifi A• Beschlüsse rum Referat über die Zukunft des deutschen Hcchaluz. , 1. Die vom 25. bis 28. Januar 1924 in Berlin tuende Konferenz dc.8 deutschen Landesverbandes Hcchaluz sicllt cs als eine ihrer wesentlichsten Aufgaben an, die Bedingungen zu prüfen, unter denen der C.lialuz, aufgebaut auf den Thesen der Grundungskonferenz des Jahres 1923, zu einer Erweiterung und Vertiefung seiner Organisation kommen kann. Jugendbünde. 2. Die Konferenz hält cs für eine der dringlichsten Auf• gaben des nächsten Jahres: a) sich ernstlich auseinandcraisct/cn mit dem großen Kreise der zionistisch unberührten Jugend Deutschlands; b) in der dem Zionismus nahestchemkn Jugend durch das Werben für die Clialuziuth die notwendige 'Entschiedenheit einer nationalen jüdischen Jugendbewegung suszulöscn. 3. Dieser Verantwortlichkeit des Hcchaluz der lugendbewegung gegenüber, muß eine Verantwortlichkeit der zionistischcn Jugendorganisationen dem Chaluz gegenüber entsprechen. Im besonderen wird sich die in Bünden urgani- Siertc Jugend ihrem Kräfteverhältnis entsprechend, au der Führung und Gestaltung des ״Hcchaluz״ beteiligen müssen. Chaluzgruppcn. 4. Einzelne Chawerim sind innerhalb landwirtschaftlicher und städtischer Chaluzgruppcn zu engerer Verbundenheit zu- *ammenzuführen. Der Wille zur ״Kwuzah“blldu11g ist zu steigern, da die Bindung des Einzelnen an seine engere Gemeinschaft eine stetigere Hachscharali und eine erfolgreichere Alijah verspricht. 5. Die Gewähr für das Entstehen der Chaluzgruppcn liegt: a) in der verstärkten Anteilnahme des Merkas an der Ge- Haltung der Chaluzgruppcn; b) in der Schaffung einer dem Merkas verantwortlichen Führung der Chat uzgruppen. Ortsgruppen und Siedlungen. 6. Die Ortsgruppe ist die lokale und organisatorische Einheit aller Chawerim. Jeder Chaluz ist verpflichtet, sich an der Arbeit der Ortsgruppe aktiv zu beteiligen. Das Ortsgruppcnlcben als ein wesentlicher Faktor des Ge,Ingens künftlgcr Arbeit ist zu stärken. Der Ortsgruppenvorstand, der von den Mitgliedern gewählt wird, soll über die Form der Zu- »ammenarbeit für Hie Telle verbindlich entscheiden. 7. Sämtliche Siedlungen und Lehrwerkstätten unterstehen dem Merkas des Hcchaluz. Die Besetzung erfolgt durch den. Merkas in Zusammenarbeit mit den Vertretern der Chaluz- Jruppen und den Vertretern der Chaluzim der einzelnen ugcndbündc. Tarbuth. 8. Die Konferenz verpflichtet den Merkas, der Tafbutharbeit größeres Interesse cntgcgcnzubringcn und größere Mittel hierfür aus dem Etat zur Verfügung zu stellen. 9. Der Merkas soll die Erfordernisse des Tarbuth prüfen und in einem ausführlichen Rundschreiben den Chawerim An* regungen geben. Die Führung der Ortsgruppen ist entsprechend den Erfordernissen der örtlichen Tarbutnarbeit zu gestalten. Beim Merkas soll ein Dezernat für Tarbuth geschaffen werden. Finanzen. 10. Die Finanzgebanmg des Hcchaluz Ist auf ein brauchbares System zu bringen. Für die öcldverwcrtung werden Von der Konferenz folgende Richtlinien aufgcstellt: 11. Grundsätzlich soll für die Zukunft der ordentliche Etat verwendet werden: a) für die Teil- oder Vollfinanziemng von Siedlungen, Werk- Stätten, landwirtschaftlichen und handwerklichen Zentren; b) für die Beschaffung von Chaluzheimcn; c) für die kulturelle Hachscharah. 12. In der Ucbcrgangsxcit sollen Hachscharahdarlchcn an Einzelne auf ein möglichstes Minimum herabgedrückt werden und vor allem nicht nach subjektiver Bedürftigkeit, «andern objektiver Notwendigkeit gegeben werden. Im Gesamtetat sollen die Einzelunlerstützungen nach Ablauf von drei Mo* wate« 25 4/י des Budgets nicht übersteigen. Weithechaluz. 13. Da von einer starken Chaluzbewegung die Zukunft de» Aufbaues ״Ercz-Israels" abhängt, so muß der deutsche Landes* verband nicht nur nach einer fundierten Hachscharah in Deutschland streben, sondern bedarf des Anschlusses an die gesamte Wclfhcchaluzbeweguiig und muß sich auch für diese Bewegung In anderen Lindern verantwortlich fühlen? Darum 5011: a) der Merkas im künftigen Jahre die Angehörigen des Landesverbandes über die Lage der Hachscharah in den anderen Ländern stets informieren und einen engen K011takt zwischen der Leitung des Wclthcchaluz und den Chaluzim in Deutschland herstclkn; b) der Merkas des deutschen Landesverbandes in veran t wörtlich er Weise im Einverständnis mit dem Welthcchaluz Fühlung zu denjenigen Landesverbänden aufnehmen, die nach ihrer geographischen Lage und ihren geistigen Bedingungen zu gemeinsamer Arbeit besonders geeignet sind. Irt erster Linie kommen in Frage: t. Reisen des Merkas zu den westeuropäischen Chaluz- Organisationen. 2. Ausarbeitung gemeinsamer Richtlinien für die Flachscharah. 3. Ein vereinfachter um! lebendigerer Verkehr zwischen den westeuropäischen Zentralstellen ln berug auf die berufliche und kulturelle Flach scharah. 4. Gemeinsame Aktion politischer, finanzieller und propagandistlschcr Art 5. Schaffung eines gemeinsamen Organs für die Chaluziuth in Westeuropa. B. Beschluss« zur Hachscharah* I. Allgemeine Beschlüsse, Die zweite Jahreskonferenz des deutschen Hechaluz legt Ihrer Hachscharaharbcit folgende Thesen zugrunde: 1. Der Zweck der Hachscharah ist eine vollkommene fachliche Ausbildung eines jeden Chawer zu einem selbständigen verantwortungsvollen Arbeiter. 2. Der Merkas ist verpflichtet, an einer Mindestzeit tmcl Mindeststufe der Ausbildung festzuhalten, um die Gewähr «incr genügenden Hachscharah eines jeden Chawers zu haben. 3. Es ist die Pflicht de« Merkas, tutl dem Gros der in der Hachscharah befindlichen Chawerim die geeignetsten aus zu- E־ ו־-ווי-״מ,"» kv.!,׳ ... v׳ ä 14 *iä lt w ii m Ve W i C4*01 lUr»* ־*er EiftnUttefh* V«r0in!g־m!-f, Unrllfi 0 19, 9 TtUvbnfu Mer' ur *''■;V14 1V«tHr-h<5akko1:)to Na l'firim NW ן KaMsrrtYtirWfthBnu diit■ H 7,. V Mittwoch Aחח ‘J7. }'*brunr Mmn«U Hy, Uhr Qfäpp» \) Im d. 25. V. f. D., BftohiUöh• 61#. tf «I«r ׳!,»«:Morilrtnng! 1, K niütHulormiß *lor Kornmir חי>ו, & Bftfttlmmfmg1 Ihre« AttfgnbenkrtJ*•*• S. Hleilfing *a aktüollfiii i EventtiftH*. Cripp« 011, im Helm, Xiarutiboritfrf fltr. 80, *hen4i ft Uhf Hör? Dr. Max Biranit ״Hpröelie 4#f T2t*f." ZtüB!«!i1f!!*r!«»fiultfi'rla l(fh1»11׳f«^rappA <DhfcrlAti»atmffv im KoU«ntlorf-Kft«ino, KlmoUtr. 41, •homl• H Uhr ▼•rtr»ff«nrk111■ vrm Herrn Ur. Woru»r Uabi ,,Dl• nevette (?•«fhlcbt• 4•• Jätliifh•• V»lk•».4׳ ״. Vortrftgt Di* Zoltporiodo von 1881-1Ö־i4. M*peJl D»!•Tr, Im 2!מ*1{י>*ו41י1תת Holm, fj11n<tib<vrc11r 81#, §9, Einrikfjff Kl FrankfiirtAt* stf. H, H Uhr ^JrUnHnar von Dr, Oh, Arl״«o?off 1 Wirtaektftifffttta**. OonDortstn׳?, «ton 28. Föhnutf fcb<tn<ls 1׳^ Uhr ttö»®nkr*n*liw*<!l im Blanon Kr»ft\ 4a« lU1«nnj״o'«!t PoUdtmof Flat» (EingÄttg Futsflamor Htr.) Korr Dr, Arthur Uantkot ״Dl© »10ni»ti«cl1® BUattloa tof dir A.«0«*l!U14flg*', UtpolSi fUin'r, im ThonintUohon Heim, Xftnä«bflrgnr Rtr. 89, Eingang EX Krivnkfurtor Str 11. nboiaiU pünktlich 8 Uhr S«min1״rvonUri©l!׳,rin UnruhwniTheurlbdes•ozUillt, Xloitima•1*, AbonUw fh׳; Uhrt 7,*זA0r1n1«< fUMamrat nifila. 1. VorUiung au■ <l«n Warlnn von!!ohoUm Alochom. *L Qo!&«ln«am%fl h hritiftohfir nnfl jütH«oh«r Li©dor. fionnahlnd, 1. Mitra •8#4ם■ Uhr il«poM H*r»«r, im Zion!«iUeb<m Flcim. Tmndihargfif Btr. kj Vortr״äf von N. VVorHuikt (VorätvD’rvlor d d. ru*fili0h©n 250Ir» 2<i0(1, UiiAohdntli) ub4rt , Da« lUiuUat flrr hlssnfmdlktaUr I« tUwjet« KofsUad und di» dAmokratliPhon Id®0»1'*, Montag, den fk Mira ab«ni• Uhr Urapp# Jiora, im KaitAuram Horp*, DoienthaUr ßtr. i Ur0p{'׳'rt»?1#'«d Dm DoVal ist ah 6 Uhr ^•öftndfc. Hog n iödheh• und Tftg«i«eUoagon mir au«, Mittwoch, den 6. Mir» *bt&d• ft Uhr Grappi Oil, Im n«im, f»»n׳i«b»rgep Ptr. M. Ilarr Karplni NU«r PfUehtenktrii der Jaleubeit mm Kr•■ abend• SH Uhr Gruppe Kid« Kottbu■•* Klan••, KoUhueer Damm &0, nahe Kottbmar Brücke Gruppenabend _VoraggatchtHoh iurnold TSweig. Snrmft.hr,14, dAn 8. BUtra abend« 8 Uhr FrauenbundfürTuronnn.SporUim S0a1a*Ka8iao, Lathontr.92 und Tft«u>Ah*nd Karten h fi.80 Inkl. fitaner und Uowirtaucr 6lnd im Vorverkauf bl• Fraitag, den 6. M iVrx, bol Frh Liio Alexander* GhanotUuborg, Mosaoo»«n»tr. teh Rtoinplftta |u47tl Jeden DUn*tag*bend, h Uhr Oitiliilifber 8Udaaienr»t«la, KriedriehRtiw 115 Krtmtnftr für Ootoh «hte. jA<t«n ״»ןמחי־!תahend, H Uhr 'JüdUfhor KaUarverela Fö«rrs« Im 7<lAnJ»!l«ch«n Holm, Lnnd«b«fgaf Bit» 19 Hominar tür itidiech© GoftohlohU unter Laitnng do■ Herrn ■«u1׳. phd. L. BchAehtar. Gruppe “Koid Je^lta Montag y©n Uhr m Hodef Zdokoh, Botenthaiar fitr. Ui tonnrh (Jeiajah). J<rUn MHtwoeh yoa Uhr bei Klm. Lovy, Oranienburger ßtr, 80, (!«mafeh. Jaden Gon&abend naehm. 4—5 Uhr bei Kim, L«vy, OratkUnburgar ßtr* 00, Hclinlrhan, aroeh. Jeden Bonntftg vormittag 11»»1 ühf h»t K.dm.!.«*ryi OrmarMi. Berliner Kltüfifht*Grappe Jeden Montag, Im Härtaal SynegD^o ]*ו»ח i%10rxl«tr. 14*15, abend• von Uhr Dr. Urünn 1 TritmcH. Jeden Di^mtog, abend« 8—10 Uhr! Ur. KuHn״r, Ohnme»eh m* Batehi n. Dinlm. Jeden Montag, im Ko&tgymnaninm HfhiMrirntr. 24. nachm, Uhr» Itabb. Dr. Kmil Lovy: At1»f;ewfthUe Faftlmen, אגודת בחי ספר לי׳שואל Jflfligclier Schulteroln E. V., Berlin C10, Seydelitr. S OeichftfUUUirend©« Voritf.nt1«rnitp;Hfd ז tündienrat Kurl Hatainenteüi, GrtmeWaM, KrUtixicbarahoretr. 02. בית ספר ללשוו העברית בברליו VI6Sr»l,eh, Bpr»»h,ch01, In ll.rllB (XI. Nn«til»r) Att*kuf1f4 erteilt dor 1111U»lt״r, Hntr K, HerKgrtln, Mlüwooh, H IJUr »ijuadi la d,r llocbnnltnl« lllr dln Wi»««Bn״b»lt den Jndentnm•, AdillnicntreO, lt, l, Zimrnar i, בית ספר לילדים במערבה של ברלי־י JQdlxeha (< 1Bftd8f*haia Wmi, AciVunft *rtaUl die Behnlloiterin, KfH»holu Oberlehrerin B«U)f LbAdftU Montag tmd MUtwooU Ü-4 Uhr, htoinplata 0CT>3. בית ספר לילדים בטורחה של ברלץ Jüdlrfhe GranfiffUiat» Oil. Anektmfl trWUl die SehuUmt.n in, FfHai«dn Husann« Liohle^ltHa« VraUai 4—-צ Uhr• I’aakow 07«, wählen und sie je nach den Bedürfnissen des Landes und ihren Fähigkeiten in Spezialfächern ausbildcn zu lassen. 4. Der Hechaluz hat die Aufgabe, in seiner Hachscharah mit den Chawerim die verschiedensten Berufe eines Industriezweige?, so zu besetzen, daß einzelne Gruppen imstande sind, in Palästina einen Arbeitsprozeß in »einer Gesamtheit durch• zufülirc». Hierfür ist die Voraussetzung eine systematische Richtunggcbuug der Berufsberatung der Lniides-Chaluzvcrbände durch den Wclthcchaluz auf Grund seiner Ucbcrsicht über die berufliclie Schichtung der Hachscharah in den einzelnen Ländern, II. Richtlinien für die landwirtschaftliche H ach 6 0 11 arah. 1. Die Chaluzkonfercnz. hält eine mindestens dreijährige landwirtschaftliche Hachscharah in zwei Ausbildungsstufen für notwendig: 2. I. Stufe: zweijährige Lehrzeit! n) 1:1:1 Jahr Erlernung der Arbeit in technischer Hinsicht, b) Ein Jahr Erlernung des Fnelies in seiner Gesamtheit. 3. II. Stufe: 3. Jahr Vervollkommnung, evtl. Spezinlisicrtttig ist irgendeinem Zweig der Landwirtschaft. Im dritten Jahr kommen zur Vervollkommnung der Facherlcrnung noch Mustcrwirtschafk'11 und Farlisdnilcn in Betracht, 4. Die Hedmluz-jahrcskciiiforcnz hält für die Lehrzeit Lchrskdlmigen unter bester fachmännischer Leitung, welche auf vollkommene Selbstverantwortliclikcit des Betriebes aufgebaut sind, für unerläßlich, wobei als Wichtigstes betont wird, daß sie nach einem bestimmten, von den einzelnen Be- Setzungen unabhängigen Betriebs- und Lehrplan geführt werden. 5. Für die gärtnerische Hachscharah als Zweig der lsndwirtschaftlichen, hält die Chnluzkonferenz nach zweijähriger gärtnerischer Lehrzeit In einem Bel rieb eine zweijährige Vcrvolikmnmming in verschiedenen Betrieben für unerläßlich. Handwerkliche Hachscharah. 1. Die handwerkliche Ausbildung muß sowohl die Praxis als auch die Gntndl.1 en der Theuric umfassen. 2. Die Dauer der praküchen Ausbildung unterscheidet sich, unabhängig von der Verschiedenheit der Berufe, nach dem Alter der Chawerim: a) für Chawerim unter 20 Jahren toll die Ausbildungszeit wenigsten» drei Jahre betragen; b) für Chawerim über 20 Jahren kann bereits eine Mindestlehrzeit von zwei Jahren genügen. Unabhängig vom Alter «irr Chawerim wird, nach Ab- Schluß der Lehrzeit, eine einjährige Arbeitszeit, möglichst an einer anderen Arbeitsstelle für unbedingt erstrebenswert gehalten. 3. Der Hcchaluz ist verpflichtet, auch für die theoretische Ausbildung der Chawerim zu sorgen. Die theoretische Aus* Bildung soll je nach der Verschiedenheit der Chawerim, entweder auf einer Fachschule oder in privaten Ausbildung«• kursen erfolgen. Richtlinien für die Haehscharth dcrMädcben. 1. Der Hechaluz anerkennt seine Verpflichtung zur Durchführung einer gründlichen Hachscharah der Mädchen mit besonderer Betonung der Berufe, in denen sie zur Entfaltung ihrer höchsten Aktivität in der Arbdtsgemcinachaft gelangen können. 2. Wichtigster Wirkungskreis der Chahizoth ist: a) der ländliche Haushalt; b) die zum Hauslinit gehörigen ländlichen Zweige, wie Milchwirtschaft, Ocfiügclzucht, Imkerei, Hausgärtnerei utw. 3. Außer den Hauswirtschaft,?• und den mit ihnen zu* aammCnhängetKien Berufen soll den Chaluzoth auch die Möz* lichkcit gegeben werden, sich in allen weiblichen handwerk* liehen und industriellen Berufen auszubilden. 6. Verschiedene Resolutionen. Da« arbeitende Palästina. Die Konferenz begrüßt die Schaffung des ״Komitees für das arbeitende Palästina" in Deutschland, welches in Sich alle Teile der Arbeitsbewegung zum Zwecke des Aufbaues der Arbcitcrinstilutioncn Palästinas umfaßt. Sie verpflichtet alle Chawerim, sich mit allen ihren Kräften in den Dienst des arbeitenden Palästina zu stellen. Hist&druth Haklalit. Die 2. Jahrcskonferenz des deutschen Hechaluz sendet Ihren Gefährten, den Chawerim der allgemeinen Arbeiter- Organisation in Palästina, ihre Grüße. Im Gefühl für die schwere Stellung und die hartnäckigen Anstrengungen der Arbeiterorganisation in ihrem Kampf für die Existenz des jüdischen Arbeiters in Palästina und die Erweiterung def Alijah drückt der deutsche Hechaluz »eine entschiedene Ein* heit mit def Arbeiterbewegung in Palästina aus und bereitet sich auf den Tag vor, an dem er, beruflich und menschlich vorbereitet, nach Palästina kommt, um an ihrer schweren Arbeit mit alt seinen Kräften teilzunchmen. Hcchaluz und die Arbeiterorganisation. Die Mitglieder des deutschen Landesverbandes Hechaluz manifestieren ihre Zugehörigkeit zur allgemeinen Arbeiter- Organisation durch den Kauf eines Schekels. Hcchaluz und Zionistische Organisationen. . Die Beziehung des Hcchaluz zur zionistischen Welt• Organisation soll nicht nur durch den Wclthcchaluz erfolgen, sondern auch durch eine ständige Beeinflussung der Z. V. f. D, und der Sonderverbände. Dies kann dadurch ge* schchen, daß die Chawerim des Hcchaluz »ich in einem stärkeren Maße an den Arbeiten der Ortsgruppen und Landes* verbände beteiligen und diese für die Chaluzbewegung Intercssiercn. Zioaistensleaer• Eingänge lär das 4. Quartal 192S Ort Kontingent ja*, bl, 24.a.14 fBr«.<5u«rttl»9 Cöthen 30,— 9,— 53.— — Magdeburg 150,— 50,— , 147,— 3,— Oesamteingang für 4. Quartal: 14 708,05. 10. Ausweis der ZlonlsIcitsleiicr-EIngSnö« lür das 1. Quartal 1924 «... Eingang vom lingmmt •j,!״... Ort Kontinent 34.9.34 Mr t.UuwialM lb*tr*• Berlin 5«»,— 46,50 2491,80 2508,20 Bonn 50,— 176,- 286,- Breslau 1200,— 500,— 700,- 500,- Chemnitz 600,— 100,— 200,— 400,- Dortmund 600,- 56,— 56,- 544,— Halle 150,— 60,— 60,— 90,- Magdeburg 300,— 300,— 300,- — Stuttgart 100,— 6,— 58,25 41,75 Wiesbaden 300,— 100,- 300,- — Einzelne Zionisten 650,— 1,— 315,70 33430 Berichtigung: Im Ausweis Nr. 5 muß es heißen: Görlitz für 1. Quartal 3,— (statt 9,80), für 2. Qu. 3,-, für 3. und 4, Qu, 24 2,—. Die Additionen sind entsprechend abgeändert worden. Eingang vom 20.—24. 2.: 1345,50 M. Gesamteingang: für 1. Öu,: 8441,45, für 2. Qu.: 291,50, für 3. und 4. Qu.1 345,—, Sondcrspcndcn: 090,—. Spezifikationen: Berlin: St. Müller, L. Salomon je 5,—, Rechtsanwalt Dr. J. Münz, A. Rosenthal, M. Sachs, A. Salingcr u, Dr. Werner, J. Salomon je 3,—, div. 21,50; Eon!1t (in cl. Auf hellung sind auch die im 9. Ausweis bereit* veröffentlichten 1rx),— M. enthalten) M. Goldreich, L. Lcntsch* ner, E. Mendel, M, Schatz je 50,-, J. Baum 36,-, A. Mar* morste!20 ״,-, Frau Dr. Edelstein 10,-, Dr. Bönhetm, Dr. E. Cohn je 5,-; Dortmund: Feldblum 18,—, Abeies, Brader, Wdowinski je 10,—, Dr. Landau 4,-, Steinweg 5,-, div. 1,—; Stuttgart! A. Lcvy 6,-; Einzelne Zionisten: Freudenberg: 1,—. EkaläHschcr Grippenverband lür Nordwestdeutsehlaad Sonntag, den 9. März 1924 in Bremen, in den Räumen der ״Union״ Wachtstr., 10 Uhr vorm. 1. Ffcgrüflimg der Tagung. 2. Wahl des Büros. 3. Referat Dr. Landsberg: ״Die aktuellen Fragen im ZU)• nisinus und die Arbeit in Deutschland“. 4. Aussprache über das Referat Df. Landsberg. Mittags: Gemeinschaftliches Mittagessen im Hotel levy. Nachmittags: Besprechung der Gruppenverbandsarbeit, Wahl de» Gruppenvorortei und de* Vorstandes. * . *״>-■<*'1*tf׳1 , m f ׳ לו־׳יי j : rj 4ä. fc* sJJk '4«# Ui• iä« 0? ‘ז A־#?״* ר>י *•ק*{־; * * * ן- גי־ ■t LJ ,o Mt <־ I a mkh * iM A 2. M . ,Cas