Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIX (1924)
- Issue
- Heft 14 (19.2.1924)
- Date
- 1924-02-19
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 83% known words query
- IRI
…/2651273-2652595-2652609--15541-2674848- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
י Nr. 14 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 05 und enthält die traditionellen Gedächtnisworte. Der Gelehrte erklärte, in der Nachbarschaft des jetzigen Boulevards Saint- Midie) existierte ein jüdischer Friedhof schon in der Zeit, bevor König Philipp der Schöne im Jahre 1306 die Juden aus Frankreich vertrieben hat. HromU» i)r. Weizmann hat an die J.T.A. die folgende Wüfdigung des verstorbenen Expräsidenten der Vereinigten Staaten gesandt: ..Das jüdische Volk beklagt tief den Heimgang Woodrow Wilsons, der eine der größten Figuren der neuen Zeitepoche war und der in der modernen Geschichte tiefe* Spuren hinterlassen hat. Die durch ihn ausgesprochenen hohen Prinzipien werden noch fange nach ihm hc?tchrn bleiben und eine besondere Weit des Friedens, der Gerechtigkeit und der gegenseitigen Duldung unter den Völkern aufbaucn helfen. Die Zionisten insbesondere haben in ihm einen großen Freund und einen edlen Förderer verloren, der das große incnschliehe Ziel, das sieh in dem zionistischen Problem und in dem Aufbau Palästinas kundtut, verstand und anerkannte. Ich hatte die Ehre, mit dein Expräsidenten in Paris zusammenzukommen und mit ihm eingehend die verschiedenen Aus- Wicke des zionistischen Problems, sowie die Beziehungen zwischen Juden und Arabern in Palästina durchzusprechen. Ls wird für mich immer eine Quelle der Ermutigung sein, mir seine tiefe Sympathie und sein klares Verständnis für unsere Ziele und Hoffnungen ins Gedächtnis zurück/urtifcn, und wir weiden ihm stets für die Ermutigung und die Unterstützung, die er uns jederzeit zuteil werden ließ,, Dank wissen, Woodrow Wilson wird v׳on den Juden als' einer der ,Chasidej umoth haoiam‘ verehrt.“ Der Vorsitzende des New Yorker Komitees der Kinderhilfe für Deutschland hat vor kurzem die in New York zusammcngcbrachtc Summe bckaiintgrgcbcii. Sie beträgt 130 120,50 Dollar. Bemerkenswert ist die große Beteiligung jüdischer Spender. Es sind unter den von Juden gestifteten Beträgen hervorzulicben: Paul Beer- ■wald 1000 Dollar, Henry Goklmann 5000 Dollar, August Heckscher 10000 Dollar, Max Horwitz 2500 IXallar, Otto H. Kahn 5000 Dollar, Ralph Pulitzer 1000 Dollar, J. L. Reiss 1000 Dollar, Mortimer L. Schiff 5000 Dollar, James Speyer 25 <XX) Dollar, Felix M. Warburg 25000 Dollar, Paul M. Warburg 23 000 Dollar. Der Präsident des amerikanischen Senats, Albert Cummins, erklärte gegenüber Rabbiner Glaser, die J o h n s o n - E in w a n d e r u n gs - Bi If werde in der vorliegenden Form sicherlich vom Senat abgefchnt werden. Diese Bill erweise sich gegenüber den Angehörigen amerikanisciier Bürger und solcher, die in Amerika wohnen, als sehr wenig liberal. Der Senatspräsident erklärte, er sei absolut dagegen, daß man Familien auseinanderrciÖc. Indem man jemand nach Amerika gelassen habe, habe man ihm aucii zugleich das stillschweigende Versprechen gegeben, auch die in seiner alten Heimat zurückgelasscnen Verwandten mit nach Amerika zu bringen. Nach einer vom Sekretär des Arbeits-Departements James J. Davis in einem ״Ein Jahrhundert der Einwanderung“ überschriebenen Aufsatz der Januar-Nummer der von dein Arbeits-Departement der Vereinigten Staaten herausgegebenen ״Montlily Labour Review“ gemachten Aufstellung, zeigen die jüdischen Einwanderer den Vereinigten Staaten die größte Anhängüehkeit. Während der 16 jährigen Periode von 1003 bis 1923 sind 9919 710 Einwanderer ins Land gekommen; in der gleichen Zeitperiode haben 3 493185 Personen die Vereinigten Staaten verlassen. ״Mehr als die Angehörigen aller anderen Rassen“, sagt Sekretär Davis, ״zeigen die Juden ','1,'die Tendenz, Amerika zum dauernden Aufenthalt zu wählen. Nur 5 % von den cingewandcrten Juden verließen das Land wieder. Die Chinesen dagegen stellen das andere Extrem dar: von ihnen sind in der genannten Zeit 10914 Personen mehr ausals cingcwandcrt“ Während dieser 16 jährigen Periode wanderten 958 612 Juden ein, 52 034 Juden verließen das Land wieder. Die Zunahme beträgt also 906608. Die nächstniedrigste Auswandererzahl stellen die Iren mit 432668 Ein- Wanderer und 46 211 Auswanderern, gleich 11״/#. Die Aus- Wanderung der Walliser betrug 13 ״/o der Eingewanderten, die der Deutschen 18 ״/#, der Franzosen 21 ״/#, der Engländer 21 ״/# und der Skandinavier 22 ״/o. Nach dem Bericht betrug die Zahl der In den 25 Jahren (1899 bis 1923) nach den Vereinigten Staaten Eingewaneierten 16 929 187, von denen 1 787 866 oder 10,6 »/o Juden waren. Die größte Volksgruppe, die in diesen 25 Jahren nach den Vereinigten Staaten kam, waren die Italiener mit einer Zahl von 3 761 777 oder 22 ״/o. Die Deutschen stellten die dritthöchste Zahl mit 1 220 987 Einwanderern oder 7,2״;״. Die größte jüdische Einwanderung während dieser Periode fand im Jahre 1906 statt. In diesem Jahre erreichte die jüdische Einwanderung die Zahl 153748. Die niedrigste Ein- Wanderungsziffer weist das Jahr 1919 mit der Zahl von 3055 , auf. Die Gesamtzahl der an der Grenze zurückgewiesenen und deportierten Juden war 27 124 oder 1,56״/# der Zugelassenen. Von diesen wunde 21 119 die Zulassung teils aus ärztlichen, teils aus moralischen Gründen verweigert BOdafriba Herr So ko low ist leider gezwungen, seinen im Inter* esse des Keren Hajessod geplanten Besuch m Südafrika aus. politischen Gründen und wegen der bevorstehenden Aefions-Gomite-Sit/ung aufzugeben. Die südafrikanische Zionisfische Organisation wurde dahingehend verständigt und hat demgemäß mit der Keren Hajessod-Kampagne mit Hilfe von Dr. A. Goldstein bereits begonnen. 6500 Pfund sind bereits eingegangen. וי,ז#,! I1CF Wir lassen den nächsten Ausweis wegen der öcringfiigigkeit der Eingänge in den letzten Tagen erst in Nr. 15 erscheinen. Wir stellen bei dieser Gelegenheit fest, daß die Hälfte unserer Ortsgruppen in diesem Quartal bisher überhaupt nicht an den Zahlungen für die Zionistenstcucr beteiligt ist. Diese, wie auch diejenigen Gruppen, die uns für den Februar ihre Zahlungen in Aussicht stellten, fordern wir hiermit wiederholt auf, die Aktion zu beschleunigen und die bisher eingezogenen Beträge postwendend an uns zu überweisen. Auch die in Orten, an denen' keine Gruppen bestehen, wohnenden einzelnen Zionisten, die bisher ihren Beitrag noch nicht entrichtet haben, bitten wir, damit unnötige Ausgaben für Mahnbriefe und Porto gespart werden, um sofortige Einsendung eines angemessenen Beitrags. Zionistische Vereinigung für DeutscI Berlin W 15, Sächsische Straße 8. Pöttsebedekowto: Berlin 8091. I a 11 d 8i?#i IWIIntr £U>nl*ti*oh« Vtrolnfgfong, B«rU!» 0 18, RsyrUlitr••• B Ttlaphort 1 Mtrknr 2?*riVß4 * Püat«choekkoni<» א©, Marlin NW 7 Kn.t*«n»*rw*ltnnur rlor B, Z. V MUiworK (W Fobrnnf *bond• S Ufer £ie»i«!!1fh«r f!«fh»w*r, Grupp• Chirlotlnkir! im NoU0ndt1rf־K«t§ln״, KUi«t«1r. 41. * Y*rlr»gievkh!■ »on lUrrn Dr Werner lUb! ,.TM• neeeit• OmcMiM« Im JBdlich•■ Telkei," 1, Vortrag:: Di« Zeitperiod•!780—ll&l. Grappa Ost« Tz*n<lib*rn«r fifcr. ftft, abend■ 8 Uhr .Herr Dr. Sandler! ״TTerom brairhe» wir 11• jüdlaefc• •«halt!« n*rihm. VA Ufer B«*4 Zio*!iti«eber Tr■«•*, Im Sltswmcr•■*! der Z. V. f, D., B&eb«!«cfe* Str.fi. A.rbeit*gemetn«oh*ft Ismxk 1י»ןןץ#ע. Frl. W#inr*loh1 •,Erxlafeaar •tr G•• Vor«»•nd«»lta111r. ßSeriuiach• Sir. 8, •bend« SV* übt Ttfeiordnwt'is Frau Wron«fey» Frl. Dr. Robaner, Frl. Blank•mtUint ArbeUeberlehl. Frl. fiefe»U! Bericht Über die Verbandlang mit Fvam Ql**«r. <6rappt 8Sd» In der Kotlbnuer Klan״a, Damm M. nah• JCnMbtn«r Rr(i״kft, abend« H1/, Uhr Wl«*e»!5',hartllfber Vortrair, Harr StndUnrat Dr. BUeb! ,Bl* Wlaehaa aad dl« Fr«■••.“ CU!t« Ifirfaa mlt£«hracht wonlen. Qripp« 88d* In de»־ KnHht1«*r Klan«•# KoHbueer Damm 00 naho Kn»tbu«Ar Brinke. Uganda Uhr Wl»i׳n«fh«ftllrhar Vortrat Herr Stadienrat Dr. Rächt ,.RU RUfhne ■ad <!• Frai••« (7!»«».« dOrfen m»tßcbrarbt werden. Donnar«ta?. d״n 21. Februar abend• 8 übt BapeH Jlaaatr. im Zian»«t(«cban Kolm, Landebargat gtr. G8 Eingang Kle'na Frankfurter fitr. 11 Zw«n״'o*׳'i Bo{«aroTn<m«״ln l Vorlaiun* an■ d^n Werken von flrhoftm Alaobam. 3. Gemeimama« Bingen htrir&Urihar und eon«tlger Liedar. Gast« willkommen. Sonnabend, den 2fi, Februar abend• Übt ZUaUUifher J«tf'«4T0re(a li#ekawer. Graap• Ükar1att«aburf( bei Erleb Fittich, Rnlowitr. 4י׳. Berpreehnng aktnaUor judisohar Fragatu tQr1pp*W«1t-Cktr10Hett»>vrgtm bfoBandorf'Kaeina, Kiai«t*tr.4l, •bttd• 8j■{ Übt Htamtt1ii«׳'b der rh^maHgen Grappa W#»t, Bepall flBtair, Im Zioni«liieben Heim. Land«b*rfer Str. «ffe «band« T übt BemintT ▼on Urial Friedland Übte Gevrbiehta und Entwicklung da« sl0ni«tiaob*n SoeiaUanma. ״. _ abanda 8 übr Bepal! BasaTr. Im *r. Saal d«a 7Kant«ffaeh«a Halma, T4and«borr#r 84». 89 Vortrag »on FcbrlfUteUar Joaef Lin. Thema wird noch bekanntojteben JfidSiebar ficheltara!•• Im Vorwettangageblat dar J&dffnhea G«m«lodA Boaena^r. I•», abend« 8 Vbr FHarriabead da« K!eder1r*rt*a Nord, Fr an Wt*ntfTtt!b«1•! Jfddiacke Kraleh*■« In Rata•« Frl Obfrlehrerin Landau: ״JAdUebt Rrtlahaaf In Kladargartaa a. Rckala.« ßonnaband, dnn 33. Fabraar findet Im Heim, Landrhargtr Str. 89, •In Teeakfnd mit Tee* «taU. Zutritt haben dia Witgileder der B Z.V. und dia »on fhnan ain• r«fabrt«r1 GRate. Karten 4 2 H (inkl. Programm) •»nd im Vnr»4rkaaf Im Heim, Leudsb6rg«r Str. 8Ö, Alexander 4656, Ugllob »on 10 übt »arm. bla 6 Uhr nachm. ווי haben. Sonnt*!״, den ‘24. Februar!! übe »orm Grappa Wt«t*Ch»r!•Ueabarfr, Im Rit»nnf«»aal dar Z.V.f.D, R&abaiaob• 8tr.8 Yorataad*aUxv»jr• Einmahga Auflühmng de« Film« nN«tba■ dar Wala•* Im LlobiapUltbaaUr Schweiaer Garten, Am Frladrlehahein 39*82, »«״Anstalt«! »om *lonlatlaehan Heim, Landaborger Str 89. Eintrit,»akar*en sind im Vorverkauf ■n hahan im Büro, Laodihor^or 8tr,89, Ala*Andar464rt,»on!0 Ukrvorm. bla 6Uhr nachm. Montag, den 35. Februar abanda 8U Ukr Groppe N״rd, 4m Reatearant. Hnpne, Roaenthaler Str. 4 Frau Wronaky: »,Dl• •oital• Id•• In jBd«at«n.“ ffrvpf• dar ZlontsUn •יי d«n 0«t«a, Im Helm, L*ndab«rg*r 01t. 9k Proparaedftveraastalta«« Harr Jacob Reich, *Archen t ».B״r Gel!• fm Wa«t«y1.M Di• Müfliedar werden gebeten, mMioh«! ▼!•י NichtrionitUa mlt*nbrif1g*n, Dlanita^, den 23 Februar ab«nda 8W U W#1t-CkarI0tt«1b»rf. im Loaranhana, Joaahlmatbalar «tr. Vk Harr Dr. Apfalt ״Rat das •ba*d|navl8chea J1G1! •1■ B«b«t1rleh(M abaada 0 TRkt Wlirxhl.n»##., Im Slonl.K.-hmi Unlm, L.n1!«b#r(.F Btr. N H.rr Dz• A. Lnabi ״B.rlia.r d.H.lidntb•«.* Mittwoch, d.n 57.?«Sni.r »twindl ■ Vht Zl.»Utl««h.r Jar.adT.r.l■ ll.fX.w.r (invp. ChMlottoabar(, im N'ollendorf-Ka.ino, Rl.l.t.tr, 41, Votlra.’.ir'liln• von Horm fr. W.rnor B.h! , Dl« ■fa«ata Snfliltlit. <.! Ji4l>eh•• Volk♦..5 ״. Voitra*! Ula Zoltporioäa von 1881-1054. Oropr« O.t, Im Holm,!.«nd.horror Rtr, R# Harr Dr. Max 6tränt 1 ״Sprloli* Art Tiitor.“ Gc5eIhcIicHsrei.sc nach Palästina Die von dem Paläsiiiia-Amt Berlin geplante Gesellschaft!- reise beginnt nunmehr endgültig am Mittwoch, den 12. März ab Berlin. Die Abfahrt erfolgt am 12. März, morgens 10 l'hr 7 Mm. ab Anhaltcr B.iUniicf. in München Uelrcrnachtung. Von München aus geht die Fahrt über Salzhnrg-Picdicolii nach Triest. Ankunft dort fOonncrstag, nachts gegen 12 Uhr. In Triest erfolgt eine Besichtigung des Chaiuzheims und Besichtigung der Sehenswürdigkeiten der Stadt. Um 1 Uhr mittags wird die Seereise mit dem Eildampfcr ״Vienna“ des Llovd-Triesiino nngefreten. Am Montag, den 17. März, um 3 Uhr nachmittags Landung in A I e x a n d r i e n. Am Dienstag, den 18. März, vormittags, wird Alexandrien besichtigt, nachmittags um 4 Uhr Abreise nach Kairo. Am nächsten Tage Besichtigung der Sehenswürdigkeiten bei Kairo; nachmittags 6 Uhr 15 wird die Bahnfahrt von Kairo nach Jcrusafern angetrefen. Donnerstag, den 21. März, Eintreffen der Reisegesellschaft in Jerusalem. Nach vierzehntägigem Aufenthalt in Palästina, über den in der nächsten Nummer ge* naucrc Einzelheiten folgen werden, erfolgt die Abreise am Donnerstag, den 3. April per Bahn nach Alexandrien, von wo der Dampfer am Freitag, den 4. April, 12 Uhr 30 mittags, auslauft. Die Ankunft in Triest erfolgt am Montag, aen 7. April, 2y, Uhr nachmittags, von wo die Rückfahrt im direkten D-Zug angetreten wird. Die Kosten der Reise betragen bei Benutzung der II. Klasse des D-Zugcs von Berlin bis Triest, der II. Klasse für die Schiffsreisc, der II. Klasse für die ßahnreise Alexandrien- Jerusalem, bei Benutzung der besten Hotels in Palästina selbst, sowie Fahrt in leichten Autos 93.—.— englische £. Bei Benutzung der!11. Klasse für die Bahnfahrt Berlin-Triest, der III. KI assc für die Schiffsfahrt Triest-Alexandrien und gleichfalls III. Klasse für die Fahrt Alexandrien-Jerusalem und bei Benutzung von bisweilen leichten Wagen, großen Autos in Palästina selbst sowie bei zweitklassiger Unterkunft 65 £. in diesen Preisen sind inbegriffen; Bahnfahrt Berlin-Triest und retour, Seereise Triest-Alexandrien und retour, Bahnfahrt Alexandricn-Jertisalcm und retour, ferner Wohnung und Verpflegung für die Dauer der ganzen Reise in Aegypten und Palästina, sämtliche Spesen bei Benutzung der verschiedenen Verkehrsmittel für die progr.immäßigrn Exkursionen in Palästina und Aegypten (Auto, Wagen usw.), Eintrittsgelder und Trinkgelder bei Besichtigungen, Kosten für Fremdenfütirungen sowie sämtliche Visagegebühren, ferner Kosten der Uebcrführung des Handgepäcks von Bord in die Hotels. Gepäck, das nicht als Handgepäck in die Kupccs genommen wird", sogenanntes Passagiergut, ist hinsichtlich Verladung, als auch Bahnfahrt, separat zu bezahlen; desgleichen Versicherung des Reisegepäcks. Unvorhergesehene Tariferhöhungen auf den Bahnen sowie Kosten, die durch Quarantäne oder höhere Dewalt irgendwelcher Art entstehen, gehen zu Lasten jedes einzelnen Teilnehmers. Nicht inbegritfen sind Verpflegung während der Bahnfahrt und evtl. Mehrkosten für Visa hei nichtdciitschen Staatsangehörigen. Mit Rücksicht auf die kurze, zur Verfügung stehende Zeit, und da an dieser ersten, vom Palästina-Amt Berlin veranstalteten Palästinarcisc nur 35 Dritter- und 25 Zwcitcrklasscrciscnde teilnehmen können, ist cs unbedingt erforderlich, daß die Teil nehmet Innerhalb von sieben Tagen ihre Anmeld u n g bei uns,einreichen unter gleichzeitiger Ein- Zahlung der Hälfte der oben erwähnten Beträge. Die Anmeldung für die Teilnehmer ist verbindlich; jedoch steht dem Palästina-Amt das Recht zu, die Anmeldung erst dann als definitiv zu betrachten, falls die erwähnte An- Zahlung geleistet worden ist oder, falls die Teilnehmerzahl über• schritten ist, die Anzahlung dem Einsender sofort wieder• zur Verfügung zu stellen. Tritt jemand rtach erfolgter Anmeldung von der Reise zurück, so muß die Anzahlung als verfallen betrachtet werden. Anmeldungen spätestens bis zum 25. Februar. Palästina-Amt, Berlin-Wilmersdorf, Emser Str. 12/13. 8tt dir Gr•»• W»»t-Ck»fl#U«11t1«rx. Im Rit«nn«<*u1 d. Z. V. {. D. 8*011 lUch» Str. 8 R|(t*nff d*r Pr*p«RaN4Ia-Kdmm1f1« «*, J6Gn T)Un«>ag׳*b«nd, N Uhr JBdl1ckarK«ltorTtrttft Fovrtaa im 7rinn׳N»ia^h«n H«im, L»ad*b«rgav Str« It «amm*r für jitdisoh• G««ohichi•» anUr Laiinn* d«a H«rrn •tn<L phü. L. Boh Acht• r. J«d•• Di<*rm»*e׳*b«nd, M״hr Üat](iftt8r.h«r fit*«l«nla*fara!* F T. Dariis. FH«׳»richatr» lü Bomlnar ♦6r ln׳U«׳'h* n«a«h»«ht«, Orn*p# Kord Jtdaa H«at*g »on Ubr ,m Ro«laf Edokoh. Roa«oth*l«r 8ir. 111 T«n*rh (J«a*i»b). J«1׳*n Hitiwoch »on K*—Uhr bol Krim. L«▼». Ortnieoburcor 8tr. 80t Gotriarah, J«tUn Soosabond nAobso# 4—5 Uhr bei Keim. L«ry, OrenienhariM* Str. •01 flclmlr'hen •rnoh. J*u*n Sonnt«! ▼ormittog U—l UhT b«i Kdm, Loryi Qtsiirak מרבו עברי ברליו ובביתם ׳#ל ציוני־הטזרח, רחוב לנדסברנר, מספר י* קרוב לסנרש־ אלקסנדר.) החברות והחברים וכל הטחענעים בהחיח השפה העברית ובהוזםתחוהה• מתאספים בכל יום ד׳ לשבוע בשמונה שעות בערב־ נערכות הרצאות, ההראות. שיחות עם ונוחים. הכניסה חפשית! אגודת בחי ספר לישראל Jüdischer Scbulrersln E. V., Berlin 019, Seydeistr. 8 Vor«lB.näimHgIi<«d: HtndUnrmt Kart H#mm#nt.lB, Orantweid, fri«lrlrl1ar»h*r*tr. Bi. בית ספר ללשון העברית בברלין Robräiarba Rpr»rh«€ho?• I* Rerlta fXL *•«aait1׳r) . Anaknnft •rt*ilt der SohulUltar, Herr H, Dorg^rttn, MUtwooh, 0Ühf nbatid^ in d«r Hoehicbnlo für die d*« Judeotttma, ArtUlarira(r*6• 14( X, £imto«r 4. בית ספר לילדים במערבה של ברלין JSdiaeh• Gr*nd«eh«1• Waat. Anaknnft arteilfc di• RohaUeiterin, Frftu’oin Oberlehrerin Betty Lnodan. *lonUg und Mittwoch 8—4 Übr, titoinpUt• C0Ö3, בית ספר לילדים בטורחה של ברלין Zdiüreh. Grt.d.elial# Ott, Aatkanfi 4rt.ilt dl• B#imlI«iUrln, Vr.ulaln ßniMua* LiohtMlUln, Vitllu 3-4 Uhr. P.nKow »TO. גני ילדים בברלין Jldlirliir Sl»d׳r*»rt8■ CI1»rloll«8b»r», tCfirtrin« 8*ft JA ■•rtaartnl ,׳ra«U«r*. — ti» Krflt•((• von LflO—yfl Uhr, ZüdlMh.r EI»1S«*#rt*s Nord, Wetnharftw•( 11/13 b«i «prtdih(. — ICont•( hi• Kreit»*• von 9—Vj2 Uhr. lldUehrr KUd«rg«rU» Süd, Im ^«tnanaC ,f.lmlittu*, I>OMa- EtU Beatentrsi«. — Montag bl* Freit»»?* von KlO-m Uhr. zediaehtr El>4ere>rt•• Olt, Jablouhlrtr, Ut — Uont•( hl• FftiUai von J.'IO-Hl Uh». Zltiitbar ״,m-ii. -rif׳• Wm«, UW.ndrtr, U8/117, hei Ftnrt. - UmUt hl* fcsli#*• v»a KlMÖ Uhu Vortrag Anitta Müller-Cohen. Am 12. Februar sprach Frau Anitta Müllcr-Colien als Gast des Verbandes jüdischer Frauen für Kulturarbeit in Palästina, des zionistischen Frauenblindes und des Jüdischen Frauenvercines über ihre Reiseeindrücke in Palästina. Die Vortragende erzählte in ungemein wirkungsvoller Weise ihrem an 'die tausend Köpfe zählenden Auditorium von Ercz-Israel. Es erstand das Biki des werdenden Palästina, die heroische, schweigende und heitere Arbeit unserer jungen Pioniere, die Auswirkungen der hebräischen Kultur, die dem Volke so selbstverständlich geworden Ist, daß der fremde Jude, der des Hebräischen nicht mächtig ist, sich ausgeschlossen findet und es keinen Einwanderer gibt, der nicht in kürzester Zeit die hebräische Umgangssprache sich zu eigen zu machen bemüht ist. Die ausgezeichnete, unmittelbare Redeweise Anitta Müller-Cohens riß alle ihre Zuhörer mit sich fort, und mit großer Anteil* nähme verfolgte das nicht mir aus Zionisten bestellende Publikum den Bericht. Die Schönheit des Landes stellt Anitta Müller-Cohen weit über die Schönheit aller südlichen Länder, die sie gesehen hat. — Mit dem Dank an die Vortragende schloß die Präsidentin, Frau Dr. Eschclbaeher, die Versammlung. ״Der Jude". Eine Monatsschrift Herausgegeben von Dr. Martin Bub er im Jüdischen Verlag, Berlin NW 7, Dorothcenstr. 35. — Heft 1 des 8. Jahrgangs ist soeben erschienen und hat folgenden Inhalt: Paul Aman 11: Politische Gegenwartsprobleme des deutschen Judentums. Leo Strauß: Paul de Lagarde. Arjeh Tartakower: Zur Geschichte des jüdischen Sozialismus; S. J. Agnon: Aufstieg und Abstieg. — Bemerkungen; Friedrich T hie bergen Lehenstonn und religiöse Form. Umschau: Moritz Bileski: Fraktionen und allgemeiner Zionismus. — Abonnementspreis für Deutschland vierteljährlich 2,80 M. Auf den Inhalt des mm abgeschlossenen 7. Jahrgangs kommen wir noch ausführlich zurück. ״Das Zeit". Das soeben erschienene Februarheft dieser gediegenen illustrierten jüdischen Zeitschrift für Kunst, Lite ratuf und Wissenschaft (Verlag I., Tegcfthnfistraßc 7/9) enthält: Einen Aufsatz von Professor Eisler über Rembrandt und Israels, Arbeiten über die Künstler Georg Ehrlich und Paul Königsberger, einen Aufsatz über jüdische Volkskunst mit einer großen Anzahl von Scherenschnitten, sowie literarische Beiträge von Ernst Müller, Tschcrn ichowski, Andrd Spire, Charles Pdguv, Erwin Felber, Eugen Hoc fl ich, Fisehcrliedcr vom See Kinereth, sowie die Rubrik ״Buch, Kunst und Künstler“ und mehr als 30 Illustrationen. Jüdischer Turnverein Bar-Kochba. Die I. Schülerabtei, lung des J.T.V. ״Bar-Kochba“ e. V, hält am Sonntag, den 2. März, nachm, von 4—6 Uhr in der Turnhalle des Dorotheenstädtischen Gymnasiums, Dorothcenstr., Ihr diesjähriges Schauturnen •b.