Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIX (1924)
- Issue
- Heft 10 (5.2.1924)
- Date
- 1924-02-05
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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״*״■-ו! I Nr. 10 JUEDISCHE RUNDSCHAU *C pt In der letzten Sitzung der Budget-Kommisskm des polnischcn Sejm stellte der Referent Uiniar den Antra״, den Vorschlag des jüdischen Abgeordneten Grünbau tn, die wn 8000 auf 2000 Zloty reduzierte Subvention für jüdisc he religiöse Zwecke als lächerlich gering überhaupt zu streichen, abzukbnen und einer Erhöhung der Subvention auf 10000 Zloty zuzustimmen. Der Referent sagte, der Premierminister wünsche die Annahme dieses Anträgs. Ab״. Dr. Schipper unterstützte im Namen des jüdischen Parlamentsklubs den Vorschlag Grüubaums, da mich die vom Referenten vorgcschlagcnc Summe von 10>•10׳ Zloty gar nicht ins Gewicht fällt. Der Vorschlag Rimars wurde gegen die Stimmen der nationalen Minderheiten angenommen. Hierauf brachte Dr. Schipper eine Resolution ein, in der u. a. gefordert wird: Einbringung eines Gesetz• projektes über das Schulwesen der nationalen Minderheiten; lnstruicrung der obersten Schulbehörde, die Konzessionsgesuche privater jüdischer Schulen nach den Bedürfnissen des jüdischen Schulwesens zu berücksichtigen, Säubern.!g der Lehrbücher von Stellen, die einen Teil der Bevölkerung gegen den anderen aufhetzen. Ferner beanfragte Dr. Schipper, die Regierung möge die Aendcrun;׳ der Statuten für die jüdischen Gemeinden ii Galizien bestätigen und die neuen Wahlen anordnen. Ahr Hausner beantragte die Wiedereröffnung der Baron Hirscit Schulen in Galizien. Bei der Abstimmung wurde der Antra, Dr. Hausners angenommen, die Resolution Dr. Schippers de. Bildiingskonimission überwiesen. Dr. Schipper wies in einem Nachwort darauf hin, daß in den Staatsmittelsehulen unter etwa 87 (XX) Schülern 9000 Juden sind, das sind etwas über 10 «;0. Dagegen beträgt der Prozentsatz jüdischer Schüler ,an den privaten Mittelschulen über 33 ״>. Das ist der beste Beweis dafür, daß die Beziehungen der Staatssclmlen zu den Juden weit entfernt davon sind, ideal zu sein. Ballsatiländtr In Belgrad ist vor kurzem eine neue zionistische Zeitschritt in sephardischer, spaniol isehcr und hebräischer Sprache gegründet worden, unter Redaktion von Herrn Ing. David Asrccl. Die Zeitschrift dient in erster Reihe der Ein- 11er 8 für•* Barliöftf ZuraUtUeh* Vurftlnltfung, Herlln O 19, fiftjrfolJtrti• & T«l©phan1 M*rknf **ÄS3/H *!•«*HtsUfKikktmto Ha. syGOri Bsrlift NW ד K***nnv»rprftHt!nR Aor H, '<£. t. Mittwoch, 9, f ®braar »hexid• 8 Uhr (IrapM Olt, im I>nhr«rr»r1»ln«<hÄT1i, AUxtndmfo 4(3 JürfUfhtr nntar Tziltnnf ססזי Hera OroJbrtnh. •— Her« Oro®*h(Mrih. Frida BlamcnUial, Un$9 DöbUn vom 1>*t»tnchea Xheatar. Katdoa am dar Al’0n<tt••■•. — •huvli 8 Uhr 6r@ppa ftltf, In dar X0Uhua«r KUu••! Kottluaor Daran* IkX lUrr Dr, Lftn<l1h*rjrt #,Dl• KU«• Iwi Ri•«!•»«• a»fl ihr• ab»nA• 8 Uhr Zio&UUachcr Je8־*j1ä»#reli1 Ifechnwtr in dor Kottbu»cr Klar!**, K0UV;t1**r Domra 80. GHaatniaintr Bonuch ■dmtHohor Utuppwn dar VeranMaltiiAf Grupp• BHd. nftfKm■ 6 Uhr Baad ZiOtttsUicbor Fiat!®«» im BltKun*i1aa\ üt %, V. i D״ Btw-.lisisoVi© Htr. 8. ForUttturijf d®r DUk!«Sion übar Aon Vortragf ,von Ifrl.Dr. Schauer.?)onn*r*tne\ den 7. Fobrnar *bfttiä» 8 Uhr berliner .Misrsfhlgropp«, »m Vortrofffisnnl dor Ryr>nr!r>c«, H 3h» Uorr Hab Ix U&rry i*cr jr; ״Ziftult»»* •1• rollfrlo*• Bin •mau $,'* Nyheter", *SocitLDcmokrakn״ usw, vcröffcaüicbta lang« und sympathisch gehaltene Interviews. Dieser Tage tprethen die Delegierten im Gemeindehaus vor den Gememderepräsen» Unten in einer von dem Gcr.icindcvoaitzenüen und Oberrabbiner Dr. Ehrenpreis einlic.nifcncn Konlcrenz. Es ist hier nicht ohne Eindruck geblieben, daß die Delegation in Göteborg und Malmö große Erfolge erzielt Hat. In _ Malmö, wo insgesamt 3> o:,tjüdische Familien leben, zeichneten »Imtliehe Otmcindemitglieder (!), ohne Aulnähme, für den Keren Hajessod. Fast alle Zeichner geleiteten die Delegation unter großem Enthusiasmus zur Bann. Et kann bereit* heute gesagt werden, daß *Skandinavien fortan beim Aulhau Palästinas nicht mehr in dem Maße beiseite stehen wird, wie bisher. ^ounftborul, Ann 0. F«)>rnnr *b*־n^• 8 Uhr Hftpoi MU»«Vr, im ZiftntiitUchan Iloim, TjaraUHaryar Btr. *ft. 'ffirIrtlUr Kmplans־ un**ror au« Kn**Un׳l p®Vmn111frn*Tt. Chawer! ra. HprieHt 11ומייחס* תי>ת»ית! au* 81י1ו«1ייו1ה-*0|*וח ^oh0famt*UAU Cliavrarim *1• KGk*fmvrftrtiß:A Ha,״a Aor Jndm'i ln Sovr jM• IXnmMnd K* *jiroc.H^n fGlg<u.4Ja llmwsrim! X. WorUnnk(, Vorril r»*n>1f>r »!'•* Zf'ntrAlkomUari* 74Mrft-7,«,פי*• rA’-tftMHit.'xohilnUi), Dr M. I/orir, lh Horöwoj fMHf'Ha^erria* 7,»ntt11*־komU*o»), ׳־ Dn* 1101m ist ab 8 ITbr goüiTn*t, 0* 110^#וז dort htiHrRlicha arul •onMiga 71r׳ilnn^on ro *binA• 8 Uhr Disniitaif, don 12. Fobrnar ZloaDlUebor Jue־Afnlf*r®la n*fl»»w#r, Croppi Sid, 1m Kitrlionbiilüor, OrREionplafc«. («>nora)T®r**nta1l««1r. ab»nd• 8 Uhr D0ttnor«tRip, den 14. Voliranr B*rl1»or *!«fftdil-Oripp». im Tlo»Uurar!t Jonn. Uri'iol: ««•Allat» 1B {Bhf. B011**raA) Vorixnfz von Dr. A. Bitrln. Th&ma wird nooh hahanntffa^haik. Sonota«’, d^n 17. Februar Klnniftlißa Votführn״jr da* PalKtllnaftlms 8ta!lii1. T״rm. 11 XJhr Kkhara• a. Inirra ־.״ Wirkung Auf die sephardischc Judenheit, unter der sich besonders in Jugoslawien gegenwärtig ein intensiveres Inter• esse für die zionistische Bewegung bemerkbar macht. Der ncuernanntc Landesrabbi n er für Jugoslawien, unser Gesinnungsgenosse Dr. Alcalay, ist persönlich beim König Alexander von Jugoslawien erschienen, um den Eid m Icisteu. Der König bat sodann Dr, Alcalay noch ein wenig bei ihm zu bleiben und ihm über die Lage der Juden im jugoslawischen Reich Aufklärung zu geben. Der König gab seiner Verwunderung Ausdruck, dafl nicht mehr als etwa lüOOtX) Juden im Lande wohnen. Er wisse, daß sie alle ihren Pflichten dem Staate gegenüber nachkommcn. Der König interessierte sich auch für die politische Tätigkeit der Juden im Lande, worauf Dr. Alcalay dem König versicherte, daß die Juden in den nenerworbenen Gebieten keine Irredentisten seien, cs sei aber begreiflich, daß die Juden in Kroatien sich nicht so leicht von der kroatischen Landespolitik losreißen können. Der König informierte sich auch über die Bestrebungen der jugoslawischen Zionisten und der Zionistischen Weltorganisation im allgemeinen. Bei den am 27. Januar in Agram stattgefundenen Wahlen in die jüdische G c m c in de erzielte die zionistische Liste eine überwältigende Majorität. Sie erhielt 1039 Stimmen gegenüber 250, die auf die Liste der Assimilanfcn fielen. Die Zionisten besitzen im neuen Vorstand der Jüdischen Gemeinde vier Fünftel aller Mandate. In Kreisen der Salonikier Judenheit macht sich eine Bewegung zur Errichtung einer einheitlichen Organisation der Juden aut griechischem Boden bemerkbar. Diese Bewegung wird besonders von jenen Erfahrungen getragen, die die Juden bei den Wahlen gewannen, als cs infolge der Uneinigkeit der Juden m einem jüdischen Wahlscktor kommen konnte. Ein zweiter Grund ist die umsicligreifende antisemitische Agitation, an dessen Spitze das nationalistische Blatt ״Makedonia“ steht. Der Führer der die Vereinigung anstrebenden Bewegung ist der Salonikier Publizist Bcssantschi, der für die nächste Zeit nach Saloniki eine Konterenz c berufen hat, die auch von den niehtzkmistischen Logen befürwortet wird. Hnuriha New York. (J. T.A.) Am 10. Februar soll in Philadelphia eine Sondersitzung des amerikanisch-jüdischen Kongresses über das Einvvanderungsproblcm beginnen. Der Kampf gegen den Entwurf des neuen Einwanderungsgesetzes wird lebhaft geführt. Das Kongreß-Büro hat an die Delegierten in allen •Teilen des Landes Zirkularschreiben mit der Aufforderung gesendet, gegen das projektierte neue Gesetz der Einwandcrungsbcschränkung zu protestieren, ln den verschiedensten Städten sind bereits Protestversammlungen abgehalten worden. In Amerika ist die Arbeit für die neue Kolonie und Gartenstadt des .,American Zion Commonwealth'1, die ״Herzliah" heißen soll, in vollem Gange. Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt in New York, aber auch aus dem Süden und dem Middle West wird von regen Fortschritten berichtet. Seit Anfang Juli bis Ende September 1923 sind laut den Mitteilungen der eben erschienenen offiziellen ״Labour- Review" 22,479 jüdische Immigranten in Araerika eingetroffen, ln der gleichen Zeit wanderten etwa 50 jüdische Immigranten wieder aus. Es wird festgcstcllt, daß die Zahl der jüdischen Rückwanderer im Vergleich zu anderen Nationen äußerst minimal ist. Die Konferenz der Zionisten Kanadas hat die Summe von 12 000 Dollar für die hebräische Universität gespendet. Zum Präsidenten der kanadische» Zionisten-Föderation wurde A. J. Freimann wiedergewählt. Nach offiziellen Berichte» der Jewish Colonisation Associaiion sind im November 1923 25 025 Einwanderer in der Republik Argentinien eingetroffen, von denen 1098 meist aus Polen stammende Juden waren. 6m»I0raet Jerusalem. (J.TA.) Während eines Zusammenstoßes wurden am 23. Januar in der Nähe von Ramlch vom arabischen Mob zwei englische Armee-Sergeanten angegriffen und getötet. Es ist der Polizei noch nicht gelungen, die Täter festzunehmen. Acgyptische Juden haben für das Ruthenberg-Werk 10000 Ptund gezeichnet. Die amerikanische Keren Haiessod-Frauenliga entsandte ihr Mitglied Eva Leon nach Palästina. Miß Leon wird au{ der Hinreise in Paris weilen, um dort verschiedene Gegenstände, vor allem Küche ne in richtunge n für die Kwuzoth in Palästina, zu erwerben, ln Palästina soll sic daneben auch die Sendungen von Kleidern und Bettzeug, die die amerikanische Fraucnltga für die Chaluzkn und Chaluzoth in Palästina gespendet hat, zur Verteilung bringen. Donnor*tftg aband• 8 Ukr ZionSaiiffGhai Ttaim, UatvUbargar ßtr. Sominsr ▼0a Dr Ch. Arl״»on>ft Äbar j»*UWtln®rt»Ue1aa W!rUcV1»H*fm£m. Jaden D{**n*tAg*b«nd, Uhr OitiQdlacfatr Mn40t]t«1ive1«!i!1 E V. Berlin, Friadrtakifcr. 118 Seminar für JücUeeb« Diteratnr, Grupp• Jtord Montag ▼0» 7H-»H Vhr ▼ or tlam nrappanftbprd Tenach-^pklnr HT***iMA Jeden Mittwoch ▼on SK Uhr abend• Gropp• B»f4, Im ftedef Z *<יייoh. Kcianthaler Htr. 12, Oornftrali-Scbiur, Jadan RenntRR *arm. U-*l Uhr Groppe Ward, bei Kdmnnd T ftrr, OroaieTibargar bU63 .־, 00m*r*h-Schiur. Kcanabnad rwtcbm, 4—4 Ufer Grappa Nord, bei Kdmnnd Leay, Orenlenburjror ßtr. 00, Srhciöhoti A.moh. ^nf>' W *sW Ceberslcbt J3nQ3r lir Ei 1 l.$3*rU alstcnsScoer 1921 Asdiaffenburg 1C0»llrt£vnt <1f1 1. Onr- 111« 34 mW. KückiÜad* ■tu Ucai 4. Quartal 3} 54 — Eingang 10,— Augsburg 50,— 50,— Bamberg 75,— 75,75 Berlin 5000,— 780,— Braunschwefg 30,— 100,— Chemnitz WO,— 100,— Dresden 450,— 53,50 Duisburg 600,— 50,— Erfurt 70,- 81,- Frankfurt a. M 2030,— 70,- Görlitz 67,— 19,80 Gotha' 100,- 18,— Heidelberg 50,— 600,— 5,— Königsberg 68,- Mannheim 124,— 3,— Meiningen 24,- 24,— Nordhausen 100,— 15,— Oppeln SO,— 25,— Ratibor 100,- 85^0 Saarbrücken 425,- 300,— Stuttgart 120,— 52,2S Einzelne Zionisten 650,—־ 147,20 מרכז עברי ברייי ובביתם של ציוני־המורח, רחוב מדסברגר, מספר «» קרוב למגרש אלכסנדר.) החברות והחברים וכל הניתענינים בתחית חשפה העברית ובהחפתחיתה. מתאספים בכל יום ד׳ לשבוע בשמונה שעות בערב נערכות הרצאות, ההראוס, שחות עם וכותים. הכניסה חננשית! אגודת בחי ספר לישראל Jilillsebnr SclmlTereln E. V., Seydehtr. 8 Ge«ohlft,(ahr«n de»Vorst»t>rt,ml(RUpa•. Himt StivUarTM Kurt HuBUitritoiB Ornn,wnM. Vriodriplisruh^fntr. SS. Hst>rM»c!1» Rpr»rtnrlm'• In Hrrlla fXI. . Sefnabro« In dan lnrtp׳Mf^,i1tonpn Kla״fm **מוז ruwH Blloktprivoh• mit dum SclmlUit״ Harra UeixxrRn i«d״r,.ai» •rfoliron. 8rr״rh1,it1 tltHwoali, abend, (i Uhr, ia der lloi’br.rSnl״ dir die Wi,eea»cl1aJk de« Judentum, V-VilWln*tra8* 14, t JSdlerbt 0»»n(t«rl1«le Weet. Auikantl »rtoilt di» Rebnlleileri׳', >*rtn'eln Betty f.nnd»n, Uente! bl• Donnerstag 4)4—6 Dbr. Stelnplet« 60S3 JZdUrh• Oruedtrl«)• Ott Aa»Vonft ertelll di» Sebatloiterln, K/Huleln 8n,um• Uobt»net«lo, lYeiUf 2-4 Ulir. Pankow 87n, Jtillidier Klndrntirten Ourlettrnbnrf, KB«trln»t 8tr, tliteBml .Tnehor’. — Montag bl, Krritat, von Mlfl—H• Vbf Jddliftier Kirnt,rstriaa Ko-d, Weltbcrgiwig 11119 b«l Bsirlll«. — Uontki bi, Freit.»!, ■»on )JSO—'•2 Uhr. JtutUrher Kladergtn•■ Süd, im 1U,tauriat .P»',«nl10i,r*, Domo- Eak• iieutmtreBn. — Montag bi, Freit»g, von JdlO-Hl XJhr• Jsthrl-rr Klmtprgertea Olt, Jiblomklitr. 28. — Montag bi« Praltaet von )flO-bJl Uhr. JSdiieher Kiuci*rg»rt«1 IVeat, Ublanditr, 118/111, bat Kürat. — UmUf bU Preita״, von )410—><1־ Uhr. Oruppe 0,1 der 1). 3k V. HUuiKh, den G 2,8M3 8 ür!r im iciironioreinshatis. fll9H0nflorstr. t Großer Jüdischer Thcalcmbend nnter K6n,1l»ri,rb,r Leitung von Wer« Orabkartb. MitwirVanda! Frau Frida Blmtiouibai, Harr Har« Qwlhirib, Harr Hogo D&bHn vom iloutarben Theater An• dm Program •••1 ״Noch Kwuro", iliam. 8«ena ▼. J.L Para* 1 ״Wie Knbhallslcn", drom-Sron• v. J.U'««, 4(n»ik».Prof.Kag,l! Karlen in» Prolin von Mit. 2,-,4.—, S.—,1*.— w.U.— a. 4. Abaadkaiic. Von der Keren IlajcssoJ• Aktion in Sknmlinavien Zum Abschluß einer zweiwöchcniliclicn Keren Hajessod- Aktion gnbeii die dänischen Zionisten im Hotel An^letcrrc zu Ehren der Delegierten Dr. Alfred Apfel und Dr. N. Heitmann ein großes Bankett. Aul Antrag des Herrn Samarv Rosen bl 11 in wurde beschlossen, im Jahre 1ü2׳i alle dänischen Zionisten zu verpflichten, neben ihren Zeichnungen IO«״׳ aller derjenigen Ausgaben, die sie im Restaurant oder Kaffee machen, an den Keren Hajessod zu entrichten. Alle Anwesenden verpflichteten sich, diesem Bc- Schluß nadmtkommeii, Alk Zionisten sollen aufge'ordert werden, sic!) diesem Vorgehen nnzuschließcn. ln dem kleinen Lande Dänemark (3 Millionen Einwohner, darunter nur die Hälfte Stadtbewohner) bringt eine entsprechende Steuer jöhrlieh fast 1 Million Pfund ein. — Die Delegation begab sich von hier nach Schweden, wo — wie wir soeben hören — ganz überraschende Anfangserfolge erzielt worden sind, ln Göteborg, das nur 500 jüdische Seelen zählt, brachte eine zumeist aus armen Ostjudcn zusammengesetzte Versammlung in großer Begeisterung sofort 4090 schwedische Kronen zusamrnen. Die gesamte dänische und schwedische Presse bringt spaUcnkuipe Berichte über die Paläs'.itmrücit und über die Tätigkeit der Delegation. Ein besonderes Verdienst um die Arbeit in Kopenhagen erwarb sich der geistige Führer der Ocineimie, Professor Dr. Simon sc 11, dessen warmes hin•' treten für den Keren Hajessod angesichts seiner großen Autorität starken Eindruck machte. Die Keren 1 lajcssod-Dclcgation (Dr. Apfel und Dr. Hrifmann) ist in Stockholm eingetrotfen. Sic findet dieselbe Beachtung in der Ocftciitlichkcit wie in Dänemark. Die führenden Blätter, wie »Swtuska Dattcblad״- •Das«* Gesamtsumme 2138,20 Die vorliegende Ucbersicht der Zionisfenstcuer-Ehgingt für das 1. Quartal 1921 irn Monat Januar weist leider noch recht viele Lücken auf und ist im Gesamtergebnis durch* aus nicht zufriedenstellend. Wir müssen wieder fcststcllct\ daß eine erhebliche Anzahl unserer Gruppen weder durch Ueberscmhing von Beträgen, noch durch Beantwortung unserer Briefe und Mahnungen zum Ausdruck bringen, daß sie di* selbstverständliche Pflicht ihrer Beteiligung an den Finanzen der Organisation erfüllen Wollen. Wir ersuchen diese Orts* gruppen nochmals dringendst, durch sofortige Einleitung einet Zionistcnstcuer-Aktion (Besteuerung der Mitglieder durch den Vorstand oder eine zu ernennende Zionistcnstcuer-Kommission, Veranlassung der wohlhabenderem Mitglieder zur Zeichnung und Zahlung größerer, über die lest normierten Stufen hinauf gehender Jahresbeiträge) dieser Pflicht Genüge zu tun. Wi» müssen immer ־und immer wieder betonen, daß die Finanzierung der Zionistischen Vereinigung und damit deren Arbeitsfäb**»־ keit nur dann gesichert sein wird, wenn sämtliche Orä» gruppen mindestens den Betrag ihres Kontingente* aufbringen werden. Erfreulicherweise haben einige Ortsgruppen bereits die notwendigen Konsequenzen aus unserer wiederholten Darstellung der ungünstigen Finanzlage der Organisation gezogen und freiwillig ihre Kontingente heraufgesetzt. E* Regen bisher folgende Verpflichtungen vor: Allenstein Aschcrsltben Braunschweig 1(X>;- 20 ״,~ (schon gezahlt) Breslau ’י“ Cassel zirka Insterburg ca. 250,- anstatt 60,— 100,— 100,— ff 30,- M 30,- 1200,- ff 600,— 600,— ff 450,— 225,- tl 50,— •»*»»»»KUWUV V./I14>£IU|/WVH Ul ihre Kontingente erheblich erhöht und sind mit der Eintreibung der Beiträge beschäftigt Wir boffea, daß diese* gut« Betspiet vielt finden wird. jetzt intensiv Nachahmer Zionlstcnsleuer Bellrüge (Konlingenl des i. Qairtals 1924 und Rückstände lür 4. Quartal), die von den Orlsgmppei bis 31. März an die Z.V.LD. abzolfibren *1*4: Allenstcin Aschaffenburg Aschcislcben Bcutlien Berlin Bielefeld Bochum Bonn Brandenburg Bremen Breslau Bruchsal Cassel Chemnitz Cöthen Cottbus Darmstadt Dessau Dortmund Dresden t hiisburg Düsseldorf Elberfeld Eisenach Emden Essen Eydikuhnen Frankfurt 3u b Frankfurt a. C Freiburg Fulda Gelsenkirchen Gießen Gkiv.'iU ,Gtegau GöriitZ Gotha Göüingcn Guben Hagen Halberstadt Halle Hameln Hamborn —,סע -,44 -,100 —,150 -,4220 —,50 -,300 —,56 —,15 —,70 -,1200 -,23 -,450 -,500 —,60 —,50 3,50־3 -,50 ~,677 391.50 —,550 —,947 —,(»25 22.50 19.25 667.25 —,230 —,2056 -,86 —,20 —,80 —,312 -,42 —,203 16.50 47,20 —,82 -,15 -,12 -,00 —,00 —,150 —,15 —«663 Hamburg 1500,-4 Hamm 35,— Hanau 2^-4 Hannover ׳-,800 Heidelberg 45,-4 Heilbronn 27,— llikieshcim 32,-4 Hindenburg 40,-4 Insterburg 325,— Karlsruhe 200,- Kiel 59,50 Köln 1267,- Köni:!sbtrg 532,— Konstanz 30,— Landsberg 61,— Leipzig 3300,— Licgnitz 50,— Lübeck 80,— Magdeburg 350,— Mainz 254,— Mannheim 121,— München 300,- M.-Gladbach 25,— Nordliauscn 85,— Nürnberg 450,— Oppeln 55,— Osnabrück 100,— Pfalz 211,— Pforzheim 30,— Plauen 90,— Ratibor 15,- Saarbrücken 125,— Schönlaake 25,- Stettin 131,50 Stolp 20,— Stuttgart 68,— Trier 300,— Waldenburg 10,- Wanne 100,— Wiesbaden 300,- Würzburg 62,75 Zwickau 150,— Einzelne Zto&iatca yifon t i