Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIX (1924)
- Issue
- Heft 8 (29.1.1924)
- Date
- 1924-01-29
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 53 Nr 9 *;chlipll't ,'nirhr<f!i<*lep*a״d 1*’’1tJcrer* Dingen zu Liebe. — All das schiebt nicht die Bemerkung aus, daß eine immerhin intcr- ”S.e, Ansicht eom Ju<:leutiim mit Oeschick immer wieder ft Vnl Vw 1י"־ weiteres Gefühl aber ist weder diese Art der Messjamsmus zureichend und annehmbar, noch kamt solche Art literarischer Gestaltung ein wesentliches und mehr als ephemeres Interesse erwecken. Viel zu Vieles ist gewaltsam, sogar unzu auglich, und viellach isi es nur Konstruktion, nicht alxu künstlerische timt Lehenswahrheit. Ohne dieses beide aber kommt man hier nicht aus. Dr. H. W ey i (Frankfurt a. Main) Palästina-Wirtschaft. Berichte über Handel, fndustrie und Aulbati in Palästina. Nr. 11/12 ist kürzlich erschienen und hat folgenden Inhalt: Technikum in Haifa; Organisation der jüdischen Arbeiter in Palästina; Olivenbau in Palästina; Bank• und Geldwesen; Dr. Weizmann über seine Aufgaben in Arne ״kn; Industrie, Handel und Aufbau; Die Elcktriiizic• jung alastinas; Statistik und Konjunktur; Palästina als Winter• fnsclic;, Mitteilungen aus dem Palästina-Amt. (Adresse: Berlin-Wilmersdorf, Emser Str. 12/13) fiiilicilungcn der Z. V. f. 0. t. Wir richten hierdurch wiederholt und dringend die Bitte an alle Gruppen und Schckelvertraucnslcute, die Schekelsammlung mit größter Intensität zu betreiben und die gesammelten Schekelgelder monatlich an uns abzuführen. Die Zionistische Exekutive, deren Haupteinnahme die Schekclgelder sind, hat in einem dringenden Appell alle Landesverbände u:11 die energische Inangriffnahme der Schekelsammiung und prompte monatliche Abführung gebeten. Wir hoffen bestimmt, daß wir dank der. Unterstützung unserer Schckclvcrtraucns• leute baldigst in der Lage sein werden, die erste größere Rate unserer Schekelgcider an die Exekutive zu über• weisen. Wir betonen auch an dieser Stelle, daß den Gruppen und Vertrauensleuten Blocks in jeder gcwünsch• ten Anzahl auf Anforderung zur Verfügung stehen. 2. Wir machen nochmals darauf aufmerksam, daß der Landes beitrag für allgemeine Zionisten jetzt auf 0,50 M. vierteljährlich und für Mitglieder des Mis* rachi und des Hapocl Hazair auf 0,25 M. vierteljährlich festgesetzt worden ist. Die Ortsgruppen werden drin• gendst dazu aufgefordert, die Landesbeiträge für das 1, Quartal 1924 jetzt umgehend einzuziehen und an uns zur Abführung zu bringen. Von der Abführung der Landesbeiträge ist das Wahlrecht der Gruppen zum diesjährigen Delegiertcntag abhängig. 3. Der nächste Aktionskalender wird am Freitag, den 9. Februar, erscheinen. Wir bitten alle Gruppen darum, uns bis spätestens den 5. Februar alle nicht von der Zentrale aus vorbereiteten rednerischen Veranstaltungen zur Aufnahme in den Aktionskalendcr aufzugeben. Tagung des zionistischen Gruppenverbandes liir Thüringen Zu der Tagung, welche in Anwesenheit von Herrn Dr. Landsberg und Frl. Franken st ein am 16. Dezember 1923 in Gotha stattfand, waren Vertreter aus Erfurt, Kassel, Gotha, Nordhausen, Eschwcge, Eisenach, Jena, Tiefen• ort erschienen» _ Am 15. fand eine Vorbesprechung statt, in der die Verhältnisse im ßezirksverband und die aktuellen zionistischen Fragen, besonders auch unsere Stellung zuin Ccntralvcrcin, besprochen wurden. Es wurde allgemein gcfordert, auch bei der Bekämpfung des Antisemitismus die grundsätzlichen Unterschiede, die uns von nichtzionistischen Organisationen trennen, nicht preiszugeben. Auf der cigcnt. liehen Tagung referierte zunächst Herr Dr. Landsb'crg über ״Die politische Lage und die Aufgabe des deutschen Zionismus“. Unmittelbar darauf sprach Dr. N o a c k über ״Das Galuthproblcm im Zionismus‘. Beide Redner waren sich darin einig, daß nur die Tätigkeit als zionistisch bezeichnet werden könne, die direkt oder indirekt der Schaffung eines jüdischen Erez Israel dient. Während Herr Dr. Landsberg in umfassender Weise die konkreten Aufgaben der Zionisten in der nächsten Zeit beschrieb, forderte Herr Dr. Noack eine ideologische Vertiefung des Zionismus, der von dem Gedanken der Schaffung eines jüdischen Palästina ausgehend, mit allen Problemen der jüdischen Welt fertig werden müsse. Die Diskussion war sehr lebendig, fm Laufe der Tagung fand eine Besprechung der Vertreter der Jugend statt, die besonders zahlreich zur Tagung erschienen waren. Es wurden ferner eine Reihe organisatorischer Angelegenheiten erledigt, insbesondere wurde beschlossen, den Kontakt unter den ziemlich zahlreichen einzeln wohnenden Zionisten lebendiger zu gestalten. Es wurde zu diesem Zwecke eine unmittelbare Mitgliedschaft zum ßezirksverband beschlossen. Zum Vorsitzenden des Bezirksverbandes wurde Dr. Schramm (Adresse: Gotha, Kindlcberstr. 30a) gewählt. Der Gruppenverbandsvorstand, der inzwischen seine Arbeit aufgenommen hat, weist darauf hin, daß seine Arbeit nur dann von Erfolg sein kann, wenn er von allen Gruppen und Einzelzionisten unterstützt wird. Er bittet daher besonders darum, das vor einiger Zeit versandte Rundschreiben sofort zu beantworten, so weit das noch nicht geschehen ist. WirtschaftsstcUe des ״Hecha uz“. Im Anschluß an den Deutschen Landesverband des Hechaluz ist besonders durch Initiative der nationalen Frauenvereinigung eine Wirtschaft«, stelle gegründet worden, die es sich zur Aufgabe gestellt hat, den in der Hachscharah und Alijah befindlichen Chaluzim wirtschaftliche Erleichterungen zu schaffen. Es handelt sich um verbilligte Beschaffung der Ausrüstungsgegcnstände für Palästina und der notwendigen Arbeitskleider während der Vorbcrcifungszcit. — Außerdem wird die Wirtschaftssteüe in den Bereich ihrer Arbeit die Versendung von Zeitschriften und Büchern und beschränkte Arbeitsloscn-Fiirsorge ein• beziehen. An alle an der Berufsunrschichtung interessierten Kreise wendet sich hiermit der Hechaluz, durch Sachleistungen die Arbeit der WirtschaftsstcUe zu unterstützen. Im besonderen wird es sich darum handeln, für ca. 50 Chaluzim die not• wendigen Ausrüsfungsgcgcnstände zusammenzustellen, um sie für den Augenblick der Alijah unter günstigen Bedingiingnen verteilen zu können. Neben diesen 50 Alijah-Ausrüstungen (Schuhe, Wäsche, Anzüge usw.) brauchen wir für die diesjährige Landwirtschaft einen größeren Bestand von Beklcidimgsgegcnstiinden. Jeder jüdische Kaufmann hat hier die Möglichkeit, ohne große Schwierigkeit durch eine Belieferung der Wirtschaftsstcllc an der Fundierung dieses Arbciiszweiges mitzuwirken. Wir bitten alle interessierten Gesinnungsgenossen, sich zwecks näherer Informierung yM den Hechaluz (Wirtschaftsstclic), Berlin, Emser Straße 12/13, zu wenden. — Für die Organisierung hat sich Frau Glaser von der nationalen Frauenvereinigung, Düsseldorfer Straße 65, zur Verfügung gestellt, an deren Adresse wir sämtliche Sachsendungen nach vorheriger Anmeldung zu schicken bitten. Büro BarUoar Z.lnnlitnolin V«1r«lnlgn11(j, llmlln ü 10, P.aT<Jalatf»ta 8 'fcUpUnm Merkur S?."CVf<* . l'oMiiihrakkont« Ho. 1■#»» Horlln N W , K'oMtuwerwftHnn« dar II. V ÜionaUg, dm \'V. J*m10r »benda 8 Uhr Z.kinlulitci *r Jn|»ndr«r״la lle1־l(*»rer, Grupp» Noullill», In *Irr Kot!bnaar KIftnit», Rnillniaar ilamm 00. tforr Dr. H0U1* ,Mnjjtrri ״Zildliolio aaf da« Wo!• »eh Ira tu••!,‘1 riMstjttt. iH Vb* Btmd ZlonUt. Frtioa, im HlUungtiaal. HW 8. Frl. Dr. Scheuer! ״ladltlilsui« »«4 Eriloh««*.״ Mittwooh, den B0. Ja•!«»* *band» 8 Uto Zlonltllechfr Jn<«»<lr*rel* II•!•!!*wer. Gray;• Rarlla.Xitt», Im Helm, U1׳lll^eK0l«t«tr. Harr Df. VZeroar B»fc1 ״JS4l׳n>»a Volk, Judeatoi« «ad Jldlaeha Parlalai" »benda Bi4 Uhr Zloolallaaliar l0(?«B0awl• Ilechanar, Grappa RaalSlla, bat Sonja FaMmorm, Kriadalatr, 41, aahtbaad, -—— abaadi 8 Uhr ZUatattaebar Zanaadrarcta lUthanar, Gropp# Gfcarlotlaabarf, lm NblUndorMCnalno. Klntetalr. 41. Vorlaann* von Jamaa lieadarakl aa> l'inakara ,AatoamanalpaUaB* ml» »naohlioaanndur Atiaaprach«. abaadi 8 Uhr Grappa 0«t. Lan<l«b#r«or Str. SO Harr Prof. Dr.SUttnann: ״Aafuabaa de» »»tleaale* Oat• «■I WatUadaataa■•," Grnppe WeaMllurlottaabar# aband• kkf Ubf im kleinen Snal da* Uo^nnhanaaa, Klelalatr, 10. 1 Tr. Herr Dr. Morlti UUnaklt ״nie llohr« dar iloalatiaebaa Ortiolaall•■.** Für dla Diakiianloii alnd vorgomerkk u. a. 111a Herren Dr. J.ondabrrg tmd l)r. Arthar Jlantk«. Zioatstcastcner l'.mgänge lilr das 4. Quartal 1923 vom 23. bis 27. Januar 1924 oh, K״»*״״״־t trÄ Dresden ISO,“ 14,80 74,05 75,95 Frankfurt *. M. 1ÖU0,— 34,25 243,45 856,55 Eingang vom 23, bis 27. Jnmiar: für das 4. Qu. 13 018,05, davon 7523,25, an Sonderspciitlcn 6084,80. Spezifikationen: Dresden: Sonnabend 5,—, Milchior 4,30, Pelz 3,-, div. 2,50. 4. Ausweis derZI0nLsicn.5lcner־Elnniinge lßr das!.Quartal 1924 vom 23. bis 27. Januar 1924 49,05. Gesamteingang durch die Ortsgruppen Ort Ko״‘״“־־‘ ÄÄ Berlin Braunschwelg Dresden Duisburg Görlitz Ratibor Stuttgart 5000,- 30,- 430,- 600,- <10,- 100,- 100,• Einzelne Zionisten 630,- 284,- 100,- 58.50 50,— 13,- 85.50 52,25 136,20 Reatbrlraf 4716,- 391,50 550,— 47,- 14,50 47,75 410,80 Donneratnjr. den :11. Jennnr *ba»<!» 8 Uht n.rllner >11■.■<>)11■ (arBpite, Im Zlotilallaolion Helm, Dendabercer Htr. SO. ,UeUaUii» Kurnerone״ — •In Mlareohl-Progriunm nach llabb Dr. Nobel («. Anne!!;«), lieleranten dl« Herr«. 1 Dr. Max Miobftei, atnd. phil. lei Urach. Sonnabend, den 2. Febmar aband« 8 Ubr Zdonlatlacbar daneadrarela Haehawar, Gropp• tWokSUo, im Oaf* Kachankaiaer, Ornnlonplnti. Vorleiaag von Jame• Uen ioraki aua: ,Drei Hodon übsr du Jadantnm.“ ■band« 8 Dhr Hap1>r1-ll«1»Vr, Latidabergor Btr. I® Dr. Kapbael batiirmann; ״Harxlamoa •ad JadiHum.״ Montag, d«n 4. Fobrnnr »b»nd« "•Yi Uhr Njoai.-orcofon'la Paatalortlal.a■••, in der Aul» dor Füratin-BiamarokaobnU, äpbelatr. Vorführung de» Film»! .Eine Uri•« durch Er•■!•rast im Jahr« 8866.* Gäste willkommen. Mittwooh, den B. Februar aband• «rappe 0»e, im t,״lvr>rv0r.>in»h»n«, AUxendaratf. 40 Jiidlieber Kaaatalieed unter Diltnng von Grollbare Nlthare« Programm wird nooh bakanntgegeben. Vorbeatallnngen aut Pikt•» in der I) %, V., Bapdalatr. 0, Tel», phon M*r).ur 22-8/S4. Kintrittaprataoi Mk 2• H.—, t2—18 ,־.— nnd 2d — Inkl Wteuer. (X. redaktion•!!• Noti■ nnd Aniaige.) - abenda 8 Uhr Gropp• Süd, in dar TCotihnaar Kl »uae. Kottbuaor Damm SO. Herr Dr. Den!•borg! ,11• K'lae I» Zlenlaiaua oad Ihr« Maoa!.*1 Donueratav, den 7. Februar aband• 8 Uhr Berliner Mlarertilgrnppe, im Vortreeeaaal dar Ppneao«•. Paetaloailatr.!4 18. Herr lUhb. llarry Levy: ״Zloalemaa •1• rellaldea neireinee.“ Sonntag, den 10. Februar Y1 •rm liV* Üb ז• Einm«üg• Vo»f!lhrunr 41יא I’aI äst in ׳v AI יןס in Ork d<sv ÄnftfiHmnf und Vor^frlcunfsnUlUn w©rd«n noch b»kan&kgt^b«n, J#d*a OUo«t<tcc»b«ndf H Uhr 0«tjßdt*Gh«r SlttdeatcnTtteln K f. Btrilfi, FrUdriebtt» U5 Seroinnr lUr JCdiech* IdUr*tnr. מר כ ועברי גדלי ו' בביתם של ציוני־המורח. רחוב מדסברגר. מספר ®» קרוב למגרש. (אלקסנדר.) החברות והחברים וכר המתענינים בתחית השפה העברית ובהחפחחוחה. מתאספים בכל יום ד׳ לשבוע בשמונה שעות בערב* נערכות הרצאות, הקראות. שחות עם וכותים. הכניסה חפשית! אגודת בתי ספר לישראל jüdischer Schnlmain E T., Soydelstr. 8 Q«»c-hi{kfi{(U1i6iv.lnB׳Voratttnd*rütpjifid; Ilorr ^kttdionrat Kart OrniiowaM» 1• rladrlohnruhoritr. 84־. nebrälfefc» Sprarhiclial« ln M«rtln (XI. Ar.fnahm• in dtta lori?o*r,hrUt«non RUiton kann nach Rünknprftfihe x&it HobnlUiter iltrrn!mUrioit •rfolsfnn. Bprnnh1»Ht Willwoab. übend« 6 Ubr, ia d«r UocUftohnl« (ür dlo WiM6ntch*!i de• Judentum• ArtilUrioairftg« U( f JSdlaoh» OniatSfleh■!• W«1K Autku< «rtollt dio ^ohnlUitnrin. Fr.׳ial«in Hotty L«nd*u, Hontftff tisd Mittwnob 3 Ubr. Lütsoir 6®t4« 43<!Uch« Gramdtch«)« Out. AuaVtmlt erteilt die 80hul!1״tprin, Kräoloin .1ל!!■anno L{cbtd&«t«i11a 7r«it«fl 2—i Uhr. Tankow .m JUdUebftr £!«dfr!r«rt0a ChsrloU«8b11rr9 Kßatriaar Stxv- 1^ Bestaunst ,TttaUet*. —־ Müiitft« bU KrtiiaK■ yoa Hlt-'—Hl Uhr JCtdUtiier KtnUrKtTte* Kofd, Hosdnth%t«r Str. 4. b«i Hopp«, — Montsg bii Froitfw« von 10^׳י—’ jl Uhr• י Judkclier Kl»d«r(irt•■ 6Ud» im IWitaurant ,P«^onboi«r״, Üo&ss« Eck« U0r4tomrRli0. — Moatsg bi• Freitag« voa übr. JB«U1iCh»r Kitdursirlei 014 Jftbio&tkiitr. 28» — liontM bii Frtltai von Uhr. J&dWtih•« YF**lt ÜhUnditr. 116/U7, bii E&rit« — Ups tag bii Ti&1U&;• ▼on Uhr. (ו-,61 -,100 58,50 (י-,200 -,10 35,50. 52,25 66,— Eingang vom 23. bis 27. Januar: 586,מ. Oesamteingang für 1. Qu. 1530,25; ferner Vorauszahlungen für 2. Qu, 119,-; 3. u. 4, Qu. 102,-. Spezifikationen: >) Berlin: Direktor H. Fracnkel (für I. um! 2. Quartal) 60—, R. Lewin 3,—; Dresden: Dipl.-Iiig. Landau 15,—, l'ionkowski, Schenker je 10,—, S. tmd B. Hurwitz, Dr, Schornstein je 5,—, L, Korn 3,—, B. Korn 3,— (l. Rate), div. 2,50; *) Duisburg: Jahresbeitrag Dr. Epstein; Gtirlitz: Stadirat Cohn 10,—; Ratibor: Markus 10,—, Dr. Breslauer 5,—, Dr. Bloch, Dr. Fröhlich, S. Frischler, Israclowicz, Ncisser je 3,—; Stuttgart: 0. Weinsdiel 20,—, Friedrich, Münz, Preßburgcr je 6,—, M. u. O. Pariser, Rapp, Strauß je 3,—, ferner 2,25, Einzelne Zionisten: Alsfeld: Jahresbeitrag 4,—; Bedburg: Dr. Horn 5,—; Rleicherodc: Trude Helft 10,—; Boiztnburg: Berta Cohn 3,—; Esclnveiler: M. Stiel 3,—; Messingswcrfc: Weinberg 3,—; Offenbach: M. Stilinski 12,—; Tiefcuort: J, Ullmann 6,— (für 1, und 2. Quartal); Wittenberge: Ludwig Bender 20,—. ׳"י)»!«זך יןו Uli ilukiliWliiliil uiiü sind unter folgenden Telephonnummern zu erreichen: UMaad 1534 Pfulzbufg S09f 9S95| 6697! 6698^ 6699 ..j ‘־ךןיך״)!ן זי«־״■ י e- י■ ־•ך׳ feui y ti Jki'lJk' ף;.יוץי Iwil keeaJi W.e fl |t 4״ייי׳ ר ־״«י ^׳" || Wir nehmen mit Bestimmtheit an, dass die angekündigte BUchsenieorung jetzt in allen Orten durchgeführt wird. Die Nationnlfondskommlsslon für Deutschland hat in ihrer letzten Sitzung beschlossen, anlässlich der besonders günstigen Umstände für die Sammclarbelt zusammen mit der Büchsenlesrung eine ausserordentliche Aktion zur Einbringung grosserer Spenden zu unternehmen. Wir fordern daher alle Mitarbeiter auf, umgehend zu veranlassen, dass jeder Büchseninhaber ausser dem Inhalt seiner Büchse noch eine besondere grössere Spende gibt. Vertrauensleute! Im Jetzigen Augenblick bieten sich besonders grosse Chancen für unsere Arbeit I Nutzt diese Gelegenheit durch Intensivste Tätigkeit für den Keren Knjemcth aus! Die ausjjewiescöeii liiladidulh-Fülirer ans Rußland In Berlin Berlin. (J.T.A.) Nach mehr als einjähriger Gefängnis• halt hat die Gruppe des Zentralkomitees der russischen Zcire- Zion (Hitachdutli) Rußland verlassen und ist am 23. Januar in Berlin cingctroffen. Ls handelt sich um die in dem Kicwer Prozeß 1922 verurteilten Teilnehmer an der illegalen Kon• ferenz der Partei, die unterdessen Gefängnis- und Zwangsarbeitstrafen verbüßt haben und jetzt von den Sowjetbehörden ausgewiesen wurden. Dieser Fall ist der erste, wo zionistische Fülirer aus politischen Gründen des Landes verwiesen worden sind. Unter den zehn Ausgewiesenen befinden *ich der Vor• sitzende des russischen Zentralkomitees der Hitachduth-Partei Werlinski, der bekannte zionistische Journalist F 18cher, ferner Dr. Lurje (Kiew), der Sekretär der jüdischen Genteinde, Borowoj, und andere mehr. Mädchcnausbildung für Palästina. Zu unserem Berieht über die Sitzung des Zionistischen Zentralkomitccs am 21. Dezember 1923 teilt un* Frl. Luise Treu, deren Ausführungen wir nur kurz Wiedergaben, mit, daß sie noch folgendes in der Diskussion sagte: fn den Ausführungen des Referenten habe sic jedes Eingehen auf die Mädchenausbildung vermißt, soweit sie sich nicht mit der Jungcnausbiidung auf eine Linie bringen läßt, sondern ihre eigenen Probleme hat. Die Gleichstellung des Begriffs ״pro• dukliv“ mit ״gcklbringcnd“ erweckt nicht nur in den Mädchen jenen viel beklagten falschen Ehrgeiz, es in allem den jungen glcichzutun, sondern lenkt auch den Blick der Berater selbst von wichtigen Aufgaben ab. Die wirtschaftlich selbständige oder überhaupt gcldverdicncnde Frau kann überall nur einen Teil des Frauenganzen ausmachen; Aufgaben von aus schlag• gebender Bedeutung, für deren Erfüllung cs in dichtbevölkerten, hochentwickelten Ländern besondere, bezahlte Kräfte gibt (״soziale Frauenberufe“), muß unter primitiven Verhältnissen jede Frau selbst erfüllen können. Es ist wichtig, einen Madchentyp zu schaffen, der das so selbstverständlich kann, wie heute jedes Mädchen lesen und schreiben kann. Solche Frauen, verheiratet oder nicht, würden auch außerhalb Pa• lasiinas produktive Arbeit in und am jüdischen Volk leisten können, Es ist unnütz, die bestimmenden Tatsachen maisch* liehe• 11 Zusammenlebens, die so oft einen Strich durch die persönlichen Entschlüsse de* Mädchens machen, zu bcscufzen und heimlich oder offen zu sagen, daß sie eigentlich dio Mädchenausbildung zu einer unlohncndcn Sache gestalten. Man muß sie vielmehr mit in Rechnung ziehen und Lösungen suchen, die diese gegebenen Voraussetzungen nicht ignorieren, Vom Palästina-Amt. Der Verband für gegenseitige Vieh* Versicherung ״Hachaklalil“ teilt mit, daß er vor einer bedeutenden Erweiterung seiner Tätigkeit steht und zu dieser vier bi* fünf gut ausgcuildcte Veterinäre benötigt. Zwei von diesen müßten in kürzester Zeit nach Palästina gehen. Als Platz der Niederlassung kommt eine Ortschaft Im Galt! In Frage, und zwar wird er in der zentralgelegcnsten Kolonie eines bestimmten Bezirkes wohnen. Die Reisekosten werden vom Verband getragen. Das Gehalt beträgt für Unverheiratete £ 12.—.— mit Wohnung, für Verheiratete £ 15.—.— mit Zweizimmerwohnung und Küche. Voraussetzung ist gute Ausbildung und Kenntnis der hebräischen Sprache, möglichst völlige Beherrschung. — Bewerbungen unter abschriftlicher Einsendung der Sclmlrcifezcugnissc, Angabe der Arhcitsjalire nach der Ausbildung, der allgemeinen und der hebräischen Sprachkcnntnlfse, Familicnvcrhaltnisse usw. an das Palästina* Amt, Berlin-Wilmersdorf, Emser Str. 12/13. Der ״Hapoel-HazaYr“ In Berlin hat folgende Seminare, an denen sich auch Nichtdiawcrim beteiligen können, eingerichtet: 1. Dr. Chajim Arlosoroff: ״Palästinensische Wirtschaftsfragen“ (Ort und Zeit wird den Teilnehmern besonders niitgc'tcilt). 2. U. Friedland; ״Qcschlchtc und Entwicklung’des ziouisiischen Sozialismus“, Dienstags von 8 bis »MO Uhr. Erster Abend: Denstag, den 29. Januar 192L 3. Dr. Georg Landauer: ״Zur Geschichte der jüdischen Politik“, Montags von 8 bis »/*IO Uhr. Erster Abend: Montag, den 23. Januar 1924. 4. J. Sandbank: ״Geschichte de* Chassidismus“, Dienstags von 1/310 bis 11 Uhr. Erster Abend: Dicnstam den 5. Februar 1924. 5. Gerda Arlosoroff: ״Fabiamscher Sozialismus“, Donnerstag von!410 bi« 11 Uhr. Erster Abend: Donnerstag, den 31. Januar 1924. Alle Seminar« außer dem von Dr. Cl1a!im Arlosoroff finden im Zion. Heim. Landsberger Straße 89' statt. Anmeldungen sind an Hapocl Hazair, Carmcrstr. 6. Telefon StnL 14 446 zu richten. Diese; können aber nur nodh fn beschränkter Zahl entgegengenommen werden. I