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Jüdische Rundschau · 1924-01-18 · Heft 5 (18.1.1924) · page 7

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIX (1924)
Issue
Heft 5 (18.1.1924)
Date
1924-01-18
Page
– (sequence 7)
Language
German
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J Seite JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 5 nnch den Marktpreisen festgesetzt, und zwar etwas unter 'diesen, um die dauern für Transportkosten und andere Spesen;zu entschädigen. Sobald die Preise festgesetzt sind, werden nie In jedem Orte nffichicrt Ein Einspruch der .Bauenv muß innerhalb zehn Tagen erfolgen. Daraufhin entscheidet endgültig ,jer [)istriktsgonvernenr. ׳Die Erntesdüitzung erfolgt zweimal: für Winter- und Sommeririiehte, außerdem erfolgt für Orangen, Oliven usw. die Schätzung im Herbst Bevor die Schätzungen erfolgen, te.iimmt die Regierung Schatzmeister, die, begleitet von einem •Schreiber und Angehörigen der Bauernschaft durch die Beider,;Weingärten usw. gehen und die Ernte bei jedem einzelnen Bauern schätzen. Die Ziffer, zu der man gelangt ist, wird von dem Schatzmeister und den Vertretern des Dorfes bcstätigt. Falls innerhalb 25 Tagen von der Ankündigung der Schätzung kein amtlicher Schatzmeister erschienen ist, dürfen die Bauern ihr Getreide dreschen, vorausgesetzt, dal! iiliie bevollmächtigten Vertreter es gr.cliäl/l linbcn, In jedem!1 all besuch( ein -Inspektor imicrhalh von zelui Tagen nnch 'Schätzung das Dorf und schlichtet Differenzen, lieber solche zwischen ihm und den Dauern ent sch eklet der Distriktsgouvernenr. Was die Zahlung betrifft, so bestimmt die Regierung gewöhnlich den Muchtar (Bürgermeister) mit der Eiiisammjung der Steuergcldcr, wofür er 2*• Inkassoprovision erhält. Die Zahlungen werden gewöhnlich in vier Dreimonatsraten. geleistet, deren erste drei Monate nach Publikntion der Schätzwerte fällig ist. Rückstände sind mit?«;» tu verzinsen. Um die Weinbauern anzuspornen, bessere Sorten zu »sichten, hat die Verwaltung ein alles türkisches Gesetz (vorn 1889/91) neu in Kraft gesetzt, nachdem für importierte Weinstocke, Insbesondere amerikanische Reben, durch zehn Jahre nach Anpflanzung kein Osclier zu zahlen ist, Ebenso sind Baumwollanpflanzungen durch zwei Jahre von Steuern befreit. Sanität öwesen Das Sanatorium in Mozza Das Fehlen von Erholungsstätten für rekonvaleszente Arbeiter wurde schon seit Jahren als schwerer Mangel empiunden. Kleine provisorische Einrichtungen, die getroffen ■wurden, konnten ihm nicht abhclfen. Schließlich wurden in Jerusalem, Haifa und Tiberias kleine Häuschen als Erliolungsneitne eingerichtet. Doch auch diese waren mir ungenügend und durch die hohen Mieten ein sehr kostspieliges Provisorium. Es wurde daher geplant, ein richtiges Sanatorium zu bauen. Nahe von Mozza wurden 40 Dimam Land gekauft, welche für das Haus, eine Milchwirtschalt, Geflügelhaltung, Gemüse- und Fruchtbaumpflanzung, alles in kleinem Umfang genügen und dazu geeignet sind. Der Boden kos.de 800 Pfd. Die Baukosten sollten teilweise durch freiwillige Beiträge der Arbeiterverbände. teilweise durch solche von Privaten oder Organisationen aufgebracht werden. Von der Arbeilervcrhänden sind 1500 Pfund bereits gesammelt worden, weitere 300 bis 500 dürften noch endlichen. Der Arbeiterverband in Amerika sandte 626 Pfund und will noch weitere 41)0 senden. Der Waad ha Leumi wies 10Ö Pfund aus dem Geulahfonds an. Ein jüdischer Spender gab 1200 Pfund, so daß über 3300 Pfund schon vorhanden sind. Der Bau des geplanten zweifciöckigcn Hauses ist mit 6000 Pfund veranschlagt. Es wird 60 Betten und alle nötigen medizinischen Einrichtungen enthalten. Mit dem Bau ist schon begonnen worden. Sollte die ganze benötigte Summe nicht einllicßen, so wird zunächsst nur ein Stock gebaut und eingerichtet werden. Statistik Die städtische Bevölkerung Palästinas Der ״Pinkas“ hat in seinen letzten Nummern einige statistische Daten aus der Bevölkerungsbewegung verarbeitet. Wir entnehmen daraus folgende Ziffern: Die jüdische Bevölkerung in den Städten betrug 68 632 Seelen, und zwar in Jerusalem Jaffa Haifa Tiberias Safcd In diesen 5 Städten 62 578 33 971 14 699 13413 47 709 20152 6850 20 699 21634 6 230 8 863 9 377 6 950 4 427 422 2096 8 761 2 986 343 5431 54,3 44,2 25;7 63,7 34,0 130632 67 766 »/״51,8 1 Außerdem wurden gezählt Juden in Hebron 430, Ber Schewa 98, Akko 78, Nazareth 53, verschiedene kleine Städte ' 207, zusammen 866. Jerusalem Von den 14690 Christen, die in Jerusalem wohnten, waren: Orthodoxe Röm.-Kath. armen.-georg. angclikanisch dlv. Sekten 5015, davon Araber zirka 4660 2X7 1000 * ” ״ 1 600 ״ ״ ״ 1 578 ,, 740 2 ״ ״ 14 099, davon Araber zirka 9 000 Von 1917 bis 1922 hat sich vermehrt die Zahl: der Juden um 2824, der Mohammedaner um 2818, der Christen um 31336. Wahrend des Krieges sind bekanntlich Tausende .von Juden aus Palästina geflüchtet resp, vertrieben worden, *daher die geringe Vermehrung trotz des neuen Zuzuges. Jaffa Hier konzentrierte sich vor und noch mehr nach dem Kriege der neue Jischuw. 1905 zählte die Stadt zirka 18 000 Mohammedaner, zirka 7000 Christen und 5000 Juden. Heute und die Ziffern zirka 20000, 7000 und 21000, während die!iahl der Christen stabil geblieben ist, jene der Moslim um l'irka 10 «/o zugenommen hat, vervierfachte sich die Zahl 'er Juden. In Kürze werden sie auch in Jaffa in der! bsolu.cn Mehrheit sein, d. 11. Tel-Awiw wird mehr Ein vohiter haben als die alte Stadt Jaffa, Haifa Diese Stadt ist gleichfalls ein Zentrum der neuen jüdi•• wen /•Umänderung. Vor dem Kriege zahlte man in Haifa irka 3000 Juden, von denen wahrend des Krieges einige flundert die Stadt verließen, so daß an seinem Ende nicht!ei über 20«) in Haifa ansässig waren. Ihre Zahl hat ich also seither verdreifacht. Die Stadt hat seit 1914 um :000-5000 Seelen zugenommen, welcher Zuwachs zum großen eil auf den der Juden entfällt. Tiberias Die Stadt zählte 1914 zirka 5000 Juden. Da dahinter S‘hr viele alte Chalukknjudcn waren, war die Sterblichkeit "ährend des Krieges eine große. Man kann annchmcn, daß ich obige Zahl durch Todesfälle und Auswanderung während ilita Krieges um zirka 1000 Seelen verminderte. Am Ende des Krieges war die Zahl der Juden zirka 40«). Die Zu* nähme ist teils auf Rückkehr eines Teils der Atisgew,ווו• derten, teils auf neuen Zuzug zu rück zu führen. Safcd Vor dem Kriege wohnten in Safed 7000 Juden. Hier war die Sterblichkeit während des Krieges eine ungeheure, infolge von Seuchen. Es starben 1914—1913 nicht weniger als 3527 aschkcuasische Juden »ml zirka 1500 andere, Viele hunderte wamlerten aus. Die Zn Id der Juden fiel auf zirka 1500, die der Gcsamtciiiwoluierschaft auf 8000. Safed war nach dem Kriege kein Ziel der neuen Einwanderung. Die Vermehrung der jüdischen Bevölkerung ist bloß auf Rück- Wanderung zurückzuführen. (In der letzten Zeit hat wegen der schweren Lcbcnsvcrhältnisse bekanntlich eine Aus- Wanderung der Chalukknjudcn von Safed stnttgcfunden.) Nach den oben gegebenen Zahlen leben von der Gesamt• zahl der Juden ln PuU’.llna 81,9 ״> in Städten und 18,1*/« in IVtrfcrn. In allen Städten Palästinas gab es Juden «232 Christen 51983 Moslem 139083 Von der Gesamtzahl der einzelnen Konfessionell, die in Ercz-isracl gezählt wurden, wohnten In Städten von den Juden 81,9#/״ ״ ״ Christen 71,2 «/o ״ ״ Moslem ' 23,5 »/# Das Gesamtbild der städtischen Bevölkerung Palästinas Ist das folgende: Städte mit jüdischer Mehrheit: Elnwahneritht In H Juden Chrltlsa Mnttm iui. Jndrn Chtltt. Mo•!*» Jerusalem . . . SO 971 14 663 1B 41« 62 678 64,8 23.6 21,4 Tiberias.,.. 4 427 422 2 096 6 760 63,7 0,0 80,1 Städte mit Bethlehem... 2 Ras el Ain . . 63 Scfaram(SchcfrAmr) - Städte mit mohammedanischer christlicher Mehrheit: 6 838 818 6 668 0,0• 86,8 13,2 4 886 248« 7 424 0,7 «6,8 83,5 1263 623 2 288 0,0 72,8 27,2 Gaza . , . » , Hebron , , , Sichern . . , , ‘k'drd , .«.. Ludd . . ״. . Ramleh . . , Akko . , . . , Medschdel . , Chan Junis , Tul Kerem . Ein Djenin , Ber Scheba , Beiih Schan 64 430!6 2088 11 701 73 614 343 026 l 140 1344 33 33 208 108 286 218 1R722 16 074 16 288 6 431 7166 6 837 ■ 4 883 0064 88A6 3109 8 307 2 012 1687 17 480 1« 677 16 047 8 761 810.3 7 312 «420 6 097 8 800 8 350 2 637 2 369 1041 1 rh eit: 4,2 05,5 0,4 3,0 3,0 12.9 19.7 20.9 0,7 0.0 «,3 4,1 10,0 11,0 07,0 05,4 62.1 pfl.i 70,3 7«.t 00,8 09,4 92.7 87.6 85,2 80.7 Städte ohne ausgesprochene Mehrheit: Jaffa.20 162 «850 20 600 47 709 44,2 14,5 43,9 Haifa .(52.30 8 863 9 377 24 634 26,7 80,8 88,0 Die christliche Bevölkernn־g. Von den 73 024 christlichen Bewohnern Palästinas gehörten den folgenden Riten an: Orthodoxe 33 359, Röm.* Kath. 14 215, Gricch.-Kalli. 11191, Anglikanisch 4553, Armen.• Gregorianisch 2030, Maroniten 2382, Protestanten 826, Jarabiten S13, der Rest ist zersplittert in, weitere S Jdeine Riten. ,, , Die Bevölkerung nach Distrikten. ' Jerusalem 34 416 31 653 81 215 147 809 23,3 Jaffa 28 071 11 032 74108 114 389 24,5 Nordprovinz 19672 26913 104 176 158084 12,4 Samaria 747 2 306 132 453 135 800 0,5 Südprovinz 858 1120 198928 200 920 0,14 Die Arbeiterzahl bei den Bauten 1. Arbeiter bei Bauten und öffcntl. Arbeiten 2. ״ in den Betrieben für Baumaterial ־ 3. ״ bei den Lasttieren Einzelne, die nicht darin inbegriffen sind' 21,4 9.6 17,0 1.7 6,5 1 923. 1,007g 403 153 1 563 57 54,9 61,8 65,8 97,5 99,0 1 020 Die Entwicklung der landivirtscIialaSchcn Kolonien (Nach einem Artikel von Ruh st ein In Nr, 9 des ״Pinkas“.) Am Ende des Jahres 1916 wurden in den alten Kolonien eine Bcwohncrzahl von 10667 Seelen gezählt. Diese Ziffer war verhältnismäßig hoch und höher als früher, weil viele Kriegsüüchtliiige aus den Städten Und insbesondere aus Jaffa darunter waren. Die Zahl der ständigen Siedler war 1916: 7629. Während der fünf folgenden Jahre 1917—1922 entwickelten sich die jüdischen Kolonien wie folgt: 1. Bcvvohnerzahi der jüdischen Kolonien. ״.ו!, Zahl d. ständigen Siedler Kolorite 1017 1922 Zuwachs od. Ahn Pci.ich-Tikwah 1 Machnch JehudaJ 3 «)8 3181 4■ 173 Rischon lc-Zion 1 454 1376 — 78 Rcchowoth 1 194 1 241 -f 47 Ekron 407 36S — 39 Ness-Zionah 251 319 4• 68 Ein Ganim 221 . 189 — 32 Gcdcralt 219 136 — 83 Reer Tobiah 170 112 — 58 Ben Schemen 153 90 — 63 Artuff 110 124 4- 14 Beer Jaakob 1«) 116 16 ־4 Nachlnth Jehuda 71 194 120 ¬ן¬ Kfnr Saba 69 15 55 — . ׳ Mikweh Israel 62 231 4• 169 Mozza 45 88 -I- 43 ׳ Hulda 42 40 — 2 Ruchama 25 22 — 3 Kfar Uria 20 40 4■ 20 Aus diesen Ziffern geht hervor, daß im Laufe von fünf Jahren — Jahren starker Einwanderung — sich die Siedler• zahl in der Halite der Kolonien verminderte, darunter auch In Rischon, eine der größten und reichsten Kolonien, der Perle des alten Jischuw. 2 ן. Kolonien In Samaria. Zahl d. ständigen Siedler Kolonie Sichren Jakob Athlit Schcfcjah BatU Schlomo Marsh Kerkur Chedera Nachlicl Chefzibah Qan Schmuei 1922 1013 78 ' 43 53 35 6t 450 123 35 Zuwachs od. Abnahme % Sichren Jakob, die große alle Kolonie, hat also nur um 109 Seelen, zirka 11 %, zugenommen. Die kleinen Nachbar* kolonicu Athlit, Mira haben verhältnismäßig viel mehr zu« genommen, aber Schcfcjah hat um 10 Seelen, 20 °/0, abgenominell, Chedera, die andere große Kolonie, nahm um 15 Seelen ab. Die kleinen Nachbnrkolonicn, Chefzibah und Gan Sclnmiel, haben dagegen 117 Seelen gewonnen, fast 300 ס/י׳• Zusnnimengcnoinmrii war der Gesamtzuwachs der Kolo• nien, die vor dem Krieg 1623 Seelen zählten und 1922 1891, insgesamt 268 Seelen, d. s. 16'/* 0/0. 3. Die Kolonien in Obergaliläa, Kolonie Z־*W d.Mändigen Skdler Zuwachs od. Abnahme 452 1922 460 ® ד4־ Zahl ^ständigen Siedler Zuwachs od Abnahme Rösch Pinah Metullah 202 Tel Ch.1l 10 Klar Gilendl 20 Jessod I lamaiah 171 Misehmar Hajarden 8t» Ein Scilun 22 Ajclcth tiaschachar 15 Pekijin 58 Maclmajim 27 Mit Ausnahme von Rösch Pinah sind alle Kolonien sehr klein und einige von ihnen (Ajdeth 11., Kfar G., Tel Chai) wurden zur Kricgszcit geschallen. Auch Machnajim, welches schon vor sehr langer Zeit gegründet worden ist, wurde erst im laluc 1917 wieder besiedelt. Pekijin ist ein uraltes jüdisches Dorf, ein letztes Ueber• blcibscl der landwirtschaftlichen Siedlung aus der Zeit vor der Zerstörung Jerusalems. Von den 652 Bewohnern sind nur 63 Juden, die zumeist Landwirtschaft treiben, aber auch als Taglöhncr bei den Fellachen und jüdischen Bauern arbeiten. I" allen Kolonien von Obcrgaliläa war die Zunahme 1919-1922 62 Seelen. 4. Die Kolonien in Untcrgaliläa, Kolonie Jabnlcl Sedjera Kiar Tabor Kinereth Merchawiah Mciliamie* Beit Gan Poriah Migdal Mi/pah Dagania Tel Adas Ramah Betaniah Von 14 Punkten verminderten also 7 ihre Bewohnerzahl unter diesen die großen: Jabniel, Sediera, Kfar Tabor. Die während des Krieges WcggczogenCii smd noch nicht zurück* gekehrt. Bei den Kolonien, deren Siedlcrzahl sich vermehrt hat sehen wir, daß z. B. der größte Zuwachs in Dagania war wo aber zur Zeit der Zählung, 1922, viele Bau-Kwuzoto' in der Kolonie waren. ״״ i)cr, Desamtzuwachs (1903-1917) in diesen Kolonien war 169 Seelen, aber da von dieser die Bau-Kwuzoth von Dagania abzuzichcn sind, so bleibt ein Zuwachs 1919—1922 von kaum 100־ Seelen •-*־•■ etwa dem natürlichen 'Zuwachs entsprechend. Die neuen Siedlungen Während der zwei letzten Jahre wurden folgende neu■ Siedlungen geschaffen: t 11 -f- 28 — 43 — 16 -f- 21 ■+• 120 t Name Beth Alfa Ein Charod Ein Tabun Tel Josef Kwuzah Hagiwah Schechuiiaih Borochow Ir Ganim Nahalal Kirialh Anawim Seelen Name 140 Atlit 244 Sarona 171 Tel Zur 112 Schuni 125 Renanai Ein Chai Balfouria ßenjamina Nahalal (Kwuzah) 127 136 150 73 Zusammen 2382 Seelen. Außerdem wurden viel Kwuzothgruppcn ■uf anderen Punkten geschaffen, die dort noch nicht endgültig an> gesiedelt sind Insgesamt wurden also in den Kolonien, die vor dem Kriege gegründet worden sind, angcsicxielt: ln den Kolonien in 1916 bzw. 1919 1922 Judäa 7629 Seelen 7392 Seelen Samaria 1623 ״ 1891 ״ Obergali'äa**) 831 ״ 899 ״ Untcrgaliläa 1 737 ״ 1905 ״ Zusammen Ti 8.0 Seelen " 12 628 Seelen Der Zuwachs ist zirka 800 Seelen oder 7 0/0. Die Zahl aller Siedler in den Kolonien Palästinas ist 15172. Daraus geht hervor, daß der Gesamtzuwachs in den letzten fünf Jahren 3352 oder 28,3 % war. In derselben Zeit wuch* die jüdische Stadtbevölkerung von 51144 auf 68 622 Köpfe, also um 17 478 oder 24,1 ״/o. Trotz der Bestrebungen der Arbeiter, die neuen Einwanderer in der Landwirtschaft in sclbstarbcitcnde Gruppen (Kwuzotli, Moschawe-Owdim) zu ziehen und ebenso zu den die landwirtschaftliche Ansicdlung vorbereitenden Arbeiten (wie Amcliorationen, Straßen* und Hliuserbau usw. In den Kolonien) zog die Mehrzahl in die Städte und das Wachstum der Dörfer blieb gering. Ginwandenmg Die Einwanderung orientalischer Jaden Vom September 1922 bis September 1923 sind nach Pa* lästina 2104 orientalische luden eingewandert, ln dieser Ziffer stehen nur jene enthalten, welche durch die zk>nistb sehen Aemter registriert wurden. Es kamen davon aus: Persien . 518 Georgien 57 Kurtisatan 446 Kwim 27 Marokko . 382 Buchara 2 Bagdad . 162 Tripolis 24 Aleppo 175 Anatolien 36 Balkan 177 Syrien 31 Yemen 102 •■*■■»■«■■«■*יי 2104 das sind zirka 25 Vo der gesamten registrierten Einwanderung. *) Metullah, Tel Chai und Kfar Gileadl lagen bei der Zählung 1922 im französischen Mandatsgebiet. **) Ohne Metullah, Tel Chai, Kfar uileadi mit ungefähr 1053 Seelen per 1919. tj * ft 1 1

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