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Jüdische Rundschau · 1924-01-15 · Heft 4 (15.1.1924) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIX (1924)
Issue
Heft 4 (15.1.1924)
Date
1924-01-15
Page
– (sequence 3)
Language
German
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JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 25 Nr. 4 Presse-Run dscbau ln der ״Frankfurter Zeitung" veröffentlichte vor kurzem der Chefredakteur der ״Deutschen Zeitung Bohemia“ in Prag Albert Wessclski einen Aufsatz ״Der Antisemitismus unter den Sudctemkutsehcn“, in dem es u. a. heißt: ״Eine Gruppe Deutscher, bestehend aus den Deutsclinalionalen und den Nationalsozialisten, hat wieder einmal die Zeit für gekommen erachtet, einen Vorstoß gegen die Demokratie zu unternehmen, nur um dem einzigen ucdatikcn, der sic als Parteien zusammenhält, Werbekraft zu geben, d, h. um das Schlagwort des Antisemitismus wieder einmal in die Massen zu werten und so unter den Harmlosen neue Anbanger zu werben. Die Budgetdebatte erschien ihnen als der geeignete Anlaß, mit einem Antrag auf Einführung des Numerus clausus an den Mittel-, Fach- und Hochschulen hervorzntreten. Fünfzehn Mann stark sind die beiden Gruppen unter 72 deutschen Abgeordneten. Da die Geschäftsordnung der Kammer ein Minimum von 21 Unterschriften für die parlatnentarischc Erledigung eines Antrags festsetzt, so halfen sich die Antragsteller mit dem Auswege, ein paar ungarische cliristlichsozinic Abgeordnete unterschreiben zu lassen. Ein paar haben das getan, etwa so wie man eine Interpellation wegen Konfiskation einer Zeitung unterschreibt, ohne eine Ahnung von dem Inhalt des Antrags zu haben, für andere unterschrieb ihr Parteisekretär, aber die Zahl wollte nicht voll werden. Immerhin hatte der Antrag, als er eingebracht wurde, alle notwendigen 21 Unterschriften, und der Form war Genüge getan. Dann aber stellte es sich heraus, daß mindestens eine Unterschrift überhaupt nicht gegeben, sondern vollkommen unberechtigterweise, ohne Wissen, ja gegen den ausdrücklichen Willen des betreffenden Abgeordneten beigesetzt worden war, und der Mann, der sich hinter diese Unterschrift hätte steilen sollen, der Abgeordnete Szcnt-Ivanyi, hat diesen Mißbrauch seines Namens dem Kammerpräsidium angezcigt, das nun mit einer Untersuchung des Falls beschäftigt ist. So wenig einwandfrei die Unterschriften waren, ebensowenig cinwancifrei waren die Zahlen, mit denen jener Antrag auf Einführung des Numerus clausus begründet wurde. Der Antragsteller. Abgeordneter Scholl ich — er ist Gymnasiallehrer. und nebenbei seit kurzem Bürgermeister von Neutitsehein in Mähren — mußte sielt in offener Kammersitzung sagen lassen, daß das angegebene Verhältnis zwischen der Zahl der arischen und der der jüdischen Professoren an der Prager Deutschen Universität falsch sei. In der Sache hat also weder er, noch seine Richtung einen anderen Erfolg erzielt, als den einer argen Blamage, und damit könnte cs sein Bewenden haben, wenn die leidige Angelegenheit nicht weitere Folgen nach sich ziehen müßte. Einmal wird cs weder in England, noch in Amerika, von Frankreich ganz zu schweigen, die Sympathien für die Deutschen in der Tschechoslowakei stärken, wenn man erfährt, daß sich unter ihnen, die für die Rechte der Minderheiten zu kämpfen behaupten, Leute finden, die die Hand zur Unterdrückung einer Minderheit bieten. Die Tschechen, die ja in ihrem Herzen durchaus antisemitisch sind, haben cs seit der Gründung ihres Staates verstanden, dies vor der ganzen Welt zu verbergen. Gleich in ihr erstes Ministerium beriefen sie zw׳ei Juden, die Juden wurden als Nation anerkannt, jüdisclte Schulen mit hebräischer Unterrichtsspräche gegründet, jüdische Beamte in alle Zentralstellen und in den diplomatischen Dienst berufen, und d i e Meinung, die Tschechen seien ein demokrati- «ehes Volk und ihr Staat ein demokratischer Staat, beruht zum größten Teile auf ihrem Verhältnis zum Judentum; nicht umsonst hat der zionistische Weltkongreß schon zweimal in der Tschechoslowakei getagt. Die Herren von der Kuleur Scholüeh haben aufgczcigt, in welchem Gegensatz *ie in dieser Beziehung zu den Tschechen stehen, und sic machen es unseren Feinden sehr leicht, diesen Gegensatz zu verallgemeinern.“ Der Artikel bezeichnet es als ״Hauptschaden", daß die Juden, die seit ״Moritz Hartmann stets in den vordersten Reihen des Deutschtums standen“, beginnen, sich jetzt zur jüdischen Nation zu bekennen, was ״natürlich praktisch auf den Zionismus hinausläuft“. Der Aufsatz schließt: ״Es sind ja Kräfte am Werke, die Jugend, die künftige Generation, soweit sie jüdischer Religion ist, dem Deutschtum zu erhalten; aber sie sind schwach im Vergleiche zu den Einflüssen, denen gerade die Söhne unserer Provinzbürger in einem falschen Idealismus nur allzu leicht erliegen. Die Abwehraktion verspricht also nicht viel positive Erfolge, und so scheint es leider, als werde das Unheil weiter seinen Lauf nehmen. Denn daß endlich die Drahtzieher jener Bewegung einsclicn werden, welchen Schaden sic gestiftet haben, ist nach ihrer heutigen Einstellung nicht zu erwarten.“ Um den Klageruf, der hier ausgestoßen wird, recht zu verstehen, muß man wissen, daß die ״Bohemia", deren Chefredaktcur Wessclski und die das Organ des getauften deutsch-demokratischen Abgeordneten Prof. Bruno Kafka ist, seit Jahren einen erbitterten Kampf gegen die Nationajjudcn führt. Es ist auch überaus bezeichnend, daß Wessclski anscheinend in der ״Frankfurter Zeitung“ sich an Tatsachen nicht erinnert, die der ״Bohemia“ gut bekannt sind. Z. B., daß die deutsch-demokratische Freiheitspartei sich in Prag mit den Nationalsozialisten und Christlich-Sozialen zu einer Wahlgcmcinschaft verbindet und im Prager Stadtrat der Jude Dr. Joseph Eckstein als Mandatar der engsten Gesinnungsgenossen Hitlers und Ludendorffs sitzt. Vielleicht tragen diese Dirge mehr als die kluge Politik der Prager Regierung, vielleicht sogar noch mehr als das Verständnis eines Masaryk, Bencsch usw. für die nationale Renaissance des (Judentums dazu bei, die deutschen Juden Böhmens von der ״hundertjährigen Tradition ihrer Väter" zu der tausendjährigen ihres Volkes zu bekehren. * Das ״Hamb. Israel. Familien bl att“ wird es uns nicht als Hochmut anrechnen, wenn wir aut seinen ״Nider“ gezeichneten Silvesterartikel einzugeilen ablchnen. Wir gehören nun einmal nicht zu denjenigen luden, die vor Glück die Fassung verlieren, wenn nichtjüdische Mächte, Kardinälc oder Parteien, die einfachsten Anstandspflichten gegen deutsche Berliner Kalender ßöLrot JWlinftr Zionlatinch« HnrHn Ü 19, Seyflotatntfift 8 T«l*;3hr»n1 Zentrnm 4/15 ״ No. VJ0Ö8 Mni-lin NW ד K«1M״nY*f־w*Hnn« dar H< %. V Dienstes, <1<15 הי. .Tftnuar *henda 8 Uhr Zlonlnl!*{־! er J0*enürt>rMn If*cfcewer, (3rapp« NealöUa, in rW Knttht1*er l'lnn■«, KntO>u«*r Demrn 90. Frau Dr. Zadik! ״Der Ja*Unb«aa Im Wandvt dar Zeltfta“• Mittwoch, uen Ift .Tfinnar •btnds 8 Uhr 0rappe 01t, im Holm Landabftrgar Str. 80 Herr Dr. Knpferbergi Ml)l« al*Mnr*ehtHche Kntwiehlaitf 4at •agtlaek•■ Kolo»l»»tlon.** מרכז עברי ברלין בבית הציונים רחוב לנדסגמר 80 ביום ד׳.16.1 ידבר ארגו״י על התקופה הפרהסתורית של ישראל. Donnerstag, den 17. Januar abend« 8 Uhr Gruppe Rfldweitllche ▼orerte in der Wohnanf? ron Herrn Dr. M>y«r, ßcböneberirer Sfr. 18. Herr DipUlnf. Hecker, II elf im ״WIrtidieftlich» Arbeit Im I'aiietlaa.“ ~ mbenda 8 Ubr MDraehf, Lendiberirer Sir. 80 Herr Lirirrn Barth 1 «Oie retlfftoie Pflicht «mm Amfbam Pallitln»«.״ Öonnebend, den 19. .Tauner ebenda Uhr lUpori-Heseir« Landsberger Rtr. hP Vortreg Ton Chawer Bborowlea: ,♦Bl« «•tllafb• Eatwlektaaf 1■ 49t weil-!Udliehe« Jajre»<t '• Montag, don ‘2t. Jamter abend■ 8 Uhr Gruppe Nord, bei Hoppe, lloeenthaler Btr. 4• Cliemtrheh «Mer b'e«!>wat«Feler. Gemütlich•« Beliamme־rein nnter Mitwirknng ▼on Herrn Dr. S. Hilde•- helmer. Obatnnd Knohenbuflet. ebenda 8% Uhr Grippe Weat*CberloUeBb1Tf, im Cafe Nixdorf, Sealgn7pleta. Stemmtieeh. Mittwoch, den ‘23. Jänner ebenda 8 Uh** Gruppe OM, Uendeberger Rtr. 89 Herr Dir. Kerenklt ״Dt* jBdtiehe Gemetade •ad der Zlenlftaa«.‘* Donnep»tmr. den ÜM. Januar ebend• * Uhr זי>ם!1ייית Mleraehl, im Vortregaranm der Rynaffoge. Peatetaeidatr. 15 Herr Dr. O. WoUihtrgi ״NeMoael-relialü•• *retehamr.** * Vorenaeige. Bonntag, den 27. Jennar 1924, ▼ormittag• ll1 4 Uhr. fn der ,Albawbra* Kurffiratendamm 88, VorjfUhmn«׳ dea n*nen Baläetinafllmai ,Fine Reiie Harch Kr«* lireel im Jahre 1920.“ NAherea «. Inaerei. Montag, don 28■ Januar ebenda 8 Uh Groppe Kord, bei Hopae. noeenthaler Str• 4 Herr Dr. Klee: ,»Zlonlamaa and Umwelt.** Pisknselonaredntr die Herren Dr. Landaber* und Dr. Letewer. Vor nnieiget Mittwoch, den 8. Fehraer •benda Grippe Oat, im Tzebreratrelnihana, Alexander«tr, 49 Jüdlaeher KamUheitd enter Leitnnr won GroSbarh Naher•■ Programm wird nooh bekenn♦, gegeben. Vorbe*t׳»Uung״n auf PiAtr.a ln der B 74, V.. Hejdelatr. 8, Telephon Merkur 2241/* 4. K!ntriH*rf״he1 Mk 2—, K—, 10—י1 ,״,— nnd 20 — Joden Dien«t*1?*hftnd. *י Ubr 01t|üd!#fher Madealearerela ET. Berlin, Friedrlohitr. 115 Seminar lür Uldiecha Iziterntnr. מרבו עברי ברליו בביתם של ציוני־המורח, רחוב לנדסברגר. מספר יי קרוב למגרש* אלקסנדס החברות והחברים וגל הטתענינים ב תהית השפה העברית ובהתפתחותה. מתאספים בכל יום ד׳ לשבוע בשמונה שעות בערב. נערכות היצאות, הפראות. שחות עם ונוהים. הכניסה הפשירן! אגודת בתי ספר לישראל .indischer SelmlTpreln E Y., ßeydelstr. 8 Ge.ohSfUfübr.nd.i Hon■ 8tn1׳l«nrM Kurt Humm.r.t.in, . OrunflwßM, Krl.drl״b.r11H,r.lr. Bi. U.Sr'.l.fh, Spr.fh.rliu’« I» Herll» (XI, *»■•1t«»l Aafnnhro« In il.n fortg«.<'brlHoo«n Fl.i.on k.nn n»oh Rflokip.Mh« mit <i»m SohnlUit.r H.rrn B.rrirrltn |«flnr7.lt Hpmrheolti Ulltwoeh, kbanU 8 Uhr, in d.r Horh.nl.nl« (ilr dl« WiM.n1cf1.lt d.l Jnd.ntnm. S-tiU.rlo.trn3« U, I JBilU.h« Orn»d«rl1«l• W»•*. Au.kunft erteilt di« RchnU.lt.ri«, Krim'ein H.tly Lfcnd.u, Mont«, nnd Stlttwn.h V;l—5 Uhr. LiHiow 6314. JOdl.rh« Cru1d.cl.ol• 0«i Au.Vnnfk ertolH di« BohnUo.t.rin, F.Sul.ln Rn,*nn« I.teht«11,l«ln, Fr«tt«g 2-t Uhr. P»nkow 37«. ZSdltchor Klnd.ririrt•■ Ch.rlott.aborf, Kü.trin.r 8ir, 1«, B««t»nr»nt .Tochor*. — Mont»« bl« Kr.it»K» ron HU— H1 ZUdl«ct1«r Klnd.nr.rtrn Kord. Ro,«nthftl«r Str, 4 h«f Hopps. — Moatof hi. Kraitar« Ton H10—H1 Uhr, dldl.rh.r Kind.rir.rl.n Süd, Im Ro.uor.nt ,P»'«onhnt«r*, Donna- Kok• Kontoratrollo. - Mont«|t bi« i’rolUit• von K10-m Uhr. Jtdi.ch.r KUd.riurt«■ O.t, Jnblon.kl.tr, 28. — Mont», bi« 7r«it•(• von Uhr. jadlifher Klad.ritirt.n W.it, Uhlknd.tr, Ufl/117, h»l Kttni. — Montag bta Kroitog« von HW־־Ml Ubr. Die vom Finanzdczeruat der Z. V. f. D. neu festgesetzten Vierteljahresstufen der Zionistenstcuer betragen für 1924: 1. Stufe . . 1 Goldmark vierteljährlich 2. 3 . . ״ m ,* 3. ״ 5 . . ״ ,! 4. II 10 II II 5. ״ nach eigener Einschätzung entsprechend den Vermögenaverhältnissen. Kultur erfüllen, indem sie gegen die albernsten und tollsten Ausschweifungen des Antisemitismus auftreten; und da wir genau wissen, daß sic derartiges nicht um unserer schönen Augen willen tun, halten wir mit unserem Kommentar dazu niclit zurück. Wir werden ihnen ״ihre selbstlose Tätigkeit zu veickcln' damit nicht Gefahr laufen; sie wäre allerdings nocii weniger wert als sie ist, wenn wir es damit täten. Verekeln allerdings könnte uns die Beschäftigung mit jüdischcn Zeitschriften deutscher Sprache ein Gesudel wie das erwähnte, das unter anderen glanzvollen Erkenntnissen den wildblöden Antisemitismus in Obcrsehlcsien zuriiekführt nicht etwa auf die planvolle Eroberung ganz Schlesien» durch die scliwarzweißrote Reaktion, und auch nicht auf die Zerreißung des Landes, die alle politischen Leidenschaften aufpeitschte, sondern, natürlich, auf jene Ostjuden, die statt wie früher bescheiden vierter Klasse zu fahren und mit Eiern zu handeln, jetzt im gleichen €0ח״{• wie Herr ״Nidcr“ reisen, gekleidet wie er, und ״ohne Rücksicht auf die Mitreisenden, in mir mäßig abgcschwSclitcm galizischen Jargon eine laute Unterhaltung über ihre geschäftliche Tätigkeit“ zu führen wagen — wenn wir auch nur einen Augenblick darauf rechneten, den Beifall solcher ״Nidcr“-Schreiber und Nieder- Schriften zu finden. Zionistensteuer - F.infjänfjc lür das 4. Quartal 1923 vom 9. bis 14. Januar 1924 Ort־ Koalinzent %.1׳.T ׳TÄ־°* ׳״k.!.'d Berlin 3000,— 369,- 2750,- 250,- ('.öthen 30,— 18,- 44,— Görlitz 30,— 10,- 22,75 7,25 Hagen 10,- 10,- 16,- tlnlbcrsfadt 95,— 58,60 186,60 «Mt Hameln 8,- 20,- 20,— ^1m Pforzheim 14,- 31,75 31,75‘) mmm Einzelne Zionisten 300,— 13,- 229,70 70,30 Eingang vom 0. bis 11 Januar: 530,15. Gesamtcingang für das 4. Quartal: 13127,80, davon durch Ortsgruppen 7043,—, an Sonderspcndcn 0034,80. Spezifikationen: Berlin: M. Frciser, B. Rabinowitz, A. Sulke je 20,—, L. levy 9,—, J. Lewin u. Frau, P. Trcnk u. Frau je 6,75, M. u. O. Abisch, P. Gottselig, K. Hamburger, P. Josqrh, P. Kaufmann, Kraushaar, H. Liemann, Gcbr. Löwenthal, Margtilics, Apoth, Rcinsch, R. Sittner je 6,—, Gcschw. Proppcr 4,50, Dr. R. Pick 4,—, Dr. F. Pulvermacher, Sapiro, Schemion u. Frau, L. u. F. Stecklar je 3,75, Abisch, I. Anskerin, San.•Rat Dr. Bradt, B. Brecher, I. Eidermann, S. Gerecht, Reg.-Rat Goslar, H. Gotthcimer, Dr. A. Gradcnwitz, A. Losner, S. Maass, Melinik, Dr. S, Metzler, R.-A. Dr. F. Pick, E. Reichmann, Ing. F. Rcisencr, Dr. Siegler, S. Schreiber, Schlesinger, A. Steinhardt, B. Steinborg, A. Stern, J. Stern. Transferier, B. Ungcr, Wald, Diverse 02,—, M. Grawonski, S. Hirsch, B. Kochanowski, A. Levy, Dr. H. Lifschütz, A. Löffler, S. Loser; Göthent M. Kiussniann, A. Mciksin je 9,—; Görlitz: Rauch 3,—, Grünwald (3. u. 4.) 4,—; Hagen: Dr. Sackheim 10,—; Einzelne: Butzbach: II. Lob 10,—; Regensburg (unge* nannt) 3,—. *) für 3. und 4. Quartal. Ostjüdlschc. Zionisten! Die erste Konferenz, der ostjüdischen Zionisten in Deutschland findet am Sonntag, den 27. Januar 1923, vormittags 81/נ Uhr, im Heim der Gnippe der Zionisten aus dem Osten in Berlin, Landsberger Straße 89, statt. An der Konferenz nehmen außer den Delegierten teil die ostjüdischen Mitglieder des Landcsvo;Standes, de» Zentralkomitees und der von der ostjüdischen Konferenz in Dresden gewählte Aktionsausschuß. T agesordnung: 1. Eröffnungsrede: Dr. Landsberg. 2. Wahl des Büros. 3. Die allgemeine Lage im Zionismus. Ref.: Dr. Nahum Go Id mann. 4. Die Lage der Ostjuden in Deutschland. Referent; Benzion Fett. 5. Die nächsten Aufgaben des ostjüdischen Sekretariats. Referent: Dr. Sterman. 6. Wahlen. Ostjüdische Zionisten! Macht uns ehestens diejenigen Delegierten namhaft, die zur Konferenz kommen werden, damit wir für Logis usw. Vorsorge treffen können. Das Ostjüdische Sekretariat der Z. V. f. D. Gruppcnverbandslag des zionistischen Gruppenverbandes für Bayern und Württemberg in Nürnberg, im Luitpoidhaus, am Sonntag, den 20. Januar 1924. Tagesordnung: 1. Sonntag, vorm. 9 Uhr: Besprechung mit den aktiven Gruppenverbandsvertretern. 2. 10*/: Uhr: Eröffnung de» Grnpncnvcrbandstagcs. Referat über Palästina-Kolonisation: S. Schocken jr., Zwickau, 3. Diskussion. Nachmittags 3 Uhr: Interne Tagung, nur zugänglich für Zionisten. 1. Referat über die Tätigkeit des Gruppenverbandes. 2. Die politische Lage und die Aufgaben des deutschen Zionismus: Dr. Lands• berg-Berlin. 3. Diskussion, 4. Neuwahlen. Am Sonnabend, abends 8 Uhr, wird Herr Dr, Landsbeig in einer öffent• liehen Versammlung über das Thema: ״Zionismus und Pa• lästina“ sprechen. Jalircskonfcrm des Deutschen Landesverbandes Heclialu* Am 2526 ״. und 27, Januar 1924 im Heim des K. I. V. ui Berlin, Kurfürstcnstraßc 150. Freitag, abends 6 Uhr: B.'grüßungsabcnd. Retcrat über die Lage in Palästina und die Aufgaben des Hechniuz. (Referent: Chawer Bogdanowsky.) Sonnabend, vor• mittags 9 Uhr: Gegenwart und Zukunft des deutschen Hcchaltiz. (Referent: Heinz Nagler.)^ Diskussion, Abends: Geselliges Beisammensein aller Chawerim. Sonntag, früh 9 Uhr: Prub'cme und Aufgaben der Hachscharah. (Referent über allgemeine Fragen: Chawer Efter. Zwei Spezialreferenten über 1. Ziel und Plan der landwirtschaitiichen Hachscharah in Deutschland; 2. Z;e! und Plan der handwerkliehen Hachscharah in Deutschland.) Diskussion. Verschiedcncs. Wahlen, mi *ן<ייי ■ p ך־׳י׳ין r% ,״׳׳**; fi ן'־*־־», י,"׳ ח f» W L; y Gr 14 sj im-M V«*,•» iiii Mit La ״Ni. aJ ,4 y* Vfeilä p,r״sC^. ך ו |l 4׳.-- 4*» 11 £ b יין ייין ^י״יז״זין• r»—•«, די״׳״יין^ Li W1.J liJ Op ךי׳־יין ך-/ ך״־ Lai iiJ Steviiwi IfMI €m » 1־ rps r~> m u w u y 1*»^נ..־ y y m CLiJ b y ץ־״^ו^ץי״י/ ץי^יי< S ץיייי^ ץ״*■/F 6 Liu Lwäiy y * y^y wu uu J rj a 1 ly ,1. f־״!\ Ua WL J m ääm 0

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