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Jüdische Rundschau · 1924-01-11 · Heft 3 (11.1.1924) · page 7

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIX (1924)
Issue
Heft 3 (11.1.1924)
Date
1924-01-11
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Zur Krise in der OrpnlsaUoQ A!n 6. Januar hielt das Zentralkomitee der polnischen zionistischen Organisation eine Beratung ah, in welcher die Lage in der zionistischen Exekutive in Verbindung mit dem Rücktritt Dr. Soloweitschiks besprochen wurde. Unter den Führern der zionistischen Bewegung in Polen besteht der .Wunsch auf freundschaftliche Beilegung des Zwischenfalls. Das Zionistische Laiideskomltcc für Oesterreich hat in seiner letzten Sitzung die von Dr. Soloweitschik in den Zeitungen veröffentlichten Berichte über Vorgänge bei der Exekutive zum Gegenstand einer eingehenden Di-kussion ge* macht und beschlossen, an das Piäidimn des A.-C. das Ersuchen zu richten, zwecks Klärung dieser Angelegenheit eine Sitzung des A.-C, cinzubcrufcn. Miüeilunflcn der Zionstischcn Vereinigung für Dculsclüand 1. Der nächste Akllonskalender erscheint am Freitag• den IS. d. Mts. — Die Orslfjruppcn werden dringend darum ersucht, die von ihnen In den letzten Wochen veranstalteten Vortragsabende, soweit alt nicht von der Zentrale vorbereitet wurden, dieser sotort mllzuleiltn. 2. Die Ortsgruppen uud Vcrlrnuensteule werden dringend ersuclil, die Schekels nmmlung Im Sinne des Ihnen »gegangenen Sehekel* rundschrcihcns sotort in Angrltl zu nehmen. Sclickclblocks stehen aul Anlordcrung ln |eder gcwilnschlca Anzahl zur Vertilgung. Der von der Exekutive tcstgcsctztc SchcUelprcts von 0,60 Goldmark ermöglicht die DurchlUUrung einer großzügigen Sammlung auch im Kreise der Jugend. 3. Der Landesbeilrag Ilir die Zionistische Vereinigung lür Deutschland beträgt Ilir das Julir 1924 2 Goldmark und muß In vierteljährlichen Raten von den Ortsgruppen abgclOhrt werden. Die Mitglieder des Mlsrachi und des Uapoel Uazalr haben nur eine Goldmark Landesbeitrag zu zahlen. berliner Kalender UOfoi IWlinet /.lnni»ti«obc Vnrolnl*nn«. liorlln <: 1H. H«r<Ulalr•■• 8 1«1׳ וח״ו|ין״/.«ntnim 1WU/IS . l'״«t»ch״ok knnto No, Isknw« Horlin \V . K»*t*nnvor(|©r 4׳ V "'mtnabsnd, d«a W. Jstiaar *bnBdt 8 Uhr ZloBlitliChor Juff*adT«r«i11 Msehawsr. Grapr* N«»kS!la» (00 Oa(4 KnoUtok*i»tr, um OrrmlonpUi» Koriiotcuog der Baspraehnng vom floQnabsnd den 5. Jenner ״ ״ , ״ ebenda «H Uhr Hipoü1.n»*»fr♦ Lan Übergar Rtr Wl Tortreg von Iterm IMpl -ing B«*1Hnor1 (lOle beadwerellehe Asiblldun* der Honitfar, den 1H Jannar ZloBlstlithsr Ja!«etlrnreln — Wendernng qner dnroh den Gnmowald, lrolfjmnkl um 10 (ihr ein UnUrgrundbulitiho( Thlelplel■, HMHjr rur *TnMne Montag, d«n U. Jammr abend» 8 Uhr uranoe dor ZionUtexi *n« dem fMton, Landebergar 8tr. HO Dr. Israel WaUlraann, Wion, and Knjm-DeputiorUr J Orünbaum, Warsoliaa. über da« Thema: t,P1i«fl(l11, die Jüdlsehe Zakaaft*‘ - Ä ebend» PU Uhr 0rappe Wrnt-Charlotteabarv, Im Nollendnrf•Kasino. KJoIitatr 41 Diskutaion doi Vorträge! von i)r. Ar 0«om1l ftbori ״Das (irundproblom unserer Kolonisation.• _ eionds fl Uhr Gruppe Sud, in der Konditorei OranUnocV, Oran{a״»tr. 1*0, nm MnrltsplaU KnffltrrC» Vor«tendsslt*anr> Tngosordnnngt Prlnslninde« 0in>1dtet1d0R Uvforat von Dr. Max. Kars. An- •cl» i*>B nd daran- ■a^hlioho Atisanrnah» U or I. flründmg ©in»׳« floniHiscii-n Heims (xn dom Mittel in Anssioht gostollt *In I), Vt Vrranstaltur jf von Zirkeln (naoh tlom Muster dnr glAoxnud KO^lU^ktrn intclltktusllon» Zirkel), 0 Beiladung eines engen preraeinerhefiHohen Znsamra»׳ hange• Dienstag, d ח I*. Jannar abends 8 Uhr ZlonUtUe׳ er Jagsadrsreta Kerhawer, Grappe Kenkblla, in der Kottt׳n-er Klause, Kntf• user Damm 00. Frau Dr. Zalikt .,Off dadeaks•• Im (Vsndel dsr Mittwoch, den 1*• Januar abends 8 Ubr Grarpe Ost, Im Heim Len*sbsrg#r ‘־'tr *6 Herr Dr. Knpfarberg: ״Die ••*»!•reehtHrh* Kntwlfklsaff der •acllsehsa Koloetsatlon,** Zlonislensleueriüngiinne lür 4. Quartal 1923 vom 2. bis 9. Januar 1924 ״rt *״״״£׳• Eta*0 «™*״((,n,telng.n, rehlbH,.* Breslau 225,— 67,70 225,—') — Gotha 50,— 28,— 87,70 — Güttingen 8,— 8,— 8,— — Halbcrsiadt 95,— 42,— 128,-2) _ Hamburg 500,— 4,— 7,— 493,— Insterburg 18,— 28,— 33,— — Konstanz . 45,45 45,45 —,10 ־ — Pfalz (Bc/irksgr.) Km,— 7,— . 23 — 75— . Trier 150,— 35,— 245, ~:>) — Einzelne Zionisten 300,— 4,— 216,70 83,30 Eingang vom 2. Januar bis 9. Januar 1924; 269,15. Gesnmtehigang für das 4. Quartal: 12597,45, davon durch di« Ortsgruppen 6512,65, an Somlerspendcn (>(181,80 M. Spezifikation: Gotha; A. Heitbruun, P. Steinhaus je 6,—, S. Eilendmann, M. Emanuci, I. Marmor je 4,—, div. 4,—; Halberstadt; F. Rosenberg 42,-; Insterburg; M. Kadnr 6,—, Dr. Posncr 5,—, R.-A. Lcwimolm, Dr. Zondcrvan je 4,--, Malligsohn 3,-, div. 6,-; Trier; Dr. Wollstein 35,— M. Einzelne Zionisten; Spandau; N. N. 4,—. *) und 100,— Sonderspende, *) und 2472,- Sonderspende, 8) und 150,— Somlerspciide, 1. Ausweis der Zionisfensleucr ־ Eingüncc 1924 Orl Kontinzrut Einginz vom rj.i.mteinö׳.». Augsburg 50,— 25,— 25,-- 25,- Erfurt 70,— 71,- 71,_ Nordliausen 100,- 15,— 15,— 85,— Oppeln 80,— 25,— 25,— 55,— Ratibor 100,- 50,— 50,- 50,- Eingang vom 2. bis 9. Januar: 186,—. Cruppcnvcrbandslag des Zionistischen Gruppenverbandes für Baden und die Pfalz » in Mannheim in der August Lamcy Loge, C. 4, 12. Beginn der Tagung: Sonnabend, den 12. Januar d. j., abends 8 Uhr. Tagesordnung: 1. Belicht des Vcrbaiulsvorstandcs; 2. Berichte der Ortsgruppciileitcr; 3. Referat über Organisations- und Finanzfragen; Ref.: Herr Rechtsanwalt Dr. Otto Simon; 4. Aussprache. Sonntag, den 13. Januar d. J., vorm. 9 Uhr. Tagesordnung: 1. ״Die gegenwärtige Situation im Zionismus und die nach* sten Aufgaben der deutschen Landsmannschaft1‘, Ref.: Dr. Landsberg-Berlin. 2. Debatte. 1—21/2 Uhr Mittagpause. 2Vt— 3 Uhr: Fortsetzung der Debatte. 4. Referat: Gemeinde- und Synodalpolitik, Ref.: Rechtsanwalt Dr. Hilb. 5. Aussprache. Um 7 Uhr findet eine Konferenz der Vertrauensleute des Keren Kajcmeth un er Leitung von Dr. Erhard-Berlin statt. (20. bis 25. April 1924) Berliner jüdische Gemeinde Dr. Kollenschcr in den Gemcindcvorstand gewählt. In der letzten Repräsentantensitzung am 6. Januar wurden die erforderlich gewordenen Neuwahlen vollzogen. Im Vorstand der Rcnräsciitanz. tritt keine Aciiderung ein, da samtliehe Vorstandsmitglieder wiedergewähit wurden. Schwieriger gestaltete sich die Wald der Mitglieder des Gcmeindcvor- Standes, aus dem vier Herren ausschicdcn. Zunächst wurde die OcffcntUchkdt ausgcscuallet und die Wahl in einer einstündigen geheimen Sitzung sowie in Fraktiunssitzmigcn beraten. Als die Oeffentliclikcit wieder licrgestellt war, gaben die einzelnen Fraktionen ihre Erklärungen ab. Die Erklärung der jüdischen Volkspartei wurde von Dr. Abraham Löd verlesen. Man wolle, so hieß cs, der liberalen Fraktion ihrer Stärke nach drei Sitze bewilligen, keine Gcgcnvorsciilägc machen und alle, deren jüdische Einstellung es zulassc, unterstutzen durch Stimmabgabe; Männer aber, bei denen die religiöse und nationale Assimilation bekannt sei, werde man nicht unterstützen und müsse die volle Verantwortung der nominierenden Partei überlassen. Die liberale Fraktion hatte von ihren bisherigen Vertretern im Vorstände die Herren Gcheimrat Stern, Badt und Blankenburg nicht wieder aufgcstcllt. Die Wahl der Herren Kammergerichlsrat Wolff, der schon dem Vorstände angehört, wie des Repräsentanten Moritz Rosenthal, der allgemein angesehen und belicht ist, vollzog sich glatt, da lur diese Liberalen fast alle Stimmen abgegeben wurden. Dagegen ging die Wahl des .Justizrats Makower (üb.) gegen die Stimmen der Volkspartei und der Konservativen durch. Für den vierten Sitz, präsentierten die Konservativen James Goldsclimidt und die Volkspartei Rechtsanwalt Kollenschcr. Da Stimmengleichheit bestand, entschied das Los; Dr. Kollenschcr wurde gewählt. Damit gehören jetzt dem Vorstand zwei Zionisten, Direktor Kareski und Dr. Kollenschcr, als Mitglieder und ein Zionist, Dr. Sandler, als Stellvertreter an. Außerdem wurde in der Sitzung noch über die Neuregehmg des Verhältnisses der Gemeinde zur Reformgemeinde verhandelt. Line Eingemeindung findet nicht statt, und im übrigen wurden die Formen der Subventionierung tcstgclcgt. Bei allgemeiner Billigung ging der Entwurf bei der Ab- Stimmung doch nur gegen die Stimmen der Konservativen und der Volkspartci durch, da, wie ür. Abraham Lob erklärte, von der prinzipiellen Stellungnahme nichts aufgegeben sei: die Reform sei eine Sekte mit besonderem Kult« und stehe außerhalb des Judentums. Er hoffe aber, daß zum letzten Maie über Subventionierungen gesprochen worden sei, denn man müsse loynlerwclsc nun auch den anderen Religionsvcrcincn die erforderlichen Subventionen zukommen lassen. Die Sammelbüchse des Keren Kafcmeth . wird jetzt wieder nach der Stabilisierung der deutschen Mark auch in Deutschland zur Geltung kommen. Alle Gesinnungsgenossen werden daher gebeten, die Büchsen regelmäßig mit Spenden zu bedenken und für Auf- Stellung von Büchsen in ihrem Bekannten- und Verwandtenkreise Sorge zu tragen. Ende Januar wind eine große Büchsenlecrungsaktion in ganz Deutschland zur Durchführung kommen. Jeder Üüchscninhabcr sorge dafür, daß bei der Leerung Ende Januar seine Büchse möglichst große Beträge enthält Da über 'Ä 000 Büchsen in Deutschland verteilt sind, kann es bei einem gröberen durchschnittlichen Büchseniccrungscrgcbnis möglich sein, hohe Beträge für den Bodenerwcrb in Er52-lsracl aufzubringeul Poonorstsg, dsn 17. Jannar •bemls fl Uhr Gruppe fl(1flwfM»(llr)1e Vorort« in der Wohnnn* von Herrn Or. M‘«ve׳\ Stofflit», Robfl»'©hor*er1»tr 10. Vortrag ▼on Herrn Pipl.-Ing. H«־ck־ r. Haifa! ״W|rUfh»n1lfhe Arbeit 1■ i’aMs&laa.“ Mlurse'M. LondRberffor 8lr, flö Herr Latams Borth! . DU roHg Sr0 Pnicht 1«m Aafbsa PsIXtflnft•,'1 Sonnabend, den 1» Jammr abends flW Uhr U»P0öi.n«1«1r, Lam1«h»rcr#r Rtr. Ml Vortrag von Chawor Slmrow rf.! ״Ul© •**llseit* Kalwleklasnjr la dsr weit* jfldlseh•« Jas•■(( •* Mittwoch, den kB. Jannar abends 8 Uhr Grupp* 0*t, Lan<1nhor«er Rtr. PO Herr Dir. Xarofikh ״Dt* jfitDueH• GemeUde »ad dsr Zlon'imfis“ DonnerMaß׳, dm '24. Jaruar abends b Uhr Mtsrnrhl, im Vorlra1r«raftm da•־ Synagoge. TVstaloerlstr. Haft H*rr O. Wolfshsrgt י1י«)ו Kr־/IM!■*».“ Mittwoch, den ft. Vobruar abends Grupp« Ost, im L«brrrvsre(n*han■, AUxanderstr. 40 •Itldlsrlifr KanstfthsR(( nnter Lsltnng ▼on OroOban, Nfthare« Progremm wird nooh heVannt gegeben. Vor(׳a*t*llung׳ n anf PH1 ae in der U Z V.. Rejdelitr, (L Tele plion MrrVnr W-8/*-4. K!nt»lttsnr*U©} Mk?.״־. ft.~. 10— יו.— nnd 20 — Spezifikationen: Nordhausen: Frau Rothschild 15,—; Oppeln: Dr. Wunderlich 25,—; Ratibor; M, Pinczowcr, J. Pinczowcr. Weißkopf je 10,—, M. E. Aschncr 8,—, H. Aschner, L. Aschncr je 6,—. Die Ortsgruppen, die mit der Zionisten- Steuer für das 4. Quartal 1923 im Rückstand sind, werden nochmals dringend ersucht, umgehend für deren Einziehung und Ablieferung borge zu tragen. Alle Ortsgruppen werden hiermit nm die sofortige Auf 11 all me der Zionisten Steuer- Aktion lür das laufende Quartal gebeten. Wir verweisen auf die Veröffentlichung der Zionistcnstcucr-Kontingcnte (in Nr. 2 der ״Jüd. Rundschau"), aus denen hervorgeht, welche finanzielle Unterstützung die Zionistische Vereinigung für Deutschland von jeder Ortsgruppe im 1. Quartal 1924 erwartet. Es Ist Ehrenpflicht jeder Ortsgruppe, die geforderten Kontingente voll abzutieterii und dadurch der Organisation za ermöglichen, ihr« großen Aufgaben anbehindert durch materielle Sorgen za eri'dllen. Jaden Di״n«t*cr«h©nd, ** Uhr OstjBdlsfber MtlrfeiiteitTsrcfn K V. Rerlln, Vriadrtahsta 115 Mir •ndficb•* LH©ra*t1r. מרבו עברי ברליו בביתם של ציוני־הטורח, רחוב לנדסברגר, מספר ״» קרוב למגרש־ אלקסנדר.) החברות והחברים וכל הטחענינים בחחית השפה העברית ובהתפתחותה. מתאספים בבל יום ד׳ לשבוע בשמונה שעות בערב. נערכות הרצאות. ההראוח. שחות עם ונוחים. הכניסה חפשית! אגודת בתי ספר לישראל jüdischer .*sehnlrereln E V.f Soydelstr. 8 Oen0b»ftsföbr#nd•• V0r*tÄnd«mitf*Hod1 Herr JMuJIsnrat Kurt UammersHio, OrunswaM, )* riadrir*)1sruhnrsfr. ü/i. OrbraUeh• Kpr«fh*fh»16 In I1«rlla (X(■ b«ms1t«r) Anfnabma in d«n!ort^«»©hrttton©n Ki«R«en kann nach HücVspraob« mit d»ra Sobullsitar lisrrn Bor»s:rün joderzoit ©r(olp:on. Bprarhaoltf Mlttwooii. abends fl Ubr, i» dsr Hoeh׳,ohnl׳' lür dlo Wissonsohaft das Judsntums ArtiHrr(f»«trA6s 14,!. JBdlsfh« Grandsehl!• W«st. Au»knn(t «rUilt di« Rnhub'Htftrin. FrAuleln Hot»y Laudau, Montag und Mittwoch H4-3 Uhr. Lütrow 60(4, Jüdisch« GriDdsohal« Ost. Ausknuft ort^ilt d(• SehuHoitorin, Ffftulaln Snsanne I4iebton«l«!lS| VroHsg 2—1 Uhr. Pankow »7». JSdiiehsr Kinderzart«« Char!otteabarf9 KUstrinsr Rtr. 10, Bsitaarant *Tuohor*. — Monta« bis Krt itags von Hl' —*M* Uhr JSdiiehsr Klsdcr^trUn Nord. Rossnthalar Str. 4. bol Hopps. — Montag bl» FroitAK* vor» VjiO—£1׳י Uhr. Jadiirhrr Klnd«r»«risa KQd, im Restaurant ״PaHenhofsr*, Donau• Kok» HoutcrttraUe. — Alontag bis Froitag« von t'br JBdlsehsr Kiader»«rtea Olt, Jablonsklstr. 148. — Montag bis Frattagi von Uhr. JBdIithsr Kiadsrfrsrton West, Uhlandstr. 110/117, b•( Fürst, — Montag bU Freitags von Uor. Bund zionistischer Vcrbindunocn ״llatikwah“ Am 22. und 23. Dezember 1923 fand in Breslau der erste Bundestag der im Bunde ״Hatikwah“ vereinigten zionistischcn Verbindungen an den Universitäten Berlin und Breslau statt. Der stark besuchte Bundestag stellte fest, daß es dem Bunde trotz der auf die schwierigen wirtsciiaftlichen Verhältnisse zurücktülirendcn Abnahme der Studierenden gchingen ist, befriedigende Werbecrfolgc zu erzielen. Es kam der einmütige Wille zum Ausdruck, gerade mit Rücksicht auf die Tatsache, daß der Nachwuchs der gesamten akadänisch zionistiscticu Korporationen in den letzten Semestern nur gering war, die Werbearbeit im kommenden Semester mit größten! Nachdruck aufzunciimcn. Hinsichtlich der inneren Arbeit gab der Bundestag feste Richtlinien, nm die zionistische Durchbildung und ־ Erziehung der Bumlcsbrüdcr zu gewährleisten. Mit Befriedigung wurde davon Kenntnis genommen, daß die Verbindungen sieh rege im engen Anschluß an die Zionistische Organisation an deren Arbeiten bcteiüglen. Diese Mitarbeit wurde des öfteren von der Organisaiion anerkannt. — Besonderes Interesse fand die Palastina-ArbeiL Im Mittelpunkt der Paliistinndcbattc stand ein Referat von A. H. Rechtsanwalt Lothar Markiewitz. Der Bundestag beschloß, in Verbindung mit anderen Organi־ national die Mittel zu beschaffen, um in Palästina ein Bundes heim zu begründen. Dort soll jungen Zionisten Gelegenheit gegeben werden, längere Zeit kostenlos oder gegen mäßige Gebühr im Lande zu wohnen, um das Land kamen zu lernen oder die nötigen Vorbereitungen für eine dauernde Uebersicdluiig zu treffen. Der Bund wählte einen gcschäftsfülircndcn Ausschuß, dessen Vorsitzender Rechtsanwalt Dr. Fritz Glaser, Berlin W 30, Heilbronncr Str. 7, ist Den Abschluß des Bundestages bildete eine gesellige Vcraustaltung. Bei dieser drückten Rabbiner Dr. Hoffmann und Dr. Simon so 11 n ihre Sympathien für die ״Hatlkwah“ aus, die Vertreter der Zionistischen Ortsgruppe, des Hapoöl- Hazair, der Breslauer U. O. ß. B.-Loge übe «brachten die Grüße ihrer Verbände. Zionisten, zahlt ZionistensteuerI Unterstützt die Arbeit der Organisation. Sterhcfall. Am 16. Dezember ist in Berlin Herr Albert Katz, langjähriger Redakteur der ״Allgemeinen Zeitung des Judentums“, gestorben. Bei der Umwandlung des von Lud-* wig Piiilippson begründeten und zuletzt von Gustav Karpcles und Ludwig Geiger geleiteten Blattes in die ״C.-V.-ZeiUing“, trat Albert Katz von der Leitung freiwillig zurück. Katz ist auch als Schriftsteller hervorgetreten. Er verölfentliclite Er- Zählungen und wissenschaftliche, besonders ethnographische Werke in deutscher Sprache. Er liattc auch durch Bcgnindung des Vereins für jüdische Geschichte und Literatur in Deutschland ein großes Verdienst und war Ehrenmitglied dieser Vcrbamlsveicinc. Katz, der aus Lodz stammt, hat auch an hebräischen Zeitschriften , so ״Hazefirali“ und ״llamcliz“, mitgewirkt und stand dein Zionismus nahe. Durch sein 1 linscheidcn hat das deutsche Judentum einen schweren Verlust eriitten. Abendkurse des Verbandes der Ostjuden. Talmud: Herr Dr. Kahanc im Hause der Talmud Thorah, Linicnstr. 19. Freitag von 7-9, Sonnabend von 3—5. — Englisch: Herr Dr, 1'iukcr in der Knabenschule der Jüdischen Gemeinde, Große Hamburger Straße 27. Montag und Mittwoch von 7—9נ/י für Anfänger und Fortgcsohii'.tene. — Französisch: Herr Amolski in den Räumen des Verbandes der Ostjuden, August- Straße 17,111. Donnerstag und Sonnabend von 7'.•—9י,י für Anfänger und Fortgeschrittene. — Deutsch: Der Leiter der Kurse, Herr Lehrer Hopp, ln seiner Wohnung, Grüner Weg 105. Dienstag und Donnerstag von 7—9 für Anfänger und Fortgeschrittene. Anmeldungen werden täglich um 1 Uhr in der Wohnung des Leiters d״r Kurse, des Herrn Lehrers Hopp, ferner Sonntag und Mittwoch vormittag im Büro, Auguslstralic 17, III., cntgegengcnomrnen. Einer der letzten Nummern der ״Jüdischen Rundschau“ lagen Zahlkarten bei, auf deren Ein/.alilimgsabschnitt sich der Veimcrk ״Ncujahrs-Glückwuiiscliablosuiig“ befand. Wir haben niemals daran gedacht, daß jemand auf deu Gedanken kommen könnte, diese Zählkarten sollen für Glückwunschabiösungen anläßlich des christlichen Neujahres verwandt werden. — Da wir darin gelauscht wurden, sehen wir uns voranlaßt, darauf hiitzuwcisen, daß die Zählkarten aus einem Rcstbcstandc der letzten kosdihasehaiiah-Akinm stammen. Wir bedauern nur, daß viele Zionisten die Zählkarten nicht für Ucbcrwcisungcn an den Kereti Kajcmeth benutzt haben und bitten dies möglichst umgehend iiachzu'.iolen. Keren Kajcmeth Lejisrael. Jüdische Gemeinde. Freitag, den 11. Januar, abends 4(4 Uhr, Predig», Nene Synagoge: Dr. Warschauer; Sonnabend, den 12. Januar, morgens, Synagogen nach altem Ritus: 9 Uhr; S״ nagogen nach neuem Ritus: Frühgottesdienst: 7Va Uhr,!!'auptgottcsdiciist: 10 Uhr. Predigten: Synagoge Lindenstr.: Dr, Blumciithal; Synagoge Fasancnstr.: Dr. Baeck. Gottesdienst an den Wochen lagen: aberds in allen Synagogen, 4«/j Uhr; morgens: Synagogen nach altem Ritus: 7 Uhr; Synagogen nach neuem Ritus: 71/2 Uhr. Die Vereinigung für die Interessen der Alten Synagoge hat in Erfüllung vielseitiger Wünsche Lehrvortrüge festgesetzt, welche allwöchentlich. Mittwochabend, pünktlich 8 Uhr, im Verwaltungsgebäude der Jüdischen Gerne nde, Roscnstr. 2/4, stattlindcn. ln diesem Monat ist der erste Lehrvortrag am 16.: Woclienabschnittscrklärung, Herr Rabbiner Dr. Pctuchowski, der zweite Lehrvortrag am 23. Januar: Vorlesung über die Psalmen, Herr Rabbiner Dr. Löwenthal, der dritte Lehrvortrag am 30. Januar: Wochenabichnittserklärung, Herr Rabbiner ür. PetuchowskL

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