Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIX (1924)
- Issue
- Heft 1 (4.1.1924)
- Date
- 1924-01-04
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. i TUEDISCHE RUNDSCHAU Seite ל Sprecfosaal Klarstellung (W״r:1) bittet uns um die Aufnahme der Dr. A. Rundt folgenden Zeilen: Ich bin durch die Nachricht überrascht und beinahe er schreckt worden, daß einige Sätze in dem Kapitel ״Chaluz und Chahiznlt“ des PaULdinabuchcs, das ich gemeinsam mit R. A. Hernian im Verla 0 Thal & Co. habe erscheinen lassen, in Palästina zu Mißvcr.-Inddiiissvn und sogar zu Störungen in dem guten Einvernehmen der Chawerim untereinander geführt haben. Ich erkläre daher mit;!Iler erdenkbaren Bereitwilligkeit, daß der auf Sei(!: KW berührte Tatbestand mir außerhalb jener Kwn/ah, und zwar nach meinem Besuche der Kolonie von außenstehender Seite geschildert worden ist; ebenso stammen Auslegung und Kritik dieses Tatbestandes nicht aus jener Kwuznh. Wer nur wenige Zeilen in unserem Buche gelesen hat, wird verstehen, daß mir nichts ferner gelegen ist, als irgend etwas zu tun oder zu schreiben was gegen die Interessen und Wünsche eines jüdischen Arbeiters in Palästina gerichtet sein kann. Zionistischer Grupiicnvcrband Rheinland -Westfalen Am 2. Dezember hielt der Gruppcnverband Rheinland•!Westfalen seine diesjährige Tagung in Duisburg ab. Die von allen Ortsgruppen des!>,•/,rks beschickte und von zahlreichen Gästen besuchte Veranstaltung wurde durch ein Inhalts• reiches Referat des I terra Dr. Alfred Lar. dsbere: ״Die nächsten Aufgaben des deutschen Zionismus“, an uas sich, ein Referat Dr. Grünebergs: ,Ueber praktische Ortsgruppciiarbeit“ anschloß, diigeleiteL Die auf bemerkenswerter flöhe stehende D.skussion, an der sich eine große Zahl der Anwesenden beteiligte, bot eine Fülle von Anregungen. Eingehend wurden die Themata: Wiederbelebung der zionistischen Propaganda, Keren Hajcssod und die übrigen Institutionen der Organisation, unsere Haltung im Kampf gegen den Antisetnitismus und unsere Stellung zum Ccntraivcrein behandelt. Charakteristisch für die Tagung war der bei allen Rednern klar zum Ausdruck gelangende wie zur intensiven zionistischen Arbeit. Wenn nicht alles täuscht, kann man der diesjährigen Arbeit mit einem gewissen Optimismus entgegenblicken. Stauden wir doch alle stark unter dem Eindruck, daß sich neues Leben in den Gliedern des etwas starr gewordenen Organ!• sationskörpers zu regen beginnt. Wenn nur jeder einzelne Zionist die ungeheure Verantwortung, die auf uns allen liegt, irgendwie verspürt und sich selbst als aktiven Mitarbeiter in die Reihe hineinstellt, anstatt die Ausführung der Arbeit von irgendeiner Stelle, aber nur nicht von sich selbst zu verlangen, dann wird das Arbeitspensum, das die Bewegung und LrezT racl von uns erwarten darf und muß, mit Lciehtigkeit erledigt werden. Im Anschluß an die Tagung fanden Besprechungen der Vertrauensleute des Keren Hajcssod in Anwesenheit des Herrn Turnowsky und des Keren Kajcmeth unter Leitung des Herrn Dr. K r e in e r statt. tlttro Berliner Zi״ni,ti»oh# Ver9tnl*nn«, Berlin U 19, 8«j-<J*l«trB*» 8 Telephon! Zentrum flflU/lft PoitechookVonto No. 19008 ilorlin NW * KMa*nv«rwaHnn1r der B. Z. V Sonnabend» rinn 5. J,!mmr nbond• 8 Uhr Zloniut, JtiffIn H«fhawer, Orwpp* Neu 115110» im Onfri KnM1eDh*i*nr, 1111 Orrmtenp'at« Znaaramenknnft der Chiwnrlm.!!•«preohoiif aktueller JtldUoh•? Fragen• LamUbnrger fltr. 80 Cbaerer Jakob Efter, MUgliad c|<״>r Kxnknttro und der Allgerotfnfnflfanban Arbpi»ororfnn «ntion 3L'ä1Het;י־יand MUrHo'i ׳,oa Z*ntral«n Kat■ 40י Hncnir in Hahlitma! ,,1)1• /ln!® der p&J1Htln#n«lirh1* Arfeeltarbeweg(!■* ** Monier׳, den 7. Jemtnr ebenda 8 Uhr (imeps Her Ztnaiiitea »«■ dem 0»fen, Im Heim, TzendeberRne Rtr. 80. Herr f’rof.!,oroozow: ,,Unaer Kultur, «ud KrElebonvaprob!• Dlonntag, do״ *». .Tnnn!>r aband■ 8 Uhr ZtonUt• JncenHierefn If*ehew»r• Orm קין• ICeekSH», in der Kotthutor K'inun, Kotthuaar Dumm 90. liorr Dr. Babt *Die!■man uad tu Jedenta».* fthend• ptinVk *K Uhr (i nippe Tr#Pt*fbir10fter»b«r1r, Im Ttnfon Penl de• T.ogenbfiinee, Kleiutafcr. 10 Herr I)r. Ärbtioroft! ,*Du» 0ron^problem naaerer KoloaUailon,*4 Miitwoeb, den 0. Jänner ' abend• ft Uhf ‘ CJrnnpe 0«t, Unndubonrer RtT. 80 Herr Dr, Klea! ״Wsi lehre* an■ die IMeteo YorprSnr« f» Paot«eh1e!*d!,< Donn»*rntf1!?, d״n 10 .Tanner abend• 8 Uh* Ziootit l!rhfr Jü(er«d?ereltt Hefhewer. flrafP״ WeafctU)«, )m Dentaehan Hof, Tmc^anar Rfcr. 5<י OrflMäf PrnpnarAn davor♦!■ ruf Herr Prof. Dr. Sierra* nn:, M0rrl1K0P«nfpld •)• Arbeiter* and!!•tloaaldfehtar.1' aband■ SUfcr Mlftracbt, Im Yortrerennal dar Wjmesmira Feat*10««iifcr. 14*18 Dr. A. Dartht MJühtUclie Krneoerm»g.״ Kare» Kajematb I«aJ!«re*1!!ייז Dneonbana, ^lefalelr. 10 abend• 8ty| Uhr Kontert- und Ka*|t*tlo*»»ba®d. Nach dam Kontert Teo bat hGnaHarUehen HarMetangen. wonnnh״nd. den I‘?. Januar aband• 8 Uhr ZlooDtUeher Jp|f*nl?er«t» Haebtwer. OmpreNeukSHa, tm Oefi Knohankatter, um Oranirnplntt Fo-taetEnnsr dar Heepraolmng ▼om Bonn aband dan ft, Jenner Sonnte״, den 10. Jenna? ZlonlMDeher Jnreadrereln — Wanderung qnar dnreh dan Omnawald. Treffpunkt nm IHTIHr am llnterfrmndhabnhof Thialplata. . Ffthrnn^ Jnlln• I.awln. Dlentioßr, ׳^n Ift, Janna^ aband■ 8Ubr /;<'יחי11וי1ח er ,Tiirondraral« He״b*wer, Oraapa Kaukftlla, in der K*>» 1 ־׳י׳״יי י KW!n*•. Kottbn«er Damm 90 Fron Dr. ZadlUt ,,Orr Jadenhat* Im IVtndal der Zoltom“• abooda 8 Uhr Deutsche Zentralstelle für die Arbeiterbank. Auf Grund des Beschl ׳ss<־• d-• Waad ״Für das arbeitende Pa’ästina“, in den Monaten Dezember bis M ir/ eine Aktion für die Arbeiter• bank zu unternehmen, wurde eine Zentralstelle für Deutschland eingesetzt, die aus folgenden Mitgliedern besteht: Ascher (Hechalnz), Gerda Arlosuroff (llapoci Hnzair), Lcwit (Z. S. Zci're Zionj, Gistadt (Poalc Zion). ״ Berlin. ^Gruppe Wcst-Charlottcn bürg der BcrlinerZionistischen Vereinigung.) Am Dieustag, den 8. Januar, abends 8Va Uhr, findet im Roten Saal des Logenhauses, Klciststr. 10, ein Vortrag des Herrn Dr. Arlosoroff über dem Thema: ״Das Grundprobleni u11sere,r Kolonisation“ statt. Den Besuch dieses Vortrages, der die bekannten Ausführungen des Referenten in Dresden und in Berlin ergänzen und erweitern soll, empfehlen wir den Mitgliedern der B. Z. V. dringend. Am 17. Dezember 1Q23 fand eine Generaivcrsanimlung der Ortsgruppen Wc t und Cliarlottcnburg statt, in der von lleirn Dr. Apfel iin Namen der Vcrsammlungsieitung eine provisorische Fusion beider Gruppen beantragt wurde. Eine derartige Fusion eröffnet für die zionistische Arbeit im Berliner Westen außerordentlich^ Möglichkcitcn, zumal jetzt gleichzeitig mit der größeren Heran- Ziehung der noch außenstehenden jüdischen Kreise eine um so intensivere Tätigkeit in Zirkeln, ebenso wie in Kommissionen und periodischen Zusammenkünften der Gruppen beabsichtigt ist. In Verfolg dieses Programms konstituierten sich für die finanzielle, die propagandistische und die Palästina-Arbeit eine Reihe von Kommissionen, zu denen sich aus der Mitte der Versammlung heraus freiwillige Kräfte meldeten. Endlieh wurde von der Versammlung ein Vorstand unter dein Vorsitz des Herrn Dr. Apfel gewählt, welcher sich insgesamt aus sechs Vertretern der bisherigen Ortsgruppen, sowie aus einem Vertreter des Keren Hajcssod zusammensetzt. Es ist beabsichtigt, in den ersten Januarwochen einen finanzivilen ״Drive“ zugunsten der Z. V. f. D. durchzuführen. Mittwook, den in. .Tnnnar Gropp® 0»t, ץהזך1י*ו<י*ת&.ז c’tr RQ Harr Dp. Kupfarbarj?! 01״• F«twlrkl«M flat •*fi!tek«n Ko10n!ftaD0R.“ Jodan Dl׳ra«1apahanfl, RDbf OatJltdUfbar R10flan»mTarafn FT, Oarlln, FrUflrIofcatr• 115 Samft'.itr fOr lüdlarha TJtmrMnr. מרכז עברי ברליו יבביתם של ציוני־הנזורח. רחוב לנדסברגר, מספר <י8 קרוב לסגרש־ אלכסנדר.׳ החכרוח והחברים וכל הטחענינים בתחית השפה העבריח וכהחפתחווזה, רתאספים בכל יום ד׳ לשבוע כשרונה שעות בערב. נערכות רחואוח, היראות, שיחות עם ונוחים. הכ3יסה חפשית! אנודתבתיספר לישראל Jildlsrher Sehnfvereln E. V., Poydolstr. 8 Ö0«011Äft«ni}1rf»n׳laaV<»psiAnd«mlt^U.a<11 זתחזו H)n Uanrat Kur* Uateraaraiain, fJranawikld, KriadrirlinrtiharBtr« BJ. Ü*t*rM®fha 8pr*fk«fhula In Barlln OH. ftamattar) Anfrmhraa In «!an fortco®r!hHtlnnan K1n»i®n k®t!n naah VUlaktpiarha mit d*m BobuHfritar Horm Morfirerrftn iadorrait arfo!t״on Bnro״׳bi«it1 Mittwoch, nban׳\a bUbr, iß dar Hor.bwnhnln Hlr d’o Wi®MMQ«enafk da• Judontmn« A^tiUrHcalroC® 1 i, f. JOHIsrhe Grnnd«eb«1a Waat, Auaknnft ortoiit dla RohnlMtoric, Krliuloln Bot*y Mittwoch y%l—o Uhr, Lfttfow 69 JQdfNoka Graadiahala Out, Auahtmft ortailt dio SohuHoitcrln, F־׳ Mjloln Sn*f»nna f.icb^anateln, Fraltag 2—i UIip, Pankow 37׳,*. JÖ׳H»char Klndrrirarta« CliiTlottanboPf, Köatr?n»r Str. 18, Baitanrant «Tücher״. — Montaß b!^ Kroitaß■ von Hirt—Vjjl Uhr. JQdlichar KlndaritartaB Nord, Hoaanthalar Str. 4, bai Hoppa. — Montag Dia Kroita^a von H10— Hi Uh״. JCIlicker Klmlarßirtao Bild, im Ko^tnorant ,Patiorshofor״, Dos an- Eckt Uontoratraüc. -־• Mon^uß bi# Froitaß# von 10־ י-Hl Uhr Jödhchap Klndorsrartan Oat, Jablonakiatr, 28. — Montag bi• Fraitafra von J0]^׳- Ht Uhr. JQdlarbaf KI«4rr«aUan XTrat, UhUndaU. U8/U7, bal F&rit. — Montag bla Fraitaß• von Hirt *Hl Ubr. der, junge Mädchen für den Zionismus gewonnen werden sollen. Am 2, Oktober veranstalteten wir eine Simchas- Thora-Fel er zugunsten der Clialuzim. Für den lieberschuß kauften wir sofort Seife, Zahnbürsten ״sw., alles Dinge, die die Clialuzim dringend für die Reise brnuchen. Unsere Jung-Juda unterstützt uns eitrigst dabei. * Die Kinder fertigen in ihren Uetmiiachmütageh Gcbrauchsgcgenstände für die Clialuzim an. Line große Erweiterung fand in unserer sozialen Gruppe statt. Am 17. Oktober sprach in einer Frauen- Versammlung Frau Edith Laclimann über das Thema: ״Wie heben wir das moralische Niveau unseres jüdischen Proletariats, und wie erziehen wir es zur Arbeit“. An den Vortrag schloß sich eine sehr rege Diskussion, an der sich besonders die Damen P r i n z, H e i n r i c h, S c e I i g , W e i ßmanu beteiligten. Zwanzig Damen schlossen sich sofort unserer Gruppe an, die sehr erfolgreich mitarbeiten. Es gelang uns, den von Frau Lucic Prinz, gemachten Vorschlag, Freitische zu schaffen, zu organisieren. Eine große Anzahl armer Jüdinnen sind durch diese Freitische vor größter Not geschützt worden. Außerdem konnten wir durch eine großzügige Spende eine umfangreiche Kartoffelverteilung bei unseren Armen vornehmen. Ferner bekamen wir einen Waggon Holz geschenkt, mit dem wir eine Wärmestubc in unserem Heim für unsere Armen einrichten. Täglich von 9 Uhr mor• gcns bis 6 Uhr abends geben wir CO armen jüdischen Frauen und Mädchen Gelegenheit, in einem warmen, hellen, bcliag• liehen Zimmer ihre tägliche Arbeit zu verrichten. Mittags wird eine warme Suppe gratis verteilt. Abwechselnd wochenweise sind die Damen unserer Gruppe verpflichtet, täglich einige Zeit die Wärmestuben zu beaufsichtigen und zu kon« troiliercn, außerdem haben wir eine ständige von uns bczahlte Vertrauenspcrson da, die für Ordnung zu sorgen hat. Unsere Volksuntcrhaltungcn für unser Proletariat finden weiter regelmäßig statt. Es sprachen bis jetzt: Herr Dr, Pogoschelsky über Hygiene, Herr Heinrich über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, Frau Lude Prinz über biblische Frauengcstaltcn. Außerdem belehren und erfreuen wir durch Vorlesungen und Vor!r..ge. So sind wir bemüht, den Aufgaben eines zionistischen Frauenvcrcins ge* recht zu werden. Planmäßige jüdische und zionistische Durchbildung der jüdischen Frau durch Vorträge und Kurse, besonders der nichtzionistisclien Frauenwelt, Erziehung der Jugend, indem mau sic nicht sich selbst in den Jugendvereinen überläßt, sondern verständnisvoll mitarbeitet. Manchcs Unheil und manche jugendliche Ucberlreibiing wäre in den fugcndvcrcincn verhindert worden, hätten reife Frauen und Männer mifgearbcilct. Für die Clialuzim zu sorgen und unser Proletariat zur Arbeit zu erziehen, sind soziale Aufgaben, die ein zionistischer Frauenverein zu erfüllen hat. Wir können immer nur durch positive Arbeitsberichte zeigen, wie groß da* Arbeitsfeld der zionistischen Frau ist. Es ist bedauerlich, daß zionistische Frauen immer nur den Versuch machen, sich zu organisieren ünd dann alle Pläne im Sande verlaufen. Es wäre doch endlich an der Zeit, daß wir uns ernsthaft zusaiiimcnscliließcn und gemeinsam unsere zionistischen Frauenpflichten erfüllen. Zu jeder Auskunft sind wir gern bereit und bitten die Zionistinncn, die Interesse an Gründung zionlsllcchcr Frauen- und Mädchenvereinen haben, sich an uns zu wenden. (Adresse: Frau Rechtsanwalt Edith Lachmann, Breslau V, Gartenstr. 40.) Elberfeld. Am 15. Dezember sprach in einer *tark besuchten ostjüdischen Versammlung Herr Herzberg, Frankfurt n. M., zum Thema: ״Die Verfallserscheinungen im Ost- und Wcstjudcnlum“. Herr ] lerzberg verstand es, durch seine hinreißende Sprache auf die vcrsammlungsbcsuclicr einen starken Eindruck zu hintcrlassen. Zur Aktivierung der zionistischen Arbeit und Zentralisierung der Wohliahrtsnflege unter den Ostjuden Rheinlands und Westfalens findet in den nächsten lagen in Dortmund ein Delcgiertentag des Ordjüdischen Bezirksverbandes für Rheinland und Westfalen statt. Lnndsu, ilont.g und MH*. fs Neue Preise für die Spendcnzweigc des Keren Kajemeth: 1 Baum. 6— Mark 1 noIdene-Bacli-Eintragung ״ —.300 1 Telegrammformular. . , 1- * Mindestausweis. 1s— n llllllllllilllilllllilllfs Die Ortsgruppen Bochum. Nachdem am 16. Dezember Herr Herzberg (Berlin) bei uns einen ciniührenden Vortrag gehalten hatte, gründeten wir am 23. Dezember eine J ugendgrisppe unter dem Namen ״Zionistischer Jugemlbuiui iMakka’d‘. Zur Leitung wurde ein Arbeitsausschuß, bestehend aus folgenden Personen gewählt: H. Wie sei mann, Ignatz Brav, Sophie C o 11 n (engerer Ausschuß), Berta Samson, Leni Weidenfclcl, Sara 11 Eule, Walter Katz (erweiterter Ausschuß) eingesetzt. Breslau. (Vom zionistischen Frauen* ,und Mädchcnkfub Breslau.) Wir haben von!innerer Arbeit in den Monaten September, Oktober das Folgende zu berichten: In unseren regelmäßigen Zusammenkünften lesen und besprechen wir ״Hcrz.1» Tugebüdicr“ unter Anleitung unserer Vorsitzenden, Frau Edith Laclimann. Außerdem hält Frau Dr. Fuchs *Heß in uiiserem Klub einen Kursus über Sedenerlcbnlsse in der Bibel. Dieser Kursus wird auch von sehr vielen nichtzionistischen Frauen und Mädchct) besucht, die sich eifrig an den Diskussionen beteiligen. Nebenher findet ein zionistischer Anfängerkursus statt, durch Jüdisches Arbeitsamt. Wir suchen für «in Bank hau* in Jassy (Rumänien) eine tüchtige, selbständige, in der Kom mlssion, Agentur und Fmportbranchc erfahrene, versierte Arbeitskraft, als Stütze des Chefs. Bevorzugt werden Be* werber mit Kenntnis der rumänischen Sprache (evtl, französiscii), sowie solche, welche bereits Beziehung zur Industrie und Exporteuren besitzen. Meldungen an das Jüdische Arbeit*- .amt, Berlin N 21, AugusHtr. 17. Kunstnachrichten. Frau Rahel Ruth Sinasohn, Berlin (Kunst-Pina), zeigt an, daß sic im Logenhaus, Klciststr. 10/12, eine Ausstellung kunstgewerblicher Sehmuckgc■genstände für das Jüdische Heim vom 28. 12. 23 bis 6. 1. 24 veranstaltet. Jüdische Gemeinde. Freitag, 4. Januar, abends 41/4 Uhr, Predigten: Synagoge Fasancnstr.: Dr. Bergmann, Synagoge l.cvctzowstr.: Dr. I.ewkowitz; Sonnabend, 5, Januar, morgens , (Ncumondwcjhc), Synagogen nach altem Ritus: 9 Uhr, Synagogen nach neuem Ritus: Frühgottesdienst: 7J/2 Uhr, Hauptgottesdienst: 10 Uhr. Predigten: Alle Synagoge: Dr. Locwenf 1ml, Synagoge Kniscrstr.: Dr. Wcyl; Synagoge Rykestr.: Dr. Pelucliowski; Synagoge Pcstolozzistr.: Dr. Lew; Svnagoge Cottbuser Ufer: Dr. Bleichrode; Neue Synagoge: Dr. Blun1enth.nl; Synagoge Lützowstr.: Dr. Baeck. Gottesdienst an den Wochentagen: abends in allen Synagogen: 4 Uhr, morgens: Synagogen nach altem Ritus! 7 Uhr, Synagogen nach neuem Ritus: 7'/# Ultr. Sitzung der Repräsentanten- Versammlung: Sonntag, den 6. Januar 1924, 10 Uhr vorm., im Rcpräsentantcn-Sit/ungssaal, Oranienburger Str. 30, II. frpnr k'jl ill והה 1! ,״^SOll) E U. Berlin - W ilmersdori. Emser Straße 12,13- Bankkonto: DarmstKilter 11, National bank, Berlin, Sehinkelplau 1-4. Foatschorkkontoi Berlin Nr. )04951. iure! eritn. wr,"lt I יז?!ח ,wiuu.il Lusi1} Sflrhslsche ^tra^se 8. ihlinnn iiükuaü PoMscheckkotilo : Borhu 28 '47. An. PrAimann »0.^1 wimon״ Familie, älo lnErturl <än>>n Baden mit 1,ndo11«tobo in bo.ter Lbk» «. "ia« Wnhn.in u (Zimmer Kammer,Kfieho) innehat. זז UtlflUn,* »iineolii n.TliOrln'gn oderSaduen zu lauschen, *neh ln tln* kleinere Btudt. Umeugekoetrn «erden Übernommen. Oefl. Anj;ohote unter I-. K 91 an dt« JOdierhe Itnndeohen. Horltn W!5, HiVchlieche 8tr. 8 Wir •nchen per •ofort Je eine erfahrene Erzieherin und KindergHrine/in dla ■ohon in Halmen prearhailef haben, ■owie für unaer Mi^lohanhaira (15 Madehan) ein• wirtschaftliche Leiterin die die Mädchen Im Koclion und Kttheu unt.rweleen kenn. JM. lünüoriiiicüuinyaiiijlm. Berlin B24,Ai10usutrafi614-1S nr iväyyyoz.: ’ <*| pe*y«~e*iy ^-"ץ-י׳>^ ך'“׳'*־־׳^ ץייי־ י־■•—^ r J '.J tb. i # *״•׳ i, religiös veranlagt, ans gutem Hause, für zwo! Kinder gesucht, Bo• 1 werberlnncn 11jltnacl1w׳!inlich llingororPraxi* wollon Zmignlsabichrlfton, | Lebenslauf und Angabe <l«r tiobaltsansprtlche unterbreiten an fi '^1ווווחוווווחווווו:וווו:וןוו״׳וי1וו!וווווווווווו1’11וווו|1ו״וו11וו1ווו1וו1ווו!וווווחוווווו1ווו0ווווו1וווווו1]1וווווווו1ו1ו1וו1וווווווווו11ווווווווווווו«ווווווווווווו111^ ne isorieren r,' ־.Mi ןיי*> י f!ה (T>?■ך ך r\ 9 \ ׳.' ■י! ■י:/ ,.'■ג ä/jו/ ~-׳•!41: äiGk.., vertraut mit amerikanischer BncbfÜhmng, Mahn- 11. Bcgiilinrnng.iwcsmi, ln Berlin wohnhaft, *udif Sicllung in Berlin oder auswärts. Off. ont, C. 400 | aa dis Jüd, liumlschau, W16, S&shaicah• 8U, 8. ÜB'ii fl» ZurVervo)l״tNn<li«rrng nnaarc׳• Arfrei»^eמmftUrוal• bitten wir *U*, '1\ loiater וזסזר nna niahu gebart Laban jadooh whnaohan, mit an• in dauamdar Vaiblndnn» aa biaiban, nmgahand ihre an flla foi*r61»fla A(1r08•• niiirntaHam ftunde*l«Mun1t de» Brffh HaoBm, a. H. v. äldtard Hackel, Uambard, Grioddhof #1° חסי׳ Cin "nverliimlUche Pr ilulluiw tnrelj-cn In der . .■uinsleliuiig ittr ■ttid, 't:1nd«chnr1. TT t 1 «, ~ 4. ß ן jr\y> Mas: Beatus;»•«UH Berlin, Könlgstr.1-6 An dar *ohloübrOek• fsrnapr.1 Zantrum 3SS0 eubarboruanktt. Kal>:«. •rrlca, La1׳׳;l1»1>r, Cm.- nukkanisuchtar, M0t>an Oowld», aowla ailbarna, handgstrlaban« KultuaftaoanaWinda Kaufe Oold, Juwo an ttliuaru. «•laim