Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVIII (1923)
- Issue
- Heft 106-107 (21.12.1923)
- Date
- 1923-12-21
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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■■ך־־־ז ו־י־״ו ms3! .»y 3*csatE^r5r»aKKrsa3: Redaktion und Verlaj! W 15, Sächsische StraOc 8, Erscheint jeden Dienstag und Freitag. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 1,85 Goldmark, Vierteljährlich 5,25 Goldmnrk. AviiUmisnbonneiuent» werden in der Wllirung der einzelnen Linder berechne!‘ :rsm"!grrrTrwr-״< Nummer 106/107 ~ | . Berlin, 21. XII. 1923 5sss32s Der Zionismus erstrebt für das jüdische Volk di ־*ן rn-—■j!| ן»■■»..,—-־««ן I L ב- Anzcljtcn-V crwaltung: JihÜsclic Rundschau G.m.b.H,, Berlin Wir», SHchdsche SlraQc 8. — Telephon! Amt Pfalzluirß 6697, w/>t; u. 6699- An«rlft«nt>r*4tt 8 j«*p*u*N0״T»**«W<־*«Ue Q,25G0l<t11»rk. F«milhman*eW«n und ,Stellengesuche 0,t5Col<Im«rk. Für!!•bräfoch® Aruelgea 150%Aufschlag. Für AuiUnüitoaor•(«JOO% Aufschlag. 1 ft eil c 77 cr; 3 i־1 r: 2 fe. t-Ji Telephon: Plnlzburg M971J.6698, Postscheckkonto: Berlin Nr. 17392. Hlr Oesterreich: Postsparkassenamt Wien, Konto Nr, 156030. Für Tschechoslowakei: Postsparkassenamt Prag, Konto Nr.594t0. - RcdaktlonsschluQ Sonntag und Mittwoch nachmittag. - י״ג טבח׳ תרס״ד o Schaffung einer öffentlich rechtlich gesicherten Halmstütte In Palästina. Ancrif!*n»ch1«1Dt Ü I a n 1 U ין und i*‘retl«j| oithtolllii 4 Ubr, XXVIII. Jahrpf. .״Baseler Programm." I ... ö M—.״ 1. Bin 1 nterview Einem in dem offiziellen Organ der amerikanischen Zionisten ״Dos jiddische Folk“ erschienenen Interview | entnehmen wir folgende Erklärungen Dr, Weidmanns: ״Meine i jetzige Reise nach Amerika steht in Verbindung mit drei Aufgaben, die von besonderer Wichtigkeit für den Aufbau des jüdischen Heims sind: die Jewish Agency, die i Universität und die Gründung eines Finanzinstituts. h j Jewish Ajjency! In Europa hat die Idee der Jewish Agency bereits viel ■ Sympathie und Verständnis bei den weitesten Kreisen der > jüdischen Bevölkerung gefunden, nicht nur in den osteuroj päisclicn, sondern auch in den westeuropäischen Ländern, j In England bringe״ die großen jüdischen niclitzionisti- ' sehen Organirationcii der Sache ein sehr reges Interesse entgegen. Mit dcu Vertretern der französischen Judcnhcit stellen wir in Verhandlungen. Sehr sympathisch verhalten sich die angesehenen jüdischen Vertreter in Italien wie auch in Holland. Alie Kreise, an die wir eine Einladung haben * ergehen lassen, nehmen an der Sache reges Interesse. Niemand hat bis jetzt eine Absage geschickt und überall, auch in Kreisen, die bisher der Palästinas3cl1e fern standen, zeigt sich die Tendenz, sich mit diesem Problem ernst zu befassen. Ich hege die feste Hoffnung, daß die ganze jüdische Welt die große Bedeutung drr Jewish Agency anerkennen und Mithilfe und Mitarbeit für den Aufbau des Landes unserer Ahnen nicht versagen wird. Die Zionisten haben vor der ganzen Welt gezeigt, daß sic gerade jetzt nach ihrem Siege Palästina nicht als Monopol für sich betrachten, sondern als eine Angelegenheit, die das gesamte Volk angcht. Wir glauben, daß das Mandat und die Balfonr-Dcklaration «ine solide Grund, läge darstellen, auf der alle aktiven und schaffenden Kräfte des Judentums sich vereinigen können. I Von größtem Werte für die Sache ist jetzt die Hilfe und die Mitarbeit des amerikanischen Judentums. Schon bei meinem 1 letzten Besuche in Amerika habe ich mich überzeugt, daß die bedeutendsten Fün,er der amerikanischen Judenlu.it ein •.vaiines Herz und Sympathien für Erez-Israel haben, und daß sic bereit sind, an der Gründung der Jewish Agency mitzuarbeiten.; Daß meine Hoffnung berechtigt ist, ergibt sich aus der Tatsache, daß solche Wortführer des American Jewish Commiitce wie Louis Marshall, Oscar Straus, die Lohj «uns, Dr. Cyrus Adler u. a. m. ihre Bereitwilligkeit!zur Mitarbeit mir erklärt haben. Unser Wunsch ist, daß alle großen Organisationen in Amerika, wie das Joint Dis tribution Committee, die Logen und die jüdischen Gewerkschaften sich bei der Arbeit und der Bildung der Jewish Agency mit gleichen Pflichten und gleichen Rechten j beteiligen. Eine gut organisierte Jewish Agency wild die größte Bedeutung. für den Aufbau Palästinas haben. Unser Plan ist, daß die Jewish Agency die Aufsicht über den Keren Hajessod haben und kontrollieren soll, ob die Gelder richtig und zweckmäßig verausgabt werden. Die Agency wird auch die Aufgabe haben, die nötigen Direktiven bc• *().;׳lieh des ökonomischen Aufbau« des Landes zu geben und sie wird die Vertretung aller Juden gegenüber der Mandatarmacht sein. Wahrscheinlich wird die Agency einen besonderen Vertreter in Jerusalem haben, der mit der palästincn*. sischcn Regierung in allen Angelegenheiten des Aufbaus des jüdischen Heimlandes ru verhandeln haben wird. I Jerusalemer Universität Ein zweiter Punkt, der von besonderer Wichtigkeit für unseren Erfolg ist, ist die Gründung der Universität in Jerusalem. Die Gründung der Universität ist eigentlich bereits eine Tatsache, cs fehlt nur noch die formelle Eröffnung und der Beginn der Arbeit. Groß ist die Sympathie, die dieser I Plan bei allen Kreisen unseres Volkes findet. So habe ich I unlängst eine Spende von 20000 Pfund für die Universität t erhalten, wobei zu bemerken ist, daß der Spender, der duTch- | aus ungenannt bleiben will, mit diesem Betrag die Hälfte i seines Vermögens geopfert hat, ja, ich zweifle sogar, 1 ob ihm weitere 20000 Pfund geblieben sind. Es wurde bereits i! der Auftrag erteilt, an die Errichtung von 50 Vortragssälen f und Arbeitsräumen heranzutreten. Davon sind 25 für die? medizinische Fakultät bestimmt, bei der wir auf die aktive? Mithilfe der amerikanischen Acrzte zählen, die sich auf diesem ו Gebiete bereits so ausgezeichnet haben. Die anderen 25 Räume sollen den Fakultäten der jüdischen Wissenschaften und der ■ Jurisprudenz dienen. Wir hoffen, daß die amerikanischen 1 Acrzte und Rechtsanwälte sich der Sache mit größter Energie! anneluncn werden, so daß das stolze Werk unserer Jcrui saletncr Universität ehestens seine heilige Aufgabe wird er-; füllen können. Der Univcrsitätsplan hat auch in den eng- ■! lischen christlichen Kreisen groOe Befriedigung hervorgerufen, j Man erblickt darin einen klaren Beweis für die Art unserer 1' Aspirationen im Lande, und dafür, daß wir in Wirklichkeit :1 im Lande unserer Propheten den Geist des Judentums wieder 1 aufleben lassen wollen. Als ich letztens Lord Balfour bei Ucbertcichung der vom Künstler Rosenthal aus Baltimore geschaffenen Büste besucht habe, hatte ich Gelegenheit, ihm über die Fortschritte der Universität zu berichten. Lord Balfour war glücklich und freute sich ungemein über unsere Erklärung, daß. wir hoffen,־ er selbst .werde binnen kurzem § in der Lage sein, unsere Universität ru eröffnen. Das Flnanzlnslilut Die drille Aufgabe, ein wichtiger Teil meiner Mission, ist die Gründung des Finanzinstituts mit einem Kapitol von 5 Millionen Dollar. Diese Aufgabe ist der eigentliche Zweck von Dr. Ruppins Besuch in Amerika. Prominente Vertreter der amerikanischen Judäilicit haben bereits bei meinem vorigen Besuch in Amerika lebhaftes Interesse diesem Bankplan entgcgcngcbracht. Ein so organisiertes Bankinstitut, das in Amerika Kapital schaffen würde, um die Shares solcher soliden und gesicherten Unternehmungen wie z. B. die Hypothckenbank.das Ruthenbergwerk oder da .Hafenb a u unternehmen, zu erwerben, eine solche finanzii'ile Gründüng würde auf einmal das ökonomische Leben mt Lande lieben und Möglichkeit schaffen für die Versorgung von Tausenden von Einwanderern mit Arbeit und Brot Ob diese Bank eine selbständige Institution sein oder als der Finanzapparat der Jewish Agency organisiert werden wird, steht noch nicht fest Die Lage in Palästina Was die Lage in Palästina selbst betrifft, so sind wir Zionisten weder Pessimisten ■noch übertriebene Opti* misten, sondern Realisten. Man darf nichts Unmögiiehes erwarten und für Pessimismus liegt kein Orund vor. Unter denen, die jetzt so pessimistisch und kopfhängerisch sind, finden wir gerade jene, für die noch vor kurzem keine Forderung hoch genug gewesen Ist, und die nichts anderes verlangt haben, als eine sofortige MasscncinWanderung. Gewiß, die ökonomische Lage Ln Palästina ist nicht günstig, ' aber, es ist absolut grundlos und falsch, von Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit usw. zu sprechen. Trotz aller Schwierigkeiten macht Palästina auch ökonomisch Fortschritte, und wenn dieser Fortschritt ein etwas Langsamer ist, 80 liegt cs nur an uns, denn wenn wir Juden wollen werden, dann wird der Fortschritt ein viel schnellerer und stärkerer sein. Die arabische Franc Dieselben Fortschritte können wir auch berügüch der arabischen Frage bemerken. Das, was Hetzer Inn, kann schließlich denn doch nicht die Grundlage einer Volkspolitik werden. Allmählich beginnen die Araber cinzuschcn, daß der Zionismus für sie nur eine Wohltat ist, ökonomisch und kulturell. Sie beginnen allmählich auch cinzuschcn, daß die lietzpolitik zu nichts führt. Mußten sic sich doch davon überzeugen, daß ihre Bemühungen, die öffentliche Meinung in England gegen den Zionismus aufzuhetzen, vollständig erfolglos geblieben sind. So wurde bei den jetzigen Parianieutswalilen in England die Palästinafrnge nirgends mehr gegen die Regierung als Kampfmitlcl benutzt. Die Araber können vielleicht diese oder jene politische Persönlichkeit gewinnen, aber die Parteien als solche, die Konservative und die Liberale wie auch die Labotir Party alle stehen sie auf dem Boden der Balfour-Deklaration, Es Ist meine tiefste Uriiei'/cugiuig, daß, je früher und energischer wir die Ökoiiontischc Belebung des Landes verwirklichen werden, desto eher dies zu einer aufrichtigen friedlichen Verständigung der beiden Völker führen wird.“ Am Schluß antwortete Dr. Wcizmann auf die an ihn gestellte Frage über die innere Lage der Zionistischen Organisation, und was er über die auf den! Zionistenkongressc zutage gebotene Opposition denke, folgendermaßen: ״Wozu denn auf die Kougreßcliffcrcnzcn zurückkommen! Hatten wir doch vor fast einem Monat eine Sitzung des Actions-ComiUs, au der alle zionistischen Vertreter sich beteiligt haben, sowohl die Opposition wir auch die amerikanischen Mitglieder des Aclious-Comitds durch ihre Stellvertreter. Ich kann nur sagen, daß alle Fragen im üeiste des Friedens und der gegenseitigen Achtung behandelt worden sind und daß die Mitgl.cdcr der Opposition in allen Dingen Verständnis, Verantwortungsgcfiilil und den besten Willen zur Mitarbeit gezeigt haben. Ich gestehe mit Vergnügen, daß zu diesem Resultate in großem Maße beigetragen hat die Haltung der amerikanischeu Delegation auf dem letzten Zionislcnkongrcß. Alle Dclcgierten ohne Ausnahme, auch die Mitglieder der Opposition, haben das brüderliche Verhalten der amerikanischen Zionisten anerkannt, das dazu geführt hat, daß hei niemandem der Eindruck entstehen konnte, cs würden liier die ״Geldgeber“ reden.?.111 Gegenteil, jeder hatte das Gefühl, daß man cs liier einzig und allein mit Gesinnungsgenossen zu tun hat. Deshalb war ungeachtet der kleinen Zahl der moralische Einfluß der amerikanischen Delegierten ein so großer. Ich glaube in der Annahme nicht zu irren, daß dieser Einfluß von Vertrauen und gegenseitiger Achtung bei allen Delegierten noch lange nach dem Kongreß sich bemerkbar machte, und ich glaube, daß die amerikanische Delegation dadurch zur Wiederbelebung und Gesundung in der zionistischen Bewegung sehr beigetragen hat. Die nächste Nummer der ״Jüdischen Rundschau“ erscheint wegen, der Wcihnachtsieiertage erst am Freitag, den 28,Dezember; die Dienstag- Nummer Killt aus. Die heutige Nummer erscheint infolgedessen in verstärktem Umlange. Die Organisierung des Wirtschaftsaulbaucs Ocimerliungcn zur ״Krise“ Von Adolf Böhm, Wien. In der letzten Nummer der Monatsschrift ״Der Jude“ hat Moses Bcilinson den Standpunkt Wcizmanns in sehr wirksamer Weise verteidigt. Er weist mit Nachdruck darauf hin, daß die schwache Position des Zionismus durch das Versagen im Aufbauwerk verschuldet sei und daß keinerlei politische Erfolge uns nützen könnten, wenn die Leistungsfähigkeit der Organisation auf diesem Gebiete nicht größer werden würde. Die Methode, welche die Opposition empfiehlt: die nationale Arbeit zu intensivieren, um das Volk zu organisieren, sei nicht geeignet, aus der Sackgasse zu führen. Der Zionismus habe seit seiner Entstehung nichts anderes getan. Heute sei die beste Erziehung die durch die Tat, alles andere wäre gegenwärtig Phrase. Wcizmann wolle die Zionistische Organisation von den alten Wegen der Propaganda auf die neuen Wege der konkreten Tat hinüberführen. Diese Notwendigkeit, die Bcilinson scharf betont, ist zwar durch die Entwicklung der letzten Jahre dringlieber geworden als je, sie ist aber immer vorhanden gewesen und die Zionistische Organisation hat ihr gegenüber immer wieder versagt. Als nach mehr als zehnjährigem Kampfe gegen den Charterismus 1*)08 endlich das Prinzip der praktischen Palästinaarbeit durchgesetzt worden war, blieb die Mitarbeit der Zionisten eine kläglich geringe; selbst die Leistungen der russischen Zionisten, die hierin immer an der Spitze gestanden haben, waren relativ genommen, minimale. Man denke nur, welche winzigen Beträge damals für J. N. F., P. L. D. C, Industriesyndikat usw., aufgebracht worden sind! Als der große politische Erfolg errungen worden war, schien es einen Moment lang, daß sehr große praktische Leistungen, zumindest in der Mittclaufbringung. für die Aufbauarbeit zu erwarten seien. Aber die Resultate waren sehr bescheiden. Und so ist es geblieben. Es nützt nichts, die Schuld in irgendeinem System zu suchen. Die einen erwarten alles von der Privatinitiative und schwärmen für sie. Was haben sie aber geleistet? Sicht man sich die größeren Unternehmungen in Palästina an, so sind sic in der Hauptsache von Nichtzionisten finanziert worden, von Baron Rothschild (Salzkompagnie, Dampfmühle, Zementfabrik usw.) oder von ihm und der I. C. A. oder von frondierenden Zionisten (Institute der Brandeisgruppe) oder von einzelnen vermögenden Zionisten, die schon seit jeher sich ausschließlich für die praktische Arbeit in Palästina intcressiert haben, wie z, B. Kremcnctzky (Silicatfabrik). Die andere Richtung erwartet alles von den Gemeinschaftsfonds. Ater statt der U/s Millionen pro Jahr für den Keren Hajessod, die für eine wirklich großzügige Arbeit nötig sind, erhalten wir bei Aufbietung aller Kräfte für die Propagandaarbeit nur den dritten Teil. AU das sind bekannte Dinge. Doch nur selten beurteilt man sie richtig. Wir müssen uns aber ohne jede Selbsttäuschung darüber klar werden, daß es sich hier um tiefer liegendes handelt als bloß um mangelnde materielle Opferbereitschaft oder fehlendes Verständnis! für die Aufgaben der Kolonisation, daß dies nur Sy mptome für einen grundlegenden Mangel im Charakter der zionistischen Bewegung sind, Die Selbsttäuschung ist aber bei uns die Regel, Naimrn Gold mann beklagt in einem Artikel über den XIII. Kongreß im letzten Heft des ״Juden“, daß die ״Gefahr“ immer größer werde, daß die Rcnaissnnccbewegung ■ des Judentums zu einer rein politisch und ökonomisch wirkenden Or* ganisation für die Kolonisation Palästinas werde. Dies ist gar nicht die Gefahr für den Zionismus. Sondern -- und das ist der letzte Grund der Krise — die Gefahr besteht darin, daß die Renaissancebewegung eine rein geistig-nationaie bleibt, und daß sie, diesem ihrem Charakter gemäß, gar nicht imstande sein könnte, sich zu einer Kolonisationsbewegung mit staatsbildcnder Kraft zu entwickeln. Das Schicksal des Judentums hängt aber nach der zionistischen Auffassung davon ab, daß das Palästina- Zentrum errichtet wird. Doch es ist ein anderes, ein -Volk für ein Ideal ru begeistern und es zu befähigen, jene staatsbildende Kraft zu entfalten. Das eine konnte der Zionismus leisten, das andere scheint ihm, wenigstens soweit der Wirlschaftsaufbau in Frage kommt, nur zum Teile zu gelingen. Deshalb ist unsere Lage so schlecht, deshalb versagen wir in der Aufbauarbeit, deshalb wendet sich der alte nationale Demokrat Weizmanu, der besser wie alle anderen weiß, daß der Zion'ismus mit dem raschen Aufbau Palästinas stellt und fällt, verärgert und verletzt von den Hütern der nationalen