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Jüdische Rundschau · 1923-11-23 · Heft 98 (23.11.1923) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVIII (1923)
Issue
Heft 98 (23.11.1923)
Date
1923-11-23
Page
– (sequence 5)
Language
German
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■י I 1 Nr. PB TUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 573 rlin wir hat *en!MIC Alte hm die!teil lieh daß r an das! Mi-!adi Um, rem m } Zuifcl-; en<l! lieh, •tlisisch! will! Ilekeit! daß; sen, cm. r.iliiier U11R; die mit mus mit : Jen- : , יי»'׳.. eine «11tdas ‘it.it, ibeii •ז°י1 aufk!>n• bare > m״R i h. I f t im!r m dem sich -Ollis r iit 1 s h arjUC hioli, und »ollar 5000 ollar, ester tzlcn unter ich eil lalts• der an ntie in nach 11 en Ist in 1 und r ein m e 1t za lei- }fickohn chaft irctcr 1t. 1a in imd 1 erj! cktof;; liedcf ( ufbaii J ralicit Jahr nft. iirden einer a!«c11; hatte .1 die iciiicd : i der I n > t I sti- I t Bcneue stellt . te zu Icruef , r und affenerikas; e des ( eine ration Gruppcitvcrbansl Obcrscltlcsicn Am 11• November veranstaltete der Grupfumverband Ober• sclitesier! in Bcutlicn (O.-Sdil.) eine Tup,titiR, an der der Vor* dizfiule der Z. V. f, I)., Herr Dr. l.andsbnrg, teilnalun. jn seinen einleitenden Worten gedachte R.-A. Dr. Weißman ח des dahiiigciducdcncn Vorsitzenden des Gruppen verj1;mdes, Dr. nobr/yiiski, inul forderte ilie Ortsgruppen auf, in die Aktion fiir du- Ix>b1׳zy11ski-Stifl1m!| zu״misten des Tc.-liiiikums in Haifa oin/ulreteu. Der OcsclniMshc rieht gipfelte in der Forderung einer Intensivierung uiul strafferen Organisiernni; der Arbeit in den einzelnen Ortsgruppen. Das un Mittelpunkt der Tagung stehemle Referat des Herrn Dr. ImuMirrp iilter ״Unsere Aufgaben naeli dem Kongreß“ puiR von der letzten Adious.Comitö-Sitzung und der auf das Ver- S11׳r{'11 der (iesainijsidciilicit 7111 iick/iifuIticntlen Krise aus und in-haudcUe die Angaben, die der deutsche Zionismus im Ralmmt der Oesamtbcivcgung zu erfüllen habe. Sein Verdienst sei es, daß er eine erhebliche Anzahl auf persönliche Auieauaree.i eim;es.e!!tcr Menschen hervoiwcbraclit habe. Die ״,i.hsieii fünf Jahre seien für den Aufbau Palästinas cntschci• dend. Darum sei die starke Arbeit des deutschen Zionismus auch fiir die Zukunft litietuhclitiich und die letzten Eingänge für den Keren H.ijessod haben bewiesen, daß er sehr erhebliches Icisiru könne. Hierfür sei zionistische Erziehung zunächst an dem Kern jeder Ortsjrtippe. shEiiiii an der lugend ciiorderlicli, die mir durch das eigene Beispiel starker Leistuiijjen für den Aufbau gewonnen werden könne. Die Ostjudcu müßten in die Organisation ei «gereiht werden. Die letzten Judcnvcrf.il- (׳mir.eii bedeuteten eine Erschütterung des nichtzionistischen iteiiisdicii ju.lenuims. Das sehen auch die assimiliertestcn Kreise der deutschen Juden ein. Der Zionismus sei gerade jetzt in der Lage, den Niditzionisten durch den Hinweis auf das werdende Palästina einen Halt zu bieten. Oie Aussprache wandte sich hauptsächlich den aktuellen A b tv c 11 r f r a 1; e 11 zu. Allgemein war die Auffasiunp, daß es angesichts der bedrohlichen Situation die i’lliclu der Zionisten sei, an der Bekämpfung des Antisemitismus niit/unrbeiten. Die Methoden, die der Z c n t r a I v c rci ח in den letzten Wochen in Obcrsclilesien verfolgt hat, wurden scharf kritisiert, insbesondere fand ein — auch in den autisemitischen —• Tageszeitungen veröffentlichter Aufruf, 111 welchem ein ״Trennungsstrich“ gegenüber den OstjuJcii gezogen wurde, insbesondere wegen der unwürdigen Form der Veröffentlichung einmütige schärfste Verurteilung. Audi die tür ein clirisUirties Pubiikutii veranstalteten sigeuaunu-n Aulkläruiigsversaninilmmen, wurdeti im Hinblick auf die dort betriebene Art der Aufklärung und die versuchte Vertuschung von nun einmal bestehenden WcscnsverscliicJenbcitcn nicht nur für überflüssig, sondern geradezu für schädlich erklärt. Fine Politik könne, wie insbesondere Dr. Landsherg in seinem Schlußwort au-dülirte, letzten lindes nur Erfolg haben, wenn sie wahr sei und nicht mit unaufrichtigen. Argumenten operiere. ücgcnübcr der Forderung des Redners nach zionistischer Arbeit auf lange Sicht, betonte R.-A. Liclitcnstein die Not- Wendigkeit, aiicli kurzfristige Arbeit zu leisten. Angenommen wurde schließlich ein Antrag Lesse r, welcher fordert, daß die zionistischen Ortsgruppen sich an dein Abwehrkampf in den ti cin e i nden ailf p a ri l ä t i s c h c r G r 11 n d I a g e bcteiligen und ihn auch inaugurieren. Das Uemeindcrefcrat der Cig. R.-A. Wunderlich und Arnold Wiener beschäftigte sich mit unseren praktischen Aufgaben aut dem Gebiete der Geincindcarbeit. Der Aufgabenkreis der jüdischen Gemeinde müsse erweitert, das Wahlrecht durch Einführung des Verhältnis- und Frauenwahlrcchts im modernen Sinne!!!«gestaltet werden. Auch der Abwehrkainpf sei Sache der Synagogcngcnicinden, die eine offizielle Vertretung der Judcnhcit bedeuten, mit denen die politischen Behörden verhandeln müssen. Es erfolgte sodann die Wahl des Vorstandes, in den die Herren Sal״ G u 11 tri a 11 n - Bcuthcn und R.-A. Lichtenstc i n Hindenburg neu hinzugcwählt wurden. Am Abend sprach Herr Dr. Landsberg in öffentlicher Versammlung über ״Zionismus — eine Antwort auf die Zeit“. Der gut besuchten und in allen Teilen würdig verlaufenen Tagung war eine Vorbesprechung im internen Kreise vorangegangen. Hapocl-Haza'ir. Hierdurch allen Chawerim und Freunden zur Kenntnisnahme, daß wir unser Heim nach Landsberger Straße SO (Heim der Zionisten aus dem Osten) verlegt haben. -- Am Sonnabend, den 24. d. M., abends 0 Uiir, findet der 1. Vortrag des Vortragszyklus von Dr. Georg Landauer ,Zur Geschichte der jüdischen Politik“ statt. W. Latzky-Bcrtoldi tu Argentinien. Argentinische Zcitun- Jen melden: Am 3. Oktober ist mit dem Schiff ״Cap Polonia“ der Vertreter der Jüdischen Welthitfskontcrenz, Herr W. Latzky-Bcrtoldi, ciiigetroffen. Vertreter der Jüdischen Gemcinde in Bueiios-Aires, von jüdischen Hilfsorganisationen, sowie Mitglieder der Redaktionen der dort erscheinenden jüdischen Zeitungen begaben sich nach Montevideo (Urayvaj), um Herrn Latzky-Bcrtoldi zu begrüßen. Im Hafen Buenos. Aires erwarteten Herrn W. Latzky große Mengen von Mensche״. Sämtliche Zeitungen sind au diesem Tage mit Bcgr׳iilliingsartikclii und Photographie von Herrn W. Latzky- Bcrtoldi erschienen, sogar die spanischen Zeitungen. Die Jüdische Gemeinschaft Berlin-Süd und Umgegend veranstaltet folgende regelmäßigen Leb rvort rüge: Rabb. Dr. Blc ich rode: Talmud (ßobo Mezlo) Dienstag, nlxls. 8'/s bis H Uhr, und Sonnabend, abends 7‘/a bis 10 Uhr; Dirim (Siddas Rcrccli Unchajim) Freitag Abend nach dem (»oUesdknst. — R'ihb. Dr. Si iberberg: Ein Gang durch die jüdische Ge• schichte (für Dirnen und Herren) Mittwoch, abds. 8 bis 0 Uhr. ך Herr II. Wies er: Clmmosch mit Rasclii (die laufende Skiroh» Dienstag, abds. 7Vs bis 8י/י Uhr. Beginn der Lehrvorträgi! Sonnabend, den 17. November, pünktlich. — Die Vorträge linden in der Wochentagssynagoge Cottbuser Ufer statt. Es wird gebeten, sich mit den betreffenden Büchern zu scrMjiien h7w., wenn möglich, mehrere Exemplare mitzu- Din (;en, um denjenigen auszuhelfen, die nicht im Besitz dieser Bücher sind. Der Vorstand: Theodor Herzog. Gruppe der Zionisten aus dem Osten. Der starke Bcsuch unserer Gruppenabende seitens der ostjüdisehen Massen tinvciwie notwendig die Gründung unserer Oruppc war, jede Veranstaltung führt der Bewegung eine große Anzahl yon Mitgliedern zu. Am Montag, den IQ. November, sprach üt unserer Gruppe vor ungefähr 500 Zuhörern Herr Prof, [h. Sternia!:« über Morris Rosenfcld als Arbeiterdichtcr und f'hiionaijtHe. Prof. Sler ,1;n!n schilderte den Werdegang und die Eniwie'iluiig des!;,.■hlcfs, in dem sich die Tragödie fine. Volkes verkörpere, er wunderte von Land zu Land, ״h er nach Amerika kam. wo er, der als Schneider sich ernälin-n mußte, das fürchterliche Elend des jüdischen Proletariers iliuliertc. Prof. Stcrmaiin würdigt die Größe des Dichters, JT es verstand, die tiefen Leiden der hungernden Massen, w vom Kapital Expropriierten, zu schildern und in seinen Gedichten zum Ausdruck brachte, daß nur der Aufbau Erczpfacls die jüdischen Massen vor seelischem Und physischem ״iitcrgaug retten kann. Die Zuhörer dankten Herrn Prof, «ermann für seinen hochinteressanten Vortrag mit stürmischem Bc!fall. 50 neue Mitglieder traten an diesem Abend der Gruppe “tr Zionisten aus dem Osten bei. Berliner Kalender 81101־ n©rUn*r Zioni1»ti*eHm V6r#fnig״unR, Uorlin U I׳*, K«yfUI»tr*M I ״r#l*phf»r11 Zentrum JS0U/I6 *!,oaldnhAokkouto No. l^OOiJ IMtrlln NW *' Kft«««n*trvr«lLtm1r «Ur B. Z. V Kultanli-ii-rn•! Aft Otrlintr ZloaUt. V«r«lal|!11a( «ad Zildlaebtr Hrbaltarda. Wormittlung■• toll• dir bbbrdiaahan Un («rrlthi. Rpr.-<1h«t«nd• jnä in Krnltn״ nndhrn. v, 2—4 Uhr ln dar B. 7״ V., Bayilalitr. S nrt>1»l«1l1• Kprarlnfhala In llnrlla (XI. Sanaitar) Anlnahrn» ln dan tottBoirUrÜtcnar Klanen kann naeh BUnkapraaha mit 1l״m Hohellaitar llarrn tl«>r1;1!rtsn jmlartniterlnlt<nn. H|1r«1'11a״lt1 Mittwoch, ahandi HUlir, la dar llorh.i-linln dir dl« Wlaaonaoliaft daa Judantum«, AitlllnrlnalraB« 14,1. Sonoabomd, den 21 Norambar •bendi Uhr IlapoSI-nactTr.!,*ndaliargi-r Rtr. (O (llnim dar 7,lonlatan an• den Oatanl 011an«r Aaoliari ,,Liga and Anaalehtaa dar chalnilraliawaronj.“ llapol l -11■ TiVr. »band» # Pbr Im neuen Helm, I.»ml«bor1;״r Rtr, SS. 1. Vortrajf da. Vnrtrasaaykln» von Dr. Oeorir handaaari ,,Zar Oeaahlebta dar JuUUfhrn VoltUk.“ Montan:, den 2d Kovonilinr abend• fi Uhr Or.pra dar Zlonlalta an• dam Oata», Im Halm, Uandaharirar Ktr. 1®, Harr Itndaktaar Moaaa Klaintnanat ״dUdlaoka AktaalllkU■.“ »bnoda •’/» Uhr fliiiBP• tiöd, Im rroöan Haal dar Kottbnaer Klatua, Kottbiiaor Damm 1*0, Niibo Knttlmaar DrUuka• (lroa.11 Propa1r»n1l»»*r«n»t«ltanf, Fort«ot«rm(f daa VortraK»abond«1 ״VillKarbnnil, l'aluitlia-ltaniHt, daatiek•! Jinli otoiii and I'oftomitafahr.“ Itofernt Herr Dr. Unna 11100U!!,lila KatichaldaBg,1• Mittwooh, den 2S. Novamlior abend» 8 Uhr Hrappn Oat, im Zlnnlatlaclion Halm, Dandabnr^aa Btr. 09. llorr Dr, Arnold Zweig; 01״• Zikanrt da» dadaata■•.“ Mittwooh, d(-n 5. Dfr.01.nbar •band• 8 Uhr (Jtnope Oat, in 7,ionl»ti«ch״n Heim, I.andabaraat Sir. 8(1 Torlrag von Horm Dr. llnnlka. (Timm» wlnt noch bokanr.tBagoban.) Jodan Dianatngaband, 8 Ubr (»•tjnillirliar Htiilrntanrairla KV, Btrlla, FrUdrioh.tr. US Seminar lllr Jlldiaoho l.ltoratnr. llabräUaliar Klndrrxartan Ckarlattaibirw, Kllatrlnar Btr. 18, Baitanrant ״Tuchor-. Montag bii Kritaga Von >»1**-—!.>1 Uhr. llabrÄlaatiar Klndargartaa Kord, Un.enthn!ar Bur. 4. b«l Hopp». —• Montag bia Kroilft;» von f.10״—Ubr. IlabiJUrliar Kimlerüsrlen büd. Im Koitaurnnt ״P»t»enl1o(0f“, Donan- Eaha llcularuraili'. — Montag 1>U Fialtogi von ’ .10-Vfl Ubr. nebräl.rliar Ulndargarlaa Oat, J»hlonald»tr. 28. — Montag bla Freitag! von ktln-l.fi Uhr. Kindergarten Wrat, Uhlandatr. 11(1/117, bei Fürat. — Montag bl• Fraltlg• von Kl1.;-׳׳ Uur. Chaim Weizmanns fünfzigster Geburtstag Am 27. d. Mts. feiert der Präsident der Zionistischen Weltorganisation seinen fünfzigsten Geburtstag. Iin Einverständnis mit dem Landcsvorstnnd der Zionistischen Vereinigung für Deutschland wurde beschlossen, den Glückwünsch der deutschen Zionisten in der würdigen Form der Ueberreichung eines Diploms für eine Anzahl Dunum Boden in Jadjur zu iUbcrmlttcbi. Wir erwarten, dufi sich jeder Zionist an der Aufbringung möglichst vieler Dun am beteiligt und alle Vertrauensleute des Keren Kajemeth sofort Sammlungen durchführen werden. Keren Kajemeth Lejisrael Zentrale für Deutschland Berlin W 15, Sächsische Straße 8 Paalachack . Konto 11147 Keren l&jerneiüi Lejisrael (Jüdischer Nationalfonds) Zentrale für Deutschland, Berlin, Sächsische Str. 8 PosUchcckkonto: Berlin 28247 / Telephon! Pfnlzburg 6697-6699 Wieviel Prozent haben unsere Vertrauensleute bis zum 5. Okfobcr von ihren Konüngenicn aulgcbracht? NadifciEjemt veröffentlichen wir eine Statistik, die einen (׳utcu IJcbcrblick über die LeisUttiRen der limiptsiichlidistcii Orte für den Keren Kajemeth (׳iht. Aus der ersten Spalte ist ersichtlich, wieviel Prozent die Orte von ilircrn diesjährigen Kontingent bis nun 5. Oktober aufgebracht haben. Jeder Ort hätte bis zu dieser Zeit 75 n/n seines Jahreskontiiißcnts atifbringcn müssen. Leider ist dies nur einer geringen Anzahl von Vertrauensleuten gelungen, nnmlidi denen von Diilingen, Glcwitz, Ciotlia, 5 Ininünrg, Hannover, Illingen, Kiel, Landsberg, Memel, Olierlimiscn, Rlicinhiscliofslteini, Strelilitz., Stettin, Diese Vertrauensleute haben bewiesen, daß trotz der vielen widrigen Umstände, die, wie anerkannt werden muß, einer reibungslosen Nalionalfondsarbcil enlgcgcnstehcn, es möglich ist, auch in dieser schweren Zeit die ihnen aufcrlcgtc Pflicht zu erfüllen. Wenigstens die Hälfte ihres Kontingents und darüber haben folgende Orte aufgebracht: Bonn, Cassel, Göthen, Cottbus. Dessau, Dresden, Frankfurt a. O., Fulda, Frankcnlhal, Kolbcnr, Lyck, Magdeburg, München, Paderborn Trier, Zoppot und Zwickau, l eider müssen wir feststellen, daß auch vieje Orte keineswegs mit einem ihrer Größe uml ihren Mößliclikeilcn entsprechenden Anteil vertreten sind. So ist z. B. aus der zweiten Spalte, die anzeigt, wieviel Prozent die Orte ♦ von der in Lkutschland bis zum 5. Oktober gesammelten Gesamtsumme aufgebracht haben, ersichtlich, daß es Orte« wie Breslau, Königsberg, Cüln nicht gelungen ist, mehr an. 1 n/n dieser Gesamtsumme nufzubringen. Dagegen haben die Vertrauensleute der Orte Frankfurt a. O. mit 0,6"/״, Hannover mit 3 י, Memel mit 8 *׳«, Stettin mit 0,5 «/״, Stuttgart mit 1,9"/» und Zwickau mit 1,6 ״/o einen guten Anteil cn der Gcsamtsumine im Verhältnis zu ihrem Arbeitsgebiet erreicht. Diese Gesamtsumme ist, wie wir unsem vcrtraucnstcutcn mitteilte.1, bereits am 5. Oktober d, J. höher gewesen als die Gesamt־ i.nmc Im Jahre 1922. Leider entspricht sie noch nicht 111111־11, ׳ diesjährigen Kontingent für Jadjur. Wir erwarten daher, daß insbesondere diejenigen Orte, die mit ihrem Kontingent weit rückständig sind, jetzt in den letzten Wochen dieses Jahres alles autbicten werden, um die Restsummc zu erhalten. Dies muß insbesondere durch die Chanukkah-Aktion erreicht werden. Die Vertrauensleute haben ein Rundschreiben erhalten, am dem hcrvurgelit, weldie Summe in den einzelnen Orten noch in diesem j.ilire aufzubringen ist, und welche Methoden lici der diesjährigen Chanukkah-Aktion angewandt werden sollen. Diese sind 1. 1 lamsammlungcn, 2. «!weit möglkli, Clianukkah-Vcranslaltungen, 3. Vorführung des neuen Palästiiialilms, 1. besondere Aktionen mit Unterstützung von auswärtigen Mitarbeitern. Die Arbeit in Deutschland wird jetzt zweifellos durch die Einführung wertbeständigen Oeldes, eileichtert werden. Deswegen müssen wir sofort auch diejenige Arbeit, die bisher wegen der Geldentwertung vernachlässigt werden mußte (Büchscn.irbcit!), wieder autnehmen. Wir erwarten, daß alle Vertrauensleute besonders in der jetzigen schwierigen Ucbergangszeit die Nationallondsarbeit nicht im Stich lassen, sondern im Gegenteil mit vermehrter Energie sich an ihr beteiligen und versuchen werden, die bei ihnen noch ausstehende Summe zu *ammein. Ort PrMantlata vom dl®•- tUwlgan KoBtthga&t Berlin Aachen AHenstcin Alsfeld A&chaffenburg Asclicrslcben Augsburg Baden-Baden Bamberg Heu tlien Bochum Bremen Bielefeld Bonn Brandenburg Braunschweig- Wolfen büttel Breslau Bruchsal Bunzlau Cassel Chemnitz (Llcve Coln (xrblcnz Cot hen Cxattbus Crefeld Danzig D.irmstadt Dessau Detmold Dlsdi.-Eylau Diilingen!Oortmund Dresden Duisburg Düren Düsseldorf Ffringon Fisenach Elberfeld Elbing Emden Erfurt Erlangen Essen Eschwege Esch weder Eydtkiihnen Forst Frankenthal 1־ rankflirt a, M. Frankfurt a. O. Freiburg L B. Frtcdberg L H. Fulda Fürstenwalde Ga iJ in gen Gclseukirclien Gera Gießen Gladbeck (tl ei witz. (»log au Görlitz Göttinge« Gotha Gr.-StrcMHz < mben Gumbinnen Güstrow Gutt stadt Hagen t lallte rstadt I lalle Hamborn Hamburg Hameln I lamm Hanau Hannover Haynau Hddclberg Heilbronn 1 lerne Hcrefcki El ddeslieifn I lindcnhiirg Insterburg jolmnnbburg Jena 30 10 10 16 4 17 30 5 42 8 28 10 12 51 1 45 21 30 26 50 25 10 27 6 50 60 44 7 50 12 3 200 45 52 23 6 21 8 16 6 11 16 25 5 7 10 8 12 60 25 58 20 18 55 2 5 13 18 24 7 88 6 י 12 26 75 12 18 4 12 10 23 30 12 30 76 20 5 2 76 6 5 6 Vit 28 25 24 23 35 Pr0a«nt• Prozent. •»tu ron d«n rro*»(n״ Un K«rea ftpntifino in DontiojÄ• 01t Proiant- »ata vom diaajthrie״n KonUnsant SfttB ▼OQ ätn rontim- Un Ksren Xajomeih• Bnondon iv üoutsoh- Und Und 22 1 Jülich 6 0,02 0,n5 Idar _ 0,04 0,10 Illingen 200 0,20 0,04 Kaiserslautern 11 0,02 — I Karlsruhe 40 1 0,01 0,10 0,025 0,3 0,16 0,30 0,25 0,25 0,10 1 1 0,04 0,05 1 1 0,02 1.4 0,10 0.10 4.3 0,19 0,30 0,01 0,01 0,80 0,70 1 0,5 0,01 0,70 0,025 0,05 0,20 0,05 0,05 0,50 0,20 0.01 0,02 0,25 0,(72 0,06 1 0,60 0,05 0,05 0,10 01״0 0,01 0,05 0,05 0,20 0,025 0,35 »),0 0,05 0,30 0,05 0,0-1 0,02 0,01 0,01 0,05 0,04 0,20 0,35 4 0,10 0,0a 0,01 3 0,025 0,05 0,06 0,01 0,06 ö!i 0,05 0,05 0.10 Kid Kirchhain Kissingen Kitzingcn Kolberg 80 2,5 4 25 55 Königsberg I. P. 22 Kons: an /. 25 La miau 6 Landsberg 108 Leipzig 40 Liegnitz 25 Limburg 25 Lingen 2,5 Lörradi 1 0,20 0,01 0,0» 0,02 0,20 1 0,05 0,2 0,04 6 0,15 0,02 Lübeck 25 0,10 l.udwigsltafcn 0,17 Lyck 65 0,15 Magdeburg (10 0,04 Mainz 12 0,20 Mannheim 15 0,5 Marburg 2 — Marggrabow* 40 0,01 Meiningen 9 — Memel 100 8 M Ritsch 33 0,04 Mittweida 25 0,05 Mühlheim-Ruhr 12 0,01 München 50 3 Münster 4 0,01 M.-Gladbach 10 0,10 Neuenahr 6 — N<uüh;u1scn 8 Nordenham 48 0,10 Nürnberg 33 1,5 Obcrliausen 90 0,35 Obcrhof 5 0,025 Oldenburg Osnabrück 14 0,10 28 0,05 Oppeln 6 0,04 Orteteburg 42 0,07 Paderlwrn 60 0,06 Pforzheim 10 0,10 Plauen 25 0,25 Rathenow 12 — Ratibor 40 0,41 Regensburg 28 0,04 Remscheid 1 — Reif hen hach 6 — Rexingen 28 0,05 Rheda Rheinbischofs- 16 0,02 heim 90 0,07 Rostock 2 — Rybnick 7 0,025 tkiarbriickw 28 0,8 Sdmiallentngken 1 — Sdineiilemühl 2 _ Sciionlnrike 20 0,10 Schwedt 10 0,01 Sdiwerin 12 0,01 Sicgbitrg 35 0,(» Siiinncm 10 0.025 Sobernhcim t 0,01 Soli 11 gern 6 _ Strehlrtz 150 0,17 Stallupönen 20 0,02 Starg.ird 13 0,02 Stettin 80 0,5 Stolp!( 0,02 Stuttgart 45 1,9 St Ingbert 20 0,05 Tapiaii 5 — Tiefenort 30 . 0,02 Tilsit 15 0,10 Irevsa 7 _ Trier 56 0,30 1'übingem 9 0,08 Varel 1 V a;den bürg ־ 30 0,05 Wanne 42 0,1 / Wesc!| 12 0,025 Wetzlar 5 — Wiesbaden 10 0,4 Worum 15 0,08 WürzbUTg 5 0,06 Zoppot 60 1,5 Zwickau 71 1,6 Herr Josefsberg, Vorstniidsmiiglic.l der Zki isten aus dem Osten, hat es übernommen, für den Keren Kajemeth In In Berlin zu arbeiten. Er wird fürs erste in seiner Wohnung, Saarbrücker Straße 13, vormittags von 8—10 Uhr und naelimittags von 1—3 Uhr in allen Angelegenheiten des Keren Kaicmeth zu sprechen sein, Sjicnden entgegennelirnen und sic« für Besprechungen zur Verfügung halten. Alle Arten von PropngamJaroatcrial des Keren Kaiemeui sind von ilm zu haben. Spendenblidter lind dort deponiert. I t I. 1 I

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