Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVIII (1923)
- Issue
- Heft 81-82 (21.9.1923)
- Date
- 1923-09-21
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 404 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 81 /52 ||j Die Gemcinderatswahlea In der Tschechoslowakei Bei den am Sonntag. den 16. September, in der Tschecho• Slowakei slattgenmdcncii Oemcindcratswnhlcn haben die Jüdiscimationalcn, die in allen Orten mit einer größeren jutnsclien Bevölkerung eine eigene Liste aulgcs:ellt hatten, grobe erfolge errungen. In Prag erzielten sie 8551 Stimmen (die deutschen Sozialdemokraten nur 2058) und eroberten zwei Sitze, ln Leitmeritz und in Olmütz wurden je cm Jüdischnationaler gewählt. Auch 111 der Slovakei, wo nach dem Kriege überhaupt zum ersten Male OemeinderatswahJen stattfanden, haben die Vereinigten Jüdischen Parteien grolle Erfolge zu verzeichnen, so in Prelihurg allein vier Mandate. Weitere Resultate wie auch genauere Angaben ans den einzelnen Orten liegen noch nicht vor. Die Walileinlfjang der österreichischen Jndenheit Wien. (I.C.B.) Das in den letzten Tagen gefährdet gewesene Wahlbündnis der österreichischen JuJcnschaft «st nunmehr vollzogen worden. Es steht nun fest, daß zu den künftigen Parlaments* und Gemcindcratswahlcn in Wien und Oesterreich eine jüdische Einheitsliste erscheinen wird. Das Wahlbündnis umfaßt die folgenden Parteien und Gruppen: Zionistische Landesrartei, Israelitische Kultusgcmemric, Orden Bnei Britli, Israelitische Union. Agudas Jisroei und dm von Dr. Schwarz-Hillcr geführte Dcmokratennartei. Das Bündnis gilt vorläufig bloß als ein Pakt zu kommenden Wahlen. Listenführer sind überall Jüdischnationafe. *ET1B ף* ץי־׳■ •ץ / r fm■ J y jg La d U g; ן*■ * <*r (ך״־•־־-V“־/ \— Wir machen Iiicrdurch ausdrücklich darauf aufmerksam, daß die von uns wiederholt, zuletzt in unserem Rundschreiben vom 9. September 1923 bekanntgegebenen Zio* nistcnstcucraätze sich auf das III. Quartal 1923 beziehen. Wir geben diese Satze hiermit nochmals bekannt 1 Nachrichten der Woche I. Stufe: (Jugcndl. u. Personen mit ganz kleinem Einkommen) 0,25 Goldtnark II. Stufe: (P cr&oncn mit geringem Einkommen).0,75 ״ III. Stufet (Personen mit mittlerem Einkommen).3,00 ״ IV. Stufe: (Personen mit höherem Einkommen).6,00 ״ V. Stufe: (Personen mit höherem Einkommen). 20,00 ״ (Di« Goldmnrk wird nach dem jeweiligen Berliner Dollarbriefkur■ des Zahlungatagea berechnet) Diese Neuregelung gilt für all« noch nicht gezahlten Zionistensteuer-Betrüge für das 3. Quartal und für solche des 2. Quartals, die uns trotz unserer vielfachen Mahnungen bisher nicht zugegangen sind, Niemand, der die Notwendigkeit des gesicherten Fortbestehens der Organisation erkennt, kein Zionist Die französische Liga für Menschenrechte hat eine Protestresolution gegen den Numerus clausus beschlossen und die französische Regierung aufgefordert, diese Fragen vor den Völkerbund zu bringen und ihn zu veranlassen, alle Maßnahmen zu ergreifen, um eine derartige Verletzung der Mindcrhcitsr־ChAufUVeranlassung der Jüdischen WeUliiifskonferenz ist I alno, darf sich unserer Forderung entziehen. Fritjof Nansen an die rumänische Regierung wegen Zurück- I - nähme des Ausweisungsbefehls an die ukrainischen Flüchtlinge herangetreten, . ״ , _ Der Redakteur der New Yorker Zeitung ״Der Tag , der im Aufträge des amerikanischen Arbeitsniinistcnunvs die Auswanderungsverhältiiissc in Europa studiert hat, teilt in seinem Bericht über die von ihm gesammelten Erfahrungen mit, daß in Polen, Litauen und Weißrußland etwa 70 °/0 aller Emigranten bzvv. zur Emigration Bereiten Juden seien. Weinberg meint, daß diese Menschen, wenn man sie ln eine andere Umgebung versetze, bereit seien, zu arbeiten, zu lernen, sich alle Phasen des neuen Lebens anzupassen und sich die für einen amerikanischen Bürger wünschenswerten Eigenschaften anzueignen. Weinberg verlangt in seinem Berichte die Möglichkcit der Einwanderung von 1 Million Menschen jährlich. Zionisten, zahlt Zionlstensteuerl Ea geht am die Aafredhlorbalhmg Eurer Organisation! Zionistische Vereinigung für Deutschland Postscheckkonto! Berlin 8091, Eia wahres Wort zar rechten Zelt Wir erhielten die folgende Zuschrift: Die Notschreie der Verwaltung der ״Jüdischen Rund* schau“ in ihren letzten Nummern wegen der Nichtbezahlung der In der Sitzung des Völkerbundes vom 5. September hat schau“ in ihren letzten Nummern wegen der Nichtbezahlung der | Krankenhaus, polnische Minister Skirmund sich gegen das Beschwerde- Abonneinentsgcbülircn seitens der meisten Bezieher veranlassen | Für eine ältere Dame Eine Anregung Die eben erschienene erste Schrill der Scripta universitati* atque bibliothecac I licrosolyuiitananini, die ich dank der Qüle des Verfassers, Dr. S. Klrinkovd Zämky, eben erhalten habe veranlaßt mich zu folgender Anregung: ’ Es sind in den letzten Jahren viele Schriften, Zeitschriften kurze Berichte 11. a. in Jerusalem erschienen, die auf dcut. sehen Bibliotheken nie 11t erhältlich, auch — was 110dl!man• genehmer — bibliographisch nicht fcst/ustcllcn sind, die deutschen bekannten Bücherverzeichnis versagen, man wird in den Bibliotheken auf englische Ver/eklinLse verwiesen, aber auch diese geben keine Auskunft. Es ist wünschenswert, ja unbedingt erforderlich, daß in Jerusalem mindestens all. jährlich ein bibliographisches Verzeichnis der Neuerscheinungen hcrauskommt und einer bedeutenderen jüdischen Zeitschrif! etwa der Breslauer Monatsschrift — beigegeben wird; jetzt müßte dies eiligst für die letzten Jahre geschehen; so wäre ein Bekanntwcrden dieser Literatur allein und rasch möglich. Ich bin überzeugt, daß der Schöpfer dieses ersten hibliogranhischcn Verzeichnisses den Dank der gesamten Wissenschaft erntet Rabbiner Arthur l'osner, Tübingen. Preisausschreiben Die landwirtschaftliche Abteilung der zionistischen Exekutive in Palästina und die Zionistische Frauen •Organisation schreiben gemeinschaftlich einen Wettbewerb zur Erlangung von Vorentwürfen für die Unterr'chts.vista't ״nd das Wohn• gebäude der Mädchenfarm in K'ar Nahalal aus. Die Ent• würfe sind bis 10, Dezember 1023 ciiizureichcu. Sic sind in einen! festen Umschlag cLizuliefcrii. der das Kennwort und die Worte ״Compelatioii fzr 15.»th Scfcr Haklai Nahalal“ zu tragen hat. Die atisgcsct/lc Prhss'.inmie beträgt zusammen 100 äg. Pfd., verteilt in einen erst’.!!!,reis von 50, in einen zweiten von 30 und einen dritten von 20 äg. Pfd. Das Preisgericht ist berechtigt, die a־.t gesetzte Preissummc ab• weichend von den vorstehenden Bestimmungen zu verteilen. Das Preisgericht ist ferner berechtigt, weitere Entwürfe zum Preise von 15 äg. Pfd. anzu'■:,vifen. Die Juri besteht aus den Herren Arch. Richard Kaufmann, Arch. B.'rin, Joshua Salant, Elicser Joffe als dem Vcrtrcler d:3 Moschaw Kfar Nahalal, einem Vertreter der iatidwirisehaft.ichcii Abteilung der palästinensischcn Exekutive und einer Vertreterin der Frauen• Organisation. Alle Angaben über den Wc'tbcwcrb sowie sämtliche Details, wie Situation-plan (1 : 520), zwei Abhildüngen des Moschaw, ein licKa ningsplan und eine Vogel• Perspektive sind beim Verband J idheher Ingenieure zum tech• nischen Aufbau Palästinas in Bulin, p. A־Jr. fug. Hecker, Berlin W 50, Nachodsfr. 4, erhältlich, Verein iiir Arbeitsnachweis F. V. (Lehratellenvermittlungund Berufsberatung) Wir suchen für eine Krankenschwester, die jahrelange Praxis hinter sich ha*, Stc’.luug als Privatplbgerin oder im der polnisch. .... . recht der Minderheiten an den Völkerbund ausgesprochen. Er wurde darin vom tschechischen Vertreter unterstützt. Der polnische Unterrichtsminister versucht, ohne erst auf die Verabschiedung des im Parlament eingcbrachtcn Gesetzentwwfs zu warten, durch an die Univcrsiläisbchördcn gerichtete Erlässe den Numerus clausus via facti cinzuführen. Auf der Tagung sozialistischer Studenten in Nürnberg nahmen auch poalc-zionistischc Studenten teil. Die Tagung hat nach einem Referat des poaic-zionistischen Vertreters einen scharfen Protest gegen den Numerus clausus erhoben. In Wien weiit gegenwärtig Mr. Edwin Samuel, der Sohn des Oberkommissars von Palästina, mit seiner Gemahlin, die eine Tochter des hebräischen Philologen J. Grabowsky ist Mr. Edwin Samuel kehrt dieser Tage nach Palästina zurück. . Das ״Joint Distribution Gomitee“ hat für die Fortsetzung der Waisenfürsorge in Europa und Palästina bis Ende 1923 einen Betrag von einer halben Million Dollar bestimmt; von diesem Betrag sollen 100000 Dollar für Waisenkinder in Palästina verwendet werden. Der ״Ort“ hat in der Ukraine 31 technische Schulen errichtet, die von 2165 Schülern besucht werden. Die tschechoslowakische Regierung hat für das hebräische Schulwesen in Karpatho-Rußland eine Subvention von 50000 tschechischen Kronen zur Verfügung gestellt Am 28. September findet in Czernowitz die erste all׳ rumänische Konferenz der Poalc-Zion statt. In London ist dieser Tage eine ״Vereinigte jüdische Volksbank“ mit einem Grundkapital von 15 000 £ eingetragen worden. Der Zweck der Bank ist die Förderung von Handwerk, Industrie und Landwirtschaft unter den Juden, die Unterstützung von kooperativen Unternehmungen aller Art, sowie Hilfeleistung für Ein- und Auswanderer. Nach einer Statistik des ״Jüdischen statistischen Büros“ mich, der ich zu der sicher nidit geringen Zahl derer gehöre, die unter den jetzigen katastrophalen wirtschaftlichen Verhältnissen gezwungen sind, in der ,״Rundschau" das wesentlichste, ja einzige Bindemittel an die zionistische Bewegung zu sehen, zu folgender Erklärung: Es ist beschämend und absolut unwürdig, daß die deutsche zionistische Öffentlichkeit in einer Passivität, die noch vor wenigen Jahren bei Zionisten unerhört gewesen wäre, zusicht, wie ihr Blatt, ohne das die Intakthaltung unserer Organisafion, das Forticben und Aufblühen unserer Bewegung undenkbar wäre, vor die Existenzfrage gestellt wird. Hat man sich denn noch nicht klar gemacht, was es Heißt, den Kontakt zu verlieren, von den Ereignissen, die uns alle am tiefsten und brennendsten interessieren, von Palästina, vom Zionismus, wenn es gut geht, aus zweiter oder dritter Hand Nachrichten zu bekommen, oder gar, wie es an vielen kleineren Orten der Provinz sein müßte, überhaupt nidits zu erfahren? Wie soll es denn möglich sein, zionistische Arbeit irgendwoher Art zu leisten, ohne Informationen? Gut informiert zu sein, das: war doch immer das Bestreben unserer Gesinnungsgenossen, das war doch stets der Vorteil, der sic allen Gegnern im jüdischen und antijüdischen Lager überlegen machte. Mit welchem Rechte kann ich, ein Landarzt in einem badischen KlcinstäcHchcti, können sich viele Freunde in gleicher Lage noch Zionisten nennen, wenn die einzige Verbindung mit dem pulsierenden Leben, die die zionistische Zeitung darstelit, gelöst ist? Gewiß, die Kosten sind beträchtlich, die Ausgaben für leben heute in Amerika 3 606000׳ Juden. Der größte Teil manchen, wie für midi, außerordentlich. Es ist riclitlg, daß davon lebt in den größeren Städten Anfang September fand in Warschau eine Tagung jüdi- *eher Schauspieler statt. in Odessa wurde ein jüdisches technisch-landwirtschaftliches Institut mit Jiddisch als Vortragssprache eröffnet ln der rumänischen Stadt Bakau ist es letzthin zu schweren Ausschreitungen gegen die Juden gekommen, die das persönliche Eingreifen des rumänischen Justizministers notwendig machten unsere Einnahmen nidit Goldmarkeinnahmen, unsere Ausgaben dagegen oft erhöhte Goldmarkairsgaben darstellen. Jeder Einzelne von uns muß zurückschrauben, sich einschränken und Dinge, die ihm lieb und viellcidht, wie er glaubte, unentbehrlich geworden waren, aufgeben. Es darf aber nicht angelten, die ״Jüdische Rundsdiau“ in eine Reihe mit diesen Dingen zu stellen. Das Gefühl der Verpflichtung der Idee gegenüber, das den Arbeiter Im Dorfe Ritovvo bei Schaden in Litauen verschwand zwingt, den letzten Groschen für seine Zeitung zu opfern. *r.*.«,״ ^r.rv./, a!a I__» .1• 1. .!!! . . . ׳ ’ vor einigen Tagen ein siebzehnjähriger Junge. Das hatte die Verbreitung von Ritualmordgcrüchten zur Folge. Nach zwei Tagen erschien der Junge wieder in seinem Eltemhausc. In Tripolis haben vor einiger Zeit angeblich von den Faszisten organisierte jüdische Ausschreitungen stattgefunden, bei denen Araber in faszistischer Uniform in jüdische Häuser eindrangen. In Klausenburg soll eine dauernde Palästina-Ausstellung eingerichtet werden, um die Handelsbeziehungen zwischen Siebenbürgen und Palästina zu fördern. Die Leipziger Volkszcitung begrüßt den Anschluß der Histadruth Haklaliih an den internationalen Gewerkschaftsbutid. Er stellt fest, daß damit die erste Gewerkschaft im Orient sich mit der internationalen Arbeiterschaft organisatorisch verbunden habe. Der Herausgeber des jüdisch-arabischen Wochenblattes ״Haolam hamisrachi“ hat sich an den französischen Ober- Kommissär in Syrien mit dem Ersuchet» gewendet, das Blatt zweimal wöchentlich hcrausgeben zu dürfen. Der Oberkommissär hat dieses Gesuch ohne Begründung abgeiehnt Nathan Strauß hat Louis Brandeis 10000 Dollar für die Zwecke des Palestine Development Council und den gleichen Betrag der Hnd.u3.1h zur Verfügung gestellt. Der Schweizer Verein ״Pro Bibliothcca JuJaica“ hat der jüdisch cd NationalbibiiothcK in Jerusalem eine neuerliche Sendung von sehr wertvollen Büchern übersandt. Nach einer Mitteilung des Palästina-Amte.! Triest hat de» Lloyd Triestino die Fahrpreise der Palästina-Wanderer auf 2 £ 5 Shilling pro Person Zwischcndcckkarte ermäßigt. Die Reise von Triest nach Haifa dauert 4«/a Tage. Das Büro der ״Agudas Jisroei“ teilt mit, daß die Exelartive de• rabbiniscacn Rates sich bereits gebildet hat Aus muß wahrlich auch bei uns vorausgesetzt werden können. All denen aber, die auch heute noch m der Lage sind, zu geben, und auch deren gibt ca doch immerhin noch eine beträchtliche Anzahl, müßte es nach meiner bescheidenen Auffassung selbstverständliche Pflicht sein, über dieses Mini• mtnn hinaus zu geben und so die Aufrcchterhaltirog des Blattes zu gewährleisten. Lassen wir es nicht 50 weit kommen, daß der Verlust der ״Jüdischen Rundsdiau“ uns erst darüber belehrt, was sie uns durch ihr Bestehen bedeutete! Dr. L. Der KKL und die Brandeisbank Die von der Brandeis-Gruppe gegründete Bank ״Building Loan and Saving Association, Ltd.“ Jerusalem, hat kürzlich beschlossen, auch auf Erbpachtboden Baukredite zu gewähren Dieser Beschluß ist für den KKL. von besonderer Bedeutung, da sein Boden in Stadt und Land in Erbpacht vergeben wird. Persönliches Die Frau unseres Gesinnungsgenossen J. Kremenzki (Wien) ist gestorben. Wir sprechen Herrn Kremenzki das wärmste Beileid aus. Der Bremer Rabbiner Dr. Rosenack ist aut der Rückkehr von New York, wo er in Wohltätigkeilsangdcgcnbeiten geweilt hatte, auf dem- Dampfer einem Herzsehfax «rlonan IV-»»• \/a»a4m.Lai.. ..... P.J1. 1_1__ ■ , *י mit einem erv.adnenen Sohn suchen wir eine Stellung als Ha uUainc in einem Haushalt, wo auch der Sohn gegen Bezahlung ־wdisirt 11:11 essen könnte. Wir suchen dringend St-lhn״cu für Kontoristinnen, Lagciisiinncn, Verkäuferinnen in I Anfänierinncm Wir bitten alle jüdischen Betriebe, die Personal suchen, i־ 1׳.besondere solche, die am Sabbatii geschlossen lullen, sich bei Bedarf an uns zu wenden. Zum 1. Oktober, auch früher, suchen wir Lehrstellen für Mädchen und jungen in kaufmännischen Betrieben, so.we in handwerklichen Stellen. Meldungen erbitten wir an die JüJische Arbeit;gemeinschaff, Auguststr. 17, Norden 9120 und 2131?preä/.u 1..'e;1 täglich außer Sonnabend und Sonntag 10 bis I U'.ir. Das Büro Iflr Gr08-Bcrlia des licrca Bajcsso?, Scyöelslr, 3 besitzt nunmehr ein eigenes Po s t sch c c k k on t 1 י׳mt״r Nr. ISS342. Zahlungen aus GroC-B;1i.n sind dorthin zu überweisen. Hebräische Schnuspidcrsclule, Ein' Gmrope von Schau- Spielern des hebräischen Theaters in Pa'äitina. 11:11 zwar: Mirjam Bcrnstein-Kohcn, Channah Weinr.chai. M'cb.ael Gor• ben Menachem, Ari Kuhei, Joseph Harschon, die sich gegen• wärtig in Berlin aufhatten, haben mit Unt.-r- ■'!t.־ 1::1׳ d־r hebräischen Schriftsteller W. J ה b 0 t i n s k y, Dr. Per!• mann, €11. Orünbcrg eine St «Hien grupp ל für das k׳!:nmende Jahr eingerichtet, deren Programm u iter d ::n Be-rnf des Regisseurs Heinz Hera Id, des bekannten Mitnrh'i es von Max Reinhardt, festgesetzt wurde. Außerdem wird d m Ausbau der hebräischen Bühncnspraehc he־-t»u׳Jer5 Aufmetksamkeit zugewendet. Die regelmäßigen Studien sv•irden a:n 15. September begonnen. Die Herren Jabounsky ind Perlmann sind mit der Uebcrsetzung 11:11־ B׳\arbrit11ug verschiedener dramatischer Bruchstücke für <!a; Repertoire beschäftigt Eine Anzahl von jungen Leuten aus der deutschen und russisehen Schaiispiclcrschulc in Berlin wandten sich m die erwähnte Gruppe mit der Bitte, sich ansrblielkn zu können, und einige wurden auch aufgenotnmen. Preußischer Gemeindeverband. Aus Mi‘teln «1 ’s Reiches und des Staates kommen demnächst erhebliche P.cträge an leistungsschwache Mitgliedsgemeindrn des l’r uilli־ heu Landes- Verbandes zur Verteilung. Ein Teil davon ist zur B hel'tm״ außerordentlicher Notstände bestimmt und soll in der Hauptsachc dazu dienen, Beihilfen an in Not geratene Beamte der kleineren Gemeinden zu gewähren. Darüber hina n wird die Möglichkeit gegeben sein, auch den größeren Gemeinden Zuschüsse zur Verfügung zu stellen. Das besetzte Gebiet wird hierbei besonders berücksichtigt. Entsprechen״'׳ Anträge sind unverzüglich an den Landesverband Berlin N 24, Onanienburger Str. 20, zu richten. Wegen alles weiteren wird auf das ״Vcrwaltungsblatl“ des Preußischen Landesverbandes verwiesen. Jüdische Gemeinde. Freitag, den 21. September, abends ö'/4 Uhr, Sonnabend, den 22. September, morgens, Alte Synagoge; 8',4 Uhr Synagogen Kniscrstr., Rvkcstr., Pe.m1W71• Straße und Cottbuscr Ufer: 9 Uhr, Synagogen nach nctieffl Ritus: Friihgottesdicnst 7!/» Uhr, Hauptgottcsdieust 10 Hhr, Gottesdienst am Wochentag: abends in allen Synagogen vom 23. September bis 4. Oktober 5»/a Uhr morgens. Syn. nach altem Ritus: vom 21. bis 30. September 6־/י Uhr, Syn. nach neuem Ritus: bis 1. Oktober 7 Uhr. Vom Nationalfonds. Der Berliner Vertreter des Keren Kajcmeth-Hauptbiiros, Sekretär Adolf Pol Ink, begibt sich am 28. September 1423 zu einem mchrwöchentlichen Aufenthalt nach Palästina. Fiir die Dauer seiner Abwesenheit von Berlin wolle man sich in allen Angelegenheiten des Keren Km’emcth an die deutsche Sammelstellc des J. N. F., Berlin W 15, Sächsische Str. 8, wenden. An ostjlidischc Studcntcnl Hs besteht eine große Mög* lichkcit zum Studieren au den italienischen Hochschulen (Befreiung von Kollcggclder, Visaermäßigungen usw.) und wie auch an den tscliLCiioslowakischeri (Visaermälligungcn). Alle diejenigen Kollegen, die nach den erwähnter! Ländern zwecks Studium reisen wollen, haben ihre Namen bei uns im Verbann einzutragen. Nähere Auskunft im Sekretariat zwischen 12—2 icmive /apomisciicn^Rates sic« bereits Kebßdet tat Aus erlegen. Der Verstorbene war Im Ccntralverein und den Bne Uhr nachm. DÖiiecbiand gehört fh^ Dr. Breuer (Frankfurt a, M.) an, | Brith-Logen tätig gewesen. I Verband jüdischer Studentenvereine in Deutschland, ־״ "...—-Friedrichstr. 115, 11. 1