Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVIII (1923)
- Issue
- Heft 65 (9.8.1923)
- Date
- 1923-08-09
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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'solcrt notwenclfg Ist Dfesb'eziigfidia Vcrfinn'dfangcn' mal eine Sämmolfns'tlrti^lön, crsaidnlt eff ö'rpranisaflon am Aufbau Palästinas miffearbefte! wurden in Amerika von Dr. Kuppln elnjjclcitct und von mir fortgesetzt. Ich glaube, dass — unveränderte politisehe Situation vorausgesetzt — dieses Projekt seine Realisierung finden wird Die Arbeiterbank hat sich günstig entwickelt, und durch das Zusammenarbeiten der Bankdirektoren ist eine harmonische Arbeitsteilung nnd Ergänzung erreicht worden. Es Ist nur zu wiinsehen, dass alle Wirtschaftsinstitutionen in Palästina gleicherweise in immer engeren Kontakt geraten, denn das Land und die Wirtschaft sind viel zu klein, als dass zwei dasselbe Ziel verfolgende Institute ohne Verständi* gütig nebeneinander arbeiten könnten. K raf t v e r so ז gu n g u n d Hafen. , Die Elektrifizierung Palästinas ist in ein enfsebei- ׳dendes Stadium getreten. Beide Konzessionen, sowohl die grosse für das Jordangebiet, wie auch die kleinere Audja-Konzession (für Jaffa) sind von Kuttenberg an die imninchr konstituierten Gesellschaften übertragen worden. Die kleinere der Beiden Gesellschaften arbeitet bereits. Wir glauben, dass täglich mehr seitens der arabischen Nachbarn die Einsicht reifen wird, dass cs klüger ist, sich dieser allen, nicht nur den Juden zur ,Verfügung stellenden Kraft zun! Ausbau des Landes zu bedienen, als aus chauvinistischen Gründen sie zu bekämpfen. Die Gesellschaften sind dabei, weitere kleine Stationen zu errichten, unter gleichzeitiger Inangriff־ nähme der Vorbereitungen für das eigentliche grosse ,Wasserwerk. Neben dem Problem der Kraft ist das zweite grosse Problem das des Hafens, Dieses hat real keinen Fortschritt gemacht, aber eines ist im Augenblicke klar: Wenn nicht eine weitgehende Aenderung in der Haltung der Regierung cintritt, so steht es fest, dass der Bau dieses Hafens vollkommen der Privatinitiative anheim• fallen wird, da die palästinensische Regierung offenbar weder geneigt noch in der Lage ist, diesen Bau vorzunehmen. Dass die Frage, ob der Hafen in Jaffa oder Haifa gebaut werden wird, die Gemüter Palästinas so lebhaft bewegt, kommt mit daher, dass die Wahl des Platzes der betreffenden Privatgesellschaft freistehen wird. Normale wirtschaftliche Voraussetzungen für den Frachtcnverkclir werden wir erst nach dem Hafenbau haben. Günstig entwickelt hat sich das Eisenbahnwesen. Man hat eingesehen, dass man keine prohihitiyc Tarif- Politik treiben darf und niedere Tarife setzen muss, wenn man in einem neuen Laude den Verkehr heben will. Die Handelsbilanz Palästinas, ist passiv. Sie werden viel für das Verständnis der ,Verhältnisse des Landes gewinnen, wenn Sic beachten, dass die Summe des Importes 5V2 Millionen Pfund betragt, die des Exportes 13 Millionen, dass also die Diiicrenz von über vier Millionen von aussen in das Land hercingebracht werden muss. Die wirtschaftlichen Tat- Sachen, die aus diesen Zahlen sprechen, können unmiticlbar auch mit dem grössten Idealismus nicht überwunden werden. Eine ständige passive Handelsbilanz ist eine Unmöglichkeit. Wie dieser Zustand zu verändern ist, bildet eines der wichtigsten Probleme. Hin grosser Export auf dem Gebiete der Landwirtschaft, der nur durch grössere Orangen-, Mandeln-, Oel- und Wein- Kultur herbeigeführt werden kann, ist nur langsam möglieh und kann, bei den überaus schwierigen Absatzverhältnisscn und der stetig wachsenden Konkurrenz aus Ländern besserer Verhältnisse, nicht ins Unendliche gesteigert werden. Daraus ergibt sich, dass wir in steigendem Masse zur Industrie übergehen müssen. Was immer es auch kosten möge, den Zustand, dass so grosse Summen fiir die Einfuhr von Ganz- und Halbfabrikaten ausgegeben werden, müssen wir aufheben. Und wenn wir Geld daran Verlierer״ der Einzclnc und dio Gesamtheit, so gibt es doch keine gesiindere Politik, als die Industrie in Palästina zu schaffen. Gewiss kann man nicht sagen: Machen wir diese und diese Industrie, obwohl sie verlustbringend ist. In keinem Lande ist die Industrie geschaffen wordcu ohne Verluste, dazu eben sind nationale Investitionen nötig. Wir sprechen von der Befreiung und Sicherung des Bodens, wir werden jedoch auch an diesem Pro- Wem nicht Vorbeigehen können, denn wir dürfen nicht vergessen, dass politisch nichts erreicht werden kann, Venn wir die Industrie nicht steigern werden. Dr. Glücksohn gibt die hebräische Ueber- Setzung. Das Wort erhält Dr. Bcrthold F c i w e 1 zum Referat über den Keren Hajessod. Wenn es einen Gegenstand gibt, der Gelegenheit Böte für rednerische Entfaltung, dann wäre cs zweifcllos für uns Zionisten der Keren Hajessod. So viellach greift der Keren Hajessod in den Zionismus ein, (lass es uns an und für sich schwer ist, den Gegenstand einheitlich zu meistern. Keren Hajessod ist einzweites Mal als eine neue Form der Organis i c r u n g, begejgnet uns dann wieder in der Gestalt des Palästinnbudgets und Ist viertens eines der uns zur Verfügung stehenden F inanzinstit u tc. Ich muss mich hier auf den ersten Punkt beschränken. Die Weiterentwicklung des Keren Hajessod, seiner konstitutionellen Form nach, hängt aufs engste zusammen mit der Lösung, die die Organisationsform der Jewish Agency finden wird. Ich kann 111er natürlich kein sensationelles Geheimnis über die Entwicklung des Keren Hajessod im abgclantenen Jahre tnittcilcn. Mit dem Monat Juni haben die Eingänge des Keren Hajessod seit seiner etwas über zwei Jahre dauernden Arbeit die Höhe von 055.000 Pfund erreicht, mit dein Ende des letzten Monates hat der Keren Hajessod die Grenze der ersten Million Pfund passiert, und mit 1,003.000 Pfd. stellt die Summe des Keren jlajcssod vor dem Kongross zu Buch. (Lebhafter Beifall.) Ich weiss, man könnte darauf verweisen, dass, wenn cs nach unscrem Wunsche gegangen wäre, die Summe heute nicht eine, sondern zehn Millionen betragen müsste. Und icli weiss auch, dass da und dort der Keren Hajessod als ein Fcliischlag bezeichnet wird. Ich weiss auch, was von den Kcrcn-lIajcssod-Vcrtrctcrn an guten Gründen dem cntgcgcngchaltcn wird. In der Zeit, als die grosse Konzeption eines Dauerfonds geschaffen wurde, bestand noch die Hoffnung auf die kräftige Mitwirkung des Ostens. Ais aber die praktische Arbeit einsetzte, gab cs prinzipielle Schwierigkeiten, es kam eine Weltwirtschaftskrise, wie 110dl nie früher. Aber die Anführung aller Argumente, dass nicht das innere Wesen des Keren Hajessod, nicht die Juden, nicht die Unfähigkeit der Leiter und Mitarbeiter schuld daran sind, dass das Ergebnis so sehr kontrastiert mit dem, was wir vor drei Jahren erwarteten, diese ganze Polemik erscheint mir heute sehr theoretisch und last belanglos. Ob der Keren Hajessod ein Erfolg war, ist nicht so sehr allein aus( dein quantitativen Resultat seiner Eingänge zu ermessen, als aus dem, was In ihm an schöpferischen Kräften, an Anreiz und sittlicher Macht enthalten ist, etwas, was in der Zukunft noch weiter produktiv werden kann. Der Keren Hajessod hat in vieler Hinsicht umwälzend und r^ene Bahnen öffnend gewirkt, nach innen itn Zionismus und nach aussen. Vor nicht zu langer Zeit noch hat die Zionistischc Organisation das Reguläre eines Budgets nicht gekannt. Fonds. Beiträge usw. gingen ein und wurden verwendet. Heute können wir es ais eine neue Erfahrung in unserem Budgetwesen bezeichnen und als ein erfreuliches Symptom, dass wir zum ersten Male einen Reservefonds für die ersten Monate nach dem Kongress iin Keren Hajessod vorfinden. Und so können wir hoffen, dass im nächsten Jahre Kcrcn-lIajcssod-Eingiingc und Palästina-Budget sich zum mindesten decken, und dass cs weder unbezahlte Gehälter noch Krisen wegen unregelmässiger Eingänge gibt. Was aber die Wirkung des Keren Hajessod auf die Judenheit betrifft, so ist cs wohl keine Untertreibung, zu sagen, dass noch niemals eine auf Geld gebaute Sache ihren Weg in die Herzen von so vielen tausend Menschen gefunden hat. Es gibt heute eine über die ganze Welt verbreitete KeTen - Hajessod - Gemeinde. Es wird so viel Liebe und Energie aufgewendct, dass, wer in sic Einblick hat, sicli manchmal in die grosse Anfangszeit des Zionistmis zurückversetzt fühlt. Sicher kann man nicht sagen, dass der Maasscr sich schon praktisch durchgesetzt hat, aber etwas vom Geiste des Maasscr, der Stcucrvcrpflichtung des einzelnen, ist durch die Juden der ganzen Weit gegangen. Auch der Keren Kajenicth hat eine volkswcrbcnde Kraft, sic ist aber bei ihm erst auf das Objekt, den teueren Boden, gerichtet, und der Spender ist die anonyme Masse; beim Keren Hajessod bleibt der Spender an die Sache gefesselt und so entsteht, was ich die Keren- 1 lajcssod-Gemcindc nenne. So verbindet aber der Beitrag für den Keren Hajessod in einer propagatorisch ungemein wirkungsvollen Weise den Beitragsleistenden mit dem sinnfälligen Aufbauwerke in Palästina. Die Romantik, die in der fiir den Aufbau hingegebenen Leistung liegt, das Bild des Aufbaues führt den Leistenden in einer schönen Weise zur Sache, die für uns identisch ist mit Zionismus. Und so ist es geschehen, dass durch den Keren Hajessod zum ersten Male der enge Zirkel, der sich um die zionistische Organisation gelegt hat, gesprengt wurde und dass sich in aller Welt in grösserer oder geringerer Anzahl Nie 11 tzionisten gefunden haben, die im Keren Hajessod mit der zionistischen haben. Das ist ein grosses Ereignis, und viel mehr als in dem quantitativen Ergebnis liegt darin die Bedcutung des Keren Hajessod. Weil wir früher kein Mittel hatten, die allgemeine Judenheit heranzuziehen, darum ist der Keren Hajessod ein grosser Erfolg und ist für uns von nicht genug hoch einzuschätzendem Werte. In dieser besonderen Art des Keren Hajessod werbend und anregend für unser Werk zu wirken, sowohl auf das Pflichtgefühl der Zionisten, der Zionisierten und der Ausscnstchcndcn, liegt zugleich auch, was ich eine Brücke nennen möchte, eine Möglichkeit, die durch die Bildung der erweiterten Jewish' Agency, wie immer sic auch ausschcn mögen, zu verwirklichen sein wird. Es ist mir heute aus der, Rede von Ussischkin ein Ausspruch im Ohre nachgeklungen, der, wenn ich nicht irre, lautete: ״dass■ Finanzen keine Menschen schaffen, sondern Men-' sehen die Finanzen”. Es ist eine Antithese, und wie bei vielen Antithesen, so ist es möglicli, auch diese durch eine kleine Einfügung limzustüipcn. Es ist wahr, dass Menschen die Finanzen machen, aber hier haben wir cs erlebt, dass wir auf der Sache nach den Finanzen Menschen fanden» Menschen, die uns wieder Finanzen machten. So kamen wir von Finanzen und durch sic zu neuen Mensehen. Und liier liegt wieder das, was ich die Brücke im Keren Hajessod nenne — jenes Werbende, jenes Verbindende, das diesen Fonds von Zionisten hinüberführt zu Nichtzionistcn und beide zusammen hu-' überführt nach Ercz Israel. Sie werden sicherlich hei dem grossen Interesse, das Sic alle für den Keren Hajessod haben, mit grosscr Genauigkeit unseren ausführlichen Bericht studieren. Sie werden mit der grössten Exaktheit aus-1 geführte Tabellen finden, die das Bild des Keren Hajessod seit seiner Aktivierung zeigen. Ueber 50 Ui 11der spannt sich der Keren Hajessod. 1922 waren es 12 Länder, die monatlich zum Keren Hajessod bei-־ steuerten. 1923 im Monate Mai waren es 32 Länder,! die Beiträge leisteten, nnd darunter waren recht grosse. Obenan stehen die cnglieh sprechenden Lun-׳ der, Amerika, Kanada und Südafrika. Es ist nicht nur mein Recht, sondern auch meine Pflicht, an diescr Stelle des Werkes zu gedenken, das im vergaugenen Jahr überall mit grosser Hingabe von den׳ Kcren-Hajcssodkomitces und Gruppen und den Delegierten des Keren Hajessod, von Zionisten und׳ Nichtzionistcn geleistet wurde. Allen voran stehen (wir haben häufig von ihrem Werke gehört und unseren Dank ausgesprochen) unsere amerikanischen. Freunde. Es ist iiire Saciic, von ihrer Arbeit zu' sprechen und selbst das Lob von Ihnen zu erhalten,' das uns weniger zusteht. Unsere besten Kräfte haben; wir der hervorragenden Arbeit unserer amerikanisehen Freunde zur Verfügung gestellt Vier Mitglicder der Exekutive haben mitgewirkt und dann immer! als der grosse Lehrer unser Schmarja Lewin, der ihnen zur Seite stand. (Applaus.) Es ziemt mir nicht und ich glaube, er selbst wird! cs nicht wünschen, dass ich seiner mehr als in einem1 Satze gedenke, wenn ich von der Arbeit unseres! Präsidenten in Amerika in unserer schwersten Zelt׳ spreche. (Stürmischer Applaus.) Und nicht von die-; scr persönlichen Leistung will ich weiter sprechen, wohl aber ist cs wert, noch einmal zu sagen, wie um den Besuch des Präsidenten herum allemal und dieses Mal entscheidend ein neuer Geist geschaffen wurde und wie aus dem, was unsere amerikanischen Freunde gepflanzt haben, eine neue׳ Saat aufgegangen ist. Um den Keren Hajessod haben sich Männer geschart, die dieser Sache früher ferne-;, standen, und wenn unsere amerikanischen Freunde; recht haben, ist der Boden voll von Hoffnungen. Wir; wollen diese Hoffnungen in Vorsicht und sicherem Optimismus ais Ansporn nehmen für die Keren-Hajessodarbeit aller Länder. An allen Orten sammeln sich die Zerstreuten, um mitzuwirken am Aufbau der, Heimstätte, mitzuopfern und zu geben, was ihrer Opferwilligkeit entspricht. Diese zu steigern in einem System in wirtschaftlicher Weise, umzusetzen in dem Aufbau Palästinas und neue Menschen heranzuziehen, das sind unsere Aufgaben, die wir mit gesteigerter Hingabe zu lösen haben, weil die Notwendig-' keiten für unser Werk immer grössere werden. Präsident Motz k in erklärt, dass steh lant der Geschäftsordnung neugebildeie Fraktionen bis zur zweiten Sitzung anzumclden haben. Bisher hat sieb die Fraktion Dror (sozialistisch-zionistisch) mit neun Mitgliedern und die Fraktion der zionistischen Demokratie, bestehend aus 20 Mitgliedern, angcmcldct. ־•׳ Schluss der Sitzung 7 Uhr abends. f Nächste Sitzung Mittwoch, IIM Uhr vormittags. töc SirachcnresoluHon der pale-zionlstlschcn Weltkonlcrenz Die soeben beendete sechste poalc-zionistischc Welt- *0״feien?, hat in der Sprachenfrage die folgende Resolution *״genommen: Die Weltkonfcrenz stellt fest, daß der Wcltverband Poalc- Zion in der Frage der jüdischen Sprache und Kultur kein '1״lieiiliches, für den Galuth und Palästina gültiges Prohat. Die Weltkonfcrenz stellt fest, daß der Kampf des jüdischen pdetariats um die nationale Autonomie in den Ländern, J? denen die Juden Jiddisch sprechen, mit der jiddischen ¥ack verbunden ist. Die Landesgruppen tu diesen Ländern ^111Pfett für Jiddisch als die Sprache der nationalen Auto- 1,®fnie und bauen ihre Schulen in jiddisch. . Angesichts der kulturellen und nationalen Be- ClUt1ng der hebräischen Sprache und Kultur und , 4״gesichts ihrer Stellung in Leben und Schaffen der jüdischen Arbeiterschaft in Palästina, muß jedoch die hebräische Sprache I in das Programm der Kultu rtÄtigkeit der Landesparteien aufgenommen werden. Die hebräische Sprache muß in den Schulen in einem Ausmaße gelehrt werden, daß die lebendige Beherrschung dieser Sprache durch die Schüler gewährleistet ist. Die Weltkonfcrenz stellt fest, daß die ״Achduth Itaavodah“ für Hebräisch als die einzige Sprache des jüdischen Jischuw und der Arbeiter• sei! a ft Palästinas kämpft und die Kulturarbeit in dieser Sprache führt. Der Wcltverband unterstützt diese Politik und Kulturtätigkdt. Angesichts der Bedeutung des Jiddischen im Leben der Juden nnd dessen ׳Bedeutung für die jüdische proletarische Bewegung, muß die Achduth haawodah in Palästina alle Erschein utigcn von Intoleranz und Mißachtung gegenüber der jiddischen Sprache bekämpfen und ihre Mitglieder dazu erziehen, die KulturiChätze der | jüdischen Massen der Oaluthländer zu schätzen. Ein Antrag der osteuropäischen Delegierten, Jiddisch als Untcrrichtsgcgcnstand in Palästina cinzuführep, ist mit 3b gegen 29 Stimmen abgclchnt worden. Die jüdische Welltiilfskonlcrenz In der Sitning des Zentralrates der Jüdischen Welthilts-f Konferenz berichtete der Delegierte aus Palästina, Ing, U, Kaplan, über die ״reife Wichtigkeit der Wiederaufbauhilfe, die die Jüdische Vclthüfskonfcrcnz in Palästina, insbesondere auf dem Gebiete der Kreditgewährung, eingeleitet hat Der Zentralrat nahm darauf eine Resolution an, in der er diese Tätigkeit mit Befriedigung zur Kenntnis nimmt und die Exekutive beauftragt, sic weiter zu führen. Eine Reihe von Rednern erhob schwere Vorwürfe gegen ״Ort". Die Redner warfen der Gesellschaft ,.Ort“ Einseitigkeit und politische Parteinahme, insbesondere eine xionisten• feindliche Einstellung vor.