Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVIII (1923)
- Issue
- Heft 62 (3.8.1923)
- Date
- 1923-08-03
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 398 JUEDISCHE RUNDSCHAU Die Forderungen, die an sie von den Arbeiter-Wirtschaften gestellt werden, die im Lande vorhandenen gesunden ökonomischen Möglichkeiten, durch die eine starke aut Grund produktiver Arbeit lebende Arbeiterschaft bestehen kann, übersteigen heute weitaus die Kräfte der Bank. Und darum setzte sich die klare Lieberzeugung und die dringende Forderung durch, das Kapital der Bank zu vergrößern. Alles, was bis heute nun Zwecke der Kapitalbeschaffung für die Bank sowohl im Lande als draußen getan wurde, ist nur winzig im Vergleich damit, was für die Bank zu tun möglich und nötig wäre. In manchen Ländern hat man die Arbeit auf ernste Weise überhaupt noch nicht begonnen und in einigen Ländern, in denen die Arbeit organisiert ist und Früchte bringt, sind nur ganz kleine Teile, von denen erfaRt, die auf den Ruf für de» Aufbau des arbeitenden Palästina antworten können und müssen. Noch gibt cs ein weites Tätigkeitsfeld ftir die Verbreitung der Aktien der Bank. Wir wenden uns daher an alle Freunde der Arbeiterbank, an alle, denen das Werk des jüdischen Arbeiters in Ercz Israel teuer ist, mit unserem Rufe: Bleibet nicht auf halbem Wege stehen! Gebet der Arbeiterbank die Möglichkeit, alle in ihr Verborgend! Energien zu entfalten, gebt ihr die Möglichkeit, ihre Bestimmung zu erfüllen: das zentrale finanzielle Organ zu sein für die Schaffung einer arbeitenden Gesellschaft im Lande! Gebt ihr die Mittel, neue Positionen für selbständige Arbeiter- Siedlungen zu befestigen! Bietet ihr die Möglichkeit, den Bau von neuen Städten und Dörfern zu unterstützen! Geht •ihr die Möglichkeit, neue Zufluchtsorte für die Einwanderung zu öffnen. Von Euch, unseren Genossen und Freunden im Lande und in der ganzen Welf, ist all dies abhängig. Die Arbeiterbank bringt eine neue Aklbn-Scrlc von 30009 £ heraus. Die breite Octfentlichkeit mutt sich daran :gewöhnen, die Arbeiterhank als einen sicheren Ort der Ka- .pitalsanlage anzusehen, sei cs in Form von Aktien, sei ■es in Form von Depositengeldern. Die Oeffcntlichkcit muß ,wissen, daß die Arbeiterbank in ihrer Sicherheit nicht geringer äst irsii alle anderen Banken, aber in ihrer Bestimmung die anderen überragt, indem sic durch eine gesunde kaufmännische .Kreditgewährung ihrem grnfe1: nationalen und sozialen Zweck ,dient: der Errichtung einer Gemeinschaft von jüdischen Arbeitenden in Palästina. Und im Namen dieses Zweckes wenden wir uns an all «msere Genossen und Freunde im Lande und in der gnazen Welt: Helfet uns bei dcrechnellen und dauernden;Unterbringung der neuen Aktien der Arbeiterbank! •Stärket die schöpferische Kraft des jüdis eh eil Arbeiters i in Lande I Die Exekutive der Allgemeinen Jüdische« Arbeiter-Organisation ln Palästina. Einwanderung orienlalisclicr Juden nach Palästina Jerusalem (J. C. B.), Während der letzten acht Monate sind 1326 Juden aus den verschiedensten Teilen des Orients in Palästina cingetroffcn. 326 kamen aus Kurdistan, 378 ans Persien, 330 aus Marokko, 54 aus Ycineti, 30 aus Georgien und die übrige» aus anderen Ländern. Die Ein- -W:m<i1־r.!mg,orientalischer, Juden ׳nach Palästina ist •im Wachsen ■begriffen. Von naUonaldcEiSschcm Judentum ,Wir haben in No. 5') der ״Jüdischen Rundschau‘׳ Kenntnis ,von einer Erklärung gegeben, die die Münchener Studentengruppe nationaldeulscher Juden erlassen hat und die an Würde- .losigkeit ihresgleichen sucht. Auf Gnind dieser Veröffentlicluing erhielten wir ein Schreiben des Verbandes nationaldeutscher Juden, in dem uns die Abschrift eines sehr lang- ,atinigcn Briefes mitgeteilt wird, den der Verband 'an seine Münchener Stiidcnicngnippc gerichtet hat. Weder ist die Angelegenheit so bedeutend, nocli der uns zur Verfügung stehende Raum so groß, daß wir uns gestatten könnten, dieses Schreiben hier wörtlich wiederzugeben. Wir stellen nur fest, daß die Leitung des Naumann-Verbandes das Verhalten der Münchener Studenten z.war versteht, aber doch einer Kritik unterwirft. Insbesondere wird cs von der Verbandslcituji״ getadelt, daß zu dem Prozeß Ludcndorff-Wieiicr in einem Stadium Stellung genommen wird, wo dieser Prozeß noch nicht entschieden war. Es heißt dann weiter: ״Sic mußten sich schließlich sagen, daß eine gerade im jetzigen Augenblick von Ihnen abgegebene öffentliche Erklärung von den niclitjüdischcn und jüdischen Gegnern unseres Verbandes dahin gedeutet werden würde, wir wollte« uns bei deutsch-völkischen Kreisen ,anbiedern‘. Als ein derartiger ׳Anbiederungsversuch, der Ihnen sicherlich . fcrngclegcn hat, konnte Ihre Erklärung mög- Iicherwcise sogar von Herrn General Ludendorff selbst ausgelegt werden, was ganz gewiß nicht in Ihrem Sinne ist״. Herr Naumann scheint zuweilen Angst vor der eigenen Courage zu bekommen, sonst hätte er in dem Verhalten seiner Münchcner Gesinnungsfreunde eine herrliche Frucht am Baume des nali-onakleutschcn Judentums erkennen müssen. Im übrigen stellen wir fest, daß die von Herrn Naumann bemängelte Uebersclirift unserer Notiz in No. 50 ״Von deutsch nationalem Judentums“ ein Druckfehler war. Der Name des Verbandes lautet: ״Verband na t io 11 ai den ts eh er Juden“. Wir verstehen, daß der Verband gegen einen solchen Druckfehler bcsonders empfindlich ist, von dem er wohl empfindet, daß cs nahe lag, ihn zu begehen. Eingesandt 1. Das Präsidium des K. J. V. sendet uns das folgende von ihm versandte Schreiben mit dem Ersuchen um Veröffentlichung: Liebe Freunde! In Nr. 56 der ״Jüdischen Rundschau״ habt Ihr einen Aufruf zur Sammlung an das K. J.V. und seine früheren Angchörigen gerichtet. Wir selbst haben jede Absplitterung aufs tiefste bedauert, und was wir damals fühlten, ist heute bcwiesen: dpi) nämlich nur im Rahmen organisatorischer Zusammenfassung geistigen Auseinandersetzungen treibende Kraft für das Ganze innewohnt. Das K.J.V. bietet Raum für jede Entfaltung von zionistischen Energien, es ist nicht Bcsitzfeld einer Gruppe. Euer Versuch, die Kräfte zu sammeln und den völligen Verlust der Vereinzelten zu verhindern, entspricht ebenso der schwierigen zionistischen Situation wie dem Gefühl all derer, die auch über die Differenzen des Alltags hinweg das gemeinsame Ziel nicht aus den Augen cvrloren haben, wir begrüßen Euer Vorgehen ׳ und werden mit Freude die nötigen Schritte ergreifen, um in Eurem Sinne vorwärts zu kommen. Arthur £teia. II. Herr Dr. Pick bittet uns mitzufeilen, daß die Erwiderung auf die Zuschrift des Herrn Dr. Bcrschak in Nr. 60 der ״Jüdischen Rundschau“ außerhalb der Oeffentlidikeit gegeben worden ist, III. Durch einen Freund;und stillen Wohltäter unserer Jugend bin ich in der Lage, eine Anzahl Freiexemplare meines neuen ,Ucbcrblick über die ib'tbli sehe und nachbiblischc jüdische (beschichte״ und meiner .,Jüdischen Geschichte in Charakterbildern“ an unbemittelte Schüler, vor allem in letetungsschwachen Landgemeinden, abzugeben. Ebenso können die Bücher Kindern von ׳Witwen u. dgl, zu einem sehr erheblich ermäßigten Preis zur Verfügung gestellt werden. — Ich bitte die Lehrenden, sich gegebenenfalls an mich wenden zu wollen, S. M Uli er-Heidelberg, Klingcntelchstraße 2. Keren Kajemeth Lcjisrael während des Kongresses Anläßlich des XIII. Zionistenkongresses in Karlsbad findet am Eröffnungstage desselben, am 6. August d, J. ein Blume 11 tag zugunsten des Keren Kajemetli Lcjisrael statt. Damen wcrdcii gebeten, sich in den Dienst des Blumentagcs zu stellen. Aktive Mitarbeiterinnen meiden. sich Freitag, den 3. August, später Eintreffende Sonntag, den 5. August von 8—12 Uiir vorm, im Restaunrnt ״Glattaucr“, Gartenzeile, Um mißbräuchlicher Belästigung der Kongreßbesuclier vorzubeugen, wird darauf aufmerksam gemacht, daß die zugunsten des Keren Kajemetli Lcjisrael bestimmte Kongreßspende im Einvernehmen mit »Sein KongreBbüro geschaffen ist. Die dreieckige Legitimation über diese Spende ist sichtbar zu tragen. Die Spende ist mir an legitimierte Personen gegen Quittung zu leisten. — Jeder Kongreßbesuclier erwirbt das Kongreßa b z c i c 11 e n hei den in der Schalterhalle des Kongreßgebäudes befindlichen Verkaufsständen des Keren Kajemetli Lcjisrael, woselbst auch die offiziellen Ko 11 g re ßk a rten , Marken des Keren Kajemeth usw. erhältlich sein werden. Die Kongreßbesuche r werden ersucht, keinen Brief ohne eine Marke des Keren Kajemetli Lcjisrael abzusenden! Jüdische ,Vortrapknnst Die bekannte Wiener Vortragskünsflcrln Miriam S c 11 n a b c I - H o c f 1 i eh. die sich seit drei Jahren mit der Interpretation ausschließlich orientalischer, besonders iüdischer Dichtung beschäftigt, beabsichtigt int Herbst oder Winter eine große Tournee durch Deutschland zu unternehmen. Die Künstlerin, die in der letzten Saison unter anderem zu einem Vortrag des Oberrabbiners Chajes das ,H o h e L i c d“ und gelegentlich der Bialikfeier in der Wiener i iofburg Bialiks ״Die tote Stadt“ zum ersten Mal in deutscher Sprache vorgettngen hat. bringt ein völlig neues Programm alter, mittelalterlicher (spanisch-kabbalistischer) und moderner (Westjiiden und aus dem Hebräischen Baliks, Tschernichowskys u.a.) jüdischer Dichtung in deutscher Sprache. Organisationen, die Frau Schiinbei-Hocflicli in dieser Saison für einen Abend verpflichten wollen, mögen sich mit ihr (Wien XVI., Feßtgassc 17) umgehend in Verbindung setzen, Da diese Tournee in erster Linie aus kulhirclleii Gründen unternommen wird, ist die Künstlerin bereit, bei kleineren Organisationen sich mit der Deckung der Spesen zu begnügen. Konzert. Am 9. August gibt der jüdisch-amerikanische Dichterkomponist und Lictlcrsänger Salomon G 01 u b im Meistersaa!, Köthencr Straße, ein Konzert, dessen Reinertrag der Aktion ״Für das arbeitende Palästina“ zufällt.; Aussteifung.; Während des Kongresses findet in Karlsbad eine Ausstellung' von Gemälden und Graphik des pafästincnsischcn Maiers und Radierers Ar je L. Pc y sack statt, die schon durch ihre Eigenart großes Interesse erregen dürften; enthalten sic doch neben Darstellungen der unvergieiclilichen Naturschönliciten Ercz-tsraeis Szenen aus dem Leben des alten Jischuw und der Arbeit der Chaluzim, die uns die ganze Große der Entwicklung in der letzten Generation vor Augen führen. — Ueber den Ort der Ausstellung wird Näheres noch hckaiintgcgcben. Jüdisches Arbeitsamt Wir suchen für einen Steiiographicnachsdmlkursu* sowie für einen Slcnograpliiekursus für Anfänger geeignete Dame zur Erteilung des Üiilcrriclits gegen Entgelt. Wir suchen für eine Sozialbeamtin, lange Jahre in einer hiesigen Privatwohlfahrtsstellc tätig gewesen, Arbeit in der Außenfürsergo in Beriin. Die Dame muß ihre Stellung wegen der Verkleinerung des dortigen Betriebes aufgeben. Wir su eilen für einen jungen Chaluz, der in Dresden einen Kursus für Gjmnastik nehmen möchte, eine Stelle als Kontorist in der Metall- oder Chemikalienbranclic in Dresden. K. J. V. Vorn 1. bis 19. August inklusive ist der Bürobetrieb wegen Beurlaubung eingeschränkt. Wir bitten die Bundesbrüder, sich in dringenden I'älcn an Bbr. Dr. Koivos Türkischer, Berlins 14, Priiizeustr. 79, oder Bbr. Siegfried Holzer, Berlin NO 55, Rastenburger Sr. 2, zu wenden. Bimdesbrücler, weiche in das Lager kommen wollen, müssen sich drei Tage vorher aiimddcn, damit für sie Pln'z geschaffen wird. — Nach neuesten Mittelungen können Fahrräder ohne Ausfuhrbewilligung mitgenommen werden, wenn diese zum Gebrauch des Reisenden dienen. Diese werden an der Grenze plombiert und so kenntlich gemacht, daß sie wieder zurück über die Grenze gebracht werden dürfen. Stellenvermittlung: Bbr. Bruno Powitzer, Schmaücmngken, Mcinellnid, sucht ab ca. 10. August für ca, fünf Wochen eine» Butidcsbrudcr zur Vertretung seiner ärztlichen Landpraxis. Da der Ort eine gute Sommerfrische dars'.c'.lt, kommt cs auch für verheiratete ßundesbriklcr mit Familie in Frage. Die Bezahlung ist eine ausgezeichnete. ׳Meldungen an Bbr, Dr. Powitzer direkt. Wir sind in der Lage, außerdem noch für einen Arzt einen Vcrtrclerposien zu beschaffe». Es handelt sich um die Vertretung einer Landpraxis für längere Zeit, eventuell spätere Ucbcritahmc der Praxis, welche sehr gut und dabei wenig anstrengend ist. Genauere Auskunft bei Bbr. Holzer. Wir sind in der Lage, einem jungen Baumeister, der bcsonders mit Dacbdeckiuigsarbeitcti vertraut ist, eine gute Position als technischer und vielleicht auch kaufmännischer Leiter nachzuweisen. Näheres bei Bundcsbruslcr Holzer. Ein junger Bundesbruder wird gesucht, wc'clicr bereit ist, für eine auswärtige Firma in Bcr'.iu gelegentlich kleine Besorgiuigcii gegen gute Bezahlung zu übernehmen. Näheres bei Bbr. Hoizer. Wir bitten alle Bundesbriider, die auf Dauer oder vorübergehend nach Ercz Israel gehen, uns dies rechtzeitig wrher niitziuciien. Wir wollen dann ihre Namen regelmäßig veöffentliehen. Viele Bundesbriider haben hieran ein großes Interesse, weil sie Aufträge zu erteilen oder Informationen zu erhalten wünschen. Renaissance-Theater f.p',clp1a:1 von Donnerstag, den August, bis Donnerstag, den 9. August 1923, täglich 8 Uhr: ״Die Juden“ (mit Emanucl Reicher). Nr. 82 (Jüdischer Nationallonds) Zentral« für Deutsch!and, Berlin, Sächsische Str.t Postscbackkouto B*rlln 28247 Die Wahrungskafastrophe macht neue Spendenerhöhungen notwendig. Es kosten: t Goldene Dnch-Elntratund ...... 10 000 000 Hk (Einzelrate 1000 WO Mk.) 1 Baum .. ..... 800 000 Hk, 1 N.-F.«Te!e4ra11m1 .......... 10 000 Mk, Quittung»- und BesiSHgunftskarien werden künftfj nur für Spenden von Mk. 30 000 an verschickt. Ausweis 16. Spendendngänge vom 21.—27. Juli 1923, Del Jeder SUdt Ut der Name ihm N1fion»lfond*-Verirauen»mtmjt atf» geführt. Ute hinter dem Namen *teilende Zahl stellt die Oeiaratiitmne der hi dem betreffenden Ort wahrend der Beiichtizeit elngeg&ngenen Spenden dar. Für JMa *pendn Cb er «0000 Mark 11 Ird dam Spender •in* quitt•«* v«a der Zentrale Uberrandt, für nolrhe Spenden wird •af Verl•»!** •aiurda« eine Beosebrlehtlgunf demjenigen tofeaiadt, dem die Hpende sewldaal Ut Berlin: (Sekretariat) 15 093 731 ★ Breslau: (Sekretariat, Oarten- Straße 7) 679000 * Buchau: (Rabb. Dr. Schlesinger) 65 000 * Chemnitz: (Felix Scharf, Annenstr.) 1348000 k Cöln: (Sekretariat, Alte Wallgasse 31) 3 529 000 * Dortmund: (Jos. Brader, Rheinische Str. 93) 538 400 Duisburg: (Ed. Oelber, Marlenstr. 31) 466400 * Bad fllnsbcrg: 575 000 ★ Fraakenau: 50000 ★ Oaiata: 90 000 ★ Hageni.W: (Leo Bleibcrg, Altcnhagenerstr. 35) 232 000 *, Itannavcr: (Norbert Prager, Münzstr. 3) 4 223 100 k Ilindtnburg; (O. Lustig, Kronprinzenstr.) 60C00 ★ Kolberg: (W. Hiiler Wendenstr. 3) 336911 ★ Königsberg: (A. Kanter, Neue Dammgasse 6a) 1786 500 * Leipzig: (Sekretariat, Keilitr. 4) 1 786 500 ★ Lübeck: (Jul. Mansbachcr, Halcnstr. 20) 91 000 k Mainz: (Zahnarzt Epstein p. Adr. Wiesbaden, Adolfsallee 18) 859 800 * Mesnei» (Leib Lewy, Kehrwiederstr. 4) 31G 2SO OOO * München: (Sekretariat, Herzog Maxstr. 4/0) l 491992 ★ Nord■ hausen: (Frl. Pintns) 91 000 * Nürnberg: (Sekretariat, Füither- Straße 87) 786296 * Oberhausen, Rhld.: (Bern. Horowiti) 1 157 000 * Pforzheim: (Karl Poll,1k, Haulfstr. 1) 560 000 * Sclißnlanke: (M. Orunwald) 860 000 * Strelitz: (M. Schalow, Neustrelitzcrstr. 29) 800000 * Stuttgart: (S. Friedrich, Hirsch* sirafie 24) 3DOOOCO * Worms: (Frl. F. Metzger, Obermarkt 6) 94 150 * Eingänge unter 50000,- aus: Bautzen, Bremen, Erfurt, Schw, Hall, Hamburg, Homburg v. d. H. Kiel, Kissingen, Nömme, Ulm, zusammen ■*■ 329 570 Mark. Einzclspcndcn und Sammlmigen Berlin« A. O. 5.260.000; Dr. Arreven 4.625.100; Jacob Triwasch z. Hocliz. s. Schwester 1.000.000; Britlun. Helfer930.000; S, Horn 630.000; Brithm. Bacr 357.600; Dr. Hantke kond. Farii. Hecker u. Fr. Dr. Alex. Marmorek u. pfl. a. d. N.d. Verst je 1 B. 180.000; Farn. Kaplan a. cL N. M. u. F. Zolko z. Silbcrliochz. 2 B. 180.000; Steinbach 157.000; R.-A. Dr. Cassiercr 110.000; M. Abisch, O. Abisch, Beiser, A. Broino, Dr. Jul. Simon je 100.000; E. Bab a. c. Streits, m. Dtpl.-Ing. Hecker 100.000; R. S. dankt Saslawsky 100.000; Dr. Helfer 90.000; Prager 65.000; M. Josefsberg. II. Spiegel je 60.000; E. Bry, V. Frankel, II. Gerstner, M. Hannemann. W. Josetti, L. Pinkus, S. Roth, Ruckwald, Zimak je 50.000 * Breslau: Brithm. Pakula 305.000; B. Dawidow 200.000; D, Pinkus a. d. N. Dobrezynski 1 B. 90.000 * Chemnitz: Hochz. Gudkowitz 400.000; Lipa Scharf 100.000; O. Honig 70.000; I. Horowitz Jalirzt.-Spendc 50.000 * Bad Flinsberg! Hermann Beer, d H. Dickmann-Stettin, Maiamuth, Frau Rottner je 100.000; H, TiseWe 50.000 * Galata: B. Afoumado 90.000 * Hagen: Habergrütz 90.000; Ehrcnfeld 50.000 * Hannover: Honig 270.000; R.u. J. Lewy 100.000; S. Wiesenfeld 70.000; H. Faust 60.0000; Storch, M. Lewy 100,000; Samm. 20. Tham. 3.059.100; Beer, Gebr. Gutenburg, A. Hömg, 1. Sclilcissner je 200.000; A. Zimmermann 90.000; I. Rosner 75.000; M. Aussenberg, Frau Gallbcrg, M. Grill, D. Hiiler, Kirsel:, Königsberg, M. Krieger, Sulzberger Tugendhaft, M, Ungcr je 60.000; Brassmann, Fcdcricin, Limker Lindenbaum, Berliner Kalender Büro Pafllnor Zlonloti.oho Vorelnighn«, Borlln C 19. 8»yü»l»tr4l* I T.loiihon 1 Zontrnm »6H/I5 Foiucbookkonto No. 13006 llorlin NW 1 K»K0nv«rw»ltm11[ d»r B. Z. V Jildlaeher Bch«.T»r«U «»<1 Kclt«r1l1״e1»«t d«r Berlin»» ZIobUL VBtmlttlangBBtolU für hebräi»eh»n Unt»*rl«ht Aaikur.fti t«lorhoni«ch Zontnim 8614/15, tiglioh von 10—4 Ohr. Dl• Sprrohttando fallt wührond dar gerlon na». ) SountBg, don B. A-0gn»t . . ZlonfalDeh« J6fr«Bd*r«PM Otl WnndornDR moh Nnuon Troffpnukt 6 Uhr vorm. Lohrtor Pohnhof _ Jedon Montonnbond Gro!tpo 6r Zlonlftno »na d»a Oilon Boi»*mmon»oln fm Oortan do■ Etnhllmnment« Iiolvodoro. An d#r JnnnovIUbrüako Joden Uont*-»V'0nd . . _ Zlonlatlirlior Jogmdrertln Uorhawar, B»rll» Heim HoiU<r»sc«'»t*tr. 53 Nüiihtnd (E» worden dort Suchen für da» Jüllroh« Flüohtlingiholm gontht) Joäon Dionalig , nb«nd» t Uhr ZlonUtfioher Jog«ndrcr»In Ifeehawer Im rtolm Uelllgegeistatr. 5'A HabrMich.r Kor», L»lt»r Bdgor Kohn■ _ Wllhrond der K״rf»nmon»f» Jedon Mittwoohnbond Qrnp;» 0*1, im Sohwoi»erfj״rt«n, Am Friedrlohihtln BS/83. BoBammmsoiü. Gruppe Nord Jeden DoncereUg&bend H® Uhl Bei»ft1mnenteln In der Hfeuorol Pfefferberg Sebönhaiaser Allee, im Sehönhntutf *f _ Gruppe rhiflottenburr Die örappenehciido fdiien l!i« Kode *ai. Jeder N.-F.-Vertrauensmann, der die Jadjur - Aktion zu Roschhaschanah nicht durchführt, schädigt den Keren Kajemeth und damit den Aufbau des jüdischen Palästina.