Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVIII (1923)
- Issue
- Heft 51-52 (29.6.1923)
- Date
- 1923-06-29
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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3ו Seite 328 An der Diskussion beteiligen sich: Hugo Rosenthal I (ßrith-Haolirti), Dr. Arthur Rau (Misrachi), Dr. Hans Bloch <K. J. V.), F1I, Dr. D u k a c, Blumberg (1 lapocl-Hazair), Otto Lehma!in (IIcrzlbimd), Dr. Werner Bloch (Blau- Weiß), Dr. Bileski (K. J. V.), Martin Band mann (Blau- Weilt), Dr. A r10 so ro f f (Hapocl-Hazair), Dr. Walter Moses (Blau-Weiß), Erich Roth (Hcrzlbund), Hinz Simon (Blau- ,Weiß), sowie Blumcnfcld (Schlußwort).! Die am Anfang etwas zersplitterte Diskusston, ln. der auch besomtos das religiöse Problem behandelt wurde, konzentriert sich im zweiten Teil stärker auf die Auffassungen des Blau-Weiß. Werner Bloch erklärt, daß der gesamte Blau-Weiß weitgehend mit Blumcnfclds Auffassung übereinstimme, protestiert aber gegen den Versuch, einen Keil zwischen Führer und Geführte im Blair-Weiß zu treiben. Ein gewisser Gegensatz der Generationen sei vorhanden. Der Blau-Weiß übernahm nichts von der Umwelt, wohl aber existiere eine parallele Entwicklung. Der Blau-Weiß fühlt sielt nicht als Angeklagter, sondern viel eher als Ankläger und bedauere, daß hier nicht über praktische Arbeit gesprachen werde, Bileski weist darauf hin, daß, wenn mail die Worte der. Blau-Weiß-Vertreters an der Wirkliclikeit messe, sic nicht damit übereinstimme. In Wirkliclikeit bcsteht nicht die angebliche Verbundenheit mit der Zionistischen Organisation. Es war falsch, den Zionismus bloß als Aus- ,wandertmgsbcwegting zu definieren. Der Blau-Weiß muß verstehen, daß die Gesamtheit seines Bundes mit den Führern des Bundes nicht identisch ist. Martin Bandmann arbeitet tn seiner Rede die Ge- *ichtspiinkte heraus, in denen der Blau-Weiß mit Blumcnfcld iibercinstimme und in denen er sich von ihnen unterscheidet. Der Blau-Weiß vertritt die Auffassung vom absoluten Primat des Zionismus und unterstützt Blumcnfclds Auffassung über die Rolle von Lernen und Anschauung, Die geistige Ent- ,Wicklung des Blau-Weiß war im letzten Jahre durch die Not- Wendigkeit eines zu frühen Eintritts in das politische Leben gehemmt. Unterscheidend ist die Auffassung des Blau-Weiß von der von Blumcnfcld vertretenen, vor allen Dingen in der Auffassung von der Assimilation. Seitdem cs einen Bund jüdischer Menschen gibt, sei das Problem der Assimilatton und die Frage nach dem Wesen des Judentums nidit mehr vorhanden. Der zweite Unterschied besteht in dein Gedanken des Bundes, früher der Form jugendlichen Lebens, heute aber für den Blau-Weiß der Weg. zionistischer Wirksamkeit. Bandmann hält eine Einheit der zionistischen Jugendbewegung für notwendig und bedauert die Spaltung. Arlosoroff zeigt historisch, wie die in der Zeit der Revolution vorhanden gewesene Einheit der Anschauungen im Laufe der Entwicklung und unter dem Einfluß der erstarkten Reaktion zerrissen worden ist. Es kann sielt nicht darum handeln, ein neues Volk zu schaffen, sondern an das in Jahrtausenden gewordene anzuknüpfen. Freilich wollen auch wir nicht, daß das jüdisdic Volk 90 bleibe, wie es heute ist. sondern wir wollen als einen Teil dieses Volkes ändernd darauf einvvirkcn. Der Aufbau Palästinas muß mit einer konkreten Vorstellung von der sozialen Richtung des Aufbauet verbunden sein. 1 Walter Moses feugnet, daß Gedanken, wie die vom Primat des Zionismus und von der Verpflichtung gegenüber der Organisation erst heute vom Blau-Weiß anerkannt würden. Die Erziehung des Blau-Weiß sei so antikapitalistisdi und kommunistisch wie möglich. Aber das sei eine Frage der Erziehung und die Frage der Wirtschaft in Palästina weit davon zu trennen. Moses hält die Arbeiterschaft für den wichtigsten Teil in Palästina. Aber eine endgültige Stellung des Blau» ' Weiß zu dieser Frage wird dann erst erfolgen, wenn nicht mehr Einzetne vom Blau-Weiß, sondern der Bund in Palästina arbeitet. Die Stellungnahme des deutschen Zionismus uns gegenüber hat gehemmt und geschadet. Hans Simon berichtet über die geplant* Blau-Weiß- Kolonie und die einen ,Teil davon bildend« Karlsruher-Siede- Jung. Blumen fei d weist in seinem Schlußwort auf die großen im Blau-Weiß enthaltenen zionistischen Energien hin, die, wie er glaubt, von einer anderen Führung stärker verwendet werden könnten. Die Festigkeit des Blau-Weiß beruht nicht auf seinen Ansichten, sondern auf seiner Palästinatendenz. Der Blau-Weiß antwortet zu häufig, daß man ihn nicht verstehe und solle überlegen, worauf dieses Nichtvcrstellen zurückzuiulircn ist. Die Schwierigkeit in unserer Er- Ziehung liegt darin, daß in unserer Jugend Führer und Lehrer dieselben sein müssen. Eine engere Fühlung unserer Jugend ist notwendig, die K. J. V.cr sind in ihrer theoretischen Erkenntnis vielfach .weiter, der Blau-Weiß ist freudiger und zielbewußter, *" **1י 1 ' ׳ HapoeS«Hazafr Vierte Konferenz des Deutschen L'andecverbau des. Vom 22. bis 21, Juni 1023 tagte in Dresden die vierte Landeskonferenz des Hapocl-Hazair. Die Konferenz war beschickt von Cclenkrten aus Berlin, Frankfurt, Dresden, Köln, Hamburg, Magdeburg, Gotha, Erfurt, Qöttingen, Hörde, Halle. Außerdem waren sämtliche Mitglieder des Zentralkomitees und zahlreiche Chawerim aus verschiedenen Orten anwesend. Vom Hatipfbitreau der Hitadrduth in Berlin waren die Chawerim Hcllmann, Friedland, Katznelson, Arlosoroff erschienen. Am Freitag, den 22. Juni abends wurde die' Konferenz unter Teilnahme zahlreicher Gäste eröffnet. Chawer W e 11 s c h hielt ein eingehendes Referat über ״Die Lage im Zio- «Ismus vor dem dreizehnten Kongreß“, Der Redner gab eine Schilderung der politischen, organisatorischen, wirtschaftlichen und finanziellen Lage der Bewegung. Als Resultate seiner Ausführungen forderte er, daß die Politik der Zionistischen Organisation in Einklang mit den Rcalitäten gebracht werde, vor die der Wcltzionismus im Au״״nblick gestellt ist. Als dringendste Forderung der Stunde bezeichnet Dr. Weltsch eine Verständigung mit den Arabern, die praktisch in Angriff genommen werden muß und auf deren Ausführung er k Einzelheiten eingeht. Ab ralitisdie Notwendigkeit verlangt er die Erweiterung der ewish Agency durch hervorragende Vertreter des gesamten Judentums, Für die Fortführunjr der Kolonisation bezeichnet er u, a. die Herab- Setzung des Lebensstandards des palästinensischcn Jischuw auf das Niveau des palästinensischen Arbeiters als notwendig. Uebcr finanzielle Methoden des PaläsUnaaufbaus gibt Dr. Weltsch außer der Forderung des Ausbaus der nationalen Spendenfonds Hinweise auf neue Methoden der Kapitalaufbnnmin« die er kurz streift, ’ Bei Beginn der Vormittagssitzung am 23. Juni wählte die Konferenz das Präsidium, das aus den Chawerim Laadatier (Berlin), Marcus (Breslau), Samuel (Göttingen) zusammengesetzt ist. Ferner wurde eia Permanenzaussdvuß und eine rinanzkoihmission eingesetzt. Chawer Ba e r 'crs'alicte einen zusanimenfasscnden &»- rieht über die Tätigkeit des zentralen Waad von Dezember 1921. Er schilderte vor altem die außenpolitische Tätigkeit der Mitglieder des zentralen jWaad in den lcj)^«fen ’JU ED ISCHE RUNDSCHAU Nr. 51/51 Körperschaften des dc'uisdien Zionismus und die damit verbündelte Stcllungualvme zu den Fragen des deutschen und des Wcltzionismus. Er berichtete über die verschiedenen Versuche, den Koniakt zwischen der Zentrale und den Ortsgruppen aiifrcclilziterlmlten, insbesondere auch über das Zusammciiircifeii in Kassel und über die Plenarsitzung im Winter 1922. Wenn auch die technische Arbeit des zentralen wand verschiedene Mängel aufzuweiseti batte, ist doch ein Fortschritt in der Beeinflussung <lcs deutschen Zionismus durch die Idee des I Iapoül-Hazai'r unverkennbar. An den Beruht schloß sich eine Debatte, in der die Chawerim ihre Kritik an der vergangenen und ihre Wünsche für die zukünftige Arbeit in Deutschland vorbrachten. Insbesamkre wurde eine noch ausgiebigere Behandlung pa* kistineusichcr Probleme in dem Organ aor Partei ,,Die Arbeit' gewünscht und gefordert, durch ausreichende Besuche «nd genügende sduifüichc Information den Kontakt zwischen der Zentrale und den Ortsgruppen zu stärken. De Konferenz erteilt« dem zentralen Waad für Deine Arbeit Dccharge, Darauf erstattet Chawer Arlosoroff ein Referat über ,,Ziele und Methoden der II * p o 61 * H a z «i r Bewegung in Deut!chla ad“. Er wie** im einzelnen nach, wie unsere icieen in den Jahren des Bestehens unserer Organisation im deutschen Zionismus sich durchgesetzt haben. Er macht darauf aufmerksam, ein wie großer Teil der Arkrit im deutschen Zionismus von uns geleistet wird, von den Ortsgruppen bis zu den leitenden Instanzen. Diese Arbeit absorbiert jedoch unsere Chawerim in einem Maße, das ein Eigenleben unserer Orupiien mir in geringem Umfange hat aufkommen lassen. Wir brauchen eine geschlossene aktive Gruppe, die unsere potenticlten Möglichkeiten in aktuelle Tatsache« umsetzt Die Ausbreitung unseres Aktionsratlius ist freilich durch die soziologische Struktur des deutschen Judentums in gewissem Maße beschränkt, da seine soziale Schichtung einer zionistisch-sozialistischen Bewegung strikt ,entgegengesetzt ist Wir brauchen eine Produktivierung unscrcr gesamten Arbeit. Es war «in Fehler unserer bisherigen Piopagmidaarbeit, sich auf zionistische Kreise zu beschränken. Wir müssen unser Augenmerk auf die jüdisdi-sozialistisclicn Kreise au den Hochschulen lenken, die sich gerade jetzt mit der Jmicnfragc auscinandcrzusctzcn beginnen, Die Konferenz wird noch einmal die bisherigen Formen und Methoden unserer Arbeit zu jmifen haben. Vor allen Dingen muß die Frage, die bereits verschiedentlich von dem Chawerim aufgeworfen ist, geklärt worden, ob etwa unsere Organisation sich tn einen Bund rach Art der Fabian Sociüty umwaridcln soll. Er weist auf die große Bedeutung Ihn, die diese Organisation auf die Entwicklung der sozialistischen Bewegtutgen und Parteien in England gehabt habe. Gegenstand der Erörterung war auch die Frage, oh der Hnpoel-Hazai'r in Zukunft eine Fraktion des deutsdnen Zioiiismus bleiben solle oder sich zu einer eigenen Föderation auszugestalten habe, d. b. die Frage des Austritts der Partei aus der Z.V.f.D. Für die Föderation sprechen die Erwägunje•*, daß der größte Teil unserer Kräfte augenblicklich in der Arbeit im deutschen Zionismus gebunden sei, der nach der Bildung der Föderation für sie vollkommen frei werde. Es sei jedoch die Frage, ob die Verhältnisse Im deutschen Zionismus die Bildung einer eigenen Föderation gestatten. An das Referat knüpfte sich eine lebhafte De* batte, Ke Mehrzahl der Chawerim wandte sich sowohl gegen die Umbildung der Partei in eine Art von Fabian bodüty als auch gegen einen etwaigen Austritt aus der Z.V.f.D. Sic verlangten vielmehr, daß durch eine stärkere Intensivierung der Tätigkeit des Hapocl-Hazair unsere Auf* gaben in weit größerem Umfange gelöst werden sollen. Lediglich Chawer Fricdland vom Hauptbureau der Hitachduth verlangte die Umwandlung in eine Föderation, weil nach seiner Ansidit nur 90 alte Kräfte für die Partei eingespannt werden könnten. (Schluß folgt.) . 1 1 , Jüdische Gemeinde Berlin 1 Nächste Sitzung der Repräsentanten-Versammlung Mon* tag, den 2. Juli 1923, abends 7 Uhr, Im Repdi• sentanten-Sitzungssaai, Oranienburger Straße 30 II. K.J.V. Berlin 1Am Miftwodi1, den 4. Juli, abends J/!9 Uhr findet Im K.J.V., Kurfürslciistraße 150, die Fortsetzung der Diskussion über die Kongrcßproblcmc statt. Es wird' gleichzeitig über den Delcgiertcntag berichtet werden. Uni zahlreiches Er* scheinen wird gebeten. Siegbert Stein. Lipmamn Baruch. »Walter Philippsthal, Verein Ittr Arbeitsnachweis E. V. (LehrstdlenvermlttlungundBerufsberatung) Die Schreibstube des ״Verein für Arbeitsnachweis“, Monbijeunlatz 10, übernimmt Schreibarbeiten jeder Art: Das Aussciireihen von Adressen, Massenversand von Drucksadien, Vervieliiütigungsarbeilcn und Masdiincndiktatc bei mäßigen Preisen und sauberer, korrekter Ausführung. Diese Schreibstube ist die einzige z. Zt. bestehende ,,Jüdische Schreibstube“ die es sich zur Aufgabe gemacht hat, arbeitslosen Glaubensgenossen durch Beschäftigung mit Schreibarbeiten einen lohnenden Nebenerwerb zu verschaffen. Die Unterstützung dieser sozialen Bestrebungen durch Auftragserteiiung wäre sehr erwünscht.“ Schluß des redaktionellen Teils. (Jüdischer Nationallonds) Zentrale für Deutschland, Berlin, Sächsisch• Str. 8 Po*t*chcckkoat• Becila 28247 Der Direktor de» Hauptbüro« des Keren Kajemeth In Jeru* Salem, Herr Utsischkin, äußerte (teil vor kurzem in einem Interview mit dem Vertreter der J, C.B.: ״Es ist durchaus notwendig, daß wir sofort, ohne auf bessere Zeiien tu warten, möglichst viel Ländereien erwerben. Daher die führende Rolle des Naiionalfonds, die in der kitten Zeit etwas im Sdiaiien geblieben ist.” Diese Worte einer führenden Persönlichkeit des Keren K&jcuieth sollten bei allen unseren Verb aucnsleuten und Spendern erneut auf die Notwendigkeit aufmerksam machen, daß unsere Anstrengungen für den Aufbau von Jadjur verdoppelt werden müssen, und die Zeit vor dem Kongreß mit aller Energie auszunutzen ist, ' Woiifcesfärullße Festsetzung der Spendenpreise Die ständig, steigende Geldentwertung bringt den deutschen Natioiialfonds in eine außerordentlich schwierige Situation. Wem auch .inyae* Bad imm« wieder darauf hfaigewitsea “V > 1 ־* י ■ wird, die Spenden der Entwertung an zunassen, so haUet, diese doch keineswegs mit der Entwicklung Schritt!>je Naüonnltomlskommisswn für Deutschland hat es dcaiiatb für notwendig erachtet, d i e Preise der Spendenzweigt wertbeständig festzusetzen. Unter Zugrundelegung der Frieden spreite eines Spendenzweigs wird künftig die Fettsetzung halbmonatlich gemäß dem amtliches Leben s in ittclincfcx erfolgen und jeweilig i# der ״Rundschau“ veröffentlicht werden. Der letzte Index war zirka 5030; ein Baum (Friedenspreis (> M.) kostet demgemäß 30 OOD M., emc Goldene Buchcintragung (Friedenspreis 200 M.) 1 000 000 M., ein ,Tel!, gramm (Friedenspreis 0,50 M.) 2500 M. Die Ratenzahlungen einer Goldenen Bucheintragung (Min• destrate 10 °/0 der jeweiligen Summe) werden in Prozent« des jeweils geltenden Gesamtpreises angcrechnct; wird j. ft heute bei einem Preise von 1000 000 M. eine Eintragung mit 250000 M., cf. h. 25•/« begonnen, 10 wären bei ein« etwaigen Erhöhung mir etwa 75 ״/<> des neuen Gessmtprcisti zu zalden. Nationalfondsspenden unter 5000 M. sollen ln Zukunft unsere Vertrauensleute möglichst nicht mehr entgegennehmen, da gerade allzu kleine Spenden das Spendenniveau drücken und die Unkosten imverhältnismäßig steigern. Die Geldentwertung und die am 1. Juli in Kraft tretende Portoerhöhung machen weiterhin eine Einschränkung unsere* Quittungsuml Bcnachrichtigungssystcms notwendig. Qui t tu 11 gs ka rt e n werden nur noch bei Spenden über 5000 M., Benachrichtigungen nur bei Spenden über 10000 M. versandt. Die Spendenerhöhungen treten am 1. Juli In Kraft, Der Auswei» erscheint künftig allwöchentlich ]g der Freitage!ummer der Jüdischen Rundschau. Spendet Bäume an Hcrzls Todestag! Ausweis 11, Spendeneinjango vom 12 —26. Juni. Bfl jfdrr Stidt 1,1 der N*me ihre» N'.il'omltond,.Verlrjneniminnt aif. refülui. Die hinter dem Narren «trhende Zahl ,teilt die Qmmtsasime der Ul dem betrt!!endcn Ort während der Benchttzcd eingegingentn Spenden dir, PSr Jede Spende Bber 8000 Mirk wird dem Spender ein» Qitttnn! 1״ der Zenlrnl» a1>er»»ndt, für Spenden ton lOOtIO K»1U tn wird tnf Verltt|,t tnenerdem ein» Bcnnchrithtlguu? demjenigen ingeundl, dem die tipealt gewidmet 1•(. Berlin: (Sekretariat) 12433 457* AUcnsWn: (Silberpfennig) 130 000 * Ascbcrslebcn: (Frl. Ilse Crohn, Breitestr.) 195215 * Bielefeld: (Jos. Silber, Güthcrsloherstr. 84) 75 000 * Bochum: (Flaumenhaft, Brückstr. 12) 854 985 * Bonn; (Appel, Karistraße 11) 35000 4( Brandendenburg: (M. Slanger, Oartenstr, 39) 21 670 ie Breslau: (Pleßner, Kaiser Wilhelmstr. 6—7) 802417 * Cassel: Dr Louis Erlanger, Hohenzollemstr. 187 1/2) 50000 * Chemnitz: (Felix Scharf, Annenstr, 15) 241000 * Win: (Sekretariat, Alte Wallgasse 81) 418 788 * Cüthen: (M. Sieradzki) 50000 * Cottbw: (Fr. Kocnmann, Jahrstr. 3) 118000 * Danzig: (Max Feldimnnn, Milchkannengasse 12! 245 000 * Darmsladt: (Akos Epstein, Tech• nische Hochschule) 109 765 * Dortmand: (Jos. Brader, Rheinische Str. 93) 224359*Duisburg: (Ed. Gelber, Mariensir, 31) 20 000 * Düsseldorf: (Emil Weiler, Humboldtstr. 86) 40000 * Eisenach: (Lina Stiebei, Rcnnbahnstr. 6) 17 800 * Erfurt: (Fr. Klara Brenner, Poststr. 47) 274 022 * Eschwciier: (Olto Lukas) 110000 * Eoskitchcn: 45000 * Fischach: (Fr. Paula Deller) 65000 * Oollnnw: 12 000 * Oörlitr. (Fr. Sommer, Mühhvcg 6) 133 505 * Oottia: (Dr. Noack, Jacobstr. 2) 142 564 * Döttingen: (Frl. Oertrd. Wronk, Oartenstr. 28) 263 000 * Outütadt: (Frl. Herta Hirsch, Adalbert Flscheratr.) 50000 * Halberstadt: (Frl, Henni Wasserbart, Äbti* hof) 125 000 * Hall! (Frl. Oerda Oans, Untere Herrngasse 1) 28000 * Hamborn: (Frl. Etti Fuchs, Sandstraß« 6) 565000 * Hamburg: (Sekretariat, Hartungstr. 9—11) 1594586 *!Unat: 25 000 * Hannover: (Sekretariat, Herschelstraße 35) 213 250 * Hcrsfcld: (Frl, Thea Kneip, Breitestraße) 50000 * Hlndenbatg: O. Lustig, Kronprinzenstr, 127} 220 000 * Jena: (J. Urbach, Kirchpl.) 260000* Kaiserslautern:63 200 * Kiel: (Salo Juliusburger, Hafen• str. 6) 26600 * Kotberg: (Wottgang Miller, Wcndenstr. 3)59%5* Königsberg: (Alfr, Karjtcr, Neue Dammgasse 6a) 2 026 473 * Landau: (E. Sender, Bismarckstr. 2) 99 118 * Landsberg a. W,: (Hugo Noack, Richtslr. 48) 3 825 676 * Lauban: (Frl. Else Zei• marin) 10000 * Leipzig: (Sekretariat, Keilstr. 4) 3 238 183 * Limburg: (Fr Luise Sternberg) 184 694 * Lübeck: (Jul, Jüan»• bacher, Hafenstr. 20a) 178000 * Ludwigshafen: 524 000 * Lüneburg: 12 000 * Magdeburg: (Wolf Katz. Tiachlerbrücke 33) 325 000 * Mainz: (Epstein, ßahuhofstr, 4) 55 842 * Markenhcf: 55170 * Memel: (Leib Lewy, Kehrwlederstr. 4) 29000 * Mflnchea: (Sekretariat, Hcrzog-Maxstr. 4) I 181 510 * M.-Oladbach: (Dr. S. Loeb, Kaiserstr. 109) 105000 * Neustadt a. d. 11 : 21 300 * Neustcttin: 50 000 * NeuS: (Fri. M, Lehmann, Büchel 5) 15 000 * Nürnberg: (Sekretariat, Fürther Str. 87) 651946 * Oldenburg: (W. Licberinann, Enersweg 17) 107 500 * Pforzheim: (Karl Pollak, Hautstr. 1) 45 000 * Pinnasens: 46650 * Ratibor: (Qeoig Markus, Zborpl, 4) 40 000 * Rcgeiisburg: (Frl. Anna Weiler, v, d. Tannstr. 2) 63 365 * Reutlingen: (Wilhelm Ktßler, Enge- Straße 1) 47 179 * Schenklengsfeld: (Frl. Kläre Katz) 118000 * Schmalleningken: (Dr. Powltzer) 12255 * Sehmlehelm: 40000 * Stolp! (Trude Blau, Wasscrstr. 3) 220000 * Strclitz: (Glclrnana, Neubrandenburger Str, 49) 158 500 * Stuttgart! (S. Friedrich, Hirschstr, 24) 133 400 * Tilsit: (David Segall, Waseerstr. 27) 10000 * Trier: (Jac. Jakob) 50 000 * Tübingen: (M. Kaufmann, Keplerstr. 11) 101 000 * Waldenburg: (Fr. Lotte Roblnsohti, Scbeneritr. 12) 127 000 * W/scbwlII: 40 000 * Wolfenbüttel: (Werner llberg) 70 000 * Würzburg: (Vik. Ooldberg, Julius* nromenade t/2) 40000 * Zwickau: (Fr. S. Friedmann, Elsässer Str. 57) 1 698 690 * Diverse 25 320 (a. Orten m. Betr. bis 6COO Mk,). Einzelspenden Berlin: Dir. Art. Nathan an!, d. Tote••; s. Gattin Else Nathan 3 400 000, Hoctizt, Löbcnstcin-Ncustädtcr, Herrn. Roscnfcld je 1000 000, Hirsch marin 540000, Max u, RikL Jaoobscüui z. Barm, Heinz Günther Jaoobsohn a. 9. Tarniw 3(K)000, Mottel Rosenberg epd. a. d. N. v. Aron Jarislowskt 250 000, Ho ehrt Hacker-Feingold 235 060, Prof. Dr. J. C. 200 000, Saul Rieben• feid 125 000, Ph. Liditensiein 120 000, G. Abramowicz, H, Garbatzld. Gebr. Helft, Dr. Krebx Dr. Mistel, Neuburger, Osk. Raeberfcld, Jos. Rosenberg, Sand-Pankow1, Schönbaum, Simon, Jul. Stern, J. Wyler je 100 000, Don Leistner 68500, Rosa Jeremias spd. anl. d, Ilochzt Herrn, u. Rosa Allmatuv Karttowitz a. d. N. 68 000, Alcxd. Estcrniann, Harry Gämse, Hauser 8: Rubinstein, Kreisberg, Werner u. Anna Löwen• stein, Rieh. Mayer u Fr., Gu>t. Pintus. J. Salkind Tannen• bäum, Emst u. licta Wollrtcin je 50000, Chaja Howscha oft. a. d. N. i. Bruders Jizchak z. 1. Juli 4 B. 48 00C1 N. Auerbach, Tischauer je 40 000, Frl. Rabinowitz a, d. N, v. Mordedvai Aisik Rabinowitz 36000, Rahel Kahan anl i Gebtg. 36000, Markus Am st er, Binkcl, Fr. Llrochitz, R.-A Mcseritz, Dr. Kurt Spiro, J. H. Wagner je 30000, Eisnej spd. d. And. v. Bernin rd Janowä s. A. 39 000, Dr. Werner Iteiscr 27 000, Fricdläinier, J, Hcppncr, Dr. Krassner ie 25 000, Dt. J. Kronskin, fir. Lewy, Wolf Rubin je 24 000, Frau Sarah Fcklmann spd. a. d. N. v. Mosche Ettingeg z. Barm. 2 B. 24000, Betirendt, Eiffcrmann, Finkelmaan, Ufer. , Fjrap Ji^rtjeinan^ Jx J,ec(wal^ Ei&mM rlcit IC 20 tlirsc Brisn Rnbe Bistri Oppe Jos. 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