Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVIII (1923)
- Issue
- Heft 46 (8.6.1923)
- Date
- 1923-06-08
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seile 278 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 48 Die Arbeitsschule in Rußland — Ein Brief aus Argentinien. — Clialuzbcwcgung. — Bemerkungen. — Bcriditc. Abonnements-Preise: Wir haben für Deutschland, Polen und Oesterreich Preise, die nicht einmal die Selbstkosten zur Hälfte decken, als Mindestpreise festgesetzt, um jedem den Bezug der Jugcndblättcr zu ermöglichen: י' Deutschland: 1 Nummer 550 M., 6 Nummern 3000 M.; Oesterreich: I Nr. 2000 dö. K., 6 Nrn. 10 000 dö. K.; Polen: 1 Nr. 700 p. M., 6 Nrn. 4000 p. M. In Deutschland cinzuzaldcn auf das Postscheckkonto Jule Andorn, Fulda, Amt Frankfurt a. M., Nr. 180877. Sonst »in Briefe eüizuscnden. Der Zwang min Belca In dem misrachistischen Organ ״Hator" ersclicint eine Erklärung der Immigralkmsabteiluug der zionistischen Leitung, worin auf die Beschuldigung Bezug genommen wird, de ״Hapocl-Hazair“ gegen dieses Departement und den Leiter Prof. Pick gerichtet liat, weil mehrere Chaluzitn sich darüber beschwert haben, während der Quarantäne zum Beten gezwungen worden zu sein. (Siehe ״Jüd. Rundschau“ Nr. 43.) Die Erklärung weist darauf hin, daß die Quarantäne keineswegs dem Inunigrations-Departemcnt, sondern ausschließlich der Regierung untersteht. Dies mußte dem Schreiber des Artikels, der mit J. S. gezcidinct ist, wohl bekannt sein,!und es hat sich ihm offenbar nur darum gehandelt, aus parteipolitischen oder persönlichen Gründen den Leiter des inumgratkms-Depaitemcnt anzugreifen, sonst hätte er warten müssen, bis die Angelegenheit näher aufgeklärt wird, über die er nach seinen! eigenen Oeständnis kein klares Urteil hatte, In der Erklärung heißt es weiter: ״Der Inspektor der Quarantäne teilt uns in einem offiziellen Schreiben mit, daß cs sich um ein Mißverständnis!windelte, zwischen einem Gendarmen, der nicht hebräisch verstand', und einigen Immigranten, die nicht arabisch verstanden, da einige Juden darum gebeten hatten, ihnen ein Zimmer zu Gebetszwecken zur ,Verfügung zu stellen und der Gendarm, der die Immigranten weckte, den Immigranten sagte, sic müßten eiligst aufstchen, da sie beten gehen müssen.“ Die Betroffenen haben sich übrigens bei dem Jaffaer Immigrationsamt gar nicht beschwcit, da sie wahrscheinlich selbst wußten, daß der Gendarm nicht der zionistischen Behörde untersteht. Der Sdueiber des Artikcls J. S. winde von dem Leiter des Immigrations-Dcpartement vor das Ehrengericht des Waad Leumi gefordert Berliner Zlon&isclic ir.g / Gruppe Ost Mittwoch, den 13. Juni, aben'l* 8 Uhr, im Blüthn or»aal, Lützowitraßo 76 C" *‘ י 1 | J i® i« i w 4J1I <sl I 111 *, Mit wirkende: Jo«ef Aehron, Sttsierroann, Bay, Bortba Sivortlin, Abr, Morcwuby, Lahranl, Anna Schornuran, Frau Witaliua, lileichert, lllroehfinkel u. a. Karten *.Preise von 8000, 5000,10000,12600,15000,20000 0. 2&000 M.inkl..Steuer iin Vorverkauf erbültllch bei A.'W’ertheim, Bot« & Bock, B. Z. V-, Seydolstr, 8. Näh. 1, redaktionelleNotls. iösaclit •wcrJcn einig s Herren für die Aufnahme der htlrätsc htn und jüdischen Reden für das stenographische Protokoll, sowie swet perfekte hebräische Typisten(innen). Vontillungl Dicnafa^, den 12. Juni 4 •6־־־ Ulir ütt BERLINER BORO DER ZIONIST. ORGANISATION SÄCHSISCHE STRASSE 8. Ji wa# ocr Zionlsfisdica Vercinigunö für Deutschland in Dresden Vereins haus, Zinzcndorf er Straße 17, am 25., 56, 27. Juni 1023. Biiro des Dd:oicr!enl3ßcs Bis zum Zusammentritt des Dcicgicrtcntages befindet sich das Büro des Dcicgicrtcntages in dem Heim der Zionistischen Vereinigung in Dresden, Sccstr. 7 (Telephon; H701). Unterbringung Alle Gesinnungsgenossen, die die Absicht haben, am Delegiertentag teilzunchmen, müssen ihre QuartierbesteUung bis spätestens Sonnabend, den 16. Juni, bei dem Büro dti Delegiertentages: Zionistische Ortsgruppe, Dresden, Scestr. 7, zu Händen von Herrn Leo Anschcl, atifgebcn. Eine Garantie für die Unterbringung kann nur für diejenigen übernommen werden, die ihre Zimmerbestellung bis zum obengenannten Termin aufgegeben haben. Die Zimmerpreise betragen äugenbUcklich: Ich protestiere wiederum! Ich habe 1921 protestiert und tue es wiederum gegen die hohen Gastkarten-Preise für Kongreßbesucher, die diesmal noch die von 1921 zu einem Teil übcrtreSfen, obwohl die ,tschechische Krone einen besserem Weltkurs hat als 1921. ' Nach der Entwicklung, die die deutsche Valuta in letzter Zeit genommen hat und voraussichtlich noch weiter nehmen wird, wird es ohnedies nicht gerade für viele deutsche Zionisten möglich sein, nach Karlsbad zum Kongreß zu reisen. Andererseits aber werden weniger deutsche Mandate sein als vor zwei Jahren. ■Wenn man schon bei der Wahl des Kongreßorte* auf die Delegierten und auf die Besucher des Kongrosses aus den valutaschwachen Ländern keine Rücksicht genommen hat (und, was alle Außenstehenden nicht verstehen können, auch nicht auf die Finanzen der immer geldknappen Organisation, die natürlich auch in einem Orte mit luedrigerer Valuta billiger fortgekommen wäre), so soll man doch wenigstens die Billigkeit walten lassen und ebenso wie ja auch den Sdhekel die .Tribünenkarten in den einzelnen Ländern nach deren Valuten berechnen. Ich kann nur wiederholen, was ich vor zwei Jahren schrieb: ״Es geht nicht an, den Besuch des Kongresses zu einem Privileg für Leute aus valuta-starken Ländern zu machen oder zu einem Schauspiel für Kriegs- oder Nachkriegsgcwinnlcr hcrabwürdigen.“ Ich erwarte, daß das A.-C. hier ein greift und das abändert. Die Preise für Deutschland sind heute, am 3. Juni, etwa M. 1920000, 1440 000, 960000, 480000 und für Stehpiätze M. 72 000. Sehr demokratischl :Hugo Schachtel, Breslau. Zu dieser Zuschrift teilt uns die Leitung des Kongreßbiiros mit, daß die Wahl des Kongrcliortes seitens der Exekutive nach reiflicher Erwägung aller Möglichkeiten erfolgt ist Die Festsetzung der Preise der Gastkarlen erfolgte unter dem Gesichtspunkt, daß die Preise etwa V« der Gesaratkosten betragen, die jeder Kongreßbesucher ohnedies ausgeben muß. Von der Leitung de« Jüdischen Künstlertheaters wird uns geschrieben: Die jüdische Theaterkunst, die gegenwärtig in Polen unter staatlichen Verboten zu leiden hat, ist in Berlin im vorigen Jahre mit starkem moralischem Erfolg durch die Wilnacr Truppe (David lierman, Alexander Asro, Sonja Alom is und andere) repräsentiert worden. Nach ihrem Berliner Gastspiel begab sich die Truppe auf eine Gastspielreisc ins Ausland. Der beispiellose Erfolg in Holland, Belgien, Paris und London hat hier und da jüdische Regisseure und Darsteller ermutigt, sich außerhalb der Wilnacr Truppe mit jüdischen Unternehmungen an die breiteste Öffentlichkeit zu wenden, wie auch Stanislawski Aehnliches mit dem Moskauer Künstlcrthcatcr erlebt hat, das gleichfalls imitiert oder in fragmentarischer Ocstalt dem Publikum vorgestcllt wurde. Es sei darum betont, daß den Anspruch auf die Bezeichnung Jüdisches Künstlcrthcatcr (Wilnacr Truppe) nur das Ensemble erheben kann, das durch die Namen David Herman (Regie), Alexander Asro, Sonja Alomis und andere gekennzeichnet wird und das jetzt durch die Hinzuziehung der hervorragendsten Kräfte aus!Warschau und Wien eine wesentliehe Ergänzung erfuhr, so daß cs heute in der Tat fast alle wesentlichen Kräfte des Jüdischen Künstlerthcatcrs umfaßt. Dieses Ensemble wird voraussichtlich im September dieses Jahres in Berlin wieder ein Gastspiel absolvieren. Es wurde für Holland, England und Belgien fest verpflichtet BapoSI üazatr Am Sonnabend, den 9. Juni, kommt der Zyklus über ״Kongreßpiobkme“ mit 4cm Vortrag Chawer Chajira Arloso ro f fs über ״Kolonisations- und Fiwuizprobteme" zu einem vorläufigen Abschluß. Am Mittwoch, den 13. Juni, findet der vorläufig letzte Abend des Kursus über ״Geschichte und ,Theorie des sozialistischen Zionismus“ statt. Die darauffolgenden Abende werden der Vorbereitung der IV. Landes- Konferenz gewidmet sein. ״״ ף• •יי r« m üiiUiai (r־"? /"י fM*■» Mt f<i MÜH Karfcntiestaiüungon sind bis *um 15• Juni 1923 zu erledigen und nur es die 55. V• f- D. «n richten. Der Preis für die Karten Ist In tschechischen Kronen oder Reichsmark In folgenden Sätzen Itsa voraus zu Überweisen: Karten 1. Güte SS. K».— oUar Mit. 9 Millionen u. 1% UnkoatennnfeoWeg M k.lH ״ ״ . >% 2. : 8. . t BtölipUt« KS. (KW.- K4. 40״.- KS. 1KX).- K6. BO.- ilk. 1 Million Xllt.« , Mit, «<! 000,— 1% 1% i% Für die halb• Kongrcßdaucr halbe Preise I Kandiffornnren tu Gunsten der Kolcb*mark*aldor werden nachträglich vergütet. Nachfordorunjjen bleiben vorbehalten, Maßgebend ist der Berliner Kurt des Tage■ des Zahlungseingang*. Ftr Unkosten wird ein Aufschlag von l#/e erhoben, Zionistisches Vereinigung für Deutschland Berlin AV 16, ßäobsiscbe Str. 8. Postscheckkonto: Berlin Nr. 8091. Bankkonto: Dannstltdter und Nationalbank, Depositonkasso D. K., Kurfttrstemlumra 62. für Hotels I. Ranges ״ ״ Iß »> « ״ einfache Hotels. , ״ Privatquartiere zirka 20000 M. ״ 12000-15000 ״ ״ 000-10000 8 ״ ״ 6000 —000 4 ״ OröncrÄIcnst teira Zlonistcnkongreß Diejenigen jungen Zionisten, die bereit sind, beim bevorstehenden XIII. Ziomistcn-Kongrcß siel» für den Ordnerdienst (Balmhofsschalterdicnst tisw.) zur Vcrfüginig zu stellen, werden ersucht, sich sofort, jedoch längstens bis 30. Juni beim Kongreßbüro zu melden. Es können vor allem nur junge, tüchlige Menschen im Alter von 18 bis 25 Jahren hcrangczogcii werden, sobald sic den Anforderungen des Kongreßbüros entsprechen. Bevorzugt werden ferner solche, die hebräisch sprechen, sowie über die Kenntnis mehrerer Sprachen verfügen. Die endgültige Einstellung in den Ordherdienst erfolgt cur an Ort und Stelle in Karlsbad nach persönlicher ,Vor- Stellung. Bereits heute sei darauf hingewiesen, daß für den Ordnerdienst im Saale nur eine kleine Anzahl von Ordnern benötigt wird, so daß, wenn wir auch bemüht sein werden, allen beim Ordnerdienst beschäftigten Personen wenigstens zeitweilig den Eintritt in den Sitzungssaal zu ermöglichen, doch jeder Ordner absulut damit rechnen muß, daß er auch während der Kongrcßverltandhtngcn den allgemeinen Ordnerdienst außerhalb des Sitzungssaales, etwa am Schalter oder bei anderwärts gleichzeitig stattfindenden Verhandlungen oder als Ordonnanz 1׳ .w., versclxin muß. Das Kongreßbüro kann nur solche junge Zionisten zum Ordnerdienst hcranzichcn, die sich vorher schriftlich verpflichten, während der ganzen Kongreßzeit jeder Weisung des Kongreßbüros ohne weiteres nachzukommen•, in! Falle eines Disziplinbruches muß dem Betreffenden die Ordnerlcgitimalion olme weiteres entzogen werden. Eine finanzielle Honorierung des Ordner erfolgt nur in90weit, als vom Kongreßbüro die Kosten des Massenquartiers und der Massenausspeisung teilweise getragen werden. Diejenigen jungen Leute, die sich zum Ordncrdicnst melden, haben eine Bestätigung ihrer Organisation beizufügen. Der Zionismus aal dem FraEcnkoitgrcß Im Verlaufe eines Vortrages über den Frauenkongreß In Wien kam Frau Anitta Müller auf die spezielle Stellung der Zionisten zu diesem Kongresse zu sprechen. ,,Als in dem ursprünglichen Programm der Tagung des Wortes Pa lästina keine Erwähnung getan ward, mochte das in den Reihen unserer Parteigänger manche Enttäuschung hervor* rufen. Doch verschlossen sich die zionistischen Frauen von vornherein nicht der Notwendigkeit, an dieser Versammlung teilzunchmen, in der richtigen Erkenntnis, daß man, wie überall, so auch hier, nur durch intensivste Mitarbeit unserer Idee nützen könne. Und wirklich hat der Erfolg, den wir zu verzeichnen hatten, wieder einmal die Richtigkeit dieses Standpunktes erwiesen. Das wichtigste Ergebnis für uns war wohl die einstimmig gefaßte Resolution, daß cs Pflicht aller jüdischen Frauen ohne Unterschied der politischen Richtung sei, am Aufbau Palästinas mitzuwirken. Wohl die erste.derartige Resolution, die bei einer großen, allgemeinen jüdischen Tagung gefaßt worden ist Besonderer Hervorhebung bedarf auch der Beschluß des Kongresses, daß den Chaluzim als einer separaten Gruppe eit» besonderer Anteil an der Emigrantenfürsorge zukommc. Zum Schlüsse ihrer mit stürmischem Beifall aufgenommenen Rede wandte sich Frau Anitta Midier mit einem besonderen Appell an die jüdischen Frauen, endlich ihre Indifferenz aufzugeben, sich von veralteten Vorurteilen zu befreien und in den Dienst der zionistischen Arbeit zu treten. * Prof. Fodo r aus Halle, von dessen Eintreffen ln Palästina wir seinerzeit berichtet haben, liest in Jerusalem einmal wöchentlich, und zwar vorerst in deutscher Sprache, über Eiochcwie. j׳Zikaj inkl Steuer und Bedienungsküsten. Verpflegung Alle Delegierten tagsbcsuchcr, die Wert auf sfreng rituelle Verpflegung legen, werden dringend gebeten, dies bei der Quarticrbcstcllung aufzugeben. Bahnholsdlcnst Am Hauptbahnhof wird eine Auskunft*• und Empfangsstelle der Zionistischen Ortsgruppe eiagerichtet werden. Auskünfte werden auch nach Ankunft von der Auskunftsstclle des Vereins ״Dresdner Fremdenverkehr", Hauptbahnhof, Ostbau, erteilt Alle Delegierten tagsbesucher werden gebeten, bis zum Hauptbahnhof Dresden zu fahren. Bequemste Fahrverbindung zum Vercinshaus mit Straßenbahnlulle 1 und 5 bis Georg- oder Pirnaischer Platz. Gastkarlen Für die ganze Dauer der Tagung werden Qastkarfen zum Preise von 5000 M. ausgegeben. Tageskarten werden nicht ausgegeben. Vorbestellungen sind gegen Vorausbezahlung und Einsendung eines adressierten Freikuverts an die Zionistische Vereinigung für Deutschland, Berlin W 15, Sächsische Str. 8, zu richten. Jugendliche ohne Einkommen erhalten nur durch Vermittlung ihrer Jugendorganisationen Karten zum Preise von 500 NI Walilvorsclirlltcn Die Zion. 'Ortsgruppen: Allcnsteln, Aschalfenbürg, Beuthen, Bonn, Brandenburg, Bremen, Bruchsal, Cassel, Göthen, Cottbus, Danzig, Dessau, DL Eylau, Duisburg, Emden, Erfurt, Essen, Eydtkuhnen, Fulda, Oelsenkirchen, Görlitz, Or. Strehlitz, Hagen, Haiberstadt,* Halle a. S., Hamborn, 11 amra, Heidelberg, Heil« bronn, Hindenburg, Königsberg, Marburg, Messingwerk, Münster, Nordhausen.Oppeln, Pforzheim, Saarbrücken, Spandau, Schönlanke, Stolp, Stuttgart, Tilsit, Trier, Würzbürg werden dringend zur sofortigen Erfüllung der er- Iassenen .Wablvorschriftcn aulgcfordcrt Wahlrcsullale Dresden: Delegierte: Dr. John Levy, Siegfried Pionkowski, Dr. mcd. Strauß, Dresden; Ersatzdelegicrte: M. Goldenblum, Frl. Dr. mcd. Rcichmann, Weißer Hirsch bei Dresden, Zur Uebernahme eines Del e gier tenmandates haben sich bereit erklärt: M. Goklenbliim, Drcsden-A, Uhlandstr. 30; Frau Bertha Epstein, Duisburg, Parkstr. 13; Frau Rechtsanwalt Dr. Jacobsohn, Breslau, Telcgraphenstr. 7; Dr. Egmont Woilitz, Berlin; Frl. Dr. med. Rcichmann, Weißer Hirsch bei Dresden; Dipl.-Ing. Landau; Leo Anschel; Ing, Tschernoff; Ludwig Ikcnbcrg; D. Pelz, Dresden. Frankfurt a. M. Ara 3. d. M. hat rin hebräischer Anfängcrkurs für Erwachsene begonnen. Anmeldungen werden noch während des ganzen Monats entgegengenommen. Auskunft in allen Schu!,־mgeiegcnhcitcn erteilt Montags und Mittwochs, 8—9 Uhr abends, in der hebräischen Sprachschule Nachura Wahrmann. ZeüscIirlKenscIiaa In der ״Voss, Zeitung" schreibt Max Theodor Beermann einen Leitartikel über den Bombcnfcldzug in Polen, worin er die zahlreichen Bombenattentate in Krakau, Lodz und Warschau nebeneinander stellt und seiner Verwunderung daruber Ausdruck gibt, daß es der Polizei bisher nicht gelungen ist, auch nur einen einzigen der Verbrecher zu finden. * Bulgarien ist dasjenige Land, daß das vielleicht am besten ausgcbihlcte jüdische Sc 11 ulsystem besitzt Es gibt dort kaum eine einzige jüdische Gemeinde, die nicht ihre eigene Schule hat und an allen Schulen ist der hebräischen Sprache cm großer Platz cingcräumt. Nunmehr werden auch Antangc mit der Einführung der hebräischen IJntcrridits- Sprache gemacht, und cs gibt bereits einzelne Kreise, die ganz ltciiräisch sind. Die hebräischen Lehrer haben vor kurzem eine Konferenz cinberufen. Aus diesem Anlaß begann auch eine Zeitschrift unter dem Namen ״AIon" zu erscheinen Diese hebräisch-pädagogische Zeitschrift gibt ein gutes Bild der fruchtbaren Bemühungen und der lebendigen Bewegung in diesem hebräischen Schulwesen. Es werden in der Zeitschrift ein« Reihe pädagogischer und didaktischer t ragen ganz konkret behandelt. Ratsclilnge erteilt, aus den Erfahrungen der Lehrer und Kindergärtnerinnen interessierende Einzelheiten mitgeteilt An der Spitze des hebräischen Schul- .Wesens steht Zwi Zimclioni (Buchmann) aus Palästina, der vor einiger Zeit auch in Berlin studiert hat. Das Vorbild Bulgariens sollte auch auf andere jüdische Gemeinden anfqucBod wirken. ,, N verar Slaw! pic 'י gono•' wrrh mit bring wert! Rons Weil1,!,chic 12.40 12.35 Wett; Orvf «■me; Abra Miiu (Sch; vier),! Ann; Nato taste, sows Koni II. 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