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Jüdische Rundschau · 1923-05-18 · Heft 40 (18.5.1923) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVIII (1923)
Issue
Heft 40 (18.5.1923)
Date
1923-05-18
Page
– (sequence 6)
Language
German
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I Seite 240 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 40 Huö den Gemeinden Das |fidlscI1e Fliicltllingsliclxxi In Gefahr (Bericht aus der Berliner Rcpräscjitantcnvcrsammlung.) _ Das Kindcrflüchtlingshcim in Berlin, das zurzeit 60 Pogrom- Waisen aus der Ukraine Aufnahme gewahrt, ist in Gefahr. D,1s Heim ist in dem leerstehenden alten Krankenhause der Jüdischen Gemeinde in der Auguststraßc untcrgebracht lind׳ jüdische Steuerzahler der Berliner Gemeinde haben Millionen aufgebracht, um das Heim wohnlich einzurichten. Nun hat der Berliner Magistrat die leerstchenden Räume beschlagnahmt; er will ein Säuglingsheim, das bisher in der Landsberger Straße untergebracht war, dorthin verlegen und verlangt, da!} das Fluchtiingshciin ihm seine Räume abtritt. An sicli kann man das Fluchtiingshciin gar nicht zwingen, seine Räume im ersten Stock zu verlassen, man wird aber dann die Parterreräume und den zweiten Stock besetzen, so daß dem Fluchtiingshciin jede AusdehnungsmögUchkeit genommen wird, man wird das Heim mit saiiitütspolizcilichcn Schikanen behelligen, man wird Rcibilligen zwischen den Instituten und den Kindern herbeiführen, die dem Berliner Antisemitismus neue Nahrung zuführen sollen. Der Magistrat will die Räume in der Landsberger Straße zur Verfügung stellen, aber die Millionen iti- Bischer Gelder, die in die'Wohnung in der Auguststraßc hincingcstcckt worden sind, kommen den Nachfolgern zugute und der unbedingt erforderliche Umbau in der Landsberger Straße wird abermals ungezählte Millionen verschlingen. Was aber das schlimmste bei der Angelegenheit Ist — die Schuld daran, daß cs soweit kommen konnte, trägt die Jüdische Gemeindeverwaltung. Seit Jahren stehen die Räume leer, seit Jahren läßt der beschlagnahmende Magistrat regelmäßig inspizieren, oh sie noch immer nicht besetzt sind, seit Jahren bitten jüdische Vercinö und Institute, die unter der Wohnungslosigkeit leiden, die Gemeinde um Unterkuuft, aber die Gemeinde reserviert sich ihre kostbaren leerstehenden Räume. Und warum? Es besteht der dringende Verdacht, daß nicht nur bürokratische Engherzigkeit und Kurzsichtigkcit schuld haben, sondern daß Feindseligkeit gegen das ostjüdische Element verhindert hat, ostjüdischen Institutionen .Unterkunft zu gewähren. Erst jetzt, seitdem Dr. Sandler sich der Sache angenommen hat, wird unser Standpunkt mit der gebührenden Entschlossenheit vertreten. Diese Angelegenhcit kam in der Rcpräscntantcnversammluug zur Sprache. Der Redner der Volksparlei, Dr. Klee, begründete die Anfrage seiner Fraktion, die sich auf diesen Gegenstand bezog. In seiner Antwort legt cDr. Sandler den Tatbestand dar und der Redner der liberalen Fraktion, Rosenthai, war cs, der vielleicht gegen seinen Willen, die alte liberale Gemeindeverwaltung am meisten belasten mußte. Von den übrigen Punkten, die auf der Tagesordnung *fanden, cigab noch ein Antrag, für, eine dauernde Inspektion des jüdischen Religionsunterrichts zu sorgen, interessante prinzipielle Gesichtspunkte. Von allen Seiten mußte zugegeben werden, wie schlecht es um den Religionsunterricht steht. Die Lehrkräfte sind unzureichend, und zum Teil unzuverlässig. Diese Mängel Verden von allen Seiten zugegeben. Aber die liberalen Redner blieben durchaus am AeuQerlichcn und Symptomatischen haften und suchten auch nur durch unzureichende Palliativmittclchen dem Uebci zu steuern. M. A. Lob wies dagegen auf den Geist des Religionsunterrichts als die Quelle des Uebels hin, der einen unfruchtbaren Katechismusimterricht an die Stelle der alten jüdischen Lehre gesetzt hat, die wirklich jüdische Kenntnisse einpflanzen wollte. Dr. Koflenschcr erklärte, daß nur die jüdische Schule alle inneren und äußeren Gründe beseitigen könne, die heute den Religionsunterricht degradieren. An konkreten Vorschlägen lag ein Antrag vor, den Vorstand um Anstellung von zwei Inspektoren für den Religionsunterricht zu ersuchen. Dafür traten die orthodoxen und zionistischen Redner ein, weil bei den Berliner Verhältnissen ein einheitlicher Inspektor für die beiden entgegenstehenden Richtungen nicht zulässig ist, während die Liberalen, die auch hier nur die materielle und technische Seite der Inspektion im Auge hatten, einen Inspektor für ausreichend kielten. Schließlich wurden zwei Inspektoren beschlossen Dresdener Briet Vor einigen Wochen haben hier die Neuwahlen für die jüdische Gemeinde stattgefunden. Die jahrelangen Bemühungen auf zeitgemäße Umgestaltung des voll• ständig reaktionären Wahlrechtes, die die Zionisten gleichzeitig im Aufträge und in Vertretung der Ostjuden und Orthodoxen unternommen haben, erzielten folgendes Ergebnis: Der bislang aus 12 Mitgliedern (3 Vorstehern und 9 Vertretern) bestellende Gcmcindcrat wurde auf 15 Leute (5 Vorutelier und 10 Vertreter) erhöht. Das Verhältniswahl• recht wurde cingcführt und das aktive Wahlrecht sämtlichen männlichen 23 Jahre alten Juden, die 3 Jahre in Dresden wohnen und Steuern zahlen, gegeben. Das passive Wahlrecht bleibt nach wie vor Reservatrecht für deutsche Staatsange hörige mit fünfjähriger Karenzzeit. Nach vielwöehentlichcn Verhandlungen haben wir uns , auf eine Einheitsliste geeinigt. Demzufolge wurden in den Vorstand 4 Vertreter der Assimilanten, sowie der erste Vorsitzende der hiesigen zionistischen Vereinigung gewählt. Zwei Vorstandsmitglieder, darunter unser Vertreter, gelten auf 6 Jahre gewählt, 2 auf 4 Jahre, 2 auf 2 Jahre. Von den 15 Vertretern erhielt die Gruppe der Assimilanten 6 Plätze, die Opposition ebenfalls 6 Plätze und eine dazwischen stehende . liberale Mittelgruppe 3 Plätze. Von der Opposition sind 2 auf 6 Jahre, 2 auf 4 Jahre, 2 auf 2 Jahre gewählt. Vier sind organisierte Zionisten, einer ist Agudist und einer nicht organisiert, aber unserer Bewegung sehr nahestehend. Unser Einfluß in der Gemeindevertretung ist, zumal unsere Leute sehr rührig sind, recht erheblich. Unserem Vertreter im Vorstand unterstellt die Sc hu 1 k otn in 1s sioo, die gesamte Für• sorge, sowie die Scliächtkommission. Die bisherige Arbeit der neuen Gemeindevertretung hat bereits recht gute Ergebnisse aufzuweisen. Die Beamten, die bisher derart schlecht besoldet wurden, daß wertvolle Kräfte der Gemeinde den Rücken gekehrt haben, sind zeitgemäß nufgcbcsscrt worden. Die soziale Fürsorge, bisher ein Stiefkind der Gemeinde, ist neu organisiert. Auf Initiative unseres Vertreters hn Vorstand ist die gesamte jüdische Fürsorge am hiesigen Platz in der Gemeinde zentralisiert worden, unter Berücksichtigung der Selbständigkeit aller bisherigen ost- und westjüdischen Hilfsvcrcine, Diese Vcrcini• gungen üben aber ihre Unterstützungstätigkeit nach Riehtlinien und unter Kontrolle der Gemeinde aus, die die Bedürftigen, soweit sie diesen nicht selbst zur Hilfe kommen kann, stets den in Frage kommenden Vereinigungen zuweist. In den Gemcinderäumen soll eine Miltelstandsküche eröffnet werden. Um der bisherigen unorganisierten Defizitwirtschaft zu Steuer*, wird nunmehr zunächst als Gemeiudsiteuer für das Jahr 1923 10 *> der für das Jahr 1922 gezahlte* Einkem nensteuer *bgeführt. Im große» u»d ganzen vollziehen siel! die Arbeiten reibungslos und rur gegenseitigen £uirisdenheit v P•׳־״ >ii i 11 i u f W! & Warschau. (J.C. B.) Soeben traf liier ein Tclcgram in ans Krakau ein, daß polnische Exzcdcntcn am Dienstag, den 15. Mai, abends, gegen das Redaktionshaus der in polnischer Sprache erscheinenden zionistisehen Tageszeitung ״Novy Dzicnnik“ eine Bombe geschleudert haben. Die Bombe war schweren Kalibers und entwickelte eine so gewaltige Explosionskraft, daß die Rcdaktionsr.iume vollständig demo* liert wurden. Der Schaden beträgt mehrere hundert Millionen Mark. Das Gebäude ist Eigentum der Zeitung selbst. Unzweifelhaft handelt es sich um ein Attentat auf das Leben der Rcdaktionsmitgliedcr. Nur einem glückliehen Umstande ist es zu danken, daß keine Mensehen leben zu beklagen sind. Die Mitglieder der Redaktion halten nämlich an diesem Abend zufälliger• weise etwas früher die Redaktion verlassen. Die letzten Redakteure verließen das Gebäude kaum eine Minute vor der Explosion. Unter der jüdischen Bevölkerung Krakaus herrscht wegen dieses Attentates eine ungeheure Empörung. Trotz der Zerstörung erschien die• Zeitung am selben Tage und sic wird auch weiterhin ohne Unterbrechung erscheinen. ‘Wkali R C ' (Jüdischer Nationallonds) Zentrale für Deutschland, Berlin, Sächsisch« Str.8 Postscheckkonto Berlin 28247 SSSEBÄS F. im 1. Semeslcr 5683 Kajemcth Lejisracl hat bei Die Spcndcncrlräge des J. N.• Das Direktorium des Keren _,... Ucbcrsicdlung des Hauptbüros nach Palästina beschlossen, das Finanzjahr fortab, entsprechend dein Landwirtschaftsjahr, vom 1. Oktober zu rechnen. In dem seither abgelaufenen 1. Sc• mester 5633 (1. X. 1922 bis 31. Ul. 1923) sind dem Hauptbüro ans den einzelnen Ländern nachstehende Spendcnsuinmcn für den Keren Kajemcth Lcjisrael abgeiührt worden: Nordamerika 12.246 Transsylvanien 220 Mesopotamien 3.651 Belgien 193 England 3.186 Chile 171 Tschechoslowakei 2.501 Bcßarabicn 15S Südafrika 1.819 Neuseeland 119 Kanada ' 1.707 Charbin 118 Erez-Israel 1.513 Bukowina 109 Indien 1.402 Finnland 84 Argentinien 1.282 Jugoslawien 79 Ostgalizicn 643 China 78 Holland 606 Wcstgalizlcu Brasilien 78 Australien 579 52 Rumänien 521 Schweden 44 Litauen-Wilna 515 Smyrna 23 Schweiz 473 Frankreich 21 Str. Settlements 468 Tunis 19 Deutschland 327 Fiume 15 Polen 318 Norwegen 11 Aegypten 267 Dänemark 11 Oesterreich 244 Rußland 6 Lettland 225 Marokko 1 36108 Hierzu kommt: Monatsrate des Keren Hajesood für Oktober 192Z 1000 3710S Die Gesamtspendensumme von 37000 £ Ist angesichts der großen Investitionen, Verpflichtungen und Aufgaben des Keren Kajemcth Lejisracl als höchst unbefriedigend zu bezeichnen und stellt, darüber hinaus, Im Vergleich gegen die entsprechende Periode des Jahres 5(>S2, welche noch 54 365 £ cinbrachte, einen neuerlichen empfindlichen Rückgang dar. Doch scheint nunmehr der größte Tiefstand erreicht zu sein, und, wie die Ncbencinanderstelhsng der 6 Monatssummen des letzten Semesters zeigt, eine kleine Erholung clnzutretcn. November 1922: 33(11 £; Dezember: 5032 £; Januar 1923: 7952 £; Februar: IQ290 £; März: 10 473 £. DeMisäic Spracliselmle FranUiurt a. M. Das Sommersemeiler an der hebrllsdwn Sprachschule hat bereits Mitte April begonnen. Es bestehen zurzeit folgende Kurse! Gruppe 1, für Fortgeschrittene: Montag Und Dienstag von 6—8 Uhr, Donnerstag von 8—9 Uhr nach mittags. Bibel: McLachint II., Amos; Literatur: Pcrakim risdsonim III., Grammatik: Ausführliche Behandlung der Laut• lehre, Wiederliolung der Formenlehre. — Hebräisdic Vorträge und Aufsätze. Gruppe 2, für Fortgeschrittene: Dienstag von 7—9 Ulrr, Donnerstag von 8—9 Uhr und Samstag von 6—8 Uhr nachmittags. Babel: Melaehim I.; Literatur: Pcrakim rcsdioniin II.; Grammatik: wie oben. Schriftliche und mündliehe Nacherzählungen, Gruppe 3, für Anfänger (2. Semester): Montag und Mittwoch von 8—91/3 Ulir nachmittags. Bibel: Rutil; Elementare Formenlehre. Hebräisdic Sprechübungen. Gruppe 4, für Kinder von 11 bis 14 Jahren: Dienstag von 6—7 Ulir, Donnerstag von 7—8 Uhr nach mittags. Einführung in die hcbräisclie Sprache an Hand de* Budies Halasdion I. Gruppe 5, für Kinder von 9 bis II Jahren Montag und Donnerstag von 3—4 Wir, Einführung in die hebräische Sprache an Hand von Bikicm. Außer diesen Kursen bat die Schule zwei besondere Kurse für C h a 1 u z i m ins Leben gerufen. Diese Kurse unter■ scheiden sich von den anderen dadurch,' daß sie nach der Methode der Arbeiterkurse für Hebräisch in Palästina ein■ gerichtet sind, wobei man hauptsächlich auf die schnelle Er■ lernung des hebräischen Sprechens bedacht ist Beide Kurse werden von J. Riwlin aus Jerusalem geleitet. Auch Njditciiahrzim, die nach Palästina wollen und die hebräisdic Sprache möglidist schnell erlernen wollen, können an diesen Kursen teilnchmon. In alle Kurse können noch Schüler und Schülerinnen aufgenommen werden, Für Unbemittelte ist der Unterricht unentgeltlich. Auskunft in aSm Sehutangekgeabeltm urteilt Montag md Mittwoch von S—0 1% abends Nidsunt Wabr manq, ■ - — .. Spcndcnclngängo vom 15.—30. April. n.i jeder Stad! lat der Name Ihre« Natlonallondi-Verlratienimanoi 1״,;,fahrt. Dl« hinirr dem Nnmm »Irhrnde Znhl «teilt die Ge»«ml1umme der l״4 ־ betreffenden Orl wahrend dar ISerkl1tu.it eiUjM*nä«o.n Spenden dar. י Spead•■ über JO OOO M. •Ipd ■ «mtollich mit Taal *«•{.«•Ui.,, AU« Spenden «*erden »»■ d«r Zentral« dlr«kl qailUerli ««!,,. den erhall jeder, dam •In« Spoad« gewidmet lat, •in« •alapr«ch1,,j IJennebrfclitl^nng. Berlin« (Sekretariat, Sächsische Str. 8) ♦624 649, Sally Posen 1 Eintrag, s, Mutter a. A. ins Gold. Buch anl. ihres 60. Geburtstage 425 000, Flatow & Simson 800 000, Eisemann 260000. Joc Littmao» 220 425, Schnabel 228 425, Fraiss 212 400, Dr. Auerbach 100 000, David 100 000, H. Soffer 100 000, Jakob Tichcrnomordik 90000, Sch. B. Lüschltr 54 000, A-ricl u. Alisa Avigdor anl. der Geburt ihres Sohnes 50 000, Blumenstock 50 000, Artur Grünwald 50 000, Lina Locwcnthal u. Fritz Bernstein danken f. d. anl. ihrer V«. Jobung crw. Aufmerksamkeit. 60 000, Wilali-Tar&gare HochzeiU• spende 48 000, Landau 46 885, Schöncbcrger 30 000, Zinn 30 000, Rilsc Abraham 25 000, Familie Groß anläßlich Jahrzt. Natbaa Groß 20 000, Schäfer u. Mandel a, d, N. Paul Gräte 20 000 * Alzey« (Dr. Rotschild) 2500 fr Baden-Baden« (Frl. Rosbasch, Büttenstr, 7) 10000 fr Bamberg« (A. Katz, Lange Str. 3) 15925« Bcullion O.-S.i (Eugen Wcissmann) 8400, Bielefeld« (I. Silber, Gütcrslohcr Str, 87) 20 000 fr BrcHonbach« 2500 •fr Bremen! (Sekretariat, Hamburger Str, 86) 68927 ■fr Brealan 1 (Sekretariat Gartcnstr. 7) 152845 -fr Bruchsal« (Frl. Rosel Maier) 17 296 fr Bütow« (Dr. Rosenow) 1500 ■fr Cöin: (Sekretariat, Alte Wall• gassc 31) 110000, S. Enker dankt S. Aronsirau-Essen für irdL Überlassung e. Autos und spendet d. A. v. Sinn Aronsfrau sei 35 Bäume =» 106 000 fr CöUien« (Moritz Sieratzki) 308 500, A. Neumark anl. s. Aufnahme i. Polytcchnkm. 105 000 fr Colt• tms« (Frau Kochmann, Jahrstr. 3) 94 688 fr Danzigs (Mar Fcldmann, Mitchkannengassc 12) 10000 fr Dlsch.-Eylaus (Frl Grete Alcxandrowitz) 37 476 fr Dortmund: (W. Kclcz, Rheinische Straße 39) 199 489, Karl u. Martha Steinweg anl. d. Geb. ihrer Tochter 40 000, D. Ortsgruppe Dortmund gratl. Herrn u. Fra» Steinweg z. Gebt. d. Kindes 20 000 fr Düsseldorf« (Ludwig Eck• stein. Gartenstr. 123) 28 310 fr Elbings (Frl. Anni Herz) 35 180 fr Erfurt« (Fr. Brenner, Poststr. 47) 88 303 fr Essens (Marguliei, Stcchlerstr. 59) 208 000 fr Eydlkuhnca« (Zahnarzt Schneeroft) 25 000 fr Fcstenberg« 1300 fr Frankfurt a. M.« (Isaac Hcimana, Zeil 21) 195 257 fr Frankfurt a.O.1 (Jankelewitz, Gr. Scharrenetraße 32) 79468 fr׳ Fulda« (Ferdinand Schuster, Bahnstr. 27) 208 600, Sammlung b. Vortrag Goslar 100 000 fr Gcra-ReuBi (Salomon Iglcr) 75 000 fr Gotha« (Leo Heilbrunn i. Fa, M. Heilbrunn) 21718 fr Gro0״SlrcUt*1 (Willi Nothmann) 13000 * Halberstadts (Frl. Wasserhart, Ablshof) 56000, Chaim Kramet anl, 1. Verlobung 60 000 fr ilanun LW.« (Frl. Mendel, Bahn* hoistraße) 30000 fr Hannover« (Sekretariat, Herschelatr. 35) 149500 fr Ilnynaa 1 (Frl. Michclscn) 7160 fr Homburg PiL« 35 000 fr Illingen« (Benai Weiler) 10 000 fr Karlsruhe« (Sckretariat, Moltkcstr. 19) 6000 fr Kiel« (Salo Juliusburger, Hafcnstr.6) 7542 fr Kolberg« (Wolfgang Hiilcr, Wendenstr. 3) 30 487 * Leipzig« (Sekretariat. Kcilstr. 4) 457 134 fr Lüneburgs 67 250 fr Magdeburg« (Wolf Katt, Tischlerbrücke 33) 235 340, A, Fisch, Büchsenertrag 60 000, Auchhiesiger aus Schiedsspruch 30 000, Kegelklub Bar Kochba 27 000 fr Mainz« (Zahnarzt Epstein, Bahnholstr. 4) 130258 fr Mannheim! (Dr. Otto Simon, 0. 5.14) 269169, Hochzeit Goldkorn-Rawitz 100000 fr Mansbach« 2000 fr Memel« (Sekretariat, Alcxandcrstr. 19) 100 000 fr Merzhauseni (Lehrer Schieratzki) 4000 fr Michelstadt« 500 fr München« (Sekretariat. Herzog-Maxstr. 4/0) 420 291, Adele Bodcnbcimer 1• And, v. Isidor Bodenheimtr sei. 60 Bäume «= 180 000, Famili• Alex Bodenhcimcr 7 Bäume *000 21 •״, Isaak Altmann als Ab• schiedsgruß 20 000 fr Neastottins (Kolberg) 36000, Salingcr 20 000 fr Nürnberg! (Sekretariat, Fürther Str, 87) I 178 167 fr Oldenburg« (Licbermann, Enerswcg 17) 51 000 fr Paderborn« (Frl. Eichengrün, Fcrdinnndstr. 30) 50 000, Gcschw, Steinberg z. Eintrag, ins Gold. Buch von Dr. Max Steinberg s. A. 60 000 fr Port Talbot (EngL)« •Rochcl Lcvy Raphael 105000 fr Saar• brücken« (Schauder, Neumarkt 14) 460000, Lyon 140 000, L. Rosenbaum anl, d. Brithinilah s. Sohnes 84 000, au* demselb. Anl. L. Gewürz 60 000, Farn. Gabriel Kahn, Fam. Leopold Wollt Fam. Herrn. Haas, Fam. Zwaa, Fam. Otto Fisch ie 28 006, Fricdl u, Georg Wöllstein 20 000 fr Schlüchtern« (Siegmund Sichel) 1? 703 fr Stargard« (Frl. Margarete Rosner) 14 600 fr Straüburg L E.« Sicgwarl Bloch 50000 fr Tapiau« (Sicgft• Moses) 9100 fr Treptow tu «L Regal 500 fr Trier« (Fr. Wollt Hermcastr. 5) 280 WO, Louis Stein 210 000 fr Tübingens (Kauf• mann, Kcplerstr, 11) 90000 fr Viersen« 23 250 fr Waiden* bürg L ScliL« (Fr. Robinsohn) 20162 fr Wiesbaden« (Watten* berg, Gr. Burgslr. 16) 91 427 fr Worms« (I. Bronner, Friesenstr. 40) 23 265 fr Zoppots (Fr. Chason) 110000, Dr. Tschernikowcr, Eisen• berg, I. Chason je 25 000, Fr. Kowalski anläßl, der Barm, ihre« Harry 20 000 fr Zwickau« (Fr. Friedmann, Elsässer Str.) 448326, S. Pomcranz 70000, Paul Kate 60 000, Nahum Kahan 25 000, st.itt 1 V/Vra• Aktien 20 A» geosm - S< ZionN 8 U”. סניף; ח־ז .1 2 De 1 3! W- י 4. Di! I 5. Di<1 (M, 6. W.־ 7. Vc ׳ 7 bestell, Helle ־:; sich 1 (. Ar! persö ן des י Word«!' Ich L '■ gespr dariil der i nicht , Oen״,• gehn 1I־ Jung V beric;: jesso; Iftthfri'' Gesamtsumme des Ausweises . davon1 Allgemeine Spenden Goldenes Buch . Bäume , . , , . Büchsen .... 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