Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVIII (1923)
- Issue
- Heft 40 (18.5.1923)
- Date
- 1923-05-18
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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r• H. E ThW ü 3 z v r ד 'x r~1 r \ \ 1 L \.J ||»•1 ׳ ׳ ■JT —!! '1 1 i \ i I J V Redaktion«.Verlag Wl5, Sächsische Slr.8. Erscheint jcdcnDicnsln:' I 1md Freitag. Bezugspreis bei der Expedition 5S00.-M. Vierteljahr- 1!ich in Deutschland. Bestellung bei den Postämtern monatlich. Au,l»m)<10!־nn1״«nt« werden in der WMimnjJ der *In1«lnta Länder berrclmot.! FJiiKiraos■ 10־ in, 18. V. 1923 /LnzcRlon-Vcrwr'.ltitnd,: Jasüncho Rundach&u 0.111.15.11., Berlin W15, Sächsische StraBcS. — Telephon: Amt Pfalzburß 6697, 6698 u. 6699. Anzeigenpreis für die achtgcspaltc neNonparelllezeile 500 M. Für hcbr.Anzcijjen 150% Aufschlag Für AiiiUml*in»«r*t• 100%V*!utaxu««hUg Anzcij^n-icliltiQ: Dienstng und Freitag nachmittag 4 Uhr. 'J •rral Telephon: Pfahburi: 6697 u. 6698. Por.tschrchiconto: Berlin Nr. 17392. Für Oesterreich: l'ost!.:mrkasscnamt Wien, Konto Nr. 156030. Für Tschechoslowakei: 1'ostsp.irkasjcnnmt Prag, KontoNr.59410. — Rcdaktionsschluß Sonntag und Mittwoch nachmittag. — תרפ״ג 53taEBtBcsrr=r־rss: ג׳ □יון׳ per Zionismus erstrebt fHr das JKcilscho ¥015: cilo StiisKut:^ einer äSfcnFic’i * rcsi5*4־s51 gesicherten liefe:; XXVIII. Jalir״. 1.־., z~z:: c־_'a~.;;:.aa.־raa 350’זב Preofarnra.“ Die Diskussion der Kongreß-Probleme, die überall!,.gönnen hat, beschäftigt sielt diesmal hauptsächlich mit dem Problem der Jcwisii Agency, anders ansgedrückt mit der Frage, in welcher Form propalästinensische, zionistisch nicht organisierte jüdische Kreise zur Beteiligung an der Verantwortung, den Lasten und Pflichten des Aufbatis Palästinas als nationale Heimstätte des jüdischen Volkes!,crangezogen werden sollen. Bereits seit 1917 ist wieder-!!01t ausgesprochen worden, daß die Zionistische Organij3(i011 mit Durchsetzung ihres politischen Programms die ihr gesetzten Aufgaben zunächst erfüllt hat und da nun die Anerkennung des jüdischen Anspruchs und die Völker• fcditlichc Fixierung unserer Aufgabe in Palästina liistorische Tatsachen geworden sind, soll ein entsprechendes jüdisches Organ, das möglichst weite Kreise der gesamten judenschaft repräsentiert, für die Durchführung der Aufgäbe gebildet werden. Man sprach ursprünglich von einem Jewish Council, einem jüdischen Rat, über dessen Bildung verschiedene Vorschläge ausgearbeitet wurden, Im Mandat selbst war dann von einer solchen jüdischen Vertretung die Rede, und seitdem ist diese Vertretung unter dem Namen Jewish Agency wieder Gegenstand der Erwägungen. Bei der Jahreskonferenz war cs zunächst klar, daß nach der Bestätigung des Mandats irgendein Schritt zur Bildung einer allgemein-jüdischen Instanz geschehen müsse und man beschloß die Einbemtung des Weltkongresses, also eine Willensbildung auf breitester, demokratischer Basis, die jedem palästinagcrichteten Juden die Beteiligung möglich macht. Daneben aber ist immer wieder der Gedanke aufgetaucht, repräsentative jüdische Kreise bzw. Organisationen, die sich für aktive Palästina-Arbeit erklärt haben, jetzt schon in stärkerem Maße hcranzuzichcn. Besonders Dr. Weizmann vertritt diese Idee, und in dem in unserer letzten Nummer; wiedergegebenen Schreiben von Leonhard Stein, der als , politischer Sekretär der Exekutive mit den Intentionen! Veizmanns wohl vertraut ist, finden wir bereits Ani tlcutungcn, in welcher Weise der Aufbau der Jewish j Agency vor sich gehen soll. Darin wird vorgcsdilagen, i:Jl — bevor der Weltkongreß Zusammentritt — die , Hälfte d : Sitze die Zionistische Organisation einnchmcn! soll, die andere Hälfte große repräsentative Körperschafj ten, die in gewissem Sinne die Judenschaft ihres Landes i vertreten, wofern sie sich für den Aufbau der jüdischen ן Heimstätte im Sinne des Mandates ausgesprochen haben. I Der Kongreß wird über diese Frage zu entscheiden haben; i aber jetzt schon hat die Exekutive vorbereitende Bci :prechungen zunächst mit den Repräsentanten der eng- 1!;sehen Judenschaft eingcleitct. Diese Vorbereitung muß ן insofern begrüßt werden, als die Exekutive dadurch in die 1 Lage versetzt wird, den Kongreß genau über die offizielle i Haltung dieser Körperschaften, über die Vorstellungen, iic sie sich von einer Zusammenarbeit machen, zu inj formieren. Der Kongreß wird dann nicht, wie bisher, ini Dunkeln tappen müssen, sondern eine konkrete Frage unter sorgfältiger Erwägung der ganzen damit verbünde- , am Verantwortung zu entscheiden haben. Wir haben an dieser Stelle bereits über die miß-;!die Situation gesprochen, die in der Organisation da- ־ durch entstanden ist, daß diese ernste und verantwortungsdiwere Frage zum Ausgangspunkt einer Polemik gemacht wurde, die stellenweise die Form eines persönallen Kampfes gegen Dr. Weizmann angenommen hat. , 1’f׳n mehreren Seiten, die besonders in Palästina den Mitgliedern der Exekutive nicht fernzustehen scheinen, '״iirdc — vielleicht veranlaßt durch unvorsichtige Aeußc- ™gen Weizmanns — ein Kampf eröffnet, den wir ״:dauern und mißbilligen müssen. Wir halten es für ״yjiläsr'g, daß einem Mann wie Weizmann gegenüber Grundprinzipien des Zionismus dialektisch verteidigt . ״yIcii, ohne daß die Kritiker augeben, welcher Weg Xi Ihrer Ansicht cingcschlagen werden soll. Es ist ':®lii nur ungerecht, sondern für die innere Situation 11 Zionismus außerordentlich erschwerend, wenn mail erkennen will, daß Dr. Weizmann zu seinen Vor- '1’,Ligen aus einer sehr ernsten Uebcrlcgurig der Gesamt- X und aus der Erkenntnis zionistischer Notwendigkeit |;el־mgt ist. Darum halten wir es für durchaus notwendig, Y.$e Vorschläge sachlich zu erwägen und nicht durch Xlagwörtcr und Dialektik eine psychologische Situation מ «baffen, deren Entwirrung auf dem Kongreß nicht nur Dolie Opfer kosten kann, sondern auch die zionistische «rr'TTS-p p ,« } \ 1! : y :!! .z־־Vi/'״v ,ו,׳, •ft »I. Mtd der Qff 0Yskraft schwächen muß. , Wir haben uns bisher bemüht, unsere Leser über c,e Kongrcßstimmen aus allen Lagern, soweit sie sich j1 'Mer Presse kundgeben, auf dem laufenden ■zu halten. 1;״• Zionistische Vereinigung für Deutschland wird sich ihrem Delcgiertentag am 24. Juni mit diesen Fragen;■׳Beschäftigen haben und es ist wünschenswert, daß die;■';•'■gierten das Material in möglichst weitem Umfang;;■•incnlcmcn. In unserer. heutigen und der vorvorigen;';11;׳mer waren' wir »1 UHftrer Freude ia der Lage, לli:? in unteren Blatt, vor sielt gehenden Diskussion ’־Gbobkiae,, Herrn Richard Uchtheim 25u Worte kommen fn Dresden Vcrelnshaust, Zlnzcndorfcr Straße 17, am 25., 26., 27. J u n i 1923. Die Tagesordnung wird in Nr. 41—42 der ״Jüdischen( Rundschau“ vorn 25. Mai veröffentüdht werden. Für Sonntag, den 21. Juni, sind eine Reihe von Vor* konferenzen in Aussicht genommen. Wahlvorschriften, Die zionistischen Ortsgruppen und Sondcrgruppcn werden hierdurch darauf aufmerksam gemacht, daß sie gemäß den erlassenen W a hl vo r s ch r i f te n neue Mitgliederlisten mit genauen Adressenangaben bis zum 25. Mai an das Büro der Zionistischen Vereinigung für Deutschland einschickcn müssen. Die Gültigkeit der vorgenommenen Dekgiertcnwahlen der Gruppen hängt außerdem davon ab, daß dieselben vor der Vornahme der Wahlen die Landesbeiträge für sämtliche Mitglieder für die Zeit vom 1. Juli 1922 bis 30. Juni 1923 (150 M. für jedes Ortsgruppcnmitglicd, 50 M. für die Mitglieder des Misraclü und des Hapocl Hazair) obgeführt haben müssen. Von Wnhlmckhingcn von Gruppen, die diese Bestimmungen noch nicht erfüllt haben, kann vorerst keine Notiz genommen werden. Die Gruppen werden dringend gebeten, diese Wahl- Vorschriften strikt mnczuhaltcn, um die durch überflüssige Mahnungen verursachten großen Spesen zu vermeiden. Der Wahlprüfungsaussdiuß tritt am 18. Juni in Berlin zusammen. Bis zu diesem Termin müssen die Wahlresultate spätestens dem Büro der Z. V. f. D. bekanntgegeben werden. Büro des Del eg lerten tage«. Bis zum Zusammentritt des Dclegicrtcntages befindet sich das Büro des Dclegicrtcntages in dem Heim der Zionistischen Vereinigung in Dresden, Sccstr. 7 {Telephon( 11701J. Unterbringung, Alle Gesinnungsgenossen, die die Absicht haben, am Dclcgiertentag teüzuneluncn, werden dringend gebeten, bei dem Büro des Delegierte!,tages:־ Zionistische Ortsgruppe, Dresden, Sccstr. 7, z. Hd. von Herrn Au sehe], Quarticrbcstclluugen aufzugeben. Es stehen Zimmer in Hotels I. Klasse zum Durch* sehnittspreis von 10000 M. inkl, Steuer, Hotels II. Klasse zum Durchschnittspreis von 5000 M. inkl. Steuer und Privatquartiere zum Durchschnittspreis von 3000 M. zur Verfügung. — Ferner sind' in beschränkter Anzalü auch Freiquartiere zum Teil mit Verpflegung zu haben. Bei allen Bestellungen ist die Aufenthaltsdauer aufzügeben und auch mitzutcilen, ob Zimmer mit 1 oder 2 Betten gewünscht werden. Nur für diejenigen Delegierten!,igsbesudier, die sich! rechtzeitig Quartier bei dem oben genannten Büro bestellen, kann Garantie für eine wunschgcmäüe Unterbringung übernommen werden. Vcrpflegung.! Alle Dclegiertentngsbesuclicr, die Unbedingt Wert auf streng rituelle Verpflegung legen, werden dringend gebeten, dies bei der QuartierbesteUung aufzugebon. zu lassen. Es ist für unsere Leser zweifellos von Interesse, die Anschauungen eines Mannes zu hören, der in der letzten Zeit an leitender Stelle in unserer Weltorganisation tätig war. Der Artikel ist auch deshalb lehrreich, weil in ihm ganz offen ausgesprochen wird, was in der letzten Zeit ohnedies kein Geheimnis mehr war, daß innerhalb der Exekutive ,über die besprochenen Fragen schwerwiegende Meinungsverschiedenheiten vorhanden sind, ln folgedessen kann also der Artikel nur als die Acußcrung eines Mitgliedes dar Exekutive aufgefaßt werden, keines■ wegs als Kundgebung der Exekutive selbst. Aus diesem Grunde ist c3 vielleicht auch angezeigt, ausdrücklich fest• zustcllen, daß die Veröffentlichung dieses Artikels keinerlei Stellungnahme der Redaktion oder gar der Z. V. f. D, zu den Problemen selbst oder rtt diesen Meinungsgcgcn- Sätzen in der Exekutive bedeutet. Der Umstand aber, daß die Exekutive ln einer der wichtigsten Fragen der zionistischen Politik nicht mir za keiner einheitlichen Meinung gelangen konnte, sondern sogar nicht einmal soweit eine Basis schaffen konnte, daß ihre Mitglieder nicht zur Flucht in die Ocffcntlichkcit und öffentlichen Fortführung der internen Polemik gezwungen würden, beweist 'die Reformbedürftigkeit dieser Exekutive, die in ihrer heutigen Form vom letzten Kongreß als ein Experiment geschaffen wurde, welches, so können wir wohl heute schon sagen, sich organisatorisch nicht bewährt hat. Schon bei der Auseinandersetzung mit Jabotinsky im A. C. wurde mit Recht betont, daß nur eine einheitliche ■ und wohl entsprechend kleine Leitung arbeitsfähig sein kamt Der Kongreß wird daraus Konsequenzen ziehen müssen. ,; 1 ■׳ : , ' R.Wt ׳!iäwaoili «Feierta8116104«• ®«׳ dia ,י€ Wo£ea 101:2 יts Nuraracr?reHag, äea 25. Mal« יי׳רסיץ ,wW ‘,—.ן".,— r tuf «jr Von Dr, Chajim Weizmann. rnr<: I d km, * k ita. i Kt L ׳י. Tdf 14V»ןן ,:ot'.oa- Bei einem Meeting■ ln New York erzählte Dr, ,Weizmann nachstehende Einzelheiten aus jenen schicksalsschweren Tagen, da im Rate des Volkerbumles über die Genehmigung des Palästina-Mandates verhandelt wurde; In dein VölkerbundSrat, der ‘über das Mandat zxi entscheiden hatte, waren sieben Staaten vertreten, deren Beschluß einstimmig gefaßt werden mußte. Jeder einzeln® dieser Staaten konnte die Mandats-Ratifizierung■ aufhalten oder verhindern. Von diesen sieben Staaten waren fünf katholisch. Ich brauche Ihnen nicht zu sagen, daß der. Vatikan bis dahin nicht sehr freundlich auf unsere Wünsehe in Palästina geblickt hatte. Und unter diesen katho lischen Staaten befanden sich einige, in denen eine jür diache Bevölkerung so gut wie gar nicht existierte. In Staaten, in denen Juden leben, kann man Ihre Hilfe in Anspruch nehmen, um die Sympathie ihrer Re* gierung zu gewinnen. So war es der Fall bei Frank• reich, wo die jüdische Bevölkerung zu umern Gunsten argumentieren konnte. Auch bei Italien durften wir diese Erwartung hegen. Aber da war ferner Spanien. Dort gibt es keine Juden. Die Geschichte unserer Be- Ziehungen mit Spanien ist lang und blutig, und das Fehlen einer jüdischen Gemeinschaft in Spanien ist nicht ohne Zusammenhang damit Dann saß Brasilien im Völkerbundsrat Die Zahl der Juden in Brasilien ist unbedeutend. 'Aber was unsere Zukunft in Palästina anbetrifft, so war der Einfluß von Brasilien für uns ebenso wichtig, wie der von England. In den wenigen Tagen, die der entscheidenden Sitzung vorangingen, erwogen wir jede Möglichkeit und bildeten uns nach allen Seiten um! Hilfe um. Wir erinnerten uns, daß wir im Jahre 1913 bei der Grundsteinlegung der Universität in Jerusalem! ein Glückwunschtelegramm von einem Professor der Universität in Madrid erhalten hatten. An ihn wandten wir uns, und er wandte all seinen Einfluß auf und wandte sich an seine Freunde, damit sie sich bcmühten, die Regierung zu unsern Gunsten zu stimmen. Dieser spanische Professor war ein Marran e und unter seinen Freunden, die er für unsere Sache bemühte, waren mehrere Marranen. in diesem Augenblick unserer Ge* schichte, nachdem das Judentum dieser Marrancn Jalir* hunderte hindurdi vergessen war, erwachten sie plötzlieh zu ihrem wahren Wesen und zu ihrer echten Ver« antwortlichkeit. > , .;;!!' 1 Wir wandten uns an den Vertreter Spaniens! iirf Völkerbundsrat, der zufälligerweise Vorsitzender der für uns entscheidenden Sitzung war, Und wir sagten zu ihm: ״Hier hat Spanien die Möglichkeit, zu einem Tdf die lang ausstchcnde Schuld zu begleichen, die es dett Juden schuldet. Das Ucbel, das Eure Vorfahren uns angetan haben, könnt Ihr zu einem Teil tilgen". Der. Vertreter Spaniens war für uns; Wir wollen diese Tatsache in unserer Geschidite verzeichnen,‘ daß durch den Mund des Vertreters von Spanien in jenen entscheidenden Tagen jene jüdischen Märtyrer gesprochen haben, die in den Tagen der Inquisition litten und starben. Jene Opfer vor 400 Jahren trugen im Jahre 1922 ihre Früchte. , . , Am Sonnabend, nachmittag uni 5 Uhr, wurde das Mandat unterzeichnet. Um 1 Uhr desselben Tages kam ein päpstlicher Bote nach London. Er brachte das päpst* liehe Verlangen mit sich, daß die Mandatsratifizierung! bis zum kommenden Montag verschoben werden sollte. Ea Ist Grund zu der Annahme vorhanden, daß das Mandat niemals bestätigt worden wäre, wenn dieser kurze Aufsclvub bewilligt worden wäre. Aber der Aufschub wurde nicht bewilligt, das Mandat wurde bestätigt 1 Das ist ein einzelner Zwischenfall, der die tmgewohnliche Kompliziertheit des jüdischen geschichtlichen Geschehens illustriert. Es ist auch überaus‘ schwer für uns, derartige Zwischenfälle in die rechten Perspektiven zu rücken. Was uns nebensächlich und zufällig erschien, enthüllte sich nach langer Zeit als ein Teil unseres tiefsten Geschickes. >! , Ich bin nach Amerika direkt von Palästina gefrommen und meine Reiseroute hat mich über Italien, Frankreich, Holland, England geführt Ich habe so die ganze jüdische Front von New York bis Jerusalem gesehen. Es ist eine lange Front und die Streitkräfte, die sie halten, sind dünn auf ihr .verteilt, während unsere Feinde gegen uns in dichten Massen stehen, stark an Zahl Und Hilfskräften. Ihr Haß ist derselbe wie vor hunderten von Jahren. Ich will Ihnen von einem Zwischenfall erzählen, der Ihnen 'die Art und die Richtung dieses Hasses erläutern kann. Ich hatte Gelegenheit, mit einem der führenden Männer der katholischen Kirche zu sprechen. Wir sprachen über Palästina und das Wiederaufleben des jüdischen Volkes. ״Ce n’est pas vos Cobnies, que je crains, c'est votre Universite". Ich verstand ihn gut uuul antwortete Uu» vielleicht etwas unvorsichtig: ״Vo״» •avals parfaitsmeBt raison",- Sie fürchten unser» Geist,* nicht mnqera — :1־ if' ■L" •I .1' I m;rj, 'il 1 ׳ 1, 1 x׳ ) i ' I: . ־J ־Kp (u