Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVIII (1923)
- Issue
- Heft 39 (15.5.1923)
- Date
- 1923-05-15
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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£ Kr 39 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 233 n M. i : h'Cr• tin ->pi. ■ \ : V;•;! ׳ יו! iilvf c, ';ph .et *a׳ ■ iai'.ca. Um . ' bah.״;,. *i!! ' ei-Ci]l li-' jah't 0". J»; ׳ haben ‘o {immer *r! :imene* . ) : letzte, 1 t ״ die 1הי ו.ס, he• ' r 21׳ n e;1 ttr: Piaster t e r usw, >d. r mehr Ihhliedem ,1» hat der, it rc Auf. c!חזי ־ auf 11: ווe br> 100 Pfd, (R-tucinde tuend die {«';■teil er• >i ■ial soll k0 für!-■mg des ft'״» unter• e: nicatin : :Uzerei U0R statt, 5 iür die t;׳;>rcd»c;1. 11: in be• e: t, st.r,׳,׳ b ־)rin;■::',, hskia!:, ’c;in, wie r wodolü;!׳'in ent- C״ durch• nren de,; 1R :!1, von s Id., die wurden, :1:0,1 und t blcibr,« <■ s Bau•?.״־. vor• S dir die n gegen l Oe ein• po.'atkai• 11t; noch tri würde. Ir dwirt• i.'c: Ertc> liefern {ir 011• Bcrtirl. Trans- 4, O1■״ '< ־> (bß n :s:•« lisi.ol tf? | />** S*} 1 /fe«* "וי t» pcr iscliccliisclic Kullusnilnlsfcr rar Sleir.hcrz -Alilirc*) Der tschechische Untcrrichtsminister B e c 11 y ״ e hat einem Mitarbeiter der Prager ״Wah rh eit“ gegenüber Acullcrtmgcn ״Vr die Stcinhcrz-Affärc gemacht, wobei er den Standpunkt ^5 Staates zur Hakenkreuz-Vergiftung klarlcgic. Der Minister sagte: ״Mein Standpunkt gegenüber dem Resignationsbegehren Rektors Steinherz war sofort gegeben, als mir bekannt, wurde, daß dieses Rücktrittsgesuch nicht infolge des Gesund•!!citszustandes des Rektors, sondern unter dem Druck der Vor- Jiältnisse, die heute auf der deutschen Universität herrschen, {ingebracht worden war. Daraus schloß ich, daß der Rektor der terroristischen Agitation gewichen war, und {4 geht selbstverständlich unter keinen Umständen an, einen Staatsfunktionär aus Gründen, die den verfassungsmäßig gevräliricistcten Grundrechten geradezu ins Gesicht schlagen,!eines Amtes zu entheben.׳ Ahr ist die Stimmung auf den deutschen Universitäten sehr wohl bekannt. Ich sehe mit pedauern, daß sie langsam zu Hochburgen der Reaktion werden. Aber diese Einstellung entspricht absolut nicht der Mentalität unserer tschechoslowakischen Oeffenüiclikcit. Be• denken Sic, daß wir in den vier Jahren Nationalversammlung keine einzige antisemitische Debatte hatten, daß es keine tschechische Partei gibt, die programmatisch anti• semitisch wäre. Der Kampf um den Antisemitismus ist bd uns anläßlich der Hilsner-Affäre endgültig durchgckärnpft worden. Ich sagte mir also: wenn dieser Kampf gegen die Reaktion auf den Universitäten irgendwo ausgekäinpft werden kann, so kann er nur in Prag ausgekämpft werden. Ich schäme r,1ich allerdings als Unterrichtsminister, daß so etwas überiisupt Vorkommen kann. Sie fragen mich, welche Rolle der in den Tageszeitungen viel besprochene Senator Dr. Mayr-Harting gespielt hat? Ich kann darauf nur antworten, daß es sich um die Privatijieinung des Herrn Senators handelte, die auf meine Ent- Scheidungen keinen Einfluß genommen hat und keinen nehmen konnte. Ueber die definitive Lösung der Angelegenbeit kann ich mich heute noch nicht äußern. Ich sage nur soviel: Solange iclr keine anderen triftigen Gründe habe, bin ich fest entschlossen, meinen bisherigen Standpunkt nicht zu ändern. Es sind wohl in der Zwischenzeit Mitglieder des akademischen Senates im Ministerium erschienen und haben eine Entscheidung verlangt, wobei sie bemerkten, daß der akademische Senat selbst seine Beschlüsse fassen werde, wenn eine solche Entschci lung im Ministerium nicht bald falle. Daraufhin erhielten die Herren dic% Antwort, daß es stell überhaupt nicht mehr um eine Angelegenheit des akademischen Senates, sondern um ein« Angelegenheit handle, die nur zwischen dem Untcrrichtsminister und dem Rektor auszutragen ist. Im übrigen kann ich immer wieder nur mein tiefes Bedauern darüber aussprechen, daß es an einer Kulturstätte zu solchen Erscheinungen kommen konnte, an einer Kultur• stältc, an der, wie mir bekannt ist, jüdische Professoren wirkten und wirken, die der Universität nur zur •Zierde gereichen. Die’ politischen ,Tendenzen, die in die Universität hineingebracht wurden, gereichen weder ihr, noch dem geistigen Niveau des deutschen Lebens zur Ehre. Ich kann nur hoffen, daß die deutsche Studentenschaft noch in letzter Stunde zur Einsicht komme, daß ihre Taktik weder der deutschen Wissenschaft, noch der Würde des deutschen Elementes im Inland und im Ausland förderlich ist.“ )¥. Prag., (J. C. B.)' Nachdem der Untcrrichtsminister der Tschechoslowakischen Republik in einem Schreiben an den Rektor der Prager deutschen Universität, Dr. Samuel Steinherz, dessen Rücktrittsgesuch ablehnend bcschicdcn hat, wandte sich der akademische Senat an die Regierung mit dem dringenden Ersuchen, dem Dcmissionsgesuciic des Rektors doch stattzugeben. Das Gesuch wird damit begründet, daß die Universität autonom sei und daß dem Rektor nach alter Tradition die Entschlußfreiheit gelassen werden muß, ob er bleiben will oder nicht Der Schritt des akademischen Senats geschah im ausdrücklichen Einvernehmen mit Prof. Dr. btciiiherz. , Die Beschlüsse der allwelllicltea jüdischen Sfudcnlen Vorkonferenz , Wien. (J.C.B.) Die provisorische Konferenz der jüdkehen Studcniendefegation ist beendigt. Es wurde ein- ׳hnimig die baldige Gründung ei.nes Weltverban• (’es jüdischer Studenten beschlossen. Ein pro- 'höfischer Vollzugsausschuß mit dem Sitz in Wien wurde;"־-schaffen. Die Hauptaufgabe des Vollzugsausschusses ist ‘ Vorbereitung und Einberufung des ersten all• weltlichen Kongresses der jüdischen St 11• den ten schaft, der spätestens Anfang Oktober dieses jAres stattzuimden hat. Die Exekutive besteht aus neun Personen, darunter“ vier?ידז Wien, ferner je eine aus Deutschland, Polen, Tscheche* tWakci, Rumänien, endlich einem Vertreter der Exekutive 1'•it dem Sitz in London. Die Vorkonferenz hat eine scharfe Resolution gegen den numerus clausus gefaßt, whrde ferner beschlossen, einen Aufruf an die jüdischen ';■'Kientcnschaiieu in allen Ländern zu erlassen, daß sie sich *cm Weltvcrband jüdischer Studenten anschlicilen. In einer Weiteren Resolution wurde an die gesamte jüdische Ocffentkenkeit appelliert, den Kampf der jüdischen Studentenschaft w ihre Rechte moralisch und materiell zu unterstützen. ÜÖJ*ö• PprUn^r ZionlitUoiiO Vorninigun«. Berlin 0 19, ßsjrrtstitamls 8!'*lojthon: Zontrum llMH/lü l’ontschooiikonto No» iiJÜUü iJorlm *NW ». Kn«?־Mmvurvmltung <inr li. Z. V ttittwuoh, 1i<m in. Mtu «b@n4* Ö Uur Urapyo Oil, ln Union!.!Haii, CirpffiwsMsr QUäUq if/i Jllt, mluojr T*gt»ordnnn£j 1 Allgünt^int» Am; ־ ru-phn. vi. Wahl ab•• Dslngisrtsa tuxl »tcUvyrtrstoudon lM'£t<־nnu t Ar «li<\ “Vq v uUrvsmranalttBg* lU/srötit: H«go ViuifotTusna, lUpoel*HazfcTr, Im Z, J. V, 53 K.ur§a» IHiimborp; («, ujUöü), ...<» .,״I.,--- -- --- -- II I- *--- — ■ — Donnerst»״, d n IV. Mai »botuU 8 XJht Uruj>ps Kord, in de» Shphiotmft'aft <finnger«ao»t), SophisDatra*• > 0r»U1 disllruu^ abend• 9 Ubr |»rapafaadaTrr1fta1£a11af Vorfrng von TForrn Dr. Aron iMutln ״<i*K״ar-atl nsd Kakssft da• jB<SI««baa Yo-'iaf.״ AnhchiioÜ'UHt WM inüfl» t»ologi״rten nnd ■utUvortroUmdeo Uei#־ gierten l'ür dio Vmtm*>rvor«ammh1ng. •b*nd! 8 Uhr Do^utritag, dao II., Ui. und üi. Mai ZvVra iUUrnfbl, Drs!1׳om»r»tr. 3צ Horr Dr. Kuhrmi Kur*u< 1U׳or Jütiinoh* Uviobiebto, Sonnabondj doa 10. Mal ftbtndi 8 Ubc UoUigrtgaliUti‘, R3 8. Vortrag d•• Zykhu יט er Kougrctü|1r״bi<!mo. Ohawer Albert Deen ״Di• Iledeatrfif;• 1• Kr0£*I«raeu“ Mlttwooh, de2 ״«. Mtvl *band• 8 UhV ött|;1 Os , in dein UwionslUen, Clroifawaldor BlraS• 0vi3 It.*A ״Nalltiaaie Kniet••(,** llapo?n«K»tft'ir, H^lli^fgoiwtiir &3 Kursus Arlosoioll‘ («, uutnn). Doimorstag, don 24 Mai . ebsnd• 8 Vbt Orappo biid, im Doutaeh^n Hof, Luokan«r $tr, 15 X'ropagandArertnataliaag Herr Prof. Dr. Holnr. Uoewot ״Jutlcnh«»• und PalSalinfta«fbee*M Di• Mitglimior Worden goboten, UA«t• eineufuhren. Sonnabend, den 20. Mol abends 8 Uhr JispeiMUxatr, HuüigoaeUUlr. 53 L Vortrag de• Zykiu« Über KongroOprobl«m•. Chawer Naohuxn üoldmann (Thema wird nooh bekaunt fegsbtnV Montag» don 28, Mai abend« 8 Uhr Z«tr« Kisrachl, Drasen©r*tr. 32 Harr Dr. WeU»berg: LakiUro de« ״Üapobi Uamisraehi* und des ,Hator". Grappe ßöd (Ort wird noch bekannt gegeben) l’ropaK&ndaveraitsUituug in Ni-u-TompvIhof. Herr Eeg.-Uet Huhh Ooslar: ״Unseie lbnebr de» AnlltcmUlsiaa•.* lUpoei-UasaVr, im Heim, HeUigegeiiUtr. 53 Jeclta Mittwooh abwechaeind Kursus vonOhaw«r ▲riosorofi: ״Geiektelil• aal Tbcsrio d#a soKUtisUaetiea 121001*»••»“ nad Kursus von UUewor Hiumbsrgt mjS4Uc2s Geschichte T0* de* alle•!•* ZelUa bis sir fraasüslasksa |«י>ן latlo* aater lisrüoksisklisaag der wirlsobaftiUhsa Moassate.** Jsdsn Montag hsscabsad — Qeaasinsaaae Lekt&re des MHapo<UHasalr*. EJapoai-Haaolr. DerSSnor OrsanEsoflon in den Il&umon de■ Zionistlsohon Jußondvsrsins, HeiHgegsisistr. 53 Vortrags-Zyklus Über ״KonsrcQprobleme״ 8. Vortrag: äotmabend, den 10. Mai Chawer Albert Baor über: ״Die bodonlraae In Erax*lsrael'׳ BEIIONEIl ZIONISTISCHE VEREINIGUNG MITTWOCH, DEN 30. MAI, ABENDS 8'/j UHR IM LEHRERVEREINSHAUS ALEXANDERSTR. 4t ,Gr;0:2:״ MlTGlIEDBl-VHaSAMMLUNG DER B.Z.V. ״UNSER' REDNER: R.-A, FELIX ROSENBLÜTH, LAZARUS BARTH, DR. KOLLENSCHER, DR. WELTSCH VcIÄfffiLDÜNGE^ElDlSSKUMRÄ^WÖNSciT Prclssüssclirciltai für ArcWlcktca Der Wa.id iks A* e rk a » Alikscbari (Neues Handels* viertel) in I inifa teilt mit, daß er nach Beratung mit der hebräisch-tcchni'.chcn Vereinigung in Paiä-.tina fn'gcn.le Acuie• rungen in seinem Kfmkurrenz-Ansscltrcibcn cingcführt hat! Die Preise wurden folgeiulcrmaßcn crhiiht: 1. Preis 100 äg. Pfund, 2. Preis 75 äg. Pfd., 3. Preis 50 iig. Pf4 Fenier wurde ein Betrag von 20 Pfd. zum Ankauf von zwei Plänen bewilligt,' Die /.eit zur Einreichung der Pläne wurde für ausländische, d. 11. nicht in Palästina wohnende Architekten bis zum 15. Juni verlängert. Den ausländischen Architekten, denen der Preis zuerkannt wird, wird er voll ausgezahlt. Arkifai'ntA, Akllcnvcrlrkb la Europa Aus Wien werden wir um folgende Veröffentlichung ersucht: Die OrtskomitcM für den Vertrieb der Aktien der Arbeiterbank in den Ländern Europa«: werden hiermit in Kenntnis gesetzt, daß die Wiener Zentralstelle für den Aktienvertricb mit dem 1. Mai d. J. ihre Tätigkeit eingestellt hat. Von nun an wolle man sich in sämtlichen die Arbdterbank be■ treffenden Angelegenheiten direkt an die Bank per Adresse: The Werkers־ Bank Ltd. P.O.B.27, Jel-Awiw, Palästina, wenden. Vom ״Joint“ ,Wien. (J. C. B.) Das von der Joint-Zentrale für den fischen Wiederaufbau in Europa aufgestellte Budget betrifft Summe von 2V3 Millionen Dollar ln diese Summe ist ■1"lind und Palästina nicht eingerechnet. Von diesem Budget ’•Wen bis heute 13ÖOÖOÖ Dollar ausgegeben. Mit dem Wiederaufbau zerstörter jüdischer Häuser in 1Tand, besonders in den Provinzen Lctgall Und Kurland, *;de eben begonnen. , Der Direktor des Wicderaufbaudepartemenis dcu joir.t, A Robinson, befindet sich derzeit auf der Rückreise: von ',״;w York nach Wien. Er wird in London mit der Leitung J%: Pa!ästi1,a-P״nk Ltd. und in Paris mit der Ica über eine Wegen Raummangel verspltei. Zusammenarbeit am jüdischen Wiederaufbauwerk Konferenzen abhaltcn. Bei der Konferenz mit der Ica handelt es sich nicht allein um Geldsendungen, sondern auch um einen Ausgleich zwischen den konservativen Arbeitsmethoden der Ica und den amerikanischen Methoden des Joint. Warschau. (J.C.B.) Die Wiederaufbauabteilung 'des Joint in Polen erhielt vom amerikanischen Hauptbüro ein Telegramm, daß die Jointexekutive in ihrer letzten Sitzung beschlossen hat, neuerdings <100000 Dollar zutn Wieder• aufbau zerstörter jüdischer Häuser in Polen hcieitzustdlcn. In diesen Tagen wird in Warschau über die Verwendung dieser Summe eine Konferenz stattfinden. Allgemeine Konferenz des Jüdischen Nallonalfonds Vor dem Zionistenkongreß wird die zweite Allgemeine Keren Kajenictli Lejisracl-Konfcrenz abgehaiten worden, die zwei Tage dauern soll. Vor allem sollen neue Mittel und Wege gesucht werden, um d׳c gegenwärtige unbefriedigende Lage des Keren Kajcmcth Lcjisrael zu beleben und die Keren Kajcmcth Lcjisrael-Eingänge zu vermehren. Ble Ar.5wsr.dcmg nneli Mcxllto Die mexikanische Gesandtschaft in Berlin erläßt eine W a r 11 u n g vor Vertretern gewisser privater Ansicdlcrvcrbände, die durch Vorspiegelung falscher Tatsachen Leicht• sinnige zur Auswanderung nach Mexiko verführen. Bei dieser Gelegenheit sei daran erinnert, daß der amerikanisch-jüdische Kongreß im vorigen Jahre die Frage der Eignung Mexikos für die jüdische Auswanderung gründlich geprüft hat und zu einem ablehnenden Beschluß gelangt ist. Auch auf dem jetzt in Wien tagenden Weltkongreß jüdischer Frauen hat eine der Delegierten Amerikas, Frau Razovsky, hervor* gdiobcn, daß nach Mexiko keine jüdischen ~ ' sollten. Besonders Mädchen und Frauen gewarnt. (Ziko,) Bas pMlscftc Sclir.livcsen In Bniprien Sofia. (J.C.B.) Das bulgarische Unterrichtsministcrium veröffentlicht soeben eine Statistik jener Schulen der MinderhcitsnaUoncn, die vom bulgarischen Staat erhalten werden. Unter der Rubrik ״Jüdische Schulen“ werden 24 vom Staate subventionierte jüdische Unterrichts• «astaltcn aufgezählt. Diese Schulen unterstehen dem allgemeinen Inspeklorat der staatlichen Volksschulen. icilea Auf einer Konferenz der französischen Zionisten wurden Dr FUdcr mann zum Präsidenten und Zlatopoisky inia Allcmikoff zu Vizepräsidenten gewählt. Die von Dr. M a r in 0 r e k geführte Gruppe ist 11! c!ia neugebildete Leitung siebt eiagetretea- Ad . die na2cn3K0r.ds in Rheinland-Wesllalcn Die Zentrale für Rlicüiland und Westfalen tn Köln kt vorläufig aufgelöst. Wir bitten, die Korrespondenz an uns Cu richten und alle Spenden an uns direkt abzuführen. (Postichcckkonto Berlin 28 217.) * Jüdischer Nationalfonds E. V., Zentrale für Deutschland, Eapocl - BazaTr Die öffentliche Versammlung der Berb'ner Ortsgruppe im Outtmamisaa! ist vom Dienstag, den 15. Mai, auf Sonntag, den 27. Mai, 8 Uhr, verlegt worden, Ort bleibt unverändert. Thema: ״jüdische Intelligenz und Arbeits- Zionismus“. EczIrJisvcrband Nürnberg des K. J. V. Die Nürnberger Bbr. Bbr. treffen sich im Lafufe des Sommers regelmäßig am Dienstag jeden Monats im Ludwigstorzwinger (Köcher) am Plärrer. Bbr. Bbr., die nach Nürnberg kommen, möchten sich bei Bbr. Theodor Katz, Nürnberg, Frohmannstr. 19, meiden, , : , Der Ukrainische Künstler-Chor hat mit der Einstudierung des neuen Repertoire die jüdischen Volkslieder aus der Ukraine in sein Programm aufgenommen, die in einer originellen, neuen Bearbeitung vom Leiter dieses Chores, Professor Eugen Turula in den Konzerten des Ukrninisclien Künstler-Cliorcs. am 26. und 23. Mai im Berliner Beetlvoven* aaaJ zur Aaifiulirung kommen. , , . , Verein für Artcüsnacbwcls E. V* (Lehrstcllenvermlttlungund Berufsberatung) In Kleinstadt, möglichst bei Landarzt, Lehrer oder Kantor, für 27jähriges, in der Entwicklung zurückgebliebenes Mädchen, bauerpension gesucht, Iktätigungsmößlichkeit in Hauswirtschaft und Garten erforderlich. Nähe Beilins bevorzugt, Zuschriften mit l*rcisfordcrungcn erbeten. < Stellungen werden gesucht: für eine junge Rcligionsichrerin, bisher im Misrachi-Klndergarten als Wirtschaftsleiterm tätig, sehr guter Eindruck; russische, polnische, hebräische, jiddische Sprachkenntnisie; die Dame würde evtl, in einem Verlag arbeiten; für handwerkliche Lehrlinge, Kürschner, Schneider. Optiker, möglichst m Betrieben, die am Sonnabend geschlossen halten; für kaufmännische Lehrlinge, In der Wäsche-, Stofflind Metallbranche, möglichst in Betrieben, die am Sonnabend geschlossen halten; für Lehrmädchen, für Schneiderei, Putzmacherei, Wäscheruschneidcrei, Einrichtcrei, möglichst in Betrieben, die am , Sonnabend geschlossen halten; für Anfängerinnen mit Kenntnissen der Stenographie und Schreibmaschine, möglichst in Betrieben, die am Sonnabend geschlossen halten; für Verkäuferinnen jeglicher Branche; für Kontoristinnen ohne Kenntnisse ln Stenographie und Schreibmaschine; für einen Jungen, der gern Portefeuiller werden möchte, suchen wir Lehrstelle bei jüdischem Meister, dessen Betrieb am Sabbsth geschlossen bleibt; für eine Volks wirtschaftlerin, 28 Jahre alt, mit kaufmännischen Kenntnissen, Erfahrung im Archiv, suchen wir geeigneten Wirkungskreis in Berlin oder auswärts. wir ־suchen ferner Lehrstellen für Kürschner, Schneider und Schäftemacltcr, Zuschriften erbitten wir an die Jüdische Arbcitsgcmefn» schaft, Auguststr. 17. Erklärung Berlin, den 6. Mai 1923. Da Herr Prediger Goldmaun seine von Herrn Dr. Goldmann, Leipzig, in der ,,Jüdischen Rundschau“ (Nr. 23 vom 20. Marz 1923, Seite 138) veröffentlichte Erklärung zuriiekge• zogen hat, haben die beiden genannten Herren heute folgende endgltige Erklärungen ausgetauscht: 1_. Zu dem in der ״jüdischen Rundschau“ (Nr. 17 vom 16. Februar 1923) veröffentlichten Brief erkläre ich, daß ich Herrn Prediger OoUlmann, Herford, gegenüber nach den mir gewordenen Aufklärungen den Vorwurf der Unwahr• haftlgkeit nicht aufrechterhalte. gez. Dr. Felix Goldmann. 2. Hiermit im Zusammenhang erkläre ich, daß ich mich überzeugt habe, daß die von mir getane Acußerung, Herr Dr. Goldmann habe sich bei Abgabe seiner Unterschrift für den Keren Hajcssod von äußeren Rücksichten leiten lassen, durch ein Mißverständnis meinerseits entstanden ist. gez. Ooldmann, Herford, Renaissance-Theater. Spielplan vor» Montag, den 14. bis Montag, den 21. Mai 1923, täglich 8 Uhr: ״Esther Gobsec k“, Sievogt als Illustrator. Im ״Bücher-Kabinett“, Momtnscnr straße 12, sind diesen Monat alle von Max Sievogt illustrierten Werk® ausgestellt. Besichtigung 10—1, 3—6. Wir warnen vor Woif Kuppermann, 21 Jahre alt, gehören in Wcrczczowe (Men), von Beruf Friseur, der nach einem bei uns begangenen D.Uniahl flüchtig geworden ist. Arbiiterfürsorgeamt der jüdischen Organisation!}!! Deutschlands, ,1;־! ,.r ־!! n .1. X',-