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Jüdische Rundschau · 1923-05-15 · Heft 39 (15.5.1923) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVIII (1923)
Issue
Heft 39 (15.5.1923)
Date
1923-05-15
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Für Oesterreich: Postsparkassenamt Wien, Konto Nr. 156030. Für Tschechoslowakei: Postsparkassen amt Prag, Konto Nr.59410. — RcdMttionsichlufl Sonntag und Mittwoch nachmittag. — כ״ט אייר׳ תרפ״ג II xxvif ilirff. 1er öf?cr״.UeJ1»rcclilllch gesicherten 'Iäelra3t"tla In Patlisüna.;das Programm .*• Jei 181 י0,ך i| 'wi■ icy םי' Ein offiziöser Kommentar. jewish Clironiclc“ veröffentlicht eine Zuschrift w!)'ilcrrn Leonhard Stein, dem politischen Sekretär ׳■r Zionis'.ischen Exekutive, die sich mit den bevorstehenden Vciltandlungcn der Zäonis ischcn Exekutive mit den Vertretern der englischen Judenheit (Board of Deputies and Anglo-Jewish /s;xia;ion) bcsrhäfligt. Er bezeichnet die Annahme der Ein- [gung zu den Besprechungen seitens der erwähnten Körper- (״:hafte n als den ersten Schritt zur V c rb re i t ei u r. g der iiasis der Jewish Agency. Im folgenden bespricht (fdic Bestimmungen des Mandates selbst und weist insbeson* der« darauf hin, daß der Text des Mandats nicht von ״jesh» Agency" (mit großem A) spricht, sondern von einer jewish ngcncy“> dh. also das Mandat beabsichtigt nicht, J,n neues Organ zw schaffen, dessen offizieller Titel ״Tire kivisii Agency" ist, sondern es spricht einfach von einer jüdischen Vertretung. Er fährt fort (Hervorhebungen jm Text raiiiinen von uns. — Red, ״J.R."): ״Gleichzeitig war cs klar, daß die Agency' so repräsentativ als möglich gestaltet »erden soll. Dies ist nicht nur die Intention des Mandates, pudern war stets der spontane Wunsch der Zionistischen Organisation. Was auch die präzisen Verpflichtungen aus Am Mandatsvcrlrag sein mögen, die Organisation hat niemals ein Monopol gewünscht, vielmehr war cs immer das Streben ihrer verantwortlichen Führer, alle vorhandenen Kräfte für As Werk zu vereinigen. Wesentlich ist nun allerdings, daß die Integrität der Zionistischen Organisation nicht an ge tastet wird. Die Zionisten haben die ganze Zeit die Last getragen,־ sie haben eine ־Tradition geschaffen, die einen hohen moral'schen Wert' darstelit, und sie haben einen Reichtum an Erfahrungen, deren Früchte erst jetzt sich!u zeigen beginnen. Sie sind die weitaus größte organisierte jüdische Körperschaft, die aktiv an Palästina interessiert ist und besitzen einen administrativen Apparat, der, so unvo'll- ״nmnen er auch sein mag, doch den Vorzug hat, im Gauge!11 sein. Niemandem Interesse wäre es, die Zionistische Organisation plötzlich zu׳ zerstören. Die delikate Aufgabe, ihr neue Kräfte aufzupfropfen, muß notwendig mit einem gewissen Grad von Vorsicht unternommen werden. Nichtsdestoweniger ist eseine Aufgabe, die mit gebieterischer Notwendigkeit ohne Aufschub in Angriff genommen werden muß.■'Der' Aufbau Palästinas ist nicht mehr eine Sache dieses oder'jenes Teiles der judenheit er ist die kcmcinsamc Verpflichtung und das gemeinsame Privileg;Her Juden geworden, die die Ehre des jüdischen Namens schütz.en wollen. In der gemeinsamen Anstrengung, die die Situation erfordert, ist Platz für sie alle, gleichgültig, welche Etikette man dafür wählt. Die Jewish Agency in dem technischen Sinn, den das Wort einmal erlangt hat, mag ein gesetzlicher Begriff sein oder nicht, jedenfalls hat er sich schon eine gewisse eigene Realität geschaffen. Er ist das Symbol einer neuen Aera der Beziehungen zwischen Palästina und der weiten jüdischen Welt geworden. ׳ < Dies ist die Bedeutung der Schritte, die die Zionistische Organisation jetzt unternommen hat, wenn sie an ehe beiden englisch-jiidisehen Köiperschaftcn heran(rat. Es ist wichtig, festzustellen, wozu diese Körperschaften eigentlich cingcladen worden sind. Es handelt sich nicht um einen Versuch, sie in die Jewish Agency überstürzt hereinzuziclicn. Es wurde nichts anderes vorgcschhgcn, als daß sic mit der Zionistischen Organisation über die Mittel beraten sollten, die Jewish Agency auf einer breiteren Basis zu bilden. Die Einladung bedeutet als» nur, daß die Erweiterung der Basis jetzt endgültig in Betracht gezogen wird; sie bedeutet ferner, daß die Agency nicht nur eine Körperschaft sein soll, die die gegenwärtig in Pafeina arbeitenden Kräfte zusammenfaßt. Wenn der Board of Deputies und die Anglo-Jewish Association angegangen wurden, kann dies nur aus der Auffassung geschehen sein, daß die Sm'ic die jüdische Gemeinschaft als solche ani Erät, Aus Gründen, die auf der Hand ,liegen, wurde zuerst die; englisch-jüdische Gemeinschaft zu einem Meinungsaustausch ungeladen. Das vereinigte Komitee, das vorgcsclilagcn ist, Fl aus den Vertretern der Zionistischen Organisation, aut I Gr einen Seite und denen der zwei englisch-jüdischen Körper-! «lüften auf der anderen Seite bestehen. Es bleibt natürlich dem ׳ Komitee überlassen, wie es weiter vergehen wird. Aber es , ® anzunchmcn, daß nach Entwicklung der Situation auch anräre wichtige Gemeinschaften zur Beratung herangezogen weni k». Welche Form diese Beratung annchmen wird, ist nicht v«auszusch«n. Aber es ist klar, daß früher oder später eine ^tbindung mit repräsentativen Vertretern der jüdischen Öffentlichkeit auf beiden Seiten des Atlantischen Ozean« her- Rkdlt werden muß. Die Aufgaben des Komitees sind ge- *יי ^entlieh vage und eine Lösung des Problems ist darin nicht vpfgesebcn. Immerhin gibt es hauptsächlich zwei Alternativen, ö' gegeneinander abgewogen werden müssen. Es wird erinnerlich sein, daß die Konferenz in Karlsbad letzten Jahre sich für einen jüdischen Weltkon,־ Kreß für den Aufbau von Palästina erklärt hat. Das ist eine '״'datngsvoHe Gerd«, die auf die Phantasie einen starken Ein- 1״sek macht. Andrerseits fürchten manche, daß es wenigstens ju' «ine gewisse Zeit nur eine Geste bleiben wird.׳ Ein Weltk'׳,״׳:rcß wird die .Angelegenheiten nicht fördern .können, wenn 8 ״ur eine debattierende Körperschaft ist. Er wird auch räwtki wirklichen Fortschritt bringen,. wenn er nur ein *io- 1-״■heller Kongreß unter anderem' Namen »ein wird. Wenn 1־T" vorgcschlngenc Weltkongreß Aussicht haben toll, eine Re■ 1'׳rät zu werden, so erfordert seine Vorbereitung nach all- ״"׳״einer übereinstimmender Ansicht •langsame und mühselige 1räiminarien. Inzwischen drängt die Zeit •und das 'spricht ®1mbar für. einen sofortigen Versuch ׳zu einem weniger weit 'rächten Ziel. Wenn die Agency nicht ■ auf* einmal als ein '׳'״ständiger und abgerundeter Körper gebildet werden kann, \י־*ז «יץ,ג״\י ח* < ^י*•/ ץ״־ <יץ י* ו״ך \—י 14 V»«»"1»■!* \laa0 j> M0 יי *+ ■ ז.*ff ניך- 1 4L mk יו t> ח* ^';;• ־; •.,.4• Mt* (m! ik%Z &ima~Rc501uiion Im weiteren Verlaufe des Jüdischen Fraucnwcltkongresscs in Wien (s. auch vorige Nr. der ״J. R.'M hielt zunächst Frau Anita M ü 11 c r - C o h e n das Referat über den ״Schutz des jüdischen Kindes“ und regt einen Kongreß für Kinderfürsorge an. Sic schildert das Elend der verlassenen jüdischen Kinder in den Kriegs- und Pogromgebictcn und erklärt, die Teilnahme an dieser Fürsorge sei eine Pflicht jeder Jüdin, der keine andere vorangcht. Frau l)r. Korolik (Rußland) hält das Referat über ״Volksgcsundhcit und Hygiene“. Daran schloß sieh eine längere Diskussion, i״ der Frau Mcllzer- Pomcranz (Polen), Frau Eschelbachcr (Deutschland) und Frau Buchmicl (Ukraine) teiinahmen. Die nächste Sitzung war den Berichten aus den einzelnen Ländern gewidmet. Es sprachen Frauen ans der Tschechoslowakei, Wien, Dänemark, England, Frankreich, Deutschland. Aus Deutschland berichtete zunächst Frau Werner über die Tätigkeit des Jüdischen Frauenbundes, dessen Zweck die Stärkung des jüdischen Gciiieiuschaftshcwußtschis und die Bekämpfung des Antisemitistnus sei. Die jüdische Kimlerfürsorge bedürfe in Deutschland der Hilfe des Auslandes, uin der fortschreitenden Unterernährung abzuhclfcn. Frau M a r g u 1 i c s (Berlin) spricht iin Namen des V e r - ba 11 d e s jüdischer Frauen für Kulturarbeit in Palästina. Der Verband verrichtet eine rege Kleinarbeit in dem Lande der jüdischen Hoffnung. Wirtschaitsfarmen und Kindergärten sind errichtet worden, Frau Hannah Mcisd- Scliochat ist als Emmissiiiin des Verbandes in Palästina tätig. Mit den bescheidenste״ Mitteln wirkt sic dort wahre Wunder. In den Farmen werden die Clialuzotli zn Gartenarbeiten und in den verschiedenen Zweigen der Hausarbeit atisgebildet. Auch die Spitzenindusirie wird in Palästina mit schönem Erfolg betrieben und so der Frauenarbeit neue Gebiete er• schlossen. An die Realschule in Ilajfa Ist eine Hauswirtscluftsschule für Mädchen angegHedert. Am M i 11 w 0 c 11 erstattete Herr Dr. Kahn ein Referat über das Immigrationsproblem, worin er auf die Einschränkungcii der Einwanderung nach Amerika liinwies und betonte, daß die Erschließung' Palästinas die einzige Hoffnung für iiuiidcrttriiiseiidc auswandcrungsbcdürfligc Juden ist. Das Korreferat hielt Frau R a c o v s k y (\mcrika), die erklärte, die'jüdische Frauenorganisafon wolle auf Milderung des Einwandeningsgesctzcs' hi 1ar'rei־c:1. In der Debatte betonte Frau Patak (Wien) «ü ■ ß dmhmg der Palästina-Wanderang. Das Referat ü'!er V a 1 ä s t i 11 a 1 m m i g ra t i o n von Frau Moschensohn (Jerusalem) liest an Stelle dcr_ erkrankten Referentin Frau Eschelbaolier• vor. Große Begeisterung erregte eine hebräische Rede der Frau Rabbiner Ow’adja (Wien), die im Namen der Wiener Sepharden- Gemeinde die Bedeutung des!Wiederaufbaus Palästinas würdigte. Am Spätnachmittag wurde von der Israelitischen Kultusgemeinde zu Ehren des Kongresses ein Tee im Kursalon veranstaltet. ■ 1 Mittwoch Abend mußte eine Nachtsitzung cingcschaltet werden, in der die Berichte und die Debatten fortgesetzt wurden. Aus der Debatte sei hcrvorgcliobcn der Berieht von Fräulein van Geldern (Holland), die betonte, daß in. Holland neben dem Schutz der Transmigranten die praktische Pal ästinaarbeit als wichtigste Tätigkeit angesehen werde. Ferner berichteten Frau Heppner (Freistaat Danzig), Mrs. Sieff (London), Frau Patak (Wien), Frau Deutsch (Budapest), Frau Dr. Margulics ((Florenz), Frau Benedetti (Rom), Frau Dr. M (Riga), Frau Dr. Klaften (Lemberg), Donnerstag hielt zunächst Frau Dr. Turnowsky (Berlin) das Referat über jüdische Arbeiterfürsorge. Sie weist darauf hin, daß in jedem Lande mit jüdischer Minderheit der Judenhaß eines Tages ausbrechen könne. Darum sei jeder Jude jedes Landes verpflichtet, für jeden Juden jedes Landes einzutreten. Nirgends hat sielt die jüdisch? Gemein scliaft notwendiger gezeigt als hei der jüdischen Wanderung. Der ansässige Jude hat die Verpflichtung, sich für den Einwanderer einzusetzen. Die Arbeitsausbildung und Arbeits- Vermittlung ist neben dem Schutz vor der Assimilation und der Erhaltung der jüdischen Eigenart das wichtigste Ziel der Emigrantenfürsorge.! Frau Stock (Triest) berichtet über die soziale Tätigkeit L11 Triest, die besonders mit Rücksicht auf die Palästina Wanderung von Wichtigkeit ist. Der Vertreter des Wcltvcrbandes jüdischer Studenten fordert Kampf gegen den mimenis clausus, Frau Margulics (Berlin) legt eine diesbezügliche Protestresolution vor, die ohne Debatte einstimmig an genommen wird. Frl. van Geldern (Holland) erklärt, das Mandat für Palästina legt allen Juden die Pflicht auf, eine Einheitsfront zum Aufbau Palästinas zu schaffen. Frau Dr, Kälter (Danzig) schildert das jüdische Elend in Danzig und die Schikanen der Emigranten. icy e r Frau Margulics (Berlin) unterbreitet dem Kongreß eine Resolution, wonach sich die jüdischen Frauen aller Länder für die Unterstützung der Chaluzbewegung cinsetzen sollen. ln der Nachmiltags-itzung berichtete Dr. Siegfried Leh• mann (Litauen) über die jüdische Kinderfürsorge in Litauen und namentlich über das jüdische Kinderhaus in Kowno, welches alle Gebiete der Kimlerfürsorge umfasse. Frl. Karminski (Berlin) beantragt, daß die jüdischen Frauen für die Ausbildung der weiblichen jüdischen Jugend zur sozialen Berufsarbeit sorgen mögen! Neben praktischen Kursen soll auch jüdische Geschichte und he'• bräischc Sprache gelehrt werden. Aus den folgenden Referaten erwähnen wir die Schl!• derungen von Frl. Heiden (Budapest) über die Verfolgung der durchwandernden Juden in Ungarn und die Ausweisungen, Die Resolutionen Am Freitag wurde nach fünftägiger angestrengter Arbeit der Kongreß geschlossen. Die Vonniftagssitzimg ist den Resolutionen gewidmet gewesen. Vorerst wurden zwei nicht zu den Gegenständen des Kongresses cingcrcichte allgemeine Resolutionen, die Palästina-Resolution und die Friedens-Re• solution,angenommen. Die Palästina-Resolution reichten die amerikanischen pelegierten als Einberufer des Kongresses ein, und sie wurde mit demonstrativem Beifall e i n s t i m rt|,i g angenommen. De Resolution lautet: ״Palästina Ist durch die Daltoar Deklaration and Ihre Aufnahme In das Völkerrecht, durch den Vertrag von San Kemo und die Annahme des Palästina• Mandates durch Großbritannien HelmstKtte Ittr die Joden ge worden. Es erscheint also als Aatgahe alter Juden, am soilalwlrtochfittltchea Wiederaufbau Palästinas mltenarbetlet und die Niederlassung von Juden dort sa unterstützen. Indem die Konteren( Jüdischer Frauen sich zur Teilnahme au dieser Arbeit bereit er• klärt, betontste, daß sie sieb dadurch keineswegs aal trgendeta politisches Programm lesttegt“ Die Friedensresolution stellt fest, daß es Pflicht aller jüdischen Frauen sei, dem mcssianischcn Ideal des Schalom, des Friedens, mit a’len ihren Kräften zur Verwirkliehung zu verhelfen und damit dem Ocist des Glaubens Israels treu zu dienen. Die Friedensresolution ist einstimmig äuge• nommen worden. , Weiter wurden folgende Resolutionen angenommen: Der Kongreß verpflichtet die Delegierten, in ihren Ländern für die Gleichberechtigung von Mann und Frau in dem Leben der Gemeinde zu kämpfen. Die jüdischen Frauenvereine mögen Sorge tragen, daß die weibliche Jugend zur sozialen Arbeit in geeigneter Weise herangezogen werde.! , Ferner wurde eine Reihe von Beschlüssen zu einzelnen sozialen Problemen gefaßt. In der Nachmittagssitzung wurde auf Anfrag der holländischcn Delegierten, Frau van Geldern, beschlossen, einen Internationalen jüdischen Frauenrat zu konstituieren, in dem jedes Land durch ein Mitglied vertreten sein wird. Der Frauenrat soll die erforderliehen Schritte zur Gründung eines Weltbundes jüdischer Frauen unternehmen, damit die Einheit der jüdischen Frauen der Welt, die sich bei diesem Kongreß manifestierte, eine ständige Organisation besitze. Der Kongreß sprach sodann den Dank der Delegierten an die Einberufer des Kongresses, Mrs. Kolm», Mrs. Harris und Mrs. Sachs-Barr, sowie an Frau Ani.a Müller-Cohen aus. Oberrabbiner Dr. Chajes wurde durch minutenlangen Applaus stehend begrüßt. Es wurde beschlossen, an Bundes• Präsidenten Dr. Hainisch eine Dankadresse und an Frau Marianne Hainisch einen telegraphischen Gruß zu senden. Zum Schlüsse sprachen noch Frau M o s c 11 c 11 s 0 n (Palästina), die die versammelten Delegierten noch einmal an die P f f i c h t der Palästina-Arbeit erinnerte, und Mrs, Kohut, die Gottes Segen auf die Arbeit der jüdischen Frauen herab• wünschte. Sodann schloß der Kongreß seine Beratungen. Am Abend fand ein Festgottesdienst statt, bei dem Oberrabbiner Dr. Chajes die Rede hielt. •Wir werden auf die bedeutungsvolle Tagung noch zurückkommen. , so kann vielleicht — $0 argumentiert man — ein ■Versuch' gemacht werden, die Agency aUmiäfclich aufzubauen. DieFurJUloccn dcrAgeucy könnten lieigilclsivelscvou etaerKarpersdinU Uberuenunta werden, die sie!« in gleicherweise, tkertelw aus Vertreten derZiouh liechen Oresatsaümi, «macreci.N ans Vertretern der fClireeilea jüdischen Krpenclidfni cud Organlsatlnsea in 1i:a verschiedenen Tellen der Welt tusarr.mrecctrt, wobei für andere jüdische Körpersdiaften־ Platze reserviert werden kannten, cobald sic bereit sind, dieselben dnzuneltmcn. Auf dieser Grundlage ist cs möglich, daß ein definitiv» hortsdvfitt in der Richtung auf BiUhmpjder Agency auf breiterer Basw gemacht weiden kan», wcJurdi dein! tiberall ׳ »!tage tretenden neuen Geiste t'u Jtjonfoatcr Aitr-drudc ffemcbcti werden würde. ,!׳!:;,;,ן; , Das ׳ vereinigte Kciuifa vv*r<l *wdfJJos erv/afäf,' bü cs wünschenswert und möglich ist, in dieser Weise einen Kern zu bilden, uin den die Jewish Agepey oder wenigstens eine Ägency dann allmählich’aufgebaut wird. Wenn :.:liratat eines autoritativen WePkougrcsiCS zum Zuar kommen sollte, so wird er in keiner Weise gehindert sein, die'Lage von neuem zu überprüfen. Jedenfalls ist es unbestreitbar, daß es widüig ist, ohne unangebrachte Verzögerungen irgendeinen Anfang zu machen. Welche Vorschläge das vereinigte Komitee auch machen wird, sie werden auf jeden Fall der Billigung des nächsten Zionlstenkongresscs vorgelegt werden. Es kann keine Rede davon sein, daß der Kongreß vor ein f.iit accompli gestellt werden soll. Nur ein solcher nicht definitiver Schritt kann bis zuni Herbst gemacht werden. So kann die unvermeidliche Zwlscüienseit aufa vorteilhafteste ausgenutzt werden. Das vereinigte Komitee u-!r<t eine «du• wertvolle Arbeit geleistet haten, wenn S?a 2.:a Li den nächsten Monaten gelingt, einen wohlüberlegten Pica ausrtr:1rbciten, der sowohl für die zio• nisttedve eis au eit dio iiichtzkmisiisdie Auffassung annehm• bar »scheint und der sofort nadvdern Zionistenkongreß in die Tat umg«etzt ved-an 901.“' .! -— ---ך j :1" *V 1 ' r 1 :״r: r1׳ .. I i■־ II - 0, 1 I., ויו. u .יי ו 1!y tl: ׳ I I י, i hi־! ׳ irh r״t 1־ ׳ ,,׳■ V 1! ׳■r• t ■!:'■״,!!! f; 1,'n t > '!15,

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