Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVIII (1923)
- Issue
- Heft 35-36 (4.5.1923)
- Date
- 1923-05-04
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 216 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 35/33 XIX. Deleöierteiifajj der Zionistischen Vereinigung für Deutschland in Dresden Termin ünd Tagesordnung werden noch bekanntgegeben. Voraussichtlicher Begi11 ״; Sonntag, den 21. Juni 1023. Vorläufige Tagesordnung. 1. Bciieht über die politische Lage. Referent wird ncch bekanntgegeben,! , 2, Jcvvbh Agency, Zionistische Organisation und Welt• kongreß. Referent: Dr. Kaznelson, Berlin; Kor•; referent: Isaac Feuerring, Berlin. 1 3. Finanzicrungsproblcme. Referent wird noch bekanntgegeben. ■. I; 1 .4. Problenje der Palästinaarbeit. Referent: Dr. A’r• 10soroff. , : 1; 1 r Die Zionistischen Ortsgruppen werden hierdurch nochmals dringend aufgefordert, dazu Stellung zu nehmen, ob der Dclcgiertcntag sich lediglich mit Kon• greßfragen oder auch mit innerdeutschen Angelegen• heiten beschäftigen soll. ,! 1 ■ 1 י Wa 111 v 0 r sc 11 ri f t e n. ד! 1. Sämtliche wahlberechtigten Gruppen müssen ihre Mitglirdcrlislen bis zum 25. Mai 1923 einschickcn, da diese Listen dem Wahlprüfungsausschuß vorgelcgt werden müssen. 2. Die Gültigkeit der Wahlen hängt davon ab, daß die Gruppen sowohl die Landesbeiträge für das Jahr 1922 wie zum mindesten die erste Hälfte der Landesbeiträge für 1923 vor Vornahme der Wahlen an das Büro abgeführt haben. Der Landesbeitrag beträgt für Ortsgruppcnmitgliedcr pro Jahr 150 M., für Misrachi- und Hnpotil-Hazair-Mitglieder 50 M., für Mitglieder von Jugendgruppen 30 M. 3. Jede Ortsgruppe von mindestens 25 Mitgliedern wählt einen Delegierten, Ortsgruppen von mehr als 75 Mitgliedern wählen zwei Delegierte, Ortsgruppen von mehr als 100 Mit• *gliedern wählen für jedes weitere Hundert Mitglieder einen weiteren Delegierten, wobei übcrschicßcnde 50 Mitglieder einem vollen Hundert glcichgcrcchnet werden. Mitglieder von Gruppen, die nach par'־׳i ■1!׳,!״!. beruf• liehen oder irgendwelchen andern Gesichts, u.iktcn zusammengeschlossen sind, üben ihr Wahlrecht als Einzelmitglieder innerhalb der Ortsgruppe aus. In Ortsgruppen von mehr als 300 Mitgliedern finden Vcr• hältniswalücn nach der vom Landcsvoutand in Nr. 39 der ״Jüdischen Rundschau" vom 16. Mai 1922 veröffentlichten :Wahlordnung statt. Der Landesvorstand kann auf Antrag die Bildung von besonderen!Wahlbezirken anordnen. Auf Antrag einer Föderation ist den Angehörigen dieser Föderation zu gestatten, innerhalb eines Bezirks einen eigenen Wahlkörpcr zu bilden. (Statut § 9.) , 4. Das Wahlrecht zum Dclcgiertcntag steht nur den Ortsgruppen zu, die mindestens drei Monate vor Einberufung des Delcgiertcnfagcs bestanden haben. (Beschluß des XVI. Dole• giertentages.) Die Resultate der Delegiertenwahlen müssen dem Büro der Z. V. f. D. mindestens 8 Tage vor Zusammentritt des Ddcgiertcntagos gemeldet werden. 5. Der Beitrag zur Zionistischen Vereinigung für Deutsch■!and (Zionistenstcucr) wird von jedem Mitglied seinem Einkommen und Vermögen entsprechend auf Grund freiwilliger Einschätzung gezahlt, jedoch wird ein Mindestbeitrag (Landesbeitrag) jeweils vom Delegiertentag festgesetzt. Das Wahlrecht zun! Delegicrtcntag ist von der Zahlung des Mindest• beitrages abhängig, Ausnahmen hiervon kann der Landes- Vorstand ztilassen. (Statut § 30.) 6. Jedes Mitglied der Zionistischen Vereinigung für Deutschland hat mit Vollendung des 18, Lebensjahre* das aktive, mit Vollendung des 20. Lebensjahres das passive!Wahlrecht zum Dclcgicrtentafc, Niemand darf sein Wahlrecht doppelt '(in der Ortsgruppe und einer Sondcrorganisation) ausüben. (Statut § 8.) 7. Die Mitglieder des Landesvorstandes, des Zentral• komitces und der Vorsitzende des Finanzausschusses haben als solche aut dem Delegicrtcntag Sitz, aber kein Stimm• recht. (Statut § 10.) 8. Jeder Delegierte verfügt auf dem Delegicrtcntag nur über eine Stimme. Die Dclegiertcnmandate sind nicht über• tragbar. Die Delegierten sind an Aufträge und Instruktionen nicht gebunden. (Statut § H.) 9. Anträge für den Delegicrtcntag bedürfen der Unter* schritt von mindestens 15 Delegierten. Alle Anträge sind einer aus der Mitte der Delegierten zu wählenden Resolutions- Kommission zur Vorbereitung und Rückgabe an den Delcgiertentag einzurcichcn. Es darf über keinen Antrag abgestimmt werden, der nicht der Resolutionskommission vor• gelegen hat, (Beschluß des XVI. Dclcgiertcntagcs.) Zionistische Vereinigung für Deutschland. DcrLandcsvorstand. \ , I. A.: Rosenblüth. t Auszng aus der Vcrliällniswnlilordnung znm Delegicrtcntag der Zionistischen Vereinigung für Deutschland (Vgl. Nr. 39 der ״Jüdischen Rundschau" vom 16. Mai 1922.) Auf Grund des § 9, Abs. 4 des Statuts der Zionistischen Vereinigung für Deutschland erläßt der Landesvorstand nachstehende Wahlordnung für die Wahlen in Ortsgruppen von mehr als 300 Mitgliedern: § 1. In Ortsgruppen van mehr als 300 Mitgliedern erfolgen die Wahlen zum Delegicrtcntag der Zionistischen Vereinigung für Deutschland nach dem Proportionalwahlprinzip. Die Mitglieder von Gruppen, die nach parteimäßigen, beruflichen oder irgendwelchen anderen Gesichtspunkten zusunniengcschlosscn sind, üben ihr Wahlrecht als Einzclmitni eder innerhalb der Ortsgruppe aus und zählen bei der Feststellung des Mitgliederbestandes im Sinne des Absatz 1 mit. § 2. Jedes Mitglied der Zionistischen Vereinigung für Deu s.liland hat mit Vollendung des 18. Lebensjahres das aktive, mit 'v.c:s 23. Lebensjahres das passive ,Wahlrecht zum Delegicrtcntag. Niemand darf sein Wahlrecht doppelt (in da־ Ortsgruppe Mud einer. Sonde rorgauisaüon) ausüben, * . § 3. Zur Leitung der Wahl wird eine Wahlkommission gebildet, die aus Vertretern aller nn den WnliU-n beteiligten Gruppen 11 ad» Maßgalic ihrer ungefähren Z:!11 len stärke I *!•stellt. tj 4. Die Zeit, inneiiialb derer die Wahlen stattünden (Wnitlzcit) wird von der Wnhlkommissinn festgesetzt. Der Termin der Wahlzeit soll spätestens vier Wodien vor ihrem Beginn in der ״Jüdischen Rund .chau" und außerdem auf ortsüblichem Wege bekanntgemacht werden, 8 5. Die Wählernsrh'ägc sind bis spätestens zwei Wochen vor Beginn der WaWzeit bei der Wah'kommissirm rinzureichen. g 0. Der Wahl Vorschlag muß in Ortsgruppen bis zu 500 Mitgliedern von mindestens 15 Wählern, in Ortsgruppen von über 500—1000 Mitgliedern von ווו itnl es ton 5 .30 Wählern und in Ortsgruppen von mehr als 1000 Mitgliedern von mindestens 60 Wählern unterzeichnet sein, von denen einer als für weile re Verhandlungen bevollmächtigter Vertreter zu bezeichnen ist, Kein Wühler darf mehr als einen Wahlvorsrftlag unterzeichnen, Hat er mehrere unterschrieben, so ist seine Unterschrift auf allen Vorschlägen zu streichen. § 7. Für jeden Bewerber ist ein Ersatzbcwerber zu be« nennen. Ein 13e werber kann auf derselben Liste auch als;Ersatzbewerber benannt werden, Der Keren Kajemeth Lcjisrael veranstaltet zu Gunsten des Aufbaus der Kolonie Jadjur am Sonntag, den 6. Mal 1923, vormittag* ,/!12 Uhr, im Uniontheater Aleznndcrplatz eine Aufführung des Films Das neue Jüdische Palästina der durch neue Aufnahmen von Nurls, Nahalal und andere Siedlungen des Emck Jcsrcel ergänzt ist. Karten im Preise von 3000, 2000 und 1000 M. im Vorverkauf erhältlich hei: Buchhandlung Gonzcr, N24, Oranienburger Straße 26. Buchhandlung Rosenberg, C54, Grenadierstraßc 38, Restaurant Ruckcnstcin, C54, Münzstraße 24, Restaurant Rosenzweig, C54. Grenadierstraßc bijouplatz 1. Nationalfonds-Büro 19, Misrachi •Büro, N, Mon■ W15, Sächsische Straße 8. Sonnabend, den 5. Mal 1923, 8'/, Uhr abends in der S t, ft d t h a 11 e, Kloitcrstriße (an der Untergrundbahn) Thema: Die Ostjuden und die Jüdische Volksexistenz. Redner: Oberrabiner, Sclmdcputlerter ייוס ©. Thon« Krakau, Dr. Bloch, Ben-Zlon Fett Kein Bewerber darf auf mehr als einetrt Wahlvorschlag an erster Stelle stehen. Die Bewerber sind mit Ruf- und Familiennamen und in erkennbarer Reihenfolge aufzuführen. § 8. Mehrere Wahlvorschlägc können in der Welse miteinander verbunden werden, daß sie anderen Vorschlägen gegenüber als ein einheitlicher WahlvorstMag zu behandeln sind. Die Verbindung muß von den Vertretern der betreffenden Wahlvorschlägc spätestens eine Woche vor Beginn der Wahlzeit bei der ,Wahlkommisskm übereinstimmend schriftlich erklärt werden, V ׳ ParlclaaclirlcMen Die 26. Jahreskonvcntion der amerikanischen Zto• nisten wird am 17. Juni in Baltimore stattfinden. Man erwartet, daß Dr. Wcizmann und Schmarjah Levin bis dahin in Amerika bleiben und an der Konferenz teilnehmen werden. Das Zionistische Zentralkomitee für Polen hat für den 10. Mai den VI. Zionistischen Landeskongreß in Polen cinbcrufen. An diesem Landeskongreß sollen auch Vertreter der Zionistischen Organisationen in Ostgalizien und Wilna teilnehmcn. Auf je 300 Schckclzahler wird ein Dolegiertcr gewählt. Der Landeskongreß wird׳ sich auch eingehend mit den Problemen des nächsten Zionisten• kongresses beschäftigen. Die neue ReglerniigskoalHloii in Polen Warschau, 28. Ajaril. (J.C.B.) Nach mehrwöchigen Verhandlungen zwischen dem von Witos geführten Bauernzentrum und dem Klub der rechten Parteien ist cs minmchr zu einer Einigung auf der folgenden Grundlage gekommen: Angehörige der nationalen Minderheiten dürfen in militärischen Kanzleien Polens nicht beschäftigt werden; der numerus clausus für jüdische Hörer an den polnischen' Hochschulen soll durchgcführt werden; es soll konsequent auf das Ziel hingewirkt werden, daß der Handel in Polen in die Hände von Polen übergeht; es soll eine neue Wahlordnung im Sejm djirchgcführt werden, die eine polnische Mehrheit im Sejm ohne Mitwirkung der Minderheiten garantiert. Nach Annahme dieser Wahlordnung sollen dann sofort Neuwahlen für den Sejm ausgeschrieben werden. Die neue Rcgicrungskoalition wird im Sejm über eine starke Mehrheit verfügen und auf die Umgestaltung des polnischen Kabinetts wesentliehen Einfluß haben. < Wie aus dieser Meldung hervorgeht, ruht die neue Koalition im wesentlichen auf der Säule des Antisemitisinus. Die polnische Politik ist im Begriffe, sich völlig dem Terror der antisemitischen Reaktionäre zu beugen. Ans dem indischen ScJmWub Warschau. (J.C.B.) Der Vertreter der ״Hifachduth״• Fraktion im Präsidium des jüdischen Parlamcntsklubs Dr. Silberstein teilte dem Präsidenten des Klubs mit, daß er seine Stellung itn Präsidium niederfege, weil er die vom Präsidium des jüdischen Parlamentsklubs geführte Politik nicht länger tragen wiQ, Am 26. April sind aus Danzig 247 am Polen ausgewiesene russische Flüchtlinge über Havre nach Argentinien abtyc reist. Im Danzigcr Emigranienhger wohnen gegenwärtig noch 600 Flüchtlinge, unter ihnen 128 Waisen- Kinder. Die Gcscllscliaften ״Hias", ״lc*“ und ״Ose‘ haben im Emigrantenlager, Büros eingerichtet j• v y ' i Nallonaldcufsclics Jnöcn'um In Ocslcrrcldi Vom ״Verband tt a ti o 1! .1 Ul c ti t sc b c r J u d t erhalten wir eine von Dr. Naumann gezeichnete Zuschrift in der cs mit Bezugnahme auf unsere Notiz in Nr. 29 der ״J. R." heißt: ״Wir bitten Sc, daivon Kenntnis zu nehmen daß diejenigen Juden, die den fraglichen Schritt bei Dr! Riehl getan haben, mit unserem Verband in keinerlei Ver! bindung stehen. Die Uchcrsehrift Ihrer Notiz ,National, deutsches Judentum in Oesterreich‘ muß jedoch den Eindruck hervorrufen, als ob der fragliche Schritt, den wir selbstverstündlich auf das schärfste mißbilligen, von Angehörige( unseres Verbandes getan worden sei. Wir dürfen erwart«, daß Sie dieser Zuschrift in Ihrem Blatte Raum geben. Wir Litten, bei dieser Gelegenheit auch zum Ausdruck zu bringen daß der Einlcitungssatz der Notiz nicht etwa bedeuten 801( Sic hielten ,charakterlose Lumperei‘ für ein Kennzeichen dt! Angehörigen unseres Verbandes," — Wir geben dieser klärung Raum und nehmen gern zur Kenntnis, daß der Vciband Dr. Naumanns von den österreichischen national, dcutsch-na'ionalsozialistischen Hitlcr-Judcn abrückt, Allcrding* lag für einen objektiven Betrachter die Möglichkeit einer Verwechslung nahe, da ja auch Dr. Naumann in seinen Artikel* stets die deutsche Uinhcitsfront (die wohl auch von den nationaldeutschcn Juden bis zu den Nationalsozialisten reiche* soll) im Kampf gegen die ״ostjüdische Gefahr" fordert f ־ I t> Wdtkonlerenz der Tarbut Mittwoch, den 2. Mai, fand im Logen haus In Berlin di* feierliche Eröffnung der Weltkonfcrcnz der hebräischen Or• ganisation Tarbut statt, zu der sich außer den Delegierten, ■ die aus den östlichen Nachbarstaaten gekommen waren, auch ' die Gemeinde der Berliner Hebraisten versammelt hatte. Nach I der Eröffnung der Versammlung durch den greisen Vorsitzen• I den Dr. Simon B e r n f e I d (nach 9 Uhr, auf den Einladungen I stand 1/,8!) ergriff das Wort Dr. Osias Thon aus Warschau, um zunächst in allgemeiner Form auf die Bedeutung der hebräischen Kulturbcwegung hitmtwciscn. Dr. Titon bemerkte, daß von unsern drei nationalen Zielen, Wiederbelebung des Landes, des Volkes und der Sprache, die ersten beiden bisher nur in einem geringen Prozentsatz verwirklicht wurden, wäh• rend die Belebung der Sprache heute schon Wirklichkeit ist Es gibt heute sogar schon hebräische Analphabeten in P*. lästina, ein Beweis, daß unsere Sprache nicht mehr ausschlicB• lieh Sprache des Buches, sondern Sprache des Lebens geworden ist. Der Redner bedauert die Abhängigkeit der hebräischen Schulen des Ostens vom amerikanischen Geld und protestiert gegen die Haltung des Joint, das die Schulen plötzlich vor eine materielle Katastrophe stellt. Nach Dr. Thon sprach Chajim Orünbcrg, der zunächst die Grüße der Zionisti• sehen Exekutive überbrachte und dann über die Aufgaben der I hebräischen Kulturorganisation sprach. Die hebräische Be• 6' wegung ist zugleich mit dem Zionismus entstanden, und sie I ist heute schon undenkbar und sinnlos ohne das Zentrum I in Palästina. Aber es ist die Zeit gekommen, die Lage 1 der Kulturbcwegung in einem gewissen Sinne zu revidieren, 1 sich darüber klar zu werden, daß im Mittelpunkt all unserer Bestrebungen die Erneuerung des Volkes steht, dessen Funktion auch die Sprache ist. Darum ist das Ziel unserer Kulturbcwegung und insbesondere der Erziehung und de» Schulwesens nicht nur die Einführung der hebräischen Sprache, sondern die Schaffung eines neuen hebräischen Menschentypus. Es ist falsch gewesen, alte europäische Methoden des Schulwesens zu übernehmen, angesichts der gigantischen Aufgabe, ein Volk von einer Sprache in die andere Sprache zu überführen, was nur gelingen kann, wenn gleichzeitig die ganzen Lebensbedingungen geändert werden, die geistigen Grundlagen der Existenz in schöpferische Bewegung ge raten. Vielleicht müssen wir auf die Anhäufung von Kennt• nissen aus Büchern, ja sogar vielleicht auf etwas hebräische Kenntnisse verzichten, um unsere Aufmerksamkeit voll auf die Schaffung neuen, jüdischen Lebens konzentrieren zu können. Allerdings erfordert ein solches Ideal auch die Existenz ein« hebräischen Lehrers von bestimmten Qualitäten, der heute noch nicht vorhanden Ist. Die Arbeitssitzungen der Konferenz beginnen Donnerstag den 3. Mai, vormittags, und werden etwa zwei Tage in Anspruch nehmen, Das Ziel der Konferenz ist die Schaffung einer einheitlichen Weltorganisation der Tarbut. Warensendungen lür die Nurls •Aktion sind zu richten an Gehr. Hcrtling, Charlottenburg, Sophie• Charlotte-Platz 15. Auf den Frachtbriefen muß der Vermerk stehen ״zur Verfügung von Dr. Max Hirsch", da sonst unnötige Rückfragen und Zeitversäumnisse entstehen. Keren Hajessod. Zentrale für Deutschland Jüdischer Schulvcreln E. V. DcbrSischc Sprachschule ln Berlin X. Semc*ter. 1. Die neiicingerichtete Anfängerklasse für Er• wachsene lernt•. Montag bis Freitag V2S—1/29 Uhr morgens, in der Hochschule für d;e Wissenschaft des Judentums, Ar• tillcricstr. 14II (Seminarzimmer). Die Anfängerklasse für Schüler lernt: Montag, Dienstag und Donnerstag J/!7—8 Uhr abends, in der Hochschule (Seminarzimmer). 2. ln den Klassen für Fortgeschrittene können Neuaufnahmen nach vorheriger Rücksprache mit den Unterzeichneten erfolgen. 3. Für die Seminarklasse können neue Anmeldungen nicht melir cntgcgcngcnonnncn werden. 4• Um uns die teuren Mahnspesen zu ersparen, bitten wjr die ehemaligen Schüler, welche aus unserer Bibliothek Bücher entliehen haben, diese uns unaufgefordert abzuiicferti. 5. In sämtlichen Sch ul 11 ה g c tegenhei t cn wende man saeft an den Unterzeichneten ent water persönlich, Montag 8 Uhr abends und Donnerstag V9־ Uhr abends, in der Hochschule, Artillcricstr. Hl, Zimmer 4 oder schriftlich unter der Adresse: N. Berggrün, Cliarlottcnburg 5, Pesta'.ozzistr. 54a. Schriftlichen Anfragen bitten wir Rückporto beizufügen. N. Berggrün. Die erste Veranstaltung des Jüdischen Kulturtheaters findet am Sonntag, den 27. Mai, mittags ID/j Uhr, im Theater am Kurfürstcndamm statt. Zur Aufführung gelangen: ״Jona‘■ ״Ruth" und ״Der Sündenfall“ drei Einakter von Arno Nadel. Regie: Felix Schier. — Alk Anfragen in Angelegenheiten des Jüdischen Kulturthcatcrs sind zu richten an: Felix Ziege- Schier, Berlin 55, Christburgerstr. 36. Alien Anfragen ist Rück• portq beizufügen, —י .Tel, Alexander 383 nadim. <j-6y* Uhr.