Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVIII (1923)
- Issue
- Heft 34 (27.4.1923)
- Date
- 1923-04-27
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/2651273-2652595-2652502-2652534--16531-2674183- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Odesa 1× ep/1000834
OCR text
Seife 204 r .. ". — - ן■ ־ - . %cs zu leisten. Nicht mir darum handelt es sich, daß die von den Gemeinden in der Repe! stark vernachlässigte ktdturcllc Tätigkeit, namentlich die Fürsorge für den hebräischen Unterricht und die Gründung und der Unterhalt jüdischer Volks■ und Mittelschulen, kräftig in Oang gebracht wird, nicht nur geht cs hier um zeitgemäße Reformen in der Wohl* fahrtspflcgc, sondern vor allem kommen in manchen deutsehen Gemeinden, in erster Linie den durch ostjüdische Zuwanderung aufblühenden Oroßgcineindcn des Freistaates Sachsen — Leipzig, Dresden, Chemnitz, Planen — ganz elementare Dinge in Frage, die einer gründlichen Revision bedürfen, hauptsächlich das Wahlrecht, das beispielsweise in Leipzig — bei 4000 reichsdcutschcn Juden und 18 000 nichtreiehsdcutschcn Juden — noch bis zum heutigen Tage nur den Reichsdeutschen zustcht, so daß das gesamte ostjüdische Element, der freiwillige Träger der wertvollsten Kultur- und!Wohlfahrtsinstitutioncn, tatsächlich von jeglichem M'tbestimmungsrcclit in der Gemeindeverwaltung ausgeschlossen ist. Die nächste Folge dieses Zustandes ist, daß Jeschibah, Mikwe, jüdische Mittelschule und andere wichtige Einrichtungen der orthodoxen Ocmeindcmelirheit bitter Not leiden, während für Chor und Orgel der liberalen Minderheit reichlich Geld vorhanden ist. Indem die deutschen Zionisten in ihren Gemeinden solchen und ähnlichen Zuständen energisch entgegentreten und energisch den Kampf für das Recht, für die Demo*- kratic und Gleichberechtigung führen, sichern sie sich den allgemeinen Respekt, gewinnen das Interesse der anderen auch für die ihrem Wirken zugrunde liegende nationale Idee und erwecken die ״latente“ nationale Energie der orthodoxen und ostjüdischen Kreise zu wertvollen Leistungen für die Zionistische Organisation, für den Jüdischen Nationalfonds, für das Werk der Alijah, für den Keren Hajessod. Von der Oemeindearbeit ist nur ein Schritt zu der Stufe, wo der Zionist zum Beschützer des von außen her bedrängten jüdischen Lebens wird. Wertvoller als die papierenen Proteste ist die Stählung des Geistes und des Körpers, die die jüdische Jugend in den Vereinen der Jüdischen Turnerschaft erfährt. Wirksamer als alle Bekundungen unbedingter Assimilation ist unser konsequenter Rcchtsstandpunkt, der sich auf das geschriebene Vcrtassungsrccht sowohl als auch auf das der modernen Kultur immanente Nafurrecht, das Menschen• recht, stützt. Staatsbürgerliche Treue und Pflichterfüllung, Bekenntnis zum jüdischen Volkstum und Liebe zur alten Heimat Palästina, aufrechte männliche Haltung auch in schweren Tagen verschaffen uns doch auf die Dauer die Achtung aller anständig gesinnten Menschen. Wer wollte aber bezweifeln, daß diese nach wie vor die überwältigende Mehrheit dea deutschen Volkes sind? Citerarlscbe fflittältingen In Berlin erschien unter der Redaktion des Professors B. Bruzkus, Jakob Lcstschinski und Dr. Jakob Segall die zweite Nummer der ״Blätter für Demographie, Sta• i 1 r. tikundWirtschaftskundederJuden“ (jüdische Sprache) mit dem Inhalte; 1. Jakob Le stachin ski: Die Juden in Berditschew von 1789 bis 1917. 2. Professor B. Bruzkus: Die sozialökonomische Lage der Juden in Ruß-!and von 1905 bis in die jüngste Gegenwart. (Fortsetzung.) 3. Dr. Jakob Segall: Die Juden ln Deutschland. (Fort- Setzung.) 4. J. Coralnik: Die Juden in der russischen kommunistischen Partei. 5. A. Men es: Die Wirtschafts• Verhältnisse der Juden im Altertum. 6, Jakob Lestschinski: Geburten, Sterbcfälle und Ehescheidungen bei den Juden in Odessa von 1892 bis 1919. 7. J. S.: Die Kriminalität der Juden kl Deutschland. 8. J.C.: Sterblichkeit an Typhus bei den Juden ln Odessa. 9. J. Minzin: Die Beteiligung der Juden an den ,Wahlen zu den polnischen Sejms in den Jahren 1919 und 1922. 10. Statistische Chronik: Die Juden in Palästina; die Juden kl der Roten Armee; die׳ Juden in 27 Gouvernements von Sowjet-Rußland und andere. 11. Bücherschau. — In allen Redaklionsangelegcnhciteu wende man sich an: J. Lest• «chinski, Berlin-Friedenau, Hänelstr. 12, Ul< . ׳,;. w.; fn französischer Sprache existieren bisher nur wenige Bücher zur Verbreitung des zionistischen Gedankens und zur Orientierung über das jüdische Palästinawerk. Um so mehr ist das Buch des Pariser Rechtsanwalts Fernand Co reo s zu begrüßen, der unter dem Titel ״L e S i o n i * m e a u T r a v a i 1. Israel sur la Terre Biblique“ erschienen ist. Nach EüiJcitungen von P a i n 1 e v d und M 0 n z i e, beides bekannten französischen Politikern, gibt der Verfasser eine eingehende Schilderung seiner Reise in Palästina, die um so interessanter iat, als er dabei Gelegenheit hatte, eine ganze Reihe führender Persönlichkeiten kennen zu lernen und mit ihnen zu sprechen, so den High Commissioner, den Oouvemeur von Jemsalcm, die obersten Geistlichen der verschiedenen Religionsgescllschaften. Das Buch erscheint uns als sehr geeignet, um französisch sprechende Juden mit dem Gedanken des Palästinaaufbaus enger zu verknüpfen, ‘ ' *; ״Zion“ b‘y Dr. L. Adler, London.. Es Ist ein zionistischer Roman in englischer Sprache, in einem Stil und in einer Auffassung, wie cs in Deutschland etwa vor dem Kriege üblich war. Ein junger Zionist heiratet ein jüdisches Mädchen aus London, das in der sozialen Arbeit stand und jüdischem Leben fern ist. Sie fahren zusammen nach Palästina, Ion dort zu sehen, wie das Land ist. Ke junge Frau führt sich abgestoßen und1 verlangt nach der Londoner Gesellschaft zurück. Der Mann will in Palästina bleiben. Schließlich trennt sich das Paar, die Frau kehrt nach London zurück, der Mann wird Chatuz. Das ist der kurze Inhalt dieses Romans,׳ der also nicht gerade besondere Ucberrasdiungen oder besondere Tiefen enthält. Was ihn interessant und lesenswert macht, Ist das Londoner jüdische Milieu, das man kennen lernt, sind die Auseinandersetzungen über jüdische nationale und sozialistische Probleme, die große Teile des Buchea durchziehen, -wdie JUEDISCHE RUNDSCHAU ' Dokumente zur zionistischen Politik'. Soeben erschien im Verlag des Berliner Büros der Zionistischen Organisation das zweite Heft der ,,Zionistischen Brosdiürcnbibiicrthek“: ״Dokumente zur zionistischen Politik“. Die 70 Seilen starke Broschüre bringt die wichtigsten Dokumente der zionistischen Politik der letzten Jahre in wörtlicher Wiedergabe, nämlich das Basler Programm, die Balfour-Deklaratkm, die wichtigsten Regierungserklärungen, das Palästina-Mandat, einen Auszug aua’ dem. Weißbuch der englischen Regierung׳ über ihre Palästina-Politik und die Verfassung für Palästina. Damit kommt das Büchlein einem langcmpfundenen Bedürfnis nach einer texfgdrcucn Zusammenstellung der dokumcntarisclwu Grundlagen der zionistischen Politik der letzten Jahre entgegen und wird sich sehr bald als unentbehrliche» Quellenwerk für jede Behandlung zionistisdi-politisch«■ Dinge be* währen. Ein ausgezeichnetes Vorwort, das einen kurzen UcbcrWick über die Geschichte des politischen Zionismus und eine Wertung der in der Broschüre enthaltenen Doku• mente darstdlt, macht die Veröffentlichung besonder» geeignet für jede Diskussion über zionistisch Dinge. — Preis des Heftes in steifem Umschlag: 600 M. , , ' am Donnerstag, den 3. Mal 1923/17. Ijnr 5683, abends 8 V, Uhr In der Synagoge KantsiraSe 125, Thema! 11a!•fly Bcdncri Sr. Ehrw. Herr Obcrrabblncr Aroniohn Sr. Ehrw• Herr Rabbiner Harry L«vy Dr. Aran Barth, Berlin. Misradn• Ortsgruppe Berlin. im Wal-Verlag: נפתלי הירש וויולן טשירי תפארת Abraham A. Cappon: Chibaflj Zion, Rice en deux ades, Sarajevo; D. H. Adler, Zion, London (Roman in englischer Sprache); Glno Da Fano, Um Judas Erbe (Schauspiel in 4 Aufzügen). Ein böser Traum (Bübnenspicl in einem Aufzug). Louis Lamm, Berlin 1923. jüdische Frauen und Mädchen! Die Jü-disclmationale Fraucnvercinigung beginnt fetzt mit den geplanten Vorträgen und mit der Besichtigung der wichtigsten Wohlfahrisinstitutionen. Dienstag, den 1. und 8. Mai, >/,5 Uhr, Vortrag von Frau Wagner-Tauber. Uhlandstr. 115/117, Orths, p., über ״Jüdische soziale Arbeit“. Mittwoch, den 2. Mai, Besichtigung des Flüchtlingshelmes Wiescnstr. 55. Treffpunkt 8»/* Uhr am Eingang des Stadtbahnliofcs Wedding. Mittwoch, den 10. Mal, Besichtigung des Arbeiterfürsorge• amtes, Auguststr. 17, Hilfe für das jüdische Kind, Auguststr. 15, und des Kinderflüditlingsheimes. Treffpunkt Im Kinder• flüchtlingshcim, Auguststr. 14/15, Hinterhaus, um »/,ll Uhr. Weitere Besichtigungen des Volkshcimes, des Kinderhortes Gipsstraße und des Misrachiklndcrgartcns usw, werden;!och bcltanntgcgcbcn. Evtl. Auskünfte bei Frau Frank, Eisenacher Str. 29, Stephan 8579, und bei Frau Roth, Jägerstr. 69, Zentrum 1115, jüdischer Schulvcreia E. V. Hebräische Sprechschule, Berlin X. Semester'. Anfang Mai «öffnen wir neue Anfänge rklassen für Erwachsene. Ke Vorbesprechung zwecks Festsetzung des Stundenplanes findet Montag, den 30. April, 8 Uhr abends, ln der Hochschule für die* Wissenschaft des Judentums', Artillerie- Straße 141, statt. In den Klassen für Fortgeschrittene können noch Neuaufnahmen erfolgen. Wir haben die VIII. Stufe unserer Schule in eine Seml־ narklasse unigewandett, wo zunächst Lehrer für An• fängerklasscn in hebräischen Sprachschulen ausgcbildet werden sollen. — Vorläufiger Stundenplan: Sieben Wodienstundcn mit folgendem Unterrichtsstoff: Hebräische Grammatik: Laut-, Formen- und Satzlehre (gründliche Durchnahme und wissenschafiliche Behandlung). — Neue Literatur: Belletristik (Weike Mendelcs) und neue Dichtung. — Schriftliche Ucbungen: Ucbcrsctzungcn aus dem Deutschen (Ibsen) und freie Aufsätze. — Bibel: Das Buch Ijjow: (ganz), — ,Talmud: Traktat Avoda sara. Sprechstunden bis auf weitwes! Montag, 8 Uhr abends und Donnerstag 1/,9 Uhr abends ln der Hochschule, Artilleriestr. 141, Zimmer 4, — Schriftlichen Anfragen bitten wir Rückporto beizufügen. N. Bcrggtün, Charlottenburg, Pcstalozzlstr. 54a. Die Synagogcnverelnlgnng Pcstelozzistraße veranstaltet am Donnerstag, den 3. Mai, pünktlich 1/s8 Uhr abends, in der Aula der Fürstin-Bismarck-Schule, Svbelslr. 2, einen Untcrhaltungsabend, an dem Herr Dr. Hildeshei 151er einen interessanten Vortrag über J׳Das Jüdische Volkslied“, verbunden mit musikalischen Vorträgen sehr guter Gesangskräfte, die er selbst am Flügel begleitet, hält. Ein• tritt frei. Gäste willkommen, llapolil HazaYr Am Sonnabend, den 28. d. M., spricht unser Chawer Robert W e 11 s c h, der soeben von einer mehrwöchigen Reise nach Palästina zurückgekehrt ist und dort an der Arbeiterkonferenz und mehreren Waadsitzungcn der Partei tcilgenommen hat, über da» Thema: ״Von der palästinensischen Arbeiterschaft“. (Siche Versammlungskalender.), , ־י""‘ י י.י I rח ך־^ר'י,י^7״זץ~'/1^־^מ רץ־ז ץ־־-,! י <״ ft /י״ן ר״״׳ץ״״׳ w »s C»«. *•* w י-—"-- — Lä Ci LI C», J Ll U 00&32מ00(ן18וז33!!״ cfas'di |1 Nr. 34 \ 11 1 ~ ׳ ׳״ י״ ׳״־',״ ״ I f?׳'־׳)י־׳-י־־ץ•'^ f —ן'*•" ״׳ר I!ך•»־•יי*st | (Jiidisclicr Nationallomls) Zentrale iilr Deutschland, Berlin, Sächsische Str.$ ן Postscheckkonto; Berlin 28247 / Telephon! Pf&kburg 6697-649) Die Nationalfonds •Arbeit In der nächsten Zeit Die Purim-Aktion hat das verhält.lismäßig gute Ergebt!I! von 20 138250 M. gehallt. Trotzdem müssen wir feststelleu daß sich leider wieder nur ein Teil unserer Vertrauensleute an der Purim-Aktion beteiligt hat und in anderen Orlen die Sammlungen nicht so organisiert wurden, daß der größtmö״. lichste Kreis von Spendern erfaßt wurde. Es ist daher notwendig, daß in diesen Orten die Möglichkeiten der Ctey. aufbringung, die bei der Purim-Aktion vernachlässigt wurden jetzt ausgcuulzt werden; ebenso darf allerdings auch ln den Orten, wo ein günstiges Ergebnis der Purim-Sammlung ן!! verzeichnen ist, die Nationalfondsarbeit jetzt nicht vernach• lässigt werden. Wir bitten alle Vertrauensleute, gerade noch ein erheblicher Rückgang der Einnahmen In“den Sommermonaten zu verzeichnen ist Die in der nächst« Zeit zu leistenden Arbeiten sind folgende: 1, Alle Vertrauensleute müssen versuchen, für die Aus. lösung von Jadjur Sammlungen durdmifüliren, bei denen darauf zu achten ist, daß die Spenden der Geldentwertung und vor allem dem großen Ziel der Auf. bringung von 8000 Pfund entsprechen. Auch im letzten Ausweis konnten wir wieder aus Zwickau einmalige Beiträge für den Erwerb von Jadjur in Höhe von 500000 30000 und 20000 M. aus weisen. ’ i. Büchsenleerung: In Jedem Ort muß Anfang Mal die Büchsenleerung durchgeführt werden. Die dazu be• nötigten Materialien müßten umgehend bei der Zentrale bestellt werden. Die Büchsenleerung wird am best« mit der Sammlung für Jadjur verbunden. 3. Zu Lag b’omcr müssen Sammlungen für d«1 Keren Kajcmeth durchgeführt werden, und es ist darauf zu achten, daß zu jeder Festlichkeit am Lag b’omer da! Spendenbuch gesandt und möglichst große Spenden damit gesammelt werden. 4. Filmvorführungen: Für den Monat Mal tfehen mehrere Kopien des in zahlreichen Orten mit größtem Erfolg aufgeführten Palästina-Films zur Verfügung. Der Film ist durch neue Teile ergänzt, so daß sich die wieder• holung der Vorführung in den Orten, in denen bereits ein« «tätigetunden hat, lohnen dürfte. Vor allem aber müssen •umgehend diejenigen Vertrauensleute, in deren Ort der Film noch nicht war, der Zentrale mitteilen, wann sie den Film im Monat Mai vorführen wollen, 5. Bäder-Propaganda: Die Zentrale des Nationalfonds beabsichtigt auch in diesem Jahr wieder eine mögliehst großzügige Bäder-Propaganda durchzulühren. Vor allem soll ebenso wie im vorigen Jahr mit großem Erfolg geschehen ist, der Palästina-Film in den Bädern zur Vorführung gelangen. Zwecks gründlicher Vorbereitung dieser Vorführung bitten wir alle Gesinnungsgenossen und vor allem die Nationalfonds-Vertrauensleutc, die ein Bad aufsuchen, um umgehende Mitteilung, wann und wohin sie verreisen. Wir machen darauf aufmerksam, daß die Vorbereitungsarbeifen für eine Filmvorführung nicht allzu schwierig und zeitraubend sind und halten es daher für die Pflicht eines jeden Gesinnungsgenossen, sich dieser kleinen propagandistisch und finanziert sehr erfolgreichen Aufgabe zu unterziehen. ‘ Wir erwarten, daß alle Vertrauensleute den hier ge»!׳ebenen Anregungen nachkommen werden, damit es ge. lmgt, noch vor Beginn des Sommers möglichst große Summen für den Nationalfonds aufzubringen. Bei energischer Mithilfe aller Vertrauensleute und mit großzügigen Beiträgen aller Freunde des Keren Kajcmeth wird es gelingen, die von Deutschland verlangten 8Ö0‘J Pfund für Jadjur aufzubringenl Kontingentierung' Ebenso wie fn den vorigen Jahren müssen wir auch dies, mal, wenn wir die Summe von 8003 Pfund bis Ende 1924 erreichen wollen, jedem Ort in Deutschland einen bestimmten Anteil an dieser Summe zuweisen. Ke Zentrale des Nationalfonds hat vor kurzem au atlc Vertrauensleute Rundschreiben versandt, in denen sie das Kontingent eines jeden Ortes mtigcteilt hat. Jeder Vertrauensmann muß mit ailer Energie versuchen, den Gegenwert für die ihm zugcteiltc Anzahl Dunam zu erhalten. Dabei müssen die Vertrauensleute von allen Freunden des Keren Kajcmeth unterstützt werden und jeder Gesinnungsgenosse ist dafür verantwortlich, daß das seinem Ort zugeteilte Kontingent erreicht wird. Die Kontingente sind möglichst gerecht für jeden Ort so verteilt, <טגי die Aufbringung der 1000 Dunam in Deutschland bis Ende 1924 sichergcstcllt ist. Wir bitten daher jeden Vertraucnsmann, umgehend der Zentrale zu bestätigen, daß tr mit der für seinen Ort festgesetzten Anzahl von Dunam einverstanden ist erscheint am Freitag, den 4. Mai. Wir erwarten, daß alle Vertrauensleute umgehend Sncnden an die 7c״traie überweisen, damit jeder Ort in dem Ausweis vertreten ist I I £r "m£.ehcn<J.e Uebersendung der gesammelten Spenden ist Pflicht eines eden Vertrauensmannes. Wir müssen unbedingt darauf achten, daß das Geld für den National fonds, das wir hier durch Ankauf von Waren für Palästina gut verwenden, nicht dadurch entwertet wird, daß cs längere Zeit bei den Vertrauensleuten lagert Im letzten Ausweis war ein Druckfehler. Die Gesamtsumme betrug! 9 555 477 M. Blihtr hat der jüdische Nallanalfond ln Deutschland rirka 78 Millionen Mark aufgebracht, dl« für den Aufbau von Jadjur verwendet werden. Die Besifitlgang der Nationalfonds Spenden SÄ jMtzt **1*1״י1־" Zentrale. Spenden über 20 000 M, werden namentlich und mit Text veröffentlicht, eu UE;i Ltedjyr und die OgcgSqI