Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVIII (1923)
- Issue
- Heft 32 (20.4.1923)
- Date
- 1923-04-20
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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Vierteljahr-!,'pcutschland. Bestellung bei den Postämtern monatlich. '׳*! jj,S(1nnrm«nt« wtrdtn in der WJHrunj der elme’nen Uleder bi-rechnet. Berlin. 2©. IV. 1923 ^Cb’Ctt-Vc; -.־ /; )! י ז J ־" ׳* נ—1 .*־׳;׳ r.3־ «י-*־״"'•* |י־־— •—» *-••r. L 4km ץ ׳ - r! : ח ן; \ ,׳ 1 1 I 1 ין : : \ / ' , , 7׳ י' יי' 1 .1 t ־־;;ד.:— : ■י gl*« — — - - ־ - ־״-י - ■- - ■ ״-״—— - - 1 *■ r,Vi3*°cr 32 a(*isra«s ersSrebS für das JQdtecho Wellt dlo JCU'.'sdhe Etitulocliao G.m.b.H., BerlinW15, Sächsische Straße 8, — Telephon! Amt Pfakinir!; 0097, 6698 u. 6699. Anicitfcnprcb lür die aclitf.rspaUcncNoiiparcillezcile 500M. Für heibr.An/xi/en 1J0J£ AuUrhlaj. FOr Au111f1d1In1tr*UlOO'rjV*luUn1«chl«4 Anrclp.cnr,ch!t13! Dienstag und Freitnyf nnchniäUn!» 4 Uhr. Telephon: Ptakburji 669711.6608. Postscheckkonto! BcrlinNr. 17392. Für Oesterreich: PosLsparkassenamt Wien, Konto Nr. 156030. Für Tschechoslowakei: Posir.parka.1׳scnnmi Pra£, Konto Nr.59410. — RcdnktionoschluQ Sonntag und Mittwoch nachmittag. — וזרס״ג ד׳ אייר׳ IDiVlII. Jahr״. ן!מ cünai• C״cr5t!fet1 « ree leb coakhorSon HcImstStla In Pr der Programm.1 0 ^“•*ץ5ין Jfeät «*«» «iw* ite* Warschau. (J. C. B.) Die Sitzung des polnischer» ד vom Dienstag, den 17. Juli, in welcher der Dringitsa 111 mg des jüdischen Parlaments- , 1,s woge.; der \V a r s c h a u e r J u d e n 0 x z e s s e vom : (iril zur Verhandiung kam, nalim den erwarteten stör- Wen Verlauf. im Namen des jüdischen Parlamentsklubs motivierte Deputierte Hartglaß die Dringlichkeit der Intermon u!1d verwies insbesondere auf die Rolle der :mi.iklcmokraiisehen Presse, die durch nationale anti-;;die Hetze den Boden für die Exzesse vorbereitet hat. i Nach einer kurzen Debatte kam es dann zur Abstim- ';t׳. Die D r i n g 1 i c h k c i t der jüdischen Interpellation!.je mit einer großen Mehrheit abgc lehnt. Gegen \ Dringlichkeit stimmten die im Rcchtsblock unter Füll• der Na ionaldemokratcn vereinigten Fraktionen, -icr das von Witos geführte Bauernzentrum und die Tlmgutt geführte Fraktion der radikalen Bauern,;die Dringlichkeit stimmten die Vertreter der;■ionalcn Mi n der 11 eit en und die Sozial ist en. | Nach Verkündung der Ablehnung der Dringlichkeit :jüdischen Interpellation cüfernfeii sich die Mitglieder des jüdischen Parlaments•;übs demonstrativ aus dem Sitzungssaal. Deputierte;;3 rechten Blocks verstellten ihnen den Ausgang und :;lilsgen auf die jüdischen Deputierten mit den Fäusten wobei sich im polnischen Sejm bisher unerhörte :;cncn abspielten. Die Deputierten der MindeUidis- '־;.Honen, sowie einige Abgeordnete aus dem Witos- :;iitrani und der Thugutt Fraktion halfen den jü-;::dien Deputierten. Der Tumult war ungeheuerlich, kr Sejmvorsitzende mußte die Sitzung schließen.! Vor Beginn der Sitzung hatte der Sejmvorsitzende ij versucht, auf die jüdischen Deputierten dahin ־zu Tn, daß sie auf eine Debatte im Anschluß an die rpclkuon verzichten sollen. Die jüdischen Deputierten da auf seinen Vorschlag nicht eingehen.; In der Sitzung stand die Interpellation wegen der Hgstaufc der minderjährigen Jüdin Dina Zucker a.uf; Tagesordnung. ן Die numerus clausus-Hetze in Wien jPicn, 17. April. (W.M.Z.) An der Uniwrsität ist MKr Kampf entbrannt Die deutsch-antisemitische Stu-!:.,ischatt holt zu einem neuen Schlage aus, durch den , den numerus clausus für die jüdische Hörerschaft an der ,׳:rsitit zur Geltung bringen will. Diese Bestrebungen auf den Widerstand des akademischen Senats. | Tic berichtet, hat der akademische Senat in seiner Sitzung :!6. März anläßlich der Formulierung der neuen Be• ”;unfjai für die künftige Aufnahme der ausländischen Stuan der Universität seinen Standpunkt dahin präzisiert, i für die Zulässigkeit der Aufnahmen nur generelle Vcr- :״gen am Platze seien. Der Senat billigte den Beschluß IXhne, daß aus den osteuropäischen Staaten!!מב«!!de außerordentliche Hörer überhaupt Hit zugelassen werden. Als ordentliche! Her sollen nur Absolventen von solchen Gymnasien : rnit solchen Zeugnissen inskribkrt werden, welche die -* Gewähr bieten, daß sic den für das Studium an unserer .' •ersität gestellten Anforderungen entsprechen. Diese Bcerstreckt sich auf alle Hörer der genannten Staaten Unterschied der Konfession. Gegen diesen Beschluß des akademischen Senats machte ׳ in den Kreisen der deutsch-antisemitischen Studenten- . :!t eine starke Opposition bemerkbar, da dem von diesem der Studentenschaft gewünschten numerus clausus für :!■*tische Hörerschaft, der auf dem Hochsdiultagc als;“'h aufgestcllt wurde, nicht Rechnung getragen worden Ke deutsch-antisemitische Studentenschaft hat nunmehr ■ 1'«dänischen Senat neuerlich ein Memorandum über- י worin die unbedingte Einführung des numerus clausus Hctt wird. Der akademische Senat hat, wie wir erfahren, s!ncr vorgestrigen Sitzung diese Forderung, deren Eraucfi gesetzliche Hindernisse im Wege stehen, ent* ,"!0den abgclehnt und beschlossen, an seinem in; '״U'w״ vom 16. März fcslgelegten Standpunkt in dieser fcstzuhatlcn. '■‘fslcrn mittags erschien eine Abordnung der deutsch- .;;;ritisdien Studenienscliaft beim Rektor, der ihr den , -,;uß des akademischen Senats zur Kenntnis brachte,;:wlirstündigc Aussprache führte zu keiner Verständigung. , •Hcgicrtcn gaben dem Rektor lediglich die Zusicherung, ,1 von ihnen vertretene Studentenschaft dahin einwirken ‘ daß die ursprünglich für Montag, den 16. März, ■ p״!״St Blockierung der Universität, die der» ■■>״( verfolgt, den jüdischen Hörern den Eintritt in die!'״Hat zu verwehren, bis zur endgültigen Stellungnahme ׳ -ludentenscliaft zu dein Beschlüsse des akademischen;־'_s verschoben werde. Im übrigen bcharrten die Dcle- ,!1יי־ auf ihrer Forderung. Die Abordnung wird am Montag ‘, Rektor die Entscheidung der dcutsdi-antiseiiiitisdicn, t '^:;knsthaft überbringen. IC verlautet, ist die akademische Behörde entschlossen, j! Huerlidien Terrorakt der deutsch-antisemitischen Stu-;׳:'tthaft entsdilcdi'n entgegenzutreten und bei einer ct* *(״r''׳ ®ocklcrung des Uriversitätsgebäude* eße sofortig«; der Universität am verfügen. ך ״ pv״"T רד i«4 4M ii וויי/ # Der jüdfscho Proteststreik in Warschau , Warschau. 0, C. B.) 'Der von dem jüdischen Parlamentsklub in einem Aufruf, an die jüdische Bevölkerung Polens für Dienstag nachmittag angeordnctc Proteststreik als Kundgebung gegen die antijiidischen Exzesse in Warschau am 5. April wurde von allen jüdischen Kreisen streng durchgeführt In Warschau haben sogar die extremen Assimilanten, die am Jom Kippur die Geschäfte olfen halten, Ihre Lokale geschlossen. In allen jüdischen Werkstätten hat die Arbeit geruht. Auf das Warschauer Stadtbild machte der jüdische Proteststreik einen großen Eindruck. Verfolgung jüdischer Soldaten Warschau. (J. C. B.) Jüdische Deputierte interpclliertcn am 17. April im polnischen Sejm wegen der Vcrtolgungcn jüdischer Soldaten, die sich außerhalb der Dienststunden in Privatgesprächen ־untereinander ■ der jüdischen Sprache bedienen. Ferner wurde wegen der Entfernung samtlieber jüdischer Soldaten aus der polnischen Kriegsmarine interpelliert. Panik In Jassy ‘ Wien. (J.C.B.) Aus Jassy sind alarmierende Telegramme eingetroffen, wonach dort wegen der fortdauernden Unruhen unter der jüdischen Bevölkerung eine starke Panikstimmung herrscht. Zahlreiche jüdische Familien verlassen die Stadt und wenden sich Hauptsächlich nach Orten der Bukowina und Siebenbürgen, In der Stadt Faltieenl kamen ernste Ausschreitungen gegen die jüdische Bevölkerung vor, wobei mehrere Juden verprügelt wurden. Ein Versuch der Huligans, die jüdischen Geschäfte zu plündern, wurde von der Gendarmerie vereitclt 20 Rädelsführer wurden verhaftet Die Sitzung der Wtlthiifskonferenz Berlin. (J.C.B.) Die gegenwärtig in Berlin stattfindende Tagung der Exekutive der Jüdisriicn Weltliilfskonferenz beriet über die Rettungsaktion für die aus Polen ausgewiesenen jiklisdien Ukraine-Flüchtlinge. In der Frage des Zusammengehens mit der Ica in der Rettungsaktion kam cs zu stürmischen Auseinander- Setzungen. Bcknnnilid» bat sich die Ica bereit erklärt, für den größeren Teil der Ev.ikuiermigs- und Reisekosten der Flüchtlinge finanziell aufzukommen, dafür aber die Bedingung gestellt, daß die Hälfte der Mitglieder des Warschauer Rcttungs׳• komitccs, sowie auch der Vorsitzende derselben aus Ica- Vertretern bestehen sollen und daß überhaupt in den wichtigsten Fragen der entscheidende Einfluß der Ica zustehen ,soll. Herr Sliosbcrg beantragte ein Zusammengehen mit der Ica in der Evakuierungsfrage. Sein An* trag wurde von dem Generalsekretär der Wclthilfskonferenz Efroikin befürwortet und auch von den Mitgliedern des Berliner Büros Wl. Teinkin und W, Latzki unterstützt Der Präsident der Exekutive, zugleich der Vorsitzende der gegenwärtigen Tagung, L. Motzkin, sprach sich mit aller Entschiedenheit gegen die Annahme der Bcdingungen der Ica aus und machte geltend, daß durch solche Bedingungen die Autonomie und die Bewegungsfreiheit der lokalen Hilfsinstitutionen angetastet und behindert wird. Die gleiche Ansicht vertraten die Herren Bram soll n und Dr. A. K1 e e. Bei der Abstimmung wurde der Antrag Sliosbcrg mit. einer Stimme Mehrheit angenommen, worauf der Vorsitzende L. Motzkin erklärte, von der Präsidentschaft der Exekutive zurückzutreten. Berlin. (J.C.D.) Die Berliner Tagung der Exekutive der Jüdischen Welthilfskonferenz ist beendet. In der Schluß- Sitzung richtete die Konferenz eine Aufforderung an L. Motzkin, der inzwischen aus Berlin abgereist war, seine Demission zurückzuziehen und die Präsidcntschaft der Welthilfskonferenz auch weiter beizubchalten. Zum provisorischen Präsidenten der Wclthilfskonferenz wurde Ing. Wl. Tcmkin gewählt. * Paris. (J.C.B.) De jüdische Wclthilfskonferenz hat in der letzten Zeit an die jüdischen Kolonien in der Südukraine zwecks Anschaffung von Saatgut für die Frühjahrssnison 100 ODO Francs übersendet. Die Vcrteilung des Saatgutes geschieht durch die Gesellschaft ״Ort", In Anbetracht dessen, daß sich in den jüdischen Kolonien als Folge des Hungers und der Pogrome zahlreiche Waisenkinder befinden, hat die jüdische Wclthilfskonferenz in den folgenden jüdischen Kolonien Kinderspciscanstalten cingcrichtet; Naliar-Tow, Groß- und Klcin-Scdc-Mcnuchah, Bobrowi- Mut, Sanaidaki, Romanowke und Lwowa. Die A.-C,־ Sitzung verschoben Die auf den 30. April und 1. Mai nach Berlin ein berufene Sitzung des Actions-ComitiSs ist, wie die Exekutive aus London drahtet, auf den 4. Juni verschoben worden. Die jüdische Einwanderung nach' Palästina im März Jerusalem. (J.C.B.) Der Jerusalemer J.C.B.-Vcr■ treter erfährt, daß im Laufe des Monats März 1100 Immi■ grauten in Palästina eliigetroflen sind; drei Viertel der Ein׳ waitdcrer sind Angehörige von bereits im Lande wohnenden Immigranten. Der XIII. Kongreß, dessen Termin ja nun feststeht, während die Frage des Ortes noch immer nicht ganz geklärt zu sein scheint, wirft seine Schatten bereits voraus. Zwar hat die Diskussion über die Kongreßproblcme, wie sie von Dr. Weizmann eingeleitet und von den amerikanischen Zionisten fortgeführt wurde, noch keine wesentlieh neuen Gesichtspunkte gebracht Immerhin sind die Fragen eindeutig formuliert, die der Kongreß zu bcant- Worten haben wird. Im Mittelpunkt wird die Höhe unscrcs Budget stehen, und damit zum klarsten Ausdruck gebracht werden, daß wir in einer Periode praktischer Arbeit stehen, in der die Finanzierung die notwendigste Voraussetzung ist. In engstem Zusammenhang damit wird die Delegierten das Problem beschäftigen, wie wir das nLht/ionis ische Judentum in möglichst großem Umfange zum Aufbau heranzuzichen haben und welche Form die geeignete ist, um diesen Niclitzionisten Mitbestimmungsrecht zu gewähren. Damit wird die Frage der Organisation des Keren Hajessod, die der Neubildung der Jewish Agency und des Wcltkongresses verbunden sein. Neben diesen Hauptfragen werden alle anderen Probleme nur eine Rolle zweiten Ranges spielen. Das gilt ebenso von den organisatorischen Wünschen, die sich überall geltend machen und die ohne Zweifel viel Richtiges enthalten, wie von der Lcitungsfrage, bei der wohl allgemein der Wunsch besteht, sie nicht wie auf früheren Kongressen zum Mittelpunkt des Interesses werden zu lassen. Aber die Wirkungen des Kongresses zeigen sich nicht nur in der wieder angefachten Diskussion über die Probleme der Bewegung, sondern auch in der praktischen Arbeit, was besonders zu begrüßen ist Die Aktion für den Keren Hajessod wird in diesem Augenblick in fast allen Ländern der Welt mit Energie geführt, und die Hoffnungen, die man an die letzte A.-C.-Sitzung knüpfte, wo die Arbeit für den Keren Hajessod für die vornehmste Pflicht aller zionistischen Führer erklärt wurde, scheinen sich in einem gewissen Umfang zu erfüllen. Nicht darum kmJeit es sich, daß wir in wcn’gen Monaten völlig aus unseren finanziellen Schwierigkeiten herauskommen. Auch auf dem Kongreß wird voraus;!:hllich noch keine Klarheit darüber bestehen, ob wir imstande sein werden, im nächsten jahre den Bedürfnissen Palästinas gerecht zu werden und in einem nicht zu kleinen MaCstabe Neues zu schaffen. Was aber durchaus in den wenigen Monaten, die uns noch vom Kongreß trennen, geleistet werden kann und wozu das erfreuliche Ergebnis der Märzsammlungen für den Keren Hajessod einen Anfang gemacht hat, ist die Ueberwindüng einer lähmenden Stimmung, die heute vielfach auf der zionistischen Arbeit lastet, ist die Wiedergewinnung des Vertrauens zu dem Weg, den wir seit Jahren beschritten haben, zu den Methoden, die wir immer und immer wieder mit vollem Ernst und ganzer Verantwortung geprüft haben und denen wir bis zum heutigen Tage nichts Gleichwertiges an die Seite zu stellen haben. Die absolut notwendigen Versuche, die nichtzionistische Judcnheit zum Aufbau heranzuzichen, Versuche, über deren Notwendigkeit sich alle Teile der Organisation ebenso klar sind, wie man sich über die hierfür gcgebenen Formen noch sehr unklar ist, dürfen nicht dazu führen, das gering zu schätzen, was wir an brauchbaren Werkzeugen für den Aufbau bisher besitzen und auch ohne Hilfe der Nicht/ion'slen seinen entscheidenden Wert behält: Die Zionistische Organisation und der Keren Hajessod. * Wenn wir verstärktes Vertrauen zur Zionistischcrf Organisation fordern, so glauben wir kaum, daß dies auf dem Wege organisatorischer Reformen hergcstellt werden kann. Die große Mehrzahl auch der arbeitenden und der interessierten Zionisten ist nicht übermäßig an der Frage interessiert, ob eine Palästina-Exekutive notwendig ist oder ob eine Rückkehr zum alten Palästinaamt sich empfiehlt und in welcher Weise der Finanz- und Wirlschaftsrat der Arbeit der Gesamtorganisation cinzuglicdern ist Die Bedeutung dieser Fragen ist nur einem kleinen Teil der in der wirklichen Parteiarbeit stehenden Gesinnungsgenossen in seiner Wichtigkeit vcrständlich, und cs ist vielleicht gut so. Aber wir haben ein Mittel, den Wert der Organisation zu erhöhen und in lebendiger Arbeit uns stärker mit ihr zu verknüpfen. Dieses Mittel ist der Schekel. Die Schckclnktion, die regelmäßig in jedem Jahre wiederkchrt, nimmt unter allen Geldaktionen, die seitens der Zionistischen Organisation geführt werden, eine einzigartige Rolle ein. Es hat Zeiten gegeben, wo der Schekel nicht das finanzielle Rückgrat für die Arbeit der Exekutive bildete, wo vielmehr die Sammlungen für den Zcntralfonds und für den Mischmar den Hauptteil unserer Einnahmen bildeten. Aber das hat niemals den Gefühlswert zu beeinträchtigen vermocht, den der Schekel; und die Schekelsanunlung für jeden Zionisten haben.