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Jüdische Rundschau · 1923-03-13 · Heft 21 (13.3.1923) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVIII (1923)
Issue
Heft 21 (13.3.1923)
Date
1923-03-13
Page
– (sequence 1)
Language
German
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P0*Unr.rItE!?<-n1.־mt Wien» Konto Nr. 156030, Für Tschechoslowakei! rosi«pr.rks»s«nRTnt Prsfl, Konto Nr.59410, — Rcdnhtlonnchluö Sonntag und Mittwoch nachmittag, — Zionismus crcSrcbt für das -3 . -, . ארס תרפ״ג כ״ה Volk dla Sch: 'המוז einer ר nt sicherten ISctastStlo In :!er *‘.ר ויי- Von •קי, ז ״־*י׳ -—ן׳#( ,» ^•־י1ווו1*ז* (־; f*ו * | N"*־׳׳ 1' tiilik abond* M!nui » >—1 J 5 J Irt rg 2 ftto 6 f Zoo r::—J 96 •eh! ו"■! י J<״4 I Der nachstehende Artikel gibt in seiner Tendenz, wena auch nicht In allen kritischen Einzelheiten, die Ansicht des Lindcsvoretandes wieder. An der zionistischen Jugendbewegung Deutschlands;Iclien sich ihre Jugendsünden. Die Ursachen der Krankleits- und Verfallserscheinungen, die wir jetzt sehen, Kici1cn weit in die Vergangenheit zurück; ihr gegen- «artiger Ausbruch erklärt sielt aus der Lockerung der Monistischen Widerstandsfähigkeit überhaupt, wie sie die Gestaltung der äußeren und der inneren Lage mit sich gebracht hat. Da der deutsche Zionismus aber in! wesentlichen von dem Nachwuchs lebt, den die Jugend•• Organisationen ihm zuführen, ist es die Pflicht der zbiiisfischen Oeffentiiehkeit, sich mit ihnen zu beschäftigen, und die — leider nur allzulange vernachlässigt? — Pflicht der ״jüdischen Rundschau“, dem zionistischen Publiktim Stoff und Anleitung dazu zu bieten. ן Wie die Diskussion in der ״J. R.“ sich neuerdings j gestaltet hat, bringt sie die Gefahr mit sich, daß das j rionistiscii Wesentliche vom Nebensächlichen verdrängt 1 wird. Und zum zionistisch Nebensächlichen rechnen wir t ß. durchaus die Beantwortung der Frage, ob den Blau-Weiß oder ob das K. J. V. die Schuld an der Wiedersufliebung der zwischen den beiden Verbänden abge- :׳ fdilosscnen Fusion treffe. Soweit diese Frage für die Beteiligten von Wichtigkeit ist, mögen sie sie unter sich diskutieren; ein Notenwechsel $n der ״Rundschau“ ermüdet den Leser und entfremdet ihm damit auch das, was zionistisch von Belang ist. Hier soll darum die Frage der Jugendbewegung, d. h. in diesem Falle der Bedeutung und des Wertes der Jugendorganisationen, nur vom alljcmcinsten zionistischen Standpunkte aus betrachtet werden. ,, Es gab eine Zeit, in der das K. J. V. den Schwer-;;■’.nikt des deutschen Zionismus bildete oder zu bilden ׳ uien, Die in ihm vereinigten, damals noch in zwei t ״.)״idle gegliederten Verbindungen; lieferten der Organiufion Jahr für Jahr eine Anzahl von Leuten, die, sei es ehrenamtlich, sei es von Berufs wegen, an die Plätze :raten, auf denen zionistisch gearbeitet werden mußte. Dank ihnen funktionierte der Apparat gut, und es gab sogar in Deutschland, am stärksten konzentriert wohl im! K. J. V. selber, eine nationale Stimmung, die den einzelnen! Zionisten trug.' Diese Blüte des K. J. V. hatte sich un- . j mittelbar vor dem Kriege, als sich die zionistische Stu- : j dcntcnschaft in ihm vereinigte, am vollsten entfaltet.?1 Aber sie brachte/ das sehen wir heute, im ganzen;1 bringe Früchte. Das K. J. V. versagte und verfiel,;'i »bald Palästina nicht mehr nur der ideelle Mittel- / Punkt des Zionismus war, sondern auch sein realer 51 wurde. Da zeigte es sich, daß eine Stimmung allein ״j keine tragfähige Basis für eine lebenslange Bewährung [: üt. Das K. J. V. Italic vergessen oder versäumt, seine lf? Mitglieder zu Leistungen zu erziehen, die über das hinaus lf gehen, was in den bürgerlichen Lebenslauf Verhältnis- '! mäßig mühelos einzufügen ist. Die Existenz der zio- ■'י ®tischen Verbindungen war!von vornherein auf Kont! fösionen aufgebaut. Hat man nicht sogar versucht, das ::?tue assimilantischc Beiwerk in die zionistische Ideologie || ciiiruordncn? Es klingt heute wie ein schlechter Scherz, / datl man die •unbedingte Satisfaktion, das Fechten, das | kneipwesen, als jüdische Werte auszustaffieren wußte. ן Man erleichterte durch diese zwitterhafte Herrichtung Mr Lebensbedingungen dem K. J. V. er, sich mit dein׳ fonismus abzufinden, statt daß man ihm von vornherein ä* volle Schwere der Verantwortung auf seine Schultern ••iftc und ihn zur äußeren und inneren Umgestaltung smes Lebens erzog. Ein Assimilant mit zionistischer Gesinnung — das war der Durchschnittstypus, der .vom *e J. V. mit dem Reifezeugnis versehen wurde. 1 Den Anschluß an das jüdische Leben hat das K. J. V. iht erreicht. Das merkten K. J. V. er zum ersten Male Anfällig, als sie, im Kriege, ostjüdisches Leben kennen Wen. Sie riefen auf zu einer Konkretisierung des Mischen Nationalismus. Der bisher nur zionistisch bc- Wktc Stoff sollte in der Wolle gefärbt werden. Der 1(uf fand keine Antwort. Nie hat das K. J. V. als solches ernsthaft sich' in ^hebräische Spraclibcwegung cingcordnet, Es betilgte sich mit konventionellen Akten der Höflichkeit tMgeniiber dieser Tendenz, deren Bedeutung anzuerkennen tlan nicht umhin konnte. Die entscheidende Krise trat aber ein, als der Ruf ״Nach Palästina“ zur Parole des Tages wurde. versagte das K. J. V. Nicht als ob es licht eine Anzahl von K. j. V. ern in Palästina gäbe als ob nicht eine weitere Anzahl zur Ucbersicdelung '"!schlossen wäre. Bedenkt man aber, daß in den bald W Jahrzehnten, seit die ersten V. J, St. en gegründet Kurilen, viele tausend Juden die Schule des K. J. V. Passiert haben ״- viel־ mehr natürlich als heute noch Mitglieder sind 60 .^־י wird man erkennen, wie gering Der Schckclpreia für Deutschland Ist von der Zion!• stbclicn Exekutive auf 1000 Mark erhöht worden. Dieser Preis gilt sowohl für den allgemeinen Scheltei als nuch für den ni.vadii-, Hnpoel HoznYr-, ZcTre Zion- und Ponte Zion-Schckd. Die Schckclvertraucnnlcuto werden hierdtiKi dazu aufgefordert, dio zu dem bisherigen niedrigen Preise cingczogcncn Schekel unverzüglich an uns nbzuführen und von jetzt ab Schekel nur zu dem neuen Preise von 1000 Mark nbzunct7.cn. Die Schekelsammlung muß jetzt insbesondere mit Rücksicht auf den Im Sommer stattfindenden Kongreß mit größter Beschleunigung durchgeführt werden. Schckclblocks stehen den Ortsgruppen und Vertrauenslcuten in jeder gewünschten Anzahl zur Verfügung. Zioalsfiscliö Verelslguag für Douiodilaiid Berlia W15, Sächsische StraQe 8 Bankkonto! Darmstädter «nd Nationalbank, Depos.-Kass« DE, Kurfürstcndaram 52, —י• Postschaekkontoi Barlin 8091, das Ergebnis der in Summa immerhin bedeutenden Kraftanstrengung war. Dabei soll nicht einmal untersucht werden, wie viele von den K. J. V. ern, die Emst gemacht haben, den Palästina-Keim wirklich im׳ K. J. V. •und durch cs empfingen. Die Statistik würde sonst wohl noch ungünstiger ausfallen. Das Gros selbst der jüngeren K. J. V.er hat bis in die letzte Zeit hinein die realen Forderungen der Gegenwart, trotz Erkenntnis ihrer Notwendigkeit, nicht erfüllt. Eine Organisation aber, der das nachgesagt werden kann, schwimmt nicht im großen Strome der zionistischen Bewegung mit, sondern plätschert nur in jhrem seichten Uferwasscr, Zu lange hat das K. J. V. vergebliche Versuche gemacht, seine Leistungen den Erfordernissen der Stunde annipassen, als daß man nicht an seiner Fähigkeit, sich aus eigener Kraft nt regenerieren, zweifeln dürfte. So war denn die Fusion mit dem Blau- Weiß ein gid gemeinter Versuch, durch Geben und Empfangen cJmnder zu verbessern und zu vervollständig gen. Denn immerhin hat das K. J. V. auch heute noch etwas zu geben. Nicht mehr oder nicht weniger als eine Erkenntnis, nämlich als die in seinen besten Produkten gereifte Einsicht in die wahre Konstitution eines soliden Zionismus. Darüber gleich mehr. Und daß das K. J. V. eine ganze Reihe organisationstreuer Zionisten erzogen hat, die jetzt ihren Maasser ehrlich entrichten, soll auch anerkannt werden, Der Bl au-Weiß darf es als sein größtes Akti* vum buchen, daß er cs — freilich unter günstigeren Bedingutigen, weil seine Einwirkung in einem früheren Lebensalter cinsetzte —* verstanden hat, seine Jugend in eine lebendige Beziehung zu Palästina zu setzen. Es ist ein Verdienst, dns dem heute auf so traurige Abwege geratenen Walter Moses nicht vergessen werden soll, daß er mit Einsicht und Entschlossenheit den Chaluziuth- Gedanken in die deutsch-zionistische Jugend geworfen und in die Wirklichkeit umgesetzt hat. .Wenn der deutsche Zionismus auch heute, so sehr seine materielle Bedeutung in der Gesamtorganisation eingeschrumpft ist, den Glauben an' sich behalten hat, so dar! er sich zur Rechtfertigung vor allem auf seine Chaluzim berufen. Der Anspruch auf Anerkennung und Dankbarkeit, den sich der Blau-Weiß durch seine Leistungen für Palästina, also für die wahre Verwirklichung des Zionismus, erworben hat, ist nicht so leicht zu verscherzen. Nicht Feindseligkeit darf deshalb die heute notwendige Einstellung gegen den Blau-Weiß bestimmen; der Ton sorgender Liebe muß aus jedem Worte, das in dieser Auseinandersetzung gegen den Blau-Weiß zu sagen ist, herausgehört werden. Dem Blau-Weiß aber'die Wahrheit zu sagen, sind wir ihm und dem ihm1 immer noch übergeordneten Zionismus schuldig. In diesem Sinne muß heute dem1 Blau-Weiß ent- ״cgcugehaltcn werden, daß eine Erziehung auf Palästina ohne das Fundament umfassender zionistischer Gesinnung zu einem leeren, auf die Dauer nicht aufrecht zu erhaltenden Drill hinabsinkt. Die Gefahr dieses Verfalls droht heute dem Blau-Weiß. Audi dafür liegt die Wurzel bereits ln den Anfangen des Bundes. Er ist mit einer grundfalschen Ideologie ins Leben gerufen worden. Wie hieß es? Alles, was wir ,als Ghetto- und Golusjudcntutn verurteilen, ist ein Piodukt der Unnatur'. Man verschaffe der noch wandlungsfähigcn jüdischen Jugend wieder das rechte Verhältnis zur Natur, und alles übrige Wünschet«- werte wird sich von selber finden. Deutsche Landschaft, deutsche Lieder, deutsche Kunst und deutsches Leben — die in ihnen enthaltenen 'allgemein-menschlichen Werte w׳crden regulierend auf die Seele des jungen Juden wirken, das Produkt dieser Regulierung muß die Rückkehr zur;jüdischen Natur sein, Wie so,oft, verwechselte man;die Schlüssigkeit ‘tuft der Richtigkeit einer Deduktion, jupd das Leben ließ sldi auch' hier nicht von 'der Logik am Gängclbande führen. Der psychologische Fehler la der logischen Konstruktion war nämlich der, daß man glaubte, der Zionismus bedeute die Rückkehr zur Natur, Das ist nur ln einem geistigen Sinne richtig, und be« stimmt unrichtig ist der umgekehrte Satz, nämlich Rück« kehr zur Natur bedeute Zionismus.! | In Wirklichkeit ist der Zionismus für den cmanrii pierten Juden — und vielleicht sogar nicht nur für ihn —4 etwas durchaus Künstliches. Der natürliche Weg fsf, wie überall, der des geringsten Widerstandes, also die Assimilation, Der Zionismus bedeutet einen Eingriff in den mechanisch-automatischen Ablauf der jüdischen Geschichte; er will eine bestimmte Entwicklung nicht nur. zum Stillstand bringen, sondern gleich in ihr Gegenteil urnbiegen. Dazu gehört eine Erkenntnis und dn Ent« Schluß der beteiligten Menschen, und zwar nicht nur ein einmal zu fassender, sondern ein ständig zu bewähren« der Entschluß. Man kann ohne Ucbcrtrcibung sagen, daß der gesamte Inhalt der Umwelt dieser Entscheidung; ununterbrochen entgegenwirkt. Eine Immunisierung gegen diese feindlichen Wirkungen kann nur entstehen aus der Erkenntnis der Notwendigkeit des Entschlüsse* zum nationalen Judentum, nun׳ Zionismus. Der Zionist mus ist nicht nur ein Produkt des jüdischen Instinktes, sondern des durch Erkenntnis und Willen geläuterten und gehärteten Instinktes. Er kann also nie und nimm«! reifen, wenn man die Natur einfach gewähren läßt; er. muß durch Erziehung und bewußte Leitung geweckt und gefördert werden, bis er in Selbsterkenntnis und Selbstkritik unerschütterlich befestigt ist. t Die Gründer und ersten Leiter des Blau-Weiß waren selber Zionisten solcher Prägung, und darum war ihre Leistung besser als ihre Theorie. Infolge des Krieges entstand aber eine klaffende Lücke in den Führergene« rationen und damit in der geistigen Entwicklung de* Blau-Weiß. Wenn wir heute mit Schaudern lesen, daß der Blau-Weiß die Entladung seiner höchsten seelischen Spannungen in deutschen Landsknechtsliedern findet, so ist das der zur Grimasse verzerrte Ausdruck dessen, was seine Gründer diesem Wanderbunde als Entwicklung zur Natürlichkeit darstellten. Verzerrt deshalb, weil keine Menschen mehr da sind, die auch eine unrichtige Tjieorie durch das Gewicht ihrer Persönlichkeit aus« gleichen könnten. So türmt sich Irrtum auf Irrtum׳, eine* immer selbstsicherer vorgetragen als der andere, und als Krönung des von schwachen, aber sich stark wähnenden Händen zusammengetragenen Gedankenbaues lesen wir fassungslos den Satz, daß für den Blau-Weißen — und zwar, auch für den, der den Kinderschuhen entwachsen ist —׳ überhaupt keine Problematik des jüdischen Daseins mehr besteht, sondern daß er in voller Unbefangenheit sein jüdisches und sonstiges Dasein lebe. Auf eine so totale Verkennung der Grundlagen des jüdischen Lebens in der Diaspora läßt sich eine tragfähige Palastinalicbe nicht fundieren. Eine solche kann nur, aus dem Erleben aller Schmerzen und Sorgen des jti« dischen Volkes geboren werden, sie setzt die Hingabe an alles, was jüdisch ist, voraus. Eine ganz andere, Einstellung wählt der Blau-Weiß von heute. Er kapselt sich ab gegen Wind und Sonne des nationalen Lebens; der ״Bund“ wird zu einem engen künstlichen Ersatz für die freie Weite des Volkstums. Dann ist es leicht, auf einem so umfriedeten Schauplatz nach eigenen Ge« setzen zu regieren, die Menschen wie auf dem Kasernen• hofe cinschwenkcn zu lassen, ein Eigenleben und eine einheitliche Stimmung mit Anleihen in einer deutschchristlichen Theatcrrcquisitenkammcr herzustcllcn. Es ist, weiß Gott, kein napoleonischer Ehrgeiz, dessen Machtbedürfnisse in diesem kleinen Herrschaftsbereich Genüge geschieht. Die Zionistische Organisation muß aber dieses Glück im Winkel zerstören, weil die Jugend in Gefahr ist, dort zionistisch verdorben zu werden. Denn man kann nach der heute vom Blaü-Wciß geübten Methode junge Menschen wohl einige Jahre unter dem Druck dieses Bundes halten. Dieser Druck ist aber nicht mehr stark genug, sobald der Gegendruck der erwachenden Selbständigkeit sich durchsetzt. Der muß das Gefäß sprengen, in dem der Homunkulus des spezifischen Bundcs-Zionismus hcrgcstellt worden ist, und wenn die Scherben am Boden liegen, so liegt nicht nur das da, was am Blau-Weißtum schlecht und affektiert war, sondern gleichzeitig ist in den Augen des Gereiften der Zionismus, der Gedanke der nationalen Erneuerung überhaupt, unheilbar diskreditiert. Wer auf diese Weise den Zionismus ״überwunden“ hat, ist für uns verlorener, als wer nie Zionist wurde. Darauf aber zu vertrauen, daß in den Jahren der Reife der Blau-Wciß-Schwulst abgeschüttelt und ein reiner Zionismus bleiben werde, hieße sich über die durchschnittliche McnschcnÄatur Illusionen machen. Eine Kolonie in Palästina im Geiste des heutigen Blau-Weiß wäre die konsequente Fortsetzung des Homunkult1s-Daaci|18. Es wäre ja denkbar, daß ein ׳solches Streben nach. Isolierung, ein Ausdruck der Stjärkg wäre, Schillerschc Zitate haben, es leidet v;>•»«׳׳* ר ״ jj►

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