Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVIII (1923)
- Issue
- Heft 12 (9.2.1923)
- Date
- 1923-02-09
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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fr.!2 Nr. 12 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 60 ht imier *f ß^Ccri ‘her ,brciinn׳' Kirchen* 111 cine^ t>cm be• in Lern. I Kirchj ‘ werde;! I Artikel Ichulver. Utt fest! nie «in fei von! fit» 1 ׳>nd Ci. Das fed ruckt Congreft ti redi. blizierte Zik'O.) 1 Heim dau efl chungs. Kimles erobern ivürdenj nachcn, (d dem •undlos. es, daü ln ver: heran• diesem Mischen befreit,!hungs; ,riigheit ge lull), irkiieh; chlccht Jnsinn, ,chl an Schule diesem Juden. |n de! h'ckeln I Herr iti-Saal, t « rege i U ebnls“ lischaft eurson kl das £ Uhr Konstituierung des Ei ich Rosenkranz Bundes Am Sornfaq, den 4. Februar 1*523, hat in Berlin die kocüitm'crcnclc Sitzung des Erich Rosenkranz-Bundes statige• fumlcii. Nach einer Prag ramm «de des provisorischen Präsiden Dr. Feix Dan zig er, Hamburg, und einem Referat von [>r. Arthur Stein, Brr in, über zionistische Arlxitsmögüch• ־ Reiten wurde die Konstituierung des Bundes und Annahme des wrgclcglcn Statutcncntwiirfes bcsclMosscn. L’lkr Bund stcilt die Zusammenfassung zionistischer Männer zu einer engen bmnlcsbriideriiclicn Gemeinschaft dar und fordert von seinen Mitgliedern eine vom Gefühl gemeinsamer nationaler Verantwortlichkeit getragene, entschlossene zionistische Arbeit. In Referaten und Diskussionsreden kam einhellig die Ansicht zun Ausdruck, daß der nuncrordcnt'iche Ernst der zionistischen Situation ganz besondere Anforderungen an die Tätigkeit jedes Einzelnen und des Bundes im Interesse einer gemeinsamen Förderung der nationalen Aufgaben notwendig mache. Der Bund wird deshalb nicht mrr bemüht sein, Arbeitv müglichkcitcn für seine Mitglieder zu erschließen und die Täugkcit des Einzelnen zu überwachen, sondern er wird י,׳-- über hinaus durch engstes Zusammenleben in lagemiü form sich die Bcebung und Stärkung der Arbeätsenergi Einze nen zur Aufgabe machen. Eine Festegung im Sinne einer politischen Richtung wird vom Bunde abgeelmt. ln das Präsidium des neuen Bundes wurden gcwäh't: Dr. Fc'ix Dan zig er, Hamburg, als Präside, Dr. Martin Ascher, Benin, als Stellv. Präside, Dr, Alfred Arnsdorf, Hamburg, Dr. Berth dd Cohn, B.rlin, Dr. Rolcrt Gideon, Cöln. Dr. Hermann L c I c w e r, Berlin, Dr. Max Levy, Hamburg, Dipl. Ing. Richard Michel, Berlin, Sdiiitzcnstr. 63 Geschäftsstelle. 1 dar• ißiger c des Vorfragsabende der Berliner Misrachl ־ Gruppen Montag, den 12. Februar, abends 8 Uhr, ver• anstaltct die Berliner Misracl1i-Gru1»pc weitere Vortragsabende im Saale des רודף צדקה Uoscnihalvr Str. 11—12, wobei Rabbi Aloschc Maslowsky aus Moskau über die ״Idee des Misrachi“ sprechen wird. Diese Vorträge sollen in den nächsten Wochen fortgesetzt werden. Bis auf weiteres!reffen sich unsere Mitglieder und Freunde jeden Montag, abends 8 Uhr, im genannten Saa'c zur Ccsprccimiig aktueller, misrachistischcr und zionistischer Tagesfragen. Die Abende sollen nach Möglichkeit durch ein kurzes Referat oder durch sonstige Vorträge ein* geleitet werden. Mitteilungen des Chahmekretariata der Z. V. f. D. Wir suchen Stellen, in denen eine Ausbildung als Steinbreeher oder Steinmetz erfolgen kann, außerdem Lehrstellen für Zimmerlcutc. Für einen Schlosser mit vierjähriger Lehrzeit wird eine Siede in einer Stadt gesucht, in der Gelegenheit nm gründlichen Erlernen der hebräischen Sprache gegeben ist. Wir suchen nach Möglichkeiten, Ostiuden in kleineren jüdischen Gemeinden in handwerklichen Steilen unlerzubringeu. Chaluzsekretariat der Z. V. f. D. Berlin W 15, Sächsische Straße 8. ßtlroi Berltnor ZtonUtlnoh» Vorrinlpmg, Dorlln C 10, Royciririr»•• Tslsphom Zentrum WHI/15 * Pbitiehoelilionto No. 13008 H״rltn SjV 7! Ko«*rnrorwMtnnz dor 0. Z. V. Sonoobend, don 10. Kebmnr ll«|10rl lUri'ir, im Z. >T, T. lfelttp;<>8#l«t«lr. 82 Vortl.iC von Cliawsr Jo•. Uiumborg. •band• 8 Uhr Mont•«, .Inn II Februar •Sndda 8 übr («ru|>|>• ilnr Zlonl•!•■ drm 0«t*n, Im T,«brcrr«roln'b»n•, Al«x*ml«r.str. l!e:r Ing. lemkint ״Wnrlrht fltmr dl« AklU״«.Kemlt»*.Mtn11* ul 41• Lt!• Im itti)ntnmii».“ Forn.r Fort••(•ans d«r DA»«» Tom UUton Orappnabond. •bnn l• 8 Ubr Mliri'bl, Im S■•! d. Uodnf Z5»d0V011. no1.nth10*r«tr. ll/U Vortmg T0a llabbl 110«ch• Mulowily »ui Idotknni 1(1״• ld»e de• M|1n«hl.H ,בית הועד העברי׳ ברלין פברואר נ»! באולם גוטמן u עורך ביום ב׳ Cattaum-Sul, Balow«lr«B• IC4 •m NolItudorfpUli * י הרצאתו של ה׳ ו. ם ו נ צ׳ ו ב על הנושא: " התנוך ה מ ט ח ר ר " ודרכי החנוך החדשים) / אחר ההרצאה ונוחים, ההתחלה בשעה וחצי <■/׳<> בערב בדיוק._ DUmUg. dnn מי. Fofirnnn •b»od• 8 Uhr ZtonUtt.rhnr J׳ f.’1׳tr»r.l», im!!•Im, TT6UI(!n«nl.Utr. Cd Herr Pr. 11»!« ״DU (lunhlcht• d«r J«-|1m In llfrlln". Mittwrwh, ■Inn U. Fnbrtmr ■bnnd• 8 Uhr Gropp• OH, im wollen F»»! dm• Union•«.!•, Groitiwklder Str. 223. (;r««l>r 1«n״trml. JMUch» T.Udor. n»»lt»tl׳׳n1m jtt.lUnhor DirhUr. Eintritt Mk. 850— Don■•!•»»», den 15 V1>bra»r ■bmd• 8 Uhr Uritpp» Sortin»•!, Im R««Uor»nt!,«rin, BrfloltfnaUrn )8 Horr Dr. 01! ebrmsor, Wariohnai ״DU poltt.lMho 11•«• 1■ Zlo»!■»•«•." lllttTOoli, den 31. K*bro»r •bend• 8 Uhr llroppe 0»t, in d*n UnlomMen, OrrlUwel ler Str. 2Z3. üo׳r Pnm.on Fett: ״DU JettU•!»1:״ In ZIobIhi■■•." Der nächste Ausweis des Jüdischen Nationalfonds erscheint am 14. d. M. Wir erwarten, daß jeder Ort in diesem Ausweis mit einem größtmöglichen Spendenertrag vertreten sein wird und bitten, die gesammelten Spenden sofort einrusenden an den Jüdischen Nationalfonds E. V., Berlin W 15, Sächsische Straße 8, Postscheckkonto; Berlin 28 247. Die Ortegruppen Danzig. Die ״Zionistische Organisation“ veranstaltete am 10. Dezember 1922 in den von den jüdischen Studenten der Hochschule festlich geschmückten Sälen des Schützenhauses ein ״Makkabäerfest‘׳, das sich des regsten Zuspruchs der jüdisehen Bevölkerung Danzigs erfreute. Im Konzertteil sang fanot S. Roskin aus Berlin jiddische Lieder, während Lia Rosen aus Berlin den Zuhörern jüdische Dichtungen in deutscher Sprache rezitierte und Herz Großbarth vom Jüdischen künstlertheater Berlin humoristische Skizzen von Perez deklamierte. Besonders erwähnt seien noch einige Gcsangsciniagcn, die Frau Slutzkin aus Danzig übernommen hatte, und mit denen sie ln dankenswerter Weise zum Gelingen des Programms beitrug. Dem Konzert schloß sich ein Festball an. Der materielle Erfolg des Festes war überaus zufriedenstellend und belief sich auf zirka J Mil• Honen Mark nach Abzug der recht beträchtlichen Unkosten. Nach Zurückstellung eines größeren Betrages für Zwecke der Danziger Organisation und Jugendarbeft konnten dem ,,Nationalfonds" 30 engl. £ und der Londoner und Berliner Organisation je 10 engl. £ überwiesen werden. Bochum. Am 9. Januar wurde hier der Patästinalilm vorgeführt. Der Film erregte großes Interesse und fand auch ausführliche Würdigung in der Presse. Leipzig. Am 23. Januar 1923 sprach hier vor einer überaus zahlreichen Versammlung Dr. Soloweitschik, Mitglied der Zionistischen Exekutive. Es war kein Propagandavortrag im üblichen Sinne des Wortes, sondern ein tiefgrundiges Erfassen des Werdeganges unserer Geschichte; ein Aulhellen der psychologischen und soziologischen Momente, die die Entwicklung der neuesten jüdischen Geschichte bcstimmten. Der Redner ging von dem Gedanken aus, daß die Besinnung auf uns selbst, die Rückkehr zu den eigenen Werten, von vornherein in der jüdischen Psyche begründet waren, die aber von verschiedenen historischen Gegebenbeiten unterdrückt wurden. Erst der Zionismus hat jene verdrängten Kräfte wieder wachgerufen und die einzigartige Auswirkung ausgeiöst, die die Menschheitsgeschichte überhaupt auf/uwciscn hat. Der Zionismus hat nicht mir an dar jüdischen Gemeinschaft als solche eine Wandlung vollzogen, sondern auch im jüdischen Menschen als Individuum eine neue Einstellung hervorgerufen, die erst die Erneuerung und Zukunft der Gemeinschaft gewährleistet. Die drei Falttoren, die das Leben eines Volkes erst ermöglichen: die Scholle, die eigene Sprache, die produktive Arbeit sind dem jüdischen^ Volke durch den Zionismus wiedergegeben worden, und es Ist nunmehr die verantwortungsvolle Aufgabe der jüdischen Gesamtheit, diese Lebensbediugungen zu schaffen. Daß das jüdische Volk hierfür innerlich reii ist, beweisen die übernatürlichen Leistungen der Chaluzim in Palästina, die ihre Arbeit als Lebensnotwendigkeit erfaßt haben. Das darauffolgende zu Ehren des Gastes veranstaltete gesellige Beisammensein erbrachte hohe Beiträge für den Keren Hajessod. Schluß des redaktionellen Teils. Geschäftliche Mitteilung Canard Sec Transport Gesellschaft m. b. H. Dampfer ״Maurctanfa" am Freitag, den 2. Februar, ln New York cingctroffen. Bankkonto: DarmstXdter a. Nationalbank, Berlin, 8chlakelplata 1-4• Postscheckkonto: Berlin Nr. 104951. ..- ■ .■ ■■■■״״...״״״■. ■—■mi Simonscher Lehrbetrieb in Peine. 1• M«ua Autblldungearti CtrtenW in »lt«n Zweietu, l,»1״iwl uclmft mit Vi»h»ncht, H»nd- »•UlKkrit, ftehlioh« n. »!!«•mein• Fortbildung, 88. O»uo»> & oder 4 Jahr•, Wintar ned Bommor. 111• Zua0*aa»en1 Jang• L*at• mlnntichen 0»- •ohlooLt• von 18 Jahren •n, v.׳lch• di• Atubll TirsjiVmtru •olbit «r»«<n fcfinnos. IV• Wohnung und BokOatlgting Im Stminar. L Kanal twgtu&t •m 10. April 1023. .. Moldunson baldlgit, —.. .. Etional■ Bgigen Es sei machadigt. ^ngen lh der tz des l nicht ädlage l poli- Lande 5ungs'. lanken Soden; jüssen in die I ihre ld bei Soden• ästina E״־T| wm % ß der Zionisten in Deutschland zur Neufestsetzung der Zeichnungen unter Berücksichtigung der Geldentwertung «I vom 20. Januar bis zum 20. Februar 1923 imann 11 n gen kktion nscht. damit 1923 den Ortsgruppen durch Zirkular Das Ergebnis soll am 1. März?»»xasaKacmaÄMÄja^oooöOOMOoooooooooooeooooooorzyxwwr *