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Jüdische Rundschau · 1922-12-15 · Heft 99 (15.12.1922) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVII (1922)
Issue
Heft 99 (15.12.1922)
Date
1922-12-15
Page
– (sequence 5)
Language
German
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! *־> •i; ■ p I מ* ׳4 Date ftß Nummer 9 jf-71^ «. 1 . ‘ י Probleme Erscheint in zwangloser Folge Berlin. 15. XII. 1922 Bodenkauf Von der Palestinc Land Development Cy. 1. 0 esa 111 m ttfitigkeit Diese Gesellschaft (P. L. D.C.), welche Dr. Ruppin 1908 bti seinem ersten Amtsantritt in Palästina gegründet hat, vermehrt, wie schon berichtet, durch Ausgabe von«cuen Aktien ihr Kapital, das für die ihr derzeit gestellten große« Ausgaben nicht peinigt Aus diesem Anlaß vcrseivJct sie einen Prospekt, der ihre Leistungen kurz zusammenfaßt. Wir entnehmen demselben folgende Daten: Vur dem Kriege hat die P. L. D.C. 61.9J8 Dnnam lamUvirlschaftliehen Hodens im Werte von 89.921 £ E. und 701(53 Quadratmeter städtischen Bodens im Werte von 45,062 £ li. erworben. 111 der Kriegszeit hat die P. L, D. C. 3,077.309 Quadratmeter städtischen Bodens im Werte von 9-1.707 1E gekauft. Nach dem Kriege wurden von der P, L. D.C. 87.875 Thrnam landwirtschaftlichen Bodens zum Preise von 375,972 X E. und *1,090.308 Quadratmeter städtischen Bodens im Werte von 338.453 CE. erworben. Im Gange befindliche Kauivcrlnndlungcn der P. L. D. C. betreffen: •10.000 Dunain ländlichen Bodens zum Preise von 241,300 CE. mul 4,595.001) Quadratmeter städtischen Bodens iin Weite von 36.OUO.CE. Der J.N, F. hat bei den wichtigsten Käufen mitgewirkt. Er beteiligte sieb an der Erwerbung von: Merehawjali 9.315 Du »am zmn Preise von 13.676 £ E., 112.633 Dunain Bode» in Emck Jesrccl zum Preise von 302. H1J £ E, von 305.77b in2 Boden des Griechischen Patriarchats in Jerusalem für 213.S50CE. Die Ica hat 1913 den Ankauf von Kerkur durch ein Darlehen von 350,000 Francs ermöglicht; Die Ci c u 1 a h hat an den Käufen von Kfar Uriah, Ein Chai, Djebclijn u, a. tcilgeiionimca; Die AP C hat sieh «an den Käufen von Taljiiotli und größere« Hiiclien auf dem Karmel beteiligt und bat einige andere Käufe durch Gewährung von Darlehen ermöglicht. An den J, N. F. hat die P. L. D, C. 60.883 Dnnam für Arbeitersiedlungen verkauft; Verschiedene Aehusoth und Pflarmmgsgcsellscluftcn in St. Louis, Chicago, New York. Bialystok, Moskau, Rumänien usw. kauften 41.771 Dr.ivam für Farmen; An sonstige Käufer hat die I». L. D. C. 47,169 Dunain ländlichen Boden verkauft. Von städtischen Buden hat die P. L. D. C. verlauft: für Gartenstädte 6,400.44-8 Quadratmeter au Ballgesellschaften 1,353.925 ״ für Gcschäftsvicrtcl 86.305 ״ Die P. L. D. C. lut für 1920 eine Dividende von 6 «,0 erklärt, ebenso kürzlich für 1921. Ihr Aktienkapital zuzüglich der Zahlung der Exekutive für Aktienerwerb betrug 44.000 Pfund, also sind die ursprünglich festgesetzten 50.000 Pfund liech nicht erreicht worden. Begreiflicherweise ist dieses Kapital viel zu klein, und cs ist erstaunlich, daß die Gesellschaft mit so kleinen Betriebsmitteln so Bedeutendes leisten konnte. Die P. L. I). C. strebt nunmehr die Erhöhung ihres Aktienlapitals auf 100.000 Pfund an, Ihr Manager, Dr. Thon, hat vor einigen Monaten eine Reise nach Europa gemacht, um in mehreren Ländern Komitees für deti Absatz von Aktien zu bilden tm<l Interessenten für Kauf von Boden zu interessieren. Die Reise hatte guten Erfolg, und bei einer intensiven Arbeit in allen Landern war es möglich, eine erhebliche Zahl von Aktien (zu 1׳ Pfund Grunderaktien zu 50 Pfund) abzusetzen. II. Verkäufliche Böden der P. L. D. C. 1. Boden in Emck Jesrccl, an den Grenzen der Kolonien Merchawjah-B.ilfouriah, nahe der Bahnstation Afulch (die drille Station von Haifa an der Eisenbahnlinie nach Daniaskus) und nahe, dem Wege Nazareth Afuieh - -Nablus ״■ Jerusalem. Der Boden ist für Ackerbau besonders geeignet. Es werden P.odcnkomplexc, geeignet fiir die Gründling neuer Kolonien, verkauft. Preis per Dunain 3,75 — 4 3’. E. (:iß. Pfd.), 2. Mcrchawiah in Emck Jesrccl, neben der Station Afiildi, Strallciiverbmdung wie oben. Guter Ackerboden. Es werden Parzellen verkauft, die' für neue Siedler in der Kolonie geeignet sind. Preis per Dunain 4 £ E. Das Gesamtgebiet von Merehawjali hat 951S Dunain, aber im selben Tal liegt ein Gebiet von fast 40000 Dunain, das in jüdischem Besitz ist, Das Land ist flach, besonders geeignet für Weizen, Gerste, Sesam, verschiedene Gemüse und Olivenb/iumc. Die Versuche im Anbau von Ohsthäiiincn waren sehr erfolgreich, Durch seine günstige Lage wäre das Terrain zur Milchwirtschaft mul als Markt sehr geeignet, , , Das Klima ist mild und gut. Wasser ist m einer Tiefe von 5 m genügend vorhanden. Eine jüdische Niederlassung ist in Merchawjah bereits im Entstehen, deren Boden teilweise dem Jüdischen Nationalfonds gciiöri. Die neue Niederlassung Balfouriah mit einer Ausdehnung von 8000 Dnnam grenzt an diesen Teil; Bauern von Traimylvanicn beabsichtigen, 111 dein Hnlfmiriah angrenzenden üebict eine neue Kolonie zu errichten. Auch nahe Merehawjali, an der nach Traiisjordamcii führenden Bahnlinie, wird eine neue Kolonie vom J. N.-r. errichtet, so daß dieses Gebiet ein wichtiges Zentrum zu werden verspricht. 3. Jadjur, in einer Entfernung von 7kt11 von Haifa, zu beiden Seiten des Weges Haifa— Nazareth; nahe der Station IScled es Schcch, dem Krcuzungspiwikt der Eisenbahn•■ liniert Haifa—Damaskus und Haifa— Akko und zu beiden Seiten des Kissonfltisses. Der Boden ist ausgezeichnet und durch di« Nähe zur Stadt Haifa und die Bewässerung s- ,"ügliclikeit ist er für intensiv bewirtschaftete Klciulariucn (Gemüsebau, Molkerei usw.) geeignet. Eiue große Fabrik i'l hier i1! Gründung begriffen, sowie eine Siedlung auf Hoden des J. N. F. auf den Namen des verstorbenen Führers Tschlcnovv. Es werden Parzellen zur Gründling neuer Sied- Hingen verkauft. Preis per Dunam zirka 7£E. 4. Kison Böden. Verschiedene Parzellen in einer Enlfeiming von 2—4 km nördlich von Haifa, in der Nahe ^Ci Baches Kison. Sic werden vom Wege nach Nazareth hiid von der Bahnlinie Haifa—Damaskus und Haifa—Akko durchschnitten, Guter Boden und große Möglichkeit für Bcwiisscrtuvg, Besonders geeignet für intensive Wirtschaften und gartenstädtisch« Kleinbetriebe, die auf die Nähe der Stadl angewiesen sind. Es werden Parzellen passend für einzelne Siedler verkauft. Preis per Dnnam 10—20 £ ü 5. Kalcndicl», in einer Entfernung von 8 km von Jerusalem, auf dem Wege nach Nnlilits, Bode» für Ptlan- Zungen und Möglichkeit zur Hauswirtschaft und Verkauf der Produkte in Jerusalem, Der Preis schwankt je nach der Qualität des Bodens und seiner Nähe zum Wege. Durchschnittspreis per Dunam •1—6 £ E. <b. In der Nähe der Kolonien Kfar Saba und Ein Chai, längs der Meeresküste-, 11 km von Tel- Awivv. Vorzüglicher Pflanztmgsbotlen und Möglichkeit fiir bewässerte Kulturen (Orangen, Futterpflanzen 1*sw.), Es werden Bodeukouip-lexc für neue Kolonien verkauft, Preis per Dunam zirka 5,5 £ E. 7. In der Nähe der Kolonie 1t Rlschon le Zion und Ncss Zi041a. Vorzüglicher Boden für alle Arleri vor» Pflanzungen; ein Teil davon auch guter Ackerboden. Möglichkeit der Ansicdlung in Ncss Ziona. Preis per Dunain zirka 5 £ E. 8. Gederah, zirka eine >/* Stunde von der Kolonie entfernt Ackerland und Pfla-nzungsbodcn, Möglichkeit der׳ Ansicdlung in Gederah. Eine genügende Fläch« für eine kleinere Siedlung. Preis per Dunam 2'/j—3 £ E, Bauplätze in Jerusalem. 9. Talpiolli, auf dem Wege nach Bethlehem. Hier wird ein großes, modernes, jüdisches Wohnviertel erbaut. Wunderschönes Plateau. Die zum Verkauf stehende Fläche befindet sich in dem der Stadt und Eisenbahnstation am nächsten gelegenen Teil von Talpiolli, der in Zukunft das Gcscliäftsvicrtct der neue» Gartenstadt werden soll. Preis pro Elle brutto 12 äg. Piaster. Zwischen Jerusalem und diesem neuen Viertel besteht bereits Wagenverkehr, 1 Million Quadrat-pics des Bodens ist in jüdischem Besitz, Der Boden ist gar nicht steinig und daher zur Anlage von Gärten sehr geeignet. Das Klima ist mild und sehr gut und hat Gcbirgslutl. Es wird schon eifrig gebaut, einige Iläuservicrtcl werden in nachster Zeit beendet sein; cs ist Platz zur Errichtung von 890 Häusern. Jeder Grund hat 1000—1206 Quadratnies. 25—30 ס/״ des Bodens sind für Straßen und öffentliche Plätze vorgesehen. 10. Elijahu-Hügel, auf dem Wege mach Bclhlcheiii, an der Nordgrenze von Tal|>ioih. Eine der schönsten Anhöhen bei Jerusalem mit wunderbarem Fernblick auf das Tote Meer, Bethlehem, Jerusalem, Tcmpclplatz. Es werden hier Bodcnkomplcxc für die Orfmehmg einer neuen Oartenstadt verkauft, im Anschluß an Talpiuth. Bodenpreis brutto 5 äg. Piaster. Das Terrain liegt ungefähr 3,5 km vom Zentrum der Stadt Jaffa und ungefähr 2,5 km von der Uahnstation, Es besteht bereits ein Autoverkehr zwischen Jerusalem und Talpiolli. Der Boden beirügt ungefähr 200 000 Quadrat-pics; er ist gar nicht steinig und daher für Garten,»!!lagen sehr geeignet. Das Klima ist mild und hat Gcbirgsluft. Es ist möglich, Quelleawasser durch Röhrcnleitimg von Jerus.tlem zu bekommen, ähnlich wie in Talpioth. Elijah soll mit Talpioth vereinigt und eines der modernsten Viertel werden. Einige Häuser sind schon im Bau; c$ können 800 errichtet werden. 11. Bode» Am os, i» der Ebene Refaiin, 1»/* km von der Eisenbahnstation, längs des Bahngelelses zu beiden Seiten des Scliienciistrangcs, Ist besonders fiir den Bau von Fabriken, Werkstätten, Lagerräumen u. dgl. passend infolge der günstigen Transportbedingungen a!n ihlingcleisc und der Näiic der Station. Es gren/t daran der Boden des Jüdischen Nationallonds, Bodenpreis brutto zirka 8 Piaster. Die Gegend ist durch einen Weg mit der deutschgriechischen Kolonie und mit Jerusalem—Talpioth—Beth« Icheni verbunden. Der Teil, der im Besitz der P. L. 1), C. ist, beträgt 83 000 Quadrat-pics und bildet eine« Komplex mit dem Teil, der dem J. N.-F, gehört uad 100' 0) Quaclratnies beträgt. Es besteht die Möglichkeit, Wasser durch Röiirenleitiuiß von Jerusalem zu gewinnen. Angrenzend au dieses Gebiet liegen andere jüdische Niederlassungen, darunter Talpioth, Arnos, mit einer Bodenfläche von umgclähr 200 000 Quadrat-pics, verspricht eine bedeutende Vorstadt zu werden. 12. 11» der Nähe der B er.a t« I •S ehu Ic, neben dem Kloster Ratisbnnne, unweit vom Zentrum der Stadt. Nach dem neuen Stadtplan wird sieh hier ein breiter Boulevard befinden, der die Jaffastrnßc (Hauptstraße in Jeriisalcm) mit der Eiseiibalmst'ition verbinden wird. Auf diesem Grundstücke, von dem ein großer Teil durch den J. N. F. bi Erbpacht vergebe■!» wurde, wird ein neues modernes Stadtviertel errichtet, dessen Mittelpunkt, das I lebriiischc Gymnasium, sicii im Bau befindet. Es werden einzelne Parzellen verkauft. Bodenpreis pro Quadroteile brutto 23 Piaster. Der Teil, der Im Besitz des J, N.-F. (Keren Kajemet) ist, beträgt 212009 Qiiadrat-nics, Diesem Gebiet wird große Bedeutung beigclcgt, da cs sehr zentral gelegen ist und in guter Verbindung mit allen wichtigen Plätzen. Das Terrain ist flach twid gar nicht steinig und braucht keime besonderen Vorarbeiten für Straßenbau« Häuser, als auch Gartcnanlagcii. Der Häuscrbaii ist bereits aufgcnomine!!, ebenso die Vorarbeiten für das He. irdische Gymnasinni. Jede Parzelle beträgt 1000 -1509 Quadrat-pics. 22 ״/» sind für Straßen und Plätze vorgesehen, 13. A n t i o m 0 s-0 8 rt cn, erstreckt sich von der Jaffastrafic (Hauptstraße Jerusalems) gegen di« Bczalelschule. Ein modernes Geschäftszentrum mit bequemen mul schöne» Läden, Biiroiäumen, Werkstätten und einer den Anforclerungen der Hygiene entsprechenden Markthalle, wie sic ut Palästina 41001». nicht Vorhände« ist, ist hier im Entstehe» begriffen. Die Preise der verkäuflichen Parzellen sind! verschiede» je nach der Nähe zu den Vcrkelirszcntrcn. Preis pro Quadratcllc 60 -230 äg. Piaster, 14. Platz A nt 10 eh us, auf dem Wege vom Jaffator an der ״Obere» Quelle“ (Birkath Mnniillah) vorbei zur Bahn- Station, Der Platz Ist für ei» modernes Handelszentrum bestimmt. Liier werden auch die Gebäude der wichtigsten Banken errichtet werden. Preis pro Quadratcllc brutto durchschnittlich 230 äg. Piaster. Bauplätze in Haifa. 15. Der Karmel, bekannt durch seine Schönheit und sein vorzügliches Klima, Große Fläche (einige tausend Dunam) angrenzend an die deutsche Kolonie. Ausblick auf das Meer. Bestimmt für die Anlage einer Gartenstadt und für Sommer, wphmmgen. Bedeutende BodcnfLiehen wurde« bereits für diesen Zweck von Bewohnern Haifas und auswärtigen Gruppen erworben. Preis eines Matzes von 1000 qm netto 50-200 £ E. Auf diesem Gelände lut die P. L. D, C. eine Fläche von zirka 6009 Dunam erworben; es erstreckt sich längs des am nächsten der .Stadt Haifa gelegene« Gebirgstcils, unmittelbar angrenzend an die deutsche Kolonie auf dem Karmel. Eine bequeme Verbindung ist durch Autoomnibusverkehr mit der Stadt (von der Eisenbahnstation zur Ueutsehen Kolonie) hcrgcstcllt (vorläufig 4 mal täglich). Es ist auch Her Ban einer Drahtseilbahn ins Auge gefallt. Das Terrain ist cingcteilt: 1. Zcntral-Qcbict zirka 1300 Dunam 2. Süd-Gelict ״ 3300 ״ 3. West-Gebiet ״ 1200 ״ Der größere Teil des Zentral- und Südgebietes ist bereits verkauft, das Wcstgcbict ist noch verkäuflich und gilt fiir einen der schönsten Plätze. Die Preise sind fiir 1000 Quadratcllcn berechnet, die Auslagen für Straßenbau, Wasscrinstnllation usw. sind nicht enthalten. Die Käufer von Parzellen zum Preise von 50 bis 80 £ erhalten unentgeltlich eine an Größe ihrem Bauplatz entsprechende Flädie, die zwar nicht für Bebauung, wohl aber für Aufforstung geeignet ist. 16. Ha dar Hakarmc], neues modernes jüdisches Wohnviertel am Abhang des Karmel. Hier befindet sich das Hebräische Technikum uad die Hebräische Realschule Haifas. Bergluft, vorzügliches Klima, herrliches Panorama. Es werden auch einzelne Bauplätze von 1000—1300 Quadrateilen netto verkauft Der Präs der Plätze ist verschieden, je »ach der Qualität. Preis pro Quadratelle (inkl. Auslagen für Wegbau) netto 15—45 äg. Piaster. 17. Saadj e, au! dem Wege nach Nazareth, in einer Enlfcrntmg von 2 km von der Stadt, in der Nähe der Kisonbaden (siehe Punkt 4). Preis pro Elle brutto 10—12 ig. Piaster. Bauplätze io Jaffa. 18. Im Süden Jaffas, in einer Entfernung von zirka 1 km von der Stadt zur Meeresküste, Es wurden( jetzt zirka 2000 Dunam (ein Teil davon für die Gesellsebaft ״Bajith Wegan“ in Jaffa und für die Gesellschaften und Gruppen im Auslande) zwecks Gründung־ einer großes» Gartenstadt erworben. Preis per Dnnam brutto 12—25 £ & 19. Tel-Awiw, im westlichen Teile, nahe der Meere»- küste und der Hauptstraße (Allenby-Straßc). Beschränkte Zahl von Bauplätzen von 1000—2000 Quad rateden netto. Preis per Quad rateile netto 30—75 äg. Piaster. Anmerkung. 1 Dunam Ist zirka 900 Quadratmeter oder 1600 Quadrateilen; 1 Quadratcllc (pic) 0.5625 =־ Quadratmeter (0.75 X 0.75 Meter); t ägyptisches Pfund 2.5 °;0 mehr als ein englisches Pfund; 1 Piaster =־־ >/u0 des ägyptischen Pfunds. die t per Jahr, nimmt man sind cs 2500 t An Seide Syrien mehr, als für die wäre. Bei der Nähe der Aussichten für die Textilaus Handel und Industrie Kommerzielle und industrielle Möglichkeiten*) Textilindustrie. Palästina, Aegypten, Syrien und Trausjordanien importierten Baiimwolhvaren um mehr als ä. Pf. 16.000.000. Nimmt man dazu noch Nachbargcbiete, so kommt man auf mehr als die doppelte Ziffer, An Baumwalle liefern Aegypten und Syrien mehr, als zur Erzeugung dieser Importwaren nötig wäre. An Wolle exportierten ''־ obengenannten vier Gebiete 300 noch die Nachbarländer dazu, so liefert Cyper», Siidamtolien und Chnpartk'rtcn Scidcnwarcn nötig Rohmaterialien wären daher gute Industrie zur Befriedigung des einheimischen Bedarfs. Fasse» wir speziell die Wirk- und Stri ck wa reui 11 d 11 s 1 r i c ins Auge, die sehr leicht ins Land verpflanzt werde» könnte, so wären die Absatzchancen sehr große. Aegypten hat von Januar bis Juli 1922 eingeführt: Bmunwollspitzc«, Bänder, Posamentier waren, Stickerei . . . Moskitonetze .... Bniiimvollstriimpfe (davon ä. Pf. 97,729 Deiiisciilaml) . Hat im Wollschals zirka , Wolldecke» zirka Wollschals zirka Wollstrumpfwarer* zirka Kmuclbaarsloff zirka . Seidcnspilzcn, Bänder, mcntcric zirka . . Scidenschals zirka Si-idenslrumpfwarcn zirka Krawatte» zirka . , Der Gesamtimport von Slrkkwaren nach Aegypten allen 111t Laufe eines Jahres betrügt also zirka ä. W. 1,500.01X1 wert» wir die Importierten Quantitäten für Ere;-Israel (zirk: ä. Pf. 130.000) und Syrien (zirka ä. Pf. 500.000) hinzufügen so bekommen wir eine gewaltige Ziffer von Importierter Strkkwnren im Werte von über ä. Pf. 2,000,000 im Lauf« dieses Jahres fiir diese drei Länder allein. Diese Ziffci k.irwi bis ä. Pf. 3,000.000 erhöht werden, wenn wir die Ge biete des Roten Meeres, Cyprns, Aden, Mesopotamien um de« südliche» Teil von Klcinasicn mit in Rechnung ziehen Was die nötige» Rohmaterialien betrifft, 5a werden die selben momentan noch nicht im Lande produziert, cs is aber Hoftmmg vorhanden, «laß die Palestinc Textile Co in Tcl-Awiw bald rohe Wollgarne erzeugen wird und dal in nächster Zukunft Baumwollgarn hier produziert werdei wird. Solange unsere chemische Industrie ־ noch nicht ent Stickereien, Posa Pf. ft ft 843.059 88.000 257.838 16000 31 (X)0 It.tXXl 29.000 16,000 69.000 103.000 48.000 38.000 *) Das Handels- und Imlustriedepartemcnt der Zionist!- sdicn Exekutive Jerusalem gibt Interessenten auf Wunsch gcivauc Auskünfte und würde jüdischen Firmen die größte Unterstützung zuteil .werden lassen.

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