Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 99 (15.12.1922)
- Date
- 1922-12-15
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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Dienstag und Freitag nachmittag 4 Uhr. Telephon! Pfnlzbur(!6697 u. 6698, Postscheckkonto: Berlin Nr. 17392. Für Oesterreich! Postsparknsaenamt Wien, Konto Nr, 156030, Für Tschechoslowakei: Poslsparknr.scnnmt Prag, Konto Nr. 156030, RcdnktionsschluQ Sonntag und Mittwoch nachmittag. תרס״ג כ״ה XXVII. Jahrg. Schaffungeiner ßffontllch ■ rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina. Der Weg zum Licht Ate vor fünf Jahren Jerusalem an demselben Tage, an dein, etwa zweitausend Jahre früher, Judas Madcabäus das Heiligtum wieder hergestelit hat, mit den Waffen erobert wurde, glaubten wir, da» auch für utK, denen das Land verheißen war, die Stunde gekommen ist, das Licht wieder .־nizii/iindeii, das. — kraft Wunders — unabhängig ist von der Menge des Oeles. Die im Dunkeln wandelten, sahen ein großes Lieht . . . war die Zeit angebrochen, wo nach schwerer Prüitmg die Menschheit. erwachte, wo, feindlichen Kampfes miide, die Volker in Brüderlichkeit sieh {!!ulen, in Gerechtigkeit und nicht nach Gewalt ihre Beziehungen regeln (Die Probleme des Krieges . . . ״müssen endgültig ein für allemal durch volle, unzweideutige Annahme des Grund• satzes, daß die Interessen des Schwächsten ebenso׳ heilig sind wie die Interessen des Stärksten, ihre Lösung finden.14 — Präsident Wilson am 27. September 1913. Erinnert euch dieser Worte, ihrer Wirkung, ihres Widerhalls in klopfenden Herzen!) — war die Zeit gekommen, ein ewiges1 Lieht zu entzünden? Tage längst versunkener Größe wollten sich erneuern, wenn wieder jüdisches Volk aus der Verbannung nach der heiligen Stadt 2urückkeI1rte .. . Viele von uns wußten es nicht klar, und doch fühlten wir es: Wir glaubten unsere Freiheit nahe, weil die Morgenröte der Menschheit angebrochen schien. Nicht als einzelnes Volk, herausgehoben und bevorzugt aus der menschlichen Gemeinschaff, sollten wir befreit werden, während andere leiden und untergeben, sondern allen Völkern, allen Unterdrückten, sollte die Sonne leuchten. Wie sollte die Gewalt dieser tdee uns nicht bezwingen! Selten haben in der Geschichte fünf Jahre einen solchen Sturz bedeutet wie diese fünf, die seitdem vorübergezogen sind. Dunkle Wolken überdeckten die Vorboten aufsteigender Morgenröte; kaum war der Leidenscliaft Ruhe gegönnt, als wieder die niedrigen Instinkte Macht bekamen; neuer Eigennutz trieb zu neuer Zerfleischung, die zehrende Sehnsucht nach dem Frieden schien vergessen, niemand wollte verzichten, wo nicht Gewalt ihn zwang. Wir dürfen uns nicht darüber tauschen!; daß heute wieder . nackte Gewalt!oberster Richter ist. Die Welt liegt wieder im Dunkel, und sie schließt die Augen vor dein Lieht, dessen sie nicht zu bedürfen meint. In einer solchen Zeit stehen wir nun, erschüttert eingedenk der Ereignisse, die dieser Tag in der Geschichte uns brachte, der Hoffnungen, die jedes Geschlecht unseres Volkes an diesen Tag hängte. Und wir unternehmen das Unsinnige, ein Licht anzünden zu gehen, das alte, gute Lieht, das an die Wundergcschichte mahnt. So unsinnig wie einst der Entschluß der Makkabäer, den riesigen Heer sich cntgcgcnzustellcn, ist heute unser Unterfangen, in einer von Mißgunst, Brutalität und Lüge beherrschten Zeit ein neues Haus für uns zu bauen, das der Zerstörung trotzen soll und in dem wir ein Heiligtum für unsern Gott errichten können. Dennoch gehen wir an dieses Werk; über die Jahrhunderte hinweg eint uns mit jenem Gcsdilecht des Mntatjahu der Glaube an unsere Zukunft, der absurde Glaube. Orofhnut der Volker hat uns einst die individuelle Emanzipation geschenkt. Sie scheinen cs heute zu bereuen. Die nationale Emanzipation kann uns nicht, geschenkt werden, weil sie im Gegensatz zu jener nicht nur ein passiver Vorgang, sondern ein aktiver Schritt ist. Die bürgerliche Emanzipation bat in uns zum großen Teil die Denkungsart des Almosenempfängers, die uns im Ghetto in unseren Beziehungen zur Außenwelt angezüchtet wurde, bestärkt Wir gerieten immer mehr in Abhängigkeit von der Umwelt, dienten fremden Göttern. Die nationale Emanzipation fordert eine Ermann 1111g, ein neues Vertrauen zur eigenen Kraft und den Glauben an unsere Aufgabe. Wir sind heute entschlossen, unser Volk durch eigene Arbeit wieder' aufzurichte 11; wir ahnen auch, daß wir nicht nur viel, sehr viel arbeiten, sondern wohl auch sehr viel noch werden leiden müssen, bevor der ersehnte Tag anbricht. Wir werden nicht verzweifeln, aber wir werden nucli nicht kapitulieren: nicht das Evangelium der gewaltgeblendeten Völker übernehmen, sondern unserer Idee folgen. Wir rufen beute das ganze Volk, ähnlich wie einst Matatjalm rief: Wer für Zion eifert, her zu tmsl Die Stunde Ist ernst, kein jüdischer Mann und keine jüdische F־׳nu kann heute das Ohr dem Rufe verschließen. Man kann sich wohl abwenden, wenn man die Verantwortung fragen will; aber wer daran glaubt, daß jüdisches Wesen nicht dem Ansturm der feindlichen Mächte erliegen soll, «och mehr: daß jüdisches Wesen wieder in Reinheit, Vr>n allem Schlacken tincl Verzerrungen gereinigt, c stehen 50ß, wer will, daß unser geschändeter Name seineGröße wiederfindet, der muß — einen anderen Ausweg gibt 48 nicht ר ■ mit uns dieses: Werk ״tun, Steif! auf Stein kgen, daß ein Bau entstehe, der• zuii» Heiligtum werden Unsere Zeitung ist von Jetzt ul» in Berlin in den Bahnhofsbuchhcndlungen, den Buch» handlangen der Stadt», Hoch- und Untergrund» bahnen und in allen Zeitungskiosken zu haben. Der Einzelpreis betragt gegenwärtig 40.— Mark. Die heutige Nummer enthält die Palästina-Beilage mit den Rubriken Bodenkauf / Handel- und Industrie / Landwirtschaft Verkehr / Arbeitsmarkt / Immigration ferner die Bei läge! ״Zum Aufbau des Volkes“ o Der Nationalistcn-Aufstand in Warschau Warschau, 11. Dezember. (J.C.B.) Für heute, den 11. Dezember, war die Eidesleistung 1 des neugewählten Präsidenten der polnischen Republik Narutowitsch vor dem versammelten Sejm1 angesngt. Mehrere Tausend Nationalisten hatten das Sejmgebriude umzingelt und kontrollierten an den Eingängen die Legitimationen der zur Sitzung eintrcffcndeii Abgeordneten. Die jiidischcn Abgeordneten wurde» an das Parlamcntsgebäudc nicht hcrangclassen und mehrere von ihnen wurden mit. Stöcken blutig geschlagen. Auch sozialistischc Abgeordnete wurden mißhandelt und Daszynsld sogar in das Hauptlagcr der Nationalisten verschleppt, von wo er erst am Nachmittag{־ nach blutigem Kampf von den Arbeitern befreit werden konnte. Die Arbeiterschaft stellt ln den Fabriken die Arbeit ein lind bewaffnet sielt gtgen die Fascistcn. Auf dein Dreikrcuzplnfz, wo sich das Hauptquartier der Natio- »alisten befindet, tobt ein heftiger Kampf, dessen Ausgang sich noch nicht Übersollc» läßt. Da nach dem Verhalten der Fascistcn In der letzten Zeit Pogrome auf Juden nicht ausgeschlossen sind, wird in den jiidtedicii Stadtteilen eine stark? •A bwe 11 r orga n isie r t; .man erstrebt die Atifriclitung des jüdischen Selbstschutzes nach altem Muster. Nach den Unruhen trat der Senatorenkonvent zu einer Sitzung zusammen und behandelte die Frage eines Aufrufes an die Bevölkerung zur Wahrung־ der Ruhe, Die Senatoren der Rechtsparteien weigertet» sich aber, zusammen mit den jüdischen Vertretern einen solchen Auf• ruf zu unterschreiben. Der Führer des •linken Zentrums, Tliugutt, protestierte gegen dieses Verhalten der rechten Parteien und erklärte, er werde diesen Aufruf erst daun unterzeichnen, wem! derselbe von allen Deputierten olmc Unterschied unterschrieben werden wird. Der ״jüdische" Staatspräsident Warschau, 10, Dez. (J,C, B.) Sofort nachdem das Resultat der Präsidentenwahl in Warschau bekannt wurde, sammelte sich eine zahlreiche Gruppe polnischer Fascistcn an, die, gegen den neuen Präsidenten Narutowitsch demon• strkrlen und ״Nieder mit dem jüdischen Pr'äsideuten! Nieder.mit den J ud c 111“ riefen. Die Redaktionen einiger liberaler Zeitungen wurden überfallen, mehrere jüdische Passanten auf offener Strafte mißhandelt. Die Demon. strantcu w;nulten sich dann gegen die Wohnung des Generals Haller, dem sic lebhafte Ovationen darbrachtwv, Erst spät griff die, Polizei ein und zerstreute die Demonstrautcngnippcn. Narutowitsch war ׳ zunächst •nur der. Kaudidut des linken Zentrums. Die nationalen Minderbeiten hatten demonstrativ die Kandidatur des bekannter! liberalen Vorkämpfers, Prof. Bodouain de Cour tonal, aufgestellt, der im. ersten Wahigaag 103 Stimme» auf sich vereinigt hat. Erst iin 5. Wnhlgnng vereinigten die linken .Gruppen und die nationalen Minderheiten ihre Stimme auf Nariitowitsch. , , י ׳• M Ein Todesopfer des Klaus tubtirger Pogroms Klausenb'u r g. (f. C. B.) Einer der bei den letzten; Exzessen verwundeten jüdischen Studenten,,der Stmlcnt Somme!, ist bereits seinen Verletzungen erlegen'. An seinen! Leichenbegängnis nahm fast die gesamte .jüdische Be-; '.völkcrung Klauscnburgs teil.' ' Vatikan und Palästina Nacii einem Bericht, des römischen Korrespondenten der ״Voss. Zig." erklärte der ’!1tapst a:n 11. Dezember lin Kousistorium, er meide aufs, neue.In bestimmter Form den Ansprucli des Vatikans hei der Regel uivg der Palästinaf ra ge an und verteidigte 'gegenfilKr Benedikt,'der die katho- ' iisehe 11 Rechte mit den 'Rechten der übrigen Christen nur 'gkitiii'tcUt,‘ die Anerkennung des Vorrechts der katho-, lisch e u K i r c 11 e gegenüber den Ungläubigen, den 1 s r a c - liten und allen anderen Gläubigen., י '; kann, wenn wir den rechten Geist cinbringen. Wir haben uns gewöhnt, auch in dunkelsten Zeiten 'unser Liebt zu entzünden; unser Lieht vermag jedem. Dunkel zu trotzen, wenn wir seinen Sinn begreifen 'und entschlossen sind, selbst seine Diener zu sein, R.W, j Die rumänischen Pogrome Schilderung eines Augenzeugen Von einer jüdischen Persönlichkeit, die die* kritische* Tage iü IClausci iburg miterkbt hat und soeben in Berlin cingctroffcn ist, erhalten wir nachstehende Schilderung der Vorgänge: In dort letzten Monaten wurde in ganz Transsylvanien eine systematische antisemitische Metz« betrieben. Flugschriften und Broschüren wurden in den Spi« tälcru, in den Kaserne», bei der Polizei, in den Schute 11,' und in den Umversit iten .verteilt, überall machten sich Agitaa toren bemerkbar, die antisemitische Hetzreden hielten, Dia Regierung sali diesen Ereignissen ruhig zu, und obwohl vonseilen des jüdischen Natiimalvcrbamles in Transsylvanien tiiuf in den liberalen Zeitungen des alten Königreichs wiederholt! auf die Gefahren aufmerksam gemacht wurde, die durch die: antisemitische systematische Hetze entstehen könnten, sah sie sich nicht vcraulalit einzusdireiten. Selbst als der Jüdische* Nationalvcrband dem Staatsanwalt Personen namhaft machtcj die die Broschüren und Flugschriften verteilten und antisemitische Agitation trieben, geschah nichts, Speziell bei »lei! rumänischen Studentenschaft stieg die antisemitische Agita^ tion von Tug zu Tag. j Ain 28, November fanden die jüdischen Studenten, a!f sic die Säle der Anatomie der Klausenburger Universität nach einem medizinischen Vortrag besuchen wollten, die Türen? geschlossen, und die siel! im Gang aufhaltciiden ׳rumänischen Studenten erklärten, dali sic den Juden «len Eintritt ver», weigerten. Der Grund sei der, dal) sie nicht mit• anschcn könnten, wie jüdische Studenten christliche Leichen sezierten, andererseits erlaubte die jüdische Gemeinde nicht, daß jüdische Leichen für Sezier zw ecke freigegeben würden.׳ Die jüdischen Studenten sandten darauf eine Deputntion zu dem Professor der Medizin, welcher ihnen sagte, daß er den Antisemitismus in dieser Form verurteile, daß er aber den rumänischer! Studenten insofern recht geben müsse, als es tatsächlich nicht anglngc, daß die Juden keiner• lei Leichen für die Sczicrimg stellten. Er sagte jedoch «!, daß die ,Vorlesungen weiter anfreciit erhalten werden sollten, und daß er selbst persönlich dafür cintrcten würde, daß dm jüdischen Studenten der Weg in die Anatomiesüle freigegeben würde. Dies geschah jedoch nicht. Die jüdische Studentenscliaft sandte eine Deputation zu dem Rektor, Herrn J acobowici, der sich absolut gegen die Haltung der rmuäiiischeri Studenten aussprach um! versprach, Orilming ZU ,'schaffe!/. י"" Die jüdische'. Studentenschaft veransfaltcte dar'aüf eine Ver׳- Sammlung in der Mensa academica judaica.' Diese Verianiniy t hing,wurde von den rumänischen Studenten gestört, welche eine immer drohendere Haltung annahmen. Nachdem die Deputation vom Rektor zurückgckoinincn war, bcgabcit sich sämtliche jüdischen Studenten in die Mensa, ' Gegen Abend nun versammelte sich eine größere Menge von rumämischen Studenten und antisemitischem Pöbel, zog zur Menst, wo sich im selben Hause auch das jüdische Theater H ab i -!!!ah befindet, stürmte das Tor, das von einem 'jüdischen Militärarzt, der schwer'verwundet wurde, 1!!11׳ einigen B!!k׳>- winner Studenten verteidigt wurde. Der Pöbel drang auch in die Mensa ebenso wie in das jüdische .Theater, fand jedoch nicht genug Gegenstände, die seine Zerstörungswut beirk־- digt hättoi* ünd zog 'dann in großen Häufen nach‘dem Biirb des Jüdischen N a t i o n a 1 v e r b a }1d e s für Transsyivanicn. A11 der Spitze marschierte die Polizei, angeblich um Exzessen vorznbeugen, in Wirklichkeit jedoch mit dem Befehl,' in keiner־ Weist von ihren Wätfen Gebrauch z.u machen^ sondern sich 11׳ö c h s t c n s m i t ׳cl e n' H ä n d e n zu wehren. Bei dem Büro des Jüdischen Nationalvcrbande^ angelaugt, drang 'die Menge' ein, zerschlug Fenster uni Türen und zerstörte die ganze Einrichtung vollständig,?errift . 'sämtliche Akten und Schriften und schleppte den Rest des Inventars auf den Marktplatz von'Klaiiseiibubg, wo cm Autödafe staitfarid, um das der rumänische Pöbel Nationaltünze ,auffiihrtc. Bei diesem Autodafe waren vertreten} die Stadt d.u r c I! den O b c r b ii r g e r in c i s t c r, d i ff Polizei durch d ca Po lizeiprä f ekten, das Gerieht, durch den. oberste« Staatsanwalt, sowie sämtlichen sonstigen Behörden, auch d a’s Militär, Darauf zog die Menge zur jüdischen Tages- | zcitung <״Uj Kclet“), die von einem kleinen Aufgebot von' Polizei besetzt war; das jedoch, da es in keiner Weise» von seinen Waffen Gebrauch inaclitc, die 'Menge cinlassci» .mußte. Der Pöbel drang in die Mascl1i1|C11rä1une der Druckerei, zerstörte sämtliche Satzkästen und warf Maschinenteile, •Schriften usu׳, in den vorhclflic(lenden Samosch. Zu bemerken ist, daß die Polizei von der Wahrscheinlichkeit der Exzesse benachrichtigt war und daß noch kurz vor den Geschehnissen •der Jüdische Nailoinlverbaml um Schutz für seine Büros und Zeitungen gebeten hatte. 13er Erfolg war, daß bei der Zeitung, wie schon oben erwähnt, zehn IVüUistcn anwesend 'waren, die slriktcn Befehl hatten, nicht cinzugrcifen, sondern ,sich höchstens mit den Händen zu wehren, Nach diesen* Erfolge nimmt es nicht weiter' wunder, daß die rumänische י Studentenschaft ihre Forderungen wciler licraiifsdiraubte. Sie ',stellte an die Universität ein Ultimatum, in dem sie die EW1. 1 fiilmmg des numerus clausus, das Fernbleiben von «jüdischen Studenten-am S:\bbath(!) .und, die , Ber ei t s t el . 1 ung v 0n jüdischen Lei c 11 c 11 für S c zierzwcck e *forderte. Für' Sonntag, den 10. Dezember, sind in allen ' größeren Städten Rumäniens •» Demoiistrationsvcrsamnilmigen |' anberaumt, 0!» denen sich di« übrigen Minoritäten (Ungarn und Sachsen speziell), beteiligen werden und wo Sympathiecrkliirtmjreiv ihr dn! Kampf der Antisemiten In Klansenbnrg , beschlossen werden sol'cn. ln'FJIanscuburg herrscht unter d)sr Judciihelt eitle ungeheuer gedrückte Sliütmung; mdii erwartet ' stündlich Fortsetzung der' Exzesse, in <fcr Stadt; unter« den ,•Antisemiten kursiert eine scI»wa.rzc,Ll*t* reicher Juden, -1 ׳ I