Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1922-11-24 · Heft 93 (24.11.1922) · page 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVII (1922)
Issue
Heft 93 (24.11.1922)
Date
1922-11-24
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/2651273-2652410-2652492--15350-2673815
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

9 entity mentions

Seite 01* JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 03 Jüdisch ־ arabische Kaltufgeicllscliaftcn Wien. (J.C. B) Der usiier dem "Pseudonym ״Rnhbi Benjamin“ schreibende hebräische Sclirittstelicr aus Palästina und Mitglied der palästinensischen jüdischen Repräsentant(::•- Versammlung Feld mann• Radler entwickelt seit einigen Monaten in Wien, wo eine große arabische Kolonie aus Studenten und Oclchrten besteht, eine intensive Propaganda für eine jüdisch •arabische Verständigung. Besonders bemüht er sich um die Schaffung• eines jüdisdiarabischen Klubs für gemeinschaftliche kulturelle und gescllschaftiidie Interessen, Unter der jüdischen Studentenschaft in Wien propagiert er die Erlernung der arabischen Sprache. Ein englisches Palüatina * Handbuch Im Verlage von Mc. Millan & Co. und unter Förderung der palästinensischen Regierung ist ein von Mr. H. Ch. Luke, stellvertretender Gouverneur von Jerusalem und Mr. Edward Kcitii Roach verfaßtes Palästina-Handbuch herausgekommen. Die Einleitung wurde vom High Commissioner Sir Herbert Samuel geschrieben. Das Handbuch enthält eine kurze geographische und historische Skizze des Landes und reiches Informationsmaterial bezüglich Reisen, Post, Handel, Administration, Erzichungswcsen usw, Was die jüdische Bevölkerung in Palästina betrifft, so enthält das Handbuch einen kurzen Ueberblick über die Geschichte und Ziele der jüdischen Kolonisation, ferner die bekannten Stellen aus dem Interimsbcricht des Oberkommissariats, in denen die jüdischen Aspirationen und die Ziele und Ideen ,des modernen Zionismus geschildert werden. Da• Jüdische Friedensgcrkht (Mischpath Hcschalom) in Jaffa hielt in diesem Monat in Jaffa seine Generalversammlung unter dem Vorsitz von Dr. M. Jacobson ab. Dem Bericht entnehmen wir, daß im Lauic de» Jahres 5682 im ganzen 714 Fälle zur Verhandlung kamen, davon 57t) im Stadtbezirk .und H4 im Landbezirk (gegen 429 1m Vorfahre). Von den Rechtssachen wurden ■165 (65 °»0׳) zur urtcilsmäßigcn Ent- Scheidung gebracht, 109 (zirka 15 0/o) durch Vergleich beendigt, der Rest an andere Gerichte verwiesen oder aus anderen Gründen nicht zu Ende geführt, Die Einnahmen betrugen insgesamt 691 Pfund für Gerichtsgebühren usw,, die Ausgaben 684 Pfund. Die Versammlung wählte eine Anzahl Richter aus allen Kreisen des Volkes. Der Vorsitzende verwies insbesondere auf die Notwendigkeit der Heranziehung der juristisch gebildeten Kräfte, die in den letzten Jahren eingewandert sind, Erfolge der palästinensischen Sclfcninduslrlc Der Bericht über der» ägyptischen Außenhandel von Ende Juli verweist auf den bemerkenswerten Fortschritt der palästincnsischen Seifenindustrie. Die meiste nach Aegypten im• porüerte Seife stamme aus Palästina. Im Anschluß daran sei darauf verwiesen, daß auch nach Syrien und Mcsopo• tamien bedeutende Sei fenm cn gen aus Palästina exportiert werden. Gemäß dem Handclsbuüetin der palästi• mensischcn Regierung betrug die Gesamtnusfuhr der Haus• haltungsscifc während der ersten scdis Mannte 1 673 237 kg, davon 1384336 kg nach Aegypten. Außerdem wurde auch noch eine beträchtliche Menge von Toilettenseifen in Palästina hergestcllt und ebenfalls nach den verschiedenen Ländern ex• portiert. Postpaketverkelir nach Palästina Dem P0$t-Nachrichte11blatt entnehmen wir nachstehende Bekanntmachung: Fortan können Postpakete bis zum Oewicht von 5 kg nach Palästina in unmittelbaren Karienschlüsscn mrt deutschen Schiffen (erste Absendung von Hamburg am 30. No• vember) befördert werden. Die Gebühren betragen nach Palästina a) Südzone bis 1 kg 2 Frcs. 15 c., über 1 kg bis 5 kg 2 Frcs. 75 c,; b) Transjordaniei! bis 1 kg 2 Frcs, *5 c., über 1 bis 5 kg 3 Frcs. 25 c. Nach der Südzone sind zwei, nach Transjordanien drei Zollinhaltserklärungen in deutscher, englischer odeT französischer Sprache beizu• fügen. Die Ausdehnung der Postpakete darr nicht mehr als 125 cm, die Raumgröße nicht mehr als 55 cdm betragen. Wenn die zur Paketbeförderung benutzten Schiffe in Pa• lästina nicht landen können twid deshalb die Pakete in Syrien abgeben, werden die dadurch entstehenden Durchgangskosten für Syrien vom Empfänger eingezogen. (Der Francs wird nach dem jeweils festgesetzten Umrcch• nungskurs berechnet, gegenwärtig zu 1800 M.) Presseschau Im ״Neuen Wiener Journal' fuhrt Anton Kuli «un Prager Studentenstreik aus: «r ״Deutscher‘ und ״Jude1 war. soweit Politik und Kultur in Frag« kam, in Prag identisch. Die Juden gaben das Geld her. die Juden hielten Universität und Theater aut• recht, die Juden schlugen sich — sehr überflüssigerweise — mit den Tschechen herum, die Juden opferten sich dem Worte ״Tradition“. Dcutschböhmcn nannte das ״seinen Kampf", aber ״sein Kampf" verlief wesentlich anders: in Kappen- und Bandparaden, Umzügen und Kucingclagcn, der Anstunmung von Massengesängcn nebst reichlichem Vcrbrauch der an die Brust des Erwachsenseins gehefteten Vokabel: ״Vicrcrausschuß“, ״Ortsrat", ״Mißtrauensvotum,י und ״Vollversammlung‘. (Die zuin Bauch aufgeschwcmmtc Massennull.; Die Prager Juden aber, aus zcitübüchcr Treue, mit dem Stolz des Stiefkinds, das den Vater ernährt und gegen Beschämungen dieser anschmiegsamen Liebe durch das Motto gefeit: ״Es gibt überall E!cmente...“ oder ״Wer wird generalisieren!" wiesen das Wort ,Jud* weit von sich weg und nannten sich deutsch. Sie zaliitcn, schufen, licRen sieh prügeln für dasselbe Studenten!and, das ihre Not zwar als die seine ausposaunt«, ihr Werk als das seine — aber mit dem Vorbehalt ihrer Verhöhnung und Beschimpfung, Die Juden hätten — wenn nicht im Frieden, so doch im Kriege — Kehrt machen! müssen; der Tscheche stand eine Zcitiang mit offenen Armen da. Sie taten es nicht. Sie gossen lieber für Deutschböhmens Staatsdummheiten — von denen weiland Minister Koerbcr so Herrliches zu erzählen wußte — das Bad aus, als Kämpfer für das ״deutsche Prag'. Was Wunder, daß sie jetzt, von rechts nach links eingekeilt, zum Schaden den Sport haben!" Wir brauchen nicht zu betonen, daß uns Anton Kulis Rezept für die Juden, statt bei den Deutschen bei den ,Tschechen Anschluß zu suchen, verfehlt scheint. Die einzige gesunde Lösung ist die. daß die Juden ihre nationale PoiiUc alhren. Aber die Charakterisierung des deutschvölkischen Studententypus, der r.c!;;:!! Horizont durch die Nichtbctciligimg an der Gerhardt Iiaupfman.n-Fcicr twid durch den von der Presse publizierten Antrag der Jenenser Klinik ersehn ft erneut bewiesen hat, schien um der Wiedergabe wert zu sein. ••*>״/iMs'aS A L f .«< J* Die Arbeit für den Keren llalessod in Rom hat, wie das Hauptbüro des Keren Hajessod meldet, erfreuliche Fortschritte gemacht. Eine grolle Anzahl prominenter jüdischer Personiichkciten wurde besucht, der größte Teil von ihnen hat die moralische und materielle Unterstützung der Aktion zugesngt, Als besonders bedeutungsvoll gilt die Unterschrift des Keren Ilajessod-Aufruts durch Signore Angelo Sereni, den Vor• sitzenden der jüdischen! Gemeinde in Rom. Die gesamte Aktion erfolgt auf der Grundlage des Maasscr-Prinzips, Die Aktion für den Keren Hajessod ht jetzt auf Mai• la n d und Triest ausgedehnt worden. Die Arbeit in der letz• teren Stadt wird von Dr, Chajes, dein Wiener Ober• rabbincr, unterstützt werden, der versprochen hat, Triest, seinen früheren Wohnsitz, zwecks Teilnahme an Cer Keren Hajcssod-Aktion zu besuchen, Elsaß - Lothringen Die Karen Hajcssod-Aktion in Straßburg ist auch im Herbst fortgesetzt worden. In erster Linie handelt es sich dabei um die Einziehung der in der früheren Kampagne gemachten Zeichnungen. Mitglieder des Straßburger Keren Hajcssod-Koiuitccs liaben im Laufe des Oktober zahlreiche andere jüdische Oenieindcn besucht. Die Herren Raphael und Metzger haben Zabern besucht, wo sie eine Reihe von Besprechungen mit den Örtlichem Keren Haicssod-Komliees hatten. Ebenso ist die Keren Hajcssod-Arbcii m Hagenau, M e t z, K o 1 m a r und Mühlhausen aufgatömmen worden.!m- *dne II. Aktionskatcnder der Z.V.I. D. U eb ersicht über die Veranstaltungen der Ortsgruppen. Alle nstei n: 28. Oktober: Ocffcntiiche Versammlung, Dr. Löwenstein: 25״ Jahre Zionismus". Berlin: 23 Mitgliederversammlungen der Bezirksgruppen der B. Z. V., des Zionistischen Jugendvereins, des Hapoel- Hazai'r, der Misrachi-Jugendgcmcinschaft und der Gruppen der Zionisten aus dem Osten. Bcuthen: 26. Oktober: Palästina-Film. 5. November: Gruppen verbandstag des Gruppenverbandes Obcrsclilesicn. Referenten: Dr. Hantke, Pinczowcr-Ratibor. Ocffcntiiche Versammlung: Dr. Hantke: ״Der Zionismus und die deutschen Juden". Bremen: 18. November; Ocffcntiiche Versammlung. Frau Wronsky; ״Die Heimat und das Volk". Breslau: 7. November: Mitgliederversammlung. Dr.Hantke. Cassel: 5. November: Palästina-Film. Chemnitz: Mitgliederversammlungen: 5. Oktober: Liebes über ״Jugendbewegung". 19. Oktober. L. Jaeoby: ״Stellung des deutschen Dclegicrtentagcs zum Gemeindewahl• recht". 26, Oktober: stud. Fleiß: ״Hebräisch und Jiddisch". 22. November: Ocffcntiiche Versammlung. Rcgicrungsrat Dr. Bacrwakl: ״Möglichkeiten des technischcn Aufbaus Palästinas". Cöln: 22. November: Ocffcntiiche Versammlung. Karl Glaser: ״Volk und Menschheit -- Aufgaben der jüdischen Gemeinschaft“. Danzig: 2. November: Ocffcntiiche Versammlung. Dr. Löwenstein: 25״ Jahre Zionismus". Dessau: 28. Oktober: Generalversammlung. 13. November: Gruppenverbandstag für Sachsen• Anhalt Referent: Dr. Egon Rosenberg über ״Die gegenwärtige Lage im Zionis* nuts". Palästina-Film. Dresden: 29. Oktober: Palästina-Film. Duisburg: Mitgliederversammlungen: 19. Oktober. Erich Gelber über ״Jüdische Jugend und jüdische Gemeinde". 2. November. Dr. Epstein: ״Jüdische Jugend und jüdische Gemeinde". 9. November: Dr. Ncumann über ,״Das Problem der ostjüdischen Arbeiterschaft". Erfurt: Ocffentlichc Versammlung: 10. Oktober. Frau Siddy ן Wronsky: ״Kulturelle Aufbauarbeiten in der Diaspora". Frankfurt/Oder: Oeffentiichc Versammlung: 6. No• vember, Frap Wronsky: ״Kulturelle Aufbauarbeiten in der Diaspora". Fulda: 11. November: Oeffcntliche Versammlung. Marcel Lew über ״Erziehungsprobleme In Palästina“. Halberstadt: 22., 29/Oktober und 10. November: Vor• tragszyklus ״Achad Haam", Dr. Max Strauß. 22. Novcm• her: Ocffcntiiche Versammlung. Dr. Arlosoroff. Halle: 21. November: Ocffcntiiche Versammlung. Dr. Arlosoroff. Hamburg: 21. Oktober: Zionistische Frsucnvi.־Sammlung. 6. November: Ocffcntiiche Versammlung. Kurt Blumenfeld. 11. November: Jugendvcrsammlung. Rudolf Samuel: ״Sozialistische Kolonisation". Hannover: Geschichtspbilosophischcr Zyklus. 8. Novem• ber: Dr. Nahum Goldmann: ״Idee und Realität in der jüdischen Geschichte“. 22. November: Rabbiner Dr. Emil Cohn über ״Palästina und die religiöse Erneuerung“. Heidelberg: 19. November: Palästina-Film. Insterburg: 30. Oktober: Ocffcntiiche Versammlung. Dr. Löwenstein: 25״ Jahre Zionismus". Kiel: 12. November: Pslästina-Fiim. Königsberg i. Pr.: 25. Oktober: Ocffcntiiche Vcrs&mm• lung. Dr. Löwenstein: ״Der Zionismus und seine Gegner". 26. Oktober: Jugendversatnmlung. Dr. Löwenstein. 3.No• vember: Palästina-Film. Landsberg: 29. Oktober: Generalversammlung. Wöchcntlieber Kurs: Dr. Katzciidlenbogen übet ״Die Geschichte des Zionismus". Leipzig: 30. Oktober, 19. November: Paiüstina-Fllm. ll.Ok• tober: 1. Einführungsabend für neue Mitglieder. 2. November: Ocffcntiiche!Versammlung. Leo Kaufmann• ״Unser Leben in Palä«tina". 9. November: 2, Einführung* abend für neue Mitglieder und Palästina-Film. k " Magdeburg: 22. Oktober: Palästina-Film, 23. Oktober• Generalversammlung. 16. November: Oclfcnükhe Vor* Sammlung. Dr. Max Strauß: ״Vom Wesen des Juden"” Mainz; 29. Oktober: Palästina-Film. Oeffcntliche Verum! lung: 8. November. Kar! Glaser: ״Der Zionismus Freunde und seine Ocgncr". Meiningen: 30. Oktober: Palästina-Film, München: 10, und 12. Oktober: Palästina-Film, j Neustadt/Hardt: 29. Oktober: Tagung der pfälzischen I Zionisten. j Nürnberg: 26. Oktober: Ocffcntiiche Versammlung. 1 Glaser: ״Volk und Menschheit — Aufgaben der jüdischen i Gemeinschaft".; 1 Pforzheim: 12. November: Paiästina-Filrn. Stettin: 12. November: Ocffcntiiche Versammlung. Dr Nahum Goldmann: ״Untergang und Aufbau". Tilsit: 31. Oktober: Oeffentiichc Versammlung. Dr. Löwenstein: 25״ Jahre Zionismus". Am 28. und 29. Oktober bat Walter Heinemann-Magdcburg in den jüdischen Jugendvereinen Nienburg und H amein über ״Was bedeutet die Ratifizierung des Mandats über Palästina für die Juden" gesprochen. Wir fordern hierdurch alle Ortsgruppe« auf, uns über ihre sämtlichen Veranstaltungen mit genauer Angabe der Daten und der behandelten Themen regelmäßig zu inf0rmieren, damit unser Aktionskalendcr ein wirkliches Bild von der Tätigkeit der Ortsgruppen, soweit sie in der Veranstaltung von Versammlungen, Vortragszyklen usw. ihren Ausdruck findet, ergibt. Gruppenverband Sachsen-Anhalt Am 12. November d. J, fand in Dessau in den Räumen des Gemeindehauses und der Buc-Briili-Logc die Tagung des Gruppenverbandes der Provinz Sachsen-Anhalt statt. Sic war von allen Orten des Bezirks überaus zahlreich be ucht, Das einleitende Referat von Dr. Egon Rosenberg• Berlin behandelte In fesselnder Weise die Gegenwartsfragen der Bewegung. Das Schwergewicht der Debatte lag in der Er. örtcrung der Frage, wie bei den trostlosen Valutaverliiilt• nissen Chaluzim aus Deutschland die, Ali ja!1 nach Pa• lästina ermöglicht werden kann. Die Schwere des Problems wurde allen Teilnehmern dadurch klar, daß trotz größter Opfcrbcrcitschaft der Ortsgruppen keine cndgülftgc 11)5:1:; gefunden wurde, um einige gut ausgebildclc Chaluzim aus dem Bezirke nach Palästina hinübcrzubritigcn. Angeregt wurde eine Privatsammlung für diesen besonderen Zweck, von anderer Seite wurde vorgcschlagcn, die Mittel des Keren Hajessod in stärkerer Weise heranzuziehen. Nach einleitendem Referat von Dr. Ehrhardt aus Berlin wurde ehe N.-r.- Arbeit eingehend besprochen. Berührt wurden die Fragen der Berufsiimschichtung, der Zi011!5tenste׳!cr und des Keren Hajessod. Einen stimmungsvollen Abschluß fanl die Tagung durch Vorführung des Palästina-Films im Gemeinde• »aal vor sehr zahlreich erschienenen Gästen aus Dessau und den Nachbargömeindeit. Der Rcinüberichuß über«(!eg mit über 32000 M. die Erwartungen. *״‘*►י Tagung des deutschen ffee^*?«* Wir erhalten folgende Mitteilung zur Ver&Kcnliichung: Der deutsche Hechaiuz soll sämtlich« in Deutschland weilenden Chaluzim umfassen und gewissermaßen als Gewerk- Schaft der Chaluzim fungieren. Auf dem Praktikantentag am 29. September ist ein provisorischer Vorstand des Hechaiuz gewählt worden, der bis zur Einberufung de» ersten deutschen Chalu/tages die Verantwortung für die gesamte Arbeit trägt. Die endgültige Konsolidierung soll auf dem Chaluztag erfolgen, der am Donnerstag, den 11״ und Freitag, den 15. Dezember, in Berlin stattfindet und folgende Tagesordnung umfaßt: 1. Eröffnung und Vorlage der Geschäftsordnung; , 2. Bericht über die Tätigkeit des provisorischen Vorstander; 3. Referat über Wesen und Aufgaben des deutschen Hcchatuz; 4. Referat über unsere Stellung zum Welthechaluz; 5. Referat über die Organisierung des deutschen Hechaiuz. 6. Wahl des Vorstandes; 7. Diversa. Am 17. Dezember findet in Berlin <He Welt*»*• ferenz des Hechaiuz statt, auf der sämtliche Landesverbände des Hechaiuz vertreten sein werden und zu der der deutsche Hechaiuz ebenfalls seine Vertreter senden muti, die auf dem deutschen Chaluztag noch bestimmt werden müssen. Es ist sehr wichtig, daß sämtliche Chaluzim in Deutschland ihre Delegierten zur ersten deutschen Chaluztagung senden. In einigen Städten sind bereits lokale Gruppen gcgründet worden, die ihre lokalen Delegierten wählen sind entsenden. Die Leitung des Hechaiuz hat bis jetzt noch nicht alle in Frage kommenden Chawerim und Städte erfassen können und bittet sämtliche Chaluzim, die noch keiner dem deutschen Hechaiuz angcschlossenen Gruppe angeboren, sich umgehend mit ihm in Verbindung zu setzen, zwecks näherer Information über die Teilnahme und die Wahlen zum dcut• sehen Chaluztag. Das Büro des deutschen Hechaiuz befindet sich Berlin N 24, Auguststr. 17, Zimmer 18, Kartell jüdischer Verbindungen Die nächste Zusammenkunft des Bezirksverbandes Berlin des K.J.V. findet am Sonnabend, den 2. Dezember, abends 8>/a Uhr in den Räumen des K, J. V., Kurfürsten* Straße 150, statt. Tagesordnung: 1. Fortsetzung «ef Aussprache über die Kartelhge. 2. Vorschläge zur Net*■ Organisierung der Altherrenschaft. 3. Wahl der Delegiert«• zum Kartelltag. Vom Palästinaamt Junger Oärtnergehiife, 22 Jahre alt. sucht Stellung *J• . selbständiger Villengärtner m Berlin oder außerhalb. M«*• düngen an das Palästinaamt Berlin, Sächsische Str, 8. Die Mfsrachi-Jugendgemeinschaft verai*■ stallet Ihre Chanukkah-Feter am Donnerstag, de® 21. November 1922 in der Ressource im größeren »״!* , Erstklassige Künstler sind bereits für den Abend gewotMWA Die ausführliche Anzeige folgt per 1 Di der Bll nicht « der Za umgeh' kfaussa gebuis jprechr vorhao Geldml Jcrusal gehen beding• bifligei V« Freund!ich 80 der Vo onmögi W: noch 1 bereit^ bestclli lur Ve! Positio beizutt wurde •, schöne dener I S Nation* für die macht ן m den abgcsel l'ropag allen C Vertrau Vöriülu einbaru setzen. Abgd la 18000 vcröife Freund hinzuw ן iühreu sie nU werde a AusweJ1 Ores! | novet ׳ ßerlj Seilern ׳

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.