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Jüdische Rundschau · 1922-11-14 · Heft 90 (14.11.1922) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVII (1922)
Issue
Heft 90 (14.11.1922)
Date
1922-11-14
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Poatschcckkonto! Berlin Nr. 17392. Für Oesterreich! Poitaparkaaienamt Wien, Konto Nr. 156030. FürTacbcehojlowakcl: Poitaparkawenamt Prag, KontoNr-156030. “ RcdaktlonsjchluB Sonntag und Mittwoch nachmittag. — כ״ג מרחשות תרס״ג ־,.ן■—) ■ 1 XXVU. Jalii-g. terSaw ifefeiatilio 'in PoPtstlna. ״rascler Programm.“ כעיר PL. n. 751 8pbc a mi 4*4 i zellt׳ alton \ cmaxi «znerr; ׳.יו ן ,-00-11, 1 jער פרח וומדו הודות ""׳מ ו 1 לגקת 1 עךבא )א• ה Kdsr•■1 TT^I Die politische Lage in England und der Zionismus Von Hi«* Kohn, London. Die Lage in London hat sich soweit geklärt, um dem Betrachter ein klares Bild der Lage zu geben, ohne daß er sich in Prophezeiungen und fromme Wünsche verliert. Einerseits hat Bonar Law׳ nun sein Ministerium vervolbtändigt Es ist ein ausgesprochen konservatives Ministerium, *fas sowohl die reaktionären Extremisten, die sogenannten Diehards, wie auch die mittlere Gruppe der konservativen Partei repräsentiert. Es ist das aristokratischeste Ministerium, das England seit langer Zeit gesehen hat. Unter seinen 42 Mitgliedern sind 13 Hocharistokratcu, 5 Söhne von Hoch• aristokratcu und 12 Baronets. Die meisten seiner Mitglieder sind in der zionistischen Frage neutral und sicher einer jeden Aenderung der englischen Politik abgeneigt. Ein Teil von ihnen, der auch dem früheren Ministerium augehört hat, hat bei den Abstimmungen über Palästina mit der Regierung gestimmt Mr, Bonar Law selbst und Lord Curzon waren Mitglieder des Kabinetts, mit dessen Autorisation die Balfour-Deklamtion abgegeben wurde. Sie haben seither niemals gegen diese Politik Stellung genommen, und in seinen bisherigen Reden hat der neue Premier seiner Ansicht unzwei• deutigen Ausdruck gegeben, bei aller Sparsamkeit an der jetzigen englischen Politik in Palästina nichts ändern zu wollen. In einem offenbar inspirierten Artikel der dem Ministerium sehr nahestehenden ״Pall Mall Gazette“ heißt es, cs könne keine Rede davon sein, daß England seine feicr* lieh übernommenen Verpflichtungen in Palästina nicht durchführen wolle, ein Verlassen des Landes würde dieses der französischen Okkupation auslicfcrn. Der Teil der antizionistischcn konservativen fresse, der Bonar Laws Ministerium in der Hoffnung einer Aenderung der britischen Palästina- Politik vorerst freudig begrüßt hatte, zeigt sich nun sehr verstimmt und greift den neuen Premier heftig an. Die Dich3rds im Ministerium sind meist Antizionlstcn, unter ihnen insbesondere der bekannte Advokat Sir W. Joynson-Hicks, der in der Diskussion im britischen Unterhause im Juni dieses Jahres die Resolution gegen die Ruthenbergkonzession cingcbracht hat und der im neuen Ministerium Sekretär für Uebcrscchandel ist Die für die Palästinapolitik wichtigsten Posten aber sind die des Staatssekretärs und die des Unterstaatssekretärs für die Kolonien. Unter da3 Colonial . Office fallen auch sämtliche britische Dominions, darunter |!.״di Irland. Die Probleme, die vor dem Colonial Office ׳ stehen, sind doppelte: einerseits die Regelung des Verhält- ] nisses zu Irland und die Festlegung des Verhältnisses zu den | Dominions überhaupt, das sich bekanntlich rein gewohnheits- י י rechtlich entwickelt hat und gesetzlich nicht fcstgclcgt Ist. So ist z. B. in diesen Tagen gerade ein Schritt von sehr großer Bedeutung geschehen. Kanada hat einen Botschafter in 1 Washington ernannt, wodurch zum erstenmal die Dominions, 1 die bereits im Völkerbund selbständig vertreten sind, eine eigene diplomatische Vertretung geschaffen haben. Andererscits muil das Colonial Office in der nächsten Zeit drei wichtige Fragen des Vorderen Orients entscheiden, nämlich die Durchführung der palästinensischen Verfassung, die Neu- Ordnung der Verwaltung Transjordaniens und die Realisierung des Bündnisses mit Mesopotamien. Der Kolonialsekrctär dürfte sich vorwiegend dem ersten Problemkomplcx widmen. Es ist dies der Herzog von Devonshire, der einem der ältesten Tory-Adclsgeschlcchter, den Cavendists, angehört. Er hat früher als Konservativer im Unterhause gesessen, hat später untergeordnete Posten in verschiedenen Ministerien bekleidet und war von 1916 bis 1921 Gcneralgouverncur von Kanada. Er hat bisher in der Palästinafrage niemals eine Ansicht ausgesprochen, er ist zweifellos kein führender Kopf und dürfte in der Verwaltung des Colonial Office entschieden dem Untersekretär nachstehen, der sich speziell mit den Problemen des Vorderen Orients beschäftigen wird, in denen זז eine anerkannte Autorität ist Es ist dies Mr. W. Ormsbypore, der einer der bekanntesten und wärmsten Prozionisten ht, der immer wieder aktiv für die Durchführung der Balfour- Deklaration cingetreten ist Er ist 37 Jahre alt und ist der älteste Sohn Lord Harlcchs. Er gehört-dem Parlament «it 1910 an als Mitglied der konservativen Partei und war Privatsekretär Lord Milners und 1917 Assistentsekretär des Kriegskabinetts, 1918 weilte er als politischer Offizier in Palästina, war 1919 als Sachverständiger für die Frage des Vorderen Orients Mitglied der britischen Delegation zur Friedenskonferenz und ist britischer Vertreter in der per-!״anenten Mandatskommission des Völkerbundes, Lord Balfour, •_n Edinburgh darüber befragt, erklärte, er freue sidi dar- י über, daß die Palästina (rage Ormsby-Gore anvertraut sei, der schon danach sehen werde, daß die Dinge ihren rechten *-auf nehmen. Andererseits ist der Aufmarsch der Parteien für die Wahlen *m )5. November seit gestern definitv vollzogen und ihr wahlprogranim klar umschrieben. In keinem der Programme *fielt die Paliistinafrage offiziell eine Rolle. Die Stellung M 1er konservativen Partei ist durch die oben gekennzeichnete Zusammensetzung des Ministeriums gegeben. Von den kon- *ervativen Zeitungen wahrt die allgemeine antizionistische »Morning Post“, die den extrem rechten Flöget vertritt, eine gewisse Zurückhaltung. Die ״Times“ hat seit dem Tpd« Northeliffes ihren Antizionismus aufgegeben und der «Daily Telegraph" ist wie immer ausgesprochen prozionistisch. Die ״Daily Mail“, die jetzt Lord Northeliffes Bruder Lord 14t fi שזז™16**0״ gehört, hat zuerst eine heftige antizionistische ** יי Ka״pai!ne geführt, aber sie ist jetzt in dieser Beziehung viel -,■r! , Scwordcn. Nur der ״Daily Expreß“ fährt fort zu erlangen, daß die Palästinafrage zu einem Hauptpunkt des .,»Dumpfes gemacht werde. Der Besitzer des ״Daily Lord Bcaverbrook״ ein Freund Bonar Laws, der et für ihn gekämpft hat, greift nun Bonar Law heiligst *gen seiner Absicht, die englische Palästinapolitik nicht Indern, an. Dabei benützt der ״Daily Expreß“ stets nur SoarsamkeiUmotlv. Er verlangt die Räumung Meso- ס jvotamiens und Palästinas und damit die Ersparnis von, wie er sagt, 400 Millionen Pfund jährlich für den englischen Steuerzahler. 1 Der gemäßigte Flügel der konservativen Partei, dem Lord Balfour angchürt, und der reaktionäre Flügel der Liberalen, die sogenannten Nationalliberalen, die von Lloyd George und Winston Churchill geführt werden, sind offen prozionistisch. Ihr offizielles Organ, der ״Daily Chroniclc“, hat in einem ausführlichen Artikel seines politischen Hauptmltarbeiters gezeigt, daß die Förderung der jüdischen Kolouisation in Palästina im überwiegenden Interesse England« liege, und daß cs für England völlig unmöglich sei, von der Politik der Balfour-Deklaration abzuschcn. Ebenso verfolgt die große liberale Tageszeitung, der ״Manchester Guardian“, eine ausgesprochen prozionistischc Politik. Die Unabhängigen Liberalen haben durch ihre Führer Lord Grey und Asquith sich gegen Fortführung der engfischen imperialistischen Politik In Mesopotamien und Palästina ausgesprochen. Aber unter den unabhängigen liberalen Kan• didaten gibt es eine ganze Reihe ausgesprochener Zionisten. Die Parteipresse selbst, wie die ״Westininstcr Gazette“ und die ״Daily News“, bewahren in dieser Frage ein vollständiges Stillschweigen. Unter den Führern der Arbeiterpartei hat der Zionismus bekanntlich eine ganze Reihe aufrichtiger Freunde. Henderson hat erklärt, daß die Arbeiterpartei offiziell für die Erfüllung der englischen Verpflichtungen in Palästina bis an die äußcr3tc Grenze der Möglichkeit eintritt, wobei er hofft, daß dies zur gemeinsamen Wohlfahrt und Freiheit der Juden und Araber beitragen wird. Nur Thomas hat sich gegen die Aufzwingung des englischen Mandatsimperialismus mit Bombe und Bajonetten auf die vorderasiatischen Völker ausgesprochen. Das offizielle Parteiprogramm, der ״Daily Hcrald", fordert die Juden auf, angesichts der prozionistischen Haltung der Arbeiterpartei für diese bei den Wahlen zu stimmen. Als Gcsamtfolgerung aus der jetzigen Lage in der englischcn Politik kann man schließen, daß, welche Partei auch immer bei den Wahlen siegen möge, keine Aenderung ln der englischen Palästinapolitik cintretcn wird. Höchstens wird England versuchen, seine Ausgaben für Palästina noch weiter herabzusetzen. Es ist in diesem Augenblicke von Wichtigkeit, daß sich die repräsentativen Körperschaften der englisch-jüdischen Großbourgeoisie für eine Unterstützung des Zionismus durch Mitarbeit an dem Keren Hajessod ausspreche״. Ihr Or1.״n, der ״Jewish Guardian׳', «chrcüii in dem Leitartikel seiner Nummer vom 3. November ״Wenn ich Dein vergesse“, die einzig richtige Antwort auf die Preß- Propaganda gegen den Zionismus sei, daß die Juden selbst durch den Keren Hajessod immer größere Geldmittel nach Palästina senden. Dieser Standpunkt ist nicht nur charaktcristisch für die Stimmung des englischen Judentums, sondern er ist in letzter Linie auch für den Aufbau der jüdischen Siedlung in Palästina wichtiger als die Stellungnahme irgendeiner englischen politischen Partei. Die Idee eines türkisch-arabischen Föderalismus Unter der Uebcrsclrrift ״Türkiscli-arafaische Alliance“ veröffentlicht die ״Times“ ein ,Telegramm ihres Korrespondertten aus Kairo, worin es heißt: < ״Es wird gemeldet, daß eine Anzahl angesehener Führer einschließlich’ eines ehemaligen höheren Offiziers,: der Kemal Paschas Oencralstabschef in den Dardaneiknr war, in Angora angekoinmen sind, um über das Schicksal Syriens zu beraten. Die Besprechungen beziehen sieb'; auf die Haltung, die die kcmalistischc Abordnung bei der Konferenz in Lausanne einnehmen soll und erstrecken sieh über die Frage der gesamten arabischen Länder. Die Zeitung ״AI Mokkatam“ Iwmerkt hierzu, daß vor zwei Monaten Kemal Pascha den. Plan begünstigt hat, ein arabisches Reich’ zu rehaffen, das alle arabischen Länder, die ehemals zum. Türkischen Reich gehörten, umfassen soll. Die arabische Regierung soll mit der türkischen Regierung in militärischen, finanziellen und auswärtigen Angelegenheiten in einer ähnlichen Weise Zusammenarbeiten, wie das Verhältnis von Oesterreich und Ungarn vor dem Kriege war. Das Blatt fügt hinzu, daß der türkische Erbprinz diesen Plan gebilligt hat und daß das türkische Kricgsministcrium von Kemal Pascha bereits einen darauf bezüglichen Bericht empfangen hat. Die Kemalisten und der Zionismus Konstantinopcl. (J.C. B.) Der Vertreter der Zionistischen Weltorganisation in Komstantinopcl, Dr. C a 1 c b, hatte mit dem Kommissar der Angora- Regierung in Konstantinopcl eine Unterredung, während welcher der türkische Kommissar die Erklärung abgab, die kcmalistischc Macht werde die zionistische Betätigung in keiner Weise stören, da Palästina nicht zu jenenOebieten gehört, an welchen die neud Türkei interessiert ist. Die Stellung der Labour Party New York. (J.C,B.) Kurz vor «einer Abreise au* Amerika äußerte »ich da» Mitglied des englischen Unter- Hauses und Führer der ,englischen Arbeiter* Partei, Colonel Wedgewood, gegenüber dem New Yorker J.C. B.: ״Am fünften Jahrestag der Balfour-Dcklaration möchte ich im Namen der englischen Arbeiterpartei die Bereitschaft betonen, nicht nur die Verwirklichung des Mandates im buchstäblichen Sinne, sondern auch nach dem Geiste des Beschlusses der englischen Regierung vor fünf Jahren, nämlich Palästina in eine licintat der verfolgten Juden umzuwandeln, durchzusetzen. Die Juden dürfen überzeugt sein, daß die Efn- Wanderungsbeschränkungen in Palästina für die unbemittelten Juden abgeschafft werden, die Tore von Palastina werden für alle Arbeitenden weit offen stehen. Die Juden dürfen ferner überzeugt sein, daß Palästina sehr bald in ein autonomes und freie« Land nach dem Muster von Home Rulc in den englischen Dominions umgewandelt werden wird, statt weiter unter dem englischcn Mandat zu stehen. Das wird geschehen, sobald die Zahl der Juden in Palästina stark genug sein wird, um Palästina vor allerlei Angriffen zu beschützen. Dank diesem Umstand werden die Juden einen Platz in der Familie der freien Völker einnehmen und dem allgemeinen Fortschritt großen Nutzen bringen.“ Erste englische Wahl res altate London. (J. C. B.) Nachdem In 57 Wahlkreisen nur je ein Kandidat ohne Gegenkandidaten aufgestellt ist, sind diese 57 Kandidaten als gewählt zu betrachten. Unter diesen befinden sich Sir Philipp Saison, der frühere parlamentarische Sekretär Lloyd Oeorges, sowie Sir William Johnson Hicks, der jetzige Sekretär des Departements für Uebcrscchandel, bekanntlich einer der Führer der antizionistischen Kampagne Im englischen Parlament. Die Haltung Lord Derbys f Gelegentlich einer Wahlrede Lord Balfoursin Edlnburg hatte Dr. Deiches mit diesem eine Besprechung über die Aussichten des Zionismus unter der neuen englischen Re* gicrung. Lord Balfour erklärte, er sei froh, sagen zu können, daß Mr. Ormsby-Gore zum Untcrataatssekretär für die Kolonien ernannt worden ist, der ein enthusiastischer Freund und Förderer der zionistischen Politik «ei, und er sei sicher, daß er schon dafür sorgen werde, daß alles in Ordnung bleibe. Auch l.ord Derby, fügte Balfour hinzu, Ist ein warmer Anhänger der zionistischen Politik. (Ziko.) Frankreich räumt Syriea? Die ״Times“ vom 7. November bringen nachfolgendes » Telegramm ihres Korrespondenten aus Kairo vom 6. November: ״Trotz verschiedener Ableugnungen kristallisiert sich in manchen Kreisen die Ansicht heraus, daß im engen Zusammenhange mit den Vorgängen in Syrien die Situation in diesem Lande sich in nächster Zukunft vollständig ändern wird. Erstens gründet sich diese Meinung auf die Ueber- Zeugung der Kenner des Landes, daß, auch wenn noch kein endgültiger Beschluß vorlicgen sollte, ein Abmarsch der Franzosen nach dem Libanon mit Beyruth als Seehafen die unver* mcidliclie Folge der Verkleinerung der französischen Okktipationsarmee sein werde, da es in Zukunft völlig unmöglieh sein werde, Syrien gegen die Türken zu behaupten oder auch nur die Beduinen in Schach zu halten. Zweitens wird eine gewisse Bestätigung in der Mitteilung Vertrauenswürdiger Reisender erblickt, wonach sie türkische Offiziere bei der Anlegung der neuen Orenze des *Gebiets gesehen haben, die sich bis Rajak erstreckt, das den Türken zurückgegeben werden soll (Rajak liegt nördlich von Damaskus und östlich von Beyruth und ist wichtiger Eisenbahnknoten• punkt der Strecken Damaskus—Aleppo und Beyruth—Aleppo- R. d. ״J. R.“). Es wird behauptet, daß in verantwortlichen syrischen Kreisen die Abtretung des Alexandrette-Sanjaks in der nächsten Zukunft erwartet wird, während die Rückgabe von Aleppo, Hama, Horns und Damaskus in einer Frist von sechs Monaten erwartet wird." Wir geben die vorstehenden Meldungen mit Vorbehalt wieder. Es wäre natürlich ebenso überraschend wie bedeutsam, wenn Frankreich freiwillig das syrische Gebiet räumt, auf das es seinen Anspruch schon vor dem Kriege stets nachdrücklich betont hat. Die neue italienische Regierung Das Italienische zionistische Organ ״Israel" begrüßt den Eintritt von C olon n a di Cesaro in das neue italienische Kabinett. Cesaro war bekanntlich der Präsident der Vereinigung ״Pro lsraclc“ und hat erst kürzlich anläßlich der Anwesenheit Dr. Weizmanns in Rom einer Versammlung präsidiert. Er hat stets tiefes Verständnis für die zionistischcn Bestrebungen bewiesen und ist auch für eine llalicnische Orientpolitik eingetreten, die die Wiedergeburt des jüdischen Volkes in Palästina begünstigt. In bezug auf die übrige Zusammensetzung des Ministeriums bemerkt ״Israel“, daß verschiedene Mitglieder des Kabinetts in einer ausgesprochenen Opposition gegen die bisherige Orientpolitik und die Haltung Italiens zu den Mandatsfragen stehen. ״Mornlng ־ Post“ and die Zionisten London. (J.C.B.) Das von der englischen zionlstlsehen Organisation veröffentlichte Zirkular, in welchem die zionistischen Wähler aufgefordert werden, von ihren Kandidaten die Verteidigung der zionistischen Interessen im Parlament zu verlangen, wird von der antizionistische« ״Mornlng Po»t" scharf kritisiert. Die Zeitung schreibt! ״Wir*warnen die Kandidaten vor Uebernahme von Vernflich. iungen gegenüber den Juden, well dies ira öffentlichen Leben ebenso* gefährlich ist, wie im privaten Leben. Wir erkläre• der Zionistischen Organisation ganz offen, daß da* englische Publikum ■olche konspirativen Versuche, die Freiheit der MitgUeder •eine• Parlament■ za begrenzen, nicht zulaiitn wird/'! .! I •1 c I י) r I!i ו *1 r!■ 3'?{ ז 1 I

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