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Jüdische Rundschau · 1922-11-03 · Heft 87 (3.11.1922) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVII (1922)
Issue
Heft 87 (3.11.1922)
Date
1922-11-03
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Postscheckkonto; Berlin Nr. 17392- 1■0.- ״״«»terrcich: Po»t*parkasscnamt Wien, Konto Nr.!56030■ Für Tschechoslowakei: Postsparkassenamt Prag. Konto Nr. 156030, RcdaktionsschluO Sonntag und Mittwoch nachmittag. — XXVII. Jahrg. י״ב מרחשון׳ תרס״ג f&j»^ ■ 3Eryg^.”*^«nu .1ü!npm» i Schaffung einer älfontllch ■ rechtlich qeslchortew Heimstatt« ln Palästina. ״Baseler Programm.•* se Herr .eutschen Arbeit 4.?ting ge■ ״ V, t. D den Mit. r Jahr«, ttwickeltc l״e Aus. »seit kl,־,r!inatkho t erzielen nllge• יי! ülscr die leigte an aus der tiner Beals einen i״c Au״־ tsknssion V Rosen- י Jugend Jugend• amburger scher Br. ■1 n*n den 11 s auch eien, wie *innungs. Jf Vera 11• l Bltuncrv icht Kurt prach am 1 J(1;:c!1tl• raren er. neinschift e i n iiber November Arbeiter• Ihr, n, werde! n stern, tu setzen, ׳urde hier uf geführt er Leiter den d« ,afen und der lang■ ich. Kwv und uns Films, — S.aninilung Irl!.erlief iri ü füll rer, .1 וו. K■:• . National■ anstalten- 51 tt, brtkntlo״ ■tugo« »ftfj l»N tf JOilOS \WB id iiöf 11 snte3 ״״ö tan• 13 on »ilesi >Z1G Slraß* * Rom und Jerusalem Die Vorgänge, die sicli in Italien abgespielt haben, sind das bclicrrsclicndc Ereignis der Woche und ihre Folgen find nicht nbztischcn. Auch von unserer Seite verdienen diese Vorgänge aufmerksame Beachtung. Denn die ita-!jonischen Ereignisse n1ii: scu als Symptom einer Weltbewegung gewertet werden, die sich in der letzten Zeit immer deutlicher angekiindigi hat und nun ihrem Höhepunkt zuzustreben scheint. Auf die Verwüstungen des Krieges ist dasjntcrmez/.o einer Schwärmerei für Mensch- |;citsideen, für den Gedanken der Verbrüderung der , Völker, unmittelbar gefolgt, als ein Erwachen der solange j durch den militaristischen Druck gefesselten Menschen- י fcclc. Mail glaubte, daß eine neue Zeit aubricht; aber; die Menschen waren dazu nicht bereit. Wer nach dein j Kriege geglaubt ha[, daß die Menschheit unter dem immittelbaren Eindruck des Todes von zehn Millionen Menseilen nunmehr alles daran setzen wird, eine Fortsetzung der Katastrophe auf/uhaltcn und wenigstens für abschbare Zeit solche Ereignisse zu verhüten, der wurde schon unmittelbar darauf eines besseren belehrt, als das feicrlidi verkündete Erlösumrspro^ramm zusainmcnbracli und das gc״ensc:ti״c Mißtrauen und die Besitzgicr machthungriger Diplomaten sich wieder uneingeschränkt behaupten durfte. Jetzt hat sich die. Enttäuschung über die Situation der Nachkriegszeit, über die als Folge des Krieges cingc*rclcnc Zerstörung, Zersetzung und Verermung in einer neuen Welle des extremsten Nationalisnur. Bahn gebrochen. Aus dem allgemeinen Chaos, das anstatt des ersehnten Friedens entstand, mußten die Volker die!.ehre ziehen, daß jedes Volk nur sein«• eigenen Kraft vertrauen, den andern, auch wenn sic im Namen von Ideen kommen, mißtrauen, und auf seine eigene Machlmehrung bedacht sein muß. An Steile der Völkerverbrüderung, die man im ■Völkerbundsideal vor• eilig schon als eine Vorstufe des jesaianisehen Ideals verwirklicht sah, trat wigder das Chaos der auseinanderstrebenden egoistischen Interessen. Wir müssen heute fcslstellcn, daß keine Macht der von ihr verkündeten Idee Treue gewahrt hat, auch Amerika nicht. Damm haben di: nationalen Kümpfe in der ganzen Welt mit erneuter Wucht eingesetzt, sowohl zwischen den Staaten, als auch innerhalb der einzelnen, Staaten, Die Parole des Sacro egoismo, die schon 1915 vom Fascio ausgegeben werden ist, hat in allen Ländern über die Parole des Interessenausgleichs durch Völkerverbündung gesiegt. Die nationalistische Bewegung bat heute in Ungarn, in Italien, in der Türkei, in Bayern die Macht, in der Tscheclro- Slowakei und in Polen ist zwar die Regierung nicht ausgesprochen ״natioualdemokratisch“, aber die national!- stischc Welle beunruhigt das Land und stört den inneren Frieden, und jede Regierung muß wenigstens in bezug auf Unterdrückung der nationalen Minderheiten dieser Vülksstiuunung Rechnung tragen; eine ähnliche Entv/icklang nimmt jetzt Litauen, und über das Anwachsen der nationalistischen Bewegung in Deutschland braucht nicht erst gesprochen zu werde«; und auch im Orient sind die nationalen Leidenschaften entfesselt worden. In dieser erregten Weltsituation ist die Situation des jüdischen Voll;es ungünstiger als je zuvor. In den meisten Ländern fragt die nationalistische Bewegung eine deutliche Spitze gegen die Juden, deren universaler Mcnschhcitsgcdankc dein egoistischen Machtwahn zuwidcrläuft. In manchen Lindern, wie in Ungarn und in Deutschland, tobt sicli der Nationalismus vor allem in antisemitischer Form aus, vielleicht darum, we_il gerade diese besiegten Länder «in machtloses und wehrloses Objekt ihrer Gewaltpolitik brauchen, die sie außenpolitisch nicht mehr abreagiereu können. Es sind Zustände entstanden, die man noch ver zehn Jahren in Europa für gänzlich unmöglich gehalten hätte. Die jüdische Bevölkerung ist vollständiger Recht• Irrigkeit preisgegeben. Ungarn weist gegenwärtig zu Tausenden jüdische Familien aus, die viele Jahrzehnte dort ansässig sind und mir durch den Umstand ״Auskimlcr“ geworden sind, daß die ehemals ungarischen Gehilfe, aus denen sic selbst oder ihre Eitern vor vielen Jahre» nach Budapest eingewandert sind, durch den Friedensvertrag an andere Staaten kamen. Diese im volls!en Sinne heimatlosen Menschen werden jetzt aus dem Lande gejagt, und keine’Stimme in der Welt erhebt sich ztl ihren Gunsten. Dabei verdient noch besonders angemerkt zu werden, daß gerade diese ungarischen Juden, denen jetzt so mitgespielt wird, sich stets besonders in ungarischem Patriotismus hervorzutun bestrebten, insher on de re auch innerpolitisch stets extrem magyarisch gesinnt und für magyarisch-chauvinistische Zwecke vor- 'vcmlbar waren, in Deutschland ist cs schon längst Mode geworden, alles Unglück, den Ausbruch des Krieges, dcn Verlust des Krieges, die Revolution, die Reparn- Fimien, die Teuerung usw, als Schuld der Juden zu be- Zeichnen, und trotz allen klar zutage liegenden Oege״- beweisen hält das Volk an dieser widersinnigen, ab r ihm wohlgefälligen Legende fest, um wenigstens auf ״iesent Gebiete seine nationale Verbitterung auszulebe«. Zustände nach dem Kriege haben uns eine Lage gebracht, die von Tag zu Tag bedrohlicher wird und Die Zionistenstcuer Auf die von uns in den letzten 14 Tagen versandten Aufforderungen zur Zahlung und Zeichnung der Zionisten- Steuer hat bisher nur ein verhältnismäß g kleiner Teil der Gesinnungsgenossen reagiert. Erfrculiclicrweise können wir konstatieren, daß in fast allen Füllen die Zahlungen auf der Grundlage der von uns neu fest• gesetzten Steiicrstufen für das IV. Quartal 1922 erfolgt sind und viele Gesinnungsgenossen sich iin Sinne des in Nr. 83 veröffentlichten Zlonistcnsteucr-Appclls des Finanmpcliussrs in höhere Stufen cingescliätzt hoben. Die Arbeit «1er Z.V.f. D. und insbesondere die Durchführung der für die Winterkampagne in Auss'cht genommenen Propngandcmaßnalimcn 13t ober auf das Schwerste ge• fölirdet, wenn nicht alle Gesinnungenossen, die mit der Zahlung der Zionistensteuer im Rückstände sind, ihren Zcichnungbctreg entsprechend den neu festgesetzten Stcuerstufen sofort überweisen. Die Zionistcnricueikoiiimissnrc, die die Einziehung der Steuer an ihrem Platze selbständig durchlührcn, werden dringend gebeten, dieselbe entsprechend den neu festgesetzten Richtlinien sofort selbst durchzulührcn oder uns mltzutcilcn. ob wir dieselbe von hier aus vornehmen sollen. Die zu Beginn des Jahres unter ganz anderen Verhältnissen erfolgte Kontingentierung ist selbstverständlich überholt. Die Festsetzung der von den Ortsgruppen abzuliefernden Zionistenstcuer kann nur vierteljährlich nach dem Schlüssel cifolgcn, daß für jedes organisierleMitglied im allgemeinen durchschnittlich der Betro!: der niedrigsten Stufe — d. 11. für das IV. Quartal 1922 Mk. 200.00 — «!•geliefert wird Wir werden jeder Ortsgruppe in den nächsten Tagen eine auf Grund der zum Dclegiertcntag eingereiclitcn Mitglicdcrlisten angefertigte Übersicht über die Zahlen der in den Gruppen organisierten Mitglieder der Z. V. f. I). einscii'cken, um so jeder Gruppe die Möglichkeit einer Kontrolle über die in der ״Jüdischen Rundschau״ ausgewiesenen finanziellen Leistungen der anderen Gruppen zu gehen. Entsprechend vielfach an uns geäußerten Wünschen werden wir von jetzt ab die Zlonisfcnslcucr-CIngfingc namentlich Ausweisen. Der erste Ausweis wild am Dienstag, den 14. Navember erfolgen. Wir bitten alle Zionisknsfeuerkommissare, die uns Zahlungen ohne Spezifikation überwiesen haben, dieselben sofort clnxuschicken, damit die Zeichner in den Ausweis aufgenomraen werden können. Keiner dr.rf fehlen, wenn es gilt, unserem Landesverband die Schlagkraft und Aktlons- Fähigkeit zu sichern! Zionistische Vereinigung für Deutschland Berlin W15, S&clisliche Sir. 8 Postscheckkonto: Berlin C091 / Bankkonto: Darmstädter und Nationalbank, Dcp.-Kaiie, Kmffiritendamm 211. ■—— ■r־•!■r! im■! 11■! ־ in■ ■. ■ifm■——■n 11111■■ יד ■nrnTr— 1—>1 in—m■MMnrnrwnwr■■ ׳ ■יקן■: ** **r ׳-׳*- •־«■►״-•»•י-■» ״״"י ך׳ ־ ־! * ״ יל *״־ ' 'י*—r,,.,.,,.,ןןןץ^*י^י? **'״*’י»-« ך־יי * .• ..»״ der nicht mit offenen Augen gegenübcrzustchcn ein hohes Maß von Verantwortungslosigkeit wäre. Es gibt nur einen Weg׳, dieser jüdischen Situation, die in jedem kritischen Gcschtchtsniomcnt neu entstehen kann, ein Ende zu machen: Die Schaffung einer nationalcu Heimstätte für das jüdische Volk, die das natiirliehe Zentrum des Judentums der ganzen Welt bildet. Audi wir Juden haben eine nationale Bewegung, aber unsere nationale Bewegung ist in ihrem Wesen grundverschieden von dem Fascismus Europas, Allerdings gibt cs auch bei uns Richtungen, die den Sacro egoismo auch für uns proklamieren; aber unsere Sonderstellung in der Welt macht — ohne alle moralischen Erwägunge« — solche Vorstellungen zunichte. Ganz abgesehen von der geistigen Besonderheit unseres Volkes, das für mili- (arische Abenteuer wenig übrig hätte, ist dieser Unter• schied schon ״durch die äußeren Verhältnisse bedingt, da wir weder auf einem eigenen Territorium sitzen, noch über militärische Machtmittel verfügen, Während die nationalistischen Bewegungen der Völker damit rechnen, daß in der Welt der Kampf aller gegen alle herrscht, in dem sic sicli entfalten können, kann unsere nationale Bewegung nur in einer Atmosphäre des Weltfriedens zum Ziele gelangen, wenn die Idee der Gerechtigkeit und der Vöikcrvcrsöhnung wirklich Lcitidee der Mcnschhcits* Ordnung wird. Die Anerkennung der Ansprüche des jüdischen Volkes, das nur mit moralischen Waffen zu kämpfen vermag, setzt voraus, daß das Völkergewissen moralischen Argumenten zugänglich ist. Darum ist das Festhalten au dein jesaianischcn Ideal die Mission des Judentums, der Sinn seiner nationalen Bewegung. Wir sichen heute in einem Moment der Weltgeschieht(?, wo wir mehr als jemals von diesem Ideal entfernt sind, und diese Tatsache muß uns auch mit ernster Besorgnis erfüllen in bezug auf die Verwirklichung unseres eigenen nationalen Zieles, der Errichtung unserer nationalen Heimstätte, Die letzten Wochen haben deutlich gezeigt, daß die Wcltsikuation no־ch lange nidtt stabilisiert ist. Die Einsetzung einer neuen Regierung in England, deren endgültige Politik in bezug; auf Palästina nicht vorauszuschcn ist, die Siege der Türken, die ein« ganz veränderte Lage im Orient geschaffen haben und jetzt der Umsturz in Italien, der jene extreme Gruppe ans Ruder bringt, die stets für Italien eine Vormacht- Stellung Im östlichen Mittclmccr erstrebt hat und wahrscheinlich audb in Palästina italienische In'.ercsscn geltend machen wird, — dies alles sind Ereignisse, die gerade für uns höchst bedeutsam sind. Italien ist eine der wichtigslen Mächte des Völkerbundes, und Mussolini hat bereits vor längerer Zeit, als er noch nicht an der Macht war, den arabischen Effendis erklärt, er werde für die Annullierung der Mandate tätig sein. Inwieweit hierbei antjüdischc Motive ausschlaggebend sind oder wie weit die Gegnerschaft gegen die englische Orientpolitik hier zum Ausdruck kommen soll, läßt sich schwer sagen. Jedenfalls kann cs sein, daß die neue italienische Regicrung versuchen wird, im Rahmen der Mittclmccrfragen auch die Palästinafrage von neuem aufzurollen, zumal auch vatikanische Einflüsse sidt (geltend machen werden. Es wäre heute verfrüht, bestimmte Besorgniss« zu äußern, da wir überhaupt noch nicht »bschen können, welche politischen und militärischen Verwicklungen die außenpolitischen Tendenzen der Fascistcn zur Folge haben werden. Aber es sollte liier darauf hingewiesen׳ werden, wie wenig unsere Position gesichert ist, wie große politische Arbeit dauernd von uns noch geleistet werden muß. Unsere Arbeit ist ein dauernder Appell an das Wcltgcwisscn; die Welt wird nicht zur Ruhe kommen, solange die J11 (Umfrage nicht gelöst ist. E* gibt aber nur eine Lösung, und auf sic müssen alle unsere Kräfte konzentriert sein, unabhängig von äußeren Bedingungen. Weizmann hat soeben die antizionistisdie Hetze des ״Daily Expreß“ und der anderen konservativen Blätter, die sich 111h aller Macht bemühen, die Annullierung der Palästinapolitik zu einer Wahlparole der konservativen Partei zu machen, mit einer Zuschrift beantwortet, in der er sagt: ״Auel) wenn England Palästina nufgibt und seine Truppen zurüdaieht, wird die zionistische Bewegung nicht mifhören,1' l>ic* Wort gilt nicht nur für un c: V.rlnl.nis zu Eug'aii.1, Das jüdische Volk hat seinen Willen kundgetan, die ihm gebührende nationale Heimstätte zu erringen. Es wird von diesem Streben nicht mehr nblassen. Sollten auch in der sich jetzt so schnell nbrollcndcn Weltgeschichte wieder hemmende Momente und Rückschläge cintrctcn, so wird uns das nicht von unserem Weg abbringen. Die Situationen ändern sich schnell; die extrem nationalistischen Be- Strebungen, die heute die Welt beherrschen, werden sich in kurzer Zeit zu Tode laufen und die Sehnsucht der Menschheit nach einer besseren Ordnung wind sidt wieder durchringen. R.W. Daily Expreß gegen Dr. Weizmann London. (J.C. B.) Die antizionistische Londoner Zelttmg ״Daily Expreß“ greift in einem längeren Artikel Dr. Weizmann sehr scharf an als denjenigen, der Großbrinien ״in den palästinensischen Sumpf hinchgczogcn hat“. ״Es ist das Oenic des Dr. Cli. Weizmann“ — sagt ״Daily Expreß“ -- ״des Beharrlichsten unter den Ausländem und 11« Mächtigsten unter den geheimnisvollen Männern, das uns in Palästina hält. Zaharoff und Veaizclos sind gegangen und ihr geheimnisvoller Einfluß auf unsere Regierung ist ver• schwundcn. Aber ein mächtiger Ausländer ist geblieben, ein• flnflrcicher als Zaharoff und Veiüzelos. Zaharoff war ein Mann der Ochcimnissc, Vcuizclos ein geschickter Meister der Staatskunst. Aber der Beharrlichste unter den Ausländern, die beiden durch seinen Genius überragend, übt eine geheim• nisvolle Macht über den Geist unserer einfachen englischen Politiker aus. Es war seit» Genius, der ums Schritt für Schritt, in den palästinensischen Sumpf gezogen hat. Es ist sein Genius, der uns dort festhält und uns dort solange halten wird, bis wir bis z1«n Halse in eim unersetzliches Un• glück gesunken sein werden. Der große Cliairn ist einer der Meister, die die Chemie der Völker bcherrs licn. Er hat seinen Einfluß im llerzcn unseres Foreign Office und Im Hirn unserer Regierung verankert.“ ״Dr. Weizmann", setzt die Zeitung lort, ״ist ein Mann toi» einem unwiderstehlichen Gliarm und einer magnetischen Kraft. Es ist aber die Pflicht der Wähler, dafür Sorge zu tragen, daß Dr, Wcizmaitns Eingreifen i« die englische Po• litik aufhörc. Jeder Kandidat soll daraufhin verpflichtet werden, für die Räumung Palästinas mit Sack und Pack zu stimmen. Wir haben genug vom großem Chaiin Weizmann und seinem palästinensischen Staat, subsieliert mit britischem Geld und basiert auf britischen Bajonetten,׳‘ Cotonel Wedgwood kehrt nach England zurück Infolge der Auflösung■ des englischen Parlaments und der Neuwahlen war Col. Wedgwood genötigt, seine erfolgreiche Tournee in Amerika zu unterbrechen und nach England zurückzufaltren. Er hat New York bereitst vorige Woche verlassen und trifft dieser Tage in London ein.

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