Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 85 (27.10.1922)
- Date
- 1922-10-27
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 504 J U E D! S C I i N D G C 11 A U Nr. 85 Gr, 8; Kurse über zioniiffsclien Sozialismus Im Mittelpunkt einer Reihe von Kursen, die der Berliner Hapoel-Ha/air im Winter in seinem Heim veranstaltet, sieht der Kursus von Ciuwcr A r 10 s o r o f f über: ״O c s c 11 i e 111 c und Theorie des zionistischen Sozialismus“, der sich über 16 Abende (jeden' Mittwoch von 8—10 Uhr, nicht, wie ursprünglich nngcküiidigt, von 6—8 Uhr) erstreckt und der auch allen ernsthaft interessierten Nichtchawcvim offensteht. Der Umfang des Gebiets, das hier bcJiaiulcH werden wird, ist aus dem folgender! Ktirsusplan ersichtlich: 1. R c f c ra t: Die Grundbegriffe. (Nationalismus, Sizi.dis• nius; historiscli-cmpiristisriic und theoretische Methode). 2. Referat: Die historischen Voraussetzungen des Zio• nisimis. (Der Zionismus als Erscheinung der gesellschaftliche», ökonomischen und kulturellen Entwicklung des XIX. Jahr• hunderts.) ,. 3. Referat: Geschichte der zionistischen Bewegung bis 1903. (Moses Hef); Chibath Zion; Herzij die Entstehn,,g der Poale-Zion; die 2. Alijah; die Bildung des paläs 1(.׳ sehen I iapocl-I lazai'r.) 4. Referat: Geschichte der Tcrritorialisten-Strön\uur׳en iklischcn Sozialismus. (S. S. und Poale-Zion.) 5. Referat: Die erste Periode des Hapoel-Hazair, (Bis Ussischkin-Koiiunission und den Lohit-akout-Ströinungcd.) 6. Referat: Die zweite Periode des Hapoel-Ilazulr. (Bis Ende des Weltkrieges; Krieg, Evakuation, Legions• bewegung usvv.) 7. Referat: Die Hitachduth vor der Prager Konferenz, 8. Referat: Die Theorie der tcrritorialistischen So• tialistcn. Die Theorie des ]»oale-Zionismus (vor an Borochow). Theoretische Probleme unserer Bewegung: 1) Das Problem der Nation. (Nationalismus und Sozialismus; Sozialdemokratie und Nationalitätenfragen,) 11. Referat: b) Das Problem des Sozialismus. (Kon• Itruktivcr Sozialismus. Volkssozialismus.) 1?. Referat: c) Probleme des Palästina-Aufbaues. 13. Referat: d) Fortsetzung. 14. Referat: e) Unsere politische Stellung. (Zicnistischc Organisation; jüdischer Weltkongreß; 3. Internationale.) 15. Referat: f) Fragen der Geschichtsauffassung. (A. D. Gordon; Borochow.) im zur zum 9. Referat: allem im Anschluß 10. Referat:! Prof. Leon Pasternak .-.-.־>*! Am 9. Oktober verschied hier in Berlin Herr Prof. Leon Pasternak aus Odessa. Wir verlieren in dem Dahingeschiedenen einen der ältesten Zionisten, der in stiller, uncrmüdlicher Arbeit sich um unsere Bestrebungen verdient gemacht hat. Der Verstorbene ist der Großvater der berühmten bulgarischen Künstler ,Wladigueroff. Erleichterungen des Schiffsverkehrs nach Palästina Die ״Maawirim“ Transport A.-Q., Berlin W 50, Augsburger Str. 11, gibt bekannt, daß es ihr gelungen ist, durch Vereinbarungen mit dem Lloyd Triestino wiederum bessere Verbindungen von Triest nach Palästina hcrzustelicn. Die bisher nur 14tägig verkehrende Syriciilinie A (Postdampfer) Triest—Jaffa bzvv. Haifa verkehrt vom 18. Oktober an allwöchentlich, und zwar nach folgendem Fahrplan: Triest Mittwoch Abend ab 82 Uhr Venedig Donnerstag früh an 500 ״ « ... Venedig..״'.( Freitag früh ab 6<0י Spalato Sonnabend früh in P ״ ., Sonntag früh ab 5°® ,, Bari Sonntag Abend an 72 ״ ״ Montag Vormittag ab!1°0 ״ Brindisi Montag Nachmittag an 500 ״ ״ Montag Abend ab 10°0 ״ Alexandrien Freitag früh an 700 ,, ״ Montag Abend ab 600 M Port-Said DiensiagVormittag an 1000 ״ ״ Dienstag Abend ab 800 ״ Jaffa Mittwoch früh an 800 ״ ״ Mittwoch Nacht ab 12m ״ Haifa Donnerstag früh an 6״ 0״ Durch die eingetretene Faluplanäntfcrung Ist erreicht, daß vom 27. Oktober ab sämtliche Dampfer der Eillinie Triest— Alexandrien in Alexandrien bestimmt den Anschluß an den wöchentlichen Sjricndampfer erreichen. Der Eiidämpfer kommt jeden Montag nachm. 3 Uhr in Alexandrien an, und der Syriendampfer sticht von Alexandrien an jeden Montag, 8 Uhr abends, in See. Dadurch sind die Passagesteilen der ״Maawirim“ in der Lage, allen Palästina-Fahrern, die den Eiidämpfer benutzen, Fahrkarten ini Anschlußkarten für die Strecke Alexandrien.-Jaffa bzw. Haifa auszugeben. Hierdurch vird den Zwischcndeckpassagieren eine klaglose Umschiffung ohne Zeitverlust in Alexandrien ermöglicht und durch den Nichtaufcnthait in Alexandrien die Quarantäne und außerdem durch die Weilerfahrt mit dem Anachluß-Syriendampfcr bcträditliche Summen erspart. Die Fahrpreise der Anschlußstrecke ab Alexandrien sind wie folgt: I. Kl. II. Kl. III. Kl. (Deck) Alexandrien- Port-Said £ 3. 4.— £ 2. 8.— sh 16.— Bei Lösung der Karte b.d. Aus f»bestellen d. iaawiritn mit 50״/, Ermäßi gung sh 8.- Alexandrien—Jaffa £6. 8.— £4.12.—£ 1.12,— dtp, shiti.- Alexandrien-Haifa £8.00.-£5.12.—£2.00.- dto. £UX>.- Eine hebräische Vierteljahrsschrift Demnächst wird in Berlin im Jüdischen Verlag ge• mclnsam mit dem Verlag ״Morian“ eine hebräische Vierteljahrsschrift für Bibliographie und Kritik unter dem Titel ״En Hakore“ erscheinen. Die Redaktion führt D, A. י׳ך Dtlroi IWHnor Zibnii.lt-'chö VWäln! ׳■! T01oj»11oni Xdiilruiä 0 ־» 11/15׳ Morlin NW#׳, vor. ׳]ln G tft, Pov<1uUtraü« 3 tioh',׳>־ulo No. 1 JOOü tlrp n, 7״ V, Sonnabend, den Gl O’Uo'hoi• Zionist. «0x1811*?. Urupve IQ Obaw0f S. Ldvmsolm ״ Gt a»brm׳!i ft IJltr fee Gior, Inn Cü1!#,-1r 0נ ,!תתגוודG 15־ tV.lוי־״ina 1 ,«Mio la!*aiaAtioa“. 40׳ v'ÜUiOtarnon. Ir. t?t?rAwvU ‘/,ft Uh flrofi derlUtnohdutli־׳tpt,'.•־!! »•׳4 1k4׳■׳; ,* *Ihisuurrohlcuif HerOfl *״r, LN Cli iwur Dr. Ahrnimm Kih/j״[״«’! löt.liG ^aitntsig:. <i«n 4)ht )"imr vorm, il l'Jir Tcransuliun^ der Ktirr-BneliHodlu^fr, In iI1r»׳n ILHurrnm, KnesobucUalr. itriorc iionnftn 11t ״A1!׳ Wirten‘. MonUi?, <!«*» i'U. Üklohor n.bcn<i* tt ÜJ!f Oi'uj.yo der ZioitUi?n a11.׳ den 0st״a. im rmlirorvrrolnshRu«, AlcxAndunl r. 40 i'nuf!ir er«tu luuinj? Fmt1״nrtrh©H5 iu '4זיי rianGtitiiOu r\ OriranSrfttion. ft'toadii bft Uhr I)i©Ü8tÄg, tlou Hl. Ük'iilK'l* Orajipo W»«i, Im Humpr׳)rhr״t1, Ta I ,,Bericht SHtr den i)0 1rr.׳lcr'G׳s'1׳tt■• Roferon/ten di« llonon* Dr. K*on Koacnii:!1 ,?׳>*\ Fdli Löwfnit«!*, Cr. Hleaf!l?<l NQMvy Hruutich ,.??,:;!Uri*, MiUwoch, 4תיי i. Kov«mher alioud* b C *.4־ CI rapp» Ost, in den Str. 722 Hoit Dr. hfax StranS! ״Arhr.!I Hfät־!“, Oonnerafcng, dou. 1 Novemhei* »htiid• ö UUr Oxappo Bild, im Nsrjlrtr, Iforltsplikt■ GrupraifCfi'&r.tmltim? TAi?e»ordauog1 1. Bericht des V0-*1׳,״«!msic'i. 1 Hcrlnht dnr Kaiicnratiflioren. 3. Krteilunj* d«r Dooherg®. 4. Wehl de* n*'non Yor*tando*. 5 Wahl dor KaiBonravUoron. 6. AuMprfte)!•« Gbor die Wintcrarhotfe. Üspoel lüia'ir, jed<m KUttwoch von (Ml Uhr! BlUuuf de■ lokal®» W**4, ▼oa 8-10 Uhr» Kar■ voa Ch- Arioeorr-ltN Theorie u»d Geschlrhte de• •oair.Ust. Zlonle um«. Siittwoeb, den ö. Nttvombör »beadi Ubr Ompp• 011, im Leh1׳crverp!n«h^1•, AUxandmir 40-41 TiirfctmatH'nd Auftreten döi* Sobanspie]«f df» JüdkAh^a Kü01t]pfihejd*1‘j1!,reti Frladft Blnmenthal und ilerr Gpoflhatth Au« dont l’rogrtmml Fer•«, Soholem Alechom, M. NcGdr y, a. Karlen ■um Fr0l?o von H 60.1 .—־CA—, JKH— exkl, Stoner im Vorverkauf erliältlioh; ImUiiro d«r B. 71. V., Scy.inlntr. 0. Nontnua Udl44Q uttdl Ui llorra Wolfermann, IVoneiftUoritr. 23*24, König«t. U&T2. מת הועד העבר/ בררן עודך לראשית עונת החורף ביום ה־שלמעי •*3 לאוקטובר באולם 38 Saal", Iföllicucr Strasse־wMci$fer _ ץ ■י |41a| |3R _ בהשתתפות הכ11וח המוסיקליים "אמנותיים: המשהקת הידועה של’"הבימה" במוסקבה k*a» b b,kk fe ן3^ ha ף ת I I m \LJ I \ma ו mar mm i (זד\זנ המומרת הידועה מרת קי^טן. המנגן 5. ר. מנדלסון (נגינה עברית). המומר ל• רוזנצווייג ועוד. כל הקהל העברי מתבקש לבא. / ההתחלה בשעת 8 בערב. Friedmann in Gemeinschaft mit Z. Wisiawski. Unter den Mitarbeitern befinden sich. Bialik, Bcnzion, Dr. Bernfeid, Dr. 1 iorodetzki,;Fichmauü, Rawnitzki, Schncur. Kulturfonds der B’nc Brills Zur Erhaltung der jüdischen Kultur in Eleutschland hat bekanntlich vor einiger Zeit die Großiogc für Deutscliland U. O. B. D. einen KuiturfonJs geschaffen, au dem sich sämtliche B'nc Brith-Logcn beteiligen. — Während die Großiogc in erster Lite« die Förderung der in ihrem Forfbestände bedrohten Stätten der Kultur und Wissenschaft im Auge hat, suchen die Logen mit cinc.111 Teil (50 0/0) der von ihnen gesammelten Gelder die Not der Kulturträger in leislungs• schwachen Gemeinden zu lindern. Von den gesammelten Geldern ist bisher zirka eine halbe 'Million seitens der Großlöge verausgabt worden. Der Orden B’nc Brith ist sich' dessen bewußt, daß er die gewaltige Aufgabe, die er sich gestellt hat, nur dann wird lösen können, wenn außer den Logen und ihren Mitgliedern die gesamte deutsche jtuten!!eit an diesem allgemeinen jüdischcn Werke mithelfen würde־. Aus Artlaß der chrcnvo'leu Berufung jüdischer Wissenschattier 11 הs Deutscliland nach Amerika zwecks Abhaltung von Vorlesungen brachte das Qroßtogcnorgan vor kurzem einen Artikel mit nachstehender beachtenswerter Nachschrift der Redaktion: ״Die Berufung unserer jüdischen Gelehrten nach New York, unter denen sich zu unserer Freude airch Mitglieder unseres Ordens befinden, gereicht der deutschen Juacnhcit zur hohen Ehre. Leider hauen ■unucre Glaubensgenosse», wie dies in diesen Blättern bereits nichrmals hcrvorgclsobcn wurde, bis jetzt nur wenig zur Förderung und Erhaltung׳■ der jüdischen Wissenschaft in unserem Vatwlamie getan. Die Stätten der Wissenschaft sind in ihrem Fortbestände gefährdet, die Wissen• schattier seihst darben, und cs ist zu befürchten, daß sie eines Tages gezwungen teilt werden, nach anderen ländern auszuwanJern, um dort ihrer Wiesen Schaft sorgenlos leben zu können, Die Oroßlogc hat diese Oe fahr erkannt und aus diesem Grunde den Kulturfonds ins Leben gerufen, Von der , tatkräftigen Unterstützung des Kulturfonds hängt es nun ab, ob wir die wissenschaftliche Vormacht der deutschen Juden auch in Zukunft werden erhalten können. Darum wiederholen wir tmsern Appell an unsere Logenbrüder und an alle unsere Glaubensgenossen: Gedenkt des Kulturfonds! Spenden für den Kulturfonds sind an das Büro der Großtoge, Berlin W 62, Klciststr. 12, zu richten. Jüdische Wohlfahrtspflege Juden, an der bckamiiiich auch die Z i o!1 i s t i s cliV” ׳*lc" CI II I g u 11 g <km Namca f ii r I ) c u t!. c!1 i :1 11 d ,Von indischer Wohl! Die Z e 1) t r a I w o 111 f a 11 r t s s t c 11 e der Deuts Vt, t׳ete;.lgt ist, Jl.1t u., i״״.'״״׳ ,v״m..)hn׳,;,f.c :c■‘ cm : Buch cr:,cheu:c11 1,1s.cn, welches eine Reihe von über Ocgeitatändc der jüdischen Woliifaiirisr.f.cge cn.hä!‘ h"1 von Dr. Jakob S c;׳ a 11 erstatteie Gcsrhähsbcpcht 1x \ '^ ■ mannigfaltige Arbeit, die heute von dem Verein ggCi״! ' wird, lur.c Reihe von wei:cren Auf-'itzen b״:׳,chä!ti;;e1 mit dem l’roblem der jüdische« S0/i,1׳ijx)l1'ik und mit i־jn ל; nroblemc•), wie der Waiscnfiirsorge, der Jugendfürsorge ',g) hygicnisclien Problemen, sowie der Fürsorge für Kraulet 1•׳״ :’eist'!׳ Zurückgebliebene. . Glei.h/citi.; beginnt die Zen'ra!woliifahriss'clie r.1samn•(- mit dem Druir.ch-lsraelitisdiei» Gcmeindcbimd, dem ן: verein der Deutschen Juden, dein Jüdischen Frauenbund e" Wclthilfskonfcrenz und dem Arbdterfürsorgeamt mit* S Hcra1!:,gal)c eines Nachrichtendienstes, dessen cr2 ■■ Nummer uns vorhegt und die eingehende Mitteilungen (ig.) I alle Aktionen und Tätigkeiten enthält, die von den betrcf|cnX'r i Vereinen veranstaltet werden. '11י ) Verein für Arbeitsnachweis E. V. Wir suchen für ein lSjäbriges junges Mädchen, das vor ' kurzer Zeit aus Belgien kam und perfekt französisch soricM* auch deutsch fließend spricht und verstellt, Hamburgern von Geburt, einen passenden Posten in einem Büro. Branrt־ gleichgültig. Jungen und Mädchen, die Interesse für Landwirt scliaft und Gartenbau haben, ist Gelegenheit gebot,״' kostenlos im israelitischen Lclirerinnenheim in Groß-Licht«' fcldc-Wcst einige Stunden am Tage die Gärtnerei zuc-jetn״' Wir bitten Iiitcresscntcn, sich in der Jüdischen Berufsbemtunj Monbijoupiatz 10, zu meiden, *! Jüdisches Arbeitsamt Das Jüdische Arbeitsamt, Abteilung für weibliche An״(, stellte, Berlin 24 א, Auguststr. 17, sucht dringend Stellungen für Näherinnen, Zuarbeiterinnen, ungelernte und Heraarbeiierinnen, ferner Tagcsstclicn in Haushalten, stif״ ra b* Der nächste Ausweis des jüdischen Nationalfosds erscheint am 7. November. Die Spenden für diesen Ausweis müssen bis zum 2. November überwiesen sein. Wir bitten um rechtzeitige Uebersendung des gesammelten Geldes auf das Postscheckkonto 28 247 der Zentrale des Jüdischen National■ fonds, Berlin W, 15, Sächsische Str. 3. Kartell jüdischer Verbindungen. Am Donnerstag, des 2. November, abends 8>/j Uhr, tmdet in den Räumen des K. J. V., Kurfürstenstr. 150, eine Zusammenkunft des Bezirks• verbandes Berlin statt, auf der Bbr. Bileski über ״Die! Lage des Kartells'‘ referieren wird. Die Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums begeht am 2. November d. J. den Tag ihres zwanzigjährigen Bestehens. Sie hat während der Zeit ihres Wirkens die Aufgabe, der Wissenschaft des ludenlums n dienen, durch Herausgabe von Schriften uiuf durch Subventionierung jüdisch-wissenschaftlicher Arbeiten aut da! glänzendste gelöst. Etwa 2000 Miigiieder in allen Teilen der Welt zeugen davon, daß cs ihr gelungen ist, trotz der Ungu.ist der Zeiten nicht nur kulturfördernd zu wirken, sondern .׳.־ich zur Annäherung und Verständigung zwischen den rmrelnr! Ländern beizutragen. — Um diesen Ta״ festlich zu begehe«, hat die Gesellschaft ihre Mitglieder sowie Ehrengäste iu einem Vortrage von Herrn Rabbiner Dr. Bacck über ״Die Wissenschaft vom J u d c n t u m“, der abends uni 8 Uhr in der Hochschule für die Wissenschaft des Judentum?, Beriin N, Artillcriestr. 14, stattfindet, geladen. Gäste sind herzlich willkommen. Aa» ui»< ן ' Küni Hall ׳ Sett־!Gare RlaflP illaod priem I Prim X ut | (Hochbul i »czr»ai tiuJi Die Ortsgruppen Bochum. Die Ortsgruppe veranstaltete am Sonntag, den 15. d, Mts. (Symehas Thora-Abend) eine S y m eh a s 1'hora- Feier. Herr B. B. Eisrscr aus Köln hatte sich uns in liebenswürdiger Weise für diesen Abend zur Verfügung gestellt und bot dem vollbesetzten Saale ein glänzendes Pngramn. Am Klavier saß Herr Rosenbaum aus Köln. Dresden. Als letzte deutsche Stadt bedachte Herr Dr Schmarja L e w i n vor Antritt der Amerikareise Dresden, uk zwar zum ersten Male mit seinem Besuche. Am 11. Oktober sprach er in einer öffentlichen Versammlung über: 0:5״ Palästinamatidat, die Krönung 25 jähriger Arbeit“. Eine מ glänzend besuchte Versammlung hatte die hiesige Judenheit noch nicht aufzuweisen. Der verhältnismäßig grölte Saal v*f■ *mochte die zahlreich erschienenen Personen, darunter vie.e Niclitzionistcn, kaum zu fassen. Die Ausführungen des Redner? hintcrlictttn eine nachhaltig« Wirkung. Dem Vorträge schk>.» sich dr» zwangloses Beisammensein an. Zionisten and Niehl• zionisters hielten Ansprachen und stellten Anfragen. Hervor■ zulicbei» sind die Ausführungen des Gemeiiuterabbiuers Herr« Dr. Wolff, der sich als unbedingter Anhänger des Keren Haiessod bekannte und seine eifrige Mitarbeit hierfür zusagte. Am Schluß ergriff Herr Dr. Lcwii* <b> Wort und beantwortete die Anfragen. Alsdann ermahnte <ז in eindrucksvollster Weise von neuem, einen ganz ander» Maßstab wie bisher für unsere Opfcrwilligkcit anzuregen. L'n^j Augenmerk muß auf die Erlangung eigener Freiheit gerichto sein. Diese ist aber verbunden mit der Freiheit des ganzri Volkes, die keinen Preis kennt. Jeder einzelne soll daher geben, was in seiner Macht liegt, ohne zu glauben, daß » dadurch ärmer wird. Diese Versammlung kann als vo־' Erfolg für unsere Sache gebucht werden. Ilesonckrs dansbir sind wir Herrn Dr. Lew in auch für die vielen Anregungt-1׳ die er uns für die weitere Gestaltung der Arbeit gegeben hat. Schluß des redaktionellen Teils. .1 fi Saihtftnj. Körnerpfletje, orthep. Turoe* uiw. Indlv. Üalcrrlcttt und EnUbnnd ic: i.1:ב oi ’ü D» DCS’OQO• Bös. Dr. Lovy, Arzt;lücWtch* Oebut* •tot» pilSohUgoa igan iioohortrout na Mort(* Preukr Freu ienuy, gob. (tarsoit n»nn0Ter), Im OVlol1׳׳vltI'. Ankauf nanos 11׳ti32i Aar«(: Knrfüut 0104. Herbert Sierads * Gertrnde SScrads f •b. X«tTZ Ulm. Jaffa. Die glückliche (üeburt eines Tfidsierdvent A zeigen au | Alfred Elleaberä u. Frau, Lucy, g<b Wilk. Berlin, den 22. Oktober 1922 Kari'üriUiidMuu £43. ׳־־׳ ח ..ח, j nf. ׳«o i Air Uoioin 1larc!ii«31 CQV0rlSm!go• | w fו1י 1־■ m pj 1; ■ i - v r ׳ ׳ ri• 1 י י י•׳ p ר H r\ ךת » 1 : , \ . u J y. 4. U 2. *Z C. I. yU ' ‘ nt'«» twlilon Jnnj-en, 0 und 4 J»bro «H. '« Oolwlt» Aut Waiuch. lf«a1Ui«n&n»<1blnB. [r׳׳׳rjf'i *M••' l, Alüondcr Str. 10 Moabit 8:08. ül ll!ÜiüU|i'ül Lii.ua Hrmnüm 11«r ÄioninUschon Org-oniafttlon, «nnaronr#hmo,bnüchoifion• Miotorin, ■uclit lil« S3 lä in iierlui W״ •רג׳י/ר׳דת' iii l'ilt-rton im Louriä, Luckenwalde. Xeo ibSnor Stra.Öe> 13, t>rb«tna. lirösste Erfolge bringt olue InsorUon ia dor ״ißdlschen Rundschau“ n111!:1׳.ni׳u1111:1::111itn1)l|l:ii|1 Dauerndes Inseriere» | bringt dauernd | (UäiUnia^ii ilitlMiWillülillfi GroOos | Im Uholül*art •'«>'*״״«'׳ i erston Ätatltllko1״®.׳,.. < crotun BucM»aU#r* ן.!״ dio Ilachboltaiig um . 1 •lorea a. l»lt*a *011׳ Kf.!n \ onto huobhAlt0f‘6c״,_..®״;•;