Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1922-10-27 · Heft 85 (27.10.1922) · page 1

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVII (1922)
Issue
Heft 85 (27.10.1922)
Date
1922-10-27
Page
– (sequence 1)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/2651273-2652410-2652484--15285-2673742
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

5 tl K נערי: UCit יהוד גואי!!. f. . an i H. "׳"!ח ,.מ 1 >11 (icd. cit ״13 3 Max iiirne einer Kat? UulI toberi .־rm, 1 B., TertJ t B, ht!» rimet nolh, r. 1 1a u Lei n 1 i.111!1 u,!ו rt; Erst- 2 a, itz•;erst. * 0׳ * ו. ■jclis r. Z. ick■ her.;, :um' iss, enk! 'di״!• I a, npur Red•• |s. A.t Äli'iii sei. en: >01111, II en: ja f j)״S ״, A.! :nid« .Ü osef 1, d• 11 S\'׳• irasb• B-, י-ן"! marp r »?»ן g5־,gK,t,axrar. ו" r—1 r1״ r r1־ r I\\ 1...״ v,:1 Redaktion und Vcrlni'.W 15, Sächsische Straße 8, Erscheint jeden I Dienst iß und Freila'. Deru^spreia bei der Expedition und den " Postiimtcrn vierteljährlich 150,-M. inDcuUchland. AuslandinbonnemenU werden in der Währung der einzelnen Länder berechnet. Nmutner 85 "..-■"'י | Berlin, 27. X. 1922 i/sun« «x *msszvi. 1 ״®A-ü22^äC» י. Anzeigen-Verwaltung: i Y \ ב W ־*'%־.־:- . ־ ■־A3 //'' .J E״ j sa •Ä3C ״rtti7J''ÄTrC~x'ZXStSFmSS'lCIKflnEUrV'TBf•'?"'"""•*י׳" _ Telephon! Pfalzhur!; 6697 u. 6698. Postscheckkonto! Berlin Nr. 17392. Jüdische Rundschau G.m.b.H., Berlin W15, SäcluUcho I!“11י?1״"'1“0.״ י‘ Postspnrkasscnamt Wien, Konto Nr. 156030. Straße 8. - Telephon! AmtPlakburg 6697, 6698 u. 6699, I tür ״«hcchoslowakd! Poshpnrkmscnamt Prag, KontoNr.156030. Anzeigenpreis für die achlgcspaltcncNonparclUczclle 25,-M. | ־־ Kcdakllonnchluti Sonntag und Mittwoch nachmittag, - ArmirtcpacUh'b: Dienst!![; und Frdtn^nachmlttag 4 Uhr. | תרס״ג 'WlTID 11׳ jjj XXVII. ,Jalufg. per Zlowlsmu» erstrebt für da» Jüdische Volk dlo Schäftung einer üffonilkh . rechtlich floslchart«« Helmstätto In Palästina. ״Dasolar Programm.•• Anfrage Sanauels in!London Die englische Palästina* Politik bleibt unverändert London, 25. Oktober. (J.C.B.) Bei dein Kolonien- Ministerium ist ein Telegramm des englischen Oberkommissais in Palästina, Sir Herbert Samuel, eingetroffen, in welchem der Oberkommissnr die Londoner Regierung: aufragt, ob die Einsetzung eines netten unionistisclien Kabinetts auch eine Aenderung der englischen Palästina-Politik mit sich bringe. Das Kolonien-Ministcriuin hat die Anfrage Sir Herbert Samuels sofort beantwortet und erklärt, daß der Regicriingsweclisd keine Aenderung der Palast ina-Pol i t ik bedeute. Wie das Londoner J.C. B. aus autoritativer Quelle erfährt, beabsichtigt der neue britische Kolonien-Mitiister, Herzog von Devonshire, sich bei der Durchführung der Palästina-Politik von den Prinzipien leiten zu lassen, die in der letzten Order in Council betreffend Palästina festgesetzt sind. Die UnUung der Araber Jerusalem. (J.C. B.) Die Exekutive des palästincnsisch-arabisclien Kongresses wandte sich׳ an den Oberkonindssar von Palästina, Sir Herbert Samuel, mit einem Memorandum, in welchem darauf hingewiesen wird, daß durch das zwischen England und der Türkei in Mudania geschlossene Abkommen der Sevres- Vertrag, ayf welchen das Paläsiina-Mandat sich stützt, annuliert sei. Die arabische Exekutive erklärt deshalb gegenüber dem Oberkommissar, daß die Regierungsdekrelc, die sicli auf das Mandat stützen, keine gesetzliche Macht mehr haben und von den Arabern nicht anerkannt werde n, Jerusalem, 25. Oktober (J.C.B.) Die musclmanisch-christliche Vereinigurig hat die Regierung bcnachrichtigt, daß sie an ihre Anhänger eine Proklamation erlassen will, die Volkszählungslisten auszufüllen, Ueber die zur Abwehr der Agitation gegen die Volkszählung ergriffenen Maßnahmen wird nun bekannt, daß in Nablus wo;011 einer den Fortgang der Volks- Zahlung behindernden Propaganda neun arabische Notabeln verhaftet worden sind. Aus dein gleichen Grtmde wurden mehrere arabische Bürgermeister abgesetzt und 5 Schullehrer von ihrem Posten verabschiedet. Die wegen Propaganda gegen die Volkszählung in Nablus verhafteten arabischen Notabcln wurden wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Volkszählung in Palästina nimmt einen ungestörten Verlauf. (Bekanntlich halten die Araber bisher erklärt, daß sie die Verfassung nicht anerkennen und sich an den Wahlen nicht, beieiligen werden. Der hier gemeldete Besdiluß würde also eine Ncu-Orientierung der arabischen Politik aiizeigen. A. d. R.) J Die palastinenslsclien Araber und Kemal Der Jerusalemer Korrespondent der ״Morning Post“ gibt die Namen der Delegierten der arabischen Exekittivu in Palästina bekannt, die sich auf die Friedenskonferenz des Nahen Ostens begeben, um auf derselben die Inlcrcsscii und Forderungen der palästinensischen Araber zu vertreten. Die Delegation bestellt aus drei muselmanischen und einem christlichen Araber. Vorsitzender ist Musa Kasim Pascha, die anderen Delegierten sind: Der Scheich Abdul Kader Musafer, Amin Effendi Tamimi und Shibly Djcmal. Shibly Djcmal beabsiditigt, schon sehr bald Palästina zu verlassen, um sich zunächst zu Besprechungen mit arabischen Persönlichkeiten in Aegypten zu bcneben, die sich um das sogenannte Palästinakomitee gruppieren, von dort begibt er sich nach Konstantinopcl zu Verhandlungen mit Kemal Pascha. Aus Konstaiitiuopel wird Shibly Djcmal zur Konferenz reisen. Wie der Korrespondent der ״Morning Post“ hinzu- %, fassen die Araber die Lage so auf, daß der Slvrcs •Vertrag mit allen seinen Bestimmungen betreffend das Los der einstigen türkischen Gebiete nicht mehr gültig sei und daß das neue Abkommen *wischen den Türken und der Entente ihnen deshalb die Möglichkeit gibt, mit ihren Forderungen, die sich auf die D.'klaration der türkischen Nationalisten betreffend das Recht der Sc lbs tbestim mu n.g der che- 1״als unter türkischer Herrschaft gestandenen arabischen Länder stützt, nochmals her- Vorzutreten. Lloyd George und die Palästina-Verwaltung London. (J.C. B.) In seiner letzten großen Rede in Leeds, utvnidcHnr nach seiner Dcjnisdon, kam Lloyd George *uch auf c|: Paühtina-Poütik seiner Rc&icrm*ff zu sprechen. UlK> sprach'hierbei Churcli il! seine tiefste Anerkennung *J*st <1.111 es ihm gelungen ist, die Ausgaben für Palästina und Mesopotamien auf ein Minimum zu reduzieren. . Emir Abdallah gegen den Zionismus London. (J. C. B.) ״Daily Expreß“ veröffentlicht ein Interview mit dem jetzt 111 London weilenden Emir Abdullah von Transjordanlen, der sich wie folgt aussprach: ״Palästina ist erregt, die Araber sind unzufrieden, die zionistische Politik der englischen Regierung hat das arabische Volk entmutigt. Nicht nur in Palästina, sondern auch in der ganzen mohammedanischen Welt nimmt die Mißstimmung zu.“ Aut die Frage des Journalisten, ob die Araber ihre Beziehung zum Zionismus noch nicht geändert haben, erklärte der Emir, wenn nicht der Zionismus wäre, so hätte cs die englische Regierung nicht 'nötig gehabt, .eine Oamison in Palästina zu unterhalten. ״Ich erkläre Ihnen offen“ >— setzte Emir Abdullah fort — ״daß die Araber von den höchsten bis zu den niedersten Bcvöllccrungsschlclitcn entschieden gegen die zionistische Immigration aultrcten. kh bin ein Freund Englands. Wir waren Kriegskameraden während des Krieges gegen die Türken, und idi war in meiner Eigenschaft als offizielle Persönlichkeit bei der Proklamicrung des englischen Mandates durch Sir Herbert Samuel anwesend; wodurch ich die Bevölkerung meines eigenen Landes gegen mich verstimmt habe, weil sic glaubten, daß ich die zionistische Bewegung unterstütze. Wir haben nichts gegen die Juden. Juden und Araber lebten während vieler Jahre im Heiliger» Lande glücklich beisammen. Das arabische Volk ist mir durch den ständig zunehmenden I mmigrations ström, der in ihr eigenes kleines Land mündet, beunruhigt. Die arabische Einstellung zu dieser Frage bleibt unverändert. Die Delegation, die gegen die Ualfour-Deklaration Protest eingelegt hat, ist entmutigt und unbefriedigt in das Heilige Land zurück gekehrt. Ich glaube, nicht allein für die molinntmcdanisclie, sondern auch für die christliche Bevölkerung in Palästina sprechen zu können, wenn ich sage, daß sie entschieden gegen den Zionismus ist. Die ganze mohammedanische Welt w 1 (1 e r s c t z t •Ich der zionistischen Politik in Palästina. Wir sind den Engländern wegen ihrer liberalen Liebenswürdigkeit und ihrer Sympathie für die arabischen Bestrebungen zugetan, aber die zionistische Politik hat uns in Verlegenheit gebracht und uns Schaden verursacht." Auf die Frage des Journalisten, worin also die Lösung de» komplizierten Lage in Palästina liegen mag, erwiderte der Emir: ״In der Einigkeit. Das englische Volk und die Araber sind Freunde. Ich glaube, daß bei gegenseitigem Ruten Willen die Zukunft Palästinas ausgezeichnet werden kann. Wir wollen keine Unordnung, bioß.eme Aenderung.“ ״Daily Expreß“ gibt zu diesem Interview im Leitartikcl den folgenden Kommentar: ״Der Emir repräsentiert die Gebilde der arabischen Bevölkerung in Palästina und iiat ein Recht darauf, daß man Ihm mit Sympathie und Achtung entgegentritt. Er sagt uns das, was wir alle, wissen, daß die arabische Mißstimmung darauf zurückzuführen Ist, daß der Zionismus in Palästina unter dem Schutze der englischcn Bajonette eingebürgert wird. Wir leihen dem Zionisums den Schein von Gunst und Kraft, Indem wir den eng• lischcn Soldaten in weitem Maße zur Unterstützung der arabischen Mißstimmung verwenden. Wollen wir aus diesem Morast, in dem wir mit unseren Füßen stecken geblieben sind, entschlossen hcrauskricchcn und uns unsere Kräfte, Menschen, Geld, guten Willen und unsere ReglerungskumM für das britische Imperium bewahren,“! Desavouierung des Interview• London, 26. Ok(ober. (J. C. B.-Td.) Der Chcfkonmil der Regierung von Tr.wijordanicn, der »icli gegenwärtig kn Gefolge des Emir Abdullah in London befindet, erklärte im Auftrage des Emirs, daß in dein in ״Daily Expreß“ veröffentlichte« Interview mit dem Emir Abdullah die Worte des Emirs unrichtig wiedergegeben seien. Das Interview erweckt den Eindruck, als ob Emir Abdullah sich gegen die englische Palästina-Politik ausgesprochen hätte. Dieser Eindruck ist ein durchaus falscher. Emir AbriulLih nimmt überhaupt keine Stellung zu den palästinensischen Angelegenheiten. Der Zweck seines Londoner Besuche« ist mir der, die Angelegenheiten Transjordaniais mit der englischcn Regierung zu erörtern und zu regeln. Er müsse deshalb jeden anderen ihm unterschobenen Zweck zurückweise«. (Dieses Dementi, das uns unmittelbar vor Schluß des Blattes zugeht, beweist, daß die von uns an anderer Stelle ausgesprochene Vermutung, das Interview sei in einer anderen Küche fabriziert, richtig ist. Diese Publikation criimcrt an die bekannte Affäre von Abdullahs Bruder Faisul, über dessen Haltung zum Zionismus seinerzeit gleichfalls widersprechende Meldungen in der englischen, Presse erschienen. A. d. R.) Kampagne gegen Balfonr ln England London. (J.GB.) Im Zusammenhang mit den verschicdcncn Gerüchten und Informationen, laut welchen Lord Bnlfour für den Eintritt in das neue englische Kabinett unter gewissen Bedingungen in Betracht kommen könnte, sprachen sich Londoner Blätter gegen diese Kandidatur aus. Zur Besprechung dieser ihrer Stellung führen die Zeitungen den Umstand ins Treffen, daß Lord Balfonr in erster Reihe mit der Palästina-Politik der früheren englischen Regierung verbunden‘ und durch sie sogar gebunden sei, da er ja der eigentliche Verfasser der ab ״Balfour-Dcklaration“ bekannien englischen Palästina-Resolution vom 2. November 1917 Ist. Dieselben B'ätter greifen Lord Balfour scharf an und fordern auch seinen Rücktritt vom Posten des ersten Vertreters EnilaisJs int Völkerbund. (Es handelt sich offenbar um die Norihcliffepresse, die Balfour •tat» bekämpft hat. A. d. R.) 1 ' ־ " " \ ׳־ Rundschau RW. Berlin, 25. Oktober. Das neue englische Kabinett, das nun definitiv gebildet ist, betrachtet sicli lediglich als ein Provisorium, 15 ist nunmehr entschieden, daß das Parlament aufgelöst und Neuwahlen ausgeschrieben werden, ln diesen Neuwählen wird es sielt entscheiden, wie die endgültige Zusammensetzun״• der englischen Regierung für die nächst® Zeit sein soll. Daher wäre cs jetzt auch verfrüht, über die möglichen Folgen zu sprechen, die der Sturz Lloyd Georges für die jüdisdtc Arbeit in Palästina haben kann. Da die jetzige: Regierung nicht bleibt, so wird sie auch keinerlei Aenderu tigert in der Politik, am allerwenigsten in der Außenpolitik, vornehmen. Wie zu erwarten waty wird der Regierungswechsel von antizionistischer eng- Ischcr Seite zu einer scharfen Kampagne benützt, die wahrscheinlich Int Laufe des Wahlkampfs,noch1 verstärkt werden wird. Die Führung in diesem Kampf hat wieder die Northcliffe-Pncsse übernommen, die nicht nur in zktirlieh tingewählten Ausdrücken über die Palästinapolitik def früheren Regierung herfällt, sondern audt einzelne füllrende Männer, die in England allgemeinen Respekt ge• nießen, wegen ihrer juden freund liehen Haltung auf clad heftigste angreifen. So sagt ״Daily Mail“ vom Lord Balfour, sein Name sei verknüpft mit der ״skandalösen Episode der nationalen Heimstätte für die Juden“, und er müsse andern Platz machen, die imstande wären, diesen sentimentalen Miijgriff zu korrigieren. Gerade , angesichts solcher Ausfälle wird cs notwendig sein, daß auch von zionistischer Seite in England anläßlich der Wahlen wieder ein großer Versuch gemacht wird, die Öffentlichkeit in großem Stil über Wesen und Inhalt unserer Bewegung zu informieren, was eigentlich seit den Tagen der Balfour-Dcklaration nicht mehr geschehe« bl Wir glauben, daß unsere Sache über den Parteien stclil und mit Ausnahme der böswilligen Gegner aus der Umgebung der zitierten Presse das ganze englische Volk gewinnen könnte. Wie gemeldet wird, hat audt Herbert Samuel beim neuen Kabinett über die Stellung zur Palästinapolitik angefragt. Herbert Samuel ist be• kanntlich seiner persönlichen Parieisteilung nach Liberaler, mußte also befürchten, zu dein konservativen Kabinett in Gegensatz zu kommen. Der Oberkommissär, der wegen seiner hervorragenden administrativen Fähig• keiten aucli von seinen politischen Gegnern hochgeschätzt wird, hat jedoch eine durchaus beruhigende Antwort aus London erhalten. Es wurde ilim versichert, daß keinerlei Aenderung beabsichtigt ist. , ׳ , EHe Redaktion des antisemitisdien Hetzblattes ״Daily Expreß“ hat es für nötig gehalten, sich von Emir Abdullah, der jetzt nadi London kam, sofort ein Interview gegen den Zionismus diktieren zu lassen. Emir Abdullah hat’ bis jetzt mit antizionistisdicn Aeußerungen zurückgehalten und schien den gemäßigten Elementen zuzurechnen. Nunmehr Ist er, sofern das Interview nicht inspiriert ist, auf die Seite unserer entschiedenen Gegner getreten. Die Argumente, die er nuführt, sind die alten, oft wiederholten Erklärungen. Dabei muß cs verwundern, daß gerade der Fürst eines niditpalästincnsischcn arabisdien Landes in dieses Horn bläst. Transjordanien ist außerordentlich dünn bevölkert und wirtschaftlich rück• ständig. Das Land bedarf eines engen Anschlusses an die benachbarten Gebiete und auch eines engen Wirtschädlichen Verkehrs und kommerzieller Beziehungen zu Palästina. Von einem wirlschaftiidicn Aufschwung Palästinas, der eile unvermeidliche Folge der jüdischen Immigration sein muß, werden nicht nur palästinensische Araber, sondern auch die Nachbarländer, vor allem also Transjordani-cn, profilieren. Der durch die Juden zu bewerkstelligende Aufbau Palästinas ist eine gewaltige Stärkung des ganzen arabischen Hinterlandes. Jüdische und arabische Interessen sind also auf das engste verknüpft, und gerade wenn die Araber beginnen werden, in größeren Komplexen zu denken, müssen sie verstehen, was die Eingliederung eines durch jüdische Kraft verstärkten Palästina jn das große arabische Gesamtgebiet bedeuten könnte. Aber tun zu einer solchen Einsicht vorzudringen, bedarf es' der Ausschaltung aller Gegner, und Agitatoren, die klare Gedanken gar nicht aufkotntnen lassen. Die Kreise um den ״Daily Expreß“ und die ״Morning Post“ gehören zu diesen störenden Kräften. Vielleicht ist auch beabsichtigt, durch die Veröffentlichung der Aeußerungen Abdullahs auf die Politik der neuen englischen Regierung Einfluß zu nehmen. Aber, auch die Männer der neuen Regierung werden ihre Informationen anderswo schöpfen müssen, 1 י Wir haben in der letzten Nummer das’ Communiqui der Hitachduth über die Verurteilung der Zefre-Zion. in Kiew veröffentlicht. Dieser bemerkenswerte Prozeß steht wohl in der 25 jährigen Geschichte der zionistischen Bewogung einzig da. Zum ersten Mal 3ind Zionisten wegen ihrer zionistischen Betätigung, und noch mehr wegen ihrer zionistischen Gesinnung, ins Zuchthaus! geschickt / #

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.