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Jüdische Rundschau · 1922-10-20 · Heft 83 (20.10.1922) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVII (1922)
Issue
Heft 83 (20.10.1922)
Date
1922-10-20
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Oktober der Vertrag zwischen Grollbritannien und Mesopotamien in der Hauptstadt Mesopotamiens, Bagdad, durch den englischen Oberkoni nmsar Sir Perey Cox und durch den Premier der mcsopotamischen Regierung Sa.yd Abd-t!r Rahm,in, sowie Kadib Al Asc 11 af unterzeichnet worden. Die Unterzeichnung des Vertrages wird allgemein als ein Akt angesehen, der •stabilere Zustande in Mesopotamien cinleitct. Die besonderen Bestimmungen des für 10 Jahre geltenden Vertrages berühren folgende Gegenstände: Als konstitutioneller König von Mesopotamien wird Feis ul Jbn Hussein anerkannt. Der König von Mesopotamien erklärt, daß während der Dauer des Vertrages außer Beamten mesopotamischcr Nationalität ohne Mitwirkung der englischen Regierung keine anderen Beamten angestcllt werden (Art. 2 des Vertrages). In den Oroßgrundgesetzen Mesopotamiens darf nichts enthalten sein, was den Bestimmungen des Vertrages widerspricht; dieselben müssen den Rechten, Wünschen und Interessen aller Bcvölkerungskrcise Rechnung tragen. Sic müssen die Gewis s en s f rei hei t, die Olci chbe rech ti gu itg aller Einwohner ohne Rücksicht auf Rasse, ReliglonundSpracheunddasRechtderOcniein• den auf Unterhaltung eigener Schulen sichern. (Art. 3.) Die englische Regierung verpflichtet lieh, ihre guten Dienste mich der Richtung zu betätigen, daß die Aufnahme Mesopotamiens in den Völkerbund so bald wie möglich gesichert wird, (Art 6.) Die Recicrung von Mesopotamien darf keine Maßnahmen treffen, welche die Tätigkeit der Missionare bceinträchtigen könnten. (Art 12.) Die englische Regierung verpflichtet sieh, gegen einen mit den internationalen Verpflichtungen vereinbarlldwt An- Schluß von Mesopotamien an die arabischen Nachbarländer mit Bezug auf das Zollsystem oder andere Interessen, keine Einwendung zu erheben. (Art. 16.) Die vertragschließenden Parteien verpflichten sich, alle Differenzen, die bei der Auslegung des Vertrages entstehen könnten, dem ständigen internationalen Gerichtshof zu unterbreiten, (AH. 17.) Die Kolonisationsplfine in Mexiko Im Hinblick auf das letzte Schreiben des Landwirlschafts- Departements der mexikanischen Regierung an das Vereinigte jüdische Emigrations-Direktorium, In welchem das Bestreben irgendeiner Verpflichtung seitens Mexikos mit Bezug auf die' jüdische Kolonisation in Abrede gestellt wird, hat der Redakteur des ״Jewish Chronicle" die folgende telegraphische Anträge an den Präsidenten Obregon gerichtet; ״Im Mai d. J. richtete Ew־. Exzellenz einen, Brief an Herrn Rothenberg in den Vereinigten Staaten und bot ihm zu gewissen Bedingungen Sicdlungsland für jüdische Kolonisation . an. Jetzt wird mitgcteilt, daß in einem Brief des Untersekretärss im Kolonisations-Departement des Landwirtschaftsminhtcriums dieses Angebot in Abrede gestellt wird. Ich bitte Ew. Exzellenz, mir gefälligst mltteilen zu wollen, ob Ihr Vorschlag an Rothenberg in Krait bleibt oder zurückgezogen wind. Redakteur des ,Jewish Chronicle',“ Darauf ist in der Redaktion des ״Jewish ChronieJe" die folgende Antwort-Depesche cingetrofien: ״Mein Vorschlag an Rothenberg bleibt 1 <1 Kraft; der Untersekretär wollte nur betonen, daß es angebracht wire, wenn einige Vertreter nach Mexiko kämen, um die allge* meine Grundlage zu prüfen, auf welcher die in Aussicht ge- «ommene jüdische Kolonisation beruhen könnte. Alvado Obregon.“ Neue Elnwanderungsbetchränkangen In Amerika? Washlngtoa (J.C, B.) Das amerikanische Kongreßmitglied und Vorsitzender der Imrnigrationskommission, Albert Johnson, veröffentlicht eine Uebcrsicht über die in der letzten Zeit neu geschaffenen Imniigratiousbcschränkungcn, in weicher er ausführt, daß gewisse Länder bestrebt sind, die bei ihnen unerwünschten Elemente nach Amerika zu exportieren. Die echten Polen in Amerika kehren nach ihrer Heimat zurück, "״,Stegen aus Polen fast ausschließlich Juden in Amerika dln. wandern. Johnson beschuldigt die polnische Regierung, daß sic mit Absicht den Rasscpolcn AusrcJsepässc verweigert und die Juden in dieser Beziehung begünstigt. Johnson schlägt deshalb vor, die Eimvanderinvgsquotc für solche Länder, die sich bei der Ausgabe von Pässen von nationjlpoljtlschcn Ursachen leiten lassen, zu reduzieren. Wie Johnson versichert, wurde ihm diese Idee von führenden jüdischen Persönlichkeiten eingegeben. Im allgemeinen wünscht Johnson im Intcrossc des Landes *Ine vollständige Einstellung der premdcndnwnndcrung in die Vereinigten Staaten. Da aber dies nicht gut möglich sei, fordert *r die folgender» weiteren Beschränkungen: Verkleinerung der Einwanderungsquote von 5 °/0 auf 2 °/0 bis 1 >/a */* > Beschränhung der Einreiseerlaubnis ausschließlich auf Frauen und Kinder von Bürgen», die in den Vereinigten Staaten ihren stätidlgen Wohnsitz haben. Ferner schlagt Mr. Johnson vor, die Einreiseerlaubnis für Studenten, Artisten und Spezialisten außer* Halb der Quote nur zeitweilig und!sieht wie bisher dauernd zu Bestatten. Büro! nortlner ZlcnUtUeh• VaMlofgoog, Barlln 0 10, 8«r1׳«l»tT•»• | TabpWi Zantrmn 9014/1» » ro1i*ehao)1k«nto Ko. 13009 Darlln NW 7, KaaioiraorwaltnnB dar 11, Z, V. «»■gif gj!8«g1fw#׳»«r׳: •txmdi H9 l’br Sonnabend, den St, Oktokar Hapaol UataYr, ltn ffatm I,(nlan«»r. 193 Vortrag toq Chawof Bazi Kall••!(«• n»V0«1 Ha«aTr Im Halm r,ln!an1tr. 129, *band• H9 Uh» Arla ll*n-.7i*r<1nl llbo» ,,Zloalana• 1• 1r^n1״ÄFTm1i «im l.lnignrtr. l'Ä J»dan ätiiHwooh »Karda »oäTPTTn-» Kura Tmi Cb■ ■Arloaornffi Tkaarla •rad (lai'htrhtf d«■ llonlal, Soilallama« ä». 4 ÖS» »* (Sonnt»(, das 33. Oktober ' Ziaalailachrr Jaraadaor•!■, JU(Mp״f-«l»Mr, I*10gr0)tp• Edgar Kults ' »andamraalHHong«* dar Bwar-Baahhanila■( In Ihren iUuman, KnatnokatraBa I5B-M, vormittag• 11 tJl» __ 1, Vortrag 1 Jaliaa lllb TÜonlag, ilaa 1« Oktober' •bania » CKr 0 nippe dar Sloatataa »aa da■ Oa! •a. In! I/abrarraratsahaoa, Altxandoritt. 40-U Oaaaraltaraananleair Taganorilnrwg! 1. TfitlrVait-harlnh*. 9 Kaunnbariohh R. Ert»llung dar __ Dn.harc». 4. Wnhl da« n*u1n Voratande«. B, Rv«ntl1»ll». Üianatag, d*nüi Ö'kußTor ' ~ •band* 8 Üb» ZinnUtlarlirr Zaaendrarata, H»IU*a«»!«ta!r, 99 Edgar Kahm 4״a 41a ({aellaa dar IU!l[;l״»ea". Versammlung för zionistische Reorganisation Mittwoch, 8m 18. d. M., fand vor etwa 150 Besuchern die angckrindlgle Versammlung des ״Komitees für Zionistische Reorganisation“ statt. Die Herren Wladimir Temkln, Df, Nosslg׳ und Dr. Kollenscher hielten Referate, die das ganze Gebiet der zionistischen Politik umfaßten. Auffallend war dabei besonders die Tatsache, daß *Ich zwischen den Auffassun* gen der prominentesten Führer dieser Bewegung gerade in den wichtigsten Fragen die größten Gegensätze zeigten. So z. B. griff der Vorsitzende des Komitees, Herr Temkln, die ,Jüdische Rundschau“ deshalb an, weil sie gegen die Politik Jabotinskys Stellung genommen hat, und bezeichnet Jabotlnsky als unseren besten Führer, Der Stellvertreter, Herr Dr. Nossig dagegen, bezeichnet «s als die erste Forderung der zionistischen Reorganisation, daß Jabotinsky aus der Leitung entfernt wird und daß eine Verständigung mit den Arabern herbeigefuhrt wird. Die Diskussion gestaltete sich zum Teile sehr lebhaft, und afs Herr Dr, Nosslg auf eine scharfe Kritik des Herrn Benzion F c 11, der ihm *eine ungebetene iwid ■chädliehe Vennlttlungstütigkeit 11» Polen vorwarf, erwiderte und dabei 'Bemerkungen über die Schuld am Lemberger Pogrom machte, kam es zu sehr erregten Szenen- Aus dein weiteren Verlauf der Diskussion Ist besonders eine Rede des Herrn Heinrich Margulies hervorzuheben, der erklärte, er sei dem Komite« nicht beigetret« n, well er die Person des Herrn Nossig für ein Hindernis der zionistischen Einheitsfront betrachte. Er gib der Hoffnung Ausdruck, daß Nossig aus den Erfahrungen des heutigen Abend» die Kon- Sequenzen ziehen werde, ״,*,ן«. David Weinbaun Wie uns ans Zürich gemeldet wird, starb dort der bekannte jüdische Schriftsteller und Publizist David Weinb«um« Herausgeber des ״Israelitischen Wochenblattes für die Schweiz“, Herr Weinbaum ist seit vielen Jahren auf jüdischliterarischem Gebiet tätig und hat eine ganze Rdlie von Erzählungen und Gedichten veröffentlicht, die den Gemütscehalt des Judentums widerspie,gelii. Weinhaum. ein geborener Deutscher, wurzelte tief in der jüdischen Tradition uw schöpfte aus einer reichen Fülle jüdischen Wissens. Der nationalen jüdischen Bewegung hat er vom ersten Moment an mit Wärme angchangen und versuchte in seinen Schriften besonders einen Ausgleich zwischen den überkommenen Werten dei jüdischen Lebens mul den neuen Bestrebungen zu finden. Pas ״Isractitische Wochenblatt für die Schweiz“, dessen Leitung er vor drei Jahren übernahm, bat unter ihm einen großen Aufschwung genommen und Ist auch zu einem entschiedenen Vorkämpfer der zionistischen Bewegung geworden. Der alte Herr erfreute sich in allen Kreisen, die mit Ihm In Berührung kamen, lebhafter Sympathie, so daß sein Hin• scheiden aufrichtiges Bedauern hervorruft. Weinhamni Toch• ter Magda ist mit unserem Gesinnungsgenossen und Mitnrheiter Dr. Erich Marx verheiratet, der bereits im letzten Jahre seinen Schwiegervater in der Redaktion des Wochenblattcs unterstützte. Wir sprechen der Familie des Dahin• geschiedenen unser wärmstes Beileid aus. ,,! Verein Arbeitsnachweis der Logen U, 0. B. B. Jüdisqhc L c h r li n g s v e rin 111 lu n g־, Wir sagen für die Geldsendungen, die uns auf unser Rundschreiben zugegangen sind, auf diesem Wege unseren besten Dank, da wir wegen der hohen Portospeien nicht jedem einzelnen danken können. Wir hoffen auf weiteres Interesse, Darnen, welche bereit wlren, unseren, von sozialen Ge* sichtspunkten geleiteten Nnchsehulungskurius für Stenographie und Schreibmaschine zweimal wöchentlich zwei Stunden nachmittags unentgeltlich zu leiten, bitten wir, in unser Büro, Monbijouplatz, zu kommen. Für eine {unge Pa IÄ atl n en scrln, die sich hier noch im Schneidern und Zuschncldcn vervollkommnen möchte, um ihre Kenntnisse später wieder In Ercz-Isracl zu verwerten, suchen wir eine geeignete Stellung. Wir suchen für ein 10jährige» junge» Mlidchen, das bisher im elterlichen Ffaushalt war, eine Haushaltsstellung in einer jüdischen Familie In einer kleinen Stadt. Sie ist bereit. Jegliche Hauahaltsarbeit zu übernehmen, sucht aber eine Stellung mit Familienanschluß. Seite 553 Mitteilungen des Technischen Cfialuzfetftetarlats Angesichts gewisser F:rscheim1״gcn in der deutschen In* dustrle (Arbeltcrcntlassungcn, keine Neucinstellungcii) können; zurzeit keine Schlosser und Elektrotechniker untcrgchracht werden. Wir warnen insbesondere vor dem Zuzug nach Berlin. Es können zurzeit weder Lehrlings-, noch Volontärsteilcrl beschafft werden. Wir weisen auf die Bijoutericwarenindustrie hin; es ist anzunclinicn, daß darin aiisgebiklcic tüchtige Arbeiter in mehreren Jahren in Palästina gute Anstellung finden können,' In Deuischlaiul (Pforzheim) bestehen gute Aushildungsmöglichkciten, von denen bisher kein Gebrauch gemacht wird. Oesuchtc Stellen: Schlosser, F.lcktrotcchnikcr, Bau•1 Handwerker, «ine Stelle für einen Wagenbauer. Technisches Chalnzsckretariat, Berlin W15, Sächsische Str. 8,' ״Der Jude“. Ein* Monatsschrift. Herairsgegebci» von Dr, Martin Bube r, im Jüdischen Verlag, Berlin NW 7, Doroth<ervstr. 35. — Da« 11. Heft des V1. Jahrgangs ist soeben erschienen imcl hat folgenden Inhalt: Ernst Simon» Theodor llerzls Tagebücher; Hcrzl und die Neue Freie Presse. Hans X oh n: Nationalismus. Eduard Strauß: Jesus von) Nazareth. Franz Rose 11 zweig: Meister des All du. — Bemerk 11 (»ge n: Hugo Bergmann: Zwei Branner-Bir» graplticn. ־— Umschau: Josef R a bi 11 «1 w 11 z: Das Oemefnschafts- und Wirtschaftsleben in der Siedlungsgenosserrt Schaft von Merehawjah. Abraham Hurwitz: Die Juden in Finnland. — Abon n cmentiprciie pro Quartal! Deutschland 100 M. 1 Der Verband der Ostjuden In Deutschland veranstaltet am Dienstag, den 21. Oktober, abends 8 Uhr, im großen Saal« der Mttslkersälc, KaUcr-WUhclm-Str. 31, eine große Versammlung. Referenten: R.-A, Dr. Klee, Herr Labsky-Ber-J tholdy, Ingenieur W. Tjomkin. Thema: ״Der Zt». attnmettbruch und der Wiederaufbau <ka Ostjudentums"^ Näheres Inseratenteil. Der Verein ״Jüdlache Kunst und Wissenschaft“ vemj anstattet am 4. November 1922 im Brüdervcrcinshatis, Kur• fürstenstr. 115/116, einen Jüdischen Kunstabend. Mitwirkende» Scrafima Badinowa (Onernsängcrin der Pariser und Wiener Staatsoper, jüdische Volkslieder), Professor Alfred Witten« berg (Violine). Felix Robert Mendelssohn (Cello)) Leo Gollanin (iüatscle Volkslieder), Gabriel Grad (der bekannte Jüdische Komponist am Flügel), Frieda Blumentnal und Herz Oroßbast (vom Wiinacr jüdischen Künstlcrthcatcr, Rezitation). Der iik» dlsche Kunstmaler Bemion Zuckermann wird »eine Bild•• ausstelleit. Im roten Saal Kabaret; von 11 Uhr ab Ball( Anfang pünktlich 8 Uhr. Näheres im Anzeigenteil. Die Maawlrlm Transport A.0־.. Zweigstelle für Deutschland, gibt bekannt, daß sic ihre Büroräurac von Berlin N 24, Auguststr. 15, nach Berlin W 50, Augsburger Str. 11, v.!4 verlegt hat Die neue Telephonnummer lautet: Lützow 1060«! Die Telegrammadresse bleibt unverändert: Maawirim, Berlin,1 Die Abfertigung der Passagiere * findet ausschließlich werk« tag» von 10—2 Uhr •tatt ׳ Die Ortsgruppen Karlsruhe. Die Ortsgruppe erölfnefc ihre Winterarbeit! am 28. September mit einer Mitgliederversammlung, in welehcr| die Herren Dr. Roscnfeld und Dr. Ar inst ein ausfubr•; lieh über den Kasseler Dclegiertentag berichteten. — Am׳ 12. Oktober sprach in öffentlicher Versammlung Herr Re•; glcningsrat Hans Goslar über das Thema ״Die Zukunft! des deutschen Judentums". Die Versammlung war von etwa! 2'0 Personen besucht. Die Interessanten Ausführungen des Redners beschäftigten sich vor allem mit der Forderung! eines jüdischen Schulwerke in Deutschland, mit der Ost•' judcnfwge und der Forderung der gemeinsamen Arbeit aller Juden »in Aufbau einer produktiven Judenschaft in Palästina/ Die Ortsgruppe hofft, daß dieser Vortrag wesentlich dazu beigbtragen hat, um in den hiesigen Jüdischen Kreisen da«! Interesse an den weiteren Veranstaltungen der Ortsgrupp«' zu »teigem. 1 KOnlgtbcrg I. Pr. Die Wintcrarbeit unserer Gruppd wurde am 10. Oktober durch einen Vortrag von Ern•! Simon, eröffnet, der in eindrucksvollen Ausführungen unter Hinweis auf historische Zusammenhänge an die Aufgaben der Gegenwart erinnerte. —- Am 16. Oktober fand die Generalversammlung, statt, «Ile den üblichen Verlauf nahm. Der Vorsitzende und die Ressortleiter erstatteten Jahrcslierieht und Rückblicke auf die hinter uns liegende Arbicitsperlode; daran anschließend fand; die Vorstandswahl statt. Dieser besteht aus folgenden Herr«!( Dr. Herrmann, Vorsitzender; Dr. Stein, 2. Vorsitzenden OcmciiMlcarbdt; Dr. G jnsbtirg, Propaganda-Ressort: Alfred Kanter, Nationalfonds-Kommissar; Dr. Lewald, Provinz•! arbeit; Samuel Sambiirsky, Jugend-Ressort; Kurt SIu■4 zewer, Kassenwart; Leonhard Weißbrem, Keren Ha•( jessod-Kommissar. — Am 22. und 29. Oktober wird der Pa-i lastimi-Film in dem besten hiesigen Lichtspielhaus vorgeführt werde», am 25. Oktober wird Herr Dr. Fritz Löweitsteirt hier sprechen. Von diesen Veranstaltungen ebenso wie den kommenden Wintcrarbeit *!hoffen wir eine Verstärkung de# zionistischen Lebens In unserer Gruppe. Linz. Gesiummgsgrnoisen, die durch Linz fahren, werden! f. . . . . . ... ״ ' “ ‘ Magdeburg. Am 9. Oktober sprach in einer gut besuchten, Versammlung Herr Dr. Arlosorof( (Berlin) über das; Thema 25״ Jahre Zionismus״! Seine grolle Sachlichkeit und׳ seine vorzügliche Rhetorik trugen dazu bei, einen Erfolg für unsere zionistische Propaganda zu erzielen. Mit diesem Vortrag begann unsere. Wintcrarbeit, und, als nächste größere Veranstaltung findet die Aufführung des Palästinafilms statt, Schluß des redaktionellen Teils.! LolinenderNebenverdionst Gewandt* Personen (Herren oder Damen) können sieh durch gelegentliche Besuche k*l Firmen, die ihn•!» naehgewiesen werden * würden, hohe Vermittlung»• " provletonen verdienen. Offerten nnter C. 184 an die ״Jüd leche ״und» eh 4u“. Berlin W15, 8äch»l*che Ktr, 8, ®238EE3!,zsaaaaai Önn <19 ünvorblndliche Prelsanstellnng LII9IÖ Anzofgen in dor .Uhl, Bundeoh tiSli'iiü1 Kaatan!•naileio g« (Ecke W«tnhcr£1wfg) SlltnJIg* Ausatcllimg g*üle*en. Harras«, Spei*#• 004 iciinlilmar, KSaban, üobelln- «. LedernuMwt Sendftahtellimj» för Cetfgan'ieltskiBle. Streng reelle Retlleming. Oie 11118 Fesimosiii •o *Boa Verelsi* und »•ralllenfeitlliKkclIca י tollt ▼1« bekannt Kapellmeister Max sciimori »nr1(nC64, Am* Kord•» 10140. "*3TTT»"" “**״' ’* "~JZT ysiiü Gilllituyi & jT׳r*Ä!r; ד T«,falllad•r Andttbrff.Wtldt•, Charlottanbnrg, Kantatr.! 111 immi,Ulli׳,III larftr tttabt. laitand© Hörekt»ft (l!״rr oda» Daraa» <yr •In trroSa« Kn» I ban» 1 ml»!)0111-!»1140 r״«neht. 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Ofl.onlar ••••4 an dl*• Hd«»d11at•!* »Veil«!, 0**11» W W- oder bei verspäteter Liaforung einer E5nmrier wollen sich die Postbezieherctets nur an den Brloftrüger oder die zuetttndiuo Dostell« roatanstalt wenden. Erst wann Nachlieferung und Auf• kl Urung nicht ln angemeaaener Frist erfolgen, wende man alch unter Angabe der bereite unternommenen Schritte an den Verlag d. JUd. Rundeobau,

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