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Jüdische Rundschau · 1922-10-13 · Heft 81 (13.10.1922) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVII (1922)
Issue
Heft 81 (13.10.1922)
Date
1922-10-13
Page
– (sequence 6)
Language
German
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r Seite 542 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 8| Zionistische Bewegung »•״י, ■ז "יו/*, 11 % ,ן 'f f «I bl * A * > v ^i«4 ׳ Büro: Die Ergebnisse der Jahreskonferenz Da* offizielle ,,Zionistische Bulletin**, das Organ der Exekutive, bespricht i:1 seiner letzten Nummer vom 10. Oktober | Sonntag, BorUnftf 5CionUt{1»ch0 Vor■וזוז״׳ 1ת1יHorlln CIO, Boyd^lntrliß• Telephon! Zentrum 0014/15 * PoM8t־'lu*0kUonto Ko. VJJOU Berlin NW V, F ftfirtprsvorumlfunK Bor 11. 7׳. V, Jahreskonferenz. In dem Artikel heißt die Ergebnisse cs u. a.: ״In der viel erörlertcn Fra ־c der Jewish Agency die Jahreskonferenr tlc״jonicren Beschluß gefaßt, der nach ' doa 18, Oktober Zi0nl«tl«t>1rr JniffniHtrrln, lW!l»rB0t'1titf, 55 KiIkhc Kolm. ntclim, 4 Utir der Dinge der allein mögliche und zwec Jahreskoufere:»/. hat sich auf den Boden .kmäßige war. Die des Artikels 4 des Mandats gestellt, der die Aufgaben der Zionistischen Organisation klar un i dcut'irh umschreibt. Die Jahreskonferenz hat erklärt, daß die Zionistische Organisation die Pflichten der Jewish Agency übernimmt. Sic hat zugleich den Wunsch geäußert, daß die Jewish Agency zu einem Organ werde, das das gesamte Judentum repräsentieren soll und daß die Mitarbeit aller Juden für den Aufbau Palästinas herbeigeführt werden müsse. Als das Mittel zur Erreichung dieses Zicks wurde der allgemeine jüdische Kongreß für Palästina proklamiert; die Exekutive wurde beauftragt, bis zum Ende dieses Jahres über die vorbereitenden Schritte dem Actions-Comitd bericht 7u erstatten. Diese Beschlüsse bilden eine gesunde Grundlage für unsere künftige Arbeit. Nachdem die Proklamicrung der Zionistischen Organisation zur Jewish Agency erfolgt ist, gilt cs, in unseren eigenen Reihen das Bewußtsein wachzurufen, welche Pflichte» die Zionistische Organisation durch die Uebrrnahme des Amtes der Agency übernahm. Vor allem müssen die Ztonisien jetzt den Mut haben, die volle Last der Verantwortung zu übernehmen. Wir haben die Agency für uns nicht deshalb beansprucht, weil wir Palästina zu einer Partcisachc machen wolfc» — wie manche unserer Gegner bchnupten — sondern weil die Zionistische Organisation diejenige Organisation is‘, die den politischen Erfolg, der in dem Mandat ricdcrgclcgt ist, in 23 jähriger Arbeit erreicht hat und weil sie gegenwärtig fast die ganze Last der wirtschaftlichen Auffcauarbeit trägt Wir habet! nicht das Recht, anderen Gruppen oder Perronen Konzessionen zu machen und sie in die Agency aufzunchmcn, solange diese Gruppen oder Personen nicht bereit und imstande sind, einen wesentlichen Teil der materieller! Last von unseren Schultern zu nehmen, 1und solange sic sidi nicht vollrtüivlig auf de« Boden der Idee der nationalen Heimstätte fr» Prdifitma stellen. Alle diejenigen, die dies tun, können in die Z'or.ictischc Organisation ciatreten. Wollen wir behaupten, was erreicht wurde und wollen w׳ir die Fortführung der Arbeit in der Zukunft sichern, so müssen wir in erster Linie die eigene Organisation verstärken, denn nur eine starke Zionistische Organisation kann die Aufgabe der Jewish Agency erfüllen. Aber auch nur eine starke Zionistische Organisation wird die Mitarbeit solcher Kreise oder Gesellschaften finden, die aus GrüuJcn mancherlei Art sielt nicht direkt der Zionistischen Organisation nnsehlicBcit wollen. Um ihnen die .Mitarbeit zu erleichtern, so'l der allgemeine jüdische Kongreß für Palästina einberufen werden. Auf diesem wird sich zeigen, welche jüdisehen Kreise, die bisher nicht der Zionistischen Organisation angeboren, dttrdt ihren Willen und ihre Leistungen berufen sind, an der Leitung des Palästinawerkes in verantwortlicher Weise mit teilnmcluncn. Wo immer solcher Willen und solche Leistung anzutreffen ist, wird die Zionistische Organisation zu jedem Entgegenkommen und zu jeder Verständigung bereit sein. Darm mag auch von einer Erweiterung der Agency durch Aufnahme von Nichtzionisten gesprochen werden. Bis dahin heißt es, das Sclbstbcwußtscin, die innere und äußere Kraft der Zionistischen Organisation zu festigen, damit sie ihrer Aufgabe als Jewish Agency gewachsen bleibt. Das Bewußt■ sein, daß nur eine starke Zionistische Organisation die Agency tragen und andere Kreise gewinnen kann, zeigte sich auf der Jahreskonferenz auch in dem Interesse, das die rein organisa torischen Fragen dort fanden. Die Schckelaktlon, die in den Kriegsjahren stark in den Hintergrund getreten war, liat in den letzten Jahren erfreulicherweise wieder in allen Ländern und Gruppen Verständnis gefunden. Wachsende Schckclzahlcn bcdeuten wachsende Einnahmen und geben uns zugleich das Gefühl der Sicherheit, das wir brauchen, um im Namen des jüdischen Volkes zu sprechen. Große Schekelzahlen sind ein wichtiger politischer Faktor. Mag der Sehe kolbe traf'; an sich «auch geringfügig sehr, so bedeutet seine Zahlung doch ein Bekenntnis zum zionistischen Programm. Es gibt keinen anderen und besseren Weg, die Meinung des jüdischen Volkes zum Ausdruck kommen zu lassen, als seine Erfassung in der großen Schekelorjanisation. Darum imiß die Arbeit der Zionisten in erster Linie immer wieder auf die Gewinnung von Schekel zahlerr» gerichtet sein. Um der Leitung der Organisation die neben den Schekel •eingängen nötigen finanziellen Mittel zu beschaffen, wurde der von der Exekutive kürzlich erlassene Appell zur Entlieh tung des ״O olde ne n Schekels" gutgeheißen. Die Ex kutive wird sich in der nächsten Zeit an die Landes- und Sonderverbände mit dem Ersuchen wenden, Listen derjenigen Zionisten cinzuscnden, die imstande sind, den ״Goldenen Schekel“ im Befrage von 1 engl. Pfund jährlich zu entrichten Der ״Golden״ Schekel“ soll zu einem festen Beitrag werden, der direkt an die Exekutive in London abzuführen ist , Die Propagandamethoden des Keren Ha jessod wurden ebenfalls auf der Jahreskonferenz behandelt. Im wesentlichen sollen die Methoden der bisherigen Arbeit beibchalten werden. Es soll jedoch aus den Grundsätzen, die bei der Gründung des Keren Hajessoti aufgestellt wurden, kein Dogma gemacht werden, denn manches mußte bereits gemäß den Erfahrungen der letzten Zeit revidiert werden. Anderer■ seits hat sich der Keren Ha jessod durchaus bewährt als der zentrale Sammelfonds für die kulturellen und wirtsehaftlichen Aufgaben in Palästin. Die Vorbereitungen für eine neue Delegation des Keren Ha jessod nach Amerika sind im Gange, ,11 Die Ergebnisse der Jahreskonferenz werden schon in der allernächsten Zeit auf allen Oebictcn unserer Arbeit sichtbar werden. Wiederum werden die Zionisten in allen Ländern zur Tat aufgerufen: Zur Beschaffung der Mittel für den PaLästinaaufbau durch die Sammlungen für den Keren Ha jessod, zur Gewinnung neuer Schckclzahler, zur Einführung des ״Goldenen Schekels“, zur Vorbereitung der zionistischen Idee, zur Propagierung des Palästinagedankens in allen jüdischen Kreisen, Vorbereitung des Palästina-Weltkongresses“, Die Weltkonferenz der Poale-Zion ' Die Weltkonferenz der Poale-Zion, welche im September 1b Berlin stattgefunden hat, hat eine Reihe von Beschlüssen gefaßt, die sich auf die Pallstiaaarbeit der Poalcflrnpp* S'oTdvrcifi, iü dor Wolintmj von JJorrn "NI. Friotl *in 1<־1י, HoUtolnor Uföt fit ftbondi 8 Uli* 1>**ז'«ו-וו , WlUt1׳ willUommno. Montau, «Ion 1!', Oktober *M Vhv (*חיומז• (,(»*tloifcrnliflrfr» Im Cn»lno -Tto'*1יויץיז& ׳, Wilmersdorf#* Htfuliri BorichtübordmUoJcgtartcntng liofrr illorf!>£־ L0’.oworlU«r*D&vlüTrUUcU flroj>סין der ■ט• dem 0«t«*1 fm LoluarveröiothiuiB. AHxnrnlnr«tr. 40 nVon<!■ fl Uhr Herr I>r. IlcUmanu*• Aüftnhon d*r 0*ljudea «•eh KrtcUsnf de« DioniUtr, don 17. Oktober »b׳md• 8 Uhr /,loal«llfd<«r Jn»#1ulT»rd״, It׳ttt1r׳'**»t1t1■. M Kd1;nr Kolm! ..*» <l<*n Outllm dor lUlljrlnnfln'• I*. Vorlrt*) Eine Kund Wir erhalten fo' Veröffentlichung: In der ersten zahlreich ^cbiing des;׳u>.lc Mi.teilui Bin jan der Haar« Bin,an Hajrjjj.. bcs!eilten DoDnern'ft#, 110a lfl. Oktober »bnndii (י Uhr (troppo Korl, im VerwnUarusgobilml• dor Jild. Ocmolndo, Ea«on«tro»»o 2-4 OrdAnt Hfli« fl en0TtlTari#n1ml«111p T01?c1i0rdnt1r1?f 1. Boricht, tl״» Vor*tan<k'R, UoiMih dar KaM^rovUoron, Ü EriftlaDg d.PeohDfjjp, 4, Wahl doß «ת:יחי׳ Vorn' nntUi*, 5. Wahl aor KuMcnrovuoron, 6. Aaasiirftcho übor die Wiat0f*rh*i6« fliappp Im Oafo Nig10־r. Morllzplftts &)8 •1ומיי Uhr Horr Dr. M»x Kur•: ״lUrfla AnsohHeßona Torbooproohanj über dio WJat01a:belt* flrnppe KUilwtoll. Tor irle i. d. Konditor«! UUtrioh, T’VortrtnMi, fiMirwirfißo, liohoKHlior^tobtabond• 8Ulif OrfUntMeho : Tflg0i0rdnnn1׳t 1. Jtnri'oht«, Kn4If1«sfr1MU♦ N^nwahlon, 4. V«r«ohI0(l®n01, Ulornn ©niichlloßönd Bospreohuu״ *lonUtliohor T»R«»frßgon. Zion beziehen. Es wurde ein Budget von 12 500 Pfund für den Palästinnaufbnufonds aufgcstclit, wobei für Arbeitskooperativen, industrielle Kooperativen und landwirtschaftliche Kooperativen je 1500 Pfund eingestellt werden. Die Konferenz hat beschlossen, mit dor Gesamturß.n1isalio,1 der pakistinensisehen Arbeiterschaft (Histadruth Kialith) in Verbindung zu treten, um ein gemeinsames Organ zur Verwaltung der Gelder des Palästina-Arbeiterfonds zu schaffen. Zur Frage der Intcrnaüonalc wurde ein Beschluß gefaßt, daß mit Rücksicht auf die durch die Vereinigung in Deutschland ncugcsohaffcnc Situation die Vertreter in der Exekutive der Wiener Inlernationale beauftragt werden, auf eine Erweiterung der vereinigten Aktions* und Kampffront hinzuarbeiten. In bezug auf das Verhältnis zu den sozialistischen Zc'irc-Zion (Mereminsky-Gruppe) konstatierte die Kon* ferenz die Annäherung dieser Gruppe in allen politischen und praktischen Fragen an die Poale-Zion. Die Konferenz beauftragte das Verbandsbüro, die Einladung der Sozialist!• sehen Zc'irc-Zion zu Verhandlungen über die Vereinigung auf Grund des poalc-zlonistischcn Programms aufzunehmen. Die Konferenz wählte ferner ein sicbcngiicdriges Komitee für Einigrations* und HiUsangelcgenbciten, welches dem Ver* bandsbiiro Vorschläge zu unterbreiten hat, , heit den Ein Komitee für ״ttortisfisdie Reorganisation“ Wir erhallen folgende Zuschrift zur Veröffentlichung•. Versammlung, '!t•• Seit der Versammlung, welche anläßlich der Anwesende Li c m c s veranstaltet worden war, fanden zwischen deutschen, russischen und sonstigen ost* jüdischen Gruppen der zionistischen Reorganisationsbewegung in Berlin Ein igungsverh and Jungen statt. Diese Verhandlungen haben nunmehr, in enger Fühlung mit den Einberufern der Haager Konferenz, zu einer organisatorischen Zusammenfassung der genannten Gruppen geführt. '׳■׳■" V ׳ ׳ י Das ״Vereinigte Berliner Komitee für zionische Reorganisation“ schließt sielt den im Haag zum Aus.lr.uk gelangten Reformbestrebungen voll an und erblickt seine nächste Aufgabe in der Mitwirkung an den Vorbereitungen zu einer zweiten Konferenz, die voraussiclitlich noch im Laufe dieses Winters in einer deutsehen Stadt stattfinden wird«. ׳!־׳•, ׳• ' ■ ' Die Tätigkeit des Berliner Komitees wird sich im wesentliehen au( Mittel- und Osteuropa erstrecken. Die Formulierung eines definitiven, detaillierten Programms soll erst anläßlich der neuen Konferenz, im Verein mit den ähnlich gesinnten Gruppen anderer Länder erfolgen. Nur so viel soll halte schon festgcstellt werden, daß es dem Berliner Komitee nicht um negative Kritik, sor/Jem um positive Reformen iin Bereiche der zionistischen Po * 1 itik und Verwaltung zu tun sei. Die politische Sicherung des Palästinaaufbnues durch geeignete Mittel auf der Onmdlagc des englischen Mandats, vor allem durch direkte, eine aufrichtige Verständigung anstrebende * Verhandlungen mit den Arabern:.׳ ■<■• •;'; ■ ■ •. ■ .■,׳ V 1 <׳ die Wirtschaft!!’ che Sicherung des Palästinaaufbntics durch Aufbringung von Fonds nach konrmerziellen Grundsätzen, Anregung der Privatinitiative und Reform der zionistischen Verwaltung; 1 * ׳ •■ die Gewinnung der Gc sa m t jud enh’e i t für das Palästinawerk und der Zu sammensch'hi ß der Zionistischen Organisation mit derselben auf neuen Wegen, als Voraus• Setzung für die erfolgreiche ,Durchführung der politischen und wirtschaftliche!» Aufgaben;י י! י י! י’,*,.׳ die Sanierung der vcrnachten־ und bürokratischen zionistischen Bewegurg durch eine Regenerierung ihres Geistes im Sinne der nltjüdirchen An schammgcn — das sind die Hauptziele, für die däs Berliner Komitee, Schulter an Schulter mit ähnlich gerichteten Gruppen anderer Länder, in der kommenden Konferenz sieh cinzusetzen gedenkt. Die Leitung des Berliner Komitees liegt in den Händen einer Exekutive, die sich folgendermaßen zusammensetzt: Wladimir Temkin, 1. Vorsitzender; Dr. Alfred Nossig, Stellvertreter; R.—A. Dr. Gomclsky, Dr. Alfred Klee, R.-A. Dr. Max Kolie!»scher, Prof. Dr. Kuli sch er, Prof. Dr. Carf Lew in, Beisitzer. Dem Komitee, dessen ׳ Bildung noch nicht abgcschlossen ist, gehöret» u. a. an: '׳׳ Ch. B e 1 i 19 w s k y, Prof. Dr. Ci fron, Agronom S. Dyck, Dr. Hildesheimer, B. Kal»a!», Ad. Kraus, I. i ק pn! ann-Ros c!1 th al, Dr. ZI no wy Temkin, Dr. < j. W׳ i t k o w s k i, Dr. Zwirn. Gruppen oder Einzelpcrroncn, die sich' mit dem Komitee in Verbindung zu setzen wünschen, wollen sich nachstehender Adresse!» bedienen: Wladimir Temkin, Berlin-Schöneborg, Habsburgers'.!•. *1, oder ״Vereinigtes Berliner Komitee für 7. i o n i s t i 5 c!1 e Reorganisation"; Büro: Berlin W, Kmilirsteadninm 150.! , IkrbsivcrsMi-n!״. welche die Berliner Gruppe de* D:״;aa lla.1rez versrsiy'j fiihrte Prof. Dr. Carl L c w i!» de:» Vorsitz. Herr j*' Dr. Leie wer belichtete über die Beteiligung der Onpo:, '! an detn Kasseler Dele ricrleiüag. ln der Diskussion cr־.t:'׳|C1! 11. a. Dr. Kcltensrhcr, Dir. Kare־,ki, Dr. Klee, Dr. Zwirn*f Löwcntlial, Dr. Jlüdc'.hcimer das Wort. Ztun Schlüsse Vj•'! nadistcliende, voa Dr. Alfred Klee ciiigebrachtc : tioa einstimmig au genommen: ן ־ ״Binjan Haare/ wicderl;o!t, nachdem das Patästina-nsr1 .־ bestätigt is‘, seine seit der Londoner Jahreskonferenz dalcr■ < erhobene Forderung nach Zusammenschluß a“jן.'; I Kräfte der Juüenhcit auf der Welt für den Auit•': Palästinas. Einen ersten Weg zu diesem Ziel sieht י 1 laarcz in der Einberufung einer Allgemeinen jyf' sehen Konferenz. Es wird verlangt, daß die erford'־' liebe!» Vorarbeite׳» mit größtmöglicher Beschleunigung ,!״.T f geführt werden.‘' ’ j I ״Zionismus und Jadenheit“ ' bildet das Haupltheina einer Versammlung, wekhe das ״ver einigte Berliner Komitee für zionistische Reorganisation“ am Mittwoch, den 13. Oktober, 81'! l>", abends, in den Spiehernsälen, Spichernstr. 3 (am׳Nurr'. Berger i’latz) vcran.taltet. Die Versammlung bezweckt ein!,! seits die Annäherung der deutschen und russischen zionistische״,' Gruppen, andererseits die Bekanntmachung der al!gca:c;״! jüdischen Kreise mit de!» Zielen der zionistischen Rcorganisj. tionsbewegung. Als Referenten treten deutsche und russisch» ׳' Zionisten auf. Das Programm gliedert sich in folgender Weis!.Eröffnungsansprache. Wladimir Temkin, : 2. Die politische und wirtschaftliche Siehe■ ' , rung des Palästinaaufbaues. Referenten: ß; A. Nossig, Prof. Dr, Kulischcr, Dr. M. Kollcnschcr. 3. Der Zusammenschluß der Judenhei!, Rt. ferenten: Dr. Gomclsky, Dr. A, Klee, Dr. J. Zwirn. 4. Regenierungdes Geistes der zionistische; ’ . Bewegung. Die Referenten werden ״später beitana! gegeben. , *> 5. Freie Aussprache. 1 Die Freunde der zionistischen Reorgaiüsationsbewcpnwerden cingeladen, sich an der Versammlung zu beteiligen.4 Jüdische Sportberichte ׳ VII. Schweiz: Fußball. Hakoah (Züridi), die über J Mitglieder zälilt, wurde in den Schweizerischen Fußballverbs; aufgenommen. Auch sportlich errang säe durch einen 2 Sieg über Oerlikon 2 einen Erfolg, —■ Tennis: ln der Datneivmcistcrsdinft holte sich Frl. Fanny Apter den entra Frl, Dora Sadinsky den zweiten Preis (beide Hakoah Zürich), Oesterreich: Fußball: Die Wiener Hakoah gelangt!I nach der Niedertage In ihrem letzten Meisterschaftsspiel; (Wackcr-Hakoah 3:1) auf den zweiten Platz der Wiener Meisterschaft mit 32 Punkten nach Sportklub (34 Punkte) vor Rapid und Amateure. ,Trotzdem kann man derzeit die Hakoah als die beste Wiener Mannsclwift an sehen, da der Sportklub in seiner Spielstarke bedeutend zurück, gegangen ist. Freundschaftsspiele: 16. Juli. Hakoah-ES.L (Ersckujvar) 5:1. Am besten gefiel der Mittelläufer Gutta®!, daneben Grünfeid und Kolm. 23. Juli. Hakoah: Makkabia (Preßburg) 8:1. Out bei Hakoah: Neufckl als Mittelstürmer, Hausier und Grünfeld; bei Makkäbäa der Tormann WeiJ, 16. Juü. Kadimah-Sportvcrcinigung Ried 6:0. —Sehwita• men: Wettschwimmen in Vösiau: junioren 100 m: 2 Senk, singer (Hakoah) 1:32; 3. Frankl (Hakoah); Hedhttaudicn 50m; 2. Hirschler (Hakoali) 0,4-4; Senioren-Seite: 2. Landesmans (Hakoah) 1:27. Damen: Jugend-Brost: 1. Bienenfekf (Hakoshi 1:08,6; Junioren-Rücken 66% m : 1. Schönfeld (Hakoah) 1:07,9. Jugcndlagcnstaffcl 3X33'/j m: 1. Hakoah, — Leichtathle• tik: Sportfest des jüdischen Sportverbandci Neben den besten Athleten der Hakoah erschienen noat Gäste aus München (Bar Kochba) und Linz (Makkabi) an» Start. Er« gebmsse: 100 m: 1. Heumann (Bar Kochba) '12,1; 2. Treich. 'linger '(Makkabi); 200 m: 1. Ledrercr (Hakoah) 23,4; 2 Heu« mann (Bar Kochba) 2 m zurück 400 m: 1. Scheu (Hato»W 54,8; 2. Heumann (Bar Kochba) 1 m zurück; 500 in: 1. Süa (Hakoah) 1:09,8; 800 m: 1. Scheu (Hakoah) 2:00; 1000 m: Jünglinge: 1. Kohn (Hakoah) 3:06,9; 1500 m: 1. Seine (Hakoah) 4:45,8; 3000 m: 1. Weiß (aHkoah) 10:20; 4X100 m; 1. Hakoah 47,3; I. Bar Kochba 2 m zurück; Olympische Staffel: 1. Hakoah 2:15; 2. Bar Kochba 14 m zurück; Vt/.• sprang: 1. Karpat (Hakoah) 6,03; Hoch sprang: 1. Hirsche,׳ (Hakoah) 1,60; Stabhochsprung: 1. Hirschler 3,00; Diskus: 1. Dr. Friedmann (Hakoah) 3Ö,SO; Speerwerfen: 1. Stcü (Hakoah) 37 in; Kugelstoßen: 1. Dr. Friedmann 10,20 ra. Walter Ooldstern. Nr. 81 Dill 1 vCr.am« 1 Xuf den t Cricdländ! kurzer D : ,׳er wurk , ylzcivder י in den 1 ( tfeue1»^ ׳ _ ^or*istisc 1׳ yberwind ׳ Teils da jclin sei , liehe!» ul' ״ejen di iic Ent* eh zu ko: Ludwig! F rai ן ן vcfsnmml:! Thema w>) ,;nrach. . ,;!«nisten. 1 daß ein ׳ : stmdpun! ___ _I i l.dtge״!. ■' ChMÜ>|! V_2=: Ra Wnleail Cn1*f : D101 El; Ua Boehm - ן Cb*m!ן ^Zarzol ״Zioj! ölt,, Vere'1 a I , 21, Klihtoc, Spie, 1. Eröffnt , k L)|« po Esueu i 4. Regeetf J: , für * 1 [wird por ' osi t ׳ i 4»f tm»!1 | J <J«ot»ch1•! ' ' Kar if ' ־i Ar«, ,,, ä S. Bor»!י, יä f rsas׳ן I i r w ׳ 1 ו II 1 II ׳ 11 L (Elt. Adv(i :נ I). Verband der Ostjaden in Deutschland Es ist an dieser Stelle schon darauf hingewiesen weide«, daß unsere Abendkurse sich nunmehr im Talmudthorahau*. Linienstraße 19, befinden. Am 16. Oktober beginnt das re״[ Wintersemester, zu welchem Anmeldungen von Schülern <agy* im Schulbüro cntgcgcivgcnommeu werden. Das Schulgeld to trägt 100 M. pro Monat und berechtigt zur Teilnahme 3'־ sämtlichen Lehrfächern. Aufgenommen werden junge beiderlei Geschlechts. ' 1 . Stundenplan: :1 Montag und Mittwoch: Englisch von 7—8>/t Dhf füf fänger; von 81/10—״ U1»t für Fortgeschritten«. Hebräisch von 71/2—8!/j Uhr für Fortgeschrittenei 81/2—9V2 Uhr für Anfänger. Mittwoch: von 7—9 Uhr Talmud. * Dienstag und Donnerstag: Deutsch' von 7—9 märwiisches Rechnen von 9—10 Uhr. 8pr v»rk « i . vor« Uhr: karf 1' “ : ־«UJU* , *־ * >?5 i; i־i?!ו Jüdisches Arbeitsamt Für zwei gebildete Mädchen, die schon im gearbeitet haben und sehr kinderlieb sind, werden Hausire stellen in guten Häusern mit vollem Familienanschluß^5ן , •״ Zuschriften sind an das Jüdische Arbeitsamt, Abtl״. für « ן Vermittlung, Berlin N 24, Auguststr. 17, zu richten. j ו:! : i Gesucht bermann aus Safetf (Palästina), 33 J!; 1911 aus Palästina auswandertc, ‘ra ' wird Markus S i alt, der im Jahre 1911 aus .. ״ - 1920 seine Frau und Kind nach Berlin nachkomm«״ wurde von der Frau dort nicht .angetroffen und ist:1י vermißt. Sachdienliche Mitteilungen bitten wir au ״ - tralc für jüdische Wohlfahrtspflege, Frankfurt «׳ M., Straße 301, zu richten. , 1 , Ze!•■ l:r

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