Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 74 (19.9.1922)
- Date
- 1922-09-19
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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r K '־־ ^**4, , Seite 504 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 74 Zentralkomitee der Z. V. f. D. Nach Schluß de; D.lcgicrtcntagc! fand eine Plenarsitzung des ncugcwälilten Zentralkomitees statt. Herr Rosenblüth entwickelte die Pläne für die weitere Arbeit der Z. V, f. D. Dr. Siegfried Moses wurde einstimmig mit der Stellvertretung des Vorsitzender» beauftragt. Ferner er* folgte die einstimmige Wiederwahl der R e v 18 i o n ׳s K o m miss Ion. Nachfrag za den Beschlüssen des Dclegfert^ntagcs Frauenarbeit In der Erkenntnis, daß eine gedeihliche Kolonlsatiion Palästinas in hohem Maße von der Mitarbeit der Frauen im Oaluth und im Lande abliängt, empfiehlt der Dclegicrtcntag dem Landesvorstand: 1, Die Schaffung eines Ressorts für Frauenarbeit im Rahmen der Z. V. f. D. ׳ 2, Die Schaffung von Ausbildungsmößliciikeltcii für Mädchen in Deutschland in den für Palästina notwendigen Arbeitsweisen (Hauswirtschaft, Gartenbau usw.). JU׳%! »•I»wa h B&rai Berliner Zionistisch• Veralntgnng, Berlin 0 19, Seydelstrafl« 8 Telephont Zentrum WSJt/15 * Poataahcotckonto No. 12003 Berlin NW 7, K tsionverwnUung der B. Z, V, Mitt-wooh, d*m 20. [:'eptombor abends 8 Uh» Crappe Ost, in den!Jnlenrtlen, ,,MlfsvraMsr St». 782 Vertrat von. Herrn Dr, Arthur Hn1׳tk«1 tD11 Kaadst »ad tlai JOdlioh• Fal*lll1sM abend• 8 Uh» firspp» Nord! Im YenreHnnrestebltnS• d»r 3BA. Dem »Inda, Bosenatsr. S*t Berichs aber «14a Dokv.loi.outäfr. »b»nda ■48 Uhr H»poll n*rstr, Llnlonatr. 191 Hltsan* de» lokalaa W«ad Tateserdntmri Aamprache flbsr die Wfr,<#»r%»(t, Dm Erseheinea »lUr Ohawoiitn lat mow««d%. {(Di• ßltaang iat vom 10. floptsmbo» *nt diesen Tag »•riajt) Donnerstag, den 21. Pcptsnibee »bond» 8 Uh» Sllrun» der YsrireterTerisiewIciB* de» 1, Z. V. in Zioulitlarli•» Jnge»d»«»rin, Hell!grr:*l«tstr RS Tagesordnung! Bl• bovorsUhenden öanMiadswsblen MHtwoeh, den 27. September nbsndi I Uh» Grapp« Oat, in den Union•!!!«». Orelfswstde» Str 823 Bericht Ober den Delrgiertaateg. Referent! Herr Hu(0 Wolfermann. Das Arbeiterfürsorgeamt Wir lenken die Aufmerksamkeit unserer Leser auf das' in dieser Nummer erscheinende Inserat des ״Arbeiterfürsorge*■ amtes der jüdischen Organisationen Deutschlands“, diese wichtigste soziale Institution der deutschen Juden, auf deren : Bedeutung wir bereits vielfach hinzuweisen Gelegenheit hatten. Ein Artikel, der die dort geleistete Arbeit würdigt, mußte, leider aus Raummangel für die nächste Nummer zurückgcstcüt, werden. Der Appell des A. F. A. an die jüdische Oeffent• * lichkdt verdient wärmste Unterstützung aller ־für das jüdische Gemeinwohl Besorgten. ■ 1 Wochenkalender: Freitag, 22. September 1922, 29. E!u|' 56S2; S'chor b’rith, Ercvr Rosch-Haschanab, Rüsttag zum; Neujahrsfest; Sonnabend, 23. September, 1. Thischri 5683,1 1. Tag Rosch-Haschanah, 1. Ncujaiirstag, Nacht 6,46; Sonntag,! 24. September, 2. Thischti, 2. Tag Rosch-Hasdianah, 2. Neu. , jahrstag, Nacht 6,44; Montag, 25. September 3. Thischri, Zaum Gcdaljah, Fasten Gcdaljah, Nacht 6,42. Schluß des redaktionellen Teils. Leon Roscnrauch Regina Rosenrauch geb. Dubiner Vermählt« Stockholm, September!922, Etat S6S2 DroUataggiUn 58 \י־ Moses Sdvwa»* Ada Schwarz, geb. Saltzmaon Vermählte Z. Zt. Berlin am 8, September 1022^ r Dr. med. Walle» Cohn Narvonsrrt Margareta Cohn, g<b. Drolfus Vnrmfthli• mr Zelt »nf 0)11•!! ץ־ Ernst Blumenthal , Dcborah Blumcnihal, geb. Lapidus Vermählte V. Stockholm 14. September 1922 Zimmei* mit zwei Betten, in guter Familie, von zwei jungen, gebildeten, berufstätigen Mädchen gesucht. Augebote unter C. 144 an die Exp. der Jüdischen Rand* scl.au, W 15. S’chs. Str. 8. Ich suche tur meinen 16jährigen Sohn, Oberrealschüler, i*ens׳!®iiL mit *trongcr pöilologische» Aulslclil in einem natlonal-jtidisehen Hause, Zuschritten an die Buchhandlung Jalkut, Kanlstr. 4«, Cbarlottenbui'g. Hebräischer ע. Die Geburt einer Tochter zeigen an Dr. Alfred Schwarz urd Fraa Ajinle, gob. tiebltitsovrrr , Berlin-Tempel hof IC. September 1022^ r «/■"' Di* glaoklicht Gabor( -in . gesunden ' eobnebm« ■algtn hoc horf reut an Dr. A. QarfunVet and Fra* Henna, gob. H»trara Berlin, den 8. September 102! erfahrtnor Pftdudoffe! trntor• rlchtot in *Unn jüd. Küchexn M. Wllensltl, AU■ JokatcrinoiUw, Berlin NW Z3t Cuxhavoner Str. 6. Hoff. Für Annahme Jeder Art Haus- und Leibwäsche tmpftfh t!ich hei be»1er Au$föh»unr unter kulm« len Uedingun^enr D*mpfw31chercl ״N08DST6BN" 0i״״nN58.0u״ck*riir 6ft retntpr. Humboldt 11178• ^11* Janj8״:e*<31!e, äO*r, *ueht 1)0חמ1ימ0יךזאוז, mögl. nll«in. in ku*-riinftl). Hau■«. — Off. nnt, C. 142 au dio Expsd. rUr Jüd. HundReheUp Berlin W15, StlrltniiiAho Rtt(vö«8. Auslandsstollu na »noht 81 J» O.rmnailRlbild., Kinfrorgftrt. I. Kt , befiiiigt, Kralannnct d. Kinder ■a letfeon, Untcrr 1. «rtoi!,, Auob poldhrtvora5nnt«h6»n, — OHnnt, C. 141 an dl• Exped d. Jüd. KundacbAU, Börl in W15, BncbsiaoliA Htrabo ft, H 0 bFa“fa chor r***trr~~n&■'-?{—9ר r~־״s 1;ד?» || // j ‘J * ') ClssJ Um u U suchtstcllung In bpbr• Druckerei Berlin•, Angebot«unterC*140 andlc K^ped. der Jüd. Kandflob ati, W IF>, SMehf»}*ehe 8htn*Rrt H, 1ריז iiiiUiyi r* 1״׳׳ «״*יי»•» ד*וי ,J m öbli#rt oder n n ni Obi t«1t, von (bmo m;t iBj.lbriKör To«bt<*r bei hoher Miefe (?•*uchfc Offerten rmtor C. 155 Midie Expedition dar Jüdi«eben UumiRchou, Üirlin WB, HkeHtfRehn f^tr. ■»■y» W|y»1 ׳ -• zum 1. Oktober zur Ver tretung tür 6—8 Wochen gesucht. Angebote unter C. 143 an die Expedition der jüdischen Rundschau W15. Sächsische Straße 8 ' Statt % Papiermark - Goldwerte 1 erwerben Sic» wenn Sie durdi um Grundstück•, | Zl11ihi«1A«r# VllUa, ankAnfcn. 99 ZTi & 3> 1 Sc sx ** | | GrtmdstÜdtsvcfm. ״ GeseUschaf l m. b. H. | UUBLIN, Prledriduir. 167/168 י Teleph. Zentrum 1465 uu 7132 | Abtelfunr ftlr Vermietung 1 a von Wobnunr«n, BQroa u. 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L8r!risrpriüa., eacntBcitsrii b. t’iriüssansiiii! Frankfurt a. M., Schillerstraße 19 11«׳«•*pn Pjo ttnverbindlicbe PreUauitellang für lühjull Uiu (nsetgnn in der Jttd, Bnndseb»״ sssms m Wir rufen die deutschen Juden daru auf, hei der praktischen Behandlung der Ostjudenfraye tätige Hi f« zu leisten. Die Unterstü'.xunj» ist erforderlich, um das erfolgreich begonnen« Werk zu Ende zu führen. Im Einvernehmen mit den Staatsbehörden sind wir bemüht, die Ostjudenfrage durch soziale Maßnahmen zu lösen. Das Ziel unserer Fürsorge ist: Die Erleichterung der Durch* und Rückwanderung, durch die *ich die Znhj dar in Deutschland befindlichen Ostjuden vermindert. Die Schaffung produktiver Arbeitsmöglichkeiten für diejenigen, die — hauptsächlich infolge der Eiowanderungsbeschrünkungen der früheren Aufuaäme'änder — Deutschland nicht verlassen können. Die Berufsumschichtung unproduktiver Elemente dur<h Ausbildung zu Hand- Werkern und gelernten Arbeitern. . Fernhaltung von der Straße durch Gewährung von Unterkunft und Verpflegung in großzügig organisierten Flüchtlingsheimen. Die Hilfe bei Erledigung der Personalangelegcnheitcn. Soziale Fürsorge für Frauen und Kinder. Erteilung von Unterricht und Befriedigung kullurcllcr Bedürfnisse. Das Arbeilerfürsorgeamt hat bisher folgendes geleistet: Es hat in der Zeit seine» Bestehen» über 50000 Ostjuden Ins Ausland befördert. Dreiviertel derer, die Deutschland nicht ve׳la׳sen konnten, fanden Beschäftigung als Arbeiter in der Industrie, dem Bergbau, der Landwirtschaft und als Handwerker. Die Lehrstcllenvermittlung (Arbeitsgemeinschaft der Berliner Logen mit dem jüdischen Arbeit«amtl förderte dio Umschichtung der Jugendlichen zu handwerklichen Berufen, Ungelernte jüngere Arbeiter wurden zu gelernten Bauarbeitern he. an gebildet. Während des ersten Halbjahres 1922 wurden allein in dem Berliner Flüchtliogsheim 46489 Betten ausgegeben und 33469 Mittagkarten verabfolgt. Aehnliche Helm• bestehen in Duisburg und Frankfurt a. Main, In der gleichen Zeit wurden 1622 Personalangelegenheiten behandelt; da» Büro wurde von ca, 5000 Potenten aufgesucht. Die Zahl der ein- und ausgegangenen Briefe betrug 8547. ln gleicher Weise waren sämtliche Zweigstellen tätig. Das Arlieiterfürsorgeamt sorjt für Unterbringung in Mütter* und Kinderheimen, Es hat in Berlin ein eigenes Heim für psychopathische Kinder eröffnet. Bibliotheken und Le1ehnl.cn wurden geschaffen oder unterstützt, Vortragsktirse eingerichtet. Jüdische Literatur wurde veibreitet. _ JPi?.”n’,erer Fürsorge unterstehenden Ostjuden werden davor bewahrt, sich einer unproduktiven und schädlichen Erwerbstätigkeit *uzuwenden. Schiebern und KriminelUn wird grundsatzl.ch die Hilfe versagt.. Die Erfolge, die das Arbeiterfürsorgeamt auf allen Gebieten der geschilderten Fürsorgetätigkeit erzielt hat, kommen nach unsrrer Ueberzeugung in gleicher Weise dem deutschen Staats* und Wirtschaftsleben, dem deutschen Judentum, wie den hilfsbedürftigen Ostjuden zugute, Der Hinweis «if unsere, die nroduktive Arbeit fördernden Fürsorgemaßnahmen Kat auf alle gerecht urteilenden deutschen Mitbürger einen tiefen Eindruck gemacht. Unser Wirken, unsere Methoden und unsere Erfolge haben die Anerkennung der Reichs» und L&ndesbchörden gefunden, . ’ ^'n ^*r*2״*n der deutschen Juden würde unser Werk zum Scheitern bringen und den Antisemitismus in den Stand setzen, die Ostjudenfrage von neuem zum Schaden des deutschen Judentums zu mißbrauchen. Unter den Ostjuden würde unendliches Elend, da* wir mühsam gebannt haben, von neuem hervorbrechen. Di* ungeheure Geldentwertung macht die Aufbringung besonder! großer Mittel notwendig. r v »1 .^u den_ bisherigen Fürsorgema&aahmen kommt eine Fülle neuer Aufgaben, die bisher au» Geldmangel »um Teil nicht in Angriff genommen werden konnten. Heime für Lehrlinge und Lehrmädchen sowie Lehrwerkstätten sollen errichtet werden; ungelernte Arbeiter sollen in größerer Anzahl durch Einriditung von Abendkursen zu gelernten Arbeitern herangebildet werden. Wir halten diese Tätigkeit für besonders wichtig. Nai■ der wirklich gelernte Arbeiter kann hoffen, In absehbarer Zeit In den Ländern seines eigentlichen Wandertltlct — den Staaten Westeuropas, Amerika oder Palästina — Aufnahme zu finden - ._j" *J‘*1*™ Jahre hat sich das für die Behandlung der Ostjudenfroge geschaffene Arbeiterfürsorgeamt der jüdischen Organisationen Deutschlands, in dem »amtliche, großen jüdischen Spitzenverbande vereint sind (u. a. Centralvercin deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, Großloge für Deutschland U. O. ö. B , Hiiisverein der deutschen Juden. lüdische Uememde Berlin, Zionistische Vereinigung für Deutschland), mit der Deutschen Zentralstelle für jüdische W a nd e r a r me n f ü r s o r g e zu gemeinsamer Arbeit *u.ammengrsÄlossen. uamit Ist die sichere Uewahr geboten, daß die gesamten Fürsorgeeinr.chtungen auch den hilfsbedürftigen doutidien Juden in vollem Umfange zur Verfügung stehen. Schon in der kurzen Zeit ihres Bestellen■ naben »ich di« regensreichen Wirkungen dieser Arbritsgemeinsdiait bemerkbar gemacht. , . emdnnglidier muß an diejenigen, die bisher eine der beiden Organisationen unterstüzt haben, der Ruf ergehen, auch in diesem Jahre mit der gleichen Bereitwilligkeit wie bisher, aber mit größerer Aufwendung von Mitteln, den vereinigten Organisationen ihre Unterstützung zu gewähren. Darüber hinaus wendet sieb unser Aufruf an all« deuischfn Jaden, ".י Kj10״ Iriseite! Alle mögen vereint ihre Kräfte daran setzen, um das große gemeinschaftliche Work aufrecht *u erhalten, da* der politischen Einsicht des deutschen Judentums nicht minder Genüge leistet, wie •einem sozialen Verantwortlichkeitsgefühl I r ׳־ . , . . Für dio Arbeitsgemeinschaft de» Arbeltefförsorgeamtes der Jüdischen Organisationen Deutschlands UDd der Deutschen Zenraltstclle für jüdische Wcndcranncnfürsorgr; Da» Präsidium dos Arbeiter!ürsorgoaentat 1 ׳ ״ ,, »V#/\lr5aopI,T. . Dr. Bcrihoid Maate Dr. Siegfried Mosrt Dr Paal lallian Iviroßloge f. Deutschi. U, O. B. B.) (Jüdische Gemeinde Berlin). (Centraivorein dcutsAer Staatsbürger jüd. Glauben•). (Zionistische Vereinigung für Deutschland). (Hilfsverein d. deutsdien Juden). Der Vo.‘»t*nd der Deutschen Zentraiitells für jüdische Wanderarmenfürsorge! llermsna Arba Snnitdtsrat Dr. Wrcschntr. . Vthtmthmsm •rs«»«,«.!/ Faic«!«!:!««»• n$tUn M41J• ' Man itnultt ttüiegmdt Zah'-larlt. VemntworU, Redakteur 1 Robert Woltsob, BeclioW.aWisch« BuadsehanO «a. b. B.. li״r!ln W 1S. Verr.:.t«0־rtt. f. a, tn«er1vt׳1.״en: R SogM. An*..?e1w. Jüdlioho ituadichan0,m. b, U., ßetlin W 15. «obsticbe #tr.•. . Utuck von Staat!i«a bcno.cm. Ueriin.ßcUOnebeiat. picr1.1t« I’osti-L lictnctt :er jlund<!!! und t Dien* j. Ok v< pprich*. ahrsf«ן )C.«!1<! \ Anfan'|• sinn!!!ן ' das S'. sondc1 Empfi'; Stelle Hitze; : unser- 1 erseht! ׳ zufris!' Mens- ' eigen . Ai jalir.; auch , in c!i-. lichkt ן : zioniit Wir: : eins 1:נ Tätiß,i fällt :s punk, noch ׳ hiiiss 111110 dami; entet1! jgan2; verfl ' die! der natk Gar; 1 erst! ■!!.׳!ו. hat in < Pal;1' und i ist •;! die Grü i an; bct<: des! uns imr, unc ßte: hat der aht um siel zur als 'Au; '/\v Ve iic v,-. { V;( d ־.■ i eii I)• tu 731217228862721446829