Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 67 (25.8.1922)
- Date
- 1922-08-25
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 67 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 449 ff ל fr. ©ן Oc״nc:a sind folgende tatsächliche Unrichtig- Ogramrr,״ lp 'VIK " •lrb'ז 1 ״!ms‘' vor. : erwed; Hinweis um h״v der Fji’ .1 kon1n!!( bei den;, sen Name c Nossi.״ ־echt vor. *rogranmi nlc;1 Vor. schaifar, *c^ Punkt; Cmipnca stein de:;, n von m r iir loyaler Broschüre c — u!;> he Pres;., rrn nkreidr, ich höre, sprünglichj sc inander, ichin kein! rh;n noch[?len nach[ stellt liier | einer sach.| ilics. rieh Mariß in itej :hau“ Nr, 1 1, in dem! es Keren I Margulicsl;eil in der■ tnter dem | k,“ geant.l in Schluß* des Herta' ait" s< rlclitif? zu•: J, RubUil Delegiert״.! thruhe, Er• j tl Rabin. 0 h מ , Bf• I - Hermann j jert Katz. jüintlich 'f| nni'cr, Jan5' J 11111, Ersatri ipe Müni j>r. Lazans! In mau L Zur Sozialpolitik der Berliner Gant Die Berliner Jüdische Gemeinde bittet uns uni Aufnahme folgender Zeilen: ״ln dem Auf sah: des Direktors Kareskl ״Ein Kapitel aus der Sozialpolitik der Berliner Jüdischen Gemeinde“ in Mr, 6t der ״Jüdischen Rundschau“ vom 15. August WXl keilen enthalten: 1. Es jvird behauptet, daß dem Flüchllingslicim andere Räume :n kleinerem Umfange zur Verfügung gestellt werde« sollten. Dies ist unrichtig. Zwar ist das Erdgeschoß um den vom Porla! beanspruchten Teil kleiner. Dieser Unterschied witl aber mehr als ausgeglichen dadurch, daß (Vem FlüchtüiiRsheiin für Wirtschattszwcckc Kellerr.iutr!c zur Verfügung gesteht werden. 2. Es ist unrichtig, daß nicht nachdrücklich auf <!;c Notwendigen t der freien Räume für eigene soziale Zwecke der Jüdischen Gemeinde hingewiesen worden wäre. Es ist bei dem zunächst zuständigen Mietscinigungsamt Beschwerde erhoben, auch eine Eingabe;1:1 das Wohnungsamt gerichtet und die Freigabe’ für rozinle Zwecke der jüdischen Gemeinde gefordert worden, und zwar für Einrichtung: a) einer Poliklinik, 1) einer psychopathischen Station, c) einer Hnmha'.tungsschule, d) einer Wohnung des Hausverwalters. Unrichtig ist, daß ein Beamter der Jüdischen Gemeinde der Stadt die Wahl der Räume im ersten Stockwerk nahegefegt hätte. Ebensowenig hat nach ,־•mtüdicr Auskunft des Bürgermeisters ein Vertreter der Stadt geäußert, daß cs ihr völlig gleich sei, welche Räume sic bekäme. 4. Nach amtlicher Erklärung der In Trage kommenden Büros der jüdischen Gemeinde ist ein Antrag des Vereins ״Jüdische Hilfe für das jüdische Kind“ vom 15. Oktober 1021 auf Ueucrlassung von Räumen nicht cingegangen. 5. Es ist unrichtig, daß Irgendein flratnter der Jüdischen C״״״r.n;l - die Jüdisch-soziale Gcmeindcarbcit und namcncmu solche, die sich mit den Gstjuden befaßt, systematisch zu sabotieren versucht habe. Das Gegenteil ergibt sich daraus, daß die mit der An- :;elcgenhcit des F]ür!״׳mgshcims betrauten liöhcren Be- :1::1U׳n, auch nachdem bereits die Verlegung des Heims u׳.;u Gemein t'evorstrmd beschlossen war, in Verband- I.mgen mit der Stadt diese zu veranlassen versucht haben, auf das erste Stockwerk zu verzichten, und daß weiter durch ihre Bemühung wenigstens erreicht ',:.hen, einen TU! der beschlagnahmten Räumte für die eigenen Zwecke ckr Gemeinde ohne Schädigung des nüchtüngsheim :11 erhalten,“ Bftroi Berliner öoot«ttee!1• V«r«toiBwtla 010, T.l.fhen, Zentrum &U4/18 ■ BoaUoliXilhaate i{0. 1ao0t IlerUn NW 7, JtM««0T»rw1kHuT1g der B. Z. Y. So״n*b«nl S ImMAtiitMt n&rlira. 1 CT« Or*nt6nfcnf*•!■ Rt-r. m grtmqnd Levjt HewprecH1.Bg 4 *«י 5ר?י אב\ח«r*u?.«UgtitMeItU Ronn*b4md, d*a Anpruat mbrnmU W9 U!1r Ilapciit fUiaYr, in Fortiet»«** *6• Berlihfcc* tlber 41• W*ltk<nff1r•*» 4«! BHmMiU ltofor«nt! Ohnwer JÜU*71er AiuiohlieSnnd Wahlen ntiui DelegierTtent•;. Sonntag, 4«*1 27. Augnvt der 3!lffrt6ht«Jn1?*ft4*«n**}atcY1ftPk Troffpankt U Uhr mittag:■ an dor Borolln•, AI#xt\n<5errUW. Erwiderung:, Ich erhalte soeben eine Absdirift der Berichtigung, die Ihnen die JikKrehe Oemeinde Dertin nt nivmein Aufsatz gesandt hat. Diese sogenannte Berichtigung Ist keine Richtigstellung׳, sondern eine Verschleierung der Tatsachen. Zu 1), Das Flüditlingsliciirt verliert bei tfcn neuen Räumen seinen Speisesaat, der auch als Tages raunt bcnutzt wird, Dafür gibt man ihm im Keller SVirtschaftsrätunc, di« es nicht braucht, weil es soldie ln genügcndcui Umfange hat. Wie sagt dam die Oemeinde? ״Dieser Unterschied (Fortfall des notwendigen Speise- und Tagesraumes, dafür Zuweisung überflüssiger Kellerratime) wild mehr׳ als ausgeglichen.'‘ Kommentar überflüssig! Zu 2), Gewiß 11.1t man nach der Jlesditagnalnne Beschwerde erhoben, hat aber die Sache nicht ’einmal diirchzufasscn versucht, sondern schleimigst durdt einen Vergleich auf die Räume des Flüditlingshciincs verzichtet. In einem anderen Falle, wo es sielt um Schiriräume handelte, hat man sofort beim Minister erfolgreich interveniert. Wamm niclit liier? Warum kehr ernsth a f t e r Versuch, sich der Bc seit lag nah tue zu widersetzen? Alan beschränkt sidi auf einen formalen Einspruch, läßt cs gar nicht erst zur Entscheidung kommen, sondern opfert eine Etage, opfert die großen Mittel, die: — andere Leute hi ne in ge siedet haben, wmj rühmt sieh dann ttdclt, das übrige gerettet zu haben. Fürwahr, ein Raum, um den man die betreffenden Herren nicht zu beneiden braucht. Zti 3), Wenn eine derartige Auskunft erteilt sein sollte, so war sic falsch. Es ist erweisliche Tat- Sache, daß ein städtischer Beamter die von der Gemeinde bestrittene, allcn’.ings für ihren Beamten höchst kompremittierende Aeußemng getan luit. Die Dame, die bei «hier Besichtigung de* Hdt» durctf Herren vom Magistrat die Obeiin vertrat, kann das bezeugen. Zu 4). Die Copie des Antrags vom 15. Oktober 1921 hat nur vomclygen; er ist also an die Gemeinde abgegangen, I Herzu schrieb ich in Nr. 64: ״Es lut auch di stier nicht fcstge-steiJt wenden können, wo ilicser Antrag eigentlich so spurlos verschwunden ist.“ Die sögenannte Berichtigung ist *fso lediglich eine Best,! tigung. Und wanmt wird nicht auch bestritten, daß noch andere Institutionen sich“ um Ueberfassting der beschlagnahmten Räume beworben haben? Za 5). Hier kt nicht einmal ein Versuch' einer Berichtigung gemacht, sondern die Oentcuidc gibt ein Urteil ab. Sk? wird gestatten müssen,?זי tllcses ״rtd! ״icl,t ימ dem un-.rigen mrtdtcn. wir behaupten nach wie vor, daß cnzchvc Gemeindebeamte gegen jiklisch-soziale Gtoincimlearbcit t*ml nntnentlieh solche, die sich mit den Ostjulen befaßt, eine tiefe Abneigung empfinden und diese Arbeit teils offen teils versteckt sabotieren. Zu diesem Urteil berechtigen uns unsere Erfahrungen und Beobachtungen, während'unserer iruinnelir fast nveijältrlgen Gcmeindcarbcit, Und jeder, der sich in Berlin mit Ostjirlenarbcit befaßt, wird diese» Urteß aus egnaer, kider mir alku reicher Erfahrung bestätigen müssen. Dieses Urteil kann nicht durch ein Spiel mit Wort en, sondern nur dairch Taten zur Revision gebracht werden. , Blcit mrr noch da* Bedauern, daß Herr Ochcfnrrat Stern, dessen objekthe und wohlwollende Art auch in unseren Kreisen geschätzt wird, seiner! ruten Namco für eine so schlechte Sadic hergegeben hat.’ _ Georg Kareskl“ 1 Schluß des redaktionellen Teil». Geschäftliche Mitteilung Alexander Cranach, Preisträger des _Ma« sclimcnstürmcF4 (Großes Sdnttspidhaus) gastiert einmalig zurn El! re nabend swi Sch.-Schidlow am Montag, den 28. 8. um8 ׳ Ulir im Tlieater FoliCs-Caprice, Linienstr 131, Sclumschet» der Schosser von J. Gordin, Karten bei Bote IV Dock, Mi ertlieim utd an der llwnteikasse. i״ ... ... VX Za!. *Norclrco-Paradics Le!»•*t!;• &V*r »4tr HtutVvr| Otffk•• f-4 Csmpfsrw.bnatlaM ■rj/mri J / / \r Körm?rpfl׳r{t*. uw. Indlf. Unicrr.4/*< OTjliop. Tr׳rn״n 2r<d Krxichonj' LK...I ÄiMÜ )5 •SBd^wfJ©r־J b. Sorl r 5,4M Karten LI ESEL MARX HEI VZ SIMON VCRIOBTE CÖtN, Pe/eribcrgt/r, 5J IKCmWCH Aa$m*i102X M /f.iruc t tun X September IcipiJg DOMA WEISS WILLY FLEISCHMANN V trio bi 4 ר Arptat i02% ChernnCtt Irene Hefir.Mn Han» Sach» V »*lebt• U1tntc*n toac»»* l®3■ Brlart Bi: gtCMId-.e Octnirt ehe» getänden, ktifUgen Jungen teilen hmiier freut an ___ BRUNO und MARYLA RADINOWITZ WJ!:Nm, Rudolf von AU-Phtt 3 ר r-:-v f t>io (rlnr^liah• CSebuH Ihr•■ CoknM Jo««f Q •bbor neiden horliorfmik 5n Pr. inj?. Veamana, Pr. m<Kl Sar4.h Ncuracan, ftb. Rftpftpori» Dortmund, am St Juli 19'iX j f0>)t r«2 HI wij±14>'׳te׳i1*׳ uä mH Stenographie und Sdireibmas hfne א־׳י traui, ffoßen hohes Gchali per sofort yciuiiit. Eise m 5cl10lf0!(1<irn. und Zuckeiwwcn-CrGfi'iondJurifi PERLIN C ✓ RAI5ER5TRA5SB4 Zur NewbM0*1ur»|״ Ö•* BrkfntSrpo»len• d•• 7QcCsn&sc&cn CleaEaassottrcSarlaSs wird •in• Q*ei|n«t« P«'»Ön‘lohk«it, um btaton SÜ57 I0r״HQi״GP EilOMißlfflf® r i u 0 h t, — D ow«rbun׳?•• nn dt• J1 KsRisüa ücreiniTjng u!p OGUE&iilann, cacnsisciio CL8\־. Liste 2 Haatke-G *ß•2• A itJt.Mf* ... I ׳־32222: ■ען e r. e g iej'tebj «en, DelegiU'J Dl.WciH > N a 11!״ י• | t'AFb 115 e Vati eihn, £נלז ‘,! Kn0Uc(,| «als, Art:״״! f r te; erlin, 1X| l©f* kein Separatismus Bern׳ Er;•'״׳' .״, r.*a■ [/•gierte״! S: ״p S' ES־■״״‘ 58, keia Gesmntmgskompromiß nicht mißvergnügte Opposition “ytiHUlkE’M ף1!י11י1ש!ן1ן1זוןחוווו1ןוווח1וןןן«!חוו!!וו!וווווו1ו!ו1זו slrd t.d. ״Kcad« ■öhau* «rfot#rs׳ i Ty ־*<?דז5דד־זר,3 Y׳• <גע?י3גי7שג'ם Levy, Arzt IV-! Pprcer.t 1 I>lwr.t1״r n. Fraltni fi— ל Ktnliir. »7 bei Pur 11• (Toi. Moinpl. 7244) Für arm er It.tm •n״b«n ,wir elno geprüft• jadleschos Schweslernfeelm, Knfnz. 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Berlin Moabijonplou 10,7—3 uaebraittav» #FJhj?äg׳?W *■™möit.ft'yGrnTi'r.NortIrtn'jiR <G-rosf*it© bringt eine Insertion ״J Üdi.sch on!Erfolge in der Rundschau“ יי 2 1־ Iba 1 1m , g׳\ ff#tp fff 1 . b 11 i w ä 8 k '4 ( *MAJESTIC", B8 000 ״OLYMIMC", 40 439 ״tlOMERIC", 34692 Tonnon, dor allergrößta D.ampfor dor Woft (vlerschraubia), _ dor größt« nroi3chraubandampf*r dor W«lt, א dor größt« Doppülochraubondampfor dar Walt, u*w. Dampfarrou ton!Southampton — Nqw York Llworpool — Boston Lluorpool — Itov# York Liverpool — Philadelphia Bremen •— Kow York Liverpool — Canada Bremen — Castada . , RegolmäSIgo Expeditionen von Hamburg, Bremon, Rottordam, Antwerpen, Cherbourp, Danzig, Llbau, Riga, Reval. Nähere Auskunft über Fahrpro'180, Ablnhrtezoiton, uaw. «rtailen: In Doutachland: Fal ok &. Co., Hamburg, Glockangicßorwall 10, In Ooatorroloh: Whlto 8tar Llno, Wien IV, Wiednor Gürtel 8, In Ungarn: Whito 8tar Lin«, Budap « ot VII, Baroia tör 15 In TochochcSlowakei: Whlto Star Uno, Prag II, Vaclavako Namoeti 68, In Rumänien! N. Brück & Co., Bukarest, Strada Sf.Vinori 1, In Jugoalavien: Whlto Star Uno, Belgrad, Karagiorpiova uflea 05, In Polen! Whlto Star Llno, Warichnu, MareraiSowaka 132, In Litauen: Whlto 8tar Line, Kowno, Laisvee Alela 15, In Lettland: Whlto 8tar Llno, Llbau, Rosonplatz 13.