Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 65 (18.8.1922)
- Date
- 1922-08-18
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Hk ... _ r Seite 434 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 6s Eine Unterredung mit Bratianu In dein großen Kurort der Bukowina, Dorna- Watra, fand anläßlich der Mandatsbcstätigung eine große Kundgebung statt. Der dort zur Kur weilende rumänische Ministerpräsident, Jonel Bratianu, übermittclte, wie wir der ״Ostjüdischen Zeitung“ entnehmen, der jüdischen Gemeinde seine herzlichsten Glückwünsche anläßlich der Bestätigung des Palästina!«,iiHl.its und empfing ain nächsten Tage den Präsidenten der Zionistische« Organisation, Dr. Mayer Ebner, zu einer einst findigen bemerkenswerten Unterredung, ßratianu gab seiner lebhaften Sympathie für die jüdischnationale Idee und die Errichtung der jüdischen Heimstatte in Palästina Ausdruck und erkundigte sich nach der Auffassung der Zionisten über ihr Verhältnis zu Palästina und zu ihrem Gcburtslande. Mayer Ebner gab dem Ministerpräsidenten eingehende Aufklärungen und zeigte ihm, wie staatsbürgerliche Treue mit gleichzeitiger Liebe zur jüdischen Hcimstiitte bestehen könne. Der Ministerpräsident sprach den Wunsch aus, daß diese Gedanken den jüdischen Massen gegenüber häufig dargclcgt würden und brachte dann aas Oespräch auf die Lage der rumänischen Juden und setzte ausc'rnander, wie die schwierige Bauernfrage in Altrumänicn die Emanzipation gehemmt habe. L)as Gespräch berührte dann auch eingehend die Verhältnisse in B c ß - arabien, und der Ministerpräsident ließ sich von Dr. Mayer Ebner die Führer des beßarabischen Zionismus nennen. Nunmehr wurde die Sprachenfrage erörtert, die im Augenblick in Rumänien von beson« derer Bedeutung ist, da die Regierung eine entschiedene Romanisicrung befolgt. Dr. Mayer Ebner betonte, daß die Juden der Bukowina das Deutsche seit Jahrhunderten sprächen und infolgedessen nicht in einem Augenblick diese Sprache zugunsten des Rumänischen aufgeben könntfn. Der von Dr. Mayer Ebner ausgesprochene Wunsch, der jüdischen Bevölkerung der Bukowina eine gewisse Zeit zum Erlernen des Rumänischen zu lassen, wurde vom Ministerpräsidenten zur Kenntnis genommen, ohne daß er bestimmte Versprechungen ahgnb. Kleine politische Nachrichten Herr Salomon Rubaschow befindet sich zurzeit in Warschau, wo er eine Agitation für die Arbeiter• bank führt. vl 14mib4 I i 1* V V/ ä £ B0101־ Berliner Zioafitlffoh• Vorotnlfpin^ Borlla 0 10, Beydelstr.l Tolopboni Zontmm 0014/15 * PoBtsoliöclihonfco No. 12ÖÖ0 HorUn KW 7, 1Ctvs»cn,Tür’w&Unng der B, 55. V. Sonnabend, den 10. Anrumfe «vbend• Uhf H*poö2-|(»z*1r, im fTalm, Llnlonetr, J2i Borlrht üb (זי dio WeUkoafoita» der iHttfibilath Koforent» Cb&wor Kliozcr־ Aeoher Gli«to willkommen Sonnabend den 10. ßnchnv. 8 Uhr JSInrachl-JtijrpniirotnclnifcliRfti, Orr-nlonborf er frtr. 81, Kdmnnd Lowyj Be»pvcclmnjf אב«ץן—and derea ZeHKficMcht*. Sonntag, den 80• Aupnufc Zf0Btatfa?h1»r Jn^eadreretn 5)1>ה*זזrang Hiratiiibertf-Tlefan«»• Fdhrortn Kva Franktnttor, Troüprmkt Bahnbof Alexftnderpltt», Fernbabnstoijt mit Karte 0. KJaiso naob 8tr*n«berg Sonnabend, den £0. Anmut abend« 8 Uhr )tapo«! ÜazaTr, Ltnfonalr» 121 Fortaotiiuig 468 ItarUiito• ilhar dla WtUkonfeven* dar HUftehäatli Bofororjti Ohawor El!o**r A«ohor AnsoblioOend Wahlen tum Pelo^iortontaf, Donnemtapr. den 81• Atigrtiat abend« 8 Uhr ZlonUtUcher Jug«t1dt«r6lo, lm 1101m, H«vUiH«g©t»t»fcr. 62 OrdontI ioho Clonoralvor8ammltm£ (״rappa Ott joden Mittwoch, abondt 6l/4 Uhr Buinaromeniiela Im Garton der üuion»&Jo, Grelfewatder Str. £22 Gruppe der Zlonlatea »«8 dem Osten. Jedon Monta&r, ftbd». 8 Uhr Boiaamnionsoln im Etabllasement ״Balvedor•'*• An der JannowltibrüoVa (Im Garten) Hap05l*Ua1f»Tr joden Mittwoch, abend» 8 Uhr im Helm, Union« tr. 12t Mtboraatgtbe «aNorer Bibliothek »bonda Bhr flltxunff 46• lokalen W«td Wir •rtaobon älo Cbaworim, ru den WaadnitsmiROa «n eraoholnen. Hobruisclier Kiuderpravten 0»t, Jab10n»M»tr. 10» Montn«» bi» Freitag von 0-1 Uhr Bialik die ״romantische“ ftennt, weil sie nur Selms!■ ׳ I nach der Vergangenheit, Sehnsucht nach dem Land '!' ' Sehnsucht nach Grüße, nidit aber Wirklichkeiten vermochte das Geschlecht nidit hcranzuzichen i genug Kraft für schöpferische Leistung hat. Li'm i| Menschen von der Abstraktion zu lösen, muß Q f Mittelpunkt der Erziehung die Idee der Arbeit - » stellt werden. Wir brauchen heute Pioniere dieser arbeit und der Redner gibt zum Schluß seiner Il0׳fr I Ausdruck, daß die Hitachduth, die die Chaluzim <J Palästina gestellt hat, auch diese Chaluzim stellen w'•! An den folgenden Tagen wurde die Konferc fortgesetzt. Referate wurden erstattet von Chajim Gri, J berg, Direktor Alter mann (Tarbuth-Kinder״är, j Warschau), Dr. Siegfried Bernfcld, Pugatscho» Professor Sclincurson und Professor Da! Koigen. Einen Bericht wenden wir nachtragen. Aus Rheinland -Westfalen Am Sonntag, den 23. Juli, fand in Düsseldorf eine außerordentliche Sitzung des Gruppenverbandes statt, zu der die Vertreter der Ortsgruppen des rechtsrheinisch-westfälischen sowie des linksrheinischen Gruppenverbandes eingeladen waren. Nach einem kurzen Bericht von Herrn Dr. G r ti n c b e r g-Elberfeld .über die gegenwärtige Lage sprach Herr Leo Kaufmann aus Chcfzibah über das Leben in den Kwu zoth. Leo Kaufmann schilderte in schlichter, einfacher Form, aus einer vollkommenen, freudigen Bejahung dieses Lebens heraus, das opfer- und cntbclirungsreiche Dasein der Chaluzim, das notwendig sei 711111 Aufbau des Landes. Der Eindruck der Erzählungen Leo Kaufmanns war ein gewaltiger und hinferlicil bei allen Anwesenden das starke Empfinden mangelnder Pflichterfüilung gegenüber den Leistungen der Chaluzim in Palästina. Es erfolgten dann bereits während der Tagung eine Anzahl wesentlicher Erhöhungen der bisherigeu Keren Hajessod-Zcichiiungen. Im Anschluß an den G.-V.-Tag besuchte Herr Kaufmann die Ortsgruppen Elberfeld und Hamborn, wo von einer größeren Anzahl Gesinnungsgenossen die bisherigen Zeichnungen verdoope'.t, verdreifacht und teilweise vervierfacht wurden. In )Düsseldorf sprach Herr Kaufmann vor einem kleineren Kreise Nichtzionisten. Herr Kaufmann steht uns Anfang September noch einmal für kurze Zeit zur Verfügung. Elberfeld. Die Synagogengemeinde Elberfeld trat korporativ dem Keren liajessod, Jiidischcs Palästinawcrk e. V., bei. Efberfcld. Das Ortsgruppcnlcben gestaltete sich im vergangenen Winter und Frühjahr recht rege. Die Mittwochabende, "die auch von Gästen häufig besucht waren, boten Stoff zu lebhaften Diskussionen. Außer einem Gcschichtskurs an Hand des Dubnow, in dessen Bearbeitung sich eine Anzahl Mitglieder teilten, wurden aktuelle zionistische und allgemein jüdische Tragen bchande't. An einem der letzten Abende hielt Herr Dipl.- Ing. Arthur Engländer, Barmen, ein bemerkenswertes Referat über das Buch von Arth. Ho'.itschcr ״Reise durch das jüdische Palästina“, dem ein besonderer, intercssant verlaufener Diskussionsabend über die vielen, in diesem Buche behandelten!'ragen folgte. — Zwei Referate von Dr. G r ii n c b e 1 :: und Dr. E i s c h e r über die zionistische Geschichte leiteten den sofort nach den Augustferien beginnenden Kurs zionistischer Theorctiker ein. Für diesen Kurs werden Teilnehmerkarten ausgegeben. Näheres erfolgt durch Zirkulare. Die Mitglieder werden erneut darauf aufmerksam gemacht, daß Anmeldungen zur hebräischen Sprachschule bei Herrn Lehrer M• Schianger, Wiescnstr. 43, sowie im Zionistischen Büro, Aders- Straße 30, erfolgen können. Freunde und Förderer der hebräischen Sprachbcwcgung werden aufgefordert, zahlende Mitglieder des hebräischen Schulvercins zu werden. Die hebräische Arbeit ist durch finanzielle Schwierigkeiten ungeheuer gehemmt. Der Palästina-Film in Rheinland- Westfalen. Der Palästina-Film wurde in Düsseldorf, Elberfeld, Hamborn, Essen und Bielefeld vorgeführt und begegnete überall dem ungeteilten, lebhaften Interesse der jüdischen Bevölkerung, und wenn auch der vorläufige finanzielle Erfolg^ der besonders in Elberfeld und Essen aus äußeren Gründen nicht befriedigend war, nicht besonders groß ist, so sind wir doch davon überzeugt, daß der lebendige Eindruck, den die Besucher von den Arbeiten des Nationalfonds׳ und dem Leben der Chaluzim erhielten, ein sehr nachhaltiger ist und man schon mehrfach Wiederholung des Films im Herbst gewünscht hat. Di• W»lilon <ier B, Z, V. für den Dslogtoiteatsg finden »t»U1 Donnerstag, don 24. AuRint: Gruppe Nord, abend■ 8—10 Uhr, In der JUiliaolion ()״molndo, Uoaenatr. 2-1. Freiing, den 25. Angn.t! Gruppe Südvrontlloli» "Vororte, nerbm- 4—U Uhr, in dor Wohnung von Herrn San-,Hat Dr,XiMeretein' Ftiedonmi, KiviaeraUoo lfi. Sonnabend, don 2d. A1H;n«t1 Hnpoül Ilezetr, ftbond» 0א—U Uhr, Im Holm, idnienutr, 121. Sonntag, don 27. Angunti Vorm. 10—1 Uh» Im Büro de» Z.V. f. D״ , Mholulitohn Sir. H (Archiv). Montag, den V!J, AnRnnt: Groppo NoTdwnst, abend■ 8—10 Uhr, Im ItesUnraat Tramper, Fimuhurgor Htr. 8. Dlorntog, don '20. Anitont ד Orappo Charlottonbnrg nod Weit, abend■ (יLJ—10 Uhr. im Sitinng■•»»! dor Synagoge, Faeenenetr. Mittwoch, don IW. Anirint: Gruppe Süd, naohtn. ii—0 Uhr, im Büro dor H- 74. V.. HovdrUtr, b, Mittwoch, don Bf!. Angu«t1 Gruppe 0»t, abend« B)(-—1 OvJ Uhr, in den Unioneiilen, CiroiinwaUlor Htr. 222. Donnerstag, don Hl. August: lirnppo Went, ahonde 8—10H Uh», Im Kartell ,Tüdim'hor Vorhin langen, KurUlnitanetf. ltO, Froltag, den l. Septombeti Na«hm 2—0 Uh», im ßilto der B. Z. V, Seydoifitr. 8. Sonntag, den a. Soptembori Gruppe dor Zlqnlitim an« dom Oeton, vorm. 10—1 Uhr, ini Lnhrervorolnehane, Atoxandoreir.40-41. HAI Jlcnd•! f Di* darob 1 iU. Bei Wahlen zum Delegicrtentag | Berlin. Die in d«r Bekanntmachung der WalilvorschL־*! veröffentlichte Liste Hl trägt nicht den Namen Bcnik-f Fett, sondern Os t j üdischc Gruppe. Benzion Ft I ist Listenführer. T * 1 La n d sberg a. W. Als Delegierter: Dr, SalomoJ als Ersatzdelegierte: Hugo Noak, Dr. Wa!tt! Katzcncllenbogen. I Köthen (Anis.). Als Delegierter: Menadiem Sit.! radzki; als Ersatzdclcgierte: Frau Lilli Schl: feld. Stuttgart: Als Delegierter: Dr. Nahum G0U. mann, Frankfurt’a. M., Baumweg 57. Von der Ortsgruppe Emden wird als Dclegicr.tr zum!!)elegiertentag Herr Moritz Meyer, Emden, g׳, meldet. El "״!׳״־< i״! nwindei״!, ’:sichniden mit׳a,inl 1 J1.. •e von 4 •'׳ *•,vi <.20*e3״t li'.nvpr , i dar i 4.1c1u*t r ״ (Zur Stad hriot heecl 1« Tie Vors -r52rs*l Wahlversammlung des MlsracliI Am Montag, den 21. August, findet abends 8 Uhr isß den Räumen des Misrachi-Zcntralbüros die WahSvcrsamm 1 luivg zum Dclegriertcntag der Z. V. f. D. statt Nallonalfondskonfcrcnz au! dem Dckgicrtenlag Vor Beginn des eigentlichen Dclegicrtentagcs findet in Cassel tm'Sö'n'iftä g‘," G'ehjlO. S Cpt embe r, eine K o n f e r c n'z der N.-F.-Vcrtraueiistäutc Deutschlands mit folgender Tagesordnung statt: 1. Begrüßungsansprache, 2. d ic Arbeit des N a tional fonds im Jahre 1022,! 3. Rosch-H as chanah-, Film- ■und Land■ gemeindcn-Propaga nda, 4. Bericht der Revisionskommission. Die bevorstehenden großen Aktionen sowie insbesondere die Lamigcrneiiidcn-Arbeit machen eine Ausspräche dringend notwendig, und wir hoffen daher auf zahlreiche Beteiligung. Näheres über Ort und Zeit wird noch genau bekannt gegeben. Zentrale des Jüdischen Nationalfonds. Wettbewerb Für die Humanitäre Fakultät der Staatliehen Universität Litauens in Kowno werden zum Hcrbstscmcster dieses Jahres Professoren gesucht: 1. Für die Wissenschaft der semitischen Sprachen; 2. für die Jüdische Sprache (jiddisch) und Li• tcratur; 3. für jüdische Geschichte. Die Personen, die sich an dem hiermit veröffentlichteil Wettbewerb beteiligen wollen, belieben zutn 10. Scptendier 1922 entsprechende Meldungen mit Bildungs- Zeugnissen, Curriculum vitne und Verzeichnis der erschiencnen wissenschaftlichen Werke (wenn solche vorhanden sind) an den Dekan zu richten, Dekan der Humanitären Fakultät M. Birziska (Birschisclika), Adresse: ValstyWs Universitas. Pan ui Humanitarinio Fakulto Dekanul. M. Birziskai. Kaunc. Hebräische K1tItarlcon!crcnz in Berlin Montag, den I I. August, abends, wurde in Berlin im Guttmanusaal die auf Initiative der Hitachduth einberufene Kulttirkoufcrenz eröffnet. Nachdem namens der Einbcrufcr Upmann Lewin solln und Chaim Grünberg die Zwecke der Tagung auseinandergesetzt haben, ergriff das Wort, vom Icbliattent Beifall begrüßt, Bialik zu einer Aussprache, ln welcher er einen Rückblick auf die bisherigen Systeme der jüdische« Erziehung warf und nachwk/3, daß sowohl die alte religiöse Erzidumg, als auch cl'j darauffolgende weltlidi-aufklikrerische, lehlgingcn, roll de ihrem Wesen nach tendenziös und auf einen NüizIULtxKszvvcd{, der außerhalb der Sphäre der Eaklust;׳.; r.dhd; liegt, gerichtet war. Aber;tuch.dk daaaerftonak Erziehung, die Jüdisches Arbeitsamt Zwei jüdische Abiturienten wollen Unterricht er• teilen in der hebräischen, russischen, polnischen and' jiddischen Sprache. Meldungen sind zu riditen an da; Jüdische Arbeitsamt, Berlin, Auguststr. 17, II. Das Jüdische Arbeitsamt übernimmt für die bei ihm gemeldeten arbeitslosen Flüchtlinge vorübergehend( Arbeiten, wie Adressenschreiben, Botengänge, Anbau• inungs- und sonstige Aushilfsarbeiten. Meldungen sind möglichst einen Tag vorher zu richten an das Jüdisch•: Arbeitsamt, Berlin, Auguststr. 17, Telephon: Amt Norden 2133, 4223. Wir suchen Lehrstellen für Elektrotechniker, Mccha• niker und Goldschmiede, möglichst in Betrieben, die an{ Sabbath geschlossen halten. Wir haben großes Lehr. Stellenangebot für Kürschner, Zahntechniker, Schäfte■ macher, Glaser, Buchdrucker sowie für kaufmännisch( j Lehrlinge jeder Branche. Das Arbeiterfürsorgeamt der jQdi-1 sehen Organisationen Deutschlands( bittet f ii r die jüdischen Internierten i m 18• ternierungslagcr Cottbus um Sport• und Spielgeräte. Besonders erwünscht sind Fuß- und | Faustbä.le usw., Schach-, Damebretter und andere Breit• spiele. Wir bitten, die Spenden direkt an das Arbeiterfürsorgeamt, Auguststr. 17, zu leiten. Für i Fr*lbnrff jtfrM O Iremden fpneht, siittbtcM Jos< gel Die Ortsgruppen Breslru. Zionisten treffen sich an jedem Dienstag 9 Uhr abends in der Konditorei Joppich, Schweriner Straße 38/40. Der Inhaber gewährt uns 10 °,0 Rabatt auf alle Preise. Esrcn. Am 30. Juli beging unsere Ortsgruppe den Hcrzl-Gcdenktag. Emgckitet wurde die Feier durch Et Mole Rachnmim. Sodann hielt der Vorsitzende dr: Ortsgruppe, Herr Adolf Koch, die Gedenkrede. Heu Heinrich Auerbach las aus Her/ls Tagctnichtr» vor. licrr Radornski sang einige hebräische und jiddische Lieder. Eine Sammlung zugunsten des HerzlwaWcs ergab die Summe von über 1700 M. Hamburg. Am 2-1. Juli fand eine von 200 Mitgliedern besuchte Mitgliederversammlung statt, in welcher die soeben eingetroffene Meldung von der Annahme des Mandats bekamitgegeben wurde, welche große Freude , hervorrief. Im übrigen war der Abend außer der Bc• I sprcchmig geschäftlicher Angelegenheiten der Orts• gruppe einem Bericht von Herrn Leopold Landau iiocr seine Palästiiiarcisc gewidmet. Herr Landau schilderte insbesondere die wirtschaftliche Entwicklung des Len*5 und die ^neucu Möglichkeiten, die er sehr günstig w• urteilt. Zahlreiche )־ragen aus der Versammlung vervoilstäiidigtcn mit ihrer Beantwortung das im ganzen erfreuliche Bild, das Herr Landau gezeichnet h.dtc• Mehrere tausend Mark wurden für den Nationalfonus gesammelt und ein Danktelegramm an Weizmann und bokolow abgesandt. Mannheim. Durch die Gründung des Landes• verbandes Baden-Pfalz hat die Tätigkeit der Ortsgruppe erw eiferte Bedeutung erlangt. Die Ortsgruppe hat m verschiedenen Orten wie Bruchsal und Ploroicin' Votträge mit gutem Erfolge veranlaßt Zurzeit wird der National,׳onds-Paliistinafili״, der am 23. Juli in der kV!•«״ Gemeinde Ladcnburg mit sehr gutem Erfolg gezO wurde, in den Bädern des Schwarzwaldcs vorgefiih״• Berichte hierüber werden nach Ablauf dieser Bädci- Propaganda noch gegeben. Schluß des redaktionellen Teils. ‘<ü »•1• Pi PI