Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 62 (8.8.1922)
- Date
- 1922-08-08
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 409 Nr. 62 Berliner Kalende? ) |lro! Pwllndr ZlonUtlae'i• Veroinltnn*, lWHn 01», 8״ya«l*tr.# teUphnni Zontrutn (V(U/lt>!,»«(»otiockhont״ No. 12006 H׳>rlln K VV 7, K»««onvorwoltnnf dor B. Z. V. kj Uilttweh! d*a P. Anrnat ״״ Sj lUroii-IUnir, H*i1n Llnionulr. 121 '"Io fl Ilii.'.b1)fi0«|»be ■o««r«r ll.bllollirk »band• 8 Uhr בית הועד העברי. בד־זיי מודיע לחבריו ׳שלרגלי נוות הסופר הגדול דוד 1s״s נדחה הניגוף הארצי־יעאלי עגלבע ליו ב ד׳ ט" ו באב יי אי:•::. על דבר קביעת מועד הדש לנ׳גוף נודיע לחברינו בזמנו. הנהלת בית הוער. 10• Ausrnat *bentls 8 V* Uhr .*«וי.ז00< l1&ft, OranicnHurgor Ntr. V>i־>BH1r»e11WJn!r'«<ltr<‘ct*l»1a!Hftiit)R«t0f1Mhfnd h«| Edmund | isiijpי *יי-י ״ jo!»liHwocb, nbovul* 8V4 Uhr B<twnm©ni«m im Gartoa dor Union*iUo, (ir«itatr1»ldor Str. 124 j «ripp* <1־*׳ att« drm Onfei», Jeden Montag, ab<U. 8 Uhr roUnnnnonsrtln aEtÄfiiipsomPnt ,.Bcivodore“, Ander Junnowittbrttcl(* (im Gerten) ebenda 8 Uhr I gittwoeb, den 19. Au^iit 1 »m Biutimer-Rfrfd, Lütiowatr. .6 Oei'ffniliche Kundgebung iniäfNUh der VüikcrbundscnfsclJcidung Ober PalasUn.1 J Ürker! ftftlium SoAoIorr, l>r.tifhra«rja Lerla, B.-A. Felix KosenblOih, ן Arthur [iantke mul «nderr. 11 EntriMi^ftrtrn *tim l'reiao vor! Muri{ ft.—, 10.—, 2a—, HO,-, 50.—, *r geher.p!;melich lu% lür den jMiaehen Mational*Fon<ln. im Vorverkauf fCT in dom lioniMtiwchon Büro, Spydahtr n nnd SAchiiKch« - il1 ^on •ümtliohon TUru’Hrkmson bei Worthoim und Boto scmcr^uiork, towie in den Buflhhot\d!un«on Kwcr, Knoieböcketr. 04/q^ 1-4״ F)*nsHnrc:or Rtr. 80, K*<!rm, 1>:1blrorvnn»rr. 8. , ^Crs0^c:;ffl1!1|lf||W1lfr h inAttKirUa (hrn-tot Gnburr, MorU&K Wa FroUnR von Spcndi•n«S ווו״י Fh«־. }loUlunnefl Rn Fron "WoiUiriftnn, Helensoc, Neatarstr. i r ״י׳־יד.. Klndorp-Artftt Wrafe, ab!,Mal, Montag bU Froliair von ־;‘. יl־i{lul Uhr. im Tuv^brrI von yrftnloin Salt; WarUmrgatr, 18 i ininicraUA• SaJtobarger Str. Meldungen an Kran Dr. Boa# ob erg, nd^arlx l Aün!»bttfp;0r Str. 17 (ßufnpU IoTkU).;geu dO tcl, über ung dt; eigt, di.’i jen sin;! j, gc«i;1 *citraccr.‘ ergaben, ist aber, wirklich Zionistisch - Tollnssoziallstischo Partei llsfoü'l llazanr, Organisation Stcrlin. OefentllcheTersammliuig Sonnabend, den 12. Aug-ust, abends 8 Uhr tc״> os Ila dm Mnsikersftlen, Kniser-Wilbelmatrasso 31 z^wieduj nahe Aleiandorplati. "”'ר■'־™•: Die ^es־״enwiartijyo!Lag©־ ״ wp.ü.־|t!or ÄioraisliHclaca ISowcgfisss״■״ h:n al:r iiMwcnlen; Joaef Sprinzak, Jfitfclleil der Zion. Exekutive, DarsU’.I.’.niijieij,׳ Chajim Öriinber״, Dr. Abraham Katzaelson, AbnchlirjS Dr. Clmjim Arlosoroff. >!'d w'5:|h DeAung fler Unkosten ־wird ein Eintrittsgeld von tngünsirJ Mk. 3.— erhoben.!״e^nochi Wahlen zum Dekgierieniag. 1d crlot•■ Köln. Die Kölner Zionistische Vereinpun^ ver-;vorstciiujleinlicht naclistelicnde Aufforderung zur Einreichung Rosch׳g»n Wah!Vorschlägen: 1 Hiermit wird zur Einreichung von WahlvorscMägcn laben b'-i*11 Kasseler Deicgicrtcntag aufgefordert. Die Wahl erft!nvr׳l-״P njctl ticn Ömndsätzen des Vcrhiiltniswalilrcdits. “ t V’" .קן sind für die Kölner Zionistische Vereinigung drei ,am;1י‘״’ibelegieite zu wählen. Die Misrachi-Ortsgruppc wählt lf י” “';I״cne t^cleßicrte und beteiligt sich nicht art dieser 5000״,lS»ahI. Die nicht gewählten Kandidaten einer Liste gelten bei Ar■•! -1 der itcihcnfolge ihrer Aufstellung als Ersatzdelcgiertc. löstuigc׳״! J« Walilvorschliigc müssen bis spätestens Dienstag,!י• August 1922, bet Herrn Alfred Schav, K.-Brauns- :4׳ Raschdorffstr. 18, eingcrcicltt sein. Halls nur eine js nt diesem Termin cingcreicht wird, so gilt diese . •, als gewählt, andernfalls wird am Sonntag, den |J׳ September, eine Wahl stattfinden müssen. 11״r״era11t I Die Wahlkommission!ist die י «iw Kölner Zionistischen Vereinigung. * AUlnchcn. Als Delegierte: Dr. Elias Strauß, ^n... ..i?!• Robert Katz, Etienne Basel!, Karola Silber. Ais ׳"1,[1 ״j If/sat?delegierte: Justin Lichtennucr, Jacob Reich, endenuu ן■■!« Ma chol, Dr. N. Gold matt 11. ferner von der ibc11 ''or'i*:sra c h iO rt sg r u p p c München: AJs De'ceregt P|:;«er Dr. Strum|1t. Als Ersaizdclcgkrtcr: Dr. Lazarus etigeni^h.!• Vcr■! i,, Dr. Wolf he im-Erfurt ist zur Uebemahtne eines i'‘ä״dats für den Dclegicrtentag bereit BESEvI Die Frage des medizinischen Budgets .Jerusalem (J.C. B.). Der Leiter der Hadassah j fXal Unit in Palästina, Dr. Rubi no w, und die Ver- }^erin der amerikanischen zionistischen F'rauenorgani- ״!i0״ Hadassah, Fräulein S zold , reisen demnächst nach ',rhh,1d. um das bedrohte Budget des Medical Unit "1r '1*‘Ü zu verteidigen. ... k. Rubinow und Fräulein Ssold haben das Budget .123.000 ‘י Piurvd veranschlagt iwid verlangen, daß die; a'fte <!esseiben von der Zionistischen Organisation l^hitfen werde. I . Dor« Ccg Ji'tr.h fa;־,d, wie ״Hcarcz“ bcu:1!cr Celciiijung'd■:.־ Fremde des Vcibuchenen |;י Ja»a s:att. Sjki’Grab liegt neben den Gräbern der' f >crdes 1. Mai. Am Grabe sprachen Dr. Ruppin für ן^ Zujiiistische Organitailon, Dr. Mo s s i n son für %'',י Waal leunii, Kubowiz.ki für die IjÜ Ccamtcn " Atbt i -■tbti'.cr des ״Silikat“, Disengoff für die Stadt “.'••A»ivv, L. Jaffc für die Zionisten Rußlands und | b.riaucn«! Pu In ״Haarcz“ veröffentlicht Prof. War• rC einen warmen Nachruf für Goldberg. An die Zionisten. Die Leitung der Zionistischen Organisation hat an alle Juden und Zionisten der Welt den Appell gerichtet, nach der Ratifizierung des Palästinamandats durch den Völkerbund die gesamten Kräfte der Judenhcit zum Aufbau des jüdischen Palästina zu sammeln. Ihr Zionisten, die in vielen und schweren Jahren bewährten Vorkämpfer unserer Idee, müßt bei den kommenden großen Aktionen der Judenheit für Palästina wieder voran gehen, müßt den Paläsiinagedanken in allen Herzen wecken und durch Euer Beispiel die gesamte Judenheit zu opferwiliiger Tat anfeuern. Um aber diese Aufgabe vollbringen zu können, müßt Ihr zunächst unsere eigenen Reihen stärken, müßt die Zionistische Organisation, die jetzt als Jewish Agency die bevollmächtigte Vertreterin der jüdischen Gesamtheit ist, erhalten und kräftigen. Die Existenz unserer Organisation ist nach wie vor die erste Voraussetzung tür das Gelingen unseres großen Unternehmens. Auf der sichern Grundlage dieser Organisation stehend, haben wir in den 25 Jahren, die seit dem ersten Kongreß verflossen sind, den Kampf gegen äußere und innere Widerstände geführt und alle die Aktionen unternommen, die der Errichtung der nationalen Heimstätte in Palästina dienten. Diese Grundlage muß erhalten bleiben. In der schönen und feierlichen Stunde, die wir jetzt durchleben, sollen wir mit freudigem Herzen unserer Organisation gedenken und sollen uns von dem Gefühl durchdringen lassen, daß es eines jeden Zionisten erste und vornehmste Aufgabe ist, für die Erhaltung der Zionistischen Organisation zu sorgen. Wir sind auf dem Wege, große umfassende Finanzaktionen zum Aufbau des jüdischen Palästina durchzuführen. Wir rufen Euch und die gesamte Judenheit auf zur Opfertat für den Keren Hajcssod, für die Gründung palästinensischer Unternehmungen, für den Ausbau unserer Banken. Zugleich aber fordern wir von Euch Zionisten, daß Ihr unsere Organisation auf eine gesunde, finanzielle Grundlage stellt. Der Schekel, der das Wahlrecht zum Kongreß gibt, ist niedrig bemessen, damit ein jeder Jude, der sich zum zionistischen Programm bekennt, ihn entrichten kann. Die Schekeleingänge reichen daher nicht aus, um die politischen und organisatorischen Ausgaben unserer Weltorganisation zu decken. Damit Eure Leitung, unbeschwert durch tägliche Geldsorgen, arbeiten kann, müßt ihr Zionisten für die Erhaltung der Weltorganisation sorgen. Der XII. Zionistenkongreß hat dies bereits beschlossen und das Aktionskomitee hat, in Ausführung dieses Beschlusses, von allen Zionisten die Zahlung eines Sonderbeitrages an die Weltorganisation gefordert. Nunmehr hat die Exekutive beschlossen, diesem Beitrag einen besonderen Namen zu geben und seine Höhe mit einem englischen Pfund festzusetzen. Dieser Beitrag soll von nun an der ״Goldene Schekel“ heißen. Jeder organisierte Zionist soll Ihn einmal im Jahre direkt oder durch Vermittlung seines Landes- oder Sonderverbandes an uns entrichten. Für jeden Ooldenen Schekel, der bei uns eingeht, wird eine besondere Quittung ausgestellt werden. Zionisten! Dieses Gcldopfer, das wir von Euch zur Erhaltung Eurer Organisation fordern, ist nicht groß, aber wenn alle unsere treuen und bewährten Anhänger In der ganzen Welt sich der Bedeutung der Organisation bewußt werden und den Ooldenen Schekel an uns entrichten, so schaffen wir eine sichere, finanzielle Grundlage für die Weltorganisation und ermöglichen den stetigen Fortschritt unserer Sache. Zionisten! Die Exekutive appelliert an Euch, in der festen Zuversicht, daß ein jeder Zionist seinen Beitrag leisten wird. Wartet keine weitere Aufforderungen abl Entrichtet unverzüglich sofort den Ooldenen Schekel für das Jahr 5682! Zahlt ihn sogleich beim Jewish Colonial Trust in London für das Konto ,Goldener Schekel 5682“ ein. London, 27. Juli 1922. Für die Exekutive der Zionistischen Organisation N. Sokolow Ch. Weizmann Vorsitzender der Zionist. Exekutive. Präsident der Zionist. Organisation. Die liebr. Tagung in Cassel verschoben Die nnläßlich des Delegiertentages in Cassel geplante hebräische Tagung ist bis auf weiteres verschoben. Postpaketverkehr nach Palästina. Die Maawirint Transport A. O,, Berlin N 24, Auguststr. 15, teilt uns mit, daß sie in der Lage ist,!*ostpakete nach den palästinensischen Häfen Jaffa und Haifa zu zurzeit erheblich günstigeren Bedingungen als durch die Reichspost zu befördern, und zwar gelten für Postpakete frei Haiffa—Jaffa ab Hamburg folgende Sätze: bis 3 kg . . . Mk. 100.— \ (Postpaket im Höchst- 150 ,, . . . ״ 5 ״,— I gewicht von 5 kg 1L Post- und jedes weitere t tarif zirka Mk. 350.— pro 1 Kilo bis zu 20kg 20 ״.— * Paket) Wertangabe ist zulässig bis zu 10000 M. Vcrsichenmgsgebühr beträgt 2°/0. Für Sperrgut 100«/o Zuschlag. Als Sperrgut gelten Pakete, deren Länge D/j m oder deren Raumgroße für je 5 kg 30 edem überschreitet. Auf die Verpackung ist besondere Sorgfalt zu wenden; sic imifl unbedingt aus festen Kisten oder Leinen- Umhüllung bestehen. Zu obengenannten Gebühren kommen die feinerdeutschen Gebühren bis Hamburg hinzu; ferner die Gebühren für Besonprng der jeweils erforderlichen Aus* fuhrbcwilligt!ngen, Ausftrhrnbgnbe und eine Spcditlonsgebühr von 50 M. per Paket jüdisches Arbeitsamt Gyinnasial-Profcssoraus Warschau, der russischen, polnischen, lateinischen 1md hebräischen Sprache mächtig, sucht Beschäftigung als Hauslehrer. Offerten an das Jüdische Arbeitsamt, Auguststr, 1ל% Misrachi-jugendvcrband Deutschlands Es ist geplant, am Tacre nach Beendigung des Dclegicrientages der. Z. V. f. 13. in Kassel eine interne Aussprache von Imtp-MLsr.ichisicu aller Gruppen und Pliltzc Deutschlands über alle schwebenden Fragen des Ze'trc-Misradu hcrbdzntuisrcn. Alle interessierten Gesinmingsfreundc wollen Anregungen tisu׳. gefälligst baldmöglichst an Herrn Dr, Gabriel Knoller, Berlin, Brunncnstr. 194, richten. Die Gruppen, die auf das Rundschreiben noch nidit reagiert haben, wollen dies unverzüglich tun. Öffentliche Versammlung der ifiiachdath. Am Sonnabend, den 12. August, abends 8 Uhr, veranstaltct in den Musikerfestsälen, Kaiscr-Wilhelm-Str. 31, die Berliner Organisation des Hapoiil Ha/air eine große öffentliche Versammlung, die sich mit der gegenwärtigen Lage Im Zionismus beschäftigen wird. Anläßlich der 111. Weltkonfcrcaz der 'Hitachduth sind bedeutende Vertreter der Bewegung in Berlin versammelt, von denen einige Referate für die Versammlung zugesagt haben. Die Stellung in der palästinensischen Arbeiterbewegung, die eure Verbindung mit aßen Erclgnissen palästinensischen Lebens, welche die Hitachduth auszcichiict. machen die Versammlung besonders bcdcutsam. (Siche Inserat.) Die Ortsgruppen Duisburg. Zionistische Vereinigung jeden Donnerstag, 8Vs Uhr, im jüdischen Gemeindehaus, Junkcmstr, 3. August: Dr. Storch, Rzeszow: Zionismus in Polen. Hagen. Die Ortsgruppe 113t am 17. Ju’i eine Hcrzlfelcr aogchalten. Die Feier wurde durch Herrn Dr. Sackheim mit einer Ansprache über das .Thema