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Jüdische Rundschau · 1922-08-08 · Heft 62 (8.8.1922) · page 8

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVII (1922)
Issue
Heft 62 (8.8.1922)
Date
1922-08-08
Page
– (sequence 8)
Language
German
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L. Natlonalfonds-Sta Ortsnamen 1111 L$ Sa >S Hl-Utl ll 0| einen! Cd "*״"V li a־a c 9 t* Ck "2!1 ■8 Sc 0.2 g S 5'5 c <£ 8 m •a 0 505־ O 1 fl A 41 S״j 0 d!9 0 SU m1fi v 1i 8;0■ | g n 0 a S o v u " 'i ä נ/ 2 k SS J *W ׳־i 1 | iP 1 Ortsnamen Hammel-Ut 43 1!t 9 TU• | m, % m b Ö C *ג T, 0 ßl © *> v y, ~ a -<* 8«i v י■ M״j t5 Um §•21 i*k 1 I g! *O 0 ©a o | *Stuttgart 183 106 2185 2676 3810 1200 9871 1 125001 *Wanne 22 10 263 420 805 — *Suderode 636 — — 635 6001 Woirscnfel« (Saale) — — 100 “־־־־ Sulingen 8 3 101 — — 25 — 210 | 6001 *Wesel ־— 4?60 2300 ־— Tarn! (BhBn) 16 — — — 126 — •— — 120 6001 Wmmollng —* 7 136 *־* **■ *Tapiau 8 8 383; — — 623 76 — 1081 1000! Werterburg *— 7 101 ****** ■**• ***** Tarnowit* 28 46 1410 287 — 1600 1100 3207 87501 Wetzlar 15 1 50 120 *־־׳* ״־— *Thalo 1423 IM■ MM MM 1423 iooö I *Wiesbaden 80 8 868 1435 1452 2300 Tholey 6 & 117 — M_ — 117 500 P Wolffenbüttcl ־־־* — ■- 240 — —— Tiofenort u. Umg. 33 11 660 070 — MM — — 1538 20001 IVorma 23 6 127 ־״־ ״—* ״־ Tilsii-Splitter 64 20 668 200 — — 25 — 083 80001 *WUrzlmrg 178 1 35 10152 — 862 *Treysa 21 21 417 60 — — 60 — 517 500 *Zoppot 61 30 040 1613 8000 *־***־ *Trjer 68 16 ' 420 1800 1800 70 — 1500 3505 40001 Zülpich — 10 300 ־— 120 **■־' Ulm und Neu-Ulm 13 12 411 — — 40 60 501 10001 *Zwickau 41 84 1440 7312 1600 — *Ylcrsen 18 1185 6 — -- — — 1190 10001 Ausland — — ־־־ 02 *־- 1010 *Waldenburg Schl. — 21 870 I 100 — — 860 — 1329 12501 Die vorliegende Statistik für das 1. Halbjahr 1922 weist gegenüber der gleichen Zeit des Vorjahres eine nicht unerhebliche "Steigerung auf: bis zum 1. Juli 1921 waren 897 COO Mark cingegangen,, die ersten sechs Monate dieses Jahres ergaben 1529090 Mark. Besonders bemerkenswert ist hierbei das Ergebnis der Purimaktion, das mit 291001 M. (gegenüber 175000 M. im Vorjahre) abschloß und also beinah ein Fünftel der gesamten Ein■ nahmen ausmacht. Dieser Erfolg ist ein erneuter Beweis für die großen Möglichkeiten, die unsere drei Jahresaktianen — Purim, Rosch-Haschanah und Chanukknh — cnthal'en, zumal wenn man bedenkt, daß sieh au dieser Aktion nur etwa die Hälfte unserer Vertrauensleute beteiligt hat. I>ie Erfolge in Deutschland könnten wesent• lieh a'Icin schon dadurch gesteigert werden, daß sieh wirklich a'lc Mitarbeiter dafür einsetzen. Eine solche restlose Beteiligung ist eine immer dringendere Forderung nicht nur mit Rücksicht auf den Aufbau Palästinas, der immer größere Mittel verlangt, sondern auch auf di: Entwertung der Mark. Gerade für den Aufbau Palästinas ist die Steigerung gegenüber dem Vorjahre doch nur zahlenmäßig 'vorhanden-, nach Welt- Valuta berechnet, stellt sie eine viel geringere Summe dar als die kleinere Ziffer des Vorjahres. Wir haben daher ,in Ausführung eines Beschlusses un-scros Hauptbüros ,das Jalircskoviingeiit auf 4 Millionen Mark erhöht, um wenigstens einigermaßen die Entwertung wcttzmnachcii, und dementsprechend die Kontingente der einzelnen Orte verändert. Wir bemerken aber, daß sich die Sterne (*) vor den Ortsnamen, welche die Erreichung des Kontingent sanlei'.cs anceigen, .noch auf die bei Jahresan fang festgesetzte Koiitingentssummc beziehen. Die neuen Ziffern werden also erst für die Arbeit des zweiten Halbjahres maßgebend rcl.1. Wir sind üb.’fzeugt, daß jeder unserer Vertrauensleute diese Mnßr.a'unc billigt, zumal das bisherige Ergebnis gezeigt hat, daß die früheren Kontingcntszilfc.n durchaus dem bei der damaligen Valuta Erreichbaren entsprachen. Es haben nämlich, immer die bisherigen Kontingen'.sziifcrn ״vorausgesetzt, lOi Städte von. insgesamt 245 kontingentierten ihren Kontingentsanteil aufgebracht, beziehungsweise iibcrschriiten, und davon wieder 31 Städte bereits das ganze Jahrcskontmgcnt erreicht, Au erster Stelle steht hier Leipzig, das sein schon verhältnismäßig hoch angesetztes Jahreskontingent in knapp sechs Monaten cinbckam, aus dem gleichst! Grknde verdient Karlsruhe besondere Erwühnung, ferner Mannheim, welches diesem Resultat jedenfalls selir nahe kam. Berlin hat zum ersten Male sein recht beträchtliches Teilkontiagent erreicht, was bei den hier vorhandenen Schwierigkeiten ein schöner Erfolg ist. Auch von den kleineren Städten hat eine Anzahl sehr gut gearbeitet; den Raum verbietet uns, alle einzeln aufzuführen, sie sind aber in der Statistik durch Stern (*) und Fettdruck deutlich gckcan• zeichnet. Trotz dieser erfreulichen Resultate zeigt doch eine kurze Betrachtung, was selbst im Rahmen des bisher Gegebenen — vvemi man zunächst ganz von einer Er- Weiterung unteres Tätigkeitsgebietes, z. ß. von der Erfassung der Landgemeinden absicht — noch versäumt wurd«, An erster Stelle müssen wir leider wieder auf die Bii chsena rbeit zurückkommen. Trotz unserer dauernden energischen Hinwaise ist hier eine wesentliche Besserung nicht eingetreten. De!Zahl der Leerungen beträgt genau wie im vorigen Jahre nur etwa 12000 für das Halbjahr, während sie mindestens das Doppelte erreichen sollte, wenn jede Büchse auch nur dreimal im Jahre erfaßt wird (cjie Jnhresk-onferenz der Vertrauensleute hat bereits eine viermalige Leerung für unumgänglich erachtet). Gebessert hat sielt nur, und zwar ganz wesentlich,' das Durchschnitts c rg e bn i s: während nämlich in der gleichen Zeit des Vorjahres der Durchschnitt 16 M. betrug, ist er jetzt auf 25,2 M. gestiegen. Diesen Erfolg verdanken■ wir aber keineswegs der Arbeit unserer Vertrauensleute, sondern ledig* lieh der erhöhten Gebefreudigkeit der Büchseninhaber, und cs zeigt sich an dieser Tatsache besonders deutlich, Einnahmen des J.N. F, vom 1.1. — 8. 8. 1922 iffM T*t«pl eiUxooh, 1588 100 2H10 IHR 10L 170 1330: 240 127 10539 11 «33 420 13932 2802 EC0r.-t •ן Ul« gpp• Oi* (*,!•atnna 3600009 32CC0OO 2BOOOOO ▼ 000006 ״*■Qs״, 600000 4300000 &VOOOOO '■Qi: 7 1600000 2010000 2000000 An den im Jahre 1922 aufzubringenden 4 Millionen fehlen noch trotzdem wir immer wieder auf die ausgezeichnete pr,>iew* pagandistische und finanzielle Wirkung dieses Sanimt.lo mittels hingewiesen haben. Das Resultat ist hier ך^^ןןך|':':0מ sehr viel beschämender als bei den Büchsen: gar.::,'1ta * 46 Städte haben überhaupt Ergebnisse aus dem Spender..» buche zu verzeichnen, alle anderen, also über 80'1 inläßll haben sich überhaupt nicht bemüht, trotzdem sie zur3!>1״*פ?* großen Teil das Spendenbuch besitzen, irgend eiuT in dieser Richtung zu unternehmen. Auch hier geh: dem Nationa'iiond״. viele tausend Mark sicherer Ei:• nahmen infolge der mangelnden Unterstützung sein■: Vertrauensleute verloren. Wir halten cs für unsere Pflicht, auf das Versag: |5״iwh»1 in der Biichseuarbeit und der Propaganda des Spend«.:;|״-w fht.׳ buchcs mit aller Deutlichkeit hinzu weisen. Der aujcrlK‘ p!,“ biicklichc Stand der deutschen Mark und die immrl»« 8•!« dringenderen Forderungen, die die Nationaliondsarix j j in Palästina au unsere Leitung stellt, verlangen d | ׳ t יי intensivste Verwendung der Wenigen Sammelmittcl, üh.i 2l®nl die wir verfügen. Die letzte Veröffentlichung d:| Hop* Hauptbüros in der Jüdischer! Rundschau hat gezeigt, dh|־־—• die Gesamteinnahmen erschreckend zurückgegangen sir:Si)n־fft Deutschland kann, infolge der Markentwertung, gcwlj'׳Ulli nicht erheblich zur Atilholung des Rückstandes bcitrag;r.J gö!m ihchf & Bork, K?!*nlto aber muß und kann durchaus dafür sorgen, nt des M Deck Köln wie leicht wir durch eine E r h ö h u n g d c r L e e r u n g s- Ziffer auch dir Eingänge aus den Büchsen verdoppeln können. Denn cs. ist klar, daß, je öfter die Büchse geleert wird, ein desto ,׳größerer Anreiz für den Inhaber bestellt, sie wieder zu füllen, und daß der Durchschnitt dadurch eher erhöh!, ו. יה ver;tage 1t wird. Die Gesamt• clniinhmcn aus Büchse« während des ersten Halbjahres beliefen räch auf etwa 309 00') M., sic hätten bei stärkercr Ausnutzung leicht das Doppelte betragen können. Es muß fcsigcr,teilt werden, daß in 67 von den aufjgcführten Orten, d. 11,, also bei dem vierten Teil alter derer, die mindestens HK) M. aufgebracht haben, eine Büchscnlcemng innerhalb der ersten sechs Monate überhaupt nicht statt,gefunden hat! Diese Vcntachlässi• K1mg unseres wichtigsten S.unmolzwcigcs entzieht dem Nationalfonds Gelder, die ihm bei Durchführung der Leerung ohne allen Zweifel zugefiossew wären, sie bedeutet also eine schwcj* Schädigung für den Aufbau Palästinas. : .Aehnllch liegen die Verhältnisse bei der Verwendung des Spendenbuches, Die Eingänge haben sich gegenüber dem Vorjahre nur unwesentlich gebessert, seine Einnahmen wenigstens die Valutadilfcrcnz wiedt § ausglcichcn; allein die intensive Auswertung der Büchw^ und des •Spewlcnbuches gestattet uns, wie die obi: | Darlegung zur Genüge gezeigt hat, den Rückgang wied.»;tI0r aufzuho'eti. Eine gewisse Besserung ist inzwischen au> jcferent#) eingetreten: wie die nebenstehende graphische Dars;e'Jj.־־ra»alea1 lung zeigt, haben wir in den 5 Wochen nach Abschtij der Statistik weitere 500 000 M. aufgebracht, und zutjj,:w während der Reisezeit, die eigentlich recht ungür.« für Sammlungen ist. Werden alle Kräfte cingcsc:: so können wir nicht nur die 4 Millionen, die jetzt I Deutschland festgesetzt sind, sondern ohne Frage not,' weit mehr cinbekotnmcn, zumal die wichtigste und erfcl,| reichste Aktion uns in diesem Jahre noch bcvorste!:־|::!entlieht die G1 ückvvunschablö sungen zu Rosck| 011 Wahl haschanah. . | f f iert Die Vorbereitungen zur Neujahrs-Aktion haben b| 8®ך ״ך׳• rcits begonnen, und wir sind überzeugt, daß unstrd :'s“sbad*' Parole, eine Million Mark durch diese Sammln׳!;t0[e״jcrj( aufztibringcn, sich verwirklichen läßt. Wenn wir in de ■f vier Juliwochen, der ungeeignetsten Jahreszeit, 5000■ן Mark erreicht haben, so muß es uns gelingen, bei A'v strengung aller Kräfte für die Ciliickwunschablösung«^ ,״ die schon im vorigen Jahre beinahe 300 000 M. ergäbe:,jj!י■ Augu diese Summe zu erreichen. Bedingung hierfür ist aber.g r ׳ Ras! wie immer schon betont werden muß, daß wirkecj alle Vertrauensleute sch an der Arbeit h*| teitigen und die Anregungen des letzten Rundschreiben» befolgen. Die Pmimaktion hat gezeigt, wie viel gera«: durch solche Gelege nheitsspenden aufzubringen ist, Glückwunschablösimgcn, die unsere populärste Spcncj darstellen, dürfen hinter unseren Erwarten ‘««!א Zurückbleiben. Die Einnahmen des Nationalfonds k‘n־> tjjrsatzi heute nicht mehr ab von deni Interesse des spendendc:gs:ins Publilam19 — dem! dies Interesse ist allenthalben v0!||‘israci handen und braucht nur immer wieder angeregt r.g ncr D werden —, sondern allein von dem stetigr'jr‘™•; intensiven Arbeitswillen unserer Vet«| trauensleutc. n״ Dr. ) IJ'iäiKlats * "lene E *'älil. Dl : der R< WaF 5 zu 4 te als '־ Sepien :;f Ü ר,—» 1־'t» I!! (,«ך/ 1 " '■'-י Dl J er ״'ieal (, jerin■ 4 lau Ha! cuüq fiit־ *tr"1"־"•, TI *fl■ & ■ j :nsliaii, |S 1923 '׳: 5 . I>r. i ,H;' 125.01 l|,f!(»U tej 'y ־*•ritten! ו f mm Barl; ):: 1י U.!ן י Jaffa ׳ 9;: 9 er, 7 i ־ oel '11 *־■‘■'■ä■*■*•. aJMMÜi' ■ *Lj‘1''■ U 1 tu *ft י Dr«^ Cbifrfod ßdiokfa, q-Soh&u&ertf, :1 ^.a, '! AiN '4' |״ar2 eij

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