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Jüdische Rundschau · 1922-08-08 · Heft 62 (8.8.1922) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVII (1922)
Issue
Heft 62 (8.8.1922)
Date
1922-08-08
Page
– (sequence 6)
Language
German
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r Seite 408 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 62 Palästina selbst die ganzen oder einen Teil der Kosten der britischen Gendarmerie trägt, aber nach den Sicsprechungen in London behände die Regierung nioit darauf. Samuel erklärte, er hoffe, die Voranschläge bald voriegen zu Körnten und ver.udu.-v1e, daß jede spezielle Anleihe mit den dazu gehörende» Voranschlägen dem Rate jeweils unterbreitet werden würde. Ismail Bcy fragte, ob die Bestätigung _dc1 Ad* vbory Council überhaupt notwendig sei, denn wiederholt habe die Regierung gegen den a;i;׳res|trnchen׳.n Wißen des Coimci! geliamie.t, besonders in Budget-Fragen, Die öcffcntlichkeit tn!,lachte die Beschlüsse de׳ Om teil, weil er ernannt und nicht gewählt ist. Der Obcrkir.uiiisr.ür erwiderte, dali der Council allerdings nur eine beratende Körperschaft ist und der Oberkoni,;.i dir selbst die Vorantwortnng für die Gesetzgebung trägt. Die neue gc:-ctzgebende Versammlung werde größere Vollmachten haben, tuid die Gesetzgebung wird von ihrer Zustimmung abhängig sein. Er erinnere sich übrigens keines!׳'alles, wo die Regierung gegen Beschlüsse des Council gehandelt hat. Nach längerer Debatte beantragt Ismail die Einsetrung einer kleinen Kommission zur Prüfung der Voranschlägc, welche dann Bericht erstatten soll über die Ersparnisse, die zur Vermeidung einer Anleihe gemacht werden könnten. Herr Eisenberg (jüdischer Kolonist) äußert sein Erstaunen, daß die Frage der Anleihe mit der Billiget- Frage vermengt wird. De Anleihe diene zur Deckung von langfristigen Investitionen, deren Notwendigkeit;:11gesichts des?.!!Standes des Landes jedermann anerkennen müßte. Da er, nicht leicht sei, Geld aufzubringen, so erkläre er, ebenfalls im Namen der Bevölkerung sprechend, daß keine Verzögerung in der Vorbereitung cintretcn so!(? Herr Beirut! bemerkte, Herr Eisenberg möge bedenken, daß er nur 10"״ der Bevölkerung vertritt, während die anderen Mitglieder 90״,« vertreten. Der Oberkommissär akzeptierte Ismails Vorschlag auf Ernennung einer Kommission zur Uebcrpiüfung der Voranschläge und der konkreten Anleilicprojcktc. Daraufiiin verlangte!;mail den Aufschub der Ver- Ordnung bis nncli dem Bericht der Kommission. Der Obcrkommissär aldärto dies für tu! möglich, da cs auch die Vorbereitungen der Londoner Regierung für die Anleihe vc;citcln würde. In das Komitee werden ernannt: Ismail Bcy, Tukan Bcy, Suicinan Bcy, Nassif, jclliu und Eisrnbcrg. Daraufhin verlangten die arabischen Mitgliederdes Ratesausdriicklich, vbndcr Verantwortung für die Verordnung be* freit zu werden. Der Obcrkommissär will* fahrte diesen! Wunsch, Das Manifest des Waad Lcumi an die Araber Der Waad Lcumi hat folgenden Aufruf vcröüentfleht An das arabische Volk in Palästina und den Ländern des Orients! Brüder! Das jüdische Volk hat nach vielen Jahren der Wänderunjr durch verschiedene Länder in der letzten Zeit begonnen, mit seinen Massen in das alte Land seines Ursprungs zuriiekzukehren, das in den Augen aller Völker geheiligt ist. Mit ganzem Herzen und mit brüderlicher Liebe kehrt es in dieses Land zurück, um es zu bcarheilen, zu behüten und zu beleben. Kraft und Eifer hat es hineiuversenkt, cs hat Opfer gebracht uni dem Boden (־'nicht abßcrungcn und an \ielen Orten liat cs die Wüste zu einer Quelle neuen Lebens vor Euren Augen verwandelt. Wir sind hierhergekommen mit dem heißen Wunsche, zusammen mit Euch das Land aufzubauen, das Euch und uns teuer ist, mit Euch in völligem Finvt,nehmen zusammen««rbeiten wie liebeude Biiider, die getrennt wurden und sni! ein!1!der wieder nähern. In jener Welt, aus ׳der wir zurückget.chft sind, haben wir viel gelitten, da wir dort unter Völkern waren, die uns und unseren Geist nicht verstünden haben. Wir haben gehofft, daß hier im Vaicrinndc der Söhne Sems, die uns nach Rasse und Sprache verwandt sind, wir eine gemeinsame Sprache und einen gemein- Samen Geist linden werden, und daß wir 11:13 gegenseitig verstehen und lieben werden und Hand in Hand an dem Aufbau der Zukunft des Ffciligcn Landes werden schreiten können. Ihr wißt, daß im Laufe der Iclztcn 10׳ Jahre das jüdische Volk ״roßen Reichtum nach Palästina gebracht liat, eine Quei'e der Arbeit und des Lchcnserwcrhcs für viele tausende Araber. •10 Kolonien und die übngct! Sicdlungsminkte, die wir in Judäa, Sdiomron, Ober- und Untcr-Gali!äa, in! Emek-Jcsrecl niifgcbnut haben, die neuen Städte wie Tcl-Awiw 1md die neuen Stadtviertel von Haifa und Jerusalem Inben Lehm und Bewegung ■»im Lande vermehrt und vielen Laiidesbewolinern einen Lchcnscrwcrb gebracht. Ihr wißt, sehet und fühlet, dali wie mit einem Zaubcrstabc die Wüste in einen blühenden Garten verwandelt wird. Die Entschlossenheit des jüdischen Volkes sahen nüc Gewalthaber ()er europäische» Welt, und sic haben es für ihre!'[hebt gehalten, dem jüdische« Volk seine Ehre zuruckziigcbcit und Bin! die Möglichkeit zu bieten, sich eine nationale Heimstätte •im Lande seiner Väter 711 crriclnen. Die Regierungen uni in besondere die cvk'itch• tetc cng.nchc Regierung, die da-s Mandat über Pa- L?U״!..a. rj!,m Zwecke der Schaffung einer nationalen rlcuiKatje für das jüdische Volk übenmmmen bat, haben ״ niemals daran gedacht, Euch unter irgend jemandes Herrschalt zu stcl.cn, und wir sind nicht in das Land ״c- Kommen, um zu herrschen. Unser Ziel ist nur das eine; ein ruhiges und friedliches Leben in diesem freien Lande das die Wiege unserer Jugend war, zu leben zusammen mit al.cn VoUcrn, die im Lande lebet!!, ״mit dem arabiscncii Vo!k in Eintracht und gegenseitiger Verständigung zu icbcn und mit i!1;n zusammen unsere gemeinsame Heimstätte m ein lvühendf.5 Gemeinwesen zu verwandeln, dessen Ausbau jede!» seiner Völker eine ungehinderte nationale EnFallumg sichert.“ (Wie es im Beschluß nes Karlsbader Zionistenkongresses vom September 1921 heißt.) Aber nach einigen Jahren der Ruhe und des Friedens im Lande umj gemeinsamer Arbeit m brüderlicher Mcbe zwischen 1*ns und dem arabischen Volke, kam pme üruotie von Mensche», deren Ziel cs war,!ms zu entzweien, Kampf zu stiften zwischen Bru* n und in unserem ruhigen Lande eine vergiftete Atmosphäre des Hasses und dauernden Konfliktes zu schaffen; sie begannen imfcr Euch cit!e Propaganda gegen das jüdische Volk, das im sein Land zurückkehrt, zu entfallen. Sie begannen in ihren Zeitungen und ihren Reden Märchen zu erzählen über Zehntausend« von Juden, die hcr.nwicbcn, um das Land zu erobern, über Legionen, die wir aufgcstclit haben, Waffctilager und Wai'fciifnbrikcn, die wir errichtet haben. Ihre Lügen gingen so weit, daß sic es wagten, Bilder zu veröffeuliidien, worauf die jüdische Fahne auf der Omar- Moschee, die dem 1r:n;eliiianischcn Volle iwilig und vom arabi,eben Volk geehrt ist, «large stellt wird, eine Lüge, deren Nichtigkeit ai c Bewohner des lieillgen Jerusalems liczcii wii können. Sic miilbraiidicn die Gutgläubigkeit ihrer ׳Lerer und veröffentlichen Dinge, deren LügcnUaftigi.eit sieh von selbst ergibt. Alle Besucher Paiäui ,as wälirend der letzten Jahre habe« voll Bewandetung die eifrige Arbeit der jüdischen Einwanderer gesehen, die ins Land kamen, nicht mit der Wafic, sondern mit dem Pflug, dem Spaten und dem Hammer. Hingebungsvoll bearbeiten sie den Boden, der bis zu ihrem Kommen wüst da lag. Sic haben niemandes Grenze verletzt, sie haben Grundstücke gekauft, die ihnen freiwillig verkauft wurden, haben Sümpfe trockengelegt, i'clsboden entsteint, sic ertragen verschiedene Krankheiten und dies alles tim sic am Liebe zur Sache und sind bereit, dem Laude l.cbcmgcht eiiuuhauchen. Alle Gedanken an Aufruhr oder Eiobcrung oder an /iolüstisclic Fahnen auf der Omar-Moschee liegen, ihnen vollständig fern. Arabische Brüder, glaubet nicht an alle die Ver- Icuru<hn1gc11, die ׳durch Hetzer unter Euch misgestreut werden. Gsdcnket, daß nur durch ein friedliches und ruhiges Leben unser Heiliges Land wieder aufcrstchcn kann. Höret nidit auf die Agitatoren, die Euch auffordern, gegen hure Brüder und Nachbarn in den Kampf 711 ziclien. Nicht diese Führer werden dann• für «lie Verwirklichung verantwortlich sein, sondern lhr, das Volk, Die Verwirrungen weiden nur Unglück über das ganze Land bringen und seine Entwicklung aufhnltcn. Entweihet nicht den guten Namen des arabischen Volkes, den es sieh■ in vielen Generationen erworben liat. Die jüdische Einwanderung wird dem Lande nur Glück brin* gen, denn in ihr liegt die Quelle des Reichtums und des Wohlergehens für alle Lniidctibcwoimcr, die auf neue Bewohner angewiesen sind. Nur in Frieden 1md Ruhe, in brüderlicher Liebe kann sich das Glück und der Reichtum unseres gemeinsamen Vaterlandes entwickeln, Wer zu Ruhestörungen aufreizt und 7!in! Kampfe hetzt •— er ist der Feind des Vaterlaudes. * Nehmet von uns die Euch zum Frieden entgegengestreckte Bruderhand an. Nicht auf Kampf war unser bim! gerichtet vom ersten Tage, an dem wir uns auf den I loden des Heiligen Landes begegneten und nicht auf Kampf ist unser Sinn gerichtet in diesem Augenblick, nachdem Euch und uns die Möglichkeit gegeben ist, unter dem Schutz der erleuchteten englischen Regienmg im Lande zu leben und es zu entwickeln und ihm seinen alten Glanz und Ruhm aus der Vergangenheit zuriiekzugehen. Stammesbrüder! Das jüdische Volk, das arabische Volk hüte in der Vergangenheit ein g'clciies Schicksal, unser Stammvater ist derselbe, und zwischen Brüdern soll kein Streit sein; Wir alle sollen mir ein gemeinsames heiliges Ziel haben: zurückzukelircn und die Einöden unseres heiigen Landes aufzubaucn zum Glück für uns und die ganze Menschheit. Jerusalem, den 10. Tamus 56S2. Waad Lcumi der palästinensischen Juden. Verbat der hebräischen Scliu'en in Dji11q3'-us Die Destätigung der palästinensischen Verfassung London. (J.C.B.) Wälirend der komnicndeti Woche wird der König eine Versammlung seines Rates cinbcrufen, auf welcher die Verordnungen über die Verfassung Palästinas bestätigt werden sollen. Gegen die palästinische Regierungs-Anleihe J e r u r. a i c in. (J. C. B.). Die arabische Presse m Palästina setzt ihre planmäßige Agitation gegen eine palästinensische Regierungsanleihe fort. Mehrere Zeitungen sprechen siel! auch gegen die Bet ei II. gung der Araber an den Wahlen in den gesetzgebenden Rat aus, der nach der neuen Verfassung schon in nächster Zeit stattfinden soll. Der Direktor des Erziehung* Departements der Regierung von Damaskus sandle am 3. Juli an die hebräischen Schulen in Damaskus folgenden Erlaß: ״Es ist notwendig, daß der Unterricht in Ihrer Schule iii der arabischen Sprache und in keiner anderen Sprache erfolgt, denn arabisch ist rijc offiz'cllc Sprache. Sie können die hebräische Sprache lediglich als fremde Sprache unterrichten. Jede Schule, welche iiaeli Empfang dieses Erlasses ihren Unterricht licbräisch erteilen wird, wird von dein Erzichungs-Dcpartcment geschlossen werden.“ Nach Empfang dieser Zuschrift wandte sieh Herr Borla, der Direktor der hebräischen Schulen in Dainaskus, an den Leiter des Erziehungs-Departements und setzte ihm die Ungerechtigkeit dieser Maßnahme vom nationalen Standpunkt auseinander. Doch dieser antv,ortete: ״Die Schulen sind in unserem Departement registriert. Wenn sie nicht ausländische Schulen sind, sondern Landcssciiulcn, dann betrachten wir sic als arabische Schulen. Wir betrachten Euch als Araber, und cs ist Eure Pflicht, in arabischer Sprache zu lehren.“ Auf eine Frage bezüßL der Kinder, gärten erwiderte der Rcgierungabcamfc! ״Die Kinder sprechen ja sciion arabisch, warum »Uten sie mit einer neuen Sprache beginnen? Religiöse Gegenstände könnt Ihr In hebräischer Sprache!•erneu, «her sonst nichts. Wir sind ein Volk .und unterscheiden uns nur in der Religion.“ Herr Borla erklärte, er werde diesen Bescheid der Jüdischen Gemeinde und dem Chacham Basdii Überbringern, denen' die־ Schulen unterstellen. Der Ciiacliani-Baschi und die Vorsteher der Gemeinde erschienen darauf im Erzichungs-Departement, wurden jedoch von dem Direktor nlpht empfangen. Darauf intervenierten sic beim arabischen Gouverneur der Stadt und protestierten mit Entschiedenheit gegen die schwere Verletzung der religiösen und nationalen Rechte der Juden. Per Gouverneur antwortete, diese Ent- Scheidung sei im Einvernehmen mft den Delc. gierten des f r a n zt) s i s che n OM r ko m m i s, särs gefällt worden. Die Poale Zion und Moskau Der rochen ausgegebene Bericht des Zentralbüro! der jüdischen Sektionen des N’ationalitäten-Kommissnriats gibt eine Darstellung des Konfliktes zwischen der kommunistischen Internationale und der linken Poale- Zion-Gruppe, aus welchem folgendes zu entnehmen ist: F.s wurde beschlossen, daß die Vertreter des Zentralhüros gemeinsam mit Vertretern der Exekutive der kommunistischen International« an der allwclthchen Konkreuz der linken Poale Zion teilnelimcn sollen, um auf «terscUtcn die Verteidigung der Thesen der intcrnationalen Kommunisten in die Hand zu nehmen, sowie ferner lürdie L i 0 u i d i c r u n g des W c 11 v c r b a n d es der Poale Zion und fiir die Lossagung der Poale Zion vom Palästina-Programm und deren Eintritt in die Sektion der kommunistischen Internationale das'Wort zu führen. Ungeachtet jedoch der telegraphischen Au!• fonkruivc׳ der Vertreter der kommunistischen Internationale, die Koniemiz bis zum 11. Juni fortzusetzen, damit cs den Vcrti eiern der kommunistischen Interiiationnlc und des Zcntrafbüros ermöglicht werde, sich an der Konferenz zu beteiligen, haben die Delegierten der Poale Zion ihre Konferenz sciion einen Tag früher, am 10, Juni, abends, geschlossen, nii'lidcm sie vorher noch die Thesen der kommunistischen ln* tcrnationale ahgeiciint hatten. Ais die Ver* treter der kommunistischen Internationale und der Exckutive ankajnen, fanden sc alle Mitglieder der Konferenz!noch versammelt, und He schlugen daher vor, die Kon• ferenz wieder auf/unclunen 11 ml die kommunistischen Vertreter anzuhören. Die Poale Zion Ich iten dies aber ab. Auf diese Weise ist der Bruch zwischen den Linken, Poale Zion und der kommunistischen Internationale zu einem Faktum geworden. Lebenrmilt<־Iscndun:׳«n nach Rußland Genf. (J.C.B.) Die Berichte der Delegierte« Dr. Nansens zeigen, daß, sc'bst wenn sich die Laje durch die nächste Ernte bessern würde, RußhnJ nicht entfeint im Pcdtz der bis zum nächsten Jahre eiforder• liehen Lebensmittel sein würde. Das Eiend in den Städten wi;d aiuli weiterhin in seiner Furchtbarkeit beispiellos bleiben. Adle Leu;e, die augenblicklich ihren Verwandten und Bekannten in Rußland durch Sendungen Hilfe leisten, werden gebeten, die Sendungen nicht einzustellen. Dank der außerordentlichen Verbesserung des Transporiwesens gelangen die durch den Hilfsdienst des internationalen Komitees des Roten Kreuzes und durch das Obcrk0111111is‘arisu Dr. Nansens gesandten Pakete regelmäßig an ihren Bestimmungsort. Tausende von den Adressaten Unterzeichnete Empfangshcstätigimgcn aus allen Teilen Rußlands kommen in Genf an. Sic^ sind begleitet von heißen Dankesworien der durch diese'Lebcnsmittclseudungen vor dem Hugcr• tdoc bewahrten. Ucbcrsledlung Dubnow's nach Berlin Danzig (J.C.B.). Wie der hiesige Vertreter des J.C.B. erfährt, wird Professor Siman Dubnow nicht nach Kowr.o zuaickkcltren, sondern seinen Aufenthalt in Berlin nclimcn. Di! Dl) Fin jüdischer Kandidat für den amerikanischen Senat. Der Millionär und Kiipfcrmincnfccr.itzcr, Erncst Bamberg er, Sr 1111 des jüdischen Gouverneurs des Staates Utah, wurde von der republikanischen Partei als Kandidat _ für den amerikanischen Senat aufgcstellt. Zur Zeit weist der Senat kein einziges jüdisches Mit■ glied auf. (J.C.B.) Verbot liberaler Zeitungen In Ungarn. Iler Ulict der Presse-Abteilung M. Eckhart, hat bei der ungarischen Regierung den Antrag gestellt, die vier liberalen Tages׳• Zeitungen i11־ Budapest, eingreschlossen den ״Az Est“ zu verbieten. Eckhart erklärte, diese Zcitimeen würden von .. Die Kompetenz des Oherrablnate» von Palästina- Der juriJiiBclic Sekretär der palästinensischen Admün* stratiort, Mr. Norman Bentwich, veröffentlicht eine Ver• Ordnung, dcrgcniül) die die i n n c re A d in i!1 i s t r a t i on der j ü d i s c 1! c n Gemeinden in Palästina, die Synagogen, die Ausführung des letzten Willens usw. be• treffenden Fragen dem Oberrabiner des Landes zur Entscheidung unterliegen. , Eine rumänische Handelsgesellschaft für Pajäs tina. _ Vor einigen Tagen ist in Tiukarest eine Rnmanino Palcstmiana Co. gegründet worden, zwecks Bcfördcmmz von Transporten zwischen Rumänien und Palästina und umgekehrt. Die Gesellschaft wird in Bukarest, Ga'atz und. Jaffa Filialen eröffnen. Die beiden Dampfer Constanta und Bukarcsti sind von der Gesellschaft erworben worden und werden regel• mäßig mit Ladungen und Passagieren zwischen Ga atz und Jaffa, Haifa und Beirut verkehren. k ״A A A *A *A *A A ״A A A A A B ״B B B B *B •B B » •II B B W E k E *1 k ■ E k k k k C יC c L c *( *l 1 I ■'■ 1 1 I 1 •1 *i 1 *I 1 נ ג נ נ נ 1 1• 1* 1י j נ ד נ נ• נ נ 1• ד ו*

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