Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 61 (4.8.1922)
- Date
- 1922-08-04
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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r Seite 402 mußte, wo der Zionismus sowieso schon stark gegen Rückschläge, Krisenstimmung und fortschreitende Zer- Splitterung zu kämpfen hatte. Da erst wandte sich die Exekutive der Hitaduluth mit aller Kraft der inneren organisatorisch-erzieherischen Arbeit zu. Die Frucht dieser Memüluiiigcii war teilweise schon beim letzten Kongreß in Karlsbad zu schätzen. Die Kongreßfraktion der Hitaduluth stellte dort die bei weitem größte der .,linken“ Gruppen dar auf deren Schultern abo ein groikr Teil der politischen Verantwortung ruhte Sie hat versucht, dieser Verantwortung gerecht zu werden, indem sie. von aller bloßen Deinonstratiouspolitik und Oppositionsspielcrei sich entfernend, bemüht war. in positiver Mitarbeit ihre Prinzipien durchzusetzen. Zu gleicher Zeit tagte in Karlsbad die zweite Konferenz der Hitachduth. Aber auch sic war, infolge des Kongresses, so stark von allgemeinzionistischen Problemen und Aufgaben beherrscht, daß diese die Lesung der spezifischen Hitachdulli-Problcme (Programme, Iiuernatbnale. Organisation usw.) einer späteren dritten Weltkonfcrcnz überlassen mußte, Uebcrblkkt man den Weg der Föderation seither, so läuft er, trotz wiederum steigender Inanspruchnahme de; Ecwcgung durch praktische Forderungen (Arbeiterbank, liachana usw.) geradezu auf diese dritte Konferenz hin, Die organisatorische Konsolidierung der Hitachduth Ist jetzt so weit gediehen, daß sie auch eine prinzipielle politisch-programmatische Vcrcinhcitlidr.ng mindestens möglich erscheinen läßt. Gerade im Osten haben sich die Hitaciidulh-Organisationcn am besten befestigt. Die Föderation umfaßt dort Landesverbände hi Lettland, Litauen, Polen, West- und Ostgalizicn, Rumänien, Sowjet-Rußland und Georgien. Dem zur Seite stehen schwächere Gruppen in Mitteleuropa: die Hitachduth in Oesterreich, Hapoiil-Hazair in Deutsch- Im.'d und der Tschechoslowakei, Zei're-Zion in Belgien. In letzter Zeit hat auch die Hitachduth-Organisation in »len Vereinigten Staaten, die der amerikanischen Zerre- Zion, sich Stärker zu entfalten begonnen. Sie hat an der letzten Keren Hajessod-Kampagnc bereits mit viel Rührigkeit und Erfolg mitgearbeitet, eine Tatsache, die Weizmann in einem Brief an ihre diesjährige Konferenz ausdrücklich anerkannt hat. Eine besondere Stellung innerhalb der Föderation hat natürlicherweise der palästincnsisdu' Hapoel-Hazai’r inne, dessen schöpferischem Geiste und Gestaltungskraft die gesamte zionistische Bewegung so viel verdankt. Alle diese Gruppen und Organisationen werden auch auf der eiiibcrufcncn Berliner Konferenz zusammentreten, um die grundlegenden Probleme ihrer Bewegung einer eml״ü!'i'Tc11 Klärung entgegenzuführen. Die Konferenz wird sich nicht nur mit dem Programme der Hitachduth beschäftigen. Auch die Frage ihres Verhältnisses zu den sorinlisli-cheii Internationalen soll behandelt werden und wird anscheinend in konkreten Anträgen entschieden werden. Außerdem steht vor allem die Einigung »!er linken Föderationen im Zionismus (Hitachduth, rechte Poak-Zion, sozialistische Zei're-Zion) auf der Tages- Ordnung. Seit langem bemüht sich die i Jistachduthkonkrete Möglichkeiten zu linden, um alle diese Gruppen — wenigstens födcra'tiv — zu gemeinsamer Aktion zu vereinigen und so auch hier den unfruchtbaren Zwist und die unproduktive Gegnerschaft zu vermeiden. Es bedarf aber wohl keiner Betonung, daß die Konferenz neben diesen Sonderfragen der , Föderation auch die allgemeine zionistische Situation beraten und die Kon- Sequenzen י aus den Beratungen ziehen wird. Wie aber die Entscheidung über alle diese Fragen ausfallen wird, das ist nicht nur für die Hitachduth imd ihre Künftige Entwicklung, sondern wohl auch weit über die Grenzen ihres Verbandes hinaus, für den gesamten Zionismus hinaus, durchaus nicht ohne Bedeutung. B.-S. JUEDISCHE RUNDSCHAU ןי/־׳ייי י ä % £ j jimJ׳ WM Bflroi BorHnor ZfonUtUflh• V^rnlni!מוזזß■, B«rUa 0 1Ö, Soydtlatr. 9 Telophom Zontrnm f’tlU/IfS * Poat#0hftokkonto No, 19000 JtorUn NW 7, Ka««mn0־fwrtituD!1׳ »l«r 11. 7*. V. Bonruhöuti den 5. Auirunr inj Liniimt^r 121 nb״n»U ft l'br 4, Alteud tl-r 1‘rol*!מוחא Ifif tile IVoUko«IUI%<,idall» 1. Clutvtor Jj׳>n>ftn, .1 in fit, übori ,,(iruhtJint;{^ amarfr Cb»l1u«1DtU" 2. Oluwr Limunnn L1>w{-,rü0i1n, Nt יו izlic.l der Ktokativo, ülüorj .,!>** HVg«u aor KultamboU der UltoeJidoUi'* 3. lll«k«Baioa MhrJUhNJtiftondffomo'judiaft!, Ornnifm^iirror fltr. fll, ת •chm. ß Ubr Ktitauiid Lovry: Ho*procl1n«ßאב1ת ׳—'p*1D deren Zeltgeneblclit». den 0. Aupmt Nlsrflcltl-Jurjendffemfiliiefliifi ־ ■ Aqiüd# der «iugonügemeinsoliaffi Treffpunkt 2 Uhr naclimiUn^ii an der iloroliua, Alexanderpl»ts. Mittwoch, den 0. *b;ni■ ß i'br 4 lUc«»il־lf*1»7r, Helm LfnforäPdr. 121 JiMoriiUfrebo stirerer UlfaÜotkek Die Wahlen zum Delegiertentag Leipzig Der WaMvorstand der Zionistischen Vereinigung Leipzig erläßt folgende Bekanntmachung für die Wahlen zum Delegicrtcntag: In Leipzig sind 13 Delegierte zu wählca Für jeden Delegierten ist ein Ersatzmann zu wählen. Die Delegierten werden von allen Gruppen gemeinsam durch!1roportionahvahi gewählt. Wahlberechtigt ist jedes Mitgiied der Z.V.f.D. über IS Jahre, wählbar jedes Mitglicd über 20 Jahre, das den Landesbetrag für 1922 voll bezahlt hat, Wahlvorscliläge, die von mindestens 13 Wählern unterschrieben sein und die schriftliche Einwilligung der Kandidaten enthalten!müssen, sind bis zum 12. August dem Vorsitzenden des Walitvorstandcs, Herrn Wilhelm Du bi 11 er, Zionistisches Sekretariat, Keilstr, 4, cmzurcichen. Niemand darf mehrere Wahlvorschläge unterschreiben, niemand auf mehreren zugleich als Bewerber stehen. Mehrere Wahlvorsclilägc können verbunden werden. Ist nur ein Wahlvorsdilag cingegangen, so gelten die vorgcschlagencn Bewerber ohne weiteres als gewählt. Leipzig, den 30. Juli 1922. Der Waiihorstand. Wilhelm Dubhvcr. Beer Sudowicz. W. Gildingorin. Versuchter Einbruch in einem Zionistischen Büro In der Zeit vom Samstag, den 22., zum Montag früh den 24. Juli, wurde der Versuch eines schweren Einbruchs in das Bureau des Zionistischen Gruppen- Verbandes für Bayern lind Württemberg, Nürnberg, Fiirther Straße 87 unternommen. Die Täter hoben das nach dem Hofe führende Äbortfenster aus und gelangten so in den Korridor, der zum zionistischen Bureau fuhrt. Sie machten sieh dann daran, die Türfüllung heraus-, zufchiiciden und den Glaseinsatz zu entfernen. Wahrscheiulich wurden sie bei der ״Arbeit“ gestört, da ihr ״Werk“ nicht ״vollendet“ wurde. Zur Verschönerung ״schnitten“ sie ״in die Rinde“ — will sagen in die Tür — ein Hakenkreuz.(!) Der Kriminalpolizei die am Montag Vormittag von dem Vorfall verständigt wurde, gelang cs, einen Fingerabdruck des Täters festzustellen. בית ועד עברי« ברלין עורר ביום הרביע/ 9 לאוגוסט, הטשודעשר באב" באולם Moiitior-Sa*!, Kötbn0rttr. SB נשה ארצי־ישראלי ספההי־טוםיקלי בהשתתפות הסופרים והאמנים: ש. בן־ציון, יעקב פיכמו" א. צ. אידלוון" הגב׳ גולדברג־ קגיבסקי, ה׳ רווגצווייג ואחרים. כרטיסים להשיג ב;,עבר" וב*ילקוט"" בשביל הברי ביח־הועד רק בלשכת "בית־הועד" tf. u b. x.o««or״»ura־iurt גץ 3 עד » אחה״צ. DoanoriU(?, tlon 10. Anpiufc •bond■ XJlir lU1r*chl Juk״׳E(lK0n1rin1(־J1aft, OrBnlonburjior btr. Üi DUku״*icm»*bfnd ht> 1 Kdmn•«! 1161»y. Mittwoch, don 36. Aufruf •honda 8 \Jhr Feier anläßlich der Mandatibestätigang. <ra Bliihnor-Sant, Lfttaowstr. 7(1. N.Oioro. ». rod»ktton«lla 011א«. tirnpp» Oat J8 t«n Mittwoch, aband• Btjtir Uui«s,mmon»oin Im Q»rtoa dor ImlonglUo, Ur»ll«w*ldor Str. 1KU Orupra der Zionist.» »0« dem ö.len. Joden Montag, nbd».B Uhr tlclmmmcnintn v im EUUUaomrnt ״BcWnilaro", An der .Innnowllthrdrlm (im Gnrton) Helirihrlief Klndenrnrico i'11»rloltn»hEr(r, Mimtna bl« Frnilo(׳ ■von 9 -12 Dlir. Moldmigon »n Froa VVottsmonn, Hnlouuoo, Ko«tor«tr. i UebrSIcchcr Klaiicrgartca Wco», •b 1. Mai, Uontagr bl* Krt.it«« von 10—1 Uhr, im Utii-saaal von Frhnlcin Aalt, WnrtbarRVt*. IS Koka Salibargor Btr, M01dun«cn an Frau t)r, Itoionbarg, Anc«h׳argor Str, V! (Stclnpl. 135:14).!!«brSlschor SpUlaacbmittaR dar Cirnpp» Süd, I,nI1en-Ulot % Im ■ Baitaarant, UaMsajon nimmt anSordora cn:־״o::on1 Da« Knltardoiemat iar B. S5. V, S6ydol«t». tt (Zoatrum 8814/15). Montag, den l.Atii; abd«, 8 Uhr, Re110urc£, Oranienburger Straßo 18 (Stadtbahnhof Börse) VORTRAG Genosse Ingenieur S, Kaplanski (London) 013 jüaSs MMsft uiUtiüiimiKuiüimiiiitiiaumKiitöiiumimmuuituiaunuuiiiiUMiuiuiiuii’.utuK'.M nsii! üüs PailstiiiSäioriiM ll!illllill!llllll!lllliii!ill!!l!ii!l!illlliil!lilillllili!i!lli!li!!liilllllll!i!li!ill!^ Karten sind an dor Abendkasse *u Laben, Jüd. sozIeMan. Arbeiter «׳Organ. ״PoöIc Zion" in Deutschland. offiziell!'* lCtindgcbuß״ anläßlich der Mandatsbestätigung Am Sonnabend, »len 29. Juli, שבת חון פרשת דברים fand in der Synagoge Mazmiach Jcscluuih eine ciu- «irueksvolle Kundgebung statt anläßlich der Bestätigung des Palästinaniandafcs. Obgleich die Ankündigungen erst .1־m Tage vorher verteilt werden konnten, waren doch in dem dicht gedrängten vollen Raume über 400 Persauen anwesend■; auch die Fraticiichüre waren voll l>csetzt, Neben den Mitgliedern der Gemeinde war eine große Anzahl von Gästen aus allen anderen Synagogen und Botcmidroschim der Umgebung erschienen. Es sprachen Rabbiner Harry Lcvy, Herr Lazarus Barth und Herr Redakteur \V ald mann. Herr!Rabbiner Levy begann in seinen Ausführungen mit dem Hinweis aut das dreifache Galulli, das es zu überwinden gelte: 1ias Galuth des Landes, das Galuth »!es Volkes und das Galuth der Thora. In einer Stunde der furchtbarsten Krise für unser Volk und unser Judentum! rei ums jetzt die Möglichkeit eröffnet worden, die Diaspora der Jahrtausende zu überwinden und zugleich mit dem Aufbau des Landes unserer Väter auch dem Gast des Judentums einen neuen Lebensodem zu geben. Herr Lazarus Barth schilderte die Entwicklung der ־zionistischen Idee und der zionistischen Politik, die bis zu diesem Tage, bis zum Tage der Man־,latsbe$fäii״t»g\ geführt habe, und verglich die Stellung des jüdischen Volkes in diesem Augenblick mit der Zeit der KuikIschuftcr, von denen auch die Sidra uns berichtet, Er warnte davor, nicht wieder in die Sünde des Kleinmuts zu verfallen, sondern mit Aufbietung aller Kräfte an die Arbeit zu gehen. Herr Rcdskteur Waldmann betonte bewrtders, daß die Manjatsbesliitirpnig nicht ein Geschenk zu werten sei, sondern ’ die Leistungen, l.c.von.Iers die "eistigeu und kiilliircllon Leistungen, des jüdischen Volkes der Weit die Aner־ Nr. 81 kciiming auf gezwungen habe. Er entwarf in yr0 Zügen du liild von dein Anteil der JiKlen ' Entwicklung der schöpfeiischcri Idee der Menschheit r schloß mit der Hoffnung, daß diese Tat des V0״:' liimdcs ein Segen sein werde, nicht nur für das Uv',: tum, sondern auch für die Menschheit, die von'*i schö|)ferischen Kraft des JudcnUiuis noch Gewalt;' zu erwarten habe. 'י!\ Misrechi-Jugendgrappc Am 23. Mai fankn im Ralirncn rtnscrcr Ar•, i gcnuiiisclratt die Referate unserer Gesi!Lnung-gtmjl‘;’ I'ischbcin und Cclicn-Aitaiia über ״Esra und fächern'■ statt. Während der erste Referent sich kurz aut c,■ rein gcscliicht liehe Darstellung Ire sch rankte, zog fg״ Cohen eine Parallele zwischen der Befreiung aus dt-■ ersten Galuth in MUrajim, dem zweiten durch Esr,1 g Nchcmia und dem driticn, in dem wir uns heute befinde' Am 6. Jum sprach als Gast Herr B. S. Jacob».׳■ über den Öidiier Bialik. D r Referent hatte es 5.־ zur Aufgabe gestellt, durch Anführung und Ucbetsctader promencnicstcn Schöpfungen des großen pot:(• die Zuhörer in die Gedankengänge und die \X׳ciü; schautmg Biaiiks cinzuführcn. Am 13. Jutu fand im Logen heim die Neukonstituierung der Jugendgruppen in der Misra".,,. Ortsgruppe Hamburg-Aitona statt. Nadidem zuuii,! sich eine zweite Arbeitsgemeinschaft gebildet und nr! ihrem f’rogramm die anwesenden Gesinuungr.gcnosv i bekannt gemacht hatte, zeichnete Herr Fischbein R j die Ziele, die sich die neuerstandene Jugendgnm•'1 gesetzt hat. ln Literatur-, Gcsdüciiis- und Spradiicum■1 an regelmäßig statt find cmlen Abenden mit Referat(■‘ unserer Mitglieder im Rahmen der drei Arbeitsgcmei j schäften, ans welchen sieh die Gruppe zusammen»*! in der Leistung technischer Arbeiten und in der lülg der_ Geselligkeit sicht die Jugendgruppe ihren Aufgak■־■ kreis. — Die Herren Alexander Adler und van Q«1 begrüßten namens der Misrachi-AUersgruppc in wanr.n Worten die Neugründung und wünschten guten Eric für die Arbeiten. Arbeitsplan der verschiedenen Gruppen: Arbeitsgemeinschaft! (Atter von 18 Jahren a.״‘ 1. Mtiigig am Dienstag Diskussionsabend t Referat eines unserer Mitglieder. Zeit: 94/י Wir, 2. Sprachkursus. Leitung: and, med. Sabber; jeiten M o 111 a g - Abend von 9—10 Uhr. Arbeitsgemeinschaft II (Alfer von 15-li 1־. Dienstag Mtägig Vortragszyklus von Herr Rabbiner S. Löwy über: Die Literatur dt ר alm n»1. Gäste willkommen I OeffcntiicJi. Beginn: Dienst., 22. Aug., abds. 9 U., Im Logenhe.'^ 2. Sprachkursus: fjoitung cand. med. Salzberg; jedr“ Montag-Abend von 8—9 Uhr. i 3. Gesellige Zusammenkünfte jedem Montag nach dc| Sprachkursus. I Arbeitsgemeinschaft III (Alter von 12-11־ Jahren). | Lehrkiirsus bei Alfred Wigderowitsdu ץ Aumcidimgen für alle Gruppen sind zu richten r; unseren Schriftführer Alfred YFigdcrowitsch, Hemrlal Barth-Str. 21, I Unser meugcwählter Vorstand setzt sich zusamEt j aus: Bernhard Fischbein, I. Vorsitzender; Ref. £re;j Michaelis, II. Vorsitzender; Alfred Wigdcrowitsch, Sehr!!׳{ fiihrer; Herbert Löwenstein, Kassierer; Hanni Dnidri Propaganda: Willy Piesscr; Eugen Michaelis. fc Am 29. Jum sp-ach unser Freund Erich Midue־| über Pinkcrs ״Autoemanzipation“. In überaus klar::! Weise beschäftigte er sidi in seinem Referat <i!~ I Uns ein Bild über die Zeit, in der das Werk entstand,׳! Und die Gedankengänge, tiie cs auiweist, zu cntwnlvj Am 4. Juli diskutierten wir über Probleme, dies. j uns aus einem kurzen Referat unseres Freundes W1.ן Hesse cntgcgcnsteilten. Der Referent hatte uns rij Hand eines Kapitels aus dem Böhm kurz in die Theo: , des Zionismus eingeführt, und die Diskussion wird 1"i schließend an unser nächstes Referat Dicinht den 18. Juli, über: ״Die jüdische Kultur und ihr־-i Inhalte‘‘ (CricJi Michaelis) iortgcselzt werden. I Vortrag Kaplansky Montag, am 7. August, 8 Uhr abends, findet 5" der Ressource, Oranienburger S:r, IS, ein Vortrag *! bekannten Fiihrcrs der poalc Zk»n und Mitgliedes^•g,■ Finanz- und Wiristhaftsralcs F)r. S, Ka plansky ö>:| ״Pa 1 ä 81 i n a in n nd a t uti d jüdische A r b e i ♦er j schaff" statt. Jüdische KindcrhiKc Die Sannniimg ״Jüdische Kiwlcrhilic“, die seit nu'V ala einem Jahre von der Zcntral״\\־ohlfahrtsstelic <5־ deutschen Juden veranlaßt worden war, hat nurmr■, ihren vork'iiifigcn Abschluß gciundcii. . Es sind im .Reich im Ganzen direkt für die ״Jü<״'l ü Kind erfülle“ zirka 3 Va Millionen M. auigebradit w.!■׳«; ein Betrag, »1er sich aut zirka 5 AUliioneii dadurch » ,י höht, »laß glciclizeiiig angeregt durch diese Aktion. ׳ ( »len cin/eliien Orten hoch besondere Saiimih1׳״•■',■ iü jüdische Klr.<lrerl1ilfseii1ric!1t:111״cn stattgcfun.ien hat*1 ־ Zirka 2 300 009 Al, sind "für örtliche bn: ff! vitvziclle Anstalten verteilt worden. 10(1000;׳■״.,!,J außerordentlich geringer Betrag, wurden für Unkosten verbraucht, so daß in der Sitzung des l»Cl'״l ausschusscs am 10. Juii 1922 zirka 1 100 000 M-־, "ג'j ReichKmstnUcn zur Verteilung gelangten. J Die Beträge schwankten zwischen 10000 M• ״» 200 000 M. Besonders bedacht wurden: Neu-B*n,. Heim des Jüdischen Frauenbundes, mit 200 000 Israel. Kinderheim 100000 AL, Vvk auf Föhr, Kj'״,:!■ heilstättc 100 000 M., Breslau, Kleinkindcrlicim 73 0W»1 •׳ Ahlem bei Hannover, Israel. Erziehungsanstalt ,״״t .Mark, Bcriin-Repzm, Israel. Fürfeorgc-bizichungs^j: i für schulentlassene Knaben 70 000 Al. Andere An:'׳״״j erhielten 00 000 AL, 30 OOO Al. und 25 000 M. _ f Für die Kinder! 10t in Galizien ist ein BC‘raS , mehr als 100 000 M. zur Verfügung gestellt י»•" wovon bereits 50 000 M. vor einiger Zeit abgc׳“ , worden sind. N kor* die 1 rieht auf Oeff sieht gor***)[, ' t llernu leiget 06ttl H H■ : DOsi Sflbt Lou« Mog / g® 4;iUi1!1!!:ia1« I Die J | Kn B«t I Pr• Kfri! '•41 ״'! ■:j Körtlen! ~ Wtnuö di« Jod י" lanp •urt Jy it»d 3 ibKauff' ןוןןןן!י.!'1:זו!ו1!;י" dTI־ 1• Ab® n«a 1?־,״ 11 II. Voi in T m. Ba Sprcrhit Be(!]««!י;; \־r I Ut:i