Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 60 (1.8.1922)
- Date
- 1922-08-01
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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JUEDISCHE RUNDSCHAU Sd?e 39S /? , 60 Kr. 60 ■•.i״HuniT der Verpflichtungen unternommen werden, an idchc dieses Lind und dieses Hain Ln einem bei• «j ipieiloscn Ausmaß persönlicher Haftung unwiderruflich 1[)Uiiden sind. Was könnten wir Besseres. tun rar Erfüllung mir 11a• unser Datums cs siv.j ׳ Variat Zwei ben j׳e■;P recht:! Tfiiiidv;, iH'insatn jeu jene nrt. Ich frsannneh midi di sn״e 1 Privat, {entliehe gemacht U unter-1 )rosaiseh die Re• etrctilich ii •ferne;:; mg um• ir j.lay'*, urde, die m abzu• der Art,!ariaincm delt wer• r 11 a u s, eilt zu!11 fest• oßbrin einer s Ver• ngland e Ver• Jas Haus er Fra״c? k durcher An״e• auf dem n atio wir ein• 1, zweck• mit dem!dien Be• rsp reellen n Rechte vertrieben I machen, wollte, sc tlinqe dir II 11 ׳, und , ihr Geh! denen sie arabische«!•stündlich. | ^•res Versprechens, ihnen bei der Errichtung ihre .!׳'analen Heimstätte bdriU'ach zu sein, ohne dabei *nstäti 1 £,11 Arabern gegebenes Versprechet!, dal» sie dadurch 1e ve׳׳e 1 rieht beeinträchtigt werden sollen, zu brechen, ab; den **י |! Zionisten die Schaffung dieser neuen palästinensischen 4t d״ t Veit aiizuvertrauvir, die ohne irgend jemandem Unrecht 1;;1 tun, olinc auch nur das Geringste von dem wc״?.u< besieh! 11 Hirnen, was vorher da war, dem ganzen Land einen 1X4. I eroberen Wohlstand und die •e 1917 m y.s'c des sozialen 1liviid? Würden die Zionisten dadurch nicht ein gutes I Geschenk mitbriirgen, dessen Wirkungen sich im taufe fcr Jahre immer segensreicher entfallen winden? Wäre nicht ein gutes Geschenk, das mehr als alles andere gr arabischen Bcvölkcrim״ beweisen würde, daß die ן g1(׳:i:.|en ihre Freunde und Melier sind und nicht ihre Vcalräiigcr und Unterdrücker, und daß die Erde eine j;löibiHttige Mutter ist, und daß Palästina eine ״!;inijcude Zukunft hat, und daß für alle genug da ist? Waren vir .111! dem falschen Wege, als wir bei der Durch- | :.imii’g der Politik der Nation und des Parlamentes die .,!;ivieklung der Wasserwege und der Wasserkräfte Pa- I ]ütinas als das wichtigste und geeignetste Mitte! aiisahen, 1 ״:s die Erfüllung unserer Zusagen zu ermögliehen? Ir., wird behauptet, die Araber hatten cs selbst getan. Wer ,;.d daran glauben? Sich selbst überlassen, hätten die ׳..;L.onti eilen Araber nicht in tausend Jalircn wirklich;,׳!!ritte zur Bewässerung und Elektrifizierung Palästinas :•:!ernommen. Sie hatten sich auch weiter damit bc- -rügt, in der wüsten, sonnverbrannten Ebene dahinzu-;jen, ein philosophisches Völkchen, und die Wasser des | joainn ungebändi״! und ungezügelt m das Tote Meer 1;;liiiiliicßcu zu lassen, Mr. Marriott: Hätte es nicht ein Engländer ן für sie tun können? Mr. ChurchilJ: Ich kann nicht umhin, meinen I threnvollcn Freund daran zu erinnern, daß er 1917 schrieb: ״Ich bin mit der von Mr. BaKour namens der Regierung abgegebenen Sympathie-Erklärung vollkommen einverstanden imd ich bin sächer, daß die Beendigung des Krieges die Verwirklichung der darin ausgesprochenen Absichten und Hoffnungen ermögliehen wird.“ Mr. Marriott: Ich halte jedes Wort aufrecht. Mr. Churchill: Es ist sehr leicht für meinen iten zuf|thtemverten Freund, zu sagen, daß er jedes Wort auf- «rttht erhält, wenn er dabei jeden erdenklichen Einwand;׳!:greift, der sich ihm bietet, um ilin gegen die Regetung und ihre Beimäliungcn, das Mandat und den Ihr atiicrlcglcn zwingenden Auftrag durchzuführen, ausr.upiclen. Wir müssen doch wissen, wer wir sind! Diejenigen, welche trns auf diesen Weg geführt haben, ich, d affte uns angespornt haben, ihn zu gehen, sprechen jetzt tik da?»'1. Ich bin ganz ruhig geblieben. Ich stehe nicht auf der un 11at,| Kiiwarzcn Liste. Es war die Stimme der Allgemeinheit, Cie uns riet, dieser Richtschnur zu folgen, und daraufhin bbe ich den Dienst angetreten. Und nun, da ich bc- 1trebt bin, ihn durch Zufuhren, kommen die Angriffe gegen mich aus dieser Richtung. Captain Stanley ,Wilson: Was hat das jnit I Rufenberg־ zu tun? j Mr. Churchill: Lassen Sk! mich auf mdneia j ebenen Wege zu Rutenberg kommen. Ich will hier! die allgemeine Bemerkung über Regierungsverträge, j Konzessionen und Monopole machen, sowie über die I Schwierigkeiten, neue Länder zur Entwicklung zu bringen, » |«ml filier die Tätigkeit des Koloiiialamtcs. j! Mr. G. Bajfour: Und über den Charakter der!Konzessionäre. ft Mr. Churchill: Wenn irgendwo gewaltige öffent- 1'whe Arbeiten der Ausführung■ harren, die die in Bc- und Sie setzt eine genaue Begrenzung der Gewinne fest Zu ״er /.«־*:, als die Konzession ausgefertigt wurde, tragen die besten goldgcräwlcrtcn Wertpapiere des Landes 6 bis O’/j ״/o. Die Konzession sieht vor, daß ein Gewinn, der 10 (״יי übersteigt( zu gleichen Teilen der Gesellschaft u׳:d der palästinensischen Regicnmg Zufällen »11; was! her 15 ״׳.״ hinaiisgciit, fällt ganz an die Regierung. l>as Maximum am Gewinnanteil, das die Gesellschaft für sich selbst für alle Gefahren und Anstrengungen, die sie auf sich nimmt, beansprucht, sind 12>/a ״/o, ein Gewimt, der vor Ablauf von sechs bis sieben Jahren kntiin erzielt werden kann. Wenn man sein Geld sechs . - . , b■’ sieben Jahre ausstchca hat, 80 will man cs verzinst nd und die Mittel zu einer höueren j haben. Sie weiden nichts erreichen, so fange Sie diese . und wirtadiatturiien Lebens verleihen Konzession nicht unter Bcdi!1gum׳cn anbieten, die mit <1; ״eil des groueu Wcltmanacs konkurrieren können. Kadi 37 Jahren hat die Regierung Palästinas das Rückkaufsrecht unter gewissen festgesetzten Bedingungen, und dieses Recht wiederholt Rieh von da an von zehn zu zehn Jahren. Schließlich wurde die ganze Angelegenheit vor 0 Atonalen vom Kofoiiinlanit 1km Parlament und der Oefkiitlichkeit vergeh׳,gt, und bis zu 11er in letzter Zeit cinsctzciKlen Presscagitntkm wurde die Bcrcchtigung der Konzession von niemandem angczwdfelt. Es . wurde, heute gesagt «lall eine I:lut von Bewerbungen von Engländern und Arabern eingegangen sei. Damals kam eine Flut von Bewerbungen. Zu der Zeit, als die Rutenberg-Konzession erteilt wurde, lag uns keine andere Bewerbung vor. Lleut.-Colone? Sir Jf. Norton-Orfffiths: Ich 'habe es einzig und allein aus dein! Grunde vermieden, in die Debatte ciiizugrcifcn, weil mir und meiner Firma diene Konzession zweimal angeboten worden ist; man hausierte in ganz. London damit und ein Haus nach dem anderen lehnte sie ab. Idt habe die Doku• mente in meinen Akten. Ich wtttde midi jetzt noch nicht einen Pfennig dafür geben. Air. Churchill: Im Jahne 1919 bewarb sich eine iiffyptischc Finna um das Alleinrecht, Jerusalem mit Elektrizität zu versorgen; und zwei Bewohner von Bcthtcliem, ein Araber und ein Nicht-Araber, fragten an, ob ihre Namen nicht für die zukünftige Verleihung von Konzessionen für landwirtschaftliche Unternehmungen, Telephon, Elektrizität und Straßenbahnen vorgemerkt werden könnten. Sie stellten kein Budget auf, legten weder Pläne noch Entwürfe vor; sic zeigten nur an, daß, wenn irgendwelche Konzessionen zur Verleihung gelangten, sie sie sehr gern erhalten würden. Za derselben Zeit reichte Herr Rutenberg seinen bedeutenden Plan ein, bis in die kleinsten Details ausgearbeitet und mit einem sicheren Hintergrund. Damals wurde allen Bcwerbem die gleiche Antwort erteilt, da wir der Ansicht waren, daß die Verhältnisse es uns nicht gestatteten, Konzessionen zu vergeben. Erst im Jahre 1921, als wir sahen, welch langsame Fortschritte in diesem Lande gemacht wurden und wie dringend nötig cs sei, die Dinge auf sich selbst zu stellen, ließ ich durch den High Com missioner mittcilen, daß wir hinsichtlich gewisser öffentlieber Arbeiten Konzessionen vergeben würden. Diese Erklärung wurde vom High Comtnissioncr öffentlich bckamrigegcbcn. Eine ״rolle Pause trat ein. Wir erhielten keine andere Bewerbung, afs die des Herrn Rutenberg. Welches waren die Zeugnisse des Herrn Rutenberg? Er ist ein Mann von hervorragenden Fähig■ keiten und persönlicher Energie. Er ist Zionist. Seine Bewerbung wurde von einflußreichen zionistischen Orgnnisationen unterstützt. Er wies Briefe von Mr. Edmond Rothschild vor, dem Begründer der zionistischen Kolonien, der sein Leben der Errichtung der wundervollen Kolonien in Palästina widmete. Diese Briefe enthielten das Angebot, ihm 100 000—200000 Pfund unter nbsolut ungeschäftlichen Bedingungen für lange Zeitabschnitte zur Verfügung zu stellen, zur Durchführung dieser Bewässcrungstuid Elcktrifizieningsarbcitcu. Er reichte Pläne, Zeichnungen, Voranschläge ein, alles bis ins äußerste Detail ausgearbeitet. Er behauptete, und seine Behauptungen waren begründet, daß alle bedeutenden zionistischen Vereinigungen in Europa und Amerika hinter ihm stünden, die seine Pläne auf nicht-geschäftlicher Grundlage unterstützen würden. In Wirklichkeit war die Stimmung für diese Konzeesion außerhalb der zionistischen Kreise auücronkntlieh flau. Fast das ganze Geld, das bisher aufgebracht wurde, stammt von jüdischen Gesellschaften, die beinahe alle keine gewinnsüchtigen Absichten verfolgen. Ich zweifle nicht im geringsten daran, — und wir sollten . _._ . . , überhaupt nicht allzu schnell bereit sein, die idealen :|t jJHcr eine Konzession erteilt weiden soll, daun haben j Beweggründe der Menschen anztmvcifdn — daß Ge-!1• ',״;׳•die tötlichstc Angst, daß etwas daraus gemacht werj wtansucht im sdicchteii Sinne des Wortes nicht zu den und die ן Geht kommenden Länder ungeheuer bereichern ten selbst || cs ihnen ermöglichen v/ürden, unsere Fabrikate in viel mit allen |größerem Ausmaß m kaufen, sitzen wir immer zwischen :htum unajtwcj Stühlen auf der Erde. Wir selbst haben nicht das |Hi2e Geld. Die Regierung■ will kein Geld Vorschüßen, schlossen? würde man sagen, wenn ich in diesem Augenblick ehr erwci-i!« Darlehen von drei oder vier Millionen Pfund verlbcn Jahre!'׳»gen würde, um die Bewässerung Palästinas durchzählt, wieg «iten zu können? Es würde einstimmig abgefeimt var, rohe«!׳״eitlen. Aber wenn mm irgend ein Privatmann kommt verwandelt;sinn weh■ l'Jir die tötlichstc Angst, nsicht ßc' |t‘,־r1 könnte. In einer großen Anzahl — der überwieget ungeheure |w״ Mehrheit — von FäHen werden wichtige Arbeiten der Wohn• 1!״lit unternommen, und viele Leute, die öffentliche Arlen Bcvol• l'Wcn auf Grund wn Regierungskonzessionen imtcrnchtürkischer Jj׳״cn, vciliercn ihr Geld. Und warn sie in einigen wenigen fallen sind |'allen einen kleinen Gewinn erzielen, so wird der veraude noch |!:;!wörtliche Minister als ein Taschendieb versciiicen, ntwicklung 'Ser wertvolle öffentliche Konzessionen an private Spckulöglich '׳c- 1׳ulen vergeben hat. Das Resultat ist, daß unsere Begt” keiiuifl ’;״ ן׳Zungen lange nicht das sind, was sie sein könnten fößere '*Jl;11׳׳ daß wir bei unserer Tätigkeit dauernd unter der jcrungs”"111!׳,Sache zu ]eklen haben, daß diese großen Iksitzunjvohliinfh11' || auf keine hohe Stufe wirtschaftliaier Entwicklung j• l.11u!w|,1rik׳Gracl1t weiden können. f!1 ־£ ,L!t>1 komme mm zu der Rutctiberg-Konzcsskm. ,״,.iK'vlschenruf.) Wenn das ehrenwerte Mitglied, das nudi jl ‘!cl1, ״״ S!;::k1׳I)riel1i v׳׳;',l,״.״u <U. ■ - ״ Lanu b״v Gchehnnbse jener Re%״d1riionäre hablaft zu werden Mtditc, mit denen er zusamuienarbcitetc — wenn maa mir sagt, daß er bei dem Morde an Priester Oapoa befeZigt war und wenn ich höre, daß er Kcrenskv, afs er Bc,׳unter der Regierung war, empfahl, Lenin und Trotzki zu hängen, so sdicint cs mir, daß er ganz konsequent gewesen ist. Idi kgc Wert darauf, zu betonen, daß mir diese letzte Tatsache nicht bekannt war, als iai der Ertcilimg der Konzession zustiuuutc; die Versammlung könnte sonst glauben, kh sei beeinflußt gewesen. Nachdem Herr Rntcnbcrg ans Nordruu’and aiisgcwicscn werden war, ging er nach Odessa. Hier wurde er während der Okkupationszeit!מסי den Franzosen beschäftigt und leistete gute Dienste, indem er einer großen Anzaiil von Personen, die mit der antibop-diewistischcn Sadie verknüpft waren, z,ur Fliidit verhalf. Er wird für einen hervorragenden Menschen gehalten und wir haben srftr gute Auskünfte über ihn bekommen. Idi zweifle nidit daran, daß seine Vcigaiigeuhcit in keiner Weise schlechter fit als die jener, uie!;liicklidi gemr!׳ gewesen sind, ihr Lehen in diesem geordneten und ruhigen Lande verbringen zu können. Ich bin verpflichte(, das Haas auf zu• fordern, die Abstimmung, die jetzt vor• genommen wird, afs ein Vertrauensvotum anzusehen, denn wir können unser den Zionisten gegebenes Versprechen, das dem Hause genau bekannt ist, nur dann erfüllen, wenn wir ermächtigt werden, uns dazu der Juden zu bedienen, uns der Juden in voller Freiheit, wenn auch in an * gemessenen Grenzen zubedienen, um mit ihrer Hilfe neue Quetlen des Reichtums in Palästina zu erschließen. Ich bin auch verpflichtet, die Versammlung zu bitten, dieser Abstimmung im Hinblick auf die ablehnende Abstimmung, die vor einigen Tagen im Oberhaus stattgefunden hat, eine besondere Bedeutung beizufcgen. Ich hatte die Ab- Stimmung im Oberhaus für eine sehr unglückliche. Was dieses Haus und das Land anlangt, ist jene Abstimmung von keiner solchen Bedeutung. Wir alle wissen, daß Sie mit Leichtigkeit 60 oder 70 Mitglieder dieser Kammer zusammenbringen können. Wir alle erinnern uns der Abstimmung in der Sache der Miß Vk>lct Douglas- Pcnnant. Aber in Palästina kann sie ernste Folgen hawts. Sie kann zu heftigen Unruhen führen, und da wir uns für vollständig genistet halten, mit solchen Unruhen fertig zu werden und entschlossen sind, sie mit fester Hand zu unterdriieken, kann eine Abstimmung wie diese, wenn das Untcihaus sic nicht wieder gut macht, Elend und Blutvergießen im Gcfol״e halsen. Wir tun unser Möglichstes, um sowohl den Juden als auch den Arabern das Ihnen gegebene Versprechen zu halten. Wir tun unser Möglichstes, um in Palästina neue Einnahmequellen zu erschließen und dadurch die Auslagen in diesem Lande cinznschränkcn. Ini vorletzten Jahre waren diese in den Ausgaben des Kolonialamtes mit 8 Millionen angesetzt; hn letzten Jahre betrugen sie 4 Millionen; in diesem Jahre wurden sie mit 2 Millionen veranschlagt, feil hatte mit Sir Herbert Samuel, als er liier war, lange Unterredungen. Er versprach mir, daß die Kosten im nächsten Jahr nicht mehr als 1 500000 Pfund und im Jahr darauf nur mehr 1 Million Pfund betragen weiden. Eine Herabsetzung von 8 Millionen auf eine MUlion in vier Verwaitungsjahrcn bedeutet eine große Verniindcnmg. Ich behaupte, daß Palästina angesichts der Geschehnisse, angesichts der immer wachsenden Bedeutung des Suez-Kanals für das britische Reich für uns um 90 wichtiger ist, und ich glaube, daß, selbst wenn keine weiteren Einschränkungen erzielt werden können — und ich ‘kann nielit zugebai, daß keine weiteren Ein•' - sclirünkungcn erzielt werden Minuten —, mit einer Million Pfund jährlich die Aufsicht und die Schutzherrschaft über dieses große historische Land und die Möglichkeit, sein Wort zu halten, das es vor allen Völkern der Erde verpfändet hat, für Großbritannien nicht zu teuer bezahlt ist.“ 6vez־Israel , ׳-brich;, während des vorangegangenen Teiles, der '5 die P ״** ■׳ anwesend gewesen wäre, so wüßte es, daß 0׳?’w‘1W!u üeba,1c sich in’ sehr allgemeinen Bahnen bewegt Sl vv ‘u'r.ift 1,׳!'' H' Diese Konzession entspricht in jeder Hinsicht .vo!’ ״'li? i ":n, *^1■:]inien, die das Kolonialamt verfolgt. Sie wurde 1!.,״ * ךcn, W *‘0’•0»ialamt in genau der gleichen Weise und in dem- ■n , Politik | v‘״1״ Sinne behandelt, als wenn cs sich um Ostalrika, ‘n!£׳r<-fiiS1ri P 1|';'(;יג״ Ccvlon oder eine der anderen Kronkolonien V,, wcf• I!andt1).!'־ würde. Sie wurde von königlichen Beamten Cra'V-r'Ui^ um* ausgeatbeitet. Uebcr die technischen Fragen ir־»4׳' criirii U״ic״ Gutachten der beratenden Ingenieure cingcho!t. leben?• i, Mr• Gideon M urray: Wurde sie zur Bewerbung ״vclS^i'“82«'hricben? kche Krait 1(. ״'r. Churchill: Ich möchte bitten, midi meine iclie BcV®'’!־'!.״',S0 führen zu lassen, wie es mir am geeignetsten Diese Konzession sicht eine scharfe Re• ׳,:־t-w!1Rs!;on;ro!le der Preise vor, die für Lieferung von , McktrUUät den Konsumenten berechnet werden sollen, f fc N‘V.1U^־׳reLn Beweggii'uwh'u gehört, mit deren Hilfe wir den Irrigaiioiisplan in Palästina allein durchführen können. Idt giaubc nicht, daß sic bei Herrn Rutenbcr״ eine Rolle spielt und ich giaubc audi nicht, daß die für diese Kon- Zession!!öligen Gelder aufgebracht werden könnten, wenn nicht gefühlsmäßige und quasi religiöse Erwägungen dabei mitspielcn würden. Ich komme zu der Person den Herrn Rutenberg. Er ist Jude. Idi kann das nicht leugnen. Ich sehe aber nicht ein, inwiefern ihm daraus ein Vorwurf gemacht weiden kann, insbesondere von Seiten jener, die bisher die zionistische Politik gestützt haben. Es ist wahrhaftig schwer genug, ein neues Zion aufzaibauen. Aber wenn Sie über den Toren des neuer! Jerusalem die Inschrift nnbriugen wollen: ״Bewerbungen von Juden zwecklos“, dann wird mir das llaus hoffentlich erlauben, meine Aufmerksamkeit hauptsächlich den irischen Augek'pcnlieiten zuzuwenden. Ls wird behauptet, daß Herr Rutenberg russischer Bolschewik ist. Der sehr ehrenwerte Vertreter der Stadt Lrmdon, Sk F. Banbttry, sprach von Sun als ״der Bolschewik“. Nichts ist unrichtiger. Er ist Russe, aber er ist kein Bolschewik. Er wurde von den Bolschewiken aus Rullland ausgewiesen. Wenn er Bolschewik gewesen und wegen einer Konzessfen zum Kolonialamt gekommen wäre, so hätte idi ihn nadi Genua gesdiiekt. Er war einer jener Sozialrevolutionäre, die gegen die Tyrannei der Zarcn-Rogierting kämpften und die nach der Revolution ihr M״giitlistcs taten, um die noch ärgere Tyrannei der bolschcwisrisdica Machthaber zu bekämpfen, die die Nachfolger der Znrciiregienin״ waren. Seme H.illtmg war ganz konsequent. Wenn mir gesagt wird, daß er am Morde des Pater üapon beteiligt war, der ein, ogent provocatcivr war, cm Agent der russischen Polizei, der der Keine Demissionsalsichien Herbert Samaeis (J. P. Z.). Der Londoner Korrespondent des ״Doar Hayom“ dementiert die Mitteilung der ,,Morning Post“ und anderer Zeitungen, da& Sir Herbert Samuel nur kurze Zeit in Palästin a verbleiben und dann zurücktreten werde. Er erklärt, daß diese Oerüdite unbegründet sind und daß die Zentralnegicrung ihn zumindest so lange als Higlv-Gomtnissioner belassen wird, als sein .Vertrag läuft, nämlich drei Jahre. Cliromqne Scatidalcuse Große Entrüstung hat m Jerusalem: die Angelegenheit der Leiterin der Eveline Rothsdiikl-Schule, Fräulein Landau, hcrvorgcniicn, die in einer Rccjitssaclic zuerst das Schiedsgericht ablclmte, darin das jüdische Fricdcnsgcricht und schließlich — obwohl sie religiös ist —' auch das rabbinisdie Gericht, mit der Motivierung, daß sic sich nur dem allgemeinen Gericht der Regierung steilen werde. Als der Kläger, ein Lehrer ihrer Anstalt sie vor das allgemeine englische Gericht forderte und sic vdn diesem, wie allgemein im Verkehr mit Juden üblich, eine Vorladung in hebräischer Sprache erhielt, verweigerte sie die Annahme mit der Begriindim״, sie sei englische Untertanin und verlange, daß man mit ihr in englischer Sprache verkehrt. Das Gericht hat darauf erklärt, daß die Beklagte Jüdin sei und nach den bestehenden Verordnungen den Juden Schriftstücke in hebräischer Sprache als der dritten offiziellen Landcsspraclrc zu übermitteln sind; außerdem müsse sie ab Leiterin einer jüdischen Schule des Hebräischen mächtig sein. — Der Waad Lcumi und andere jüdische Körperschäften haben sich mit einer Beschwerde an die Loge in London gewnmlf, der die Amtalt untersteht und haben Abberufung der Leiterin gefordert, die durch Ihre