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Jüdische Rundschau · 1922-07-14 · Heft 53-54 (14.7.1922) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVII (1922)
Issue
Heft 53-54 (14.7.1922)
Date
1922-07-14
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Nr. 53/5« Seite 35S 1♦ n den rika. des Es Orris isclinter- ,stoß tina- •tkei» auf iescr Zu• Ei״, )ber•!laßt, aus nach 6 zu warates. 8 zu tver* 'haus Be» ihrer for» rtige ung■; des I der Pa» An» Wir• ßen n is- Koihres iuge-;ende htete Zio- Beinter• tn״s• ofeji• 1923 igten! des;gen• von rüge• rhölit e zu 1557, igara;kms• jr.cn• 'ation mi- Indo auf ni״en •etzes inten eri» issen. Anligra» ilire mucn , auf 1 Be• loble, »eher tische tt in jene t die For• erden Itiialt i ßc־ it er- SÄ trikas usgc- *ifiö® ft in Dcutöcbland Die Lage In Deutschland Di« Enthüllungen, die bei der Untersuchung gegen die Mörder Ratbcnaus gemacht winden, haben mit [urclith.ircr Deutlichkeit eleu Geisteszustand des heutigen Deutschland gezeigt. Es wurde nadigcwicscit, daß eine Verschwörung von ungeahnten Dimensionen das ganze Reich durdizicht, daß vor allem die Jugend, die Iniclligenz Deutschlands in OdiehnbiiiKlcicien verstrickt ist, zu deren Zielen nicht zuletzt die Ausrottung des Judentums gehört. Ein regelrecht organisierter Pogrom gegen die im öffentlichen Leben stellenden jüdi- (dien Persönlichkeiten war vorbereitet. Wenn man sich cit! |ji!d von der Barbarei dieser liakenkrenzlcr machen wili, braucht man sich nur zu vergegenwärtigen, daß neben Männern wie Max Warburg-Ilamburg und Theolior WoliHkrlin auch ein Mann wie Professor Einstein auf der Proskriptionsüste stehen konnte. Man soll solche Gefahren uklit geringsclützcn und es ist kein Wunder, wenn sich die Stimmen mehren, die davon abraien, daß der große Gelehrte, den alle K1r!tur!;i!nlcr der Weit mit größten Ehrungen aufncltjncn würden, weiter in Deutschlaad bleibt. Wie man im Ausland die Lage beurteilt, zeigt uns der Artikel einer franzüiischcn Zeitung ״La joumfe Industrielle“, in dem: cs heißt: ״Viele jüdische Häuser, sogar in Deutschland, sind schon mit Kohle oder Kreide für den Tag des großen Morden! gezeichnet . . . Unsere Mililärniissioncn, die schon so oft die zion Tode bestimmten Opfer in dem von Haß kochenden Europa gerettet haben, wissen dies schon Ewige.“ Rathenau ist nach seinem Tode von dem heute offizklicn Deutschland in einem Maße geehrt worden, wie kein Jude vor ihm. Dabei wurde offen ausgcsprachen, daß Rathenau cm Opfer des Antisemitismus geworden ist. i>er Reichskanzler hat fm Reidistag erklärt, daß das Judentum eine politisch und w i r t - schaftlich bedeutsame Macht darsteiU und für die Anknüpfung internationaler Wirtschaftsbeziehungen ein maßgebender Faktor ist. Tatsächlich blickt dis Judentum der Welt heute wieder einmal nach Deutschland. Die Schüsse auf Rathenau haben gezeigt, in welcher Lage sich das dutsdie Judentum befindet. Zwar wird jetzt gegen den Antisemitismus Stellung genommen, aber weder die Versicherungen demokratischer Redner, noch die Artikel sozialistischer Führer werden imstande sein, etwas Wirksames gegen die Ausbreitung der völkischen Bcwegtmg zu" tim, wenn sie nicht dem Nationalismus der Rechten eine Idee von gleicher Schlagkraft entgegensetzen, die das Volk gewinnen konnte. Die bisherige Koinpromißfrcudißktit, das schwächliche Ge-!diehenkisscn, die Duldung aller anlirepubUkanisdicn, reaktionäreil, mit dem Mittel des Antisemitismus arbeitenden Agitation hat die Position der Republik untergraben. Ein starkes Eintreten für die eigenen Grund• Sätze, das von einem wirklichen Glauben an die Idee zeugt, könnte vielleicht einen Umschwung bringen. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, daß die nationa- Kstisdieu Umtriebe Deutschland jählings in den Abgrund führen müssen. Vielleicht ist jetzt die letzte Möglichkeit; sich in der Kulturwelt zu behaupten. ■ XVIII. Ddegiertenlag der Zionistischen Vereinigung für Deutschland Es wird nochmals darauf hingewiesen, daß der Dclegiertcntag im Hinblick auf den Termin der JaltreskonfGrenz vergehobeu werden mußte. Der Dclegicrtentag findet nunmehr' von Montag, den 11. bis einschließlich Mittwoch, den l3.September 1922 in Cassel statt Am Sonntag, den 10. September vor Eröffnung des Dclegicrtentagcs werden Sonderberatungen über Keren Hajessod- Arbeit, Jugendarbeit, Gemeindepolitik und Kultur» arbeit abgehalten. Unterkunft In Cassel wlhrend des Dcleglerfentages Wohnung für die Delegierten und Oäste wird auf Bestellung in den Casselcr Hotels bcrcitgcstcllt. Die Preise betragen zurzeit einschließlich aller Steuern und Trinkgeldablösuntr pro Tag und Bett m Hausern lii. Ranges 50-75 M, 11. Ranges 75-100 M., I. Ranges von 10t) M. an, doch ist bis zum September mit weiterer Steigerung der Preise sowie einer möglicherweise in Kraft tretenden städtischen Wolmsteuer von ,W 0/!) zu rechnen. , , Außerdem steht für Minderbemittelte eine bcschränkte Zalil von Privatquartieren, teilweise mit ntueller Verpflegung, zur Verfügung. Für jugendliche wird het red1tzehi1׳er Anmeldung IJnterkunft bei Privaten und. * Jugendherbergen nach Möglichkeit beschafft werden. Es wird dringend empfohlen, Bestellungen auf Wonnirng möglichst sdion jetzt adfzugcbeix mit genauer Angabe der gewünsditen Preislage und der voraus» sichtlichen Aufenthaltsdauer. Insbesondere wird den Or.sgruppen usvv. empfohlen, möglichst bald die Zahl der voraussichtlich am D. T. teilnehmenden Delegierten und Laste mitzutcilca. ..... . Gesinnungsgenossen,; die etwa beabsichtigen, vor *7* ihren Sommeraufcntlialt ln WUhchnshohe zu nehmen, können bei umgehender Meldung noch Woh- »״,gen naehgewiesen werden. , ,, _ ״ Alle Mitteilungen und Anfragen sind an Herrn 5ai1y Kaufmann, Cassel, Hohentorstr. 0, zu richten. Antworten onnen nur erfolgen, wenn der Anfrage eine ausreichend frankierte und adressierte Postkarte, bzw. lincfum• sdüag beigefügt ist. gDEBIISCHTB BDKPSCHXCJ s .. Die preußische Qemelndctagnng Wie «rltaUea fclgvado Zuaduift: BetEn W 8, den 30. Juri 1922, .Au <80 Redaktion da״ ׳Jütfi 9dra* Rundschau“ Berlin W 15. 11״» Nr. 51 Ihres Blattes vom 27. d. M. befindet sich ein kurzer Bericht über die Gründung der Preußen״ Organisation, In diesem Bericht ist ein Irrtum vorgeloarnmcn, dessen Berichtigung im Interesse der Sache liegt Sie schreiben nämlich, daß die Bestimmung, wonach efite Regelung der Lchrcrgehiiltcr Im Sinne der staatlichen Besoldung atmistreben ist. nur ah Re so« 1 u t i o n außerhalb der Satzung beschlossen ist. Das Ist tatsächlich unrichtig. Auf meinen Antrag (nicht dm de» Ilern» Steinhardt) wurde bcsddxnscn, diese Be- Stimmung in § 3 der Satzungen, der von dem Auf« gabettkrm der Organisation handelt, einzusetzen. Deser Antrag wurde nrm Besehhiß erlnobcji, da insbesondere Berlin dafür stimmte. Es liegt im Interesse der Lehrer und Beamtem, wem» nicht unrichtige Darstellungen über den Beschluß in die Presse gelangen. Ich bitte daher um Beriditigung dieses Teiles Ihrer Ausiuhrii ngeit, Ffbdiaditungsvoll Heinrich Sfern, Rechtsanwalt“! * Die Zentralwolilfahrfsstelle der deofsclicn Jnden Die; ZcntraTwülilfnlirtsstdle der dcutsdwn Juden sendet uns einer» Bericht über ihre Tätigkeit zu, dem wir in* folgenden einige Angaben entnehmen. Die Zentralwoblfnhrtssteile stellt jnit sämtlichen großen jüdisehen Organisationen Deutschlands in Verbindung und ist für sic als Auskunft«- und Beratungsstelle in jüdischen׳ Wohlfahrt sangclcgwiheiten tätig. Gegenwärtig arbeitet sic für den Kultur ij> ת d s der Logen U, O. B. B., indem sie eine Aufnahme aller Ln Deutschland bestehenden jüdischen kulturellen Einrichtungen durcliführt. Es sind rtrncrhalb der Zcntrafwohlfalirtsstcllc Fachaussdtüssc für die einzelnen Arbeiten gebildet worden, die Sadiverständige ztt ihren Arbeiten iiorimzitltcn. Abgeschlossen( wurde in letzter Zeit die Kbutcriiilfesninmlung, im Zusatiune-Jihajig mit der die Zentrahvohlfnhrtsstellc und der Jüdische Frauenbund hi Wyek auf Föhr eine Abteihmg'für tubcrlcubsegefälmlcte Kinder geschaffen hat. E>ie ZcntraUvohifahrtsstcile hat sieh ferner mit dem Sdiicksal der in den Flüchtlings- und Mcimkdirlagcrn untergebrachten jüdischen Flüchtlinge beschäftigt. Die Zcnlralwöhlfahrtsstclie sorgt für jüdische Wohltiitigkcits« anstaltcn in den abgetretenen Gebieten, so z. B. in Ibsen, Im Herbst soll eine Erziehimgskottfcrcnz stattfindon, für die bereits verschiedene Vorkonferenzen getagt haben. Wahl zur Verlrdcrvcrsammlun״ der D. Z. V. Wie aus unseren! Vcröffentlicbunjren in der ״Jüdisehet* Rundschau“ bekannt, wurden für die Wallt zur VcTtretcrversamnilung sechs W.ahlvorftchläge cingcreiclit. Es wurden insgesamt 015 gültige Stimmen abgegeben. Hiervon entfielen auf Liste 1, Dr. Max Rosenberg: 142 Stimmen — 9 Mandate; auf Liste II, Flsdicl Goldhamrncr: 6 Stimmen =■» kein Mandat; auf Liste 111, Dr. Alfred Schwarz: 283 Stimmen =3 17 Mm Jäte; auf Liste IV, Dr. Hermann Lclcwer: 09 Stimmen — 4 .Mandato; auf Liste V, Benzian Fett: 95 Stimmen «6 «־־ Mandato; auf Liste VI, Leo Barth: 20 Stimmen =» 1 Mandat. Die erste öffentliche Sitzung der »ictien. Vertreter- Versammlung fand am Alan tag, den 10. Juli, statt. In dieser Sitzung der neugewählten Vertreter« Versammlung wurde der Hairptvorstand der Berliner Zionistischen Vereinigung gewählt, der sich zusammen« setzt aus den Herren: Dr. Arthur Hantke, 1, Vor« sitzender, Dr. Werner Bab, Regierungsrat Hans Goslar, Alfred Frank, P. Hauser Noe Horn, Moische Kaniuk, Heinrich Margulics und Dr. S feiner t. Als Vorsitzender der Vcrtretcrversammlung wurde Herr Dr. Schwarz, in seiner Vertretung Dr. »heil* haber gewählt ׳ Vom PalSstinaamt Dem Palästina-Amt, Berlin W 15, Säclisisclic Str. 8, ist eit» Karton, cntlialtend mikroskopische Prä« parate, zur Verfügung gestellt worden. Es bietet sch uns eine Gelegenheit, diesen Karton, der aber leider nur zur Hälfte gefüllt Ist, einer hebräischen Mittelschule zur Verfügung zu stellen und einen sicheren Transport zu bewerkstelligen. Wir bitten Studenten und Aerzte, so weit ihnen mikroskopische Präparate zur Verfügun״ stehen, die sie entbehren können, diese so sclineü als möglich dem Palästina׳• Amte zur Verfügung zu stellen, * Für einen jungen Seifensieder, der seine fachlicke Ausbildung vollendet hat, wird zum 15. August oder 1. September eine Stellung in einer Seifenfabrik gesucht. ׳ Wir bitten die Gesinnungsgenossen, dem Palästinaamt, Berlin W 15, Sächsische Str. 8, Vakanzen anzugebet» und sich darum zu bemühen, eine Stellung für den jungen Mann ausfindig zu' machen, der seine Ausbildung ’im Hinblick auf seine Uebersiediung nach, Palästina hier durchfährt. Zum ßuclidriidtcrsfrelk Wir haben einen großen Teil unserer Leser bereits durch Zusendung eines Rundschreibens ״Mitteilungen der Zionistischen Vereinigung für Deutschland“ üjjcr die Vorgänge iht englischen Unterhaus in Kenntnis gesetzt. Wir können in d.er heutigen Nummer der ״Jüdischen Rundschau“, die noch unter den Folgen d,! Streiks steht! aus technischen Gründen noch> nicht das ganze Material veröffentlichen. Wir bringen jedoch die wichtigsten Teile des Weißbuches und eine kurze Uebersicht der Unterhaus-Debatte. Wir werden in der nächsten Woche das Material entsprechend ergänzen. I Letzte ]MadmeMen Pogrom In Wilna! Wie kfcht die reaktionäre Agitation gegen Pilmlski in eine Judenhetze ausartet, zeigt ein blutiger Tag in Wilna, über den jetzt Einzelheiten bo ka mit werden. Der anti 9cm 11 i* c h c Agitation*- klub Rozwoj hielt dort Pilsaidskt feindliche Voriesungen ab, die mit wilden Aufreizungen gegen die Jude n verbündet» waren. De Regienuig vcrüat die Vorlesungen, und als die Polizei die Saab cinpänge sperrte, kam cs zu licitigcn ZusajnnienslöDen zwisclicn der I'ölizci und dem aufgcjmtBchter» Pöbel, der den Saalcing.wg nicht erzwingen kannte und nach dem Judenviertel strömte, wobei der Gar« nisonskomniandant General Kottarzcwslti voranritt. Die Juden wurden mißhandelt, vier erschlagen, mehrere verwundet Viele Läden wurden geplündert und zum Tdl zerstört. Di« Regierung stellte strenge Bestrafung in Aussicht ״Der Born Judas״ Vom In sei« Verlag crlwlten wir nad»std»e»Kle Zusclirift: ״Mit der Anteilnahme, die der Verstorbene bean* sprodia» kann, halxu» wir den Aufsatz über Dr. M. J. bin Gorion gelesen, den Sie in Ihrer Nr. 50 ver« öffcniüdit halzca Der Schlußsatz gibt uns Veranlassung, darauf hinzu weisen, daß der 6. Band des ״Born Judas“ von dem Verbliebenen schon so weit gefördert war, daß er von seiner t.euci» und kenntnisreichen Lebensgefährtin und ihrem Sohr* zu Eide geführt werden konnte und vielleicht noch ira Laufe dieses Jaltrcs er« scheinen wird.“ ״Der Jude״. Eine Monatsschrift. Herausgegeben von Dr. Martin Btiber, im Jüdischen Verlag, Berlin NW 7, Dorothccnstr. 35. Das 8. Heft des VI. Jahr« ganga ist soeben erschiene!» und hat folgenden Inhaiti Ernst Simon. Der wen!ende Mensch und der werdende Jude. / David K׳~׳i gen, Im Wirbel der Geschichte. VII. De Tcufclshrikkc. / Heinrich Bcrl, Das Judentum in der abendländischen Musik. / Hans Kohn, Andrö Spirc. Um schau: Siegmund Kaznelson, Die läge. / Martin Buber, Nachbemerkung. / Erwin Kohn, Das antike Juden« tum. Abonnementspreise: Deutschland, Oesterreich, Ungarn, Polen vierteljährlich 3Ü M.; Tschccho- Slowakei: 20 K&; Rumänien: 20 Lei; Jugoslawien: 20 Dinar; Schweiz: 1»/! Fres,; Holland: 1 iiu,; Frankreich: 2 Fres.; England: I/O sh.; Amerika: 50 .Cent. Warnung vor übcreflter Emigration nach Mexiko. De hiesigen Vereinigten Komitees für jüdisdte Emigratbn rieht-ar* an alle jüdischen Emigrationskomitees in Europa eine Warnung vor einer übereilten Emigration nach Mexiko. Bekanntlich ist eine Kommission angesehener jüdischer Persönlichkeiten Chikngos nach Mexiko abgcrcist, um das Amulu'etcn des Präsidenten Obrigan, der ein ausgcdeltnlcs Gebiet an der Grenze zwisdien Mexiko inul den Vereinigten Staaten der jüdisehen Immigration zur Verfügung gestellt hat, einer näheren Prüfung zu unterziehen. Die Berliner ver« einigten Emigrationskomitecs schlagen vor, die Resultate dieser Prüfung abzuwarten, bevor die ersten praktischen Schritte für eine Emigration nach Mexiko unternommen werden. Hcnlfeler Anläßlich der Wicdctkclir des Todestages Theodor Herzls und anläßlich des 2j, Jahrtages des ersten Kongresses veranstalten die Verbindungen JüdischcrStudcntcn im IC. J. V. in Berlin am Mittwoch, den 19. Juli, ’■■/) Uhr abends, im Logenhaus, Kleiststraßc 10, eine Gedenkfeier, zu der geladene Gäste Zutritt haben. An unsere Abonnenten Mit Rücksicht auf die am 1. Juli in Kraft treiende neue große Porto-Erhöhung bitten wir unsere Abonnenten, davon Kenntnis zu nehmen, daß wir Gcldempfangsbestätigungcn nur noch’ dann verschicken können, wenn das Porto hierfür bcigclegt ist, : 1 , ■ .Wir machen ferner darauf aufmerksam, daß eine Reklamation nur an das zuständige Postamt und nicht direkt an unseren Verlag gerichtet werden muß. ... Die Anmeldung der Zeitung für die 'Abonnenten! erfolgt vom Verlag stets für das ganze .Quartal. Ein Ausbleiben der Zeitung während dieser Zeit kann daher nur entweder auf einem Versehen der Post beruhen oder darauf, daß, der Abonnent ver• zogen ist und verabsäumt hat, seine neue Adresse aufzugeben. Die Post schickt bei Adressen-Veränderungen wohl Briefsachen an die neue Adresse nach, Zeitungen dagegen nur .bei Zahlung einer besonderen Zalilurgsübcrweisungsgebiihr, ' eine Tatsache, die trotz unserer wiederholten Veröffentlichungen von unseren Abonnenten bisher nicht beachtet worden ist. Wir lichten heute wiederholt die dringende Bitte an alle Abonnenten, uns von einem Wohnungswechsei sofort in ,Kenntnis zu setzen, damit Rcklamationen, die Zeit und Geld kosten, vermieden werden. Verlag Jüdische Rundschau Berlin W 1־. •Sächsische ctr. 8,

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