Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1922-06-13 · Heft 47 (13.6.1922) · page 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVII (1922)
Issue
Heft 47 (13.6.1922)
Date
1922-06-13
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/2651273-2652410-2652451--14973-2673397
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

8 entity mentions

.־< Seite 310 JUEDISCHE RUNDSCHAU Km״׳ I lajessod bc'stimmt ist (was imr leider nicht ausgeführt wird), dal) der N'at 1- > nal IoikIs 20 °!> aller Ein- ^änge erhalten soll, wird;1(2it »torisch gegen den Keren l'lajessad ausgemüzt. Dali man jetzt versucht, den Namen Keren Kajemeth populärer' zu machen und die deutsche Bezeichnung in den Hintergrund treten zu tassen, kommt leider zu spiit. Deswegen mußte eine neutrale neue Institution geschaffen werden. Wird ein jüdischer Weltkongreß die definitive Jewish Agency als eine wirklich neutrale, überparteiliche Erez- Israel-( iesamtorganisation schaffen, so kann von dieser aus daun auch der Keren llajessod so gestaltet werden, dall auch der grollte Skeptiker keinen Zweifel an seiner Neutralität mehr hegen kann; oder besser der Keren Kajemeth, in den dann der Keren 1 lajessod nttfgchcn könnte (zusammen mit dem Keren Hajisehuw der Aguilah u. a. in.). Dieser Neutralität wird dann allgemein geglaubt werden. Es gehört nicht in diesen Zusammenhang, da aber in einem zu dieser Diskussion gehöremkn Artikel davon gesprochen wurde: Es ist unrecht, von Robert Weltsch, cs so darzustellen, als hätte der Kongreß mit der Wahl Jabotinskys einer bestimmten Meinung in der Araberfrage Ausdruck gegeben: er wurde dem Kongreß aufoktroyiert. Mehr darüber zu sagen, bleibe mir besser erspart’). Russland Die Juden und die Hungersnot in der Ukraine in dem offiziellen N a n se n B e r i c h t über die Lage in der Ukraine finden sieh folgende Stellen über die Juden: Die Sowjetukraiue umfaßt in ihren politischen (irenzen (nicht zu verwechseln mit den etlmographisehen) 100(100 Quadratkilometer und '20 Millionen Linwohncr. Nach der durch die ukrainische Sowjetregiertmg vorgeiiommenen Zählung sind 70», der Einwohncr Ukrainer, II«,» Russen, 7״״ Juden, 2«« Deutsche und der Rest Tschechen, Rumänen, Bulgaren, Polen und Griechen. Ein großer Teil der nationalen Minderheiten wohnt in den ukrainischen Hunger- . distrikten. Die Jude״ wohnen hauptsächlich in den Städten. In den I limgerdistrikten sind manche Städte wie Odessa und Cherson zu einem Drittel eoii Juden bewohnt. Auf dem Lande erreicht die Zahl der Juden mir in wenigen ('legenden 5 ",0. Die Juden hatten hekauntlich während der Revolution und des Bürgerkrieges unter furchtbaren Pogromen־ zu leiden. 111 den I limgerdistrikten sind die Juden dezimiert und befinden sich gegenwärtig in der schrecklichsten Notläge. Von 1700 jüdischen landwirtschaftlichen Betrieben, die ehemals im Gouvernement Zaporoschc existierten, sind jetzt nur 67 vorhanden. Wenn man die Friedhöfe der vom Hunger betroffenen Städte, die Spitäler und die Wohlfahrtsinstitutioncn besucht und das l eben in diesen Städten beobachtet, fällt einem in erschreckender Weise die Tatsache auf, daß die Lage der Juden viel schlimmer ist, als die der übrigen Bevölkerung. Die statistischen Daten bestätigen diesen Eindruck. So gab es z. B. im Monat Februar 1622 nach den behördlichen Angaben in der Stadt Cherson 839 Beerdigungen auf dem jüdischen Friedhof und 358 auf dem christlichen. Daraus gellt hervor, daß die Sterblichkeit der jüdischen Bevölkerung viel größer ist als die der nichtjüdischen. Bisher bestehen dank der Tätigkeit jüdischer I iilfsgesclischaften Auyspeisckiichen für jüdische Kinder in Kiew, Scliitomir und Bcrditschcw. (Aus dem Berichte des Delegierten des Nansen-Komitees, Kapitän. Widktin Quisling, vom April 1922.) Quisling schließt seinen Bericht, folgendermaßen: 1111 allgemeinen kann man sagen, (laß die Zukunft sieh besonders drohend vor den nationalen Minderbeiten erhebt. Juden, Deutsche, Rumänen, Polen, Tschechen, Bulgaren, (iriechen müßte» alles Mögliche י tun, um ihre Stammesgenosse״ in der Ukraine zu unterstützen. Es ist notwendig zu betonen, daß die Spenden ohne Unterschied der Nationalität und des Bekenntnisscs verteilt werden müssen, was sich besonders auf die Hilfeleistung für die Juden bezieht. Eine jüdische Abordnung nach Sowjet - Rußland Bert in. (J. C. B.) Das hiesige Cettiralbftro des Jüdischen Emigrations-Komitees hat soeben die telegraphische Mitteilung ans Moskau erhalten, daß die Sowjetrcgicrimg zwei Vertretern des Komitees, Adolph Heidt aus New York und J. Effroikin aus Paris, die Einreiseerlaubnis nach Rußland erteilt hat, damit sie dort mit den maßgebenden Stellen Verh a n d 1 u n g e n über die Ausivandcrun g v o n Lude״ aus So w j e t r u ß 1 a n d .pflegen und die vorläufigen ersten Vorbereitungen für eine Emigration treffen können. Legalisierung der zionistischen Organisation?!Kowno (J. C. B,). Nach hier eintreffenden Berichten bereitet die Sowjet regiert״! g für die nächste Zeit ein Dekret vor, welches das Bestellen einer zionistisehen Organisation in allen Sowjetrepubliken Rußlands gestatten wind. Es verlautet, daß die jüdischen Kommunisten gegen diesen Entschluß der Regierung stark angekämpfi haben und noch immer einen Druck ausüben, um eine Genehmigung öffentlicher zk>- nistischor Arbeit in Rußland zu hiiitcrtreibefl. ך Ich sagte nicht, daß der Kongreß Jabotinskys Ansichten 111 der Araberfragc angenommen hat, vielmehr gerade im Gegenteil, daß die Ansichten des Kongresses in der Vcrsöhmingsresolution zum Ausdruck kommen. Gf\ m Pli© v7T7~״C^' du-t'A W *J י' . ך fr* u־p 1^«*«***^—ן ך_. -Jk ( T% [ ־*י .rüü des Erzieliungsbudgct Die palästinensische Verfassung. In der 2, Versammlung, die am 24. Mai eröffnet wurde, sprach Beit Zwi über die Stellungnahme des Waad Lcumi zur .palästinensischen Verfassungsfrage. Nach einer Diskussion, an der die Herren Ussischkin, Sprinzak, Mcjuchas, Rabbiner Ostrowsky und Dr. Schiller tcilnahmcn, wurde beschlossen, mit der Zionistischen Exekutive in Palästina und London, in Verbindung zu treten, um einige damit in Verbindung stehende Punkte aufzuklären. Das Erziehung* ־ Budget. Hierauf ging die Versammlung zur Behandlung der E r z i e 11 u n g s f r;1 g c über: In einem ausführlichen Referat‘ führte l)r, B, J. Mossi n sohn aus, daß die Zionistische Organisation die Erziehung, die •eine ihrer Hauptaufgaben ist, nicht aus ihrer Tätigkeit atissdialtcn dürfe und begründet dies vtar allem durch den Hinweis, daß erstens die Schulen nicht mir für die palästinensischen Juden, sondern atidt für die Kinder der Einwanderer bestimmt sind: ebenso wie die zionistische Exekutive sich mit der Fürsorge für die Einwanderer befaßt, ist sie auch verpflichtet, sielt um die ■Erziehung der Kinder und die Ausbildung der Jugend zu bekümmern. Der Rainer spricht sich dagegen aus die Erziehung dem Waad 1. e 11 in i z.tt überlassen. Er schlägt war, daß der Waad Lcumi mit der Zionistischen Organisation Zusammenarbeiten solle. IX•!• Waad Lcumi sollte der jüdischen Bevölkerung ausei1nunlersetze.il, daß es ihre Pflicht ist, zur Erziehung ihrer Kinder finanziell heizntragen. Ben Our io n (Aelnliith Awodali) sprach gegen diese Art der Bcltamilung der F rage, Die Herabsetzung des Frziehungsbudgets sei nicht aus Böswilligkeit seitens der Zionistisch«» Organisation geschehen, sondern ans bitterer Notwendigkeit. Wir können nicht alle Arbeit ausschließlich auf die Erziehung konzentrieren und andere Dinge dadurch vernachlässigen. Wenn wir uns mit der Herabsetzung des Einwanderüngs- und Arbeitsbudgets einverstanden erklären, *ו müssen wir auch der Bo schneidung des Eraebmigsbudgets zustiminen. Almalieh (Scfardc) kritisiert das Schulwerk und betont, daß der Studiengang nicht genügend auf das Praktische ziele. Es wurde auch in den Schulen nicht genügend Sorgfalt auf das Studium der englischen und arabischen Sprache verwendet. Rabbiner Ostrowsky (Misraehi) vertrat im allgemeinen Dr. Mossinsolins Standpunkt, Meirowitz ,(Kolonist) unterstützte die Ansicht von Ben-Cmrion. Dr. Thon erklärte, daß der Zeitpunkt gekommen sei, wo der Wand Lcumi die Erziehung unter seine Aufgaben rechnen müsse; sonst würde das Erziebungswerk zu einer Krisis gelangen, da die Zionistische Organisation nicht ,in der Lage sei, das ganze erforderliche Budget zu beschaffen. Ussi sch kiti stellte offiziell fest, daß die Zionistischc Organisation keinen Beschluß gefaßt hätte, die Erziehung ans ihrem Programm zu streichen. Es war nur von einem Mitglied des Wirtschaftsrates der Vorschlag gemacht wurden, das E r z i c h u 11 g s b u d - g e t 11 e s nächst e 11 J a 11 res auf 50 000 42 E, herah zu setze n. Beti-Zwi polemisiert gegen die Befürchtung, cs könnte als Folge der Verminderung des Erzichtmgshndgets eine fremde Sprache sich bei den Juden ehmistem. Das Wichtigste wäre jetzt starke Einwanderung. Der Prozeß der Auferstehung könne trotz aller llindcmisse nicht mehr unterbrochen werden, ' Nachdem die (1cin e i 11 d e-O rdn 1111 g bestätigt worden und,ein Steuergesetz festgesetzt wäre, könne der Waad Lcumi in Zukunft die Verantwortung für die Erziehung mit dem Beistand der Institutionen, welche jetzt für das Erzichungsbudget verantwortlich sind, übernehmen. Dr. Mossinsohn erwiderte seinem Kritiker und v«. teidigte die B e Schlüsse des W,n d H a ch i n uch, die er dem Waad Leuini unterbreitete. Auf Atm-gur,,' Sprittzaks wurde eine Resolutions-Kommission von dre! Mitgliedern gewählt, bestehend aus den Herren Kenüurion, Dr. Mossinsohn und Sprinzak. In der 3. Sitzung las Dr. Ben-Zion Mossinsohn da Wortlaut der Resolution der Kommission vor, die nuti widerspruchslos von der Versammlung angenommen wurde: Die Resolution 1. Der Waad Lcumi gibt seiner Ansicht Ausdruck, daß die Erziehung unter der vorhandene 11 Bevölkerung und unter den neuen Einwanderern und Siedlern ein untrennbaref, organischer Teil der Arbeit am Aufbau des Landes ist. Die Zionistische Organisation, dir des! Aufbau des Landes übernommen hat und die Sorp trägt für die Stärkung der Einwanderung, die Attsddt• titttig der Arbeit und die Entwicklung der Landwirtschaft muß in der gleichen Weise für die erzieherische!! Be• dürfnisse der Bevölkerung und der Einwanderer sorgui 2, Der Waad Lettin( anerkennt die Pflicht der He. Völkern״״, die Beschaffung der zur Erziehung erforikr• liehen Mittel auf eigene Ko-tci! zu übernehmen. . Aber gleichzeitig erkennt der Waad Lcumi mit Bedauern an, daß im Augenblick der Jisehuw noch nicht in der Lag( ist, seine Verpflichtungen in vollem Maße zu erfüllen a) weil der Waad l.etmii nicht das Recht hat, Steuern zu erheben, b) weil die wirtschaftliche Lage des Jischu» es im Augenblick nicht gestattet, die Ausgaben für Er- Ziehung in vollem Maße auf sieh zu nehmen; c) da du Erziehungsarbeit nid» mir auf den vorhandenen jisehuw beschränkt ist, sondern reichliche Notwendigkeit für du Erziehung der neuen Einwanderer und Siedler besteh! und diese auch \vm aUgemciii nationaler und |vdit1svhc! Bedeutung ist. Darum spricht der Waad Lcumi den Wunsch und die Hoffnung aus, daß die Zionistische Organisation Mittel finden werde, das nötige Erziehung״ budget zu sichern; und der Waad Lctuni seinerseits ie bereit, all seine Kräfte zusaiitmcnzuraffeii und alle Teilt des jisehuw anzufeiiern, um der Zionistischen Organ!■ sation dabei zu helfen und nach bestem Können au da: Erzichungskosteii tcilzunelimen. Einwanderungsfragen Die Sitzung beschäftigte sich nunmehr mit der Frag! der E i n w a 11 d e r u 11 g , über die I )1. T 11 o n referiere Die Einwandcrungshcschränkungen. zwingen viele Per• sionen, die gewillt sind, nach Palästina üherzusinl vorläufig von diesem Plane Abstand zu nehmen. Dawirke auf die Stimmung zurück.״ In Palästina selb•׳ müßten jetzt alle Kräfte mobilisiert werden, um für du neu ins Land Gekommenen zu sorgen. Die Zionistisch! Organisation könne diese Sorge nur in den ersten 1:1״!*; übernehmen. Der Waad' Lcumi müsse ein Orgar schaffen, das in Zusammenarbeit mit d,er Zionistischer Organisation und der Allgemeinen Arbeiterorgnnisati־״ den Ein'waiulerern "Hilfe leistet. Dieses Organ ituw für Beschäftigung sorgen und Informationen übermittch• Dann berichtete Libermau namens derjenigen Mi: gliedor des Wand Lcumi, die in die lininigratioiisabteilii;:• der Zionistischen Organisation delegiert wurden. T wurde der Beschluß gefaßt, die 1 m m i g r a 111 e 11 läge von Jaffa und Haifa nach P e t a c h - T i k w a i!, dera und Chcdera zu verlegen. Es werde Bemühungen unternommen, um neue Aiiicitsmüglielikem״ für die Einwanderer zu schaffen, insbesondere hat sic die Arbeiterorganisation an verschiedene Büros geivaw״ um eine Beschäftigung der Einwanderer bei lamlwin• schafilirhcn Arbeiten zu ermöglichen. Die Vorschlag' Dr. Thons wegen Ausarbeitung eines Programms für111 Verwendung der Neueiiiwanderev wurde angenomintr׳!schließlich wurden an Hand eines Referates von B1/1H Joffe Fragen des Budgets besprochen. l lauptl ,tag gelci .nisations• ,ndernisst!•tnnnent urzlich w. :!grell b «uros vor/1!5 gern׳* Diese Iler Teil unscli la;!dielten { jcmetli, 1d zu ve Im Ei auptbüro n alle, die ״nd an all en Aufm) ,11 Herzlwt ul zu set Sowjet-Rußland Einer Meldung Zionistische Konferenzen in Ko w 110, 7. Juni. (J, C. B.) unter Meldung aus Kiew zufolge fand dort eine Konferenz der russi* selten Ze '1 r e - Z io ח - O rg a ti i s a t i o 11 statt. Geheimagenten der Jcwsek (Jüdische Sektion der Kommtmistiseiten Partei) entdeckten die Konferenz, und verhaftoten 35 der anwesenden Delegierten. Unter den Verhafteten befindet sielt ein Neffe Sinowjcws und dessen Frau. Moskau, 7. Juni. (J. C. B.) Hier wurde eine Konferenz der Zionisten Sowjetrußlands abgchallen. Obwohl die Konferenz geheim war, hatten die jüdischen Kommunisten genaue Informationen über deren Verlauf, dodt konnte die Kouterenz ohne' Hindernisse zu Ende geführt werden.' Ans dem von der Konferenz erstatteten Tätigkeitsbericht geht hervor, daß die zionistischc Organisation in den Sowjetländern trotz allen Schwierigkeiten gute Fortsehriftc macht. Aus der Ukraine Aus Charkow wird uits berichtet: lieber Ansuchen des Allukramischcn jüdischen Burgerkomitees hat das ASIukrainisdte Zentralexckutivkonntet• beschlossen, tu der nächsten Zeit einen ׳Kong r e ß ■aller jüdische 11 B ü r g e r k o m i t c c s in der Ukraine nach Charkow einzuberufeu. Das Allukrainische Zentnilexekutivkomitec hat dem jüdischen Bürgerkomitee das Recht erteilt, alle für Wohlfahrtszwecke bestimmten Sendungen aus dem Auslande zollfrei eutzuführen. Bisher genoß nur das American Relief Comittee diese Vergünstigung, Jüdische Ackerbaukolonien in Rußland Riga, (J.C.B.) Wie die Leitung des I d g e sk°[ (jüdisches gesellschaftliches Komitee in Rußland) beka» d ' dr; r I i n: ive Sai g: Uebc der . hivarz, M 100. Wen ״־mvaks, C d.-Frcumii 25, 11. L יי Rnbad jt niMcm, Cim he rg l. d. Bai 20 02׳«, S ';׳hiivs |0€ '״einer lil *izvvah 1 ix '1• Veil.; 11 Kntel, 6 1<״ d. Ver ¬יי". * Ha 1 Tochter ) d 59!11׳, IR C'ltllie 100 1Aval! v.;׳־den Rieh (:,|1, l.eop "'s Miun deh, p־ '^1'berget 26, 1 1•׳v Kh. Elias Nu 'sh.tu gibt, richtet sich ihr größtes Augenmerk (laraul, ... Lage der Juden im Sowjetreich nicht allein für 1׳״ Augenblick, sondern auch tür die Zukunft zu verhessen *ן Sie macht jetzt ihre I lauptanstmiguugcn nach der Iw; tung, die jüdischen Kräfte mehr als bisher der pf duktiven Arbeit zu/ufültren. Insbesondere trifft Komitee ernste Vorbereitungen, um jüdische > in i I i e 11 in 1 a ח d w irtscliaftlichcn 551 f 1י ״ •Chiles 1 u n g e 11 uutei'zubri n g e n. So hat das ldgcs"" .•!',!h. s u. a. IbO Desjatiuen Land in der (iegend von f! <*!1״"!ü Aw< mir gepachtet und jüdischen Siedlern zur Vertu;:11'ן (', Simon gestellt. Zur Ausgestaltung dieser Siedlungen hat' ||'.!t1׳r sj״<•, Komitee auch Vieh und landwirtschaftliche Geräte m l|;(׳u je 2« Höhe von zwei Milliarden Rubel angeschafft. 2 :!!;;,;KStel. F ersten Zeit werden die Siedler von landwirtschaftlm'|x<׳tt. 1 leide! Lehrern und geprüften Farmern unterwiesen werן||״ ״!ןו״1,ן׳‘״_ 0'’חי״״ץן u, Aussterben der Pogromwaisen in Kiew ,\lkjN''_‘t״ Riga, 22. Mai. (J.C.B.) Die in Kiew . taKc'"'IdJtcn •1’p," Konferenz der jüdischen Lehrer befaßte sich insbv1י' ■ an de re mit der schrecklichen Lage der d i s c h e 11 K i n 11 e r in der Ukraine, ln den A׳ fültrtmgen der Konfereiizteilnclnner wurde vielfach Vorwurf gegen die Kiewer jüdische Gemeinde erhן ‘״״ daß sie die Pogromwaisen in der Stadt in gr11״*‘j• t c r m ti l-iiaim 27Q. 11"׳>m!lah Weise vernachlässige, die mangels an Aufmerksam•ן״ Schg aussterben. I i-otte

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.