Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 41 (23.5.1922)
- Date
- 1922-05-23
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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41 Nr. 1!Cli£t| | Tschechoslowakische Chaiazint in Palästina Unter den Chalnziin, welche in letzter Zeit nach (,,);islina kamen, befindet sich mich eine < iruppe aus der f(cl)t׳d10s!owakei, l!ie Kwti/ah bestellt vorläufig aus dm jungen Leuten beiderlei Geschlechts, A b s o 1 v e n -!t.n der Leitmerit/er Anstalt f 11 r Landrt si'11 a f t.' hie für den Ackerbau erforderlicnen 11eratse־h;ilten, wie Pflug- und Sämaschinen, verschiedene trbeilswerk/enge und Wohnungseinrichtungen hat die ז iruppe in! (gebracht. Nach den Verhandlungen mit dein Kolonisutionselep;trterneut der zioiiistiselieu Organisation l'aiastina lud sieb die Kwii/.ah mit Hille einer ihr (K'ieilliglcu kleinen Anleihe in der Kolonie II i 11 (1 a 11 i 111 niedergelassen. Hier bearbeitet ein Teil Gartenland, «alireml der ,׳liniere Teil in den Orangerien von Petaeli- Tikwati beschäftigt ist. Die Frauen widmen sieli der ucniiisckultiir und der Geflügelzucht. Die ganze Gruppe ,1 voll Zuversicht, dal! sie auf diese Weise binnen kurzem In• praktischen Kenntnisse für die Landarbeit in Palä- ,1:11,1, die ihr vorläufig noch mangeln, erworben haben wird, 11111 dann zur ständigen Kolonisationsarbeit überjflien /11 können, * Die europäische Joint Zentrale in Wien Paris. (J, C. B.) Die IJebcrfiilming der Leitung des joint Distribution C o 111111 i 11 e e von Paris ach Wien hat bereits stattgefuuden. Das Komitee hat ’,ein Büro nach Wien verlegt, uni in unmittelbarem Kon- Jit mit seinem Arbeitsgebiete im östlichen Europa zu i bleiben. Zionistische Arbeit in Jugoslawien Zagreb (Jugoslawien). Auf Einladung des IVerbandes der Jugendvereine in Jugoslawien hielt l)r. Fritz S t e r!1 be r g (Deutschland) in Zagreb (Agram) uiicn Zyklus von Vorträgen über den sozialen Aufbau hiastinäs mit besonderer Berücksichtigung׳ der Araberj frage und besprach überdies einige Detailfragen der Mästinapolitik in zwei engeren Zusammenkünften, von denen die eine den verschiedenen Siodhtngsforincn, die biiderc der Berufswahl gewidmet war. Ucberdics be- 1 ■achte I >r. St e 111 ־ b erg auch O s i j e k (Esscg) und! besprach dort in einem breitangelegten Vortrag aktuelle [ Paladin,׳!fragen. | Alle Vorträge des Gastes trafen auf das höchste Inte resse;!ich! nur der fugend, sondern auch der zionij!tischen Bürgerschaft. Doch noch einen weiteren ganz | positiven Erfolg batte der Besuch. Herr Sternberg ';feilte sich auch in Einvernehmen mit dem Landesjkiiraforitim der persönlichen Agitation für den Keren Hajessod, dessen er in seinen Vorträgen ausführ- 1 ich gedacht hatte, 1sowohl in Zagreb als auch in jOsijek zur Verfügung. Der Erfolg, namentlich in jösiiek, ist befriedigend; gelang cs doch, die für das 1 laufende Jahr in׳ ganz Jugoslawien gezeichnete Summe I uni etwa ein Fünftel zu erhöhen 'schult, statt, •toriiiiti «gliche erfolgt bezog Benin’ s l'eii eit der iihnmg dessen lamens g ’ anin der clüdite im der 1 einer var die n aus• nsehaft ' an die Hierfür zersitiit;t, daß Student Forhaben [leiclier le jiidin,' ur- :ht ana z. B. neu er ו Aus- dann er׳ An• Y, Joel r. Ya-! Lehr- Zierden Anstalt Dlnning ׳hr get 1001.;11 ver- Juden•!richten;gelbild n den tng in j eines hscliulc , sogar de gc- . Lehr• Symbol die bei Anstalt achman r erste che be• :11 te die jr und rt he• •r Zeit! :immen, utsciicn mittags ährigen eil Er- -Jörercn Lagern, Selbst• 5aknltät essoren j s 0 Im Namen diesem cer der ת a »י יי »s s c r! L ö«' ז in d.e /IC zw1»׳ •sönliel1־ Fabrik• lt Heff fnzipif";lung A. B• iiaclt ו Ober• F r«1' um s11״ ten vor en nt״' mer di ■ Ausba" tug f' wer1d!lj Blick•“״ C. B>) Jüdische Sportberichte 1. Palästina. In der Pcßach-Woclil־ feierte der im früheren Wiener Hakoahncrn gebildete M a k k a b i - fcl-Awiw beachtenswerte Erfolge. Am 15. April ',egte er, aul eigenem Platze spielend, im Fußballspiel?gen die Mannschaft des englischen Schlachtkreuzers .,King George“ mit 6: 1 Toren. Ungefähr 1000׳ Personen Lmen als Zuschauer und nahmen den Sieg der jiididien Mannschaft mit Jubel auf. Trotz der grollen '1piclstiirke der Engländer und ihrer körperlichen lieberkgeulieit, gelang es den Makkahileuten durch Ausdauer, 'äiiiclligkcit und technische Vollkommenheit, eins Spiel iilk'rk'gcn zu gewinnen. Besonders gut waren t.iiniek * Läufer und Selunorak als Verteidiger (beide Irüber iakonh, Wien). Am 16. April spielte Makkabi-Tel-Awiw kombiniert gegen Makkabi-Haifa und siegte mit 6:2 wen. Wiederum glänzte Lumck, der allein 5 Tore «zielte. , Ungarn. In der Fußballmeisterschaft stellt der indische Sportverein V. A. C. mit 18 Spielen und 1 Punkten an 6. Stelle von den 12 Vereinen der *• Klasse. Dieses Ergebnis ist beachtenswert, da V. A. C. «d im Herbst 102! in die 1. Klasse anfgcstiegen ist. Tschechoslowakei. Leider erlitten in Prag, '״' Laufe der Woche, zwei jüdische Fußballmannschaften Niederlagen. Hagibor (Prag) verlor gegen D. F. C.!. UR) mit 0: 12 Toren. Am 16. Mai verlor die Wiener ״akoali gegen Sparta mit 0:5 Toren. Allerdings muß!'״ Betracht gezogen werden, daß Hakoali mit drei lLrsat/.leutcn antreten mußte und der Schiedsrichter aus- '1|״rod1en parteiisch urteilte. Sparta gilt als die derzeit 'kirkste kontinentale Mannschaft, sie konnte aber trotz '״(fcr Ucbcrlcgcnheit nicht verhindern, daß die Hako- '"1'er immer wieder das Spiel offen hielten. Ostjüdisctie Schiedsgerichte Ausländer, die Prozesse führen wollen, sind in der Durchführung ihrer Rechte dadurch außerordentlich be- ״ulert, daß auf Verlangen der Gegenpartei die Prozeßwsteii sämtlicher Instanzen von der klagenden Partei 1 "erlegt werden müssen. Hierdurch ist eine Reihe, ™"entlieh unbemittelter Ausländer, geradezu rechtlos;«"acht worden. Auch hat sich gezeigt, daß die Staat- :1״en Gerichte nicht immer in der Lage sind, der ״™״״en Denkungsart unserer ausländischen Brüder ״J־, B zu werden. Hierdurch sind Mißheiligkeiten ent- ",י p״■ Bit nicht nur zum Schaden der Beteiligten, ILk!r? 1105 gesamte 11 Ostjudentums sind. Um diesem iuc(<■״ caP?k zu begegnen, hat der Verband der .0.4der V) 1‘1wlsgericlnc eingerichtet, die unter der Leitung m 1 ״ crren Rechtsanwälte F e b 1 o w i c z, Grone C,״Ur>dS. Bergmann stehen. Ostjuden, die ■den "'iiiKrt 6^ z״ bcschreiten beabsichtigen, vielmehr isch1 ״’ - ihre Angelegenheit von einer unpartei- Umm's stanz schiedsgeridvttidv erledigt wird, haben Schi״a r Pel«genhcit, ihren Rechtsstreit durch das asger1cht des Verbandes der Ostjuden durch zu- JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 273 Berliner Kalender HUroi Iiorlinor Zinniati«rthn VoroinigmtK, Horltn (4: ,19 ל fI©iophoii 1 Z«t*trum;iuU/15 l’unuchookkonto No, Iviü'Mi Hürliu NW 7, KftHwpnvorwrthna« der R 7u V. Mittwoch, don 24. Mai abend• 8 Uhr Oruppe Ost, in den UnlonaXlon, GtaiiawaMar 8fcf. 222 Vor!reg von Horm Pr. Alfred Klee! ״Ws« wir Zionist«!! tob •tuerer Oemalado sroartea“ Grappa West uad CliarloUtmbarg, im (luttmannflnnl dos Zahnäritahauuo*. HUlowatr. 104 Vortrag von H״rrn Dir. Heinrich MArgnlloi! 111״• Opposition und der Dalrfftortoitta•*' AuibprHoho. Eintritt nur für Mitglieder der B. Z.’.V. ZlonliUicher Jageadferala, im Heim, Heüigegelatetr. 59 Heimabend D0onor*fftK, den y־> Mai Grappe Nord. Der ange'aRt« Vortiag von Herr ) Berliner fällt aaa, Sonnabend, doa 27. Mai nachmittag« 0 Uhr MUracht-Jagetidgemettticheft, Oranienburger Str. 00 (Gartenbaus) nachmittag tt Uhr Rdmand Lovy; IU«pr««l1an* voa אבות ,plD deren Zall• gcichlchto r HapoSl-HneTr, in* Holm MntonatraSe UH, abend■ 8^ Uhr 1. Vortrag von Uorrn Dr. Sandler: ♦!111• •laltäreit TerhRlIai••• ln PaUatiaa*» 2. Erttffaang der Diskussion tlh. den Vortrag v. Chawar Arlosoroff (״Eino jüdische Laboar-rarty') Dienstag, den BO. Mai abanda Uhr Verirster-Veriammlunff <ler B. Z, T. ln den Iiäumon des Zion. Jngoudvoroim, HcUigegoietatr, W Tagoaonlnnng: Vorbereitung dor Wahlen Die Sitaung ist iür alle Mitglieder «>er B.Z. V. ötfyntlioh. Mittwoch, den Hl. Mai abends 8 Uhr Gruppe Ost, in den Uniona&lon, öroUawalde» Htr. AW Vortrag von Herrn Hoinrioh Jioewe: ״Vniverattit uad Natioaal- ‘ biMiotltek ta Jeruseiam“ lIspoSI-UsKatr, im Hoim, fdnienstr, 121 8H Uhr: InfornsstioaNabeBd. (I)a «ehr wichtig, ist •a Pflicht aller Chawerim za •mchotcon!} 0V1 Uhr: Httcung des lokalen Waad Hebrilflfher kladorgartea West, ab 1, Mat, Montag bia Freitag von 10—1־ Uhr, im Turaaaal von Kriialoin Saft, Wartburgstr, 18, Eoko Salaburgor Sir. Moldungon an Krau Dr. Uoaenberg, Angsburgor 8tr 17 Sluinpl. 18654). Ilabrähcher Kindergarten. Cliariottenborg, Montag bl« Freitag von 19—1 Uhr. Meldungon an Frau WoiUmann, Halonaoo, Nostoratr. 4 Hebratscher HpIeKaschml&tsg der Grappe 8ßd, Dalsen-Ufer 8, im Ilontanrent Meldungen oimmt auSordom entgegen: Da• KaUardsaemat der B, 21. Y., Soydolstr. rt (Zentrum B614/L5). Die Ortsgruppen werden dringend um Durchführung der Schekel Sammlung und Ueberwelsung der eingegangenen Schekel ersucht, da die Zionistische Exekutive die Abführung eine Schekel• rate dringend von uns verlangt. Der Schekel beträgt 25 Mk. . Zionistiselie Vereinigung lilr Deutschland. Bankkonto: Nationalbank für!)•uuchland. Depo3itonka88e, Kurfürstendamm 811. Postscheckkonto: Borlin 8091■ Cä roNHC« Kmder-Schewnoth-Fest vcraustnltct von dor Berliner ZionlRliRchen Vereinigung■, dem Merkas der russiRch-ukraiiiiRchen ZioniBten und dor Gruppe der Ziouiflteu anR dem ORten am Bonncrstag■, den 8. Juni, nachm. ,./jSUhr, im Schweizergarton, Am Friedrichshain 20—32. Aus dom Programm: Hebräische Vorführungen, Vortnrnen des Bar Kochlia, Volkstünxe, Kiuderspiele, lebende Bilder, Bewirtung, Überraschungen. Fährverbindungen : Stadtbahn Aloianderpl., Urnergriindlmlm Alcxanderplatz, Straßenbahnen 1,8,10, #7, 74, 7f>, 80, (!2, 1«3, <). führen, ״;itglieücr des Schiedsgerichtes sind u. a. der Vorsitzende des Verbandes Herr Max Lewit, die Herren Rabb. Dr. Lindau, Kraus, Haarpndcr, Feiner, Langermann nsw. Entsprechende Anträge auf Einleitung des Schiedsgerichtsverfahrens sind an das Büro des Ver- Bandes der Ostjuden, Augusfstr. 17, zu richten. Garten- und Laadwirtschaftsschule Buckow bei Berlin Der Verein zur Förderung der Bodenkultur iintcr den luden hat trotz der Schwierigkeit der Zeit seine Baulichkeiten so ziemlich aufgeführt. Um dieses für die Berufsausbildung der jüdischen Jugend enorm wichtige Werk weiten Kreisen zugänglich zu machen, wird nun noch ein Ockonom gesucht,der die gesamte Verwaltung des Unternehmens übernimmt. Intercsscntcn erhalten weitere Mitteilungen durch Herrn Rittergutsbesitzer j. Brandt, Bleibtreustr. 40, Charlottenburg. Im Sommer werden Führungen nach Buckow veranstaltet werden. Die Mitglieder des Bodenkultur- Vereins werden dazu eingeladen werden. . Jüdische Blindenanstalt Wie 1ms der Direktor der Jüdischen Blindenan stal t mitteilt, beabsichtigt der Vorstand in der nächsten Generalversammlung eine A e 11 d e r u n g der von uns beanstandeten Sfatiitsbestimmungeii vorzunehmen. Wir nehmen gern davon Notiz und haften, dab diese, Aenderung 111 der Tat so sein wird, daß aus ihr die völlige Rarität deutscher und ostjüdischer Blinder ersichtlich wird. Vom Palfistinaamt Die Teiephonmimmer des Ralästinaamtes lautet: P f a l z b u r g SW. Vielfach machen junge Leute den Versuch, ohne Papiere und ohne Schiffskarten. sich Transporten unter- Wegs in Wien, Berlin oder anderswo anztischlicßen, um aul diese Weise nach Palästina mitgenommen zu werden und heimlich auf den Dampfer zu gelangen. Solche blinden Passagiere laufen Gefahr, unterwegs bzw. in Triest von der Polizei festgenoinnun zu werden, und wem es auch gelingen sollte, aufs Schiff zu gelangen, wird dann bei der Landung. rücksichtslos zurückgewiesen werden. Solche Vorfälle sind geeignet, die Schiffahrtsgesellschaften zu noch strengerer Kontrolle und noch strengeren Maßnahmen zu veranlassen, unter denen auch dann die regulären Palästinafahrcr zu leiden haben. Wir warnen daher dringend alle vor einem Versuch, sich ins Land hineinschmuggeln zu wollen. Das Jüdische Arbeitsamt übernimmt für die bei ihm gemeldeten ostjüdischen Flüchtlinge alle Arten von Gelegenheitsarbeiten wie: Teppichklopfen, Adresscnschreiben sowie Expedition, Hausarbeiten usw. Meldungen einen Tag vorher unter telephonischen 'Anruf 1 Norden 2133, 4223. Gesucht Rechtsanwalt Dr. Epstein zu Duisburg bittet um Angabe des Aufenthalts des früher zu Duisbürg wohnhaft gewesenen Fabrikarbeiters Fischei Kuppermann, der Ende 1920 nach Amsterdam verzogen sein soll. Für Kuppermann ist inzwischen ein Geldbetrag im Prozeßwege eingezogen worden, der ihm ausgehändigt werden soll Briefkasten der Redaktion Leopold Kompert. Nachstehend die Lebensdaten des lOlicttodichtcrs, dessen Geburtstag sieb am 15. Mai zum 100. Male jährtc. Kumpcrt wurde 1822 in Münchengrätz fBöhmcn) geboren. Studien und Beruf führten ihn nach Jiiiigbiinzlau, Prag, Wien, Prcßburg, Budapest. Von seinen Novellen und Erzählungen seien genannt: ״Schnorrer“ (1846), ״Aus dem Ghetto“ (1847), ״Schicmicl“ Judith die Zweite“, ״Geschichten einer Gasse“ ״Christian und Lea“. Sein umfangreichstes Werk ist der Roman ״Zwischen Ruinen“, der das Problem der Mischehen zwischen Juden und Christen behandelt. Der Dichter starb 1886. Kompcrts Werke sind in einer Gesamtausgabe bei Max Hesse erschienen, (hierausgegeben von Stefan Hock.) Berlin. Die neunte Generalversammlung der Vereinigung traditionell-gesetztreuer Rabb i n c r findet am 6. und 7. Juni jm Lehrer Vereinshaus statt. Aus der Tagesordnung nennen wir Referate über die Aufgaben des deutschen Judentums bezüglich der Hebung jüdischen Wissens und bezüglich der Apologcthik, , sowie das Referat von Dr. Cohn, Ansbach: ,AHgcmcinfragcn der [udenheit, Ostjudentum, Jischuw Erez-Isnicl“. Weitere Referate behandeln die Erhaltung der ' Gcmcindccinrichtungcn in kistuogsschwachen Sytingogengeiiiciiuldi, sowie Schul- und Unterrichtsfragen. Berlin. Am Donnerstag, den 8. Juni, findet im Schweizergarten, Am Friedrichshain 29—32, um 22/י Uhr nachmittags ein von der B. Z. V., dem Merkas der russischen Zionisten und der ostjüdischen Gruppe der B. Z. V. veranstaltetes Kinderfest statt. Karlsbad. Alle Gesinnungsgenossen, die die Absicht haben, in diesem Jahre nach Karlsbad zu kommen, werden darauf aufmerksam gemacht, daß der Jüdischc Volksverein ״Zion“ auch dieses Jahr wieder seine regelmäßigen Zusammenkünfte jeden Donnerstag im Hotel ״Liiikoln“, Egcrstraße, abhält. Diese Abende werden vielen Zionisten noch vom vorigen Jahre her in angenehmer Erinnerung sein. Der Verein ■wird auch heuer bemüht sein, durch regelmäßige Vorträge, Referate und Veranstaltungen dem, zionistischen Publikum Gelegenheit zu bieten, mit Gesinnungsgenossen zusammenzutreffen und in ihrem Kreise angenehme und anregende Abende zu verbringen. Auskünfte jeder Art erteilt der Vorsitzende, Dr. med. W. Koliner, Karlsbad, Haus ״Riva“. Wochenkalcnder: Sonnabend, 27. Mai, 29. Ijar 5682, Bamidbar, Ncumondsvcrkündigung (Ssiwan), Nacht 9,8; Sonntag, 28. Mai, 1. Ssiwan, Rosch chodcsch, Neu*• moiKlstag. Schluß de» redaktionellen Teils. r Neiil Zfrler » S«muel SonnenbUck VoTiubU V Zwickau. Ha. Ij*r 6CSW Aeut. L»tp*lR0r 8tr, 4t Zwickau, 8». Poateawafr 17 ( Erna' Felnar ן. Hermann Menaticha Verlobte V. Berlin, im Mai 1929 J % i