Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 35 (2.5.1922)
- Date
- 1922-05-02
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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J U EPISCH E RUNDSCHAU Seite 225 1 i . d <n KTcil 111׳f k;'1n nac;, r, besonder W lebte hie '»■: 1*״t die, f näherte״ P sie ״ס!.? “!'• ,1'««eil 1 ' erbet״! rundlich cuUland!״ז Ulli di ihr. t ihren ״,.j fcssen. ])j Wie blutific1 i fan die i;,״ ״'aßc• Fast, inen Bcdicrj e<ler einen] >1' mit de״; ‘!/um An.) td mit den Bfvölkerun״ Pogromidee. äen (lauern: ilbergerätc״’ ingel- Armee Möglichkeit,' fin nein ngeil 1 der Juden km Opfern; eilen. Jett! f ihrer gc•!gezwungen len sie, im 1 und Flu״■ egen die Testgcstcll! mzen Linie 8 auf dem tig fühlbar,!gemeinden üng dieser energischen f der aus• jhr Grund, kngel-Leute ’] Atissionni! aus ihrer jfcä blutigen ion ' B'ne-Brith■;roflem In• iltion ׳ nach f Präsident It eine Er- :Konzessio-!Osteuropa tden, ludapcslcr 1־ der jiidi■ wachenden licht allein evülkcrung jüdischen enge halle )er Haupt• dann hielt lereii Voritater ver- Nr. 35 Dr. Nathan Birnbaum und die Agudas Jisroel (Eine Berichtigung.) Das J.CB., dessen Meldung über einen Vortrag s'athan Birnbaums wir in der Vornuinmcr abgedruckt haben, erhält nun von, Dr. Birnbaum eine Berich ti- <11ng> der wir gleichfalls Raum geben. Herr Dr. Birn־ saun! teilt darin mit, daß er seine Verbimluiigen zui* Vgudas Jisroel keineswegs gelöst und dies auch ,!clit in seinem in Wien gehaltenen Vortrag mitgeteilt J,t ״Wahr ist vielmehr“, schreibt I>r. Birnbaum, ״daß!h wenn auch schon ein halbes Jahr• nicht mehr be- ’!der Beamter der Agudas Jisnoel, doch weiter ihr jtiges Mitglied bin.“ Herr Dr. Birnbaum teilt ,riicr mit, er habe nicht in seinem Vortrag eine Organisation vorgcschlagcn, die die Gläubigen aller Länder ״reinigen und die Bildung einer Einheitsfront von reli* .!Ösen Juden, Mohammedanern und Christen gegen die a-h immer mehr ausbreitende Ungläubigkeit in der Weit vorbereiten soll. Er habe mir auf die Bedingtheit ,jtf jüdischen ״Freigeisterei“ von der außerjüdischen!gemeinen hingewiesen!und daran die Warnung an Je gläubigen Juden geknüpft, ״sich nicht aus lauter Angst vor dem Antisemitismus zu eurer den frommen Christen unfreundlichen Orientierung bestimmen zu lassen, wobei nur der Welt-Atheismus Nutzen ziehen ,onate.“ Dr. Birnbaum erklärt ferner noch, er habe judi die Aeußcrung, er fühle sich einem, frommen k'aÜ1> Jen mehr verwandt als einem jüdischen ״Apikorcs“, sieht getan. (Es ist bedauerlich, daß der Gewährsmann des C. B. sich in seinem Berichte solche Uiigenauigkeit m schulden kommen ließ. Red. ״J. R,“) Protest der amerikanischen Juden gegen die [ungarische Regierung. Die Organisation des amenilmsclicn jüdischen Kongresses riditete an den un-;irischen Gesandten jn Washington, L. Szeclienyi, jenen heftigen Protest gegen die vor‘ kurzem eiligerührte Verfügung der ungarischen Rcidispostvcrwaltmip, [Je die Zustellung von Briefen und Postmatcrinlien ui hebräischer und jiddischer Sprache und Schrift an Emp• jimger untersagt. Infolge dieser Beschränkung der uu- ,;irischen Reiclispost sah sich die amerikanische Post* hiimmstration gezwungen, diese Verfügung Ln Amerika [bekannt zu geben und alle Postämter in Amerika ati- ],weisen, keine Postsaclien in jiddischer Schrift zur Bciidcning nach, Ungarn anzunclimen. (f. C. B.) Die jüdischen Studierenden an der wilnaer Unijitrsität. Nach dem amtlichen statistischen Ausweis ,r,d an der Wilnaer Universität 1735 Studierende instnbiert. Der Natioaalität nach sind unter Urnen 1348 Vien, 298 Juden, 19 Weißrussen und 23 Angehörige [derer Nationen, der Konfession nach sind unter ihnen 10 Juden, d. h. also ungefähr 22 Prozent. Die jüdischen Bürgerrechte in Rumänien. Der;*lisch« Kammerdqmticrte Dr. Fuklerman überreichte jriem rumänischen Justizminister Florescu ein Mcnvorantan, in welchem die Ausdehnung der Begünstigungen fe ersten Abschnittes iin Friedens vertrage von St. Ger- Min auch auf jene Juden gefordert wird, deren Option 'fehcr unerledigt blieb. Justizminister Florescu, versprach ae günstige Erledigung dieser Forderung. Die jüdische Einwanderung in Amerika Im Fe-!,niar d. J. Nach einem Bericht des ״Hias“ sind im l'crljufe des Monats Februar 1690 Immigranten int pw Yorker Hafen gelandet. 81 unter denselben würde 11Einreise nicht bewilligt, und sie mußten tunkehren. Jüdische Banken für Wiederaüfbaüarbeit in Lett-!ad. Der Zentralrat der jüdischen Gemeinden, Lettlands pchloli eine Föderation der zwölf jüdischen Volksjhmken in Lettland lierzustellen, die über ein GründungsjMal von 20 Millionen lcttlündischer Rubel verfügen IN. Es wird erwartet, daß der amerikanische ״Joint“ iilrci Viertel dieser Summe beisteuern wird. % Aber nicht nur der Boden wird Gemeingut sein, ach die Arbeit wird gemeinsam bleiben. Gegen 60 Cha- «m und Chaluzoth arbeiten it» Kirjath-Anawini. Die Arbeit teilt ein gewählter Ausschuß ein. Die Chalnzim mm Beispiel beschäftigen sich mehr mit Pflügen, Säen ®>d obliegen dem Wachtdienst, die Chaluzoth mit Genüsezucht, Milchwirtschaft und Säuberung des Bodens p» Steinen. Selbst der Arzt arbeitet hier als gewöhn- Mr Arbeiter, und nur zu einer gewissen Zeit obliegt <f seinem eigentlichen Beruf. Audi die Frau d«9 Arztes ^beitet, Essen und einen!deinen Lohn• für Nebenaus- 'heit erhalten alle in gleichem Maße, alle Ausgaben •irden vom Lohne abgezogen. Mau abonniert Zeitungen LII<1 Monatsschriften, eine Bibliothek von 1200 Bünden vorhanden, von Zeit zu Zeit gibt es auch Vorträge M auch die Ausgaben für kulturelle Zwecke werden auf w Zahl der Arbäter aufgeteilt. Aber es gibt in Kjrjathauch dreizehn Familien, etliche mit Kindern, M die Kinder sind klein. Nun ergaben sich zwei jdwere Fragen: Wie können die Mütter der kleinen mder, welche die Kleinen betreuen müssen, im Felde '»eiten und woher Geld für den Unterhalt der Kinder ™nten, die noch nichts verdienen und deren Väter M Mütter nicht mehr verdienen als die UnVerheitoten? E' auf diese beiden Fragen ist in ihrer Ffln kcit '״,Po’üerend: Damit die jungen Mütter den 1arbeiten obliegen können, überwacht jeden Tag eine iif,1 Cf a^lc Kinder, und sie wird für diese!» Tag von?n<k;ren Arbeit befreit. Den stillenden Müttern, «n der Nähe der Zelte angewiesen, damit eh ^'n^er ״ähren und allsogieich zur Arbeit zurück- KiiS 110111'0'י• Und was die Kosten der Erhaltung .4«־ Arbef ®י werden sie unter alle Arbeiter und |Verj”, nnen aufgeteilt, ohne Rücksicht darauf, ob sie 1 1*!ratet oder unverheiratet sind oder ob sie Kinder »K! * Die Lieferanten der antisemitischen Waffenschmiede Das Berliner Pogromblatt, die deutschvölkische, extrem-antisemitische ״Deutsche Zeitung״, veröffentlicht regelmäßig eine Beilage, ״Die Waffenschmiede“, die dazu bestimmt ist, den antisemitischen Agitatoren Rüstzeug für ihre Propaganda zu liefern. In der ,Nummer vom 27. April wird vollinhaltlich der Artikel Da. Max Naumanns aus der ״Kölnischen Zeitung“ abgedruckt und mit dem redaktionellen Kommentar: ״Mögen diese Ausführungen dazu beitragen, den judenfrommen D־cutschcn die Augen zu öffnen" der antisemitischen Rüstzeugkammer einverleibt. Wir gratulieren Herrn Dr, Naumann, der nunmehr von sich sagen kamt, daß er es weit gebracht hat Seite an Seite mit Max Maurenbredtcr fordert er sein Jahrhundert in die Schranken* Am Sonntag, den 7. Kal, liy4 Uhr FiI51׳.־a1i;;;3 (ins M üütinnajfoüds In der ,!Alhambra", Kurfarctontinmm G0, unter Mitwirkung d. vollständigen Alhambra-Orohester* ׳ Uraufführung dos Films ״Das mm jüdisclio Palästina“ Das Leben und die Arbeiten der Chaluzlm / Di• Nntionalfonda-Kolonien und di« Pannen / Da» Geulahfest. / Weizmann, Sökolow, Alfred Mond, Sir Herbert Samuel, Churchill in Palästina / Demonstrationen anläßlich dor Wiederholnng der Balfour-DeklaratIon auf dem Skopusberg / Bildliche Darstellungen der Nationalfoml•־ Erfolge ■ Im Qaluth und PaltUtina. Karten za 8.—, 15,—, 25.—, 85.—, 46.— , 60.—, 100.—־ Mark Im Vorverkauf erhältlich bei: Jüdischer Nationalfond•, Sächsische Straße 8 tühland 1684), Buchhandlung Kedem, Dablmannetr, 8, Buchhandlung Jalkut, Kantatr. 46, Buchhandlung Ewer, Knesebeck- Straße 65/68, Buchhandlung Bosenberg, Grenadier- Straß» 88, Buchhandlung Jurovicz, Kl. Präsidentenstiaße 3, Firma Landm&nn, Brunnens«. 179, B. Z. V., Seydelstr. 3, III (am Spittelmarkt) Zentrum 8814/16, Allgemeiner Rabbinerverband Am 29. März fand in!Leipzig eine Sitzung des Zentralausschusses des Allgemeinen Rabbinerverbandes in Deutschland statt. In ihr wurde, nachdem der stellvertretende Vorsitzende B a c c k * Berlin, einen warm empfundenen Nachruf auf den verstorbenen Vorsitzenden Nobel gehalten hatte, B a c c k zum ersten Vorsitzenden gewählt und H oro v 11 z- Frankfurt a. M. und Kopfstein- Bcuthcn, wurden zu stellvertretenden Vorsitzenden ernannt. Die Tagung wurde eingeleitct durch ein Referat von Escheloacher -Düsseldorf, ״Zur Würdigung der talmudischcn Dialektik“, das reichen Beifall fand. , An das Referat schloß sich eine eingehende Ausspräche an. Einen breiten Raum der Verhandlungen nahmen amt er dem Einfluß der gegenwärtigen Wirtschaftlichcn Verhältnisse die Besprechungen über die Mittel und Möglichkeiten ein, den Amtsbriklem zu einer ausreichenden Grundlage ihrer wirtschaftlichen Existenz zu verhelfen. Es wurde, wie auf der Hauptversammlung im Mai, nachdrücklichst die Forderung erhoben, mit allen Mitteln ,dafür einzutreten, daß der Rabbiner fest cingestuft werde in die Gruppeneinteilung der allgemeinen Staatsbeamtcnbcsoldung, damit der unwürdige Zustand aufhöre, daß jede Verschiebung der Gcldver• hältnisse da» Rabbiner zwinge, in erneute Oehaltsvcrhandlangen mit dem Vorstand einzutreten. Der Vorstand des Allgemeinen Rabbinerverbandes wird fcmcut besitzen. Ke Nicht verheirateten stoßen sich gar nicht daran, denn wenn für sie der Zeitpunkt kommt, daß sie Eltern von Kindern werden, so werden die Kinder eben auf Kosten der ganzen Kwuzah erhalten werden. Auf diese Weise sind in Kirjath-Anawim die Kinder weder in bezug auf Pflege noch in budgetärer Hinsicht eine Last. Abgesehen vom Stall gibt es drei große Zelte in Kirjath-Anawim, die durch hohe Zwischenwände in Zimmer abgeteilt sind. Jede Familie erhält ein Zimmer, zwei bis drei .Unverheiratete zusammen eines. So ist alles ordnungsgemäß organisiert, und alles Gerede über die unsittlichen Verhältnisse zwischen Chaluzlm und Chaluzoth ist nichts mehr als die Frucht einer krankhaften Phantasie von Menschen, die selbst' nicht rein sind. — Die Hol/.zelte gewähren jedoch keinen genügenden Schutz gegen die Kälte in den Bergen und gegen Regen. Es ,wäre sehr empfehlenswert, den Bau der Häuser für die Arbeitenden zu beschleunigen. Dann würden die Menscheu nicht schlimmer daran seit» als das liebe Vieh, für das es gemauerte Ställe gibt Es ist!tätig, daß eine Wasserleitung von der Quelle angelegt wird, damit die Clialuzim keine Zeit verlieren, um mit Hilfe des Wagens Wasser zu holen. Wenn es möglich wäre, den angrenzenden Boden zu erwerben, der für Weizenbau geeignet ist, dam» wäre c3 nicht nötig, Getreide von auswärts zu beziehen. Geflügel, Gemüse, Milch und Futter fürs Vieh, eben so Oliven besitzt man aus eigenem In' Kürze werden auch Weintrauben und ander« Obst vorhanden sein. Nur das Brot fehlt Infolge der Güte des Bodens. . ' Ich weiß nicht, ob dis Arbeiter eich ohne Not werden erhalten körnten, wenn (Ke ,Gis.,״!'»,*me entwickelt sein *werden und die, entsprechende 2;'J!l von Geflügel und Vieh in Kirjath-Anawim voritanden ׳ sein wird, Es ist beauftragt, den Amtsbrüdcm bei der Durchführung ihrer Forderungen behilflich zu sein. Er wird ferner erneut beauftragt, die auf der Hauptversammlung bereits erhobeiie Forderung mit Nachdiuck zu vertreten, daß der Rabbiner den Sitzungen des Vorstandes und der Renräsentanten als ständiger Teilnehmer beiwohne. Zur Durchführung der wirtschaftlichen Forderungen des Rabbinerverbandes und zur Erstreitung günstiger wirtsdiaftlichcr Bedingungen für die Lehrer und Kantoren wird ein Zusammengehen mit den entsprechenden Verbanden gutgcheißcn. Besprochen wurde ferner die Durchführung eines engeren Kontaktes mit den Pro/uizialverbänden. Der 2m1 tralausschuß wurde ergänzt dyrdi die Zuwahl von Arthur L e v y - Berlin, N e u h a u s - Leipzig tuid Hoffmann -Breslau. In den Vorstand wurden hinzugewählt: Blumen thal-Berlin und Wrcschner -Homburg. Nachdem eine Reihe von Angclegenheiten des Rabbmerverbandes und der gesamten deutschen Judenhcit durchgesprochen worden waren, schloß hach neunstündiger Tagung die Sitzung. Literarische Mitteilungen ״Der Jude“. Eine Monatsschrift. Herausgegeben von Dr. Martin B u b e r. Das 6. Fl e f t dc9 VI. Jahrganges ist soeben erschienen und hat folgenden Inhalt: Das wirtschaftliche Interesse an Palästina (Einige Zitate). David Koigen:' Im Wirbel der Geschichte. 6. Zusammenhänge. Robert W c i s s: Zur Schiebtenglioderung der israelitisch-jüdlsehen Gesellschaft. Samuel Rappaport: Aus dem religiösen Leben der Ostjudea VI. 3. C. Auslösen (Fort- Setzung). ׳ Hans Kohii: Henri Frarnck. Fritz Mor־■ dechai Kaufmann: Von nationaler Bereitschaft der Intellektuellen, Lud wig Strauß: In memoriam Fritz Mondcchai Kaufmann. — Bemerkungen: FritzStern» borg: Gegen den ״amerikanischen“ Zionismus. — Umschau: Ifelcne Hanna Cohn: Zur Frage der Frauenarbeit., Elias Auerbach: Rasscnkundc." O 9 i a s W a s c h i t z: Die Einwanderung nach den Vereinigten Staaten von Nordamerika im Jahre 1920/21. — Jüdischer Verlag G. m. b. H., Berlin NW 7, Donotheenstraße 35. — Abonnement9preis: Deutschtand, Oesterreich, Ungarn, Polen vierteljährlich M. 30,—; Tschechoslowakei: Kc. 20.—; Rumänien: Lei 20.—; Jugoskivicn: Dinar 15.—; Schweiz: Fra 1.50; Holland: Hfl. 1,—; Frankreich: Frs. 2.—; England: Shilling 1/6.—; Amerika: ct. 50.—. Der jüdische Arbeiter. Jahrgang UI, Februar-März 1922, Heft 2/3. Inhalt:'S. Sokal: IntcmatkmakJ Arbeitsgemeinschaft und internationale Einheitsfront; S. Kaplansky: Freistaat Irland im britischen Staatenbund; B. Borochow; Die Erfolge der jüdischen Streiks; J. Ben-Zwi: Die arabische Bewegung; &. Scher: Die Cbakmaker und ihre Streiks. Rundschau: Sozialistische Bewegung. Rud. Breitscheid: Die Unabhängige Sozialdemokratie Deutschlands. Jüdische Arbeiterbewegung in Polen. Palästina: Lord Northcliffe und Ramsav Mac Donald: Die Einwanderung; Die Arbeiterbank; Die öffentlichen Arbeiten; Neue Arbcitersicdlungen; Die Maschinen- und Werkzeugaktion des Palästina-Arbciter-Fonds; Tagung des Rates de/• allgemeinen Arbeiterorganisation. Vom jüdischen Leben: M. Luchatoker: Die wirtschaftliche Lage der Juden unter dem neuen Kurs in Sowjetrußland; B. Rubstcinj Die Möglichkeiten jüdischer Kolonisation in Sowjetrußland. Bemerkungen. M. Singer: Josef Roppera Lynkcus. Aus der Bewegung: Die Konsolidierung der Bewegung; Der Fall jabotuisky. Diverses: Für die Opfer der ungarischen Konterrevolution. Redaktion und Administration Wien, I!., Obere Donau- Straße 111/55. Das soeben erschienene Doppelheft der Zeitschrift des Zentralverbandes des Arbeiterfonds ״Das arbeitende Palästina“, bringt folgende Aufsätze: ״Einwanderungssorgen“ von N. Goldberg, ״Juden und Araber“ von S. Kaphuiski, ״Die Arbeiterbank“, von B. Kaznclson. ״Der Weg zum Odud Haawödalß, von E. Oo• lunb. ״Die Frau als Arbeiterin“, von Marie Schochat. ״Die Büchersammlungsaktion“, von Dr. Glanz. ,;Das Verlassen der Kolonien seitens der jüdischen Arbeiter“, jedenfalls Hoffnung vorhanden, daß dies eintreffen wird, denn der Ort liegt nahe von Jerusalem, wo es einen Markt für Milch, Geflügel und Obst gibt. Aber zwei Dinge sind für mich schon über allen Zweifel erhaben: in Kirjath-Anawim, auf dem Boden des Jüdische!» Nationalfonds, sind die Juden Schöpfer geworden. Sie haben der kargen Natur der judälschen Berge da» Kampf angesagt und ihn siegreich bestanden, und das Werte ihrer Urväter erneut. In Kirjath-Anawim, auf dem Boden des Jüdischen Nationalfonds, wurde der Versuch eines neuen Lebens gemacht, eines Lebens der Wirtschaft und der Gemeinschaft, der, wenn er gelingt, uns den höchsten Idealen der Bibel und der Propheten wieder nähert und vielleicht der ganzen Menschheit dereinst voranleuchten wird. Vielleicht werden dann die Augen der Menschheit nicht bloß auf das alte Zion gerichtet sein* von dem die Lehre ausging, sondern auf das neue Zion, von welchem eine neue Tat ausging, die in der alten Lehre wurzelt. ׳ BQcher-Einlauf Prof, Dr. Samuel Krauß-Wien, ״Vier Jahrtausende jüdischen Palästinas“. J. Kauffmann, Verlag, Frankfurt am Main. Jaakow Leszinsky: ״Dos jidische Folk in Ziffern“. Klal-Vcrlag, Benin. Oi. N, Bialik: Fun Zaaf un Zorn“. Klal-Verhg. A. N. O nessin: ' ״Maasseh Othello un Samuel Samuclowitsch“. Klal-Vcrlag. Zwi Hirschkan: ״Nit hinter a Ploit“. Wal- Verlag. ' Wagner: ״Maasses wegen Feier un Uchtigkeit“, Wal-Verlag, .