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Jüdische Rundschau · 1922-04-11 · Heft 29-30 (11.4.1922) · page 14

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVII (1922)
Issue
Heft 29-30 (11.4.1922)
Date
1922-04-11
Page
– (sequence 14)
Language
German
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.4 Seite!98 JUEDISCHE RUNDSCHAU Mr. Orcciilwrß•, der, wenn idi nicht irre, heute der einfhiftreiche Herausgeber des ״Jewish Clironiele“ ist. Im Gegensatz. zu M.1n11.»rok, der mit flammender Entrüstung (geredet kitte, spricht er äußerlich leidenschaftslos. Damals war er Schatzmeister der Organisation. Wie schrecklich ist cs, führte er aus, daß Menschen nur deswegen, weil sic Juden sind, ermordet werden. Sehr häufig verübe das russische Volk diese Schandtaten, trotzdem an 7 Milhonen die Zahl der Juden sei. Würden die Russen den Amerikanern oder Engländern ebenso mitspielen? Nein! Kein Maar hat man ihnen gekrümmt, weil eine starke Regierung hinter ihnen stand. Wir müssen es erreichen, daß wir unserem Volke denselben Schutz angedcilicn lassen können. Die Juden im Westen müssen einsehen, daß das jüdische Volk einen eigenen Boden buben muH. Während der nachfolgende Redner, Prof, Warhnrg, die kolonisatorischen Möglichkeiten in Palästina behandelte, wurde mein Blick immer mehr von einem Manne gefesselt, der, stiernackig, einer Statue gleich, unbeweglich am VorstandsUsch saß, den starren Blick ins Weite gerichtet, als sähe er vor sich, was sich dort unten Grausiges ereignet liatte. Eine mächtige Erscheinung, groß 1111״! breitschultrig, <Ias Gesicht von einem schwarzen Bart umrahmt: Ussischkin war es. ein Ingenieur au<s Jckatc rinoslaw. Er sprach: Icli kann von mir sagen mit Jeremias: Ich bin der Mann, der das große Unglück seines Volkes mit eigenen Augen gesellen hat. . . Wir haben Leute auf der Straße kämpfen gesehen, nicht für d.' Eltern . , . die waren schon tot, nicht für die Freiheit — das war nutzlos - nein, für die Ehre des jüdischen Volkes! Wie wir Juden gelernt haben, für Rußland unser Blut zu vergießen» oder für die Freiheit Rußlands, «der für die Ehre des jüdischen Volkes, so müssen wir mich lernen, für unser heiliges Erez-Jisroel unser Lei ודא zu opfern. Was wir jetzt tun sollen? Auf Rache sinnen? Nein! Was wir brauchen, ist, daß wir hingelien in das Land, wo wir vor 1823 Jahren berge-׳ kommen sind. Wir sagen dies schon seit mehreren Jahren. Viele Leute unter uns, die Reichen die Großen, die Magnaten, Rabbiner, die sagen: Nein! Da muß ich;ms altem jüdischen Gesetz, eine Stelle (nnmfo) auiülmn. Wenn man einen ermordeten Menschen findet und weiß nicht, wer der Täter ist, dann müssen die Magnaten, die Großen, zur Leiche kommen and opfern, die H.'üule erließe» mul sagen: ״Icli habe keine Schuld an dem vergosse.ivcu Blut.“ Gelölet nahen sie nicht, das ist klar, aßer sie sieben an der Spitze des Volkes mul müssen Aufwort geben, daß ihre Regienmgsart keinen durch Not oder sonst etwas zum Tode getrieben hat. Antwort gehe nun ich! Ich klage an unsere Großen. Sie haben kein Recht, zu sagen, es treffe sie keine Schuld an den Morden in Rußland! Seit 25 Jahren und lauter seit <) Jaltreu mfen wir ihnen zu: Kommt, helft, es gibt nur einen Ausweg gegen die fortwährenden Morde! Ihr tragt die Schuld! Sorgen Sie, daß unsere Bewegung erstarke, daß 111m Volk zur Ruhe komme in seiner alten Heimat, im heiliget» Ercz-lr-rael. Als Ussischkin geendet hatte, war die Versammlung stark ergriffen. Aach ich war sehr bewegt. Zum ersten Maie fühlte ich deutlich, daß die Mittel, mit denen wir deutschen Juden die Judenfrage lösen wollten, zwar für Deutschland vielleicht passend waren, jedoch nicht für die Millionen Qstjudeu. So stark ich auch als glühender Patriot meines deutschen Vaterlandes die Betonung des jüdischen Volksgcdankens ablehnte, so sympathisch berührte mich die Wahrnehmung, daß diese Juden in ihrem Unglück nicht niedcrbraclicn, verzweifelten und mit tormalen Beweisgründen Gleichheit verlangten, sondern mit Stolz und edler Leidenschaft ihr Judentum betonten. Es war irgend etwas in mir geweckt worden, was ich mir damals nicht erklären konnte. Was jetzt folgte, war widerlich. Ein lilvcralcr Repräsent ״nt der Synagogengemeindc wandte sic!» in ge* schmuckloser Weise gegen die ganze Veranstaltung, und meinte, die Juden hätten immer ״Geld“ gegeben, wenn Not gewesen sei, und dazu habe es keiner zionistischen Versammlung bedurft,!dt hatte noch nie in einer jikiisehen Versammlung gesprochen. Ich sprang auf und rief, daß mich zwar eine Welt vom Zionismus trenne, daß mich aber ein starkes Brmlergcfühl mit den Opfern der Pogrome verbinde, und daß ich mir verbitten müsse, das heute abend Gehörte and Erlebte in die Rubrik geidlieber Unterstützungen einzureihen. Die ganze Versammlung stimmte dem stürmisch zu. Ich ging hinaus in die Nacht, an den Rhein, ln dieser Nacht entstand in mir der Gedanke des Jugendverbandes, Wellkonferenz des .,Ucchaluz״ Wien. (J.C. B.) Die hier stntlgefumlciiv Beratung der Vertreter der I leehalu/.-LatKiesorganisaUonen, an der auch die Mitglieder des Zentralkomitees der Welt- Organisation Meclialuz. teilgcnommen haben, hat nach Anhöiuiig der Berichte aus den einzelnen Ländern die Einberufung einer Wcitkonfereuz für den 1. September lü?2 und die Herausgabe einer Monatsschrift, die den Tragen der Fachausbildung und Emigration gewidmet sein soll, beschlossen: je 200 Chaluzim entsenden einen Delegierten zur Weltkonfcrenz. ln Länder, wo ein Ueberselmß von mehr als 10׳) Stimmen vorhanden ist, kann ein zweiter Delegierter entsandt werde». Länder mit weniger als 200 Chaluzim haben das Recht auf einen!')elegierten. MM.י— 11 י—T-If IIH1l,llHlM^»*M'*‘1MiM*— בית־הרעד העברי בברלין 6 uttm ann-Saal, DontBches Zahotirzteln»1B, Bülowstrasso 104 ביום ב׳ י״ט ניסן ג׳ חהט״פ 173 לח.׳: אפריל)/ תהיה באולטו הקבוע האססה הכללית של בית־הועד סדר היום: .1 הרצאה סאת הד״ר י ..*יאל ךיכרט על הנושא: ״ספרותנו והיינף׳(ונוחים), .2 דו״ח של ההנהלה, .3 הטצב הנססי של,1בית־הועד,ןז.4 ונוחים והצעות, .6 בחירת ההנהלה. האספות טהחילוה בשערי */׳8 בערב. Ein ״Times־‘׳ Artikel J Die Angoraregierung und der Zionismus Paris. (J. C. B.) Der hiesige Vertreter der Angora- Regierung, S. H. I crid Boy, empfing einen Vertreter des J. C. B,, demgegenüber er sich über das Verhalte» der Türken in der Mandatsfrage folgendermaßen äußerte: ״Unsere Politik gegenüber der Errichtung einer natio* nalcn Heimstätte für die Juden in Palästina war im Prinzip von unserer N’ationalvcrfassiuig vorgesehen, W ir fordern für uns ausschließlich von Türken bewohnte Länder. Wir tragen darum weder nach Syrien, noch nach Palästina Verlangen. Ucberdies können wir als türkische Nationalisten der nationalen. Bewegung der Juden und dein Wiederaufleben des jüdischen Volkes nicht feindlich gegenübersieh:«.“ Auf eine weitere Anfrage des J. C. B.-Vertreters erwiderte S. H. Ferid Bey: ״Der türkische Staat wird gewiß in den Verzicht auf Palästina einwiiligert und dem englischen Mandat für Palästina seine Zustimmung geben, sobald nur unsere gegenwärtigen Mißverständnisse mit den Großmächten überwunden sein werden.“ London. (J. C. B.) In dem zweiten Artikel seiner Serie, die der ״Times“-Vertreter in Palästina, Herr Philipp Graves, auf Anregung Lord Northcliffc•־. in der ״Times" (vom 1׳. April) veröffentlicht, gibt der Korrcsponde nt einen Ueberbiick über den Verlaut der Geschehnisse .11 Palästina während der Zeit des Uebcrganges von der militärischen Okkupation zum neuen Regime und der Einsetzung Sir Herben Samuels als Oberkommissar. ״Die neue Administration,‘' schreibt Herr Graves, ,,war in vielen Fällen erfolgreich, z, B. in ihren Anstrenpungeii, die Be/ich'ingcn zwPcheu Arabern und Zionisten Vesser zu gestalten. Jedoch infolge des Umstandes, daß der Sevres-Vertrag noch nicht unterzeichnet und das Palästina-Mandat vom Völkerbund noch nicht bestätigt ist, wird die arabische Opposition ermutigt, ihre Agitation loit/mei/en, in der Hufliumg, nicht nur die englische öffentliche Meinung gegen die pro-zionistische Politik der Londoner Regierung zu beeinflussen, sondern mich durch- /»setzen, daß der Völkerbund gewisse Aemlcnmgeii im Paiästina-Mandat vornimmt. Besonders hat der ausgeübte Drncic zur Verstärkung der jüdischen Immigration, die seit Juli 1020 18 000 Einwanderer gebracht hat, den Araber» die ökonomischen und politischen Argumente für ihren antizionistisclieii Kampf geliefert. Der High- Coinmissioner hat zugegeben, daß infolge der Erfolglos׳^- keit der Palästina-Regierung, eine Anleihe unterzubringen, ebenso infolge der finanziellen Schwierigkeiten der Zioliistischcn Organisation zugleich mit dem Druck zu verstärktet Einwanderung, sielt die Möglichkeiten, Ikschiiftigu״g im Lande zu finden, wenig vergrößert haben.“ Herr Graves geht dann zu den Ueberfällen auf die jüdischen Kolonien über und behandelt den Bericht der Uatcrsiiclumgskoiuiuission, die ihre Meinung dahin ausgedrückt hatte, die Auffassung der zionistischen Kornmissiou über ihre Pflichten und Funktionen habe einen mehr erbitternden als versöhnenden Einfluß auf die arabischen Bevölkcrimgskrcise in Palästina ausgeübt und wurde •so eine Ursache zu den Uhrnhcn. ״Auf dem zionistischen Kongreß in Karlsbad, auch bei anderen Gelegenheiten,‘' erklärt Herr Graves, ״haben angesehene Zionisten Erklärungen abgegeben, welche die Schwierigkeiten des Oberkommissars vermehrt haben. Iderwcil verzögert sich die Ratifikation des Mandates, währenddessen die arabische Opposition sich verstärkt. Die Zionisten sagen, die Op|K>s!t1011 sei eine künstliche und nicht repräsentative. Ist es aber auch so?" Haifas Bedeutung Englische Aeußerungen. Der Hafen von Haifa wird eine große Entwickhing nehmen, da von ihm die transkontincntale Automobilstraßc und später die Bahnlinie ausgehen kann, die Mesopotamien mit dem Mittelinccr verbindet. (״Daily Telegraph“ vom 6. Mai 1021.) Man weiß seit langer Zeit, daß das Marinenimistcrimn Haifa groe Wichtigkeit beimißt, und die Gründe, die seine» Gesichtspunkt bestimmen dürfte», sind der Betrachtung wert. Sie beleuchten sowohl die vergangene Geschichte Palästinas, als auch die Richtung seiner möglichen künftigen Entwicklung ... Das Projekt der Bagdadbahn setzte ein in Koristantinopet zentralisiertes großes türkisches Reich voraus, das seinerseits durch Bahnlinien mit den Mittelmächten verbunden wäre. Dieses Reich hat zu bestehen aufgehört; und worauf es jetzt ankommt, sind die Verbindungen Syriens und Mesopotamieiis nicht mit Konstantinopel, sonder» mit dein Meer. Diese Wandlung hat Haifa seine neue Bedeutung verliehen, als dem natürlichen Endpunkt der Verbindungen zwisclien dem nördlichen Mesopotamien ünd dem Meer. Es erbt die Nr. 2ft Größe, die die Vorkriegspnojcktc Alcxandrctte nullc׳.. Ucberdies ist es die natürliche Station für die «!׳,״ Marine im Mittelmeer und ward für die englische U polilik im Orient an die Stelle Zyperns treten keine Ifiifen hat, während Haifa ohne übermal Kostenaufwand ein vortrefflicher Hafen werden Lir. Wenn man die Zukunft Palästinas erwägt, ist es Ual lieh, den Anteil zu vernachlässigen, den die Wirt«4 an der Geschichte des Landes hat... Seine Ust Grient wird imn, aJs Durchgangspunkt <1 Weit Handels, seine Zukunft verbürgen, p,!, seine.» Reichtum stets seiner eigentümlichen ... verdanken; und wenn diese Bedingungen;uich', Teil durch die Eröffnung des Suc/kanals veräi»' * •'׳' worden sind, hat doch der 1 and weg nach dem 0! seine Bedeutung bewahrt. (״Palcsiine“ vom 8 Okt, 1021.) ichlnt ,» Der '!:rfe'lB״׳! r ,;,r wen aes Sta cliliazar• Nim u:: ,£i״ Das .mellen \ktwn‘ Schadenersatz für Clitdcreh Die Regierung hat der Kolonie Chcderah aU Lnfür die bei dem arabische» Ucbcrfall im Mai ß erlittenen Verluste 3000 £ erstattet. Dk;cs Mö! ״oelie h ii geht iijonCU orächt Wir H'ICI': ' Der ״!Rung )!iti'.chc Sein (>: Inte» khulcu 1 Der j «thülem!.eiche t .uiken leien su Sowe sicht, י l'nlJa 8׳&|MS0 4 ln d&nl Kldchoa« B«rl f'rtivlim* Gegen die Einwanderung nach Amerika Washington. (J. C. ß.) Der bekannte für Immigrationslieschränkunge» und Verfasser de׳. Kong!eh cingcbrachtcu, bis jetzt »och nicht angeuonr neu Immigrationsgesetzes, Abgeordneter Johnson,! dem Kongreß eine» neuen Gesetzentwurf vorgelegt, « nach alle Fremden, die bisher »och nicht natural!,:! sind, verpflichtet werden, sich bei den Rcgicrungsbch de» registrieren zu lasse». Es besteht die Aussicht, d: das Gesetz angenommen werde» wird, da die die ministration beherrschende Republikanische Partei, ׳ auch das Arbeits-Departement der Regierung unerm lieh daran arbeiten, das Gesetz »och i» der jetzig:•L-׳ Sitzungsperiode durclmihringc». fX׳r jüdische Kongreß-Delegierte von Chicag|׳Ver'obo Sab hat 11, hat durch das J.C. B. i» New York N. Fr» alle jüdische» Zeitungen die Bitte gerichtet, alle 1», rer. Tj nicht naturalisierten Jude» auf/ufonlcru, sofort die (:»1,‘",*,י forderlichen Schritte einzulcitcn, damit sie die cm: Dokumente zwecks Naturalisierung ausgcfolgt erhalt. Dadurch würden sie unter das olren erwähnte Go, nicht fallen. Die Handelskammer des Staates New York rh letzthin eine Resolution an, in welcher der Kongv kdher * anfgetordert wird, de» jeizt vorliegenden < ie-< t׳ca:«־• für Immigrationsbeschränkungen so abzuändern, dal) *■ gar die Einreiseerlaubnis für Reisende aus de» Nacht» ländern nur dann erteilt werden darf, wenn die Ec Wanderer den Nachweis erbringen, daß sie bereits er gewisse Zeit im Nachbarlande gewohnt haben. Ito Maßnahme soll die Umgehung der Einreisevorsdii»!״ in Zukunft verhindern und es unmöglich machen, d: Amerikawanderer zuerst nach Kanada reisen und!!.; von dort ohne besondere Schwierigkeiten über die Gran nach den Vereinigte» Staaten begeben: ein Answer, zu dem schon bis jetzt viele Immigranten ihre Zuflur:' genommen haben. Aus der Gosse Das ״Spamlauer Tageblatt" vom 23. März bin, folgenden ״Artikel“: ״Die Z io n is t c n-Ak t io n in Deutsclilanc Das Ziel -- der Bolschewismus, Von befreundeter Seite werden uns die ,Mitteilung:' der A. K. B.‘ (Arbcit-kommUsion Berlin), herau-gegelc: vom Kartell jüdischer Verbindungen (K. J. V.) lief!1 auf den Ri'daktionrtisd! gelegt, und zwar die Nu uw 25 des 1. Jahrganges vom 1. März!022, d. i. jiidici der 16. /!dar 5682. Es handelt sich also um das wöchcr.:• lieh erscheinende Mitteilungsblatt der im K. J. V. vsammcngcschlosseivc» jüdischen Studenten an der l!״• versitiit Berlin. Für die Schriftlcitung zeichnet veran׳ wörtlich Felix Samuely, Charlottcnburg.“ Diese jüdischen Studenten — mir gegenüber wun■1: einmal in einer öffentlichen Versammlung von seil' Angehöriger des K. J. V. auf das schärfste betont,? das K. J.V. auf dem Standpunkt Dr. Max Nauinan:' stände, also nationaldeutsch wäre — bringen in ihrem Mitteilungsblatt folgenden Aufruf: (Es folgt ein Aufruf für den Keren Hajcssod, Ma-i“ an Geld und Zeit zu geben, insbesondere sich für *י bevorstehenden ״Drive“ zur Verfügung zu stellen.) ״Das ist in ein paar Worten das, was der J*״f unter nationaldeutsclt versteht. Wie sagt doch l)r. M1־' Naumann über das Ziel seines Verbandes natioi*1•־ deutscher Juden? Er will diejenigen deutschen zusammenfassen, die ,bei offenem Bekenne» ihrer A. stainmtuig sich mit deutschem Wesen und deutsch« Kultur so unauflöslich verwachsen fühlen, daß sie 5"'יי‘ anders als deutsch empfinden und denken können,‘ In dem Aufruf der jüdischen Studenten, die do^ auch nationaklcutsch sei» wollen, zeigt sich ansclieinc״' das ,offene Bekenntnis ihrer Abstammung‘. Auf de״ Beweis des sich unauslöslich Verwachscnfühlcns deutschem Wesen und deutscher Kultur dürfen "1י noch Lange warten. Wie ernst der Jude mit deutsch11 Rcichsangehörigkeit seine Pflicht als Staatsbi'.rgW nimmt, haben wir ja am besten im Weltkriege r sehen, wo Juda sich bekanntlich auszeiihncte duff■ seine wahrhaft bewundernswerte Ausdauer im i>ic|ki“ rk.-Frk» *tmden 1 Ken, am |*r. ] hier ■ ׳»eren ] Prag H ׳«*״'י , |•rU '« *. A >Ü* v«n »*rftnnp, ,!!1.«,l »t«| ,■*י• Ar® K ,^1׳ h» 'n״«m 1• ßk«! ’1«lloli»!, ׳ ׳*“*r «lu« der Kricgsgcvcllschaften nach dem Tabniidgesctz Wen« du in den Krieg ziehst, so gehe nicht zuerst, sonde1״ 1 t

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