Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 25 (28.3.1922)
- Date
- 1922-03-28
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 101 f i-.vriv’v i!Nr, 25! ׳das Rech!1 1» die Ar-1 pW:‘ Jahre! WIs sie in, 10 000 fei Jahre!! ‘ | innerhalb! Mit sein! * f L!-׳schlossen, »verkaufen, und man« ng # hat am 1 Wistischcn j Jung gc-1 *» ausein-j ^Beamten-1 pammiungf 811 Co wen fer Oppo- Nr• 25 An unsere Inserenten! tyr[r weisen hierdurch darauf hin, daß wir ll Rücksicht auf die außerordentlich hohen pder• und Druckpreise gezwungen sind, unseren? j.tentarif zu erhöhen. Wir werden!her die siebcngespaltene Nonpareille-Zeile vom Jtpr l d Js. ab mit M. 5.—, für Familienanzeigcn J/m. 6 -berechnen. Verlag Jüdische Rundschau Berlin W 15, Sächsische Straße 8. ו hat sich{ iiammlim׳״ b ausni-j Monaten l ipiclt, die! «nerkaimtj parteirientf ts J.C.T.f »genheiten{ ft wurde.{ rung des i Chedera, hluß der ft in Palichzeitij», 1' Aufbau־| (* deshalb! fiegentlichj ferbekam-j Igne soll 10 Einzeltn Markt{ I Zentren! da dasj - n g Pa-j firige Dir Natur <t o n a t d!(,Westt Artikel)! schildert: J daß die j jüdischen IC Bauer Jüdischen ,ngt mau lls wollen ansiedclt. daß mau (ech ungen irabische* ln etwas I die ara״ ( fährt er j die Pa- Jb glaubt führbar- Itung der j der bcfeund der{ iergesetzt ln Unter״« id erklärt, If billige, jvori ara j, solange lehen. b («zentrale ivaltimg»־ Sitzung ajisciiutt׳ chtossen. |er Ver- Ostjüdische Massenversammlung Am Sonntag, den 19. d. M., veranstaltete die Gruppe % Zionisten aus dem Osten anläßlich des Hierseins des ‘,^5״-Comites eine ostjudischc Massenversammlung in 4j'11 Sophiensälen mit den Herren: Dr. Leon Reich, ksident der Zionistischen Organisation Lemberg, und örünbaum, Sejmabgeordneter, Warschau. Herr ürünbaum führte in seiner Rede ungefähr folgendes Wie durch einen Sturm seien durch den Krieg T0Je Massen von Juden aus ihren Wohnsitzen heraus- und über die ganze Welt geschleudert worden, 11t um diejenigen, die tn ihren Wohnorten bleiben durfjh seien neue Nationalitäten, neue Sprachen, neue ijesetze und neue Sitten entstanden, und die Juden, die {ich viele fahrhundertc kaum sich an die bestehende Orinung angepaßt hatten, sahen sich gezwungen, wieder ozulcmen und tunte Anpassungsinöglichkeiten zu slien. Dadurch sei das Gefühl der Fremdheit bei den Wen immer stärker, die Sehnsucht nach einem Lande, in dem sie nach eigener Sitte, nach eigenem Gesetz und nach (jenem Willen leben konnten, immer größer geworden gd die zionistische Idee sei ihnen daher näher-, «rückt. Denn es sei eine Tatsache, daß der russische Me in Polen dein Zionismus näher stände als in Rußland selbst und umgekehrt der polnische Jude in RaBlattd ihm näher stände als in Polen. Neben diesen tmständen, die der Krieg geschaffen hat, sei noch der politische Erfolg der Zionistischen Organisation, eben- Ui durch den Krieg bedingt, hinzugclcotnmen. Diese ,femente haben bewirkt, daß ein großer Teil der Juden «inen Weg nach Ercz-Israel nehmen wollte. Nachdem cs ,*düngen war, durch die Chaluzitn wichtige Positionen a Palästina zu schaffen, trat eine Stagnation in der kwcgtmg nach Palästina ein. Denn cs hatte sich fol- ,titde Situation herausgebildet: Die Kavallerie war mit gmßem Elan vorwärts geeilt und hatte wichtige Po- Honen besetzt, und nun kam es darauf an, ob die Wien Infanteriemassen, die Artillerie vorwärts und let Proviant schnell genug tu.hkommen werden, um die einmal gewonnenen Vorteile auszunutzen und ausnhicn. Dieses sei aber nicht geschehen, obwolil die Menschen dagewesen waren, weil nicht die Mittel ausreichten, sie fortzubewegen, und keine Aussicht be- «and, sie ohne Mittel tn den erkämpften Positionen! «kalten zu können, Die politischen Erfolge seien noch 4 Die Chaluzim standen noch immer treu und fest nl ihren Posten und erwarteten Nachschub: und mm sei »kc Frage, ob das jüdische Volk in seinen Massen die Opfer bringen wird, um die Positionen zu erhalten, um Sc Erfolge auszubauen und um Bedingungen zu schaffen, & eine freie und produktive Entfaltung des jüdischen hbens in Palästina und zum Nutzen der gesamten Jalenheit, ermöglichen werden. Darauf ergriff Herr Br. Leon Reich das Wort. Die Welt hat uns Glauben geschenkt, weil zum ersten wie seit unserem Galuth Männer vor den Vertretern der *dtmächte erschienen sind, die itn Namen des jüdischen ״Ikes, nicht wie sonst etwa gekrümmt und devot eine wiuession erbittend, sondern aufrecht und gerade her- *»tretend im Angesichte der ganzen Welt forderten, %auf wir durch Geschichte und durch Willen An- •?1ueh haben. Und nun, da die Zionistische Organisation, _ für die Rechte des Judentums in die Schranken ge- ״«en ist, als eVrtretung der Judenhcit anerkannt wurde, '«langt ein gewisser Teil der Orthodoxie, daß auch sie מ maßgebende Vertretung der Juden anerkannt wirnd. ■"ה kann!! über die Verdienste dieser Orthodoxie strei- 3 aber eins steht fest: sie kann nicht die entsprechend« crtrctung des jüdischen Volkes sein. Zweierlei hat sich י״י Mose auf das jüdische Volk vererbt: der Stolz das Stottern. Jene, die Orthodoxie, hat das Stottern /{™■״me״, kriecht und windet sich und versucht durch!^ Schmeicheleien Konzessionen, kleine partikularisti- 3 ^5rte''e m erlangen. Die Zionisten aber haben den i» ם ^ran& nach Freiheit geerbt und sie wollen!!*,.״echt verteidigen, unsere Ansprüche auf ein freies, ^»opferisches Leben verwirklichen. Unsere Führer haben oiU •Cl*’ a's man utls dre schlimmsten Beschuldigungen 4Ü1 WS geschleudert hat, uns den ,politischen fyJB gebracht, aber gleichzeitig eine ungeheure und Anis ^er״c^te Pflicht aut das jüdische Volk gewälzt: Den Aitfbau Palästinas. <is»»e1t*c Peferenten lösten durch ihre Ausführungen ״״״geheuren Beifall aus und ließen eine Stimmung kann ^er man 8'^ ^'e £röötcn Erfolge versprechen ׳?״,״ Le1?er war es durch die vorgerückte Zeit techm08'‘c^> 'len Abend so auszunutzen, wie es sonst peti gewesen wäre. P. F e i w e I. Hebräische Sprachschule in Berlin fc April wurden neue Anf ä ngerk Iassen <dirrthUlcr ״nd Erwachsene eröffnet (nur Lesm und ktt׳ph״»n JfOtousgeletzt). Näheres wird noch bekanntdea Lp 'Schriftliche. und mündliche Anmeldungen wer- *eit״•. rvent8e£tnSen'omtnen• Sprechstunden bis auf ür di» w;• nsta8> 8s/* Uhr abends, in der Hochschule 2itnm1.. j158cnschaft des Judentums, Artillcriestr. 14, I, 4׳ Mittwoch, 6 Uhr abends, in der Kauf- Nmlmt rl Pr'Vi*Bchule, Stuttgarter Platz 13, .1 (am ptjrtov-uarlottenburg). Schriftlichen Anfragen ist Rück- N• Berggrat NW 87, Solinger Str, 8, HI. Berliner Kalender Bftrat Btrllner ZioalatUoh* Vinlnifping, U»rlto 0 19, ß.j-'Utrtr. 6 Taltpboai Zantrum BS14/I6 » PoiuahtokSanto So. Wt Berlin NW 7, RnünenTarwitltunK dar B, Z. V. Rtkrtlieh•!,•■•hall• <1• Eallarä.iarnttr• dar B. Z. T. Draronar- •trat« ja (Hof), — OnMnat Montag, Uittwonh und l>ann eri» »s tron 5-10 I hr. — Kail »II« hobrllüohen Zeltungm und Jlonat«h»f׳o dor Wall Hos״n an•. — An.knnfUatalla ttlr hebrllaoh• Angalogaahelton, — Tn׳ffpnnkt ■Dar Frennda dar hebrtlaoben Spraoha. Ktntritt fral. lUttwooh, den M. Mira abanda 8 Uhr «rappe Olt, ln den Unlor.Elan, Grelf.watder Str. S9S «*•tratiaad _ .. Vortrag von Horm Dr Hantke! ״Ptläittn» ala VoraaMetiang jdd. gatwlrklang*■ ZarBooknngdor Unkoatan wild ein Ktntrilttgeld von U.S.— erhoben SlUang d.aksHrtiuaa«• der 8attontfond1koramt<«10■ fit «r»aa׳Barlla In d«n IWnmvn der H Z. V. Soy<l*l«tr B, »• nrd• 1 kt Xagoaordnang! 1. Foriaaktlon, S Laatead• Oaaehlft• בית ועד עברי. ברלין ביום החמישי 80 מרץ באולמו הקבוע >0! Gottmannaaai Buiow*tr הרצאת הד״ר ש. ברגפלד: "הצדוקים והפרוצים" בסוף ונוהים. ההתחלה ב 8 שעות בערב,_י r»t5*, d«n 80. Mkr* abond• 8 Uhr״D0rn in 11»r Wohnnng von Horm Max Wollalalnar. Korbur.tr.il rau Mergerata׳• nd• van׳.Vortrag anganatan do• Jnd Nati<*nalf Klantkraag In itoHkeraat IX. Stnfonla all Er-״ ■•Orthal-Moae llataraagan am Klarlrru Mittwocli. drn i April abaoda 8 Uhr «rappa Olt, ln dan UnlonaRlxn, Gralfawaldar Str,!AM, Vortrnj von Horm IHr Helnriob Mimilliii ״Dia ZloaUt. Exakatlra nad ihre Oppaililaa" Hab'ilaekar KladutgatUn Waat, Hohanitaniooitr. 48, bei Zadak Montag-Frelta■ von lu—1 l'hr. Meldungan an Kran Dr Kana• borg, Augaburgor Ktr-Bo 17 St״lnpl UJö.141 odor an daa Kultur• doioruat dar B. Z V, 8eyd«Utrate 8 (Zontr. 8H14 15). Dar Klnd-rgartaa Chariottaabar* baainnt am Montag, dan 8 April in der Wohnung von Frau Weitamann, Halomeo, Na tontr 4 nni «•rar wöol1»ntlioh M.in'ag- Frait«g von 10—t Uhr. Der ktbrSlarba Klad«npl>I»tckn!lt1ag dir Grippe Süd beginnt am l!inn«t*g, d*n ZS. Mftra, in dar Wohnnng von Fian Barg, Inlim. ufor 11 Kr finde* vorlftaflg nur Dia! »tag« von 4 6 Uhr atatk. Spart Porto! Die direkte Versendung geschäftlicher Mitteilungen und Angebote 10 grßSerer Anzahl an einzelne Adressen Ist bei den jetzt geltenden Portosätzen und den Preisen aller Materialien so kostspielig geworden, daß diese Art der Rektum« In den meisten Fällen nicht mehr nutzbringend sein dürfte. Der billigste Weg für unsere Leser, weite Kreise g esc Hif II Ich zu erfassen, Ist die Veiöffentllchung einer entsprechenden Anzeige ln unserem Blatte. Von dieser Möglichkeit sollten Insbesondere alle diejenigen unserer Leser Oebrauch midien, die den Wunsch haben, ihre Fabrikate nicht nur Im 1 n la n d e sondern auch Im Auslande abzuteizen, da unser Blatt immer weitere Verbreitung In allen Lindern findet. Wir empfehle« allen Lesern, die Interesse an der Cr- Weiterung Ihres Kundenkreises haben, Preisoffertea für Anzeigen bei uns einzuholen. Verlag Jüdiscl1e:'Rundschau Inseraten - Abteilung! Berlin W 15, Sächsische Sir. 8. Die jüdisch-liberale Jagend nnd der Keren Hajessod Der Jüdisch-liberale Jugendverein in Berlin wendet sich an seine Mitglieder mit einem Aufruf, an einer demnächst stattfinaenden Mitgliederversammlung des ״Liberalen Vereins für die Angelegenheiten der Jlidischcn Gemeinde“ teilzunehmcn, da in dieser die Stil- Jung zum Keren Hajessod entschieden werden soll, ״Es geht also darum,“ so schreiben diese Vertreter einer angeblichen ״Jugend“, ״ob wir einen deutlichen Trennungsstrich zum Zionismus ziehen wollen oder ob wir, wie manche wollen, uns von der Vorspiegelung der Zionisten, daß sie mit dem Keren Hajessod rein wirtschaftlichc Zwecke verfolgen, verleiten lassen wollen, an der Errichtung der nationalen jüdischen Heimstätte und damit des Zentrums jüdisdtcr Nationalität zu helfen.“ Man ersieht aus diesen Zeilen, daß cs offenbar unbelchrbare Köpfe nicht nur unter den aiten Oegnem des Zionismus gibt. Wir wollen abwarten, wie die Stellungnähme des Liberalen Vereins aussehen wird. Kartell Jüdischer Verbindungen Gründungstagung des Bezirksverbande« Sachsen-Thüringen. De Tagung findet am Sonntag, den 2. April, in Leipzig, in Kristallpalast (nahe am Hauptbahnhof) statt. Tagesordnung: Beginn: vormittags 11 Uhr. Referate: 1. Die Organisation und Form des B. V, (Bbr. Erich Moses, Chemnitz). 2. De Lage des Kartells (Bbr. Leo Rosenblüth, Berlm). 3. Der Stand der Keilarbeit in Sachsen und Thüc ringen (Bbr. Ludwig Gonitzcr, Leipzig). 4. Die zionistische Arbeit (Bbr. rritz Löbenstein, Leipzig). •» ln der Mittagspause gemeinsames Essen. Abends gemütliches Beisammensein. Am Vorabend, Sonnabend, den 1. April, abends 81/1 Uhr: Begrüßungsabend kn Burgkeller, gez. Fritz Löbenstein, Ludwig Conitzer. Berliner Zionistische Vereinigung. In der Sitzung der Vertretcrversammlung vom 20. März trat der nauptvorstand der B. Z. V. zurück. Die Neuwahl findet am 30, März, abends 8y» Uhr, in den Räumen des Zionistischen Jugend Vereins, Heiligegeist• Straße 52, statt Die Ortsgruppen Berlin. Am 2. März fand die Mitgliederversammlung der Gesellschaft zur Forderung der Wissenschaft des Judentums in der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums, Berlin N, Artillcriestr. 14, statt Der Vorsitzende, Prof. Dr. N. Sobcrnheim. erstattete den Geschäftsbericht Von den Veröffentlichungen der Gesellschaft erschienen in letzter Zeit: Baeck: ״Wesen des Judentums", 2. Aufläge; die neue Auflage von Martin Philipp sott: ״Neueste Geschichte des jüdischen Volkes". Band I, die Herr Landesrabbiner Dr. Ricgcr, Braunschweig, bearbeitet hat, wird demnächst ferüggestcllt sein, ebenso der Druck von Staerck: ״Geschichte der jüdischdeutschen Bibelübersetzungen“. Der Druck der ״Mechiita“, deren Leitung Herr Dozent Dr. Rabin, Breslau, nach dem Tode von Herrn Seminarrabbincr Dr. Horowitz übernommen hat, wird fortgesetzt. — Der Mit« gliederstand ist im abgdaufenen Geschäftsjahre im ganzen unverändert geblieben. Der Kassettabsdtluß enthalt entsprechend der allgemeinen Geldentwertung weit höhere Ziffern als 'je zuvor. Die Druckkosten der Veröffentlichungen, Porto- und Vcrwaltungsköstcn usw. machen eine Erhöhung der Beiträge unvermeidlich. Die Mitglicdcrvcrsammiung trug dem Rechnung und schlug für 1922 vor, den Mindestbeitrag auf 50 M. festzusatzen. Der Ausschuß wurde, einschließlich der im Laufe des Jahres zugewählten Mitglieder, wicdcrgewäb.lt. Vor der Generalversammlung fand eine Aussdiußsitzung statt, In der außer über die Publikationen der Gesellschaft besonders über die Neugestaltung der Monatssdirift beraten wurde. Infolge von Verhandlungen mit der Druckerei wird Heft 1/3 1922 der Monatsschrift erst im Mai erscheinen. Berlin. In der Oruppe der Zionisten aus dem Osten sprach am Montag, den 20. März, im Lehrervereinshaus Herr Kurt Rosenbaum über ״Die Aufgaben des Palästinaamtes“. Nach seinen Ausführungen befaßt sich das Palästinaamt hauptsächlich mit der Alijah, der Hadtanah, Unterstützung der Privatinitiative für Palästina und Chaluzimfürsorge in den Durchgang»■ ländern, Nürnberg. Am Donnerstag, den 16. März, veranstaltete der Jüdische Nationalfonds anläßlich des Purimfestes im großen Saal des Künstlerhauses einen Rczitationsabend, für den Herr Arnold M a r 16, Regisseur und Hauptdarsteller der Kammerspiele in München, ge- Wonnen war. Der Abend wurde eingcleitet durch eine Ansprache des Herrn Dr. Kassel, der auf die Bedeutung des Nationalsnds für den Aufbau der jüdisehen Zukunft und auf die Pflicht der älteren Generation hinvvics, durch finanzielle Leistung die zukunftsbegeisterte jüdische Jugend in ihrem Werk zu unterstützen. Dann (as Arnold Marld zuerst drei Legenden von Perez, von denen besonders ״Satje, der Fischer“, außerordentlich stark wirkte und sodann das Buch Esther. Viele mögen die schlichte Erzählung der Esther-Episode, die Arnold Marld mit tönender Pracht umgab und mit dramatischer Wucht vorzutragen wußte, ganz neu entdeckt haben. Die Veranstaltung, die trotz recht hoher Eintrittspreise sehr gut besucht war, ergab einen Ueberschuß von zirka 3000 M. für den Jüdischen Nalionalfonds, Osnabrück. Nachdem am 18. März Herr Otto Lehmann aus Berlin in der zionistischen Ortsgruppe einen mit großem Beifall aufgenommenen Vortrag über die gegenwärtige Lage des Zionismus gehalten hatte, Sand hier am 19. März in den Räumen des Herrn Dr. Jacobson vor geladenen Nichtzionisten eine Besprcchung zwecks Gründung eines Keren Ha;essod-Komitees Osnabrück statt. Herr Lehmann verstand es, die zahlreich erschienenen Zuhörer in mehrstündigen, mit großem Interesse verfolgten Ausführungen von der Notwendigkeit der Mitarbeit aller deutschen Juden am Palästina-Aufbauwcrk zu überzeugen. Notin am selben Abend konstituierte sich ein Komitee, in welches die Herren Jonas, erster Vorsteher der jüdischen Oemcinde, Wertheim, Bürgervorsteher, Adler und Dr. Jacobson gewählt wurden. Der Abend kann als ein voller Erfolg gebucht werden. Plauen. Anläßlich des 20jährigen Bestehens des Jüdischcn Nationalfonds veranstaltete die hiesige Zio* nistischc Ortsgruppe ein Jubiläumsfest, das glänzend verlaufen ist und einen großen finanziellen Erfolg zu verzeichnen hatte. Der Reinertrag beträgt 9506.50 M. Der Vorstand der Zionistischen Ortsgruppe fühlt sich veranlaßt, sämtlichen Mitwirkenden den herzlichsten Dank auszusprechen. _ Wochcnkalcndcrt Sonnabend, 1. April, 3. Nissan 5682, Wajikra, Nacht 7,20. Schluß des redaktionellen Teils. V.. Manfred LewandowtM Sara LewandowiM, geb. Malbio Vermahlt» _ Min 10» KSnlgibtrg i Pr. US5־h! Heinrich Margulies fUezlgnlsthEhEflnanzglHscinft, HritlH u. Aufbau, In Buobbandel nicht erhfcHlieh. Z« belieben זמם durch den Verhutr, Berlin WI5, Melneckestr. 6. (Mark 8.- ) Im***• •MM*■ MM*l