Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 22 (17.3.1922)
- Date
- 1922-03-17
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2651273-2652410-2652430--14768-2673171- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
J ,i »,4 &! ' ' \ Seite HO Die übrigen Klagen sind el>er1so irrcfülircucl Die hebräische Sprache. Die hebräische Sprache ist das gemeinsame Verstäridigimpsmittcl unter den Juden Palästinas und die Unterrichtsspraclic in fast allen Schulde Sie ist bloß eine der drei Amtssprachen neben englisch und arabisch, und äire Anerkennung als solche kann nicht das gering;,tc Unrecht den Arabern gegenüber bedeuten oder ihnen auch nur die geringste Verpflichtung auferiegeu, sieb ihrer zu bedienen. Die jüdische Einwanderung. Die Delegation spricht von der ״Flut der Einwamlerang, die nach Palästina strömt und eine Masse 1111crwiinsciiier Fremder hereinbringt'‘. Die wirkliche Zahl der jüdischen Einwanderer von der britischen Besetzung bis zum Juni 1921 beträgt 15 0.79*), weitere '10.18 Ein- Wanderer (von denen die meisten, obgleich nicht alle Juden waren) kamen bis Ende Dezember 1021 nach Pa* lüstina.**) Die ״Flut“, welche ״einströmt*‘, belauft sich also von Anfang bis zai Ende auf etwa 20 000 Personen, von denen ein nennenswerter Teil Flüchtlinge waren, die in ihre Heimat zurückkehrten. Aus Gründen, die sie selbst am besten kennt, zog cs die Delegation vor, die im offiziellen Vorläufigen Bericht***) veröffentlichte authentische Statistik unbeachtet zu lassen, die die üesamtbevölkeruug auf ״kaum 700 OOO‘‘ und die Zahl der Juden auf 7(1000 schätzt. Das britische Komitee vier palästinensischen arabischen Delegation selbst schätzt die arabische Bevölkerung nur auf 6b3 0l)0t). Die Delegation erfindet lieber die Behauptung, daß ״die Einwohner Pa- Jästinas etwa 800 000 zählen, wovon 60 000 Juden sind“. Nach der offiziellen Statistik, veröffentlicht in dem Voranschlag der Verwaltung der besetzten feindlichen Gebiete für 1910/1920, zählte die Bevölkerung am 31. März 1919 017 850, wovon 65 300 Juden waren. Daraus erhellt, daß, wenn man der Delegation glauben will, die ״Einwandcrungsflut“ tatsächlich die Zahl der Araber vermehrt und die der Juden verringert hat. Beschäftigung der Einwanderer. Wenn wir diese romantischen Erfindungen bei Seite lassen, bleibt die Tatsache, daß die jüdische Einwamlenmg nicht nur mäßig an Umfang, sondern auch im ganzen nicht außergewöhnlicher Art war. Die jüdischen Einwanderer, die so liebenswürdig als ״unerwünschte Fremde" bezeichnet werden, sind größtenteils kräftige junge Pioniere, die den gemeinschaftlichen Schatz ptiysischcr und moralischer Energie beträchtlich erhöht 11.1־ ben. Die Erklärung, ״sie seien eine Last für die Allgcmcinheit“, ist gänzlich erfunden. Die Einwanderer werden, wenn sie vorübergehend arbeitslos sind, ausschließlich aus jüdischen Mitteln versorgt und haben das Land nicht einen Piaster gekostet. Es ist ebenso 1mwahr, daß sie ״den Araber seines täglichen Brotes bcrauben“, daß ״Kontrakte für öffentliche Arbeiten in der Mehrzahl der Fälle Juden gegeben werden, deren 1k- Zahlung gewöhnlich höher ist als die der Araber“ und daß ״uer jüdische Arbeiter einen höheren Lohn für die Hälfte der Arbeitsleistung erhält, die der Araber zustande bringt“. Von etwa 20 000 jüdischen Einwanderern wurden nur etwa 3000 überhaupt bei öffentlichen Arbeiten beschädigt, und die einzigen Arbeiter, die sie ersetzt haben, sind die importierten ägyptischen Abteilungen, die frühe! in der Armee dienten, und deren allmähliche Ersetzung durch Juden und andere Einheimische nach allgemeiner Uebcreinstimmimg zum Vorteil aller in betracht Kommenden Parteien ist. Der Rest — die grolle Mehrheit — der jüdischen Einwanderer findet Beschäftigung bei zahl■ reichen jüdischen Unternelunungen, die durch jüdisches Kapital geschaffen sind, und beträchtlich zur Förderung des wirtschaftlichen Lebens im Lande als ganzes beitragen. Daher kann gar keine Rede von irgend einer Verdrängung arabischer Arbeiter sein. Was die öffentlichen Arbeiten anbelangt, so werden Kontrakte durch öffentliche Ausschreibung unter der Autorität eines zentralen Kontraktbüros erteilt, das aus britischen Beamten besteht, deren Anständigkeit tmtl Tüchtigkeit durch die Klage, Juden würden zu höheren Löhnen als Araber für die halbe Arbeit beschäftigt, zweck und grundlos in Frage gestellt wird. Schließlich ist es nicht richtig, daß Kontrakte fast immer nur Juden zugetcilt werden. Ein Blick auf die Liste der Kontrakte, die periodisch im Amtsblatt veröffentlicht werden, zeigt, daß die Behauptung unwahr ist Wo Kontrakte tatsächlich Juden zugeteilt werden, besteht nicht der geringste Anlaß für die beleidigende Behauptung, daß dies aus anderen als rechtmäßigen Ur Sachen geschehe. (Fortsetzung folgt.) *) Major Wood, Unterhaus, 8. August 1921 (Offiz. Protokoll Spalte 57). **) Palästinensisches Amtsblatt 15. November 1921, Seite 8; 15. Januar 1922, Seite 18. ***) Regierungsdrucksache 1499, Seite 4. •j) ״Das britische Kabinett und der Zionismus“, Seite 1. (Fortsetzung von Seite 138.) verdächtigen, die im Institut behandelt wurden, im Jahre 1914 waren 56 luden und 19 Andersgläubige; 1919 dagegen von 337 Gebissenen 120 Juden und 217 Andersgläubige; die Zahl der Behandelten stieg übrigens 1920 auf 400. Es ist leicht cinzusehcn, in welchem Maße dieses von seiten der arabischen und christlichen Bcvölkcrung dem jüdischen Institut entgcgcugcbrachte Ver trauen der Stärkung des jüdischen Einflusses und der Versöhnung der Gegensätze dient. Das Institut genießt auch seit Jahren das volle Vertrauen der einheimischen Aerzte. Von dem Budget von 2000 bis 2400 ägyptischen Pfund konnten durch eigene Einnahmen allem 1500 bis 1600 Pfund gedeckt werden. Natürlich reichen die Mittel zur Angliederung weiterer Abteilungen noch nicht aus. Herr Dr. Beham, der zurzeit, mit Empfehlungen von seiten der Regierung ausgestattet, die Pasteur- Institute mehrerer europäischer Großstädte besucht und dort auch Interesse für unser Institut zu wecken sucht, beabsichtigt in Kürze gleichwohl wissenschaftliche Abtcilungcn und vielleicht auch eine Abteilung zur Be׳ kämpfung der Tuberkulose neu einzurichten. _JUEDISCHE RUNDSCHAU__ Mitteilungen über das jüdische Bibliotheksin Er.z-Isr.»cl Nr, |Jr. wesen Berichte der Hauptsammclstehe, Prof. Dr. Heinrich Locwc, lkrlin NW 52, Flemmingstr. 12. Die Arbeit für die Gründung und den Ausbau von Bibliotheken, die in Palästina dringend gefordert wird, ist im Gange. Es existieren außer ScluiU und Institutsbibliotlicken bisher hauptsächlich folgende sehr beachtenswerte Anfänge. Erstlich die Universitäts« und Na t io na 1-ü i bl io t he k zu Jerusalem, die Gründung unseres unvergeßlichen Dr. Joseph Chazano wie/. Sodann die Bibliothek Schaar Zion in Jaffa (rund 12 500 Bünde), dann die Wanderbibliothek der Arbeiterschaft, die ihre 10000 Bände in fünfzig Zweigahlcilu»gen an die arbeitenden Genossen, die im Lande verstreut sind, leitet. Jetzt wird von der Hauptstelle in Berlin aus der J o s e ph - H i r s ch -S t i f - tu 11g die Grundlage zu einer Bibliothek des Tcchnik 11111 s und damit auch zu einer Stadt-Bibliothek in Haifa gelegt. Die wichtigste Frage ist im Augenblick die Baufrage iu Jerusalem. Das bisherige Gebäude ist, hauptsächlich au dt durch die erfreulichen Büchersendungen aus Deutschland, so überfüllt, daß es allmählich gefährlich wird, in den Büchcnauincn weitere Bücher aulzustcllen. rot/dem ist es dringend notwendig, die Büclicrschntzc zu vermehren, und es wird von allen Seiten, nicht bloß ms Jerusalem, darauf gedrungen, weiter reichlich Bücher zu sammeln und zu senden. Man wird sich eben bis zur Vollendung des neuen Bibliotheksbaucs anderweitig heb feil müssen. Aber der Bücherhunger hält an und ist sogar im Wachsen begriffen, und ,zwar als eine Folge des praktischen Bedürfnisses beim materiellen Aufbau des Landes. Dabei muß der bisherige Plan der Bibliothek insofern ahgewnndelt werden, als es bislang sich int allgemeinen um eine jüdische Nation,׳ilbibüotliek und eine fcrusalcmcr Volks- und Bilduivgsbibliothck handelte, als sich jetzt aber der Aufbau und Ausbau einer Universitäts- und allgemein-wissenschaftlichen und technischen Biblio tlick dringend geltend macht. Also die Büchersammlumgen 111x1 die Kaufe zum systematischen Aufbau der Bibliothek müssen fortgesetzt und sehr erheblich vermehit werden, wenn den dringendsten! Erfordernissen, der Zeit und der Umstände Rechnung getragen werden soll. Andererseits kommen Wir um die Baufrage jetzt nicht mehr herum. Jetzt muß ein neues und praktisches Bibliotheksgcbüuiie sobald wie möglich in Angriff genommen werden. Und cs ist kein Zweifel, daß ein solches Bauwerk entstehen wird. Das wird der erste große Profanbau sein, den Juden in Jerusalem errichten, seit der Zeit, wo das Land aufgehört hat, ein jüdisches Land; zu sein. Und dieses Kunstwerk wird ein Denkmal nicht von Kriegen und Siegen, sondern das notwendigste Werkzeug der Wissenschaft und zugleich der Völker- Verbrüderung sein. Deshalb wird, so wie Chazanowicz’ Name für alle Zeiten über diesen Büdiersammluivgcn! steht, iu unvergänglicher Schrift ein anderer unvergeßlieber Name für alle Zeiten diesem Gebäude autges prägt bleiben. Die Arbeit für die Sammlung von Bibliotheken Im Lande Israel und zu ihrem organischen Aufbau erfordert sehr viele und sehr große Geldmittel, die /.war gegenüber den zum Aufbau des Landes notwendigen Fonds sehr klein sind, die aber doch vorhanden sein müssen, weil jeder Kolonisator und jeder Architekt, jeder Ingenieur und jeder ernste Landwirt, jeder Vcrwalhiingsbcamta und überhaupt jeder beim Aufbau des Landes irgendwie Tätige jeden Tag die Bibliothek irgendwie in Anspruch nehmen muß. Die Zahl der Bücher steigt in Jerusalem durch unsere Anstrengungen von Tag zu Tag. Aber die Benutzerzahl wächst in Jaffa und in Jerusalem trotzdem verhältnismäßig um ein Vielfaches schneller als die Büchcr/ahl. Es bedarf daher der allergrößten Anstrcngütigen aller unserer Freunde, die uns bisher schon unterstützt haben, und erst recht aller der Freunde, die wir zu unserer Hilfe erst noch erwerben wollen, wem! wir auch nur einigermaßen mit dem steigenden! und wachsender» Bedürfnis Schritt halten sollen. Seit einiger Zeit konnten wir auf keine Gründung einer neuen׳ Stiftung hinweisen, obwohl so viele Facher darauf harren,', daß einzelne Wohltäter sich ihrer durch Somlerstifturtgen besonders armclwncn. Und cs gibt doch kein schöneres Gedenken für teuere, Hingeschiedene, als wenn an den geweihten Stätten von Jerusalem ein Zimmer lauter Bücher aufweist, die ein 11m! demselben Fache angeboren und die, — jedes einzelne, — vorn ein Exlibris tragen!, daß sie zum Andenken au die und die namentlich genannten teuren Entschlafenen gestiftet sind. Solcher Stiftungen bedarf cs vor allein für die Wissenschaft vom Orient, Pnläsliiwforschung, Judcnlumswissensehaft, Geschichte, Naturwissenschaften usw. Nicht miivdcr wich׳■ tig, daß uns unsere Freunde durch Gewährung von Eiii/clspcmlen und namentlich regelmäßigen Jahrcsbciträgen die Möglichkeit gewähren, den immer neu auftretenden wissenschaftlichen und praktischen Bedürfnissen der Jerusalemer Universitäts- und Nationnl-Bibliothek (und der Bibliotheken im Lande) soweit als möglich zu genügen. Seit unserem letzten Ausweise können wir auf folgende neue Jahresbeiträge hinweisen, die uns von befreundeter und einsichtiger Seite gespendet worden sind; Altschul 2000 M., Eugen Aronsohn 300, Eh mann (V Mi 11 n er 500, G 1II i es 500, Da vidi G o r d o n 200, Moses lianemann 100, B. H i n d c l 50, David Hirsch borg 1000, Isaak Hurwitz 100, F. Jawschitz 1000, Jak. Jawschitz 1000, Isaak J a w s c h i 17.1000, Leo Jawschitz 500, Kantor Kahn 50, Dr. Kallenbach 150, Kantorowitsch 300, Sußmaim Kaplan 1000, L Latz 100, Rabbiner Dr, Lazarus 50, R. Litt mann 500, Jakob Rabbino witz 200, Isidor Ries 200, Rittenberg 200, V. Rosenberg 500, S. Rudeitzky 300, Dr. &e S ch alit 50, B. Sc hei 11 ha us 300, Leon Scheinhaus 300, J. Schulmann500, Samuel Schulmann 100, A. Stoch 1000, Samuel Zalk©witz 500, sämtlich in Memel. Cbcmjo Berk mann 500 M., Heinrich Blumenfeld 100. Leo Danziger 200, S. FUtow 300, Leo Fo e rd c r 200, Alfred H a rt b rod t (durch Hcrnion 1) 600, Max H enschcl 300, Dr, Rudolf Leszynsky, Kahn (für pa!3..L 300, E. Krau, Altonaer Str. R Wolpe 200, säV; erste Rate 100, Dr. Bernhard Literatur) 3000, Max Kober Walther Krolik 200, Marx, Hermann Struck 200, Davkl in Berlin. Leo סין kl B i r 11 b a 11 m, Fürth (Bayern) g» Ritmua üridso, Steglitz 200, Dr. Louis Fracn; Kopenhagen 300, Boris L e i bo w i t sc 11, I lambiir/ Jakob Neu mann, Leipzig 1000, Dr. Strauß/’s gen (zum 15. Februar) 100, Salo Transhte Treptow bei Berlin 51H, I. Schnelling, Köln Von den von Referendar Dr. Adolf Roscnbei Essen, gesandten 6000 M. sind von Lcvi Roscnbt•' Essen, 5030 M., von Ratli. Flensburg, Essen, litt/ Ferner E i nz e I bc i tr ä ge : Kegelklub der ,\y fiorc'oge, Berlin, BK) M., Werner Lachs, Charlotten1 25, Mebel, Berlin 1(K), B. u, 1). Mayer, Plauen i. V., Dr. Ad. Rosenberg, Essen, 50, ges. auf der 11,,. Spiro-Jakobsohn, Hamburg 201, ges. bei der Barmir seines Neffen Rüben Oouriand durch Herme 150» M. Bücher wurden uns gespendet u. a. Von R.-A. Br,; Bach, Berlin, Kunstmaler Joseph Budko, Bc cand. chem. Reinhold Cohn, Berlin, Dr. jur. h. c, Ai Damaschke, Vorsitzendem des Bundes dcuty Bodcnrclormer, Berlin, Univcrs-Prof. Dr. B. Den! Perugia (Italien), Georg Freund, Berlin, G c י י ■ arcliiv der Deulselien Juden, Berlin (Dr. Ja er! soll, Archivar), Dr. Alfred Klee, Berlin, Ur Prof. Dr. Salvatorc Ot toi eng 11 i, Rom, Rudolfs, mucl, Berlin, Gustav Schwabe, Varel i. O., F; Struck, Berlin, Kunstmaler, Hermann Struck, ße; Kulturgescllschaft ״Tarbüt“, Warschau, Verband . deutschen Juden, Berlin, Dipl.-Ing. S. Zinkes, Beil GruncvvaH (auch für das Technikum in Haifa). Vor einiger Zeit sind uns die für die Biblio!'- ktztvvillig bestimmten Bücher übergeben worden 1 sind. med. Kurt Lindcnberg, Berlin, und Hand! lchrerin Fräulein Rosa Fidcrer (faise Laude),; 4. 10. 1S8L zu Tilgte, ge st. 26. 6. 1921 zu Charlottcnk Besonders die von Fräulein Fidcrer gesammelten Büc sind eine wesentliche Bereicherung der Bibliothek, k Essen erhielten wir durch den Leiter der dort!; Sammclstcüe, Rcf. Dr. Ad. Rosen b erg, vier Kiv mit Büchern, die von einem Verzeichnis begleitet war! Ein solches ist immer sehr erfreulich. Bei dieser Gelegenheit eine Bitte an viele Sar kr: Niemals Kisten schicken, die schwerer als 60 kg 5b Der Rabbiner Sch. Assaf überlieferte der lern er Bibliothek an Ort und Stelle eine Brief sammhr Die sehr wertvolle Sammlung enthält ungefähr 230 egt händige Briefe von hervorragenden jüdischen üelchr und Notablen. In Wien hat sich ein ״Komitee zur Förderung!! wissenschaftlichen Institute in Palästina“ gebildet, I1־ gehören bis jetzt 30 Professoren und Dozenten 4■ Wiener Universität an. Infolge der schlechten Vale wird das Komitee im Augenblick in erster Linie c Sammlung von Büchern, Präparaten und Instrument( betreiben. An Ocldsammlungcn in größerem Stile kr: man erst denken, wenn die Sammlungen für die Wie: Universität und für die jüdische Gemein.Ic nicht nt' hindernd im Wege stehen. Der bekannte Dermatol. Prof. Ehr mann hat uns Reproduktionen seiner Samr hing, an der er seit 20 Jahren arbeitet, zur Verlügir cstellt. Die zionistische Studentenschaft hat sich 1. amtncL und Katalogisicnrngsarbeit in dankenswert Weise zur Verfügung gestellt. Adresse des Komitee Dr. N. Korn, Wien!11, Dapontegasac 2. — t> Schweizer Komitee ״Pro Bibliothcca Judaica“ F soeben aus der Feder des Dr, Norb. We Id fe r eine Pr» ״|sten IIP ״*toi u •li« ■l»n ־; ab«» .Kllh* . l׳I.«r£ vn ׳,.!ihnen U* grimm* ״!Gurt a. 'M *VStremH üiibürg s »ui® 1 Ui rhrtihe uberg 11,1(« jmiigeu .» nid v iiinbHtn; tunt!11!,■!iliiirg ־ ,«kiin jdirücken ׳«in ■irr üuhurg iesbaileo *i Berich'h 0׳!.— Mai Freie 'Ke Ostjt Die Sprat ,chstc V< unst de März 1 1 e n s t heim״!! J« r.-Rahron Mat I italiirea £» Men4> pagandabroschüre erscheinen lassen, die das notwendig Material enthält. In Wilna wird jetzt für Mott' Litauen die Sammclarbeit organisiert. Dr. Cahn saut!: uns von dort zwei kostbare alte hebräische Wert? In Lemberg organisieren Dr. Michael Ri ngeltn Rabbiner Dr. Lcvi Freund die Sammclarbeit für ft' gali/icn. Die Arbeitsstellen in Lettland, Holland im Frankreich haben seit einiger Zeit keinen Bericht ift ihre Tätigkeit gegeben. Das soll kein Zeichen sein, rh ihre Arbeit ruht. Aus Kowno (Litauen) ging ei•" größere Sammelladung mit Büchern nach Palästina a: Es ist sehr wichtig, daß alle Landes- und örtlich Sammclstcllcn ihre Pflicht in reichem Maße tun. E handelt sich um die Grundlegung neuer jüdischer u״; ailgcmcin-menschliclier Wissenschaft und Kultur. Hauptinstrumcnt werden die Bibliotheken und insbe»'׳ dere die National- und Universitäts-Bibliothek zu Jen; salem sein. 111 Deutschland hat die Bibliothek ein Bankkonti auf den Namen des Bevollmächtigten der Bibliothek, Pa1׳ Dr. Heinrich Locwe, Separatkonto ״Jcrusakni-ft• bliothek“ bei der Filiale ehemals Meyer Colin der 0׳ kontogcscllschaft, Berlin W, Unter den Linden U. ״r״ ferner ein Postscheckkonto unter dem Namen Pw! Dr. Heinrich Loewe, ״Jerusalem-Bibliothek“, Bc:• NW 52, Flemmingstr. 12, unter der Nummer Ben״ 35 002. Die nächste Nummer dieser Mitteilungen ersehn- Mai. UiMIltWtt Das «J 'neonerst Kin *ehrift Im Jüdisches Arbeitsint des 29. M Maul Einladung zur Mitgliederversammlung dischcn Arbeitsamtes c. V. Mittwoch, den d. L, abends 8 Uhr, Auguststraßc 17, II. Tagesordnung 1. Bericht des Vorstandes, 2. Kasscnbericlit, 3. Neu«»' [ des Vorstandes, 4. Statutenänderung, 5. Verschieden»j Der Vorstand. Um Verzögerungen zu vermeid*׳1׳ bitten wir eile unsere Mitarbeiter, Be!'L träge aller Art, die für die ״Jüdische Rufdi schau“ bestimmt sind, nicht an cinzcl״*■ Personen, sondern an die ״Redaktion“ * adressieren. Unverlangten Manuskript*'1! ls♦, wenn Rücksendung beansprucht wlf״| Rückporto btizufügen. K ^aa