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Jüdische Rundschau · 1922-03-07 · Heft 19 (7.3.1922) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVII (1922)
Issue
Heft 19 (7.3.1922)
Date
1922-03-07
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 118 JUED1SCHE RUNDSCHAU ¥ H I;i Nr. 18 einzigartiges System, welches siet ו nicht viel von dem der ״Schm» re tri“ imtcrsclieklc, nur gestört. Smlu.m11 polemisiert Roscnhattm gegen Dr. Soloweit schilt bezüglich des Autononiicprojekts. ׳ Er vertritt den Standpiuiikt, daß in den Komplex der Autonomie unbedingt mich die Ku 1111 so 11geI e ge«11 c i t e n gehören müssen. Es war auch ein Fehler, daII tlie Nuchridit verbreitet wurde, daß die jüdische Autonomie inGefahr sei, wodurch man die litauischen Kreise unnötigerweise verstimmt habe. Er sei überzeugt, daß die ljtnucr das vollste Verständnis für die jüdischen Forderungen besitzen und auch zu deren Verwirklichung beitragen werden. Der Vertreter der demokratischen Fraktion. Advokat ,T s ch c rii ich« w , meint, daß die Autonomie in Litauen ein Muster für tlie Ge9a m t judenheit in den G a lu t h 1 ii nd e rn werden konnte, aber in der Form, wie nuui sie erlangt hat, erfülle sie nicht alle Erwartungen. Wir haben zwar einen guten jüdischen Minister, aber eine schlechte Autonomie, O rolle Fehler wurden in der Schulpolitik gemacht, der Kampf gegen die ,,jüdischen“ Schulen sei ein Unsinn, und das Bestreben der Autonomie soll eben in der Schaffung einer einheitlichen nationalen, Kultur bestehen. Die demokratische Fraktion bekämpfe nicht das Hebräische, sondern vertrete den Standpunkt, daß die U111 c r r i c h t s s p r a c 11 c die ״jüdische“ sein soll. Die Pfolitik der Tarbuthsdliu'en und ihre feindliche Stellung gegenüber der jüdischen Sprache 11.1bei! nur eine Scheidewand /wischen den Organen der Autonomie und den arbeitenden Massen geschaffen. Der Vertreter der Zeirc-Zion, Bf ud ny, stellt fest, daß der Klerikalismus der jüdischen O r 111 od o x i c im privaten Leben bei weitem ungefährlich, dagegen in der Itolitik, die auf der Grundlage einer modernen Anschaumig über nationale Autonomie beruhen soll, mizulässig sei. In die Konstitution, die die Rechte der jüdischen Nationaluutomomic festlegen soll, darf die Kompetenz in religiösen Angelegenheiten nicht hineinkommen, da die Kultiisangelegenheiten für die nationale Autonomie nur von Gefahr sein können. Der Nationalrat müsse sich auch mehr um die allgemeine Gesetzgebung kümmern und nicht nur in rein jüdischen Fragen auftreten. Er stellt fest, daß auf ökonoin i s ch e m G cbiete vom Natkmalrnt eine große Arbeit geleistet worden Sei. Die Schaffung jüdischer Volks bankinstitutc verdiene die größte Anerkennung. Die Laxheit der jüdischen Sejmfraktion in der Agrarfrage habe geradezu katastrophal gewirkt, wie überliaupt die Sejmfraktion die volkswirtschaftlichen 1‘ositionen der jüdischen Bevölkerung sehr schwach verteidigt habe. Zu Beginn der fünften Sitzung begrüßt• Leo Moz. kin die Tagung im Namen des Pariser Komitees der jüdischen .Delegationen, der Zionistischen Weltorganisalion und der Jüdischen Welthilfszentrale. Sodann wurde die Generaldebatte über den Bericht fortgesetzt. An ihr.beteiligten sich tlie Vertreter der Arbeiterfraktionen, die gegen die Auffassungen! der Berichterstatter auftreten und den Standpunkt vertreten, daß die Autonomie zugntndegchcit wird, wenn sie sich nicht auf die Arbeiterinassen stützen wird. Der Vertreter der zionistischen Fraktion, Dr. Berger, stellt fest, daß die Autonomie ׳nach den Anschauungen seiner Fraktion nm ein Surrogat bilde, welches der Judenheit die nationale Freiheit nur in kleinen Maßen gcwiihren kann. Wir können unsere Autonomieauf zwei Prinzipien aulhauen: auf nationalen Organen als Teilbestand des Staates, oder unabhängig vom Staate. Bezu gl ich der Schutfrage könne man den Standpunkt der linken Gruppen auf die Zwangseinführutig eines cinheitliehen ״jüdischen“ Schultypus auf keinen Fall billigen. In dieser Frage müsse dem Willensausdruck der Eltern Freiheit gewahrt werden. Den Eitern soll cs frcislehen, ihre Kinder in die Schule zu scliickcn, die ihnen am besten entspreche. In den Schlußreden stellt Dr. Rose 11 bau in fest, daß im Nationalrat keine einzige Partei die vorherrsehende gewesen sei, da «las Koaliüonsprump tlie Grundlage der gjtnzen Tätigkeit gebildet habe. Der Vorwurf des Vertreters der Handwerker, daß der Nationalrat die Handwerker nicht unterstützt habe, sei unzutreffend, da der Nationalrat außer den separaten Unterstützungen für die 11andwerker- Organisationen alle wirtschaftlichen Institutionen auf den Grundlagen einer Förderung des Handwerkerstandes ausgebaut habe. Die Kult 11 r f rage , die von so vielen Rednern berührt wurde, müsse auf «len Grundlagen bcruhen, daß der jüdische Nationalrat sich auf keinen Fall in die Fragen des religiösen Lehens mengen dürfe. lVr Vizepräsident Finkeistein berührt in seiner Schlußrede die Orupjmtrungei» dos!Nationalrats, Bezüglich der Autonomie liabe der Nationalrat und die Sejmfraktion das Möglichste getan. Es liege nur in der Macht der jüdischen Gemeinden, die Rechte «1er Autonomie im Raluncn «1er Verfassung nuszunützen und auf diese Weise den Aushau des jüdischen Gemein 1«■- wesens 7.11 volJfütiren. Hiermit wurde die Generaldebatte geschlossen. en Hajessod-Tagungen inThüringen und im Saargebiet Um Verzögerungen zu vermelden, bitten wir alle unsere Mitarbeiter, Beiträge aller Art, die für die ״Jüdische Rundschau“ bestimmt sind, nicht an einzelne Personen, sondern an die ״Redaktion“ zu adressieren. Unverlangten Manuskripten bt, wenn Rücksendung beansprucht wird, Rückporto beizufügen. Ata Sonntag, den 26. Februar, fand in Erfurt eine Kundgebung der Thüringer judenheit für den Keren linjcsswl statt. Fine Vorbesprechung, die 2 Uhr nachmittags begann, vereinigte die führenden Persönlichkeiten aus einer größeren Anzahl Thüringer Gemeinden. Herr R.-A. Dr. Apfel, der ,Vorsitzende des ״Verband cs der Jüdisch«» Jugend vereine Deutschlands“, der gemeinsam mit Herrn R.-A, Felix RoscnbUith, dem Vorsitzenden der Z. V, f. D, Von dem nengcwuhltcn Präsiilium des Keren Hajcssbd (Jüdisches Palästinawerk) c. V, zu «1er Konferenz, entsendet worden war, beleuchtde in einer einleitenden Ansprache die Entwicklung!' und die Bedeutung tles Keren Llajcssod-Gcdniikcns. In der Debatte, an der sich fast sämtliche Erschienenen beteiligten, ergriff auch Herr Rosenblüfh das Wort, um aut eine Reihe von Anfragen zu antworten. Obwohl 111,-tnche Zweifel und Bedenken geäußert wurden, war die Slimimuig der Vorbesprechung entschieden für die Förde«• rimg der Keren llnjessod-Arbcit in den thüringischen Gemeind«). Am Schluss« wuixlc folgende Resolution einstimmig angenommen: ״Die Frriditiing des Keren Hajcssod, der die geistigen und materiellen Kräfte der deutschen Juden sämtlicher Richtungen zur einheitlichen Mitarbeit am Aufhau ilcs jüdischen Palästina zusatnnvenfassen soll, wird von der Versammlung begrüßt. Die Versaminlang gibt der Hoffnung Ausdruck, daß alle deutschen Juden, unter Zurüdkstclliutg' aller Differenzen, zum Gelingen des großen Werkes beitragen.“ Am Abend des gleichen Tages fand eine große öffentliche Vcrbandsvcrsa m m I u n g statt, die gemeinsam von der zionistischen Ortsgruppe und dem jüdischen Jugend verein cinbcrufen war. Die Versanitn» lung wurde, ebenso wie die Vorbesprechung, von Herrn Wioseiistein, «lern Vorsitzenden der Rcpriisentanlcnvc!'• Sammlung der jüdischen Gemeinde Erfurt, geleitet, einem Niditzionistcn, der als einer der ersten Männer in En• fort sich auf den Boden des Keren Hajcssod-Programms gestellt hat. Als erster Redner sprach Herr Dr. Apfel über das Thema ״Was gellt in der jüdischen Jugend vor?", während anschließend daran Herr Roscnbliith über die ״Gegenwartsaufgaben der deutschen Juden" pracli. Herr Dr. Apfel spradt in fein durdidachtcn Au»• fülirttngen über die geistigen Strömungen in der dcutsehen Jugendbewegung und betonte die Notwendigkeit, daß die Jugend auch zu den politischen Problemen, die heute das deutsche Judentum bewegen, Stellung nehme. Er behandelte in diesem Zusammenhang die Keren Hajesscxl-Fragc uml beleuchtete kritisch «tie Stellung der einzelnen Gruppen und Richtungen des deutschen Juden״ ttniis, lies־ Jugendverbandes, des Rabbincrverbandes, der Logen, des Zentrale« rcins zur Pa.läsUttafrnge. Herr Dr. 1 1 11111< 0111־n11w«1Mi11»1111rw»1>ii>w«w11Mi1w11wwiiB>MWWi Keren Hajcssod in Elsaß-Lothringen Einem kleinen, aber sehr energischen Kailcr von ergebenen Zionisten ist cs, unter Mithilfe des Delegierten <!es Londoner Keren-liajessod-Büros, Herrn Hans Kolm, gelungen, die Mitarbeit aller Schichten der jüdischen Bevölkerung in den drei Departements v׳o!1 Elsaß- Loth* ringen zu sichern. Soeben hat das Komitee seinen Aufruf veröffentlicht, der nicht weniger als 13 3 Unterschriften trägt, beinahe alle J uden, die im jüdischen oder öffentlichen Leben eine Rolle spielen. ׳ Die grollen Gemeinden Straßburg, Kolmar, Metz, Mülhausen, Hagenau und Saarburg haben zahlreiche Unterschriftcu beigestcuert, darunter die der ücmeindepräsiileuten. außerdem haben die Gemeindepräsidenten und Rabbiner von 57 kleineren Gemeinden unterschrieben. Die Ciroßrabbiner von Elsaß. M. Schwartz, und von Lothringen, M. Netter, haben ebenso unterzeichnet wie die Präsitlcnten «!er drei Konsistorien. ,M. Schmoll in Strallbnrg, der Präsident der Atlvokatcnkamincr (iKitonitier de l’oidre des avocats), M. Laiitz, der bekannte Großindustrielle in Mülhausen, und M. Hanneattx in Metz. Der Deputierte (Abgeordnete) Simonin., der Bürgermcisterstcllvcrtrctcr (adjoint an rnaire) Henri i.evy in Strallbnrg, der bekannte‘ Großindustrielle Achiile Battmann, Professoren der Straßburger Universität, Richter, Oifizicrc. Acrztc und Advokaten, Kaufleutc und Bankiers, alle Schichten der Bevölkerung haben ihrer Beicitwilligkeit Ausdruck gegeben, an dem Wiederaufbau PaIäst i 1 ui s m i11 u a rbeitci». Keren Hajcssod in Südafrika Im Januar 1922 fand in Joh a n »i sburg die 8. Konferetvz der südafrikanischen Zionisten statt Die Konfcrcnz stand ganz unter dem Eindruck def Anwesenheit von Schmarja Lev in, der bekanntlich zur Leitung der Keren Ha,jesso«|-Kampagnc in Südafrika weilt. Bei der Eröffnung der Sitzung hielt Dr, Schmarja Lcvin eine Rede, in der er einen Ucbcrblick über den Stand der jüdisch-nationalen Bewegung in der ganzen Welt gab. in der zweiten Sitzung referierte er über den Keren Hajcssod. I!ober die zionistische Arbeit sprach der Vorsitzende, Herr A. M. Abrahams, Der Exekutive wurde das volle Vertrauen der südafrikanischen Zionisten ausgesprochen. In der Frage des Keren Har jessod wunlc ein Beschluß gefaßt, in dem der Keren Hajcssod als das finanzielle Instrument für den Aufbau anerkannt, eine energische Keren Hajcssod-Aktion bcschlossen und da® Prinzip des M&asser aner• kannt wurde. Apfel gab Witter Verwunderung darüber Ausrirird«, «Lp in einem, wenige Tage vorher in Erfurt gehalten»-, Zentralvemn.vorti 1g Herr Dr. Paul Nathan den Kercr»' Hajcssod in bagatellisierender Weise Ixdiamkdt 11,11h־, oh woiil gerade «:r seinerzeit zu «hm Führern der P;js, stinarkhtung im Zcntralverein gehört )tat. Dr. Api!) schloß mit einem Appell an die Erfurter Judenhcit, ■ja geschlossen für das Keren Hajessod-Weric einzusetzen ן,, srinct» Ausführungen über die ״Gegen« nrtsaufgaben <!,, deutschen Juden“ sprach Herr;Roscnhlüth über Notwendigkeit, sidi der geschichtlichen Aufgaben ן*, wußt zu wcnlcn, die beute dem deutschen Judentum, obliegen, und über die ungeheure Gefahr, die darin lie^ ״Gegcnwartsaufgabcn" als die aktuellsten Notwendig keilen diesen gescbicbtliclien Aufgaben gegenüber a! stellen mul diese im Namen jener zu vernachlässigen Als solche geschichtliche Aufgaben, die heute an du deutsche Judentum henmtreten, bezcichnete Herr Rosen, bli'ith eine von großzügigen Gesichtspunkten geleite!« Ostjudenpolitik Und das Palästinaaufbauwerk. Au der Diskussion beteiligten sieb die Herren R,1bb Dr. Freyer-Escbwege, Rabl). l)r. Satzbcrger-Erfurt, Hcn Knoncnberg 11. a. Alle .Redner setzten sich für «i«, Kcr«'!1 Hajcssod ein. Atn Schluß nahm die sehr zahlreich besuchte Versammlung einstimmig die Resolution au, (die bereits in der Vorbesprechung gefaßt worden War Am gleichen Tage fand im Sani-gebiet i11׳ Lokal der Saarlogc in Saarbrücken eine Besprechung zwecks Gründung eines Keren Hajessod-Komitees statt, in dw Herr Justizrat I). Bodeuhciiuer-Köln die Bcdeuhmg!«1 Struktur «les Keren I iajcssod in einer glänzenden Red« den versammelten Vertretern aus allen Orten des Saar, lamles darstcllte. Naclt einer eingehenden und wünljg verlaufenen Ausspradtc wurde mit Stimmeneinheit di«׳ nachstehende Entschließung gefaßt: ״Die nm 26. Februar 1922 im Lokal der Saar, löge in Saarbrücken versammelten Juden aus allen Gemeinden «les Saargebietes begrüßen die mit tlem Aufrufe führender jiklischcn Persönlichkeiten an alle Juden Dcutsdilamls begonnene, sich auf alle Partei«! «:1 streckende gemeinsame Tätigkeit ztun Wirtschaft, liehen Aufbau von Palästina aufs wärmste. Sic for. dem alle Juden und Jüdinnen des Saargebietes auf, durch angestrengte und opferfreudige Tätigkeit ihren Anteil an der Palästinaarbeit des Keren Hajcssod zubc» künden,“ Hiernach wurde ein Lokalkomitee, das die Gründung einer Ortsgruppe des Keren Hajcssod (Jüdisches Palistinawerk) c. V. in die Wege zu leiten und bis zur Generalversammlung die Geschäfte zu führen hat, gewählt, das aus folgenden Personen bestellt: Rabb. Dr. Alexander, Justiztrat August, Dr. Robert Koster, Simon Julius l.ewy, Dr. Siegmund Löschncr, Ferdinand Seligmajin, Siegmund Stahl. 1 trßdii!e Die־«“ dklene-Bi ׳:tten w ••!für wh •jis M«w IW M. in Pu 7,u 10 rieht CI 1mg der ic;mal u ,!tig «lari Arbeit wü rigen eit»1 ,her «Sem ,',len. AI jtnnsjalir : , ׳uug t as'icr in •:׳;cheidc .:nal die an «be A aisimmcr! Wir « :emekkt beginnen tnd vor .’.,Lgcn ג Arheitsfrt K. C. und Zionismus. Der K. C., der aut «10m Boden der Assimilation stehende jüdische Studentcnverbaml, hat auf seiner letzten Tagung einen Beschluß über sein Verhältnis־ zum Zionis• mus gefaßt, der folgenden Wortlaut hat: 1״. Das Bekenntnis zum N a t io n a 1 j u d c n t um ist mit der Zugehörigkeit zum K. C. nicht vereinbar; 2. der Verband lehnt die Förderung kul• t ur z io n i s t i sch e r Bestrebungen ab; 3. die Zu• gehörigkeit von Aktiven und Inaktiven zu zio• nis tisch en Organisationen ist unzulässig; 4. allen Angehörigen des Verbandes ist eine öffentliche Betätigung, weiche gegen die Ziele des Verbandes ver• stößt, untersagt.“ Der K. C. hat durch diese Beschlüsse erneut bc• wiesen -- ein Beweis, der freilidt überflüssig war daß er nichts gelernt hat und dem jüdischen Lehen mit derselben Verständnislosigkeit gegcnüberstcht wie je. Da• für ist besonders der zweite Beschluß charakteristisch. Was der K. G. unter ״kulturzionistisch“ versteht, ist zwar nicht ganz klar, aber cs dürfte in praxi darauf hin• auskommen, «laß die bisher übliche Methode des K. C., seine Bundesbriklcr in beschämender Unkenntnis von jüdischen Dingen aufwaeliseit zu lassen, verewigt wird. Ohne Kenntnis «ler hebräischen Sprache sind ernsthafte Kenntnisse auf jüdischem Gebiet nicht zu erwerben, und, da das Erlernen der hebräischen Sprache wohl als ״kulturz.ionistisrhc Bestrebung“ abgelchnt wird, wird rnan sich־, mit der Tatsache nbzufiiulcn haben, daß der be• daucrlirhc geistige Tiefstand des deutschen Judentums jedenfalls aus den Kreisen des K.C. keine Actulerung zti erfahren hat. Ludendorff und kein Ende Der ״Reidisbund jüdischer Frontsoldaten“ erläßt folgemlc öffentliche Kundgebung: ״Am 16. lkezcmbcr 1921 Italien w׳ir in unserer Zeit- Schrift ״Der Sclükl“ Herrn General Ludendorff die Utt• richtigkcit der von ihm in seinem Buche Kriegführtnig und ftolitik gegen die deutschen Juden im allgemeinen uml uns jüdische Frontsoldaten im besonder«» erhobenen Vorwürfe vorgehalten und nachgewiesen. Trotzdem hat Herr General Ltulemlorff es bis heule nicht für nötig gehalten, auch nur ein Wort der Richtig- Stellung in die Oeffcntlicbkeit zu bringen. Wir stellen daher fest, daß Fierr General Ludendorff die Wahrheit kennt und sie nicht sagt und geflissentlich die Ehre anderer Mensehen mit Füßen tritt,“ Ob Ludendorffs Offiziersehre ihm gebieten wird, auf diesen schweren Vorwurf zu reagieren? Wahrscheinlieh wird er schweigen und bei nächster Gelegenheit wiederholen, daß die Juden an ,Deutschlands Niederläge Schuld sind. Der tisse, db NimmeVm einem Dt teheriges «inen abt ׳ S- R» Beispiel ו Nürnb« sh re eilt zeigen ei Aufstclluj gelührt V Aiwwci» (Bie tür hagunge! [Berlin: j hl. Beer fei, D. i jnuyer, j 1 >. m. i Willy Zc j 'hanbitz* |(W, A. 11(«׳»«׳nbei ׳:i je 25, 1■ Abrah; A Aben S » Diai Hmle^ '־ ln, A’ Ha; je 10, I 0er, (L. Sie! . tnant, B; י• Pelle ׳ »n I ׳'trektor k\ti lieft V. Kobe ' [raatkel

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