Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 17 (28.2.1922)
- Date
- 1922-02-28
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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I Nf. »7 ’JUEDI5CHE RUNDSCHAU Rumänien I»T0n ftir 1021 6 460,- .1000,- 00,- 275,- Antisemitische Propaganda Bukarest, 20. Fcbr. (J.C. B.) Die liberale Partei, 1 bekanntlich eifrig urn jüdische Wahlstimmen wirbt, £ (״j der gegenwärtigen Wahlkampagne den Anti-!“'mitismus in den Wahlkampf hinein. So zirkuliert l'renwärtig eine in vielen Tausenden verteilte, von J^nstantin Manea verfaßte Wahlbroschüre, in der die *׳*־uiicrcn rumänischen Minister Maniu, Vajda und Take teiöcu sowie der Pariser Gesandte Dr. Vajda-Voivod jtf Zusammenarbeit mit den Juden gegen Rumänien beschuldigt werden. Die Alliance Isflite mit den Herren Vajda und Take Joncscu, jüdische Abstammung vorgeworfen wird, hätten jw bcrüditigtcn Minoritätsvertrag des Saint-Gcrmaincr Friedens verfaßt, der den Rumänen Massen Fremder liikezwungen hat Die Broschüre schließt mit den Worten b'iai sieht das rumänische Volk, welche die wahren Rumänen und welche die Feinde dieses Landes sindft ziehen in den Wahlkampf mit dem Kreuz in der l!a״d und sagen jedem guten Sohne des Vaterlandes: (,bocsigno vinces.“ Sprechsaal (Ohne Verantwortung der Redaktion.) An die Redaktion der ״Jüdischen Rundschau" Berlin. Kenntnis ember ch mit! Statut! jeburg! ur der! durch sberg, ruppen .eitungj fgaben ische, sofort lg der! earbeit teträge (sofort I i" ge‘ k 3r von Btt«״ Berlin« Zionioünei!» V«r»lalgun(t, Ibrllu 0 IS, itvydilrty. B TalopUoni Zontrnm CflU/lS Poatjteiiaokkonfco No. OM Berlin NW 7, KasionvorwRlhing der B. Z. V. MehiiUrh. 110» K«ltar1ie*<w»sS« der B, S׳:. V Proranot• *trol» (Hof). — Ocöffnot Maati(, MIHwoob ond 000• נו r t 0 זן von 0—10 Ulir. — Fast all« htlirf.lsobim und Monatiinotto <t«r\V0H licreu an». — A,ttAonltsst»ll« ,Ur babritfub* AnjjalegenBaltoa. - Tratfpunkt ikUtr Fronnd* der bnbrtUnboa Bpr&ohe. Eintritt lr«L Miftwoeb, den 1. MSr* »bond« 9,/י Ohr uruppe n«rdw««t, ia dor Konditorei Loobsu (Pro»*») Altunaar 8Un»«n H4. Vortrnit von Hotrn Pr. II ar m »n n Komi ״Dia Amilchten dar cbemltclte• Indmtite In PalSitlu*“ «rappe 0»t, In den ünlonailon, Oreihwaldor Str. KU, (ibenda 8 Uhr Vortrag von Herrn Werner Bloohi ״Du Haien dea SUa-ffol••" Donnoritag, den a Kürz nbonda 8 Uhr «rappe Charlottoabarn and Waat, Ua 6lt*rmg״»»l dar Synagoge, Kaaanouatr. VortruR da« Hoirn Knbbinar Dr. Emil X<*vy1 ״Kontecretlve• Jadeatam“ maraahl-dagendgamalnachart, im Helm, Dfagrmarrtr. 89, ebda. 8'/, Uhr Uiogiri ad Uppanataini ״»•cfor Usagadot ton Blallk“ Sonnabend, don 4• Mllra *band« 8 Uhl Uapoid-nualr. im Halm, liinionatrago Ul, nbonda 8 Uhr Chnwor Dr. Kurt Freyari Za Broda ״Ualdaalum, CkrUtaatam, dadentnm" Mittwoch, den S. Mt'.ra , abond* 8 Uhr «rappe 0«t, in don UnlonaAlon, Graifawaldcr Str. 804, Vorttasr von Herrn ßtudlonrat Dr. Ml oh aa llai ״Jakob WauerHanni Wag all Deutlicher and Jade“ sorge־! ihre Donoerateg, den 9. Mftr» •band• 8 Uhr Gruppe Chatlottenbacg, im Sitanngaaaal dar Synagoga, Kaaanenatr. Vortrog von Horm Dr. Mola), Uonoroliokrotftr der JQdlaohan :Oomolndci ״Aua dar Vorgeschichte 40• ZtOBlaiaaa“ lgt* Im Sprechsaal Ihrer Nr. 6 d. J. veröffentlichte H!rr Dr. Margulies in Leitmeritz einen Artikel, tiwelchem er gegen Herrn Dr. Katzenclsolui die-;den Vorwürfe wiederholt, wegen deren Herr Dr. N uoek "0r dem Zionistischen Ehrengericht zur Rechendu!t gezogen uikI bestraft worden ist. Das Strafurteil j st durch Verkündung von der Kongreßtribüne herab 1 ad durch Veröffentlichung in der ״Jüdischen Rund»• ittau“, der ״Jüdischen Presse" und der Wiener ״Morgen-;dtung" volistreckt worden. Aus den Urteilsgründen;at hervor, daß eine besonders strenge Bestrafung des rlcrrn Dr. Ntuock dem Gericht angemessen erschien, weil Herr Dr. Nurode nicht nur keinen Beweis für die von in aufgestcllten Behauptungen erbracht hatte, sondern ■ו Gegenteil durch die Beweisaufnahme festgcsteilt worden ist, daß sich Herr Dr. Katzcnclsohn einwandfrei ad untadelig bei der Ueberweisung und Auszahlung in Gelder an die Armen benommen hat. Wenn Herr Dr. Nurock in Nr. 6 Ihrer geschätzten Zeitung dieses Urteil schilt und dabei den Richtern des Ehrengerichts den Vorwurf der Parteilichkeit macht, so es eigentlich nicht Sache des Herrn Dr. Katzenclsolui, fevon Notiz zu nehmen, es wäre vielmehr Sache des KorjrcHanwaUs, der dem Ehrengerieht angetanen Ildcidiijiuig cntgcgciraitrctcn, oder aber Sache der Zionistischen Organisation, seine Riditcr vor einer solchen öffent- &en Kränkung zu schützen. Als ungewöhnlich erscheint es mir, daß im Sprech- «I ״ohne Verantwortung der Redaktion" eine solche Mekiigung einer offiziellen zionistischen Institution, wie ■•» Ehrengericht, in einer offiziellen Zeitung, der ״Jüdi- Rundschau" Platz finden konnte. Ebenso ungewöhnlich ist cs, daß im Sprechsaal der 1״!Wellen Zeitung ״ohne Verantwortung der Redaktion“ m offizielle Erklärung des Kongreßamvalts erscheinen «inte, in welcher der Oeffcntlichkeit davon Kenntnis! »geben wird, daß Herr Dr. Nurode seine Behauptungen, f die er bestraft worden ist, nodimals erhebt, und!»sich der KongreßanwaU veranlaßt fühlt, nodimals chic «crsuchung einzuleiten. Gegen die Tatsache, daß;«Kongreßanwalt sich mit der Sache befaßt, dürfte «ts cinzuwenden sein, daß er aber — eine offizielle msänlichkeit — cs für riditig hält, im Sprechsaal, an ™offizieller Stelle, der Oeffcntlichkeit bekanntzugeben. 18 er die nicht erwiesenen und nicht erweisbaren Behaupt ׳*?«» des Herrn Dr. Nurock, wegen des Nachdrucks, ”׳t denen sie erhoben werden, der Oeffcntlichkeit mit- Merten, ist ein so ungewöhnliches Verfahren, daß d.v nicht laut gcrnig protestiert werden kann. Die «offcntlidiung in der offiziellen Presse stellt dem «greßanwalt nicht zu. Seine Aufgabe ist es. Be- Huldigungen zu untersuchen, nicht aber, Bcschulaiguni« an die Oeffcntlichkeit zu zerren. Vorläufig stellt nur fest, daß Herr Dr. Nurode wegen wner unerhörten Vorwürfe bestraft worden ist und1 4»,sich die völlige Unschuld des Herrn Dr. Katzcnclsohn 9»׳«sen hat Es ist nicht Sache der Zionistischen Organisation oder ,rer Organe, sich in Preßfehden einzulassen Mit vorzüglicher Hochachtung und Zfonsgruß Dr. Eduard Lcszynsky, Rechtsanwalt. * <*if Beben der vorstehenden Zuschrift des Anwalts w"crr11.Dr. Katzcnclsohn Raum, um jeden Schein ״ ‘arteilichkeit zu vermeidca Wir können jedodi 81h, festzu stellen, daß die beiden ersten bo-!(׳׳Ar? ״ Zuschriften fcdiglich Tatsachen m.itteiltcii H5119“־ Resolutionen, Einschreiten des Kongreßanwalts),!»ichr^ ‘st׳ P^doycr für oder wider gehört 1Uns*rc Zeitung und wurde auch in den ersten Zu- 1 u*.1 ,"*■־“dit einmal versucht. Damit ist die Sache * P^^^dhcti Charakter trägt, für uns er» Böcher-Einlauf IwJ5j!!;erWy w Sarawie Zydowtklej w Polsce. 179 £ 1 ״mau 192Z Verlag ״wydawnietwo Achiasali". DiouatR^, dotv H. Mftra V oraDBöiffo! I'uilra-«ad JttbUlanabtU.0nlÄ81fohdoi20jiü1rig®n Boatfhon« dca Jüdinobon Xaiior1HU<>nd•. VorRDhtftltnt vou •Ktnfc). Berliner Zion. OrUpruppen and Or^nnl״aUonon, in don Rftnman d®• liriidorvcroinshnuBcn, Kuriür»tonitr. 115*110. ilfbtÄUtbpir KUdfrgftvtsa W®*%, H1)h«m»rauUa1t7, tu, bot £«d®)1 Hontftß:—Fr«it®g von 10— 1 übr. Moiriung^n!m Fr«a ur, Bo® ®מ• b f b , A«K«bur*tft* Bunl® 1ל (Bttunpl. WAtt.) od®r ®n du Xnltö»-. d®r«־rn®t »1»f B. 71. '0’״ HoyrfpJttr*•• & *7>»nir. der Zionistischen Ortsgruppe Leipzig Montag, den 6. Mßrz, abends 8 Uitr, im RosenfaSiiasino, R08entalga8se 8 Allo GeslnnungjgonoBson, die zur Mobbo nach Leipzig kommen, sind herzlich eingeladen. An den!Ihrigen Tagen dor MessewocheTreffpunkt allnbondllch in der JUd. Loiehalle, Kellstr. 4. Seite 105 Die neuen Abonnementsgebfihren! 1. ordentliche Generalversammlung ein. Wie alle Zeitungen sind auch wir gezwungen, mit Rücksicht auf die ungeheuer gestiegenen Papierpreise und eine neue Druck preiset hölmng, uniere Abonnemcntigeb ihren herautzusclzen. Mit Rücksicht auf den Propaganda- Charakter unseres Blattes haben wir uns dazu entschlossen, nur eine verhältnismäßig geringe Erhöhung torzanchmen. Die Gebühren betragen pro Vierteljahr: Für die Ortsgruppen und Vereine in Deutschland im S&mmelabonnemcnt 21 Mark, für Einzclabonnenten in Deutschland 25 Mark. (Bei direkter Zu« Stellung durch Streifband 40 Mark.) Für Afrika 2 8h., Amerika 75 cts, Aegypten 2 sh. Belgien 6 Frcs., Bulgarien 40 Lewa, Dänemark, Schweden u. Norwegen 3 Kr, Deutsch• Oesterreich 1000 Kr., England 2 8h., Estland 60 deutsche Mark, Fianand 20 finn. Mark, Frankreich 6 Frcs., Griechenfand 6 frone. Frcs., Holland 2 Gulden, Italien 8 Lire, Jugoslawien 30 Dinare, Lettland 60 deutsche Mark, Litauen 60 deutsche Mark, Palästina 2 sh., Polen 1000 poln Mark, Rumänien 40 Lei, Schweiz 4 Frc«., Spanien 3 Pesetas, Tschechoslowakei 30 Kr., Türkei, 4 franz. Frcs., Uugarn 200 Kr. Verlag Jüdische Rundschau 0. m.b. H. Berlin W 15, Sichsische Straße 8. Gruppe der Zionisten aas dem Osten Am Montag, den 20. d. M., sprach bei uns Herr Dr. E1 i a s c h o f (Baal Machschawooth) im überfüllten Saale über das Thema: ״Die ncujiidischc Literatur". Der Referent verstand es, in längeren Ausführungen in klarer Weise die Entwicklung aer jüdischen Literatur von den ersten Ucbersctzungcn der Bibel bis auf die modernsten jüdischen Schriftsteller vor dem gespannt zuhörendeu Publikum darzulegcn. Trotzdem die werbetätigkeit an diesem Abend durch die vorgerückte Zeit fast unmöglich war, konnten eine Reihe von neuen Mitgliedern geworben werden. Am Montag, den 27, d. M., spricht Herr Dr. Hindes über ״Golus und Zionismus" in unserer Gruppe, abends 8 Uhr, im Lehrervercinshaus, Alexanderstraße 41. Wir bitten die Mitglieder, pünktlicn zu erscheinen und Gäste mitzubringen. Hiermit berufe ich für Montag, den 6. März, abend9 8 Uhr, im Lehrervereinshaus, Alexanderstraße 41, die Tagesordnung: 1. Beridit über die bisherige Tätigkeit 2. Kassenbericht 3. Diskussion. 4. Dcdiargeertcilung des provisorischen Vorstandes. 5. Wahl des neuen Vorstandes, der Keren Hajcssod■ Kommission und der Nationalfonds-Kommission. 6. Besprechung der Heimfrage und Eventualia- Alle Mitglieder werden hiermit aufgefordert, pürvktlieh zu erscheinen, um ihrer Mitglieds- und Wahlpflicht nachzukommen. Der Vorsitzende der Gruppe der Zionisten aus dem Osten Benzion Fett Vortragsabend Am Dienstag, den 2. März, 8 Uhr abends,findet im Spicgelsaal des Tuchcrbräus. Fricdrichstr. 100, ein Vortrag des Herrn Erich Ungcr statt, veranstaltet vom V. J.St ״Hasmonaca". Thema: ״Die staatslose Bildung des jüdischen Volkes“. Anschließend Diskussion. Verband der Ostjuden. Von Montag, den 27. Februar, an, finden die Abcndlehrstunden wieder in der Elisabethstr. 57-58 statt, nachdem 21/3 Wochen wegen Lichtstrciks und Kohlcnmangcls der Unterricht nach den Vcrbandsräumcn verlegt werden mußte. Der V. J. St. Berlin veranstaltet am 6. März sein Semcstcrabschlußfest im Saale der Gesellschaft der Freunde, Potsdamer Str. 9. Der Erlös des Festes fließt dem Reservefonds des V. J. St. zu. Karten zu 20 M. sind zu haben “bei Herrn S. Schwarzbarth, Elsässer Straße 5 und an der Abendkasse. U. a. werden die Künstler des jüdischen Theaters auftreten. Purim- und Jubiläumsball zugunsten des J. N.-F. Am Dienstag, den 14. März, findet ein Purimball sämtlicher Zionistischer Organisationen zugunsten des Jüdb sehen Nationalfonds in den Gesamträumen des Brüaervereinshauses, Kurfürstenstr. 116, statt. Der Purimball soll gleichzeitig mit Rücksicht auf das zwanzigjährige Bestehen des J.N.-F. eine Jubiläumsfeier sein. Eine Ausgabe von Eintrittskarten erfolgt aus stcue!technischen Gründen nicht. An Unkostenbcitrag! einschließlich Garderobe und Pauschalsteucr werden 27 M. erhoben. Garderobenmarken sind im Büro der B. Z. V״ Seydelstr, 3, sowie im Büro des J. N.-F,, Sächsische Straße 8, gegen Bezahlung von 27 M. erhältlich. Da nur 800 Garderobenmarken vorhanden sind, liegt eine Vorbestellung im eigensten Interesse der Reflektanten. Zanz-Stiftung Die Zunz-Stiftung unterstützt solche ungedruckte Arbeiten durch eine Beihilfe zu den Druckkosten, welche in philologisch-historischer Methode die Wissenschaft des Judentums fördern. Die Antragsbride sind in deutscher Spradie und begleitet von aer ganzen Arbeit oder von einem für die Beurteilung ausreichendem Teile im Monat April 1922 an Fräulein Paula Rothstein, Artilleriestraße 14, einzusenden. Für 1922 sind 2000 M. verfügbar. Berlin, im Februar 1922 t Oskar Wassermann, Dr. Georg Minden, Vorsitzender, Schriftführer. Die Ortsgruppen Breslau. Diese Woche fst der bekannte hiesige Großkaufmann Herr Josef Fetter in Begleitung des Herrn Sami Ooldre! aus Leipzig für mehrere Wochen nach Palästina abgereist, Herr F etter, der in der Kolonial- Warenbranche 5m In- und Auslande ausgedehnte Geschäfte betreibt, beabsichtigt einen Teil seines Unternehmens nach Palästina zu verleg«». Hoffentlich findet dieses Beispiel Nachahmung, insofern, daß sich das Privatkapital fn stärkerem Maße als bis jetzt für den Aufbau unseres Landes interessiert. Wiesbaden. Zur Förderung der Keren- Hajes so d-Arbcit hat sich hier unter Führung des Präsidenten der Nassauloge. Justizrat Marxheimer, ein Ausschuß gebildet, dem die Vorsitzenden der Kultusgemeinde, der Loge, des neutralen Jugcndvcreins, der Zionistischen Ortsgruppe, des Frauen Vereins und des Nassäuischen Lehrcrvcrcins. sowie Stadt- und Bezirksrabbiner Dr. Lazarus angchören. Auf Veranlassung dieses Ausschusses sprach am 1. Februar in der Loge Plato Kurt Blumenfeld in bekannt meisterhaft« Weise über die Schwierigkeiten beim Aufbau des jüdischen Palästina. Seine Ausführungen machten auf die zahl reich erschienenen Zuhörer aus allen Kreisen der iüdi» sehen Bevölkerung einen tiefen Eindruck. An den Vortrag schlossen sich die Erklärungen der dem Ausschuß angehörenden Damen Und Herren, die für sich Und namens ihrer Organisationen der Keren-Hajessod- Arbeit wärmste Unterstützung zusagten. Mit einem anfeuemden Schlußwort Blumcnfclds fand die würdig verlaufene KuzvdgeInnig der Wiesbadener Judenschaft für den Aufbau toi» Erczs-Isracl ihren Abschluß. Wiesbaden. Am 11. Februar sprach in einer besauders zahlreich besuchten Ortsgmppcnvcrsammhmg Dr. Aron Barth (Berlin) über ״Zionismus und flbejv liefert« Judentum". Der bekannte Führer des Misradti verstand es. in vornehmer und gleichzeitig klarer Weise überzeugend amscinanderzusetzen, weshalb die gesetzestreue Judcnheit sich dem Zionismus anzuschließen ver* pflichtet sei. Gleichzeitig beleuchtete fir in Wirkung»• voller Weise die Forderungen des Misrachi in der Go• samtorganisatiotv Der Vortrag hinter ließ eine nachhaltige Wiricung. Wochenkalender! Sonnabend, 4 März, 4 Adar 5682, Th’rumah, Nacht 6,30.___ Schluß des redaktionellen Teils.